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Let the good times roll MY ALPENWELT Resort

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Entspannen auf der großen Bergliebe Lifestyle Sonnenterrasse Quelle: My Alpenwelt Resort

Glitzernder Schnee, Berge, Sonnenbrille auf der Nase und chillige Beats – so muss Winter sein. Im MY ALPENWELT Resort****s in Königsleiten im Salzburger Land steppt der Bär. Auf einem Sonnenplateau in 1.600 Metern Höhe, umgeben von einer spektakulären Wintersportwelt und dem größten Skigebiet der Zillertal Arena, erleben Winterfans hier den perfekten Mix aus Abenteuer und Entspannung.

Ein Blick aus dem Fenster: Wer diese Bergkulisse sieht, den hält nichts mehr zurück. Die geniale Zillertal Arena liegt direkt vor der Haustür. Hier kann man hervorragend Skifahren, Langlaufen oder einfach nur die verschneite Landschaft genießen. Und wer die Action mag: Eine Fahrt mit der Pistenraupe ist auch nicht verkehrt. Romantisch wird es dagegen bei einer gemütlichen Pferdekutschenfahrt. Jedem seine ganz persönliche Auszeit in den Bergen.

So groß die Zillertal Arena ist, so spannend ist das kulinarische Angebot im MY ALPENWELT Resort – am Berg und im Tal. In der SUSI ALM, dem angesagten Day & Dinner Club mit Cabrio-Dach, warten feine Speisen, coole Drinks und ein grandioser Panoramablick. Und das Beste? Die SUSI ALM serviert als einziges Restaurant in Österreich das exklusive Miyazaki Wagyu Beef – ein echtes Gourmet-Highlight. Im BERGRESTAURANT GIPFELTREFFEN auf 2.300 Metern ist die Aussicht einfach nur wow. Nicht zu vergessen: Das 5472 The Table, wo der Sushi-Meister Wicky Mallikarachchi frische japanische Köstlichkeiten direkt vor den Augen seiner Gäste zubereitet.

Und natürlich das unvergleichliche Après-Ski des MY ALPENWELT Resort. Mit Open Air DJ Sounds wird die Party zum Erlebnis – jeden Tag bis spät in die Nacht.

News für Partytiger

Das wird mega: Ab Dezember 2024 erstrahlt die HANNES ALM im Skigebiet in neuem Glanz. Das neue Szenerestaurant im Erdgeschoss überrascht mit einem einzigartigen Foodkonzept und Sharing Dishes, superchillig, alles mit Service. Auf der neuen Sonnenterrasse mit coolen Lounges bahnt sich die Musik den Weg in die Herzen der Genießer. Das absolute Highlight: Après Ski und der neue Bergliebe-Club im Obergeschoss mit einzigartigem Sound- und Lichtkonzept – und dem genialen Cabrio-Dach. Dach auf – und die
Open-Air-Party unter freiem Himmel kann steigen.

Ausgiebiges Relaxen kommt im MY ALPENWELT Resort auf keinen Fall zu kurz. Schließlich ist es ein Leading Spa Resort. Im luxuriösen
MY ALPENWELT FelsenBad&SPA ist Entspannung angesagt. Der Infinity SKY Pool bietet einen atemberaubenden Blick auf die Bergwelt, im SPA lässt man sich mit Wellnessanwendungen, Erlebnissaunen und vielen „Finessen“ verwöhnen. Ob allein oder zu zweit – diese Auszeit sollte man sich nicht entgehen lassen.

„Mach dich bereit für einen unvergesslichen Winter“, kann man da nur sagen. Alle Winterpackages sind online. Und schneesicher ist es in Königsleiten bis Ostern.

Bild: Entspannen auf der großen Bergliebe Lifestyle Sonnenterrasse
Quelle: My Alpenwelt Resort

Quelle mk Salzburg

Habeck lässt konkrete Summe für Investitionsfonds offen

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat bei der Vorstellung seiner Pläne für eine „Modernisierungsagenda“ eine konkrete Summe für den vorgesehenen Investitionsfonds offengelassen.

