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Studie: Haushalte könnten Hunderte Euro an Energiekosten sparen

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Moderne Stromzähler, über dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht davon aus, dass die Haushalte in Deutschland bei den Energiekosten mit wenig Aufwand viel Geld sparen könnten. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt könne bis zu 1.000 Euro im Jahr einsparen, heißt es in einer Studie des Instituts, über die die „Rheinische Post“ berichtet.

Die Einsparungen seien demnach durch einfache und weitgehend kostenlose verhaltensökonomische Maßnahmen und Anreize möglich. Der Untersuchung zufolge erweisen sich die staatlichen Aufrufe zum Energiesparen als weniger wirksam als Maßnahmen, die die Spielfreude, die Eigenverantwortung und die Zufriedenheit der Menschen ansprechen. „Bei einer geschickten Kombination der sogenannten `Anstupser` (Nudges) sind kurzfristig bis zu 1.000 Euro jährlich möglich – ohne schmerzhafte Einbußen an Komfort und je nachdem sogar mit zusätzlichem Spaß“, heißt es in der Studie. Verbote und wiederholte moralische Appelle könnten bei vielen Bürgern das Gegenteil dessen auslösen, was die Politik erreichen wolle: Statt Energie einzusparen, würden sie auf das Gefühl der Freiheitseinschränkung reagieren und im Gegenteil wieder mehr heizen, größere Autos kaufen und schneller fahren. Würde die Politik dagegen mehr Anreize setzen, die eigene Erfolge beim Energiesparen sofort sichtbarer machten, ließen sich mehr Spareffekte erzielen, so das IW. So würden etwa intelligente Thermostate und Energiezähler, die mit Displays oder Smartphone-Anwendungen verbunden sind, den Verbrauchern ein Echtzeit-Feedback ihres Verbrauchs geben. Dadurch werde der Verbraucher ein stärkeres Bewusstsein der eigenen Verhaltensweisen bekommen und für dessen Auswirkungen sensibilisiert. Hohe Spareffekte ließen sich auch durch Wettbewerbe mit anderen Haushalten – sogenannten Gamification-Wettbewerben – und regelmäßigen Vergleichsinformationen über den Verbrauch der anderen Haushalte in der Nachbarschaft erzielen.


Foto: Moderne Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur

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Fast jedes zweite Rezept von Engpässen betroffen

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Apotheke, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ärzte und Apotheker warnen vor weiteren Arznei-Engpässen. „Die Lieferengpässe bei Medikamenten nehmen zu. Von den 100 Millionen Rezepten, die jährlich in den Apotheken von Nordrhein-Westfalen eingereicht werden, ist mittlerweile fast jedes zweite von einem Engpass betroffen“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

Mal gebe es das Medikament gar nicht, mal nicht in der verschriebenen Dosierung oder Darreichungsform. Eine Folge: „Der Hersteller eines Paracetamol-Safts für Kinder liefert nun Packungen nach Deutschland, die eigentlich für die Ukraine bestimmt sind, eine ukrainische Aufmachung und einen ukrainischen Beipackzettel haben“, sagte Thomas Preis. Der Verband kritisiert Lauterbachs geplantes „Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetzes“ (ALBVVG) als einen „Tropfen auf den heißen Stein“, so Preis. „Es schafft keine Abhilfe, um den erdrückenden Auswirkungen der Lieferengpässe wirksam etwas entgegenzusetzen. Der Minister will lediglich drei Gruppen von Medikamenten fördern (Kinder- und Krebsmedikamente sowie Antibiotika), das grundlegende Problem löst er nicht.“ Auch Hausärzte sind alarmiert. „Die Engpässe betreffen verschiedene Blutdruckmedikamente, Schmerzmittel, Psychopharmaka und auch Antibiotika. Bestimmte Säfte sind nicht zu bekommen, das trifft besonders Kleinkinder, die keine Tabletten schlucken können“, sagte Oliver Funken, Chef des Hausarztverbands Nordrhein, der Redaktion. „Wir fordern die Rückverlagerung der Medikamenten-Herstellung in den Schengenraum.“ Funken weiter: „Außerdem muss das Arzneimitteltherapiegesetz überarbeitet werden, damit die Weitergabe von nicht verbrauchten Medikamenten ermöglicht wird.“


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Deutsche Autoindustrie fordert neues Handelsabkommen mit den USA

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Autos, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts milliardenschwerer Förderungen in den Vereinigten Staaten dringt die deutsche Autoindustrie auf schnelle Verhandlungen für ein neues Freihandelsabkommen mit den USA. „TTIP war eine Chance, eine verpasste Chance. Wir müssen deshalb schnell über neue Abkommen mit den USA sprechen“, sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Mit dem Inflation Reduction Act (IRA) betreibe die USA eine „echte Ansiedlungspolitik“, die sich die Autoindustrie auch für Europa wünschen würde. In Europa setze man dagegen auf mehr Regulierung, kritisierte Müller. Sie forderte ein „engagiertes Bürokratieaabbauprogramm“: „Es geht nicht um weitere Subventionen, sondern um echte Standortverbesserungen.“ Auch chinesische Autobauer könnten ihre Fahrzeuge vergleichsweise günstig anbieten, weil Energie und Arbeit in China nur ein Bruchteil koste, so Müller. Sie nehme die chinesischen Wettbewerber ernst. Aber: „Ich bin nicht in Sorge, dass wir in der Qualität oder der Digitalisierung mithalten könnten – da sind wir weiterhin mit Abstand führend“, sagte Müller. Damit dies so bleibe, müsse der Standort aber wieder auf Spitzenniveau gebracht werden.


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Renten von Müttern erstmals höher als die von kinderlosen Frauen

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Alte und junge Frau sitzen am Strand, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Frauen mit einem Kind bekommen bereits seit 2019 erstmals mehr Rente als kinderlose Frauen. Das geht aus einer Sonderauswertung der Deutschen Rentenversicherung hervor, über die die „Bild“ in ihrer Montagausgabe berichtet.

Demnach betrug der Unterschied vor vor vier Jahren etwa fünf Euro im Monat, ist aber inzwischen weiter gestiegen. So erhielt 2021 eine Neurentnerin mit einem Kind im Schnitt 921 Euro Rente, eine kinderlose Frau dagegen nur 897 Euro – macht schon 24 Euro Unterschied. Ab zwei Kindern lag die Rente zwar niedriger als bei kinderlosen Frauen, aber der Abstand hat sich stark verringert. Danach stiegen die Durchschnittsrenten der Neurentnerinnen ohne Kinder von 2012 bis 2021 um 37,7 Prozent.

Mütter mit einem Kind bekamen seither dagegen 50 Prozent mehr Rente und bei zwei Kindern 63,7 Prozent mehr. Die Renten von Müttern mit drei Kindern stiegen um 77 Prozent und die von Müttern mit vier oder mehr Kinder sogar um 91 Prozent. Die Große Koalition hatte die Rente von Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern in zwei Schritten erhöht. Für jedes der Kinder bekommt eine Mutter nun eine Rentengutschrift, die so hoch ist, als ob sie zweieinhalb Jahre gearbeitet und dabei Durchschnittslohn verdient hätte.

Das entspricht derzeit einer Rente von rund 90 Euro im Monat. Für nach 1992 geborene Kinder gibt es dagegen eine Rentengutschrift von drei Jahren Durchschnittslohn – derzeit etwa 108 Euro/Monat.


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1. Bundesliga: Mainz gewinnt in Leverkusen

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Fans von Bayer Leverkusen, über dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 21. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat der 1. FSV Mainz 05 bei Bayer Leverkusen mit 3:2 gewonnen. Dabei ging es munter hin und her: Anthony Caci schoss Mainz in der 26. Minute in Führung, Nadiem Amiri gleich für Leverkusen sechs Minuten später aus (32. Minute), Mainz` Leandro Barreiro brachte in der Nachspielzeit die erneute Führung für die Gäste (45.+4 Minute).

Leverkusens Patrik Schick besorgte im zweiten Durchgang den erneuten Ausgleich (58. Minute), bevor dann in der spektakulären Schlussphase die Entscheidung fiel. Amine Adli wurde in der 81. vom Platz gestellt, Marcus Ingvartsen verwandelte den folgenden Strafstoß und die Entscheidung (82. Minute).


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1. Bundesliga: Dortmund gewinnt gegen Hertha

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Borussia-Dortmund-Spieler, über dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Am 21. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund gegen Hertha BSC mit 4:1 gewonnen. Damit zieht der BVB punktemäßig mit den Bayern und mit Union gleich und ist aufgrund der Tordifferenz auf Platz zwei.

Die Hertha war viel stärker als es das Endergebnis vermuten lässt und es war Glück im Spiel, dass Karim Adeyemi (27.) und Donyell Malen (32. Minute) den BVB früh in Führung brachten. Die Hertha kam weiter motiviert auch aus der Pause zurück, Lucas Tousart konnte in der 46. Minute für die Alte Dame immerhin anschließen. Auch danach machten die Gäste Druck, aber Marco Reus in der 76. für den BVB den nächsten Treffer und Julian Brandt in der 90. Minute den Deckel drauf.


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SPD-Chefin gegen Erhöhung des Verteidigungsetats

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Deutsche Kriegsschiffe, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat sich skeptisch zu den Plänen von Verteidigungsminister Boris Pistorius (ebenfalls SPD) geäußert, den Verteidigungsetat um weitere zehn Milliarden Euro im Jahr zu erhöhen. Zugleich warb sie für ein mindestens 50 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Bildung und für eine Vermögensabgabe für besonders Reiche, um mit den Einnahmen gegen Kinderarmut vorzugehen.

„Zehn Milliarden Euro sind eine Menge Geld“, sagte Esken zu der Forderung von Pistorius der FAZ. Gerade habe man ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr aufgelegt, um die Landes- und Bündnisfähigkeit der Bundeswehr sicherzustellen. „Es ist jetzt wichtig, dass das Beschaffungswesen im Verteidigungsministerium dazu befähigt wird, dieses Geld zielgerichtet einzusetzen. Dann sprechen wir weiter“, sagte Esken. Die SPD-Vorsitzende zeigte sich auch skeptisch gegenüber dem Nato-Ziel, dass die Verteidigungsausgaben jedes Mitglieds zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen sollten.

Sie habe immer infrage gestellt, dass diese Kopplung „der richtige Weg ist“. Es sei wichtig zu klären, was zu den zwei Prozent zähle. So brauche man auch höhere Investitionen in Zivil- und Katastrophenschutz. Auch die Entwicklungszusammenarbeit sieht Esken als Teil der Sicherheitspolitik.

Zu dem von ihr gewünschten Sondervermögen für Bildung sagte die SPD-Chefin: „Allein an den Schulgebäuden gibt es in Deutschland einen Sanierungsstau von 50 Milliarden Euro.“ Dazu komme eine zeitgemäße Ausstattung, die dauerhaft finanziert werden müsse. Zu einer Vermögensabgabe sagte Esken: „Wenn wir die für unser Land beschämende Kinderarmut erfolgreich bekämpfen wollen, dann werden wir umverteilen müssen.“ Die Vermögensabgabe sei dafür „eine Möglichkeit“, ebenso wie die Besteuerung von „sehr hohen Einkommen“.

Esken wandte sich gegen Vorbehalte von Finanzminister Christian Lindner (FDP) zur Finanzierung der Kindergrundsicherung. Beim Abschluss des Koalitionsvertrags hätten alle gewusst, „dass die Kindergrundsicherung nicht für lau zu haben ist“.


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Sorge vor chinesischen Waffenlieferungen an Russland

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Chinesische Flagge, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Sorge vor chinesischen Waffenlieferungen an Russland wächst. US-Außenminister Antony Blinken sagte nun in ein Fernsehinterview, Peking erwäge dies angeblich.

„Wir haben das sehr genau beobachtet“, sagte Blinken dem Sender CBS in München. Die USA hätten bereits chinesische Unternehmen registriert, die Russland gewisse Unterstützung leisteten, allerdings mit „nicht tödlichen“ Gütern. „Die Sorge, die wir jetzt haben, basiert auf Informationen, die uns vorliegen, dass sie erwägen, tödliche Unterstützung zu leisten, und wir haben ihnen sehr deutlich gemacht, dass dies ein ernsthaftes Problem für uns und unsere Beziehung verursachen würde“, sagte Blinken. „Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die in diese Kategorie passen, alles von der Munition bis zu den Waffen selbst“, sagte er CBS.


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Facebook will "Blauen Haken" gegen Bezahlung vergeben

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Facebook-Zentrale, über dts NachrichtenagenturSan Francisco (dts Nachrichtenagentur) – Der Internetdienst Facebook will einen sogenannten „Blauen Haken“ künftig gegen Bezahlung vergeben – und weitere Zusatzleistungen. Das teilte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Sonntag mit, der auch Chef des Mutterkonzerns Meta ist.

In der kommenden Woche werde der Dienst „Meta Verified“ starten. Es biete auch „zusätzlichen Schutz vor Identitätsdiebstahl“ und „direkten Zugang zum Kundensupport“. Mit dieser neuen Funktion gehe es darum, die Authentizität und Sicherheit der Dienste zu erhöhen. „Meta Verified“ soll ab 11,99 US-Dollar im Monat erhältlich sein, für iOS soll es 14,99 US-Dollar kosten.

Zuerst soll der Dienst in Australien und in Neuseeland, bald darauf auch in weiteren Ländern eingeführt werden, sagte Zuckerberg. Mit einem blauen Haken werden nicht nur bei Facebook, sondern auch beim konkurrierenden Dienst Twitter Konten gekennzeichnet, die eine gewisse Überprüfung durchlaufen haben. Twitter hatte nach der Übernahme durch Elon Musk vor einigen Wochen erstmals damit begonnen, diese Verifizierung gegen Bezahlung allen Nutzern anzubieten.


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Netzagentur schließt Gasmangellage im nächsten Winter nicht aus

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Gasspeicher, über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesnetzagentur schließt eine Gasmangellage im nächsten Winter nicht aus. „Wir wissen inzwischen sehr genau, was hier die Negativfaktoren wären“, sagte der Chef der Bundesbehörde, Klaus Müller, im Deutschlandfunk.

Er nannte sehr „kalte“ Temperaturen, weniger strukturelle Einsparungen in der Industrie sowie Probleme in den Nachbarländern, wo man dann womöglich aushelfen müsste. „Aber man kann das auch alles positiv drehen: Jeder, der jetzt seine Heizung optimiert oder vielleicht sogar ersetzen kann, spart bares Geld.“ Wenn die Gasspeicher wieder gut befüllt seien, habe man einen Puffer an der Stelle. „Und mit den Gasdiversifizierungen in den Zuflüssen, die wir ja voranbringen, machen wir uns eben unabhängiger von den ehemals russischen Lieferungen“, so Müller.


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