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US-Börsen geben kräftig nach – Tech-Werte werden abgestoßen

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Nasdaq (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag teils kräftig nachgegeben. Zu Handelsende in New York war der Dow bei 46.912 Punkten 0,8 Prozent im Minus.

Das war aber noch harmlos im Vergleich zu den Verlusten an der Technologiebörse Nasdaq, wo der Nasdaq-100 am Ende bei 25.130 Punkten 1,9 Prozent niedriger stand als am Vortag. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 6.720 Punkten immerhin noch 1,1 Prozent im Minus.

Die allgemeine Verunsicherung zeigte sich deutlich auch an den Renditen von US-Staatsanleihen, die schon seit Tagen aufgrund teils widersprüchlicher Daten stark schwankten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1548 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8660 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich kaum verändert, am Abend wurden für eine Feinunze 3.980 US-Dollar gezahlt (unverändert). Das entspricht einem Preis von 110,82 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,49 US-Dollar, das waren 3 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Nasdaq (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Auch Immunität von AfD-Abgeordnetem Arne Raue aufgehoben

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Arne Raue (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat am Donnerstag die Immunität eines weiteren AfD-Abgeordneten aufgehoben. Ohne Aussprache stimmten die Abgeordneten mehrheitlich für eine entsprechende Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung.

Die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linkspartei stimmten für die Aufhebung der Immunität, ein AfD-Abgeordneter stimmte dagegen, der Rest der AfD-Fraktion enthielt sich.

Damit wurde die Genehmigung zur Durchführung eines Disziplinarverfahrens gegen Raue erteilt, wie es von der Bundestagsverwaltung hieß.

Früher am Tag hatte der Bundestag bereits die Immunität des AfD-Abgeordneten Raimond Scheirich aufgehoben. Hier kam es zu Durchsuchungen. Die genauen Hintergründe wurden nicht öffentlich gemacht.


Foto: Arne Raue (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Freiburg dreht Partie in Nizza und Mainz gegen Florenz

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Noah Atubolu (Archiv), via dts NachrichtenagenturNizza (dts Nachrichtenagentur) – Der SC Freiburg hat am Donnerstag auswärts beim OGC Nizza mit 3:1 gewonnen und bleibt damit in der Europa League nach vier Spielen ungeschlagen.

In einer zunächst ereignisarmen ersten Halbzeit ging Nizza in der 25. Minute durch Kevin Carlos in Führung. Freiburg reagierte jedoch stark: Johan Manzambi glich nur vier Minuten später aus, ehe Vincenzo Grifo per Elfmeter (39.) und Derry Scherhant (42.) das Spiel noch vor der Pause drehten.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Nizza den Druck deutlich, traf unter anderem die Latte und hatte durch Cho kurz vor Schluss eine große Chance auf den Anschluss, doch Freiburg-Keeper Noah Atubolu parierte stark. Mit taktischen Wechseln und einer konzentrierten Defensivleistung brachte das Team von Julian Schuster den Sieg souverän über die Zeit.

Damit feiert Freiburg den dritten Sieg im vierten Gruppenspiel und klettert vorübergehend auf Platz zwei. Nizza bleibt dagegen weiterhin punktlos und wartet seit nun 16 Europapokalspielen auf einen Sieg.

Gut lief es am Abend auch in der Conference League für den FSV Mainz 05. Die Rheinland-Pfälzer drehten am 3. Spieltag der Ligaphase das Spitzenspiel gegen den AC Florenz spät und gewannen nach Treffern der jeweils zuvor eingewechselten Joker Benedict Hollerbach (68. Minute) und Jae-sung Lee (90.+5) mit 2:1. Platz drei der Tabelle ist das Ergebnis.


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Dax gibt trotz Post-Begeisterung kräftig nach

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.734 Punkten berechnet, satte 1,3 Prozent schwächer als bei Vortagesschluss.

Auch kräftige Zugewinne von über sieben Prozent bei der Post und bei Zalando konnten die allgemeine Skepsis der Anleger nicht ausblenden, am Ende der Kursliste tummelte sich ein breiter Branchenmix aus Heidelberg Materials, SAP und Deutscher Börse mit Abschlägen um die vier Prozent, Kursverluste zu Handelsstart in den USA gaben ihr Übriges.

Und schaut man genauer hin, wurden die Papiere von DHL und des Online-Händlers wohl auch nur deswegen gekauft, weil kräftigere Abschläge schon eingepreist waren und neue Zahlen darauf hindeuten, dass die handelspolitischen Unwägbarkeiten für etwas weniger Probleme sorgen als befürchtet.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1538 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8667 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Infratest: Union in der Sonntagsfrage wieder knapp vor AfD

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Friedrich Merz bekommt nach der Kanzlerwahl Glückwünsche von der AfD (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wenn schon am Sonntag wieder Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU in der von Infratest gemessenen Wählergunst derzeit auf 27 Prozent, und können damit wieder einen Punkt im Vergleich zu Oktober zulegen. Die AfD würde wie im Vormonat 26 Prozent erreichen – weiterhin ihr Höchstwert im sogenannten „ARD-Deutschlandtrend“, der am Donnerstagabend veröffentlicht wird.

Die SPD käme demnach unverändert auf 14 Prozent, die Grünen hätten weiterhin 12 Prozent in Aussicht, die Linke würde weiter 10 Prozent erzielen. BSW und FDP kommen bei Infratest unverändert auf je 3 Prozent und lägen damit unterhalb der Mandatsschwelle. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 5 Prozent, das ist ein Punkt weniger als im Oktober.

Gefragt, ob die Wahl einer Partei grundsätzlich in Frage kommt, so ergibt sich für CDU/CSU ein Wählerpotenzial von 52 Prozent der Wahlberechtigten (-1 im Vgl. zu Mai). Jeder Zweite (50 Prozent) kann sich grundsätzlich vorstellen, die SPD zu wählen (-3). Für gut jeden Dritten (35 Prozent) käme die Wahl der Grünen grundsätzlich in Frage (-3). Drei von zehn Wahlberechtigten (30 Prozent) können sich die Wahl der FDP grundsätzlich vorstellen (-1). Für jeweils 28 Prozent der Wahlberechtigten käme die Wahl der AfD (+2) bzw. der Linken (+/-0) grundsätzlich in Frage. 18 Prozent sagen das vom BSW (+/-0).

Infratest hatte von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.300 Wahlberechtigte befragt.


Foto: Friedrich Merz bekommt nach der Kanzlerwahl Glückwünsche von der AfD (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Porsche plant Rückzug aus China

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Porsche in der Düsseldorfer Kö (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Sportwagenhersteller Porsche bereitet offenbar den schrittweisen Rückzug aus China vor. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Brancheninsider.

Der Konzern aus Zuffenhausen hatte zuletzt einen massiven Absatzeinbruch in China zu verkraften. Man werde deswegen das Händlernetz „optimieren“, teilte Porsche mit, man strebe „bis Ende 2026 eine Reduzierung der Standorte an“, wie der „Focus“ weiter schreibt.

Von 144 Filialen (Stand Ende 2024) bleiben laut des Berichts nach dem ersten Schritt nur gut die Hälfte übrig. Eine Garantie für den Rest gibt es nicht. Porsche werde „die lokalen Aktivitäten weiterhin flexibel an die Marktentwicklung anpassen“, so die offizielle Auskunft.

Vor vier Jahren hatte Porsche noch Rekordzahlen in China zu vermelden: 2021 verkauften die Stuttgarter 95.700 Sportwagen im Reich der Mitte. Das entsprach fast einem Drittel des gesamten weltweiten Absatzes. Im vergangenen Jahr waren es noch etwas mehr als halb so viele (57.000). 2025 wird der nächste Tiefpunkt: In den ersten neun Monaten lieferte der Traditionskonzern „nur“ noch 32.000 Autos aus, ein Minus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im Wettbewerb mit einheimischen Herstellern wie Xiaomi hat der schwäbische Hersteller das Nachsehen mit seinen Luxus-Elektroautos. Im Frühjahr hatte Konzernchef Oliver Blume bereits angedeutet, dass sich Porsche in China mangels Nachfrage womöglich ganz von Elektroautos verabschieden könnte.


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Frau nach Tod von 8-Jährigem aus Güstrow festgenommen

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturRostock (dts Nachrichtenagentur) – Im Fall des getöteten 8-jährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei eine Frau festgenommen. Es sei Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit, zunächst ohne weitere Details zu nennen.

Zuvor hatte es Durchsuchungsmaßnahmen gegeben. Der Haftbefehl soll aber wohl nicht mit Informationen in Zusammenhang stehen, die nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst…“ eingegangen waren, wo der Fall thematisiert worden war.

Bekannt ist, dass der Junge offenbar am Tag seines Verschwindens, also am 10. Oktober getötet und der Leichnam anschließend angezündet worden war. Er war in einem Wald bei Klein Upahl gefunden worden.


