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Europäische Privatanleger bei britischen Aktien äußerst zurückhaltend

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retail Privatanleger Japan Schulden IBEX 35
Foto von Michael Hall (Quelle: Spectrum Markets)

 

  • SERIX-Wert für den FTSE 100 fällt im September deutlich auf 87 Punkte
  • Schwierige makroökonomische Rahmenbedingungen setzen den britischen Aktienmarkt unter Druck
  • Volumen der gehandelten verbrieften Derivate erreicht in diesem Monat 158 Millionen

Spectrum Markets („Spectrum“), der pan-europäische Handelsplatz für verbriefte Derivate, hat seine SERIX-Stimmungsdaten für europäische Privatanleger für den Monat September veröffentlicht. Für den britischen FTSE 100 zeigen die SERIX-Daten mit 87 Punkten dabei eine deutliche Verschlechterung der Anlegererwartungen.

Der die 100 größten börsennotierten Unternehmen des Landes umfassende britische Leitindex hatte in der ersten Monatshälfte einen bemerkenswerten Aufwärtstrend vollzogen und erreichte um den 20. September seinen Höchststand. Danach ging er jedoch deutlich zurück und näherte sich damit der Stimmungsentwicklung unter den Privatanlegern an, die sich im SERIX widerspiegelt.

Die Angleichung der beiden Indizes deutet darauf hin, dass im September ein erheblicher Teil der Aktivitäten bei Spectrum, die an die Entwicklung FTSE 100 gekoppelt sind, auf Trendwechselmodelle zurückzuführen ist. Auch die Absicherung größerer Aktienportfolio-Positionen ist für einen solchen Verlauf nicht unüblich.

Der SERIX-Wert zeigt die Stimmung der Privatanleger an, wobei eine Zahl über 100 für eine positive und eine Zahl unter 100 für eine negative Stimmung steht. (Weitere Informationen zur Methodik siehe unten).

Marktmeinung

„Wir beobachten eine komplexe Kombination mehrerer negativer Faktoren, die gleichzeitig ihre Wirkung auf die britische Wirtschaft entfalten“, erklärt Michael Hall, Head of Distribution bei Spectrum. „Britische Unternehmen wurden durch den Brexit, Covid-19, eine Energiekrise, die Inflation, die massive Staatsverschuldung, die hohen Zinssätze sowie die verzögerten Auswirkungen der ‚Mini-Budget‘-Politik der ehemaligen Premierministerin Liz Truss in Mitleidenschaft gezogen. All diese Faktoren scheinen das Vertrauen der Anleger geschwächt zu haben.“

„Die Entscheidung der Bank of England vom letzten Monat, die Zinssätze bei 5,25 Prozent zu belassen, ist ein zusätzlicher Indikator für die derzeitige Unsicherheit im Markt“, so Hall weiter. „Darüber hinaus ist erwähnenswert, dass vier der neun Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Bank dabei für eine weitere Anhebung der Zinsen gestimmt hatten.  Daher werden die Anleger in den kommenden Wochen und Monaten sehr genau auf die Entwicklung der wichtigsten volkswirtschaftlichen Indikatoren schauen, um hieraus die weitere Entwicklung abzuleiten.“

 Spectrum September-Daten

Im September 2023 wurden bei Spectrum 158 Millionen verbriefte Derivate gehandelt, wobei 31,6 % der Trades außerhalb der traditionellen Handelszeiten (d. h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ) stattfanden.

90,3 % der gehandelten Derivate bezogen sich auf Indizes, 6,4 % auf Währungspaare, 2,2 % auf Rohstoffe, 1 % auf Aktien und 0,1 % auf Kryptowährungen, wobei die drei meistgehandelten Basiswerte der DAX 40 (41,1 %), der NASDAQ 100 (20,4 %) und der S&P 500 (10,7 %) waren.

Betrachtet man die SERIX-Daten für die drei wichtigsten zugrundeliegenden Werte, so blieben der DAX 40 und der NASDAQ 100 im neutralen bzw. positiven Bereich bei 100 bzw. 103, und der S&P 500 stieg von einem neutralen Wert von 99 auf einen positiven Wert von 108.

Privatanleger

Europäische Privatanleger bei britischen Aktien äußerst zurückhaltend

Graphik zum SERIX auf den FTSE10 und ein Foto von Michael Hall (Quelle für beide: Spectrum Markets)

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Dax lässt nach – Gas und Öl teurer

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.425 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nach einem Tagesstart im Plus hat der Dax nach der Veröffentlichung von US-Inflationsdaten am Nachmittag ins Minus gedreht. „Auch wenn die Inflationsdaten aus den USA heute etwas stärker ausgefallen sind als erwartet, die Hoffnung der Anleger auf eine Zinspause im November und gar das Ende des Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank lebt weiter“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets, das Börsengeschehen. „Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschrittes auf der kommenden Sitzung ist von 50 Prozent vor vier Wochen auf jetzt nur noch 12 Prozent gesunken. Damit wurde auch der Höhenflug der Renditen am US-Anleihemarkt gestoppt“, so Oldenburger.

Gleichzeitig nehme das Szenario eines „Soft Landing“ der US-Wirtschaft mehr und mehr Gestalt an. „Erfreulich ist, dass sich der Anstieg der Kernrate, bei der die volatilen Kategorien Nahrungsmittel und Energie ausgeklammert werden, gegenüber dem Vormonat von 4,3 auf 4,1 Prozent im Jahresvergleich weiter verlangsamt hat. Gepaart mit den Kommentaren der Fed-Mitglieder in dieser Woche festigen die Daten den jüngsten Stimmungsumschwung der Investoren in Sachen Zinsen und sorgen für eine wieder optimistischere Stimmung am Aktienmarkt.“ An deutlichsten konnten in Frankfurt bis kurz vor Handelsschluss die Papiere von Rheinmetall zulegen.

Am Ende der Kursliste standen hingegen die Aktien von Zalando, E-on und Continental. Unterdessen stieg der Gaspreis deutlich: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im November kostete 53 Euro und damit 15 Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse ebenfalls deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 87,03 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0551 US-Dollar (-0,64 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9477 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Inflationsbericht: Inflationsängste nehmen wieder zu

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Duration Inflation
Foto von Colin Finlayson (Quelle: Aegon AM)

Den aktuellen US-Inflationsbericht kommentieren Florian Ielpo, PhD, Leiter Makro, Multi Asset Group bei Lombard Odier IM und Colin Finlayson, Fixed Income Investment Manager bei Aegon AM:

  1. Inflationsdaten etwas höher als erwartet
    Kommentar von Colin Finlayson, Fixed Income Investment Manager bei Aegon AM:

Die Gesamtinflation in den USA lag im September mit 3,70 % etwas höher als erwartet und entsprach damit dem Wert vom August. Der entscheidende Kerninflationsindex, der Lebensmittel und Energie ausschließt, lag mit 4,1 % genau im Rahmen der Markterwartungen und setzte damit seinen Abwärtstrend fort. Der überwiegende Teil der Inflation kam aus dem Dienstleistungssektor, wobei der Wohnraum fast zwei Drittel des Gesamtanstiegs ausmachte.

Da der Bericht im Großen und Ganzen mit dem Konsens übereinstimmt, wird er keinen Einfluss auf die Frage haben, ob die Federal Reserve die Zinsen erneut anheben muss. In Anbetracht der jüngsten Kommentare über die negativen Auswirkungen, die höhere Anleiherenditen auf die Wirtschaft haben könnten, müsste die Fed auf ihrer Novembersitzung wahrscheinlich eine wesentlich stärkere Inflation messen, um die Zinsen zu erhöhen. Ein kollektives Achselzucken des Anleihemarktes ist die Folge.

2. Inflationsängste nehmen wieder zu
Kommentar von Florian Ielpo, PhD, Leiter Makro, Multi Asset Group bei Lombard Odier IM:

Fed Gold Kreditmärkte Aktienmärkte Inflation
Foto von Florian Ielpo (Quelle: LOIM)

Die Kern- und die Gesamtinflation fielen stärker aus als erwartet, was die Fortsetzung des durch die Zinserhöhungen der Fed ausgelösten disinflationären Prozesses bestätigt. Die Gesamtinflation wurde mit 3,6 statt 3,7 erwartet und lag schließlich bei 3,7 %. Die Kerninflation sollte von 4,3 % auf 4,1 % zurückgehen und wurde wie erwartet veröffentlich. Eine Reihe der Inflationsfaktoren stieg im September an (42%), wobei die gestiegenen Positionen Zweifel am Erfolg der Straffungsmaßnahmen der Fed aufkommen lassen.

Vor allem die Inflation bei Wohnraum sowie bei Waren und Dienstleistungen für die Freizeitgestaltung ist im Monatsvergleich höher als im August. Die Dienstleistungsinflation verzeichnete den schwächsten Rückgang seit sieben Monaten, von 5,7 % auf 5,5 %: Die „makroökonomischste“ aller Inflationsraten geht damit nicht weit genug zurück, insbesondere angesichts ihres kontinuierlichen Rückgangs in den letzten sechs Monaten.

Dieser Inflationsbericht widerlegt das Wunschszenario der Märkte, dass diese „High for longer“-Situation ausreicht, um die Inflationsgeschichte in den USA zu beenden. Mit 5,5 % als Endpunkt für den Entscheidungssatz und 2,3 % als neuem Anker für die Realzinsen wird es wahrscheinlich länger als erwartet dauern, bis die Inflation kein Problem mehr darstellt. Daher werden die Aktien angesichts ihrer technischen Daten wahrscheinlich geringfügig zurückgehen, während die Anleihen eine weitere Phase der Volatilität erleben.

Wir haben bereits betont, dass die Volatilität der Laufzeit der Schlüsselfaktor für die meisten Märkte war: Wir leben immer noch in dieser Situation und es ist schwierig, das Blatt zu wenden. Diese Aussage steht im Einklang mit unseren Prognoseindikatoren für die Inflation, die seit Ende Juli auf die Entstehung dieses Inflationsdrucks hinweisen.

Inflation

 

 

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US-Inflationsbericht: Inflationsängste nehmen wieder zu

Fotos von Florian Ielpo (Quelle: LOIM) und Colin Finlayson (Quelle: Aegon AM)

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Wegner gegen Zusammenarbeit mit der AfD

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Kai Wegner (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, eine Brandmauer zur AfD unbedingt aufrecht zu erhalten. „Jeder muss wissen, dass die CDU eine klare Grundhaltung hat“, sagte Wegner der „Welt“ (Freitagausgabe).

„Und die lautet: Mit Faschisten arbeiten wir nicht zusammen.“ Eine Zusammenarbeit mit der AfD dürfe es niemals geben. „Die Demokratie stärkt man aus der Mitte, und Regierungen müssen aus der Mitte des politischen Spektrums gebildet werden“, so Wegner weiter. Es passiere zwar in den unterschiedlichsten Landtagen, dass die AfD bei Anträgen mitstimme.

„Wichtig ist, dass man sich nie von der AfD abhängig macht und dass es niemals Absprachen mit der AfD gibt.“ Von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen seien daher mit ihm nicht zu machen, so der Berliner Regierungschef. „Diese Partei darf niemals Einfluss auf deutsche Politik bekommen, egal ob in den Kommunen, den Ländern oder auf Bundesebene.“ Das starke Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen sei eine Folge der Frustration über die Politik der Ampel-Regierung, so Wegner weiter.

Diese Signale müssten verstanden und ernst genommen werden. „Die Menschen erwarten eine Veränderung, vor allem in der Migrationspolitik. Diese Aufgabe hat die Bundesregierung jetzt – und die Opposition hat die Verantwortung, daran mitzuwirken.“ Die CDU war zuletzt auf Kritik gestoßen, nachdem sie einen eigenen Antrag, der einem älteren AfD-Antrag ähnelte, mit Stimmen von FDP und AfD im Thüringer Landtag gegen die dortige Minderheitsregierung durchgesetzt hatte.

Rechtsextremismus-Experten wie der Soziologe Matthias Quent hatten die gemeinsame Mehrheitsfindung mit der AfD scharf kritisiert und vor einer „Normalisierung“ der in Thüringen vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Partei gewarnt.


Foto: Kai Wegner (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erhöhte Volatilität der Rohölpreise zwischen 85 und 95 US-Dollar

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KI Rohölpreise Microsoft Supermaechte
Foto von Maurizio Porfiri (Quelle: CAT Financial Products)

Ein aktueller Marktkommentar von Maurizio Porfiri, CIO, CAT Financial Products:

Die Rohölpreise verzeichneten seit Mitte Juni einen rasanten Anstieg. Die Preise für die an der New York gehandelten WTI-Crude Oil Futures Kontrakte stiegen kontinuierlich von USD 67 auf einen Höchststand von USD 95 pro Barrel Ende September. Nach einer Konsolidierung in der ersten Oktoberwoche auf USD 81 pro Barrel steigen die Preise aufgrund des Israel-Palästina-Konflikts aktuell wieder auf knapp USD 85. Für diese erhöhte Volatilität gibt es verschiedene Gründe.

Seit Anfang September mehren sich die Gerüchte über ein bevorstehendes diplomatisches Abkommen und mögliche Energielieferungen an die Biden-Regierung. Die Bemühungen der USA um einen umfassenden diplomatischen Neustart mit Saudi-Arabien scheinen nach den tragischen Ereignissen in äußerst gefährliches Fahrwasser geraten zu sein.

Die saudische Führung besteht darauf, dass Israel im Rahmen eines Normalisierungsabkommens erhebliche Zugeständnisse an die Palästinenser macht. Angesichts der jüngsten Ereignisse ist es schwer vorstellbar, dass eine Regierung im Kriegszustand diesen Bedingungen zustimmen wird.
Auch bleibt der Iran eine Quelle der Unsicherheit. Es wird sich zeigen, wie stark Premierminister Netanyahu Teheran für die Unterstützung der Hamas mit der Lieferung von Waffen und Logistik verantwortlich macht.

Die Nachfrage nach Rohöl ist eine weitere Unbekannte, die aufgrund der abkühlenden Weltwirtschaft die Hauptsorge der OPEC+ Mitgliedstaaten bleibt. Diese werden versuchen, einer drohenden Schwäche mit weiteren Produktionsreduktionen entgegenzuwirken. Ein weiterer unterstützender Faktor ist die Situation der US-strategischen Ölreserven, welche sich auf einem Zehnjahrestief befinden und in naher Zukunft wieder hochgefahren werden müssen.

All diese genannten Faktoren könnten dazu beitragen, dass die Rohölpreise auch in den nächsten Monaten volatil zwischen 85 und 95 US-Dollar liegen werden und ein signifikanter Preisrückgang an den Zapfsäulen eher unrealistisch ist.

Erhöhte Volatilität der Rohölpreise zwischen 85 und 95 US-Dollar

Foto von Maurizio Porfiri (Quelle: CATFP)

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S-Bahn-Ausbau: Roma fürchten Zerstörung von Porajmos-Mahnmal

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S-Bahn-Station am Brandenburger Tor in Berlin, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Konflikt um das Denkmal für die im Porajmos von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma haben sich Vertreter der Minderheit, die israelische Familie des Künstlers Dani Karavan und Prominente in einem offenen Brief an den Berliner Senat gewandt. Die bislang rund 250 Unterzeichner befürchten eine Zerstörung des Mahnmals durch den Bau der S-Bahn-Linie 21, wie der „Spiegel“ berichtet.

Der Vorschlag für die Trassenführung, genannt „Variante 12h“, zerstöre „das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas unwiderruflich“ und „entehrt die Opfer, die Überlebenden und deren Nachkommen“, heißt es in dem Brief. Für das Verkehrsprojekt, in dem die verantwortliche Deutsche Bahn einen „wichtigen Baustein für ein zukünftiges Berliner S-Bahn-System“ sieht, müssten zeitweise mehrere Bäume weichen. Der 2021 verstorbene Künstler Dani Karavan betrachtete die Bäume als Teil seines Gesamtkunstwerks. „Jede Veränderung an den Bäumen würde die Abgeschiedenheit des Denkmals von der Stadt zerstören“, zitiert die Familie den Bildhauer.

Der Berliner Kultursenator Joe Chialo und Verkehrssenatorin Manja Schreiner (beide CDU) wollten sich auf Anfrage des Nachrichtenmagazins zu den Vorwürfen nicht äußern. Laut einer Sprecherin befinden sich die beiden Senatsverwaltungen derzeit im Austausch mit den verschiedenen Verbänden der Sinti und Roma, den Hinterbliebenen des Künstlers sowie der Deutschen Bahn, um eine für alle Seiten machbare Lösung zu finden. „Wir streben eine schnelle, einvernehmliche Lösung an“, sagte die Sprecherin. Am Freitag endet eine Frist, zu der die Betroffenen Änderungsvorschläge einreichen können.

Die Bahn und der Senat haben aber bereits deutlich gemacht, dass es bei der Trassenführung bleiben soll.


Foto: S-Bahn-Station am Brandenburger Tor in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Inflationsrate bleibt bei 3,7 Prozent

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US-Dollar (Archiv), über dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Der Anstieg der Verbraucherpreise in den USA hat sich im September in unverändertem Tempo fortgesetzt. Die Inflationsrate blieb wie im Vormonat bei 3,7 Prozent, wie aus einer Mitteilung der US-Statistikbehörde vom Donnerstag hervorgeht.

Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Preise im neunten Monat des Jahres um 0,4 Prozent, nach 0,6 Prozent im August. Die Energiepreise gingen im Jahresvergleich nur noch um 0,5 Prozent zurück, nach einem Rückgang um 3,6 Prozent im Vormonat. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,7 Prozent (August: 4,3 Prozent). Alle anderen Preise, also die sogenannte „Kerninflation“, legten durchschnittlich 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, nach 4,3 Prozent im Vormonat.


Foto: US-Dollar (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Haseloff will Brückenstrompreis und Senkung der Stromsteuer

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Strommast (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Frankfurt weitere Entlastungen für die Bürger. „Einen zeitlich begrenzten Brückenstrompreis halte ich hier ebenso für ein geeignetes Instrument wie eine Senkung der Stromsteuer“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online.

„Ebenso bin ich gegen ein zu frühes Auslaufen der reduzierten Umsatzsteuer auf Erdgas und Fernwärme.“ Zudem sollten endlich die notwendigen Voraussetzungen für die Zahlung von direkten staatlichen Entlastungsmaßnahmen, sprich dem sogenannten Klimageld, geschaffen werden. „Der Einbruch des Wirtschaftswachstums im ersten Halbjahr 2023 zeigt die Konsequenzen, wenn nicht gehandelt wird“, so Haseloff.


Foto: Strommast (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax baut Gewinne etwas aus – Zinsängste verschwinden

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt ist am Donnerstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter zugelegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.565 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Gewinne gab es bei Fresenius, Siemens Energy und Heidelberg Materials. Entgegen dem Trend gab es bei einigen Werte auch Verluste, am stärksten bei den Banken. „Die Marktteilnehmer preisen derzeit das Zinsanstiegsrisiko aus den Aktienmärkten aus und sehen sowohl in Europa als auch den USA die Wahrscheinlichkeiten eines Zins-Tops als gegeben an“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Etliche Aussagen von US-Notenbankern haben den Druck auf Aktien abgemildert und lassen die derzeitigen Kursanstiege zu.“

Eine nachhaltige Trendumkehr müsse sich jedoch erst noch beweisen. Es sei nicht nur die Zinsfrage, sondern auch die weiteren Konjunkturentwicklung in den USA und Europa, die den Aktienkursen nachhaltige Kursdynamiken verleihen. „Sollten sich diese nicht bald herausstellen oder eine Rezession in den USA drohen, dann kann sich das Gesamtbild auch wieder eintrüben und die Aktienmärkte wieder fallen“, so Lipkow. „Darüber können bereits ab morgen die US-Unternehmen durch die beginnende Berichtssaison Auskunft geben.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmittag kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0625 US-Dollar (+0,05 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9412 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 86,74 US-Dollar. Das waren 92 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Die winterliche Seiser Alm

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Tirler-Dolomites Living Hotel

Von der Seiser Alm kann man nur begeistert sein. Im Angesicht der imposanten Dolomiten, in der befreienden Weite der größten Hochalm in Europa, eröffnet sich ein wahres Paradies zum Skifahren und Langlaufen, zum Rodeln, zum Schneeschuh- und Winterwandern.

Inmitten der malerischen Winterwelt liegt das Tirler – Dolomites Living Hotel****s. Ein außergewöhnliches Naturhotel, das sich dem gesunden Wohnen und Genießen verschrieben hat. Guide Hannes begleitet seine Gäste hinaus in das Naturerlebnis Seiser Alm. Im Curasoa Spa dreht sich alles um das Wohlbefinden und die Gesundheit – neuerdings bietet sogar ein professioneller Physiotherapeut Behandlungen im Hotel an. Alm-Urlaub und Kraft-Tanken in den Dolomiten.

Tief durchatmen im Herzen der Dolomiten

Die Seiser Alm ist der Inbegriff für Urlaub in einer traumhaften Naturlandschaft. Über 175 Kilometer bestens präparierte, schneesichere Pisten für jedes Niveau erwarten die Skifahrer in der Region Seiser Alm-Gröden. Wer noch weiter hinaus möchte, der findet sich inmitten von Dolomiti Superski wieder, dem größten Skikarussell der Welt mit der legendären Skitour Sella Ronda. Langläufer tauchen auf 80 Kilometer Loipen in optimaler Höhenlage (1.650 bis 1.800 Meter) in die Ruhe der Winternatur ein. Kurse und Langlaufsafaris für Anfänger und Könner machen das Langlauferlebnis auf der Seiser Alm besonders eindrucksvoll. Auf den Rodelbahnen geht es schwungvoll zu. Wo sich untertags die Familien im Schnee austoben, wird später beim abendlichen Schlittenfahren die Nacht zum Tag gemacht. Beim Schneeschuhwandern, Winterwandern und Skitourengehen ist Zeit für Naturbeobachtungen und ruhige Momente.

Körper und Geist in Einklang bringen

Vollgetankt mit frischer Bergluft, kommen im 800 m² großen Wellnessbereich des Tirler-Dolomites Living Hotels Wintergenießer zur Ruhe. Die Panoramasauna eröffnet einen spektakulären Blick über die Alm. Die Zirm-Bio-Kräutersauna, das Almaroma-Dampfbad und die Almheu-Außensauna wärmen rasch auf. Im Innen- und Außenpool kann man sich im Wasser treiben lassen. Das Curasoa SPA verwöhnt von Kopf bis Fuß mit Tirler Curasoa SPA Naturprodukten. Entspannende Stunden versprechen die Schwingungs-Energie-Grotte und die ideenreich gestalteten Ruheoasen.

Neu: Physiotherapie und Osteopathie im Urlaub

Das Tirler – Dolomites Living Hotel bietet Behandlungen durch einen professionellen Physiotherapeuten und Osteopathen an, um Verspannungen und tiefsitzende Blockaden zu lösen. Dtt. Matteo Cencioni behandelt im Hotel Wirbelsäulenerkrankungen, Störungen des Verdauungssystems, Kopfschmerzen, Unterleibsverspannungen und vieles mehr. Entspannung im SPA-Bereich geht im Tirler Hand in Hand mit einem Gesundheitsangebot.

Natürlich leben im Green Living Hotel

Die Gastgeber im Tirler – Dolomites Living Hotel lassen keine Gelegenheit aus, ihren Gästen die Schönheit der Seiser Alm näher zu bringen und die Kraft der Natur wirken zu lassen. Das gesamte Hotel wurde nach den strengen Richtlinien des UNESCO-Biosphären-Konzepts auf höchstem baubiologischem Niveau errichtet. Selten finden Urlauber in einem Hotel ein derart angenehmes Ambiente zum Durchatmen, Entspannen und Ausruhen. Die Zimmer und Suiten sind mit Lärchenholz, Zirbenkieferholz, Naturstein, Eichenholzböden sowie beheizten Kalk- und Lehmwänden ausgestattet. Ein unvergleichliches Raumklima frei von Strahlen und Allergenen garantiert größtmögliche Erholung. Dies brachte dem Hotel Tirler u.a. als erstes Hotel in Italien das ECARF-Qualitätssiegel für Allergikerfreundlichkeit sowie den Green Travel Award und das Best Sleep Gold-Zertifikat ein. Die enge Verbundenheit des Tirler mit der Natur spiegelt sich auch in der Genussküche wider. Aus hochwertigen, einheimischen Produkten zaubert das Küchenteam eine innovative und natürliche Feinschmeckerküche. Auf spezielle Ernährungswünsche, Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten wird professionell eingegangen.

Early Bird – Wintereröffnungsangebot

Leistungen: 12 % Ermäßigung je nach Verfügbarkeit und Zeitraum, Mindestaufenthalt 5 Nächte, genussvoll-alpines „Guten Morgen Erlebnis“ mit lokalen, frischen und vitalen Spezialitäten, Gourmetabendessen in den Hüttenstuben, Wellnesswelt mit Panorama Pool und Saunas, Verleih des Spa-Sets, umfangreiches Sportangebot mit Guide Hannes, gratis Schlittenverleih, 12 % Ermäßigung auf alle Beautybehandlungen bis 15 Uhr

Langlauf unterm Plattkofel Jänner bis März 2024
Leistungen: 7 Tage Übernachtung mit Halbpension, Skiraum, Loipenticket im Preis inbegriffen – Preis p. P.: ab 1.766 Euro

Bild Tirler-Dolomites Living Hotel

Quelle mk Salzburg