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Grüne Mihalic: AfD-Verbotsverfahren Aufgabe für nächsten Bundestag

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Irene Mihalic (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Irene Mihalic, geht davon aus, dass die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren auch den nächsten Bundestag beschäftigen wird. „Die AfD zeigt jeden Tag aufs Neue, dass sie verfassungsfeindlich agiert“, sagte Mihalic den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Mit ihren Deportationsplänen mache sie den Menschen Angst, manche AfD-Politiker schreckten auch vor Gewalt nicht zurück. „Ihr ganzes Auftreten und ihre Politik erinnert immer mehr an die finstersten Zeiten der deutschen Geschichte“, sagte Mihalic. „Deshalb ist es richtig und auch notwendig die Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren sorgfältig zu prüfen und deshalb ist es auch gut, dass sich der Deutsche Bundestag damit befasst.“

Wegen der vorgezogenen Wahlen ist es nach Einschätzung der Expertin der Grünen-Fraktion für Innen- und Sicherheitspolitik allerdings sehr unwahrscheinlich geworden, dass das Parlament dazu vor der Wahl noch eine Entscheidung fällt. „Aber die Debatte ist dennoch wichtig, damit die Abgeordneten der demokratischen Fraktionen deutlich machen können, dass wir gemeinsam die parlamentarische Demokratie gegen ihre Feinde verteidigen werden“, erklärte Mihalic gegenüber den Funke-Zeitungen. „Dafür Mehrheiten zu finden, wird eine Aufgabe für den nächsten Deutschen Bundestag sein.“

Roderich Kiesewetter, Sicherheitsexperte der Unions-Fraktion im Bundestag, begründet seine Unterstützung für einen Antrag auf ein AfD-Verbotsverfahren mit der „Verantwortung jedes MdB für unsere freiheitliche Demokratie“. Es gehe zunächst um ein Überprüfungsverfahren zur Verfassungsmäßigkeit der AfD, sagte der CDU-Politiker, der einen entsprechenden Antrag seines Parteifreunds Marco Wanderwitz mitträgt, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Meine Beweggründe decken sich mit der Begründung im Antragstext, wonach es die Verantwortung jedes MdB für unsere freiheitliche Demokratie ist, die rechtliche Überprüfung durch das unabhängige BVerfG zu ermöglichen.“

Kiesewetter erklärte weiter, er halte die AfD in ihren Grundsätzen und Bestrebungen für gegen die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung gerichtet. Dies zu überprüfen, sei jedoch nicht Sache des Bundestags. „Insofern ist die Ermöglichung eines Verfahrens zur Überprüfung richtig und entlässt auch keinen MdB, keine Partei, die AfD inhaltlich zu stellen“, sagte er. „Beides schließt sich nicht aus.“


Foto: Irene Mihalic (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hohe Akzeptanz von Mental Health Coaches bei Schul-Präventionen

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Gang in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Mehr als ein Jahr nach Beginn zeigt ein Präventionsprogramm des Bundesfamilienministeriums für mentale Gesundheit an Schulen positive Ergebnisse. In einer wissenschaftlichen Auswertung des Modellprogramms Mental Health Coaches durch die Universität Leipzig, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten, geben sowohl die Coaches selbst als auch Schulleitungen, Schüler und Vertreter der Trägerorganisation überwiegend an, mit dem Programm zufrieden zu sein.

Demnach schätzten 83 Prozent der befragten Schulleitungen die Akzeptanz des Angebots als eher gut bis sehr gut ein, 90 Prozent waren eher zufrieden bis ganz zufrieden mit der Zusammenarbeit. Auch stichprobenartig befragten Schülern an 16 Schulen bewerteten das Programm überwiegend positiv: 97 Prozent aller Schüler schätzten das Angebot als eher gut bis sehr gut ein. 86 Prozent der Jugendlichen sprachen sich für eine Fortsetzung aus.

Das Programm Mental Health Coaches wurde zu Beginn des Schuljahres 2023/24 gestartet, um die psychische Gesundheit und Resilienz von Schülern zu stärken. Dafür wurden an rund 100 Schulen in Deutschland Coaches aus den Bereichen Sozialarbeit, Erziehungswissenschaften und Psychologie eingesetzt, die präventive Angebote machen, um Jugendliche zu stärken. Wie es mit dem Programm weitergeht, hängt von der Aufstellung des Bundeshaushalts in diesem Jahr ab.


Foto: Gang in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bund zahlt immer noch Millionen Euro für Opferrenten an Nazi-Täter

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Konzentrationslager (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesrepublik Deutschland zahlt noch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Nazi-Tätern Kriegsopferrenten und andere Altersbezüge aus, sogar SS-Männern, obwohl ein Gesetz das eigentlich verhindern soll. Die Zahlungen belaufen sich auf mehrere Millionen Euro im Jahr, berichten der „Stern“ und die Internetplattform „Frag den Staat“.

Demnach erhielten 7.648 Beschädigte im Inland und 657 Beschädigte im Ausland eine Kriegsopferrente nach dem Bundesversorgungsgesetz – im Dezember 2023. Sie kostet den deutschen Staat rund fünf Millionen Euro jährlich, zitieren die Zeitung und die Plattform aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor.

Laut „Stern“ und „Frag den Staat“ bekommen selbst ehemalige Soldaten der Waffen-SS im Ausland eine Kriegsopferrente. Der „Stern“ berichtet von mindestens vier eindeutig nachweisbaren Fällen. Die für die Kriegsopferrenten zuständigen Versorgungsämter bestätigen die Zahlungen.

Nach Einschätzung von Experten wie dem Historiker und NS-Experte Stefan Klemp ist dies in Wahrheit nur die Spitze eines Eisbergs: Es handele sich bei rund fünf Prozent aller Empfänger von Opferrenten um Kriegsverbrecher, sagte Klemp.

Der Bundestag hatte 1998 beschlossen, dass alle Rentenempfänger überprüft werden sollten. Wer Verbrechen gegen die „Grundsätze der Menschlichkeit“ begangen hatte, dem sollte die Rente verwehrt. Klemp kritisierte das Gesetz als „Feigenblatt“, da es in der Praxis praktisch nicht angewandt werde.

Auch der frühere Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, sieht in den Renten an Nazi-Täter ein Versagen Deutschlands. „Niemand hat sich ernsthaft dafür interessiert, das zu beenden“, sagte Beck dem „Stern“. Die Bundesregierung wollte die Ausgaben laut Bericht für diese Renten nicht beziffern. Ihr lägen keine Informationen hinsichtlich der Empfänger von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung vor, antwortete sie auf die Kleine Anfrage der Linken.

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Jan Korte spricht von einer „faulen Ausrede“. Dem „Stern“ sagte er, „allen Bundesregierungen, egal welcher Couleur, fehlt – trotz Sonntagsreden und der ständigen Wiederholung der Lüge von der ach so großartiger Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus – seit Jahrzehnten komplett der politische Wille dagegen ernsthaft etwas zu unternehmen.“ In den kommenden Tagen jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal.


Foto: Konzentrationslager (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: Eiskaltes Rotterdam blamiert Bayern München

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Raphaël Guerreiro (FC Bayern) (Archiv), via dts NachrichtenagenturRotterdam (dts Nachrichtenagentur) – Am siebten Spieltag der Uefa Champions-League-Vorrunde hat Feyenoord Rotterdam zuhause gegen den FC Bayern München mit 3:0 gewonnen.

Die Kompany-Truppe riss die Partie direkt an sich und die Hausherren lauerten auf Konter. Das führte in der 21. Minute prompt zur Führung der Niederländer: Ein langer Ball von Smal landete bei Gimenez, den Kim nicht mehr stören konnte und der trocken in die rechte Ecke einschießen durfte.

Die Bayern hatten durchaus ihre Chancen, agierten aber nicht zwingend genug. Die beste Gelegenheit hatte in der 42. Minute Kane, der aus sechs Metern Bijlow nicht überwinden konnte.

In der achten Minute der Nachspielzeit brachte Stengs die Kugel nach Kimmich-Ecke unglücklich aufs eigene Gehäuse, sein Keeper lenkte sie aber gerade noch über die Querlatte.

Stattdessen erhöhte in der neunten Minute der Nachspielzeit Feyenoord: Der kurz zuvor für den angeschlagenen Davies gekommene Guerreiro brachte Stengs im Sechzehner zu Fall und Gimenez brachte den fälligen Elfmeter oben links unter. Entsprechend führte die Priske-Elf zur Pause überraschend mit 2:0.

Auch in Hälfte zwei war der FCB wesentlich aktiver, kam aber nicht an Torwart Bijlow vorbei: Erst wehrte er in der 54. Minute gegen Kanes Versuch aus spitzem Winkel ab, in der 60. Minute entschärfte der 27-Jährige gegen Musialas Kopfball aus sechs Metern.

