Montag, Januar 5, 2026
Start Blog Seite 3

Lottozahlen vom Samstag (03.01.2026)

0

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 8, 11, 12, 16, 46, die Superzahl ist die 8.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1427844. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 354141 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Nachdem der letzte Jackpot im letzten Jahr aus NRW geknackt wurde, beginnt das neue Jahr mit drei Millionen Euro in der höchsten Gewinnklasse.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Merz hält sich mit Kritik an Venezuela-Einsatz der USA zurück

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält sich mit Kritik am Venezuela-Einsatz der USA zurück. „Nicolás Maduro hat sein Land ins Verderben geführt“, ist der erste Satz in einer Stellungnahme, die am Samstagabend verbreitet wurde, und damit 12 Stunden nach ersten Meldungen über die US-Aktion.

Merz weiter: „Die letzte Wahl wurde gefälscht. Die Präsidentschaft haben wir – wie viele andere Staaten auf der Welt – daher nicht anerkannt. Maduro spielte in der Region, mit unseligen Allianzen weltweit und durch die Verstrickung Venezuelas in das Drogengeschäft eine problematische Rolle.“

Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes bezeichnet der deutsche Bundeskanzler als „komplex“. Dazu wolle man sich Zeit nehmen. „Grundsätzlich müssen im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten“, so Merz. „Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehen. Es gilt, einen geordneten Übergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung zu gewährleisten.“


Foto: Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

USA wollen Venezuela selbst führen

0

Palm Beach (dts Nachrichtenagentur) – Die USA wollen Venezuela nach der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro vorerst selbst führen. Das sagte US-Präsident Donald Trump am Samstag vor Journalisten in Palm Beach.

Man werde die Öl-Industrie wiederherstellen und das Land „ordnungsgemäß“ leiten. Das Geld werde den Leuten gegeben, man werde sich um „alle“ kümmern. „Make Venezuela great again“, sagte Trump in Anspielung auf seinen Wahlkampfslogan.

Wie genau sich Trump die Durchsetzung seines Planes vorstellt, blieb zunächst unklar. Man werde Personen „designieren“, sagte der US-Präsident. Zuvor hatte er von einer „zweiten Welle“ gesprochen, die man für den Militäreinsatz vorbereitet habe.

Trump berichtete außerdem von weiteren Details der Festnahme Maduros, die um kurz nach 2 Uhr Ortszeit (7 Uhr deutscher Zeit) begann. Maduro habe sich zu einem „Safe Room“ begeben wollen, der aber nicht „safe“ gewesen sei, weil die US-Kräfte die Tür gesprengt hätten. Er habe den Raum gerade noch erreicht, die Tür aber nicht mehr schließen können, so Trump. Jetzt befinde er sich auf einem US-Schiff und werde nach New York gebracht.


Foto: Venezuela (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trump veröffentlicht Foto von Maduro nach Festnahme

0

Palm Beach (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat ein Foto von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro veröffentlicht, das ihn nach seiner Festnahme zeigen soll.

Es soll auf der USS Iwo Jima aufgenommen worden sein, wie Trump auf seiner Plattform „Truth Social“ schrieb. Maduro ist darauf stehend in einer Art Trainingsanzug zu sehen, er trägt außerdem Kopfhörer und eine Sichtschutzbrille und hat eine kleine Wasserflasche in der Hand.

Bei der USS Iwo Jima handelt sich um ein amphibisches Angriffsschiff der Wasp-Klasse, es kann zahlreiche Hubschrauber aufnehmen. Maduro war am frühen Samstagmorgen von US-Streitkräften in Venezuela festgenommen und außer Landes gebracht worden. Zuvor waren mehrere militärische Ziele in Venezuela durch das US-Militär attackiert worden.


Foto: Von US-Präsident Donald Trump veröffentlichtes Foto von Maduro nach Festnahme am 03.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD kritisiert US-Angriff auf Venezuela scharf

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Anders als der Koalitionspartner hat die SPD die US-Militäroperation in Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Maduro scharf kritisiert.

„Dieses Vorgehen ist inakzeptabel und stellt einen gravierenden Bruch des Völkerrechts dar“, sagte SPD-Fraktionsvize und Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es sei zutiefst besorgniserregend, dass die Vereinigten Staaten damit „offenkundig internationale Regeln missachten“, erklärte die Sozialdemokratin. Die US-Attacken seien „ein weiterer alarmierender Schritt im fortschreitenden Niedergang einer einst stabilen demokratischen Führungsmacht“.

Die stellvertretende SPD-Fraktionschefin warf dem US-Präsidenten innenpolitische Motive vor. „Trump will offenbar von den vielen innenpolitischen Problemen, den letzten Wahlniederlagen und schlechten Umfragewerten ablenken“, sagte sie dem RND. „Dafür ist ihm offenkundig jedes Mittel recht, auch das Einreißen des Regelwerks, das über Jahrzehnte das Zusammenspiel der Staaten geordnet hat.“ Es bleibe zu hoffen, „dass es nicht zu einer weiteren Eskalation kommt“, so Möller.

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump in Venezuela mit dem des russischen Machthabers Wladimir Putin in der Ukraine verglichen. Beide steckten ihre jeweiligen Einflussbereiche ab, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Dabei missachten sie das Völkerrecht offen und gewähren einander offenkundig den nötigen Handlungsspielraum.“

Strack-Zimmermann wertete Trumps Vorgehen zugleich als „unmissverständliche Drohbotschaft“ an Dänemark und Grönland. Sie zeige, wozu Trump bereit sei, wenn er seine Ziele nicht auf freiwilligem Wege erreiche.

„Europa darf daher keine Zeit mehr verlieren, eine gemeinsame Außenpolitik sowie eine belastbare und durchsetzungsfähige Sicherheitspolitik zu entwickeln“, forderte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament. „Entweder wir Europäer nehmen Platz am weltpolitischen Tisch – oder wir stehen auf der Speisekarte.“

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht verurteilte das US-Vorgehen scharf. „Trumps Militärschlag gegen Venezuela und die Festnahme Maduros sind ein eklatanter Bruch aller Regeln des Völkerrechts, um sich nach Wildwestmanier den Zugang zu den venezolanischen Ölquellen zu sichern“, sagte Wagenknecht den Funke-Zeitungen. „Das ist nichts anderes als Staatsterrorismus, den die Bundesregierung scharf verurteilen und mit allen diplomatischen Mitteln zurückweisen muss.“ Wagenknecht rief die Bundesregierung dazu auf, unverzüglich den Geschäftsträger der US-Botschaft in Berlin einzubestellen.


Foto: Siemtje Möller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung für Venezuela deutlich

0

Berlin/Caracas (dts Nachrichtenagentur) – Das Auswärtiges Amt hat seine Reisewarnung für Venezuela deutlich verschärft. Bisher wurde nur vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien gewarnt, vor Reisen in andere Landesteile lediglich „abgeraten“.

Seit Samstagnachmittag gilt nun eine volle Reisewarnung für ganz Venezuela, wie aus einer Veröffentlichung der Behörde auf ihrer Internetseite hervorgeht. Das Auswärtige Amt bestätigte gleichzeitig, dass es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen kam. „Die Lage ist derzeit noch unübersichtlich“, hieß es.

Weitere Empfehlung aus Berlin für Deutsche in Venezuela: „Bleiben Sie an einem sicheren Ort und vermeiden Sie wenn möglich jegliche Bewegungen. Sehen Sie insbesondere auch von Fahrten zum Flughafen ab, solange Ihnen keine Bestätigung Ihrer Fluggesellschaft vorliegt, dass Ihr Flug tatsächlich durchgeführt wird.“ Man solle außerdem „unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte“ befolgen.


Foto: Auswärtiges Amt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutschland schiebt afghanischen Straftäter nach Kabul ab

0

Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland hat am 2. Januar wieder einen afghanischen Staatsangehörigen in sein Herkunftsland abgeschoben.

Der Intensiv-Straftäter wurde von Bundespolizisten per Linienflug von Frankfurt am Main über Istanbul nach Kabul gebracht, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Samstag gegenüber der „Bild“ bestätigte.

Der Afghane war als Flüchtling nach Deutschland gekommen und zuvor in Bayern mehrfach strafrechtlich verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Drogenhandels. Der Linienflug landete nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frühen Samstagmorgen in Kabul. Dort übergaben deutsche Bundespolizisten den Mann sowie konsularische Unterlagen an Vertreter der dortigen Behörden.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte die Abschiebung. „Abschiebungen müssen möglich sein, auch nach Afghanistan“, sagte Dobrindt der „Bild“. „Unsere Gesellschaft hat ein zwingendes Interesse daran, dass ausländische Staatsangehörige, die hier schwere Straftaten begehen, unser Land wieder verlassen. Das setzen wir konsequent um.“

Nach Angaben des Ausländerzentralregisters waren Ende November 2025 rund 448.700 afghanische Staatsangehörige in Deutschland gemeldet. Etwa 11.900 von ihnen galten als ausreisepflichtig.


Foto: Flugzeug (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BSW-Chef wirft Trump "Staatsterror" vor

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem US-Angriff auf Venezuela schweigen Bundeskanzler und Bundesregierung über Stunden – während linke Parteien schäumen.

„Trump begeht Staatsterror, um das venezolanische Öl zu rauben“, sagte BSW-Chef Fabio De Masi am Samstagmittag. „Der US-amerikanische Botschafter sollte sofort einbestellt werden. Es ist dabei unerheblich, wie man die venezolanische Regierung bewertet, die Anlass zur Kritik gibt.“

Wenn die EU-Kommission und die Bundesregierung zu diesem eklatanten Bruch des Völkerrechts schweigen, offenbare das „die Doppelmoral des Westens in den internationalen Beziehungen“. Bereits die Verleihung des Friedensnobelpreises an eine venezolanische Oppositionspolitikerin, die gewaltsamen Regime Change befürwortet habe, sei ein Offenbarungseid gewesen. „Donald Trump reiht sich mit der illegalen Militärintervention in eine lange außenpolitische Tradition der USA ein, die ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof ist.“


Foto: Fabio De Masi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Unionsfraktion bei Reaktion auf US-Angriff gespalten

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsfraktion ist in ihrer Reaktion auf den US-Angriff auf Venezuela gespalten.

Etwas Positives der Situation abgewinnen kann Jürgen Hardt (CDU), er ist immerhin außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. „Maduro hat seit vielen Jahren die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region verbreitet“, sagte er am Samstag dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Das Ende seiner Herrschaft wäre ein Signal der Hoffnung für Venezuela, dessen Bevölkerung zu großen Teilen vor Maduros Regime ins Ausland floh.“

Da Europa von der Situation in Venezuela weniger unmittelbar betroffen sei als von der Lage in anderen Weltregionen, rief Hardt die hiesige Außenpolitik zur Zurückhaltung auf. „Deutschland und die EU werden die Lage weiter ruhig analysieren und den Kontakt mit den USA, Anrainerstaaten Venezuelas und Ansprechpartnern in Venezuela suchen“, sagte er dem RND.

Kritisch äußerte sich der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter: „Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht“, sagte Kiesewetter der „Bild“. „Mit dem Putsch in Venezuela kehrt die alte US-Doktrin von vor 1940 zurück. Ein Denken in Einflusszonen in denen das Recht des Stärkeren gilt und nicht internationales Völkerrecht.“

Kiesewetter forderte zugleich ein eigenständigeres Europa: „Wir Europäer müssen uns von den USA weitgehend emanzipieren und durch Stärke in unserem Verantwortungsbereich Recht einhalten und durchsetzen. Wir müssen Partner wie Kanada und Dänemark, das wegen Grönland von USA unter Druck gesetzt wird, selbstbewusst unterstützen. Trump zerstört das letzte Vertrauen in die USA.“


Foto: Logo der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Venezuelas Vizepräsidentin fordert "Lebensbeweis" für Maduro

0

Caracas (dts Nachrichtenagentur) – Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodriguez hat den US-Angriff auf ihr Land bestätigt.

Caracas sei von den Vereinigten Staaten angegriffen worden, erklärte sie in einem am frühen Samstagmorgen vom staatlichen Fernsehsender VTV gesendeten Telefon-Interview.

„Wir wissen nicht, wo sich Präsident Nicolas Maduro und First Lady Cilia Flores aufhalten. Wir fordern einen Lebensbeweis“, sagte sie weiter. Gleichzeitig forderte sie die Bevölkerung auf, „auf die Straße“ zu gehen.


Foto: Delcy Rodriguez (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts