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Wissing kritisiert Bahnstreik ohne Verhandlung als "destruktiv"

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Ankündigung GDL-Streik 24.-29.1.2024 am 23.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat den Bahnstreik ohne gleichzeitige Verhandlungen kritisiert. Das sei gegenüber den Bahnreisenden eine „Zumutung“, sagte er dem TV-Sender „Welt“.

„Dieser Streik ist destruktiv, weil ja parallel nicht verhandelt wird.“ Man weigere sich, an den Verhandlungstisch zu gehen und bestreike „einfach nur“, so Wissing weiter. „Man kann ja einen solchen Konflikt nicht aussitzen, man muss ihn lösen und wir brauchen am Ende einen Kompromiss, und der kann nur zustande kommen, wenn man verhandelt.“

Er finde es gegenüber den Bahnreisenden eine „Zumutung, dass die Züge blockiert stehen und man gleichzeitig überhaupt nicht am Verhandlungstisch sitzt“, so der Verkehrsminister. „Sowas geht nicht, das ist keine konstruktive Verhandlungsführung.“


Foto: Ankündigung GDL-Streik 24.-29.1.2024 am 23.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Immer mehr nutzen Lebensmittel-Lieferdienste

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Kunde mit Smartphone im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Schnell-Lieferdienste für Lebensmittel. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Demnach haben 16 Prozent der Internetnutzer bereits einen Schnell-Lieferdienst benutzt, 2021 waren es erst 10 Prozent. Jeder Dritte (33 Prozent) kann sich darüber hinaus die Nutzung vorstellen.

Besonders beliebt ist der Sofort-Service bei den Jüngeren: In der Altersgruppe zwischen 16 und 29 Jahren hat sogar schon ein Viertel (26 Prozent) Schnell-Lieferdienste genutzt, unter den 30- bis 49-Jährigen ein Fünftel (22 Prozent). In der Altersgruppe ab 50 Jahren sind es hingegen nur sieben Prozent.

Insgesamt 86 Prozent der Nutzer sind zufrieden mit der Geschwindigkeit der Schnell-Lieferdienste. Tatsächlich geben die meisten (59 Prozent) an, Schnell-Lieferdienste aufgrund der Zeitersparnis zu nutzen. Etwa die Hälfte (49 Prozent) der Nutzer schätzt die Lieferung an die Tür und nutzt den Sofort-Service, um Einkäufe nicht selbst nach Hause tragen zu müssen.

39 Prozent haben schon mal Schnell-Lieferdienste benutzt aus Neugier, es einfach mal auszuprobieren. 37 Prozent haben das Angebot genutzt, als sie aufgrund einer Erkrankung nicht selbst einkaufen gehen konnten. Ein Viertel (24 Prozent) nutzt die Dienste, weil sie länger als klassische Geschäfte geöffnet haben, 18 Prozent, weil sie mehr Rabatte als im Supermarkt beziehungsweise Discounter erhalten. Für 10 Prozent stecken günstigere Preise als im Geschäft hinter der Nutzung.

Insgesamt sehen 43 Prozent der Internetnutzer in Schnell-Lieferdiensten eine ernsthafte Konkurrenz für den herkömmlichen Lebensmittelhandel. 36 Prozent der Nutzer sagen von sich selbst, aufgrund von Schnell-Lieferdiensten seltener in Geschäfte zu gehen. Gleichzeitig geben die meisten (53 Prozent), die Schnell-Lieferdienste bisher noch nicht genutzt haben, an, schlichtweg lieber in den Supermarkt beziehungsweise Discounter vor Ort zu gehen.

Ein Drittel (33 Prozent) hat sie nicht genutzt, da sie Schnell-Lieferdienste überflüssig finden. 32 Prozent sind die Lieferkosten zu hoch, 29 Prozent sagen, die Produkte sind teurer als im Geschäft. Ebenso viele (29 Prozent) haben den Sofort-Service nicht nutzen können, da ein solches Angebot in ihrer Region nicht verfügbar ist. 14 Prozent haben öffentliche Kritik über Arbeitsbedingungen in den Unternehmen gehört und möchten das Angebot daher nicht nutzen. Für 13 Prozent umfasst das Angebot schlichtweg nicht die Produkte, die sie brauchen.