Die Süddeutschen erspielten sich nun Chance um Chance: In der 70. Minute köpte der eingewechselte Sané nach Kane-Flanke am leeren Kasten vorbei.

Die mangelnde Verwertung dieser Möglichkeiten bestraften die Niederländer in der 89. Minute: Joker Ueda wurde von Milambo auf die Reise geschickt und bezwang Neuer zum 3:0. Darauf hatte der Bundesligist keine Antwort mehr. Stattdessen sah Ersatzkeeper Ulreich an der Seitenlinie noch Glattrot gezeigt, weil er sich offenbar bei seinen Beschwerden Richtung Schiedsrichter im Ton vergriff.

In der Tabelle rutscht Bayern München damit auf Rang 15 ab und ist damit am achten Spieltag der Champions League gegen Slovan Bratislava besonders gefordert.


Foto: Raphaël Guerreiro (FC Bayern) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen zu – Konjunkur-Hoffnungen überwiegen Unsicherheit

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.156,73 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.085 Punkten 0,6 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 21.855 Punkten 1,3 Prozent im Plus.

„In den vergangenen Wochen hat sich für die Investoren herauskristallisiert, dass die wirtschaftlichen Stärken in den USA die Schwächen eindeutig überwiegen, während die lauernden Gefahren bekannt und deshalb eingepreist sind“, kommentierte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets die aktuellen Bewegungen.

„Auf der Haben-Seite steht dagegen eine potenziell nicht nachlassende konjunkturelle Dynamik auch durch die jüngste Ankündigung eines 500-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramms in die Künstliche Intelligenz, eine lockere US-Notenbank und eine wachstumsfördernde Finanzpolitik des neuen Mannes im Weißen Haus. Es herrscht so etwas wie Aufbruchsstimmung in den USA.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0413 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9603 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 2.757 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 85,11 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 78,95 US-Dollar, das waren 34 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Özdemir will in Fördermittelaffäre nicht nachbohren

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Cem Özdemir (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der sogenannten Fördermittelaffäre hat Bundesbildungsminister Cem Özdemir (Grüne) seine jüngste Entscheidung verteidigt, an der Verschwiegenheitspflicht der entlassenen Staatssekretärin Sabine Döring festzuhalten. „Ich muss in so einem Fall auch die Persönlichkeitsrechte meiner Mitarbeiter schützen“, sagte Özdemir dem „Spiegel“.

Es geht um Vorwürfe gegen das BMBF unter Özdemirs Vorgängerin, Bettina Stark-Watzinger (FDP). Demnach sollte im Ministerium geprüft werden, ob man kritischen Wissenschaftlern, die einen offenen Brief im Zusammenhang mit Gaza-Protesten unterschrieben hatten, Fördermittel kürzen könne. Döring wurde im Zuge der Affäre Mitte Juni vorzeitig in den Ruhestand versetzt und bekam einen beamtenrechtlichen Maulkorb.

Özdemir hatte eine hausinterne Revision veranlasst, um die Vorgänge prüfen zu lassen. Laut dem nun vorliegenden Abschlussbericht habe sich „kein Fehlverhalten im Verwaltungsablauf feststellen“ lassen, erklärte der Minister. „Aber offensichtlich gab es zumindest Unklarheit, was der politische Auftrag der damaligen FDP-Spitze war. So ist in der Öffentlichkeit ein Reputationsschaden entstanden, der gravierend ist.“

Bei der internen Revision des BMBF seien weit über 1.000 Seiten umfassende Dokumente gesichtet worden, man habe zudem sehr ausführlich mit der ehemaligen Staatssekretärin Döring gesprochen. Mit Blick auf das Ergebnis sei es wenig wahrscheinlich, dass eine öffentliche Befragung darüber hinausgehende Erkenntnisse erbringen werde, erklärte der Minister. „Wenn Aussage gegen Aussage steht, kann ich das nicht auflösen. Und was haben wir davon, wenn wir jetzt noch schmutzige Wäsche waschen.“


Foto: Cem Özdemir (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: Leipzig gewinnt gegen Lissabon

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RB Leipzig - Sporting Lissabon am 22.01.2025, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 7. Spieltag der Uefa Champions-League-Vorrunde hat RB Leipzig zuhause gegen Sporting Lissabon mit 2:1 gewonnen.

Die in der Champions League bisher punktlosen Leipziger, die keine Chance mehr auf ein Weiterkommen haben, zeigten von Beginn an ein mutiges Gesicht und gingen in der 19. Minute in Führung: Sesko bekam von Raum eine scharfe Hereingabe serviert und drückte die Kugel per Grätsche über die Linie.

Gegen engagierte Sachsen tat sich der Gast lange schwer, kam in der 43. Minute aber fast zum Ausgleich: Eine abgefälschte Flanke von Quenda konnte Fresneda im Rückraum fast verwerten, Raum spritzte aber dazwischen und verhinderte den Einschlag. Damit lag RB zur Pause verdient in Front.

Auch im zweiten Durchgang blieb der Bundesligist angriffslustig: In der 51. Minute bekam Sporting den Ball nicht weg und Haidara ließ aus dem Rückraum mit seinem Abschluss den Pfosten erzittern.

Der eingewechselte Gyökeres stellte in der 75. Minute dann aber doch Ernüchterung her, als er links im Strafraum von Braganca bedient wurde und humorlos oben links einschoss.

Davon ließ sich die Rose-Elf aber nicht verunsichern und ging in der 78. Minute wieder in Führung: Einen Baumgartner-Pass brachte Poulsen im Fallen aufs Tor, Torwart Israel wehrte zurück zum Stürmer ab und der Däne brachte die Kugel diesmal im Netz unter. Dabei blieb es auch.

Damit klettert Leipzig in der Champions-League-Tabelle vorerst auf Rang 30, kann sich aber nicht mehr für die K.O.-Runde qualifizieren.


Foto: RB Leipzig – Sporting Lissabon am 22.01.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht: Scholz und Faeser verantwortlich für Aschaffenburg

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Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – BSW-Chefin Sahra Wagenknecht macht Kanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser (beide SPD) verantwortlich für die Bluttat von Aschaffenburg. „Dass nach Mannheim und Solingen nichts passiert ist, ist in erster Linie das Versagen des Kanzlers und seiner Innenministerin. Das macht sie politisch mitverantwortlich für jede weitere schreckliche Tat“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenmagazin Politico am Mittwoch.

Die BSW-Politikerin sagte, unkontrollierte Migration müsse gestoppt werden, das Asylrecht in seiner jetzigen Form funktioniere nicht. „Wir können unsere Bevölkerung nicht weitgehend schutzlos Menschen ausliefern, die das Asylrecht missbrauchen, um entsetzliches Unheil anzurichten“, so Wagenknecht weiter. „Deutschland braucht einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik.“

Wagenknecht fordert, dass Asylverfahren bei Gewaltdelikten direkt abgebrochen werden. „Ich frage mich, was noch geschehen muss, ehe die Politik begreift, dass wir so nicht weitermachen können“, sagte sie bei „RTL Direkt“. Das zweite sei, „nur noch denen ein Asylverfahren in Deutschland zu ermöglichen, die nicht aus einem sicheren Drittstaat einreisen“. Man dürfe das Thema nicht der AfD überlassen. „Ich finde das schlimm, wenn tatsächlich das Klima so vergiftet wird, dass wir eine generelle Ausländerfeindlichkeit bekommen.“


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (22.01.2025)

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Lotto-Spieler (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 9, 31, 34, 35, 40, 41, die Superzahl ist die 4.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6619766. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 144989 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Lotto-Spieler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax legt deutlich zu – Optimismus hält an

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 21.254,27 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,01 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

„Auch heute kannte der Dax nur eine Richtung, und zwar die nach oben. In den vergangenen sieben Handelstagen hat der Markt über 1.300 Punkte
zugelegt und einen Rekord nach dem nächsten gefeiert“, sagte Marktanalyst Konstantin Oldenburger zu den aktuellen Entwicklungen.

„Die Anleger, die seit der Korrektur rund um die Weihnachtstage an der Seitenlinie ausharren, dürften immer nervöser werden aus Angst, die nächste Chance zu verpassen, da dieser Bullenmarkt scheinbar nicht so schnell klein beigeben will“, so Oldenburger.

An der Spitze der Dax-Kurliste waren kurz vor Handelsschluss die Papiere von Siemens Energy zu finden mit über sechs Prozent im Plus, direkt vor denen von Adidas und Münchener Rück. Entgegen dem Trend am Listenende waren die Aktien von RWE zu finden, die über zwei Prozent nachließen, direkt hinter den Werten von Porsche und Bayer.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0418 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9599 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 2.759 US-Dollar gezahlt (+0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 85,14 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 79,05 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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