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Lottozahlen vom Samstag (20.01.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 8, 11, 25, 45, 49, die Superzahl ist die 4. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4587154. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 439607 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesliga: Bochum gewinnt gegen Stuttgart

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Manuel Riemann (VfL Bochum) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Am 18. Spieltag der Bundesliga hat der VfL Bochum mit 1:0 gegen den VfB Stuttgart gewonnen. Die Partie kam nur langsam in Schwung: Die Bochumer deckten nah am Mann und störten das Aufbauspiel ihrer Gegner, die Schwaben hatten Probleme, die passende Antwort zu finden und konnten sich nur wenige Räume erkämpfen.

Der Start der zweiten Halbzeit verzögerte sich, weil ausgerollte Banner der VfB-Fans Fluchtwege aus dem Innenraum verdeckten. Sogar ein Spielabbruch stand im Raum.

Kurz nach Wiederanpfiff traf Bochums Matúš Bero in der 50. Minute aus zehn Metern und brachte sein Team in Führung. Anschließend entwickelte sich eine temporeiche Schlussphase, ein weiteres Tor blieb jedoch aus.

Am nächsten Samstag empfängt Stuttgart Leipzig, Bochum fährt am Sonntag nach Dortmund.


Foto: Manuel Riemann (VfL Bochum) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bürgergeld: Linnemann kritisiert Befristung der Sanktionsverschärfung

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Carsten Linnemann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann übt scharfe Kritik an der Befristung der Sanktionsverschärfung im Bürgergeld. „Da wird gerade ein großes Luftschloss aufgebaut: Schon heute dauert es de facto mindestens ein Jahr, bis überhaupt Sanktionen ausgesprochen werden“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Wenn man nun weiß, dass die Regel nur zwei Jahre gilt, wird man Wege finden, wie man die Sanktionen umgehen kann“, sagte Linnemann und prognostizierte: „Die Neuregelung wird komplett verpuffen.“

Der CDU-Politiker warnte vor Ernüchterung in der Bevölkerung. „Wie soll das jemand noch verstehen, der jeden Tag zur Arbeit geht, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und seine Miete zahlen zu können?“, so Linnemann weiter.

Niemand müsse in Deutschland arbeiten: „Aber wenn jemand Sozialleistungen erhält und arbeiten kann, der kann nicht erwarten, dass das andere, die jeden Tag arbeiten gehen, für ihn bezahlen“, fügte der Christdemokrat hinzu.

Die Ampelkoalition will das Bürgergeld für sogenannte Jobverweigerer für bis zu zwei Monate komplett streichen. Nur die Unterkunft wird in dem Fall bezahlt.

Die verschärften Sanktionen sollen jedoch auf zwei Jahre befristet werden und nicht dauerhaft gelten. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) schätzt die Zahl der Bürgergeld-Bezieher, die von der Sanktionsverschärfung betroffen sein werden, auf einige Tausend.


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU nimmt im Osten AfD als Hauptgegner ins Visier

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CDU-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Die Ministerpräsidenten sowie Partei- und Fraktionschefs der CDU in Ostdeutschland nehmen zum Auftakt des Wahljahres 2024 die AfD als politischen Hauptgegner ins Visier. Die Menschen seien unzufrieden mit der wirtschaftlichen Lage, der Migrations- und Energiepolitik der Ampel-Koalition, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer der „Welt am Sonntag“.

„Sie fühlen sich gegängelt. Mit der AfD müssen wir es so machen wie einst mit NPD, DVU, Republikanern: Man muss diesen Extremisten den Nährboden entziehen. Die Politik muss handeln“, so Kretschmer: „Am besten so, wie das der Kanzler schon einmal absolut richtig gemacht hat: Als es großen Unmut über die Gasumlage gab, berief Olaf Scholz eine Kommission, die vor einem Jahr die Energiepreisbremsen geschaffen hat. Damit war die Stimmung im Land sofort ganz anders.“

Ein Verbot der AfD sei keine Option, jede Zusammenarbeit mit der Partei ausgeschlossen, da sind sich alle Spitzenpolitiker der CDU in Ostdeutschland einig. „Mit einem Verbotsverfahren wird sich die AfD eine Märtyrer-Rolle zuschreiben“, warnt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). „Wir müssen uns inhaltlich mit dieser Partei auseinandersetzen, wir müssen sie stellen und dürfen ihr auch beim Thema Migration nicht ausweichen. Wir brauchen Arbeitsmigration und müssen die Migration in die Sozialsysteme nach Möglichkeit verhindern“, sagte Haseloff der Zeitung. „Nötig ist ein grundlegender Kurswechsel in der Migrationspolitik. Gelingt uns der nicht, gefährden wir unsere demokratische Grundordnung.“

Brandenburgs CDU-Chef Jan Redmann fordert von der eigenen Partei: „Raus aus der Politikblase und rein in den Dialog mit den Menschen im Land. Im Osten kennen die Menschen Parteien oft nur noch aus Talkshows im Fernsehen. Das muss sich ändern. Parteien müssen vor Ort erlebbar sein.“ Es reiche nicht, einfach nur zu sagen, ‚das sind Nazis‘. „Wir müssen deutlich machen, was es für unser Land und jeden Einzelnen konkret bedeutet, wenn die AfD regieren würde“, so Redmann.

„Wir als CDU stellen die AfD in der Sache und ziehen ihre wohlstandsgefährdende Politik ins Licht“, beschreibt der Partei- und Fraktionschef in Thüringen, Mario Voigt, die Strategie der CDU im Osten „Die Isolationsbestrebungen und Untergangsfantasien der AfD für Europa sind Gift für unsere international vernetztem Betriebe und Unternehmen. Wir sollten Mut haben, eine inhaltliche Debatte mit der AfD zu führen, denn da haben wir gute Argumente auf unserer Seite.“

Franz-Robert Liskow, Partei- und Fraktionschef der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, verweist auf die brisanten Themen Migration und Energiepolitik. Dafür seien „vernünftige Antworten“ nötig. Was das Thema Migration angeht, mache es Dänemark vor. Die rechtspopulistische Partei sei dort fast verschwunden – auch infolge einer Migrationspolitik, die sich am Machbaren orientiere, so Liskow.

Im September sind Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.


Foto: CDU-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: St. Pauli besiegt Kaiserslautern

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Millerntor-Stadion (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 18. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC St. Pauli mit 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern gewonnen. Die Hanseaten dominierten die Begegnung über weite Strecken, gingen jedoch häufig fahrlässig mit eigenen Chancen um, die Gäste aus Kaiserslautern waren vor allem in der Defensive gefordert.

In der 34. Minute brachte Elias Saad St. Pauli mit einem Linksschuss in Führung. Auch im Anschluss verbuchten die Kiezkicker deutlich mehr Ballbesitz, der FCK kam nur selten in die gegnerische Hälfte. In der 64. Minute erhöhte Marcel Hartel für St. Pauli – Hartel traf damit zum neuten Mal in dieser Saison. Die Gäste gerieten zusehends in Unordnung, immer öfter stießen die Hamburger in den Strafraum vor. In den letzten Spielminuten drehte der FCK noch einmal auf, blieb jedoch insgesamt zu ungefährlich.

Die weiteren Begegnungen des Nachmittags: Nürnberg – Rostock 3:0, Elvsberg – Hannover 2:2. Am Abend trifft Schalke auf den HSV.


Foto: Millerntor-Stadion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ukraine fordert weitere Waffenlieferungen: "Die Lage ist schwierig"

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Panzer auf Lkw (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Der außenpolitische Berater von Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj, Michailo Podoljak, fordert angesichts schwerer Kämpfe mit Russland weitere Waffenlieferungen.

„Die Lage ist schwierig, das Problem in dieser Phase des Krieges besteht darin, dass die Anzahl der Waffen, Drohnen, Granaten usw. nicht gleichmäßig verteilt ist, das muss ausgeglichen werden“, sagte Podoljak s der „Bild-Zeitung“. Er wehrte sich erneut gegen Forderungen nach Verhandlungen mit Russland. Der außenpolitische Berater sagte weiter: „Der Krieg wird nach Putins Vorstellungen weitergehen, bis er das gesamte Territorium der Ukraine erobert, bis er die Vorherrschaft in Europa erlangt, bis er andere postsowjetische Territorien erobert hat. Ein Mensch zieht nicht in einen großen Krieg, nachdem er seinen Ruf und seine Beziehungen zerstört hat, wenn er sich mit wenig zufrieden geben will. Das ist Unfug.“

Podoljak forderte auch „Hightech“-Lösungen aus dem Westen: „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die Ukraine erhält alle Ressourcen, oder sie reproduziert gemeinsam alle Ressourcen, einschließlich der Hightech-Lösungen, die notwendig sind, um den Krieg gegen Russland zu gewinnen, und das kostet eine bestimmte Summe Geld. Die zweite Option ist, dass der Krieg nicht in der Ukraine enden wird und morgen andere Länder, auch europäische, kämpfen müssen, und der Krieg wird viel mehr kosten und vor allem werden Mobilisierungen in allen Ländern durchgeführt werden müssen.“


Foto: Panzer auf Lkw (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Inlandsflüge von Regierungsmitarbeitern steigt

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Eurowings (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Ende der Corona-Pandemie nutzen die Mitarbeiter der Bundesministerien wieder vermehrt das Flugzeug für Dienstreisen im Inland. Im Jahr 2023 lösten sie 6.574 Tickets, berichtet die „Welt am Sonntag“ mit Verweis auf Angaben des Bundesinnenministeriums.

2022 buchten die Mitarbeiter der Ministerien, des Kanzleramts, des Bundespresseamts und der Kulturstaatsministerin 5.330 Flugreisen innerhalb Deutschlands, 2021 waren es nur 4.009. Drei von vier Inlandstickets entfielen dabei auf die Strecke zwischen Bonn und Berlin. Genau waren es im vergangenen Jahr 4.916 Tickets nach 3.946 ein Jahr zuvor.

„Die Zunahme der Flüge zeigt mal wieder: Die Ampel nimmt es mit dem Klimaschutz nicht so genau, wenn es um die eigenen Mitarbeiter und darum geht, dass sie möglichst schnell und bequem zu ihrem Ziel kommen müssen. Das ist verlogen“, sagte Ulrich Lange, stellvertretender Fraktionschef der CDU/CSU-Fraktion. Man könne nicht die Menschen draußen mit immer neuen Klimaschutzmaßnahmen gängeln und es selbst anders machen, wenn es vorteilhaft sei. Schließlich könnten die Mitarbeiter auch mit dem klimafreundlichen Zug zwischen Berlin und Bonn pendeln.

Auch in den anderen Oppositionsreihen sieht man die gestiegene Flugfrequenz kritisch. „Während die Regierung uns erzählen will, dass wir am besten mit dem Fahrrad unsere Erledigungen machen und höchstens mit dem Zug in den Urlaub fahren sollen, gönnen sich die Mitarbeiter der Regierenden immer mehr Flüge zwischen Bonn und Berlin“, sagte Stephan Brandner von der AfD-Fraktion. Es sei nicht zu erklären, dass gerade unter einer grünen Regierung die Zahl der Inlandsflüge so explodiere. Gesine Lötzsch, Haushaltspolitikerin der Linkspartei, hätte von einer „Fortschritts-Regierung“ ein Verbot von Inlandsflügen für Beamte erwartet. „Vielleicht sollte Herr Habeck in der Regierung Zoom statt Flugzeug für die Beamten durchsetzen“, sagte sie.

Das Innenministerium begründete die seit 2021 vermehrten Inlandstickets mit dem Ende der Corona-Einschränkungen. „Trotz des deutlichen Anstiegs der Besprechungen, die in digitaler Form durchgeführt werden, sind gewisse Dienstgeschäfte ausschließlich in Präsenz durchführbar beziehungsweise ein persönlicher Kontakt unabdingbar“, teilte das Ministerium mit. Daneben seien im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen einige Dienstreisen aufgeschoben worden, die 2022 und vor allem im vergangenen Jahr nachgeholt wurden.


Foto: Eurowings (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Faeser kündigt sechs weitere Migrationsabkommen an

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Nancy Faeser am 18.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Verabschiedung des Gesetzespakets zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber hat Innenministerin Nancy Faeser den Abschluss weiterer Migrationsabkommen angekündigt.

„Wir haben schon letztes Jahr 27 Prozent mehr Rückführungen erreicht. Unser Gesetz wird diese Zahl nochmal deutlich erhöhen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Ich habe gerade ein Migrationsabkommen mit Georgien unterzeichnet. Weitere werden folgen. Wir sind mit Staaten wie Moldau, Kolumbien, Usbekistan, Kirgisistan, Kenia und Marokko in guten Gesprächen.“

Skeptisch zeigte sich Faeser in Bezug auf die Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten, wie sie Großbritannien mit Ruanda praktiziert. „Großbritannien hat außer Kosten in dreistelliger Millionenhöhe bisher überhaupt keinen Erfolg mit dem Ruanda-Modell“, sagte sie. „Die Frage ist, ob es ein Land geben wird, das bereit ist, uns Asylverfahren in einer größeren Zahl abzunehmen.“

Zugleich kündigte Faeser die Aufhebung der Kontrollen an den deutschen Grenzen an, sobald die europäische Asylreform wirkt. Wörtlich sagte sie auf eine entsprechende Frage: „Wenn der Schutz der EU-Außengrenzen funktioniert – ja. Dann brauchen wir die derzeitigen Kontrollen an den Binnengrenzen nicht mehr, auch nicht nach Österreich.“

Sie setze sich dafür ein, dass die Umsetzung der europäischen Asylreform schnell erfolge, fügte sie hinzu. „Dann müssen alle Ankommenden an den europäischen Außengrenzen registriert werden. Dort werden auch Asylverfahren stattfinden für diejenigen, die nur eine geringe Aussicht auf Schutz haben. Und endlich kommen wir zu einer Verteilung in der EU. Das führt gerade in Deutschland zu einer Entlastung.“


Foto: Nancy Faeser am 18.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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2023 mehr Asylgesuche in Deutschland als 2016

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Helfer und Gastgeber warten auf Flüchtlinge aus der Ukraine (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Asylzuwanderung nach Deutschland war 2023 höher als im Jahr 2016. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mitteilte, wurden im Vorjahr 324.636 Asylgesuche gestellt, im zweiten Jahr der Migrationskrise 2016 waren es rund 280.000, schreibt die „Welt am Sonntag“.

Die Gesuche sind etwas anderes als die eigentlichen Asylanträge und bilden in extremen Phasen genauer ab, wie viele Asylzuwanderer einreisen, denn es handelt sich um Registrierungen bei oder kurz nach der Einreise, während sich die Antragstellung häufig um einige Zeit verzögert. Außerdem geben einige Migranten an, Asyl zu suchen, reisen aber in Nachbarstaaten weiter, stellen also in Deutschland keinen richtigen Asylantrag. Zudem gibt es auch Fälle, bei denen vor einem Antrag nie ein Gesuch eingereicht wurde – zum Beispiel, wenn Asylbewerber für ihr kurz nach der Einreise geborenes Kind einen Antrag stellen.

Die Asylantragszahlen waren 2023 mit rund 329.000 so hoch wie seit den Extremjahren 2015 und 2016 nicht mehr, schreibt die „Welt“ weiter. 2016 fielen allerdings deutlich mehr Anträge (über 722.000) als 2015 (442.000) an, weil viele wegen der damaligen Überlastung der Ämter erst stark verzögert gestellt wurden.


Foto: Helfer und Gastgeber warten auf Flüchtlinge aus der Ukraine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lebensmittelhandel gegen Tierwohlabgabe im Supermarkt

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Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Handelsbranche reagiert mit Skepsis auf Überlegungen in der Koalition, eine Tierwohlabgabe auf Lebensmittel aus landwirtschaftlicher Herstellung einzuführen.

„Eine Erhebung an der Supermarktkasse wäre aus unserer Sicht nicht praktikabel“, sagte der Präsident des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels, Björn Fromm, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Der Einzelhandel würde benachteiligt, wenn Großverbraucher und Gastronomie in großen Teilen nicht in die Abgabepflicht einbezogen würden.“ Dabei würden dort „große Mengen an tierischen Produkten angeboten und verzehrt“. Dem Lebensmittelhandel werde dagegen gerne „eine sehr weitgehende Lieferkettenverantwortung übertragen, die nicht seiner tatsächlichen Stellung innerhalb der Lebensmittelwertschöpfungskette entspricht“. Die meisten Agrarrohstoffe für die Verarbeitung zu Lebensmittelprodukten werden an die Unternehmen der Ernährungswirtschaft wie etwa Molkereien oder Schlacht- und Zerlegebetriebe verkauft.

Der Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands, Christoph Minhoff, forderte neue Berechnungen, um die Wirksamkeit einer Tierwohlabgabe einschätzen zu können. Vor der Einführung sei dies wichtig, „um sicherzustellen, dass nicht ein immens hoher bürokratischer Aufwand betrieben wird, der am Ende des Tages nicht zum Ziel führt“, sagte Minhoff dem RND. Seit den Empfehlungen der Borchert-Kommission und der Zukunftskommission Landwirtschaft für eine solche Abgabe hätten sich die Voraussetzungen geändert, so der Verbandschef. Die damaligen Berechnungen entsprächen „nicht mehr den aktuellen Kosten vor dem Hintergrund der gestiegenen Preise“.


Foto: Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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