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Nancy Pelosi geht in Rente

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Nancy Pelosi (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Nancy Pelosi, die erste und bisher einzige weibliche Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, hat ihren Rückzug angekündigt. „Ich werde nicht für eine Wiederwahl in den Kongress kandidieren“, sagte die 85-Jährige in einem Video, das insbesondere an die Bewohner von San Francisco gerichtet war und am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Pelosi hat die Stadt seit 1987, also fast 40 Jahre lang in Washington vertreten. „Mit dankbarem Herzen blicke ich meinem letzten Jahr als Ihre stolze Abgeordnete entgegen“, sagt sie in dem Video.

In den letzten Tagen hatte es bereits Spekulationen gegeben, dass die Demokratin bald ihren Rücktritt aus dem Kongress bekannt geben würde. Pelosi war von 2007 bis 2011 sowie von 2019 bis 2023 Sprecherin des Repräsentantenhauses. Von 2003 bis 2007 sowie zwischendurch war sie Vorsitzende der demokratischen Minderheitsfraktion, also sogenannter „Minority Leader“. Ihre Amtszeit als Mitglied des Repräsentantenhauses endet im Januar 2027.


Foto: Nancy Pelosi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"The Atlantic"-Chef sieht US-Demokratie ernsthaft gefährdet

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Weißes Haus (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Jeffrey Goldberg, Chefredakteur des US-Magazins „The Atlantic“, sieht die Demokratie in den USA ernsthaft gefährdet.

„Die Frage ist, sind wir auf einem Fünftel der Wegstrecke hin zu einer populistisch getriebenen Autokratie? Oder sind wir schon weiter?“, sagte er dem „Spiegel“. Trumps Team kenne das „Drehbuch der Populisten“. „Trump ist dabei, das Regierungssystem von all jenen zu befreien, die ihn zur Rechenschaft ziehen könnten“, so Goldberg weiter. „In kürzester Zeit hat er jeden entfernt, der Korruption innerhalb der Regierung aufdecken könnte.“

Goldberg sieht die sozialen Medien als mitverantwortlich für die Erosion demokratischer Institutionen. „In den USA wurde politische Kompromissfähigkeit einst belohnt; heute lohnt es sich, möglichst weit am Rand zu stehen. Wir wissen nicht, ob die Demokratie das Zeitalter der sozialen Medien überleben wird“, sagte er.

Goldberg gilt als einer der renommiertesten Journalisten der USA. Im März machte er öffentlich, dass er aus Versehen in einen Gruppenchat in der Messaging-App Signal hinzugefügt wurde, in dem hochrangige Regierungsmitglieder einen bevorstehenden Luftschlag gegen die Huthis im Jemen besprachen. Trump lud ihn danach zu einem Interview ins Weiße Haus ein.

„Für Trump sind Geld und Aufmerksamkeit die Kernwährungen“, sagte Goldberg. „Er liebt es einfach, Einfluss zu haben. Wer den Nachrichtenzyklus kontrolliert, ist in seinen Augen ein Gewinner.“


Foto: Weißes Haus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union gegen Gesetzesverschärfungen bei Mietwucher

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Haus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor der Abstimmung über das Mietwuchergesetz im Bundestag hat sich der Sprecher der Unionsfraktion für Wohnen und Bauen, Jan-Marco Luczak (CDU), gegen eine Verschärfung der bestehenden Gesetzeslage ausgesprochen. Wenn „bislang unzureichend gegen Mietwucher vorgegangen wurde, ist das ein Vollzugsdefizit, aber kein Mangel des Gesetzes“, sagte Luczak der „Rheinischen Post“.

„Der Paragraf zur Bekämpfung des Mietwuchers im Wirtschaftsstrafgesetz ist ein scharfes Schwert. Mieter können damit wirksam vor überhöhten Mieten geschützt werden. Das ist gut – wer die Zwangslage von Menschen ausnutzt, gehört bestraft.“ Die zuständigen Behörden müssten „das scharfe Schwert gegen Mietwucher aber auch konsequent führen“.

Laut Luczak lasse sich der Erfolg am Beispiel von Frankfurt am Main belegen. „Dort wurden in drei Jahren in rund 1.400 Verfahren mehr als 300.000 Euro Bußgelder verhängt“, sagte er. „In der Expertenkommission Mietrecht muss daher sehr genau geprüft werden, welcher Anpassungsbedarf überhaupt besteht“, mahnte er.

Die Linke stellt am Donnerstag ihren Gesetzentwurf zur besseren Bekämpfung überhöhter Mieten, das sogenannte Mietwuchergesetz, zur Abstimmung im Bundestag.


Foto: Haus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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