Auch ein großer Teil der Internetnutzer geht davon aus, dass sich das Angebot von Schnell-Lieferdiensten künftig noch erweitern wird: 42 Prozent meinen, Schnell-Lieferdienste werden in Zukunft auch für Dienstleistungen wie Handwerker oder medizinische Versorgung genutzt.

Für die Erhebung wurden 1.123 Internetnutzer in Deutschland ab 16 Jahren online befragt.


Foto: Kunde mit Smartphone im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann findet GdL-Streik "nicht verhältnismäßig"

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Carsten Linnemann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann kritisiert den erneuten Bahn-Streik der GdL. „Es hat kaum noch jemand Verständnis für die Streiks“, sagte er am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

„Der Arbeitgeber kommt mit einem Angebot und Herr Weselsky sagt, ich schaue mir das gar nicht an, beziehungsweise ich setze mich nicht an den Tisch. Stattdessen wird zum vierten Mal gestreikt. Das ist nicht verhältnismäßig.“ Wenn beide Seiten nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, müsse darüber nachgedacht werden, inwieweit Schlichter hinzugezogen werden müssen, so Linnemann.

Zur „ganzen Wahrheit“ gehöre bei dem Streit aber auch, dass sich die Bahn zuletzt „auch nicht mit Ruhm bekleckert hat“, ergänzte der CDU-Generalsekretär. „Sich in diesen Zeiten einen Bonus von über einer Million zu leisten, ist auch völlig realitätsfremd.“

Darüber hinaus lobte Linnemann die bundesweiten Demos gegen rechts. „Ich finde das richtig klasse, dass so viele gegen Rechtsextremismus auf die Straße gehen.“ Entscheidend sei aber, dass jetzt auch die Politik handele, „und nicht wie die Ampel, über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet.“

Laut Linnemann habe die AfD vor allem von den Unsicherheiten rund um das Heizungsgesetz der Ampel profitiert. „Mittlerweile macht die Ampel in fast allen Bereichen Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Da muss man sich nicht wundern, wenn man solche Umfragewerte der AfD sieht.“ Linnemann verwies dabei darauf, dass jeder zweite AfD-Wähler ein Protestwähler sei.

Auf Nachfrage sagte Linnemann, dass sich aber auch die Union nicht aus der Verantwortung ziehen könne. „Es ist auch unsere Aufgabe. Wir müssen auch als Union sagen, was wir besser machen als die Ampel, und das haben wir in unserem Programm neu aufgeschrieben.“ Entscheidend sei aber, dass die gesamte Politik umdenkt und bei sich selbst anfängt: „Die Ministerialbürokratie geht nach oben, immer mehr Beamte, wir haben über 40 Regierungsbeauftragte, der Bundestag wird größer, das Kanzleramt wird erweitert – wenn wir nicht selbst bei uns anfangen, müssen wir uns nicht wundern, wenn es so eine Stimmung gibt wie in diesem Land.“


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wieder weniger Schüler wiederholen Klasse

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Nach deutlichen Schwankungen aufgrund der veränderten Versetzungsregelungen im Zuge der Corona-Pandemie haben im Schuljahr 2022/23 wieder weniger Kinder und Jugendliche eine Klassenstufe wiederholt als im Schuljahr zuvor. Insgesamt traf dies auf 2,3 Prozent aller Schüler an allgemeinbildenden Schulen zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Die bundesweite Quote war somit etwas niedriger als im Schuljahr 2021/2022 mit 2,4 Prozent.

Insgesamt waren es im Schuljahr 2022/23 rund 148.800 Schüler, die entweder zuvor nicht versetzt worden waren oder freiwillig wiederholten. Das waren 7.000 weniger als im Schuljahr 2021/2022. Allerdings lagen für das Schuljahr 2022/23 keine Daten für das Saarland vor, wo im Schuljahr 2021/22 noch 1.500 Schüler eine Klassenstufe wiederholt hatten.

Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Wiederholer im Schuljahr 2022/23 waren männlich, 44 Prozent waren weiblich. Entsprechend fällt auch die Quote unterschiedlich aus: Zuletzt wiederholten 2,5 Prozent der Schüler eine Klassenstufe und 2,0 Prozent der Schülerinnen. Allerdings sind die Unterschiede etwas geringer als im Schuljahr 2021/22, in dem die Quote der Wiederholer bei 2,8 Prozent lag und die der Wiederholerinnen bei 2,1 Prozent.

Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es teils deutliche Unterschiede bei Wiederholern. Am höchsten war der Anteil in Bayern, wo 4,1 Prozent der Schüler im Schuljahr 2022/23 eine Klassenstufe wiederholten. Eine vergleichsweise hohe Quote hatte auch Mecklenburg-Vorpommern mit 3,8 Prozent. Es folgte Sachsen-Anhalt mit einem Anteil von 2,7 Prozent. In Berlin war der Anteil der Wiederholer dagegen mit 1,0 Prozent am niedrigsten. Relativ niedrige Quoten wiesen auch Schleswig-Holstein mit 1,2 Prozent und Bremen mit 1,4 Prozent auf, so das Bundesamt. Die Versetzung wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IEA-Chef hält Atom-Ausstieg für "historischen Fehler"

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Atomkraftwerk (Archiv), via dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht in dem Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie einen Irrweg. „Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein historischer Fehler“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Er respektiere die Entscheidung, aber sie habe „negative Auswirkungen auf das Stromangebot“ und die Möglichkeiten, die Emissionen zu verringern. „Deutschland hätte wenigstens die noch verbliebenen AKW am Netz lassen können“, so Birol.

Der IEA-Chef erwartet international ein Comeback der Kernkraft. „Wenn wir das globale Energiesystem betrachten, sehen wir, dass die Erneuerbaren einen Großteil ausmachen – aber die Nuklearenergie kommt wieder zurück.“

Kritisch sieht Birol auch die fahrlässige Haltung, mit der sich Deutschland von russischem Gas abhängig gemacht habe. „Die deutsche Bevölkerung und die Wirtschaft haben dafür jetzt einen hohen Preis zu zahlen.“

„Die Energiepreise sind in Europa immer noch sehr hoch – im Vergleich zu China oder den USA. Für die Industrie ist das ein klarer Wettbewerbsnachteil“, warnt Birol. Der IEA-Chef prognostiziert „zwei schwierige Jahre auf den Gas- und Ölmärkten“. Dann käme eine Phase der Entspannung.


Foto: Atomkraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Charisma durch die Stimme erzeugen

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Quelle: Khatrao Consulting GmbH

Ob in Verhandlungen, Präsentationen oder im alltäglichen Berufsumfeld: Die Art, wie wir sprechen, beeinflusst, wie wir wahrgenommen werden – und damit auch unsere Karriere. Doch viele Menschen unterschätzen die Wirkung ihrer eigenen Stimme und verschenken dadurch Potenzial.

„Insbesondere in einer digitalisierten Arbeitswelt, in der die persönliche Kommunikation oft eingeschränkt ist, kann eine ausdrucksstarke Stimme den entscheidenden Unterschied ausmachen“, erklärt Patrick Khatrao, Synchronsprecher und Trainer. Im folgenden Artikel verrät er drei Stimm-Tipps, die jeder im Berufsleben für sich nutzen sollte.

Tipp 1: Artikuliert sprechen

Selbstbewusstes Sprechen ist eine wichtige Fähigkeit, die in verschiedenen Lebensbereichen – sei es im Beruf, in der öffentlichen Kommunikation oder im Privatleben – von unschätzbarem Wert ist. Denn die Art und Weise, wie wir sprechen, kann maßgeblich Einfluss darauf haben, wie wir von anderen Menschen wahrgenommen werden. An erster Stelle sollte dabei immer eine artikulierte Sprechweise stehen. Gemeint ist damit nicht nur die klare Aussprache von Wörtern. Vielmehr handelt es sich um eine Technik, die dazu dient, die eigenen Sprechfähigkeiten auf vielfältige Art und Weise zu verbessern. Eine effiziente Übung besteht darin, beim Sprechen einen Korken zwischen die Zähne zu nehmen. Dadurch ist der Sprecher gezwungen, den Mund weiter zu öffnen, was automatisch zu einer lauteren Aussprache führt. Aber auch über die Lautstärke hinaus hat die Übung einen positiven Einfluss auf die gesamte stimmliche Präsenz. Indem der Mund weiter geöffnet wird, entsteht nicht nur eine klarere Aussprache, sondern auch eine kraftvollere Stimme, die Emotionen effizienter vermitteln kann. Das trägt dazu bei, dass die Kommunikation insgesamt intelligenter und überzeugender wirkt.

Tipp 2: Pausen einführen

Die Einführung von Pausen während des Sprechens ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Pausen ermöglichen es nicht nur, die Reaktion des Publikums zu beobachten, sondern geben den Zuhörern auch Zeit, um das Gesagte zu verarbeiten. Oft neigen Menschen dazu, ohne Unterbrechung zu sprechen. Den Zuhörern wird dadurch kaum Zeit zur Reflexion gelassen. Die Verwendung von Pausen verbessert nicht nur die Sprechkontrolle, sondern steigert auch die Qualität der Kommunikation erheblich. Neben dem Einführen von Pausen sollten Sprecher darauf achten, ihre Stimme am Ende eines Satzes zu senken, um ihren Aussagen mehr Gewicht zu verleihen. Viele Sprecher neigen dazu, am Ende eines Satzes die Stimme anzuheben, was Unsicherheit ausstrahlen kann. Stattdessen sollte die Stimme gesenkt werden, um das Gesagte zu betonen und ihm Nachdruck zu verleihen.

Tipp 3: Entspannt sprechen

Eine tiefe und entspannte Sprechweise vermittelt Charisma, Autorität und Selbstbewusstsein. Um diese Stimmqualität zu erreichen, kann die Stimme vor dem Sprechen mit einer speziellen Übung aufgewärmt werden. Dabei sollte der Sprecher versuchen, in der sogenannten „Indifferenzlage“ zu sprechen, in der die Stimme und die Stimmbänder am entspanntesten schwingen. Um diese Tonlage zu finden, kann es hilfreich sein, ein entspanntes „Mmmm“ zu summen – etwa so, als würde man ein köstliches Essen genießen. Diese Übung mag anfangs ungewohnt erscheinen, ist jedoch äußerst effizient. Mit der Zeit kann der richtige Ton für die Indifferenzlage auf diese Art und Weise instinktiv gefunden werden. Wird aus dieser Position heraus gesprochen, strahlt der Sprecher automatisch Charisma, Entspannung und Selbstbewusstsein aus – und kann dadurch jeder Art von Kommunikation mehr Präsenz und Ausstrahlung verleihen.

Autor: Patrick Khatrao ist Geschäftsführer der Golden Voice Academy in Worms. Als professioneller Sprecher unterstützt er mit seinen Kursen für Sprecherausbildungen Quereinsteiger sowie etablierte Sprecher, Sänger und Schauspieler dabei, sich mit ihrer Stimme erfolgreich ein zweites berufliches Standbein aufzubauen

Bild:Quelle: Khatrao Consulting GmbH

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Inspiration statt Bedrohung – die Bedeutung von ChatGPT für Werbetexter

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In den letzten Monaten sorgte ChatGPT für großes Aufsehen. Die Texte, die das Tool mit künstlicher Intelligenz innerhalb weniger Sekunden verfasst, sind teilweise kaum von Texten zu unterscheiden, die ein Mensch geschrieben hat. Große Unsicherheiten, ob die eigene Arbeit nicht bald von KI erledigt wird, machte sich in vielen Branchen breit, auch unter den Werbetextern.

Doch gerade in diesem Bereich stellen immer mehr Unternehmen fest, dass künstliche Intelligenz einen guten Copywriter nicht ersetzen kann. Den Werbebotschaften fehlt es an Emotionen und an feinen Nuancen, um von den Vorteilen eines Produkts oder einer Dienstleistung zu überzeugen, ohne plump zu sein. Welche Möglichkeiten KI für Werbetexter bereithält und wo die Tools an ihre Grenzen stoßen, wird in diesem Beitrag erläutert.

Stärken von KI-basierten Tools

Die Sorge von Copywritern, sie könnten durch Tools wie ChatGPT ersetzt werden, wirkte zunächst äußerst gerechtfertigt, denn KI ist ein mächtiges Werkzeug. Innerhalb weniger Sekunden sucht sich das Programm Informationen aus dem Internet und verarbeitet sie zu einem zusammenhängenden Text. Genau hier liegt eine Stärke: Künstliche Intelligenz eignet sich hervorragend dazu, zu einem Thema umfangreiche Recherchen durchzuführen. Besonders, um erste Ideen und Inspirationen zu sammeln oder um eine grobe Vorstellung zu erhalten, welche Aspekte im Text behandelt werden sollten, ist das ein echter Gewinn. Dabei reichen einfache Fragen aus, um von ChatGPT zahlreiche Informationen in unterschiedlichen Formaten zu erhalten. Je nach Befehl arbeitet das Programm den Inhalt dann in Stichpunkten, Fragenformat oder ganzen Absätzen auf.

Außerdem ist ChatGPT in der Lage, die gesammelten Daten übersichtlich zu strukturieren. Geschickt ausgenutzt lässt sich so innerhalb von wenigen Minuten eine umfassende Gliederung zu einem Thema anlegen, die zur Grundlage für den zu schreibenden Text wird. Als Autor benötigt man deutlich länger, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, schließlich müssen die verschiedenen Quellen erst gesucht, dann zusammengetragen und schließlich sortiert werden.

Stärken des menschlichen Werbetexters

So überzeugend die KI bei der Informationsbeschaffung ist, so ungeeignet ist sie dennoch beim Copywriting, wenn es um das Verfassen der Texte geht. Werbetexte funktionieren nur, wenn sie die Emotionen der Menschen ansprechen. Um das zu erreichen, muss man die Zielgruppe ganz genau kennen. Was wünschen sich diese Menschen? Warum brauchen sie unbedingt dieses Produkt? Welche noch unbekannten Bedürfnisse können sie damit stillen? Ein guter Werbetext beantwortet diese Fragen elegant, ohne plumpe Behauptungen aufzustellen. Das erfordert viel Empathie des Copywriters – und genau die fehlt einem Programm wie ChatGPT. Viele Unternehmen dachten, sie könnten ihre Werbetexte ab sofort selbst schreiben beziehungsweise von der KI schreiben lassen, und wurden schnell eines Besseren belehrt. Die Tools können schließlich zwar Befehle ausführen, aber das Hineinversetzen in die menschliche Psyche bleibt dem Menschen vorbehalten.

KI als Hilfsmittel des Werbetexters

Eine weitere Einsatzmöglichkeit der KI: die als unterstützendes Tool für den Werbetexter. Wie schon erwähnt eignet sich ChatGPT besonders gut, um Ideensammlungen anzulegen oder um sich Denkanstöße zu holen. Auf diese Weise kann das Programm dem Copywriter jede Woche bis zu 15 Stunden Arbeit abnehmen. Hinzu kommen Inspirationen bezüglich der Wortwahl oder Sprachfärbung einer bestimmten Zielgruppe oder gleich eine intensive Recherche zu der Personengruppe, auf die die Werbebotschaft zugeschnitten wird. Auch bei der Überwindung einer Schreibblockaden kann KI gute Dienste leisten. Ob der Autor hierfür mehrere Texte zur Anregung verfassen lässt oder fürs erste eine von ChatGPT geschriebene Einleitung nutzt, um in das Thema hineinzukommen, bleibt ihm überlassen. Es gibt viele Möglichkeiten, um als professioneller Texter von KI-Tools zu profitieren.

Fazit: Mensch oder Maschine?

ChatGPT funktioniert über ausformulierte Anweisungen, sogenannte Prompts. Wie geeignet ein KI-generierter Text letztlich ist, hängt ganz von der Formulierung dieser Prompts ab. Das Copywriting ist allerdings eine komplexe Angelegenheit, die viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen benötigt. Auch ist es am Ende immer der Werbetexter, der die wichtigen Frameworks und Strukturen kennt, die es für gute Werbetexte braucht – und der diese mit Leben füllt.

Dementsprechend müssen sich Werbetexter keine Sorgen machen, von Tools wie ChatGPT verdrängt zu werden, denn Emotionen sind nicht die Stärke der KI-Anwendungen. Nichtsdestotrotz besitzen sie jedoch enormes Potenzial für die Branche. Copywriter sollten sich deshalb schon jetzt mit den Möglichkeiten von ChatGPT und Co. auseinandersetzen und die Programme in ihren Arbeitsalltag integrieren. Als Unterstützung bei der Informationsbeschaffung oder bei der Strukturierung profitieren sie schon jetzt von den Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz und erarbeiten sich so zudem einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz.

Über Lobna und Michael Schafhauser:

Lobna und Michael Schafhauser sind als Copywriter tätig und vermitteln seit einigen Jahren ihr Wissen und Können in diesem Bereich. Mit ihrem Programm ermöglichen sie es Menschen ohne Vorkenntnisse oder besonderes Talent, die Fähigkeit des Copywritings zu erlernen und sich ein erfolgreiches Business als Werbetexter aufzubauen. Auch Fortgeschrittene profitieren von ihrem Angebot, indem sie lernen, wie sie automatisiert und planbar Kunden gewinnen und ihre Umsätze steigern können. Lobna und Michael Schafhauser haben sich ihren Traum von finanzieller Freiheit durch die nebenberufliche Selbstständigkeit erfüllt und teilen nun ihr Wissen und ihre Erfahrung, um anderen dabei zu helfen, das gleiche zu erreichen

Bild Quelle: Schafhauser & Schafhauser Consulting GmbH

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Mit Volldampf in ein neues Leben – so wird 2024 dein Neustart! 

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karriere

Kaum jemand startet ohne gute Vorsätze ins neue Jahr. Doch wenig Menschen schaffen es, zum Jahreswechsel wirklich eine positive Lebensveränderung zu bewirken. Studien zeigen, dass 90 Prozent nach zwei Wochen in ihre alten Lebensgewohnheiten zurückfallen. Warum das passiert? Mangelnde Disziplin, falsche Zielsetzung und schlechte Herangehensweise führen dazu, dass hehre Ziele ins Leere laufen. Jonas Paul Klatt zeigt, wie es besser geht und zeigt in diesem Beitrag die entsprechenden Tipps.

Voraussetzungen für Veränderungen

Der Mensch hat ein enormes Bedürfnis nach Glück und Verbesserung seiner Lebensumstände. Paradoxerweise hält ihn exakt das oftmals von grundlegenden Kurswechseln ab. Im Alltag orientieren sich die Menschen an festen Routinen und eingespielten Gewohnheiten. Das Verlassen dieser Strukturen, die unsere persönliche „Komfortzone“ darstellen, ist mit Unsicherheit und unangenehmen Gefühlen verbunden. Aus dem Grund werden Veränderungen von den meisten Menschen vermieden. In wichtigen Lebensmomenten, in der Krise und an Schwellen wie dem Jahreswechsel nehmen die Menschen sie sich doch vor. Dann versuchen wir, die persönlichen Gewohnheiten zu verändern. Aber wie gelingt eine solche Veränderung?

Es geht an erster Stelle nicht um Zielerfüllung, sondern um den Aufbau neuer Gewohnheiten und eine neue Routine im Leben. Wer einen Marathon laufen möchte, sollte nicht von Beginn auf die volle Distanz gehen. Es kommt darauf an, das Laufen zum festen Bestandteil des persönlichen Lebens zu machen. Leider versuchen viele Menschen, sich zum Jahreswechsel etwas zu beweisen. Sie versuchen aus dem Stand heraus bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen. Sie fordern derart viel von sich ab, dass daraus unmöglich eine tägliche Lebensübung erwachsen kann. Das Ergebnis ist Frustration und der Gedanke, dass sich das Leben doch nicht ändern lässt. Dabei ist der Weg zur Veränderung nicht so schwer wie gedacht.

Disziplin durch tägliche Übung aufbauen

Ich habe über die Jahre hinweg zahlreiche Menschen bei der persönlichen und beruflichen Transformation begleitet. Aus meiner Sicht sind es zwei Punkte, die über den Erfolg entscheiden. Erstens müssen große Veränderungen in kleinen Schritten geplant werden, die jeden Tag vollzogen werden. Zweitens ist ein Mindset notwendig, das Schwierigkeiten als eine positive Möglichkeit für Veränderungen begreift. Dabei ist die Angst vor dem Scheitern etwas Natürliches. Wer seine Ängste analysiert, kann auch diesen etwas abgewinnen. Sie verraten etwas über die Persönlichkeit eines Menschen und geben Hinweise zur Entwicklung. Mit einer Einstellung wie dieser fällt der Weg aus der Komfortzone bereits leichter.

Die kleinen Schritte zur Veränderung wollen richtig geplant werden. Eine gute Planung orientiert sich an zwei Dingen. Einerseits legt sie kleine Meilensteine fest. Sie bilden zentrale Errungenschaften auf dem Weg zum Ziel ab. Das Passieren einer solchen Wegmarke ist ein Motivationsfaktor und bietet Anlass zum Feiern. Andererseits kommt es gerade zu Beginn auf eine andere Sache an. Es sind die kleinsten Schritte, durch die Großes erreicht wird. Die Basis bilden kleine Übungen, die jeden Tag erledigt werden können. Solche Mini-Übungen mögen lasch erscheinen. Der Trick an ihnen ist dieser: Durch ihre tägliche Ausübung werden sanft, aber effektiv neue Gewohnheiten gebildet.

Die Macht der Gewohnheiten für sich nutzen

Laut psychologischen Studien muss der Mensch eine Sache über gut 66 Tage wiederholen. Die Dauer dieser Zeit variiert. Nach knapp 70 Tagen sollte das Ziel erreicht sein, um das es geht. Das Gehirn nimmt die Tätigkeit als eine normale Tagesgewohnheit wahr. Für diese braucht es keine Überwindung. Das Gegenteil ist der Fall. Die Ausübung bereitet Spaß und der Verzicht führt dazu, dass uns etwas fehlt. Sobald sich dieser Effekt einstellt, kommt die Erhöhung der Anforderungen von selbst. Die Herausforderung wirkt nicht belastend. Die Barriere, an der viele Menschen scheitern, ist überwunden.

Einen nachhaltigen Effekt erzielen die Gewohnheiten erst bei aktiver und bewusster Ausführung. Die Übung sollte nicht nebenbei, sondern konzentriert erledigt werden. Es hat sich bewährt, die Ausübung der Gewohnheiten aufzuzeichnen. Die neuen Routinen werden über einen Kalender, ein Bullet Journal oder einen digitalen Habit Tracker verfolgt. Die Aufzeichnung funktioniert wie das Verfolgen einer „Streak“ in Computerspielen. Selbst ohne geldwerte Belohnung wirkt sie motivierend und sorgt dafür, dass Menschen am Ball bleiben. Die kleinen Helfer begleiten den Menschen auf seinem Weg zur Transformation.

Vom Rückhalt des persönlichen Umfeldes profitieren

Auch das Gespräch mit Freunden und Familienmitgliedern kann Lebensveränderungen fördern. Der Austausch im sozialen Umfeld ist ein effektiver Motivationsfaktor. Dabei ist es jedoch wichtig, nicht nur über große Fernziele zu sprechen. Dies fördert ansonsten Überforderung und Scheitern. Besser wirken Gespräche, die neben Fernzielen die positiven kleinen Veränderungen im normalen Alltag besprechen. Manchmal befürchten wir, dass unser Gegenüber diese nicht zu schätzen weiß. Enge Freunde und Mentoren erkennen die persönliche Bedeutung hinter neuen Praktiken und wissen den Austausch darüber zu schätzen. Entsprechend lohnenswert ist ein Dialog darüber. In ihm zeigt sich, wo wir stehen. Mit den genannten Tipps kann jeder Tag im Jahr den Startpunkt für eine Lebensveränderung bilden und nicht allein der Neujahrstag.

Autor: Jonas Paul Klatt, verfügt über eine mehrjährige Erfahrung in Vertrieb, Online-Marketing und Pressearbeit und gilt als renommierter Businessstratege. Kontakt: www.jonaspaulklatt.com

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IW hält Erhöhung des Kinderfreibetrags für richtig

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Frau mit Kind (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hält den Plan des Finanzministers für richtig, allein den Kinderfreibetrag zu erhöhen. „Der jetzt zur Diskussion stehende Erhöhungsschritt beim Kinderfreibetrag würde dafür sorgen, dass Kindergeld und Kinderfreibetrag seit dem Jahr 2020 nahezu gleichauf um gut 22 Prozent gestiegen sind“, sagte IW-Forscher Tobias Hentze der „Rheinischen Post“.

„Ohne regelmäßige Erhöhungen werden sowohl das Kindergeld als auch der Kindergeldbetrag von der Inflation entwertet.“ Daher sei es richtig, dass die Politik beide Größen regelmäßig anpasst.

„Auch gegenüber den Jahren 2015 (plus 33 Prozent) und 2010 (plus 36 Prozent) wäre so eine gleichmäßige Entwicklung sichergestellt“, so Hentze weiter.


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Borchert sieht wegen Kürzungen Wettbewerbsnachteil für Landwirte

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Bauer mit Traktor (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Landwirtschaftsminister Jochen Borchert (CDU) sieht angesichts der geplanten Kürzungen der Beihilfen beim Agrardiesel Wettbewerbsnachteile für Bauern in Deutschland. „Es gibt in der Tat einen Wettbewerbsnachteil, weil Landwirte in anderen EU-Ländern wie Frankreich ihre Traktoren mit billigerem Heizöl betanken können“, sagte Borchert dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe).

„Nicht nur beim Agrardiesel, sondern auch in anderen Punkten gehen wir in Deutschland über die EU-Vorschriften hinaus, etwa bei der Nutztierhaltung“, sagte Borchert weiter. „Das macht viele Landwirte wütend.“ Borchert hatte eine Kommission geleitet, die bereits 2020 eine „Tierwohlabgabe“ auf tierische Produkte im Supermarkt vorgeschlagen hatte. Angesichts der Demonstrationen der Landwirte peilt die Ampelkoalition nun einen neuen Anlauf für einen „Tierwohlcent“ an, mit dem ein artgerechter Umbau der Ställe langfristig finanziert werden soll.

Die Borchert-Kommission hatte seinerzeit einen Aufschlag von 40 Cent pro Kilogramm Fleisch vorgeschlagen. „Ein Tierwohlcent ist denkbar, wenn damit zunächst einmal nur der Stallumbau bei der Schweinehaltung finanziert wird“, sagte Borchert dem „Tagesspiegel“. In diesem Fall könne der Betrag auch unter 40 Cent pro Kilo Fleisch liegen. Wenn man aber insgesamt die Ställe bei der Nutztierhaltung umstellen wolle, dann seien größere Summen nötig, so Borchert.


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