„Ich habe mit Absicht kein Volumen errechnet, um die Möglichkeit für Beiträge zu schaffen“, sagte er am Mittwochmittag in Berlin. Es gebe aber solche Berechnungen. So habe der Bundesverband der Deutschen Industrie eine mittlere dreistellige Milliardenzahl für die nächsten Jahre vorgesehen. „Also wir reden hier schon von einem großen Volumen, das allerdings dann über viele Jahre verausgabt wird.“

„Denn bis alle Autobahnen und alle Schulen saniert sind, wird es ja ein bisschen dauern und jetzt wäre dann zu bereden, was darstellbar ist, wie lange solche Fonds laufen sollen.“ Es handele sich um lauter atmende Systeme, „aber die erste Frage, finde ich, ist nicht, sind es jetzt 200, 300 oder 400 Milliarden?“, so der Minister.

Konkret schlägt Habeck in seinem Papier vor, alle Investitionen von Unternehmen mit Ausnahme der Gebäudeinvestitionen „mit einer unbürokratischen Investitionsprämie von zehn Prozent zu fördern“. Auch neu gegründete Betriebe sollten davon profitieren. Die Investitionsprämie soll mit der Steuerschuld des Unternehmens verrechnet werden.

Zur Finanzierung soll laut Habeck ein „Deutschlandfonds“ geschaffen werden, der diese Prämie „vorfinanziert“. Er sehe dafür „keine andere realpolitische Möglichkeit“, so Habeck. Er hoffe zudem, dass diese Fondsidee auch für diejenigen, die auf einer strikten Einhaltung der Schuldenbremse bestehen, ein „gangbarer Weg“ sei, weil es eine begrenzte Verabredung sei. „Es ist nicht die prinzipielle Öffnung oder Debatte um die Schuldenbremse“, sagte der Grünen-Politiker.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Das Mia Alpina . Zillertal Family Retreat

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Bild Pärchen schwimmt im beheizten SkyPool im WinterQuelle: Jan Hanser mood photography (Mia Alpina . Zillertal Family Retreat)

Das Mia Alpina . Zillertal Family Retreat ist der perfekte Ort für Familien, die sich nach einer entspannten und unvergesslichen Auszeit sehnen. Hier wird der Advent zum Bilderbuch-Erlebnis: Das liebevolle Angebot und die spannenden Neuerungen ab Dezember schaffen den idealen Rahmen für stressfreie Advent- und Weihnachtstage mit der ganzen Familie.

Im Mia Alpina kommen Eltern und Kinder gleichermaßen auf ihre Kosten. Während die Kinder in der 4.000 m² großen Family-Erlebniswelt von engagierten Animateuren betreut werden – an sieben Tagen die Woche für insgesamt 84 Stunden – können die Eltern im zweistöckigen Familien-Spa oder im exklusiven Penthouse SPA auf der fünften Etage ihre wohlverdiente Auszeit genießen. Mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter der Traveller’s Choice Award „Best of the Best“, ist das Mia Alpina der perfekte Rückzugsort für einen unvergesslichen Familienurlaub.

Neuerungen vom Keller bis zum Dach

Pünktlich zur Wintersaison erwartet Familien eine Reihe von Neuerungen, die das Mia Alpina noch attraktiver machen. Die neue „Area 500“ bringt Spaß und Bewegung in den Urlaubstag: Eine Softplayanlage, ein Ninja Warrior-Parcours, eine große Boulderwand, interaktive Bewegungsspiele und ein Baby-Spielbereich sorgen für Action und Abenteuer für jedes Alter.

Eltern können sich auf neue Highlights im Penthouse SPA freuen, darunter der Yoga Panorama Bereich, das „Zirben Retreat“ für entspannende Beauty- und Massageanwendungen sowie das großzügige Mia Gym – ein 110 m² großes Fitnessstudio. Die neuen Zirben Family Suiten bieten ein warmes, luxuriöses Wohngefühl mit dem beruhigenden Duft von Zirbenholz, der für einen erholsamen Schlaf sorgt. Außerdem eröffnet der Mia Alpina Shop, und die neue doppelstöckige Tiefgarage sorgt für mehr Komfort. Im Frühling folgt dann die Erweiterung von Woody’s In- und Outdoorpool sowie die Erneuerung des Fahrrad- und Ski-Verleihs.

Winterspaß für die ganze Familie

Am 13.12.2024 nimmt die Spieljochbahn den Betrieb auf. Skitickets können bequem an der Rezeption erworben werden, und der hauseigene Shuttle bringt die Familie in nur einer Minute zur Gondelbahn. Für die Kleinsten liegt die Übungswiese direkt neben dem Hotel, und Aktivitäten wie Rodeln, Winterwandern und Langlaufen bieten vielfältige Möglichkeiten, die winterliche Natur zu genießen. Im Alpini Kids Club wird während des Advents gebastelt, was das Zeug hält – so entstehen weihnachtliche Erinnerungen, die bleiben.

Wohlige Wärme nach einem kalten Tag im Schnee

Nach einem aufregenden Tag im Schnee zieht es die Kinder in den warmen Kinder-Spa Bereich Woody’s, wo Pool und Family-Textilsauna für wohlige Wärme sorgen. Eltern gönnen sich im Penthouse SPA eine Auszeit, schwimmen im Infinity-Skypool auf der Dachterrasse oder powern sich im neuen Mia Gym aus. Entspannung pur bietet der Yoga Panorama Bereich, die Saunen oder eine verwöhnende Behandlung im Zirben Retreat. Abends trifft sich die ganze Familie im Restaurant Mia, um bei einem leckeren Essen den Tag ausklingen zu lassen. Und bevor die Kleinen ins Bett fallen, geht es ab in die neuen Zirben Family Suiten, wo der beruhigende Duft des Zirbenholzes für einen tiefen und erholsamen Schlaf sorgt. www.mia-alpina.at

Adventszauber 7=6 – Soft Opening Special (13.–22.12.24)
7 Nächte ab 1410 Euro p. P.

Traum Familien Winter (13.–22.12.24)
7 Nächte ab 1575 Euro p. P.

5=4 Vorteilstage (15.–21.12.24)
5 Nächte ab 936 Euro p. P.

Weihnachtszauber für die ganze Familie im Mia Alpina Zillertal

Bild Pärchen schwimmt im beheizten SkyPool im WinterQuelle: Jan Hanser mood photography (Mia Alpina . Zillertal Family Retreat)

Quelle mk Salzburg

Lang im Nachgang von Rücktritt "emotional umgehauen"

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Ricarda Lang (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang hat ihr Rücktritt im Nachgang stark mitgenommen. „So richtig emotional umgehauen hat es mich erst eine Woche darauf, als Kevin Kühnert zurückgetreten ist – ich saß vor meinem Handy und habe geweint“, sagte Lang der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Ein bisschen war es so, als ob in dem Moment ein Teil meines Rücktritts für mich selbst überhaupt erst klar geworden ist.“

Bei einem, ihr wichtigem Thema fühle sie sich als gescheitert. Ihr Anspruch als Vorsitzende sei es gewesen, dass die Grünen mehr Sensibilität für die Belange von ärmeren Menschen entwickeln. „Ich habe es nicht hinbekommen“, so Lang. In diesem Punkt fühle sie sich als gescheitert. Die Grünen würden heute stark als Elitenprojekt wahrgenommen.

Sie habe viel Zeit und Kraft darauf verwendet, Vorurteile gegen sich zu widerlegen, so Lang. „Ich habe versucht, so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten, so ernsthaft, glatt und perfekt wie möglich zu sein. Heute glaube ich, dass man sich dadurch kleinmacht. Man überlässt anderen die Deutungshoheit über sich.“ Am Ende wende man so viel Zeit dafür auf, zu beweisen, wer man nicht sei, dass man dabei vergesse, wer man sei. „Das gilt vielleicht nicht nur für mich selbst, sondern auch für uns Grüne insgesamt.“ Im Rückblick frage sie sich, warum sie als Spitzenpolitikerin nicht freier und klarer gesprochen habe.

Lang führte die Grünen drei Jahre lang, gemeinsam mit Omid Nouripour. Bei dem Parteitag am 15. November werden sie ihre Ämter abgeben und zwei Nachfolger gewählt werden. Lang war die jüngste Vorsitzende in der Geschichte ihrer Partei.


Foto: Ricarda Lang (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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BUND erhebt Verfassungsklage auf bessere Naturschutzgesetzgebung

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Hummel bestäubt Sonnenblume (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhebt beim Bundesverfassungsgericht eine Klage auf eine bessere Naturschutz-Gesetzgebung.

Mit der Klage solle der Gesetzgeber verpflichtet werden, ein umfassendes gesetzliches Biodiversitätsschutzkonzept vorzulegen, teilten die Naturschützer am Mittwoch mit. Dies müsse einen sofortigen Stopp des Biodiversitätsverlusts und koordinierte Schritte zur Wiederherstellung von biologischer Vielfalt umschließen. Die Verfassungsbeschwerde wird nach Angaben des Verbandes mit mehreren Einzelklägern eingereicht.

„Beim Erhalt der Biodiversität geht es um nichts Geringeres als um unsere Lebensgrundlagen“, sagte die stellvertretende BUND-Bundesvorsitzende Myriam Rapior. „Die Natur in Deutschland wird jedoch nur unzureichend geschützt und der Verlust schreitet voran.“


Foto: Hummel bestäubt Sonnenblume (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD begrüßt Habecks Vorstoß für staatlichen Investitionsfonds

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD begrüßt den Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zur Errichtung eines neuen Staatsfonds für mehr private und öffentliche Investitionen.

„Der Vorschlag von Robert Habeck für einen Investitionsfonds kann ein Element sein“, sagte SPD-Generalsekretär Matthias Miersch der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Ich habe selbst schon länger einen solchen Fonds gefordert, um Investitionen in Deutschland anzukurbeln und Unternehmen gezielt zu unterstützen“, sagte Miersch. „Entscheidend ist, dass jetzt alle konstruktiv an guten Lösungen arbeiten, um die Wirtschaft in ihrer Breite zu stärken.“

„Dafür ist der anstehende Gipfel im Kanzleramt der richtige Ort“, so Miersch. „Bei dem Gipfel geht es um mehr als nur Fördermittel – Bürokratieabbau, stabile und wettbewerbsfähige Energiepreise sowie Verlässlichkeit müssen genauso Teil der Lösung sein, damit Unternehmen wieder zuversichtlich in Deutschland investieren.“


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Salzgitter hält an Umstellung auf grünen Stahl fest

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Salzgitter AG (Archiv), via dts NachrichtenagenturSalzgitter (dts Nachrichtenagentur) – Der Salzgitter-Konzern hält ungeachtet der Stahlkrise und eines absehbaren Verlusts in diesem Jahr am milliardenteuren Umbau auf eine klimaschonende Stahlproduktion fest.

„An der Transformation führt nach meiner Überzeugung kein Weg vorbei“, sagte Konzernchef Gunnar Groebler dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Während die Krise bei Thyssenkrupp ein ähnliches Projekt infrage stellt, laufen in Salzgitter die Bauarbeiten. „Unser Programm Salcos liegt gut im Zeitplan“, sagte Groebler. „Der Umbau steht für uns nicht zur Diskussion.“ Die Salzgitter AG sei aktuell führend bei der Transformation der Branche und werde die neue Direktreduktionsanlage 2026 in Betrieb nehmen.

Von der Bundesregierung fordert der Manager, der auch Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl ist, jedoch eine schnelle Verbesserung der Rahmenbedingungen. Die Industrie brauche für die neue Technik wettbewerbsfähige Strompreise und große Mengen Wasserstoff, sagte er. „Wir wollen eine dekarbonisierte, also elektrifizierte Industrie – dann muss man den Strom auch wettbewerbsfähig anbieten“, sagte Groebler. „Es drängt, wir können nicht darauf warten, dass sich vielleicht erst eine neue Bundesregierung des Themas annimmt“, fügte er hinzu.

Salzgitter leidet derzeit wie die gesamte Stahlbranche unter hohen Energiepreisen und niedriger Nachfrage. Der Konzern musste am Dienstag seine Umsatzprognose nach unten korrigieren und gab eine Gewinnwarnung raus.


Foto: Salzgitter AG (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schweitzer fordert größere Bundesbeteiligung an Flüchtlingskosten

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Alexander Schweitzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Ministerpräsidentenkonferenz in Leipzig hat der rheinland-pfälzische Regierungschef Alexander Schweitzer (SPD) den Bund zu einer größeren Beteiligung an den Kosten der Flüchtlingsversorgung aufgefordert.

„Wenn man den sozialen Frieden nicht gefährden will, müssen Länder und Kommunen Flüchtlingskosten stemmen können, ohne die Handlungsfähigkeit an anderer Stelle einschränken zu müssen“, sagte der SPD-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Deswegen muss der Bund auch die erheblichen finanziellen Aufwendungen der Kommunen für solche Antragsteller abfedern, die das Verfahren bereits durchlaufen haben, und für die nicht dem Asylrechtskreis unterliegenden Ukraine-Flüchtlinge.“

Vergangenes Jahr hatte der Bund unter anderem eine jährliche Pauschale für Asyl-Erstantragssteller in Höhe von 7.500 Euro zugesagt. Der Städte- und Gemeindebund hält die Zahlung für zu gering und pocht auf eine Ausweitung. Die bisher festgelegte Pauschale sei bei Weitem nicht ausreichend, sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger dem RND. „Zudem sollte die Pauschale auch abgelehnte, aber geduldete Flüchtlinge umfassen.“ Um die Finanzierung dauerhaft sicherzustellen, brauche es eine neue Gemeinschaftsaufgabe „Migration und Integration“ im Grundgesetz, fügte Berghegger hinzu.


Foto: Alexander Schweitzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Länder streiten über Asylrecht-Aufweichung

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Asylunterkunft (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Zwischen den Bundesländern ist ein Streit über eine mögliche Neuausrichtung des Grundrechts auf Asyl entbrannt. Anlass ist der Vorstoß des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) für eine Verfassungsänderung zur Bewältigung der Migrationskrise.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erteilte dem Vorschlag eine klare Absage. „Das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte ist ein elementarer Teil unserer Verfassung“, sagte Weil dem „Handelsblatt“. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes hätten es gerade aufgrund der in der NS-Zeit begangenen Grausamkeiten in die Verfassung aufgenommen.

Kretschmer, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, die ab Mittwoch ihre Jahreskonferenz in Leipzig abhält, hatte dafür plädiert, das Asyl-Grundrecht an die aktuelle Situation anzupassen, um eine Reduzierung der Asylbewerberzahlen von derzeit 200.000 auf 30.000 pro Jahr zu erreichen. Weil hält das für illusorisch. „Um das von der Union formulierte Ziel zu erreichen, müsste Deutschland aus diversen internationalen Vereinbarungen aussteigen, zum Beispiel aus der Europäischen Flüchtlingskonvention“, sagte der SPD-Politiker. „Ein Alleingang Deutschlands ist aber genau der falsche Weg.“

Auch Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) wies Kretschmers Vorstoß zurück. „Was wir nicht gebrauchen können, ist ein rhetorisches Anheizen der Debatte, weil das kein einziges Problem löst, sondern nur das gesellschaftliche Klima vergiftet“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Das hilft niemandem weiter.“ Bovenschulte mahnte, sich auf eine Lösung der tatsächlichen Probleme zu konzentrieren – etwa auf die schnelle Umsetzung der bereits beschlossenen Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS).


Foto: Asylunterkunft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Härtere Bürgergeld-Sanktionen für "Totalverweigerer" nicht erfasst

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Jobcenter (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Weder die Bundesregierung noch die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfassen statistisch, wie oft das Bürgergeld zu 100 Prozent gekürzt wird. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei im Bundestag hervor, über die die „Welt“ (Mittwochausgabe) berichtet.

„Statistischen Angaben hierzu liegen nicht vor“, schreibt demnach eine Staatssekretärin aus dem Bundesarbeitsministerium (BMAS). Zwar erfassen die Jobcenter alle Leistungsempfänger, die sich weigern, eine Stelle anzunehmen. Unabhängig vom Ausmaß der Kürzung steht in der Statistik nur die Gesamtzahl. Auch zu dem Anfang des Jahres kommunizierten Sparziel von 170 Millionen Euro durch die härtere Gangart kann die Bundesregierung keine Angaben machen.

„Die Ampel macht Politik nicht basierend auf Fakten, sondern richtet ihr Fähnchen nach dem Wind“, kritisierte Linken-Gruppenchefin Heidi Reichinnek. „Gerade werden in der Gesellschaft Bürgergeld-Empfängern als Sündenböcke hingestellt.“ Sie hofft nun, dass das Bundesverfassungsgericht die 100-Prozent-Streichung wieder einkassiert.

Seit April kann das Bürgergeld zu 100 Prozent gekürzt werden, wenn sich Empfänger grundlos weigern, Arbeit anzunehmen. Die härtere Sanktionierung sogenannter Totalverweigerer hatte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im vergangenen Dezember angekündigt. Bis zu zwei Monate kann der Regelsatz gestrichen werden, Miete und Strom werden weitergezahlt.


Foto: Jobcenter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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