Start Blog Seite 1614

Eberl wird neuer Sportvorstand beim FC Bayern

0

Logo des FC Bayern München (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Max Eberl wird zum 1. März neuer Sportvorstand des FC Bayern München. Der Aufsichtsrat habe das am Montag einstimmig beschlossen, teilte der Bundesligist mit.

Demnach erhält der gebürtige Bayer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Des Weiteren einigte sich das Gremium darauf, dass der Vorstand der FC Bayern München AG ab dem 1. Juli künftig aus drei Positionen bestehen soll: einem Vorstandsvorsitzenden, einem Vorstand Finanzen und Vertrieb und einem Vorstand Sport.

Eberl bringe „nicht nur eine jahrzehntelange Erfahrung im Fußball-Managementbereich mit, sondern hat auch einst beim FC Bayern mit dem Fußball begonnen und ist hier zum Profi geworden“, sagte Aufsichtsratschef Herbert Hainer.

„Ich habe meine gesamte Kindheit und Jugend beim FC Bayern und in München verbracht, daher ist es etwas Besonderes für mich, jetzt in neuer Rolle wieder zu dem Verein zurückzukehren, bei dem alles begonnen hat“, ließ sich Eberl zitieren. Die Aufgabe als Sportvorstand sei eine „große Herausforderung, die ich mit viel Respekt und Demut, allerdings mit noch mehr Vorfreude angehen werde“, ergänzte er.

Eberl kam im Alter von sechs Jahren zum FC Bayern, durchlief dort alle Juniorenteams und gab im Trikot des deutschen Rekordmeisters sein Profidebüt. Nach seiner aktiven Karriere mit den weiteren Stationen VfL Bochum, Greuther Fürth und Borussia Mönchengladbach startete er 2005 in Mönchengladbach seine Laufbahn im Managementbereich, zunächst als Nachwuchskoordinator, dann als Sportdirektor, ehe er 2010 als Geschäftsführer Sport in die Geschäftsführung aufrückte. Im Januar 2022 trat er zurück, vom Jahresende 2022 bis September 2023 arbeitete er als Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig.


Foto: Logo des FC Bayern München (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ungarisches Parlament stimmt Schwedens Nato-Beitritt zu

0

Ungarisches Parlament (Archiv), via dts NachrichtenagenturBudapest (dts Nachrichtenagentur) – Ungarns Parlament hat am Montag für die Aufnahme Schwedens in die Nato gestimmt. Damit ist der Weg für das skandinavische Land als 32. Mitgliedsstaat des transatlantischen Militärbündnisses frei.

Ungarn war das letzte Nato-Mitglied, das Schwedens Beitritt ratifizieren musste. Schweden hatte den Antrag auf Aufnahme vor 21 Monaten gestellt.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hatte vor der Abstimmung im Parlament dem Vorhaben seine Unterstützung zugesichert. Vor einer Ratifizierung sei es wichtig gewesen, bilaterale Streitigkeiten zu klären, sagte er. Dies sei durch den Besuch des schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson am vergangenen Freitag „in würdiger Weise“ geschehen.

Orban pflegt gute Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dennoch bezeichnete er Russland im Ukraine-Konflikt in der Parlamentsdebatte als „Angreifer“ und sagte, dass man für einen sofortigen Waffenstillstand eintrete.


Foto: Ungarisches Parlament (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD-Fraktion kritisiert Habecks CCS-Gesetzentwurf

0

Nina Scheer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Fraktion hat den Gesetzentwurf zur Speicherung von Kohlendioxid (CCS) von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kritisiert. „Der Gesetzesentwurf von Robert Habeck überschreitet verständigte Grenzen: Die Ampel-Koalition haben sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, CCS nur für unvermeidbare Restemissionen zuzulassen“, sagte Energiepolitikerin Nina Scheer den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Dienstagsausgaben).

„Der Koalitionsvertrag bekennt sich `zur Notwendigkeit auch von technischen Negativemissionen`.“ Im Entwurf aus dem Wirtschaftsministerium wird dagegen auch die Anwendung für Gaskraftwerke und Biomasseanlagen „im Sinne eines technologieoffenen Übergangs zu einem klimaneutralen Stromsystem ebenfalls ermöglicht“. Eine Förderung ist jedoch ausgeschlossen.

„Die SPD-Bundestagsfraktion spricht sich für den Vorrang von CO2-Vermeidung aus. Daraus folgt auch, dass die Anwendung von Negativemissionstechnologien nur bei unvermeidbaren Restemissionen in Betracht kommt“, so Scheer. Generell müsse „der Vorrang von CO2-Nutzung vor Speicherung gelten“. „Mit dynamischen Rahmenbedingungen müssen wir vermeiden, dass CO2-vermeidende Alternativen benachteiligt werden“, erklärte Scheer.


Foto: Nina Scheer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Julis kritisieren Kubickis Nein zu Absenkung des Wahlalters

0

Wolfgang Kubicki (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Jungen Liberalen haben irritiert auf die Absage von Parteivize Wolfgang Kubicki an eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre reagiert.

„Die FDP setzt sich für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ein“, sagte die Juli-Vorsitzende Franziska Brandmann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