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Kampfkandidaturen bei den SPD-Linken

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Matthias Miersch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Parteilinken in der SPD stehen vor einem Machtkampf. Am Dienstag wählen die 90 Abgeordneten der Parlamentarischen Linken (PL) in der Bundestagsfraktion ihren neuen Vorstand.

Und angeblich kandidieren gleich acht Abgeordnete für die Führung der Strömung, wie der „Spiegel“ schreibt. Dabei treten neben den bisherigen Sprechern Matthias Miersch und Wiebke Esdar sowie Schatzmeisterin Elisabeth Kaiser fünf PL-Mitglieder an.

In der Partei ist von einem Angriff auf Miersch die Rede. Die Unzufriedenheit mit dem Kurs des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden habe zugenommen. Während der konservative Seeheimer Kreis offensiv mit ihrer neuen Stärke wirbt, ist die PL in dieser Legislaturperiode geschrumpft.


Foto: Matthias Miersch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Karlsruhe und Düsseldorf unentschieden

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Spieler von Fortuna Düsseldorf (Archiv), via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie am 22. Zweitliga-Spieltag haben sich der Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf mit einem 2:2 unentschieden getrennt.

Beide Teams benötigen ordentlich Anlaufzeit, in einer ereignisarmen ersten Halbzeit brachte Christos Tzolis die Gäste aus Düsseldorf in der 37. Minute in Führung.

Im zweiten Durchgang war dann deutlich mehr los: Jerome Gondorf glich in der 48. Minute für Karlsruhe aus, bevor für die Fortuna Christos Tzolis erneut traf (51. Minute). Karlsruhes David Herold erzielte in der 63. Minute den erneuten Ausgleich.

In der Tabelle bleibt Fortuna Düsseldorf auf Platz sieben, Karlsruhe klettert auch mit nur einem Punkt zwei Positionen hoch auf Rang neun.


Foto: Spieler von Fortuna Düsseldorf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (17.02.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 23, 31, 34, 36, 40, die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 2667844. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 318647 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig gewinnt gegen Gladbach

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David Raum und Joe Scally am 17.02.2024, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 22. Bundesliga-Spieltags hat RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 gewonnen.

Überschattet wurde die Partie von einem tödlichen Zwischenfall, ein RB-Fan starb in der ersten Halbzeit, danach kam im Stadion keine Stimmung mehr auf.

Daran konnte auch nichts ändern, dass Leipzig auf dem Spielfeld ein klares Chancenplus zu verzeichnen hatte, Gladbach zeigte viel zu wenig und bleibt damit das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg. Leipzigs Xavi Simons traf in der 14. Minute, Lois Openda legte in der 57. mit einem wunderschönen Treffer nach.

In der Tabelle bleibt Leipzig zwar auf Platz fünf, ist aber nur einen Punkt hinter dem BVB, Mönchengladbach rutscht auf Platz 14.


Foto: David Raum und Joe Scally am 17.02.2024, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leverkusen gewinnt – Wieder viele Fan-Proteste

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Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturHeidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Am 22. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Spitzenreiter Bayer Leverkusen mit 2:1 beim FC Heidenheim gewonnen und damit Platz eins der Tabelle gefestigt. Außerdem ist der bisherige Bayern-Rekord von 32 Pflichtspielen ohne Niederlage in Serie nun eingestellt.

Jeremie Frimpong hatte die Werkself erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit in Führung schießen können (45.+2), gerade in der Anfangsphase war Heidenheim munter drauf und versuchte es auch immer mal wieder offensiv. Gegen Ende wurden die Räume für die Leverkusener dann aber doch immer größer, Amine Adli vollendete in der 81. Minute, bevor Heidenheims Tim Kleindienst in der 87. Minute noch einen Anschlusstreffer erzielte.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: 1899 Hoffenheim – Union Berlin 0:1, VfL Wolfsburg – Dortmund 1:1, Darmstadt 98 – VfB Stuttgart 1:2 und Mainz 05 – FC Augsburg 1:0. Die Fan-Proteste gegen die Investoren-Pläne der DFL gingen weiter, fast alle Partien wurden immer wieder lange unterbrochen, weil Tennisbälle und andere Gegenstände aufs Spielfeld flogen.


Foto: Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kanzlerkandidatur für Hendrik Wüst angeblich kein Thema

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Wie immer gut rasiert: Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will nicht einmal im Scherz etwas von Ambitionen auf das Kanzleramt wissen.

Wüst sagte am Samstag dem Fernsehsender „Welt TV“ auf die Frage, in welchen Momenten er daran denke, Kanzler zu werden: „Nicht einmal beim Rasieren.“ Er reagierte damit auf die Anekdote, der zufolge der einstige französische Innenminister Nicolas Sarkozy auf die Frage, ob er morgens beim Rasieren daran denke, französischer Präsident zu werden, geantwortet hatte: „Nicht nur beim Rasieren.“

Die Union will die „K-Frage“ nach Angaben von CDU-Chef Friedrich Merz im Herbst klären, ein Jahr vor dem offiziellen Termin der nächsten Bundestagswahl und nach den anstehenden Wahlen in drei Ländern. Während Merz innerparteilich der Griff nach der Kanzlerkandidatur wohl nicht zu nehmen sein wird, muss er aber CSU-Chef Markus Söder aus dem Weg räumen, der wahrscheinlich auch wieder Interesse anmelden wird, obwohl er das aktuell noch bestreitet.


Foto: Wie immer gut rasiert: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Geheimdienst sieht mögliche Verbindung zwischen Nawalny-Tod und MSC

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Tagungsort der Münchner Sicherheitskonferenz am 15.02.2024, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesamt für Verfassungsschutz hält es für denkbar, dass der Tod des Kreml-Kritikers Alexei Nawalny vom russischen Regime veranlasst worden ist – und zwar absichtlich pünktlich zum Start der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Wir alle kennen noch nicht genau die Todesumstände von Herrn Nawalny, aber es fällt schwer, hier in diesem Zusammenhang mit der Münchner Sicherheitskonferenz an einen Zufall zu glauben“, sagte Verfassungsschutz-Chef Thomas Haldenwang am Samstag „Welt TV“. „Die Tötung von Menschen, die in Opposition zu Putin stehen, Regimekritiker, Widersacher, gehört durchaus zum Werkzeugkasten russischer Dienste.“ Man habe in der Vergangenheit mehrfache Fälle auch außerhalb des russischen Staatsgebiets erlebt.

Nawalny war nach russischen Angaben am Freitag um 14:17 Uhr Ortszeit (10:17 Uhr deutscher Zeit) in der Haft in einem Gefangenenlager am Polarmeer gestorben, angeblich weil ein Blutgerinnsel aufgebrochen und er bei einem Spaziergang zusammengebrochen sei. Ärzte hätten angeblich vergeblich versucht, den Regimekritiker wiederzubeleben, hieß es.


Foto: Tagungsort der Münchner Sicherheitskonferenz am 15.02.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Länder-Innenminister wollen Cannabis-Legalisierung noch verhindern

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Marihuana (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Innenminister der Bundesländer warnen in einem parteiübergreifenden Appell an die Bundestagsfraktionen und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vor den Folgen der geplanten Cannabis-Legalisierung.

Es seien „gravierende negative Auswirkungen auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität, den Kinder- und Jugendschutz sowie den Gesundheitsschutz“ zu befürchten, heißt es in dem Schreiben, das namens der Innenministerkonferenz von dem brandenburgischen Innenminister Michael Stübgen (CDU) unterzeichnet ist und über das die FAZ berichtet. Cannabis berge für die Altersgruppe der Unter-25-Jährigen das Risiko unheilbarer psychischer Erkrankungen. Schwer wiege auch die von manchen kriminalpolizeilichen Fachleuten erwartete Gefahr einer Stärkung der Strukturen der organisierten Kriminalität.

Der Gesetzentwurf der Ampelkoalition erleichtere den illegalen Handel mit Cannabis „massiv und schwächt seine Attraktivität kaum“, heißt es seitens der Innenminister. Die erwartbare Steigerung der Zahl der Cannabisgebraucher lasse befürchten, dass die in Deutschland ohnehin schon sehr starken internationalen kriminellen Strukturen des Cannabishandels „weitere Entwicklungsmöglichkeiten erhalten und sich aufgrund der noch günstigeren Umfeldbedingungen noch stärker in Deutschland ansiedeln bzw. verfestigen“.

Die Innenministerkonferenz der Länder warnt zudem vor erheblichen Gefahren für die Verkehrssicherheit. „Unser Ziel ist die `Vision Zero` – keine getöteten und schwerverletzten Menschen im Straßenverkehr“, heißt es in dem Brandbrief. Aus Studien in den Vereinigten Staaten gehe jedoch hervor, dass die Unfallwahrscheinlichkeit und damit die Wahrscheinlichkeit von Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr durch eine Cannabislegalisierung stiegen. „Die Legalisierung wird zwangsläufig zur Folge haben, dass mehr Menschen Cannabis konsumieren. Ebenso zwangsläufig wird es mehr Verkehrsunfälle mit leichten, aber auch mit schweren Folgen geben, die auf Cannabis-Einfluss zurückzuführen sind.“ Des Weiteren moniert die Innenministerkonferenz, dass im Gesetzentwurf zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem privaten Cannabiskonsum diverser Berufsgruppen nicht geklärt seien.


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2. Bundesliga: Kiel gewinnt in Paderborn – Platz zwei gefestigt

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Fußballspieler (Archiv), via dts NachrichtenagenturPaderborn (dts Nachrichtenagentur) – In den Samstagspartien des 22. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga hat Holstein Kiel beim SC Paderborn mit 4:0 gewonnen und damit Platz zwei der Tabelle gesichert, die Gastgeber bleiben auf Platz sechs. Die Störche sind damit punktgleich mit Tabellenführer FC St. Pauli, der allerdings seine Partie an diesem Spieltag noch vor sich hat.

Die Kieler lieferten am Samstag fast von Anfang an ein überzeugendes Spiel. Nur in den ersten Minuten hatte Paderborn ein paar richtig gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Stattdessen erzielte Finn Porath für Kiel in der 16. Minute den Führungstreffer, Steven Skrzybski legte in der 33. und Marvin Schulz in der 52. Minute nach. Nachdem Paderborns Martin Ens in der 91. Minute mit Rot vom Platz gestellt wurde, setzte Niklas Niehoff in der zehnten Minute der Nachspielzeit noch einen Treffer für die Gäste drauf.

Aus Protesten gegen Investoren-Pläne der DFL war auch diese Partie mal wieder lange unterbrochen, weil Fans Gegenstände aufs Spielfeld warfen. Etwa eine halbe Stunde lang ging es nicht weiter. Parallel spielten Schalke – Wiesbaden 1:0 und Rostock gegen HSV 2:2.


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Habeck wirft Putin Ermordung Nawalnys vor

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Robert Habeck am 14.02.2024, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) wirft dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Mord an dessen Kritiker Alexei Nawalny vor.

Habeck sagte am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz dem Fernsehsender „Welt TV“: „Nawalny ist ein wirklicher Held. Der ist ermordet worden durch das Regime von Putin. Und er wusste, dass er ermordet werden könnte, vielleicht, dass er ermordet werden würde.“

Deutsche Politiker hätten Nawalny gebeten, nach dessen Krankenhausaufenthalt in Berlin nicht nach Moskau zurückzukehren, weil er dort sterben würde: „Und er hat es trotzdem getan.“ Habeck weiter: „Wir sehen natürlich auch, mit welchem Regime wir es in Moskau zu tun haben.“ Es organisiere den Mord an oppositionellen Politikern und lasse Menschen verhaften, die eigentlich nur gedenken wollten: „Das ist natürlich auch ein Zeichen für die Münchner Sicherheitskonferenz oder für Europa und den Westen, nicht blauäugig zu sein.“

Der Wirtschaftsminister sprach sich zudem für ein Ende der Lieferungen nuklearer Brennstäbe aus Russland für Atomkraftwerke in europäischen Staaten aus. Deutschland habe sich komplett befreit von russischen Energie-Zulieferungen, andere nicht. Habeck weiter: „Es gibt noch immer Uranlieferungen aus Russland oder von Rosatom in europäische Atomkraftwerke. Im Grunde geht das nicht.“ Das müsse man jetzt mit diesen Ländern diskutieren.


Foto: Robert Habeck am 14.02.2024, via dts Nachrichtenagentur

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