Donnerstag, Januar 1, 2026
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1. Bundesliga: Bremen dreht 0:3 gegen Hoffenheim sensationell

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Sinsheim (dts Nachrichtenagentur) – Am fünften Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat die TSG 1899 Hoffenheim zuhause gegen den SV Werder Bremen mit 3:4 verloren.

Die Gäste erwischten einen rabenschwarzen Start: Bereits in der fünften Minute schickte Berisha Bülter und der überlupfte Zetterer aus zwölf Metern. In der achten Minute schnürte der Angreifer den Doppelpack, als er über rechts davonzog, Jung stehen ließ und links unten versenkte.

In der zwölften Minute folgte auch schon das 3:0, als Bülters Flanke von Zetterer vor Holzeks Füße abgewehrt wurde und der Tscheche volley einschoss.

Dann aber der Hoffnungsschimmer für die Grün-Weißen: Nach Notbremse gegen Agu in der 18. Minute flog Nsoki mit Glattrot vom Platz. Und tatsächlich verkürzte Bremen in der 21. Minute: Nach einer kurz gespielten Ecke kam Malatini im Gestocher an den Ball und brachte ihn links im Tor unter.

In der 26. Minute stand es nur noch 2:3 aus Sicht der Werderaner, als Duckschs Flanke in der Mitte von Stage ins linke Eck geköpft wurde. Und der Däne legte in der 39. Minute nach, als Agus abgefälschte Flanke ihn im Rückraum fand und er direkt einnetzen konnte. Zur Pause stand es somit wahnwitzigerweise 3:3 zwischen beiden Teams.

Und der Torrausch setzte sich in der zweiten Hälfte munter fort: In der 49. Minute durfte Weiser nach einer Ducksch-Ecke an den Fünfmeterraum flanken und erneut traf Stage per Kopf in die Maschen.

Die Matarazzo-Elf präsentierte sich desolat, erst nach dem Rückstand schienen die Hausherren aufzuwachen. Echte Ideen nach vorne fehlten jedoch.

In der 81. Minute wurde es dann aber doch nochmal brenzlig für die Werner-Elf: Zetterer rutschte ein Schuss von Bruun-Larsen durch, Malatini konnte aber noch vor der Linie klären. Mehr war aber nicht drin.

Somit durfte sich Werder über drei unverhoffte Punkte freuen, die Kritik an TSG-Trainer Pellegrino Matarazzo dürfte dagegen kaum verstummen.

Mit dem Sieg klettert Bremen in der Tabelle auf Rang zehn, Hoffenheim ist dagegen auf Relegationsplatz 16 zu finden.


Foto: Jens Stage (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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ORF-Hochrechnung: FPÖ bei Österreich-Wahl vorn

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Wien (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Nationalratswahl in Österreich liegt laut einer um 17 Uhr vom ORF veröffentlichten Hochrechnung die FPÖ vorn.

Demnach kommen die Rechtsaußen auf 29,1 Prozent, dahinter landet die ÖVP mit 26,2 Prozent. Drittstärkste Kraft ist der Hochrechnung zufolge die SPÖ bei 20,4 Prozent vor Neos und den Grünen, die sich mit 8,8 sowie 8,6 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den vierten Platz liefern. Die erstmals bundesweit angetretene Bierpartei kommt auf 2,1 Prozent, die KPÖ auf 2,9 Prozent.

Bei der letzten Nationalratswahl 2019 war die FPÖ infolge der Ibiza-Affäre noch deutlich abgestraft worden. Sie verlor damals fast zehn Prozent. Laut der Hochrechnung legte sie nun um 13 Prozent zu. Abgestraft wurde dagegen die ÖVP, die über elf Prozent verliert. Bislang wurden knapp über 30 Prozent der Stimmen ausgezählt, und dabei nur wenige aus den Städten.


Foto: FPÖ-Wahlparty am 29.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Frankfurt springt in Kiel auf Platz 2

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Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt bei Aufsteiger Holstein Kiel 4:2 gewonnen.

Die favorisierten Hessen starteten überlegen in die Partie und gingen folgerichtig nach rund 25 Minuten durch Omar Marmoush in Führung. Doch die Antwort der Kieler ließ nicht lange auf sich warten. Sechs Minuten später erzielte Shuto Machino den Ausgleich per Foulelfmeter.

Im zweiten Durchgang erwischte die Eintracht einen Blitzstart. Igor Matanovic besorgte in der 47. Minute die erneute Führung. Machino konterte das 2:1 wiederum erneut nach wenigen Minuten. Im weiteren Spielverlauf sorgten jedoch Marmoush sowie Tuta für klare Verhältnisse.

Durch den Sieg springt die Eintracht auf den zweiten Tabellenplatz. Kiel bleibt weiterhin Letzter.

Am nächsten Spieltag gastieren die Norddeutschen in Leverkusen beim amtierenden Meister. Frankfurt empfängt am Sonntag den FC Bayern München zum Spitzenspiel.


Foto: Tuta (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Köln verspielt 3:0-Führung gegen KSC

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Am 7. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der Karlsruher SC beim 1. FC Köln spektakulär 4:4 unentschieden gespielt.

Aufgrund eines Verkehrschaos rund um das Müngersdorfer Stadion konnte die Partie erst mit einer Verspätung von knapp zehn Minuten angepfiffen werden. Die Gästemannschaft legte dafür mit umso mehr Elan vor. Nach einer gespielten Viertelstunde stand es durch Tore von Luca Waldschmidt und Damion Downs bereits 3:0. Wer nun an eine frühe Vorentscheidung des Spiels glaubte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Nach Downs traf auch KSC-Kapitän Marvin Wanitzek doppelt und sorgte wieder für Spannung. In der Nachspielzeit sorgte schließlich noch Tim Lemperle für den 4:2-Halbzeitstand.

Nach dem Pausentee ließen sich die Teams zunächst sieben Minuten Zeit, um den Torreigen fortzusetzen. Leon Jensen brachte die Badener per Kopf auf ein Tor heran. Knapp drei Minuten später egalisierte Wanitzek mit seinem dritten Treffer den Spielstand. Im Anschluss beruhigte sich die Partie deutlich und bot keine weiteren Tore mehr.

Die in dieser Saison noch ungeschlagenen Karlsruher rutschen in der Tabelle zwar auf den dritten Platz ab, bleiben jedoch weiter in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Köln verbessert sich leicht auf Rang 8.

Am kommenden Freitag empfängt der KSC den SV Darmstadt 98 zum badisch-hessischen Duell. Einen Tag später trifft der FC auf den SSV Ulm.

Die weiteren Ergebnisse vom Nachmittag: Hannover 96 – 1. FC Nürnberg 2:0, Hertha BSC – SV Elversberg 1:4.


Foto: Leart Paqarada (1. FC Köln) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EVG will im DB-Aufsichtsrat gegen Schenker-Deal stimmen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Eisenbahnergewerkschaft EVG lehnt den Verkauf der DB-Logistiksparte Schenker ab und droht damit, in der entscheidenden Aufsichtsratssitzung am Mittwoch gegen den 14-Milliarden-Euro-Deal zu stimmen.

„Politik und Bahnvorstand wollen das Verscherbeln von Tafelsilber als Strategie verkaufen“, sagte der EVG-Vorsitzende Martin Burkert der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). „Zukunftsfähige Geschäftspolitik sieht aber anders aus.“ Der Deal schade dem Wirtschaftsstandort Deutschland. „Damit gehen Wertschöpfung und Arbeitsplätze verloren“, so Burkert.

Die mächtige EVG führt noch einen zweiten Grund für ihren Widerstand an: Es gebe keine rechtssichere Garantie dafür, dass die Verkaufserlöse auch tatsächlich wie ursprünglich vorgesehen für die Entschuldung bei der Deutschen Bahn eingesetzt würden, warnte sie. Das sei aber notwendig, um die finanziellen Handlungsspielräume des Konzerns nicht weiter zu gefährden. Nur so könne das Unternehmen in Zukunft Eigenmittel auch für Fahrzeuge und vor allem für die betriebliche Qualität einsetzen.

Stattdessen fürchtet die Gewerkschaft, dass das Geld für Investitionen in das Schienennetz genutzt werden soll, für die allerdings der Bund verantwortlich ist. „Die Deutsche Bahn darf nicht länger als Melkkuh für eine verfehlte Haushaltspolitik des Bundes missbraucht werden“, warnte Burkert. Die EVG allein kann den Deal nicht blockieren. Allerdings könnten sich weitere Kritiker anschließen.


Foto: Container mit Logo von DB Schenker am 27.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Österreich-Wahl: Kühnert warnt vor mehr Macht für FPÖ

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Berlin/Wien (dts Nachrichtenagentur) – Aus der SPD wird der Ruf nach der Bildung von „demokratischen Mehrheiten“ infolge der an diesem Sonntag stattfindenden Parlamentswahl in Österreich laut. „Demokratische Mehrheiten werden auch nach dem heutigen Wahlabend in Österreich möglich sein und müssen genutzt werden“, sagte Kevin Kühnert, stellvertretender Vorsitzender der deutsch-österreichischen Parlamentariergruppe im Bundestag, dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe).

Kühnert fordert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), EVP-Fraktionschef Manfred Weber und deren gesamte Partei dazu auf, der ÖVP „unmissverständlich deutlich zu machen, wie sehr sich Wien durch eine Rehabilitierung der Skandalpartei FPÖ isolieren würde“. Kühnert sagte: „Die FPÖ steht rechts von Le Pen und rechts von Meloni – mit ihr ist keineswegs zu spaßen.“ Dass die Konservativen „nur noch die Scharfmacher-Rhetorik von Herbert Kickl ablehnen, nicht jedoch die rechts-autoritäre Programmatik der FPÖ, ist verstörend“, sagte der SPD-Generalsekretär.

In Österreich stehe mit der Nationalratswahl „vor allem die ÖVP vor einem Dilemma, das sie selbst befördert hat“, sagte Kühnert: „Das Hofieren der FPÖ, insbesondere die durch Ex-Kanzler Sebastian Kurz eingegangene Koalition, haben die FPÖ nicht entzaubert, sondern gestärkt.“ Schwarz-Blaue Koalitionen in Bund und Ländern, also ÖVP-FPÖ-Bündnisse, verhinderten „jegliche glaubwürdige Abgrenzung der ÖVP von der FPÖ. Erst die von der ÖVP praktizierte Politik der ausgestreckten Hand hat eine Stimmabgabe für die FPÖ so attraktiv gemacht.“


Foto: Österreichisches Wahllokal am 29.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Abgeordnete bringen Bundestagsantrag für AfD-Verbotsverfahren ein

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag wird offenbar demnächst über einen Gruppenantrag abstimmen, in dem beim Bundesverfassungsgericht ein Parteiverbotsverfahren der AfD beantragt wird. Der Antrag wird von einzelnen Abgeordneten von SPD, CDU/CSU, Grünen und Linken unterstützt, nicht aber von den gesamten Fraktionen, berichtet die „Welt“. Er war demnach seit Monaten vorbereitet worden und wurde am vergangenen Freitag finalisiert.

Für einen fraktionsübergreifenden Antrag sind 37 Abgeordnete notwendig. Der Antrag zum AfD-Parteiverbotsverfahren soll von deutlich mehr Bundestagsmitgliedern eingebracht werden. Von allen genannten Fraktionen unterstützen ihn laut der „Welt“ jeweils mindestens zehn Abgeordnete.

Der Bundestag beantrage beim Bundesverfassungsgericht, gemäß Artikel 21 des Grundgesetzes und Paragraf 43 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes, festzustellen, dass die Partei Alternative für Deutschland verfassungswidrig sei, heißt es in dem Antrag. Hilfsweise solle vom Verfassungsgericht festgestellt werden, dass die AfD von staatlicher Finanzierung ausgeschlossen werde.

Die Abgeordneten von SPD, Union, Grünen und Linken werfen der AfD in dem Bundestagsantrag vor, die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen zu wollen und gegenüber dieser Grundordnung eine „aktiv kämpferisch-aggressive Haltung“ einzunehmen. Der Gruppenantrag wirft der AfD zahlreiche Verstöße gegen die Menschenwürdegarantie aus Artikel 1 des Grundgesetzes vor. Dabei nennt er etwa die Forderung nach einer „millionenfachen Remigration“ von Migranten. Der Antrag wertet außerdem zahlreiche Äußerungen von Bundes- und Landesvorsitzenden der AfD als Verletzungen der Menschenwürde von Migranten, Muslimen und sexuellen Minderheiten.

Der Antrag bezieht sich laut der „Welt“ unter anderem auf Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen und des Thüringer Oberverwaltungsgerichts aus diesem Jahr. Das OVG in Münster hatte im Mai geurteilt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die Gesamtpartei AfD als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus einstufen und nachrichtendienstlich beobachten darf. Es lägen tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass die AfD Bestrebungen verfolge, die „gegen die für den freiheitlichen demokratischen Verfassungsstaat unverzichtbaren Grundprinzipien der Menschenwürdegarantie und des Demokratieprinzips“ gerichtet seien, heißt es in den Entscheidungsgründen.

Das Thüringer Oberverwaltungsgericht sieht in einem Beschluss vom Februar zu einer waffenrechtlichen Entscheidung „gewichtige Anhaltspunkte für die Annahme, dass der AfD-Landesverband Thüringen verfassungsfeindlich ausgerichtet ist“.


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spahn findet Genfer Flüchtlingskonvention nicht mehr zeitgemäß

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende und CDU-Präsidiumsangehörige Jens Spahn fordert eine Umkehr in der Migrationspolitik.

„Wir müssen prüfen, wie wir internationale Regelungen ändern oder auf eine Interpretation dringen können, die heutigen Umständen Rechnung trägt. Die Genfer Flüchtlingskonvention wurde in den 50er-Jahren entwickelt und war nie in Kombination mit der heutigen Massenmigration gedacht“, sagte Spahn der „Welt“.

Die Genfer Konvention verbietet auch sogenannte Pushbacks, also physisches Zurückdrängen von Migranten an den europäischen Außengrenzen. Spahn sagte dazu: „Das nennt sich Grenzschutz und war früher eine ganz selbstverständliche staatliche Aufgabe. Über 80 Prozent der Staaten der Welt verfahren so.“ Illegal Einreisende müssten in sichere Drittstaaten zurückgewiesen, und dann müsse sichergestellt werden, „dass die Menschen dort fair behandelt sind“.

Spahn möchte zudem, dass Deutschland Migranten an den Binnengrenzen zurückweist – auch wenn es gegen EU-Regeln verstoßen würde. „Wenn sich die große Mehrheit der EU-Staaten seit Jahren nicht an das Dublin-Abkommen hält“, so Spahn, „müssen wir darauf reagieren. Wir müssen Migration auf ein Maß beschränken, das unsere Gesellschaft und unsere Institutionen stemmen können.“ Auch Frankreich weise irreguläre Migranten an der Grenze zu Italien zurück: „Nichts anderes müssen wir auch tun.“

Spahn fordert darüber hinaus eine grundsätzliche Debatte über die Engführung der Asylpolitik durch Gerichtsurteile, auch durch das Bundesverfassungsgericht. „Es löst massiven Frust aus, wenn der gewählte Souverän so offensichtlich in seiner Handlungsmöglichkeit beschnitten wird“, sagte Spahn. „Vielleicht“, so der CDU-Politiker, „brauchen wir einen Verfassungskonvent, um diese Balance neu zu justieren. Denn die zunehmende Verrechtlichung und Internationalisierung von immer mehr Politikfeldern führt zu einer abnehmenden Akzeptanz des Systems.“


Foto: Flüchtlinge vor einem Grenzzaun (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Apotheker werfen Lauterbach mangelnde Dialogbereitschaft vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Apotheker haben Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und dessen Reformpläne scharf kritisiert. „Er hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass er nicht über meine Ideen sprechen möchte“, sagte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Ein konstruktiver Dialog sehe für sie anders aus.

Besonders Lauterbachs Pläne für eine „Apotheke ohne Apotheker“ wurden kritisiert. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) sagte der „NOZ“, Apotheker bräuchten viel eher eine Perspektive, um mehr Geld zu verdienen. Andernfalls würde das Apothekensterben vor allem im ländlichen Raum weitergehen, so Philippi. Mehr als 500 Apotheken waren allein 2023 aufgegeben worden.

Der niedersächsische Gesundheitsminister zeigte sich diesbezüglich auch offen für die Idee der Vorhaltepauschalen, wie sie auch bei Krankenhäusern eingeführt werden sollen. Hier müsse man auch darüber nachdenken, wie die Länder einen Beitrag leisten können, sagte Philippi der „NOZ“ weiter.


Foto: Karl Lauterbach am 25.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Österreich wählt neues Parlament

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Wien (dts Nachrichtenagentur) – In Österreich haben am Morgen die ersten Wahllokale für die Stimmabgabe zur Nationalratswahl geöffnet. 6,3 Millionen Österreicher ab 16 Jahren sind wahlberechtigt.

Laut Umfragen gilt als nahezu ausgeschlossen, dass die amtierende Koalition aus der konservativen ÖVP mit Bundeskanzler Karl Nehammer und den Grünen weitermachen kann. Die ÖVP dürfte demnach im Vergleich zur Wahl 2019 im zweistelligen Prozentbereich verlieren und sich nunmehr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der rechten FPÖ liefern. Beide Parteien kommen in Umfragen auf etwa 25 Prozent, wobei die FPÖ aktuell nur noch knapp vorne gesehen wird. Vor wenigen Monaten sah es noch nach einem größeren Vorsprung für die Rechtsaußen-Partei aus.

Die Sozialdemokraten liegen relativ stabil bei rund 20 Prozent, die Grünen und die liberalen Neos bei jeweils um die 10 Prozent. Mit ersten Prognosen wird gegen 16 Uhr gerechnet, die aber in Österreich typischerweise zunächst noch zum großen Teil auf Umfragen aus den letzten Tagen beruhen und daher besonders schwankungsanfällig sind.


Foto: Wahlplakate zur Nationalratswahl 2024 in Österreich am 28.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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