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Das Fondsvolumen des Plenum Insurance Capital Fonds übersteigt mit seinem innovativen Tail-to-Tier-Anlagekonzept USD 400 Mio.

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Plenum Investments AG
Foto von Daniel Grieger (Quelle: Plenum Investments)

Plenum Investments AG freut sich bekannt zu geben, dass der vor dreieinhalb Jahren lancierte Plenum Insurance Capital Fund das Fondsvolumen von USD 400 Mio. überschritten hat.

«Dass der Plenum Insurance Capital Fund so gut vom Markt aufgenommen wurde, hat verschiedene Gründe», so Daniel Grieger, Lead Portfoliomanager des Fonds und CIO von Plenum Investments AG. «Unser Lösungsansatz bietet Investoren einen neuen Weg, um am CAT Bond-Markt mit reduziertem Tail-Risiko attraktive Renditen zu erzielen.

CAT Bonds Hurrikansaison Plenum Investments
Foto von Dirk Schmelzer (Quelle: Plenum Investments)

Wir nutzen die Bewertungsunterschiede von CAT Bonds und Versicherungsnachränge, um die Saisonalität von US-Hurrikan-Risiken im Portfolio aktiv zu steuern». Dirk Schmelzer, der für das Management der CAT-Bond-Allokation verantwortlich ist, ergänzt: «Das eingesetzte Kapital arbeitet härter, da nach der Hurrikan-Saison die Hurrikan-Positionen in der Regel aktiv reduziert werden, da sie während dieser Phase kein Risiko tragen und somit weniger rentieren. Dieser aktive Ansatz bedeutet auch, dass unser Tail-to-Tier-Anlageansatz derzeit über eine Kapazitätsgrenze von USD 1 Mrd. verfügt.»

Rötger Franz, Verantwortlicher für das Portfoliomanagement der nachrangigen Versicherungs­anleihen ergänzt: «Nachranganleihen Europäischer Versicherer sind in vielerlei Hinsicht komplementär zu CAT Bonds. Die Emittenten sind häufig kaum exponiert gegenüber Naturkatastrophen in den USA. Genau wie CAT Bonds helfen Nachranganleihen den Emittenten mehr Geschäft zu schreiben, aber im Unterschied zu CAT Bonds bleibt das Risiko des Neugeschäfts auf der Bilanz.»

Gold Insurance Bonds Plenum Investments
Fotos von Rötger Franz (Quelle: Plenum Investments)

Der Plenum Insurance Capital Fund ist ein UCITS-Fonds, der mehrheitlich in CAT Bonds investiert. Ziel des Fonds ist es, Versicherungs­risiken effizienter zu managen als herkömmliche CAT Bond Fonds.

In Zeiten steigender Ausfallrisiken von High Yield-Anleihen, grosser Zinsunsicherheit und wachsender geopolitischer Risiken ist für Anleger das Ausweichen auf das kapitalmarktbasierte Rückversicherungsgeschäft und attraktive Firmenanleihen mit den tiefsten Ausfallraten eine erstzunehmende Anlagealternative, ganz im Sinne von «High Yielding but not High Yield».

Plenum Investments AG ist ein unabhängiger, auf Versicherungsrisiken spezialisierter Investment Manager für institutionelle und professionelle Kunden. Die Kernkompetenz liegt im Management von Naturkatastrophen-, Langlebigkeitsrisiken und regulatorischem Versiche­rungskapital. Der Anlageschwerpunkt liegt auf transparenten und nachhaltigen Anlagelösungen. Im UCITS CAT Bond Fonds-Segment gehört Plenum Investments AG zu den etablierten Anbietern und ist führend in der Nachhaltigkeitsanalyse von CAT Bonds.

Das Fondsvolumen des Plenum Insurance Capital Fonds übersteigt mit seinem innovativen Tail-to-Tier-Anlagekonzept USD 400 Mio.

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Kühnert weist FDP-Forderungen nach Sozialabbau zurück

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Seniorin (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert weist Forderungen von FDP-Fraktionschef Christian Dürr nach einem Zurückfahren des Sozialstaats zur Kompensation des 60-Milliarden-Lochs nach dem Karlsruher Urteil zur Schuldenbremse scharf zurück. „Das Bundesverfassungsgericht hat in der vergangenen Woche ein tiefgreifendes Urteil zu technischen Fragen der Bewirtschaftung des Klima- und Transformationsfonds gesprochen, die Bundesverfassungsrichter haben in keiner Weise rechtliche Bedenken in Bezug auf unseren Sozialstaat geäußert“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Dienstagsausgaben).

„Wer jetzt Sozialabbau fordert, der kann sich dabei also nicht auf die Richter in Karlsruhe berufen, sondern der führt eine politische Kampagne gegen soziale Gerechtigkeit.“ Kühnert warf Dürr vor, noch weit gravierendere Maßnahmen im Auge zu haben. „Ich kann nur alle warnen: Heute wird der Sozialabbau mit Verweis auf die Grundsicherung ins Spiel gebracht, als nächstes werden dieselben Politiker dann Rentenkürzungen, BAföG-Streichungen oder das Ende des sozialen Wohnungsbaus fordern. Mit uns ist all das nicht machbar.“

Die SPD werde nicht zulassen, dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichts genutzt werde, um die krisengebeutelte Gesellschaft sozial zu spalten, sagte der Generalsekretär.


Foto: Seniorin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Markt preist erste Zinssenkungen zu Beginn 3. Quartal 2024 ein – Niveau könnte allerdings länger anhalten

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Rendite Nordic High Yield Zins
Foto von Svein Aage Aanes (Quelle: DNB Asset Management)

Ein aktueller Marktkommentar von Svein Aaage Aanes, Head of Fixed Income bei DNB Asset Management:

Wir gehen davon aus, dass die Zinsen in den USA und im Euroraum ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Konjunktur verlangsamt sich, was darauf hindeutet, dass das Zinsniveau ausreicht, um die Wirtschaft zu straffen. Gleichzeitig haben sich die Volkswirtschaften als widerstandsfähig gegenüber höheren Zinsen erwiesen.

Die Arbeitsmärkte sind nach wie vor recht angespannt, so dass die Zinsen möglicherweise noch einige Zeit auf einem hohen Niveau gehalten werden müssen. Bislang steht dies im Einklang mit dem Narrativ der sanften Landung, das seit Mai und Juni dieses Jahres den Markt beherrscht. Eine erneute Beschleunigung der Inflation, die weitere Zinserhöhungen erforderlich machen würde, kann nicht völlig ausgeschlossen werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir den Höhepunkt sowohl in den USA als auch in Europa (EZB) erreicht haben.

In der zweiten Jahreshälfte 2024 könnten wir erste Zinssenkungen sehen, wobei es nicht unwahrscheinlich ist, dass wir das gesamte Jahr 2024 auf dem aktuellen Niveau bleiben. Betrachtet man die Terminzinsen, so preist der Markt erste Zinssenkungen sowohl der Fed als auch der EZB bereits zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2024 ein. Diese Einpreisung ist jedoch in der Regel das Ergebnis einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze unverändert bleiben, und einer etwas geringeren Wahrscheinlichkeit, dass die Wirtschaft eine harte Landung erlebt, was zu schnelleren Zinssenkungen führen würde.

Dieser Mechanismus konnte im März und April dieses Jahres beobachtet werden, als eine Reihe von US-Regionalbanken in Schwierigkeiten gerieten und der Zinssatz für zweijährige US-Staatsanleihen innerhalb kurzer Zeit um etwa 1,25 % fiel. Aus unserer Sicht ist also das wahrscheinlichste Szenario, dass die Zentralbankzinsen in den USA und Europa bis weit in den Herbst nächsten Jahres auf dem aktuellen Niveau bleiben.

In den nordischen Ländern ergibt sich insofern ein etwas anderes Bild, als sowohl in Schweden als auch in Norwegen eine weitere Zinserhöhung wahrscheinlicher ist (Dänemark und Finnland folgen der EZB). In Schweden ist die Wahrscheinlichkeit einer letzten Zinserhöhung eher offen, sie liegt bei 50:50. Die Konjunktur hat sich abgeschwächt, und auch die jüngsten Inflationszahlen deuten auf eine gewisse Verlangsamung hin.

Unter diesem Druck gehen wir davon aus, dass es in Schweden keine weiteren Zinserhöhungen geben wird. Anders in Norwegen: Hier ist ein letzter Zinsschritt im Dezember so gut wie sicher. Die Zentralbank hat sich diesbezüglich recht deutlich geäußert, und die Zahlen seit den letzten offiziellen Äußerungen haben die Zinserhöhung weitgehend untermauert.

Markt preist erste Zinssenkungen zu Beginn 3. Quartal 2024 ein – Niveau könnte allerdings länger anhalten

Foto von Svein Aage Aanes (Quelle: DNB Asset Management)

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Über 200 Schuldsprüche in Mammut-Mafiaprozess in Italien

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Italienische Polizei (Archiv), über dts NachrichtenagenturLamezia Terme (dts Nachrichtenagentur) – Beim größten Mafiaprozess der letzten Jahrzehnte in Italien sind über 200 Angeklagte zu Haftstrafen von zusammengerechnet 2.200 Jahren verurteilt worden. Die höchsten Einzelstrafen wurden dabei gegen mehrere Bosse der `Ndrangheta verhängt, die jeweils für 30 Jahre hinter Gittern müssen, wie das Gericht in Kalabrien am Montag verkündete.

Insgesamt waren über 300 mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der kalabrischen Mafia angeklagt, darunter auch Personen aus Polizei, Politik und Verwaltung. Die Staatsanwaltschaft hatte insgesamt fast 5.000 Jahre Haft gefordert. Das Gerichtsverfahren hatte fast drei Jahre angedauert. In einer Aktion mit dem Codenamen „Rinascita Scott“ hatten die italienischen Behörden zuvor im Dezember 2019 mehrere Hundert Mitglieder und Unterstützer der ’Ndrangheta verhaftet, darunter auch mehrere Personen in Deutschland.

Die Anklagepunkte in dem Prozess umfassten unter anderem Mord, Korruption, Drogenhandel, Geldwäsche und Erpressung.


Foto: Italienische Polizei (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Die Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten

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endlich weihnachten

In „Die Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten“ treffen die Löwen auf Gründer mit besinnlichen Geschäftsideen.

Die Jung-Unternehmer:innen können auf eine Finanzspritze und die Expertise der Investorinnen und Investoren hoffen. Auch Entertainer Jürgen Milski und Skilehrer Ralf Kosche präsentieren ihre Idee, den Gogglestop, einen Brillenstopper für Skihelme.

In der „Höhle der Löwen“ wird auch in diesem Jahr wieder Weihnachten gefeiert. Im Winter-Wonderland treffen Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Handelsprofi Ralf Dümmel, Konzernchef Nils Glagau, Vertriebsexperte Tillman Schulz und Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer auf Gründer mit besinnlichen Geschäftsideen.

Kommt es schließlich zwischen Löwen und den Start-ups in „Die Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten“ zur „Bescherung“, warten auf die Jung-Unternehmer:innen nicht nur die nötige Finanzspritze, sondern außerdem die jahrelange Erfahrung und Expertise der Investorinnen und Investoren.

Ob sich die Wunschzettel der Start-ups erfüllen werden und viele Deals zustande kommen? Als Gründer wird u.a. auch Entertainer Jürgen Milski (59) zusammen mit Skilehrer Ralf Kosche (60) zu sehen sein. Sie präsentieren den Löwen ihren Gogglestop, einen Brillenstopper für Skihelme.

„MOLLY SUH“

Gemeinsam mit einem Kinderchor sorgt das Gründerduo Maurice Jedlicka (32) und Amy Peters (27) von MOLLY SUH für stimmungsvolle Momente. Denn ihre nachhaltigen Duftkerzen tauchen die Höhle in ein andächtiges Leuchten. Der Clou am Produkt: Das Kerzenwachs besteht aus wiederverwerteten pflanzlichen Fetten aus der Gastronomie. Bringen die Gründer damit auch die Löwenaugen zum Strahlen?

„Gogglestop“

Ausgelassene Stimmung bringen Entertainer Jürgen Milski (59) und Skilehrer Ralf Kosche (60) ins Winterwunderland. Die beiden Gründer präsentieren den Löwen ihren Gogglestop, einen Brillenstopper für Skihelme. Dieser soll mithilfe eines cleveren Klettsystems verhindern, dass Skibrillen im Fahrtwind vom Helm rutschen und damit zum Sicherheitsrisiko für Skifahrer werden. Investor Tillman Schulz wagt mit einem Schlitten den Selbstversuch auf der Piste. Geht dieser erfolgreich aus?

Bild V.l.: Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Tillman Schulz, Nils Glagau und Ralf Dümmel
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle RTL Deutschland GmbH

Habeck-Berater fordern neue EU-Behörde für Versorgungssicherheit

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Wirtschaftsministerium (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland und die EU müssen nach Ansicht von Experten deutlich mehr tun, um eine verlässliche Versorgung Europas mit Computerchips, Rohstoffen, Arzneimitteln und anderen kritischen Produkten zu sichern und die Unternehmen bei der Diversifizierung ihrer Lieferketten zu unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

In der Studie plädieren die Wissenschaftler unter anderem für die Einrichtung eines Europäischen Büros für Versorgungssicherheit, welches alle notwendigen Informationen sammelt, bei drohenden Schieflagen rechtzeitig warnt, Stresstests organisiert und die Firmen unterstützt. Die EU-Wirtschaft hatte in den vergangenen Jahren gleich mehrere Schocks verdauen müssen, die zu Lieferengpässen führten und die Produktion lähmten – von der Corona-Pandemie über gestörte Seewege bis hin zu politischen Sanktionen und Gegensanktionen. Staaten wie China benutzen wirtschaftliche Abhängigkeiten zudem immer häufiger als politische Waffe, weshalb die Europäer bemüht sind, sich gerade bei kritischen Produkten weniger stark an einzelne Lieferanten zu ketten. Laut Gutachten gab es in Deutschland zuletzt 779 Produkte, die aus höchstens drei unterschiedlichen Lieferländern importiert wurden.

Dazu zählten wichtige Industrierohstoffe wie Blei, Thallium, Barium, Beryllium, Lithium und Platin. Bei Uranerz gab es gerade einmal zwei Lieferländer, darunter Russland, bei speziellen für die pharmazeutische Industrie wichtigen Substanzen wie etwa Anthraquinon oder Fenproporex höchstens drei. Das Gleiche galt für hoch spezialisierte Güter wie Telekomsatelliten und Kühlschiffe. In all diesen Bereichen soll die neue Behörde künftig koordinierend tätig werden.

Zudem schlagen die Experten vor, den Fokus der Im- und Exportfirmen künftig mithilfe von Zöllen, staatlichen Kreditversicherungen und Investitionsschutzabkommen stärker auf solche Länder zu lenken, von denen Europa bisher nicht in nennenswertem Maße abhängig ist. Lässt sich der Import kritischer Güter im Einzelfall nicht diversifizieren, halten die Wissenschaftler auch Subventionen für den Aufbau eigener Produktionsstätten innerhalb der EU für sinnvoll.


Foto: Wirtschaftsministerium (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trittin pocht auf Abbau umweltschädlicher Subventionen

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Jürgen Trittin (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfonds (KTF) fordert der Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin den Abbau umweltschädlicher Subventionen. Seine Partei sei bereit, für notwendige Investitionen die Schuldenbremse auszusetzen oder die Steuern zu erhöhen, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Das gehe aber nicht mit der FDP und auch nicht mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Konkret nannte Trittin die Deckelung des Dienstwagenprivilegs. Für die Idee der SPD, eine Art Krisen-Soli für Superreiche einzuführen, habe er zudem er „viel Sympathie“. Deutschland sei bei der Besteuerung von Vermögen und vor allem von Erbschaften „eine Steueroase wie die Caymaninseln bei der Einkommensteuer“.

Mit Blick auf das Urteil, mit dem der zweite Nachtragshaushalt 2021 für verfassungswidrig erklärt wurde, sagte der frühere Bundesumweltminister, die Ampelkoalition habe die gesetzlichen Vorgaben bei der Schuldenbremse nicht ernst genommen und versucht, sich an ihr vorbeizuschummeln. Dabei sei sie erwischt worden. „Auch ich hätte gegen diesen Haushalt geklagt, wenn ich in der Opposition gewesen wäre.“


Foto: Jürgen Trittin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Folgen des Haushaltsurteils weiter unklar

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Finanzministerium (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Auch in der Woche nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts kann die Bundesregierung die genauen Auswirkungen weiterhin nicht abschätzen. Der Prozess der Prüfung laufe „im Moment unter Hochdruck“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag in Berlin.

Juristisch sei das „Neuland“. Darauf, wie lange die Prüfung dauern wird, wollte Hebestreit sich zunächst nicht festlegen. Insgesamt müsse man sich vergegenwärtigen, dass das Bundesverfassungsgericht am vergangenen Mittwoch sehr grundlegend sich erstmals auch zu der Schuldenbremse oder den Schuldenregeln formal geäußert habe. Ein weiterer Regierungssprecher ergänzte, dass die Bundesregierung „intensiv“ daran arbeite, die Folgen des Urteils auszuwerten.

„Über Einzelmaßnahmen und Einzelfolgen können wir keine gültigen Aussagen treffen.“ Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte zuvor im Deutschlandfunk gesagt, dass sich das Karlsruher Urteil zum Haushalt auch auf den Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds (WSF) beziehe. Ein Regierungssprecher sagte zu dieser Aussage: „Der Minister sagt niemals etwas nur so dahin. Wenn er das sagt, dann hat das Hand und Fuß.“


Foto: Finanzministerium (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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EKD-Ratsvorsitzende Kurschus tritt zurück

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Annette Kurschus (Archiv), über dts NachrichtenagenturBielefeld (dts Nachrichtenagentur) – Die zuletzt stark in die Kritik geratene Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, tritt von ihren kirchlichen Ämtern zurück. Das kündigte sie am Montag in einer „persönlichen Erklärung“ in Bielefeld an.

Mit der Entscheidung wolle sie Schaden von der Kirche abwenden, sagte sie. Kurschus beklagte, dass seit mehr als einer Woche in der Öffentlichkeit ein Konflikt zwischen Betroffenen von sexualisierter Gewalt und ihr als Amtsträgerin „geschürt“ werde. „Diesen Konflikt kann und werde ich hier öffentlich nicht austragen“, fügte sie hinzu. Das wolle sie schon deshalb nicht tun, um die „Erfolge“ zu gefährden, die man „in der Aufarbeitung und Bekämpfung sexualisierter Gewalt gemeinsam mit Betroffenen über viele Jahre errungen“ habe.

„Für die stehe ich und den will ich nicht mit Schlagzeilen durch ein Verbleib im Amt schaden“, sagte Kurschus. Hintergrund der Kritik an Kurschus sind Vertuschungsvorwürfe im Zusammenhang mit sexuell übergriffigem Verhalten eines früheren Kirchenmitarbeiters. Kurschus bestreitet die Vorwürfe: „In der Sache bin ich mit mir im Reinen. Ich habe zu jeder Zeit nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt“, sagte sie.


Foto: Annette Kurschus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Italiens Außenminister freut sich über Umdenken in Deutschland

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Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv), über dts NachrichtenagenturRom (dts Nachrichtenagentur) – Der italienische Außenminister Antonio Tajani hat nach eigenen Angaben einen Paradigmenwechsel in der deutschen Migrationsdebatte festgestellt. „Wenn der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sagt, dass er die Vereinbarungen, die wir mit Albanien getroffen haben, versteht und ihre Umsetzung genau beobachtet, bedeutet das, dass man auch in Deutschland beginnt, anders zu denken als früher“, sagte er der „Welt“.

Die Errichtung von Asylzentrum in Albanien bezeichnete Tajani als notwendige Maßnahme, um der hohen Zahl ankommender Migranten Herr zu werden. „Außerdem bedeutet dieser Mechanismus auch mehr Kontrolle darüber, wer in die EU kommt. Schließlich handelt es sich auch um eine Frage der inneren Sicherheit“, so der Außenminister. Tajani, der auch Vizechef der EVP-Fraktion im Europaparlament ist, zu der CDU/CSU gehören, lehnte eine Zusammenarbeit mit der rechtsnationalistischen Fraktion Identität und Demokratie (ID) nach der Europawahl ab: „Es ist nicht möglich, mit Marine Le Pen (Frontfrau der Partei Rassemblement National; d.Red.) und der AfD, die wichtige Mitglieder der ID sind, Bündnisse zu schließen, weil sie nicht an die EU und die Nato glauben. Sie vertreten fundamental andere politische Positionen als wir. Und mir gefallen ihre Themen nicht.“

Das einzig mögliche Bündnis, sei eines zwischen den Fraktionen der EVP, der Sozialdemokraten, der Liberalen und der konservativen EKR, sagte er.


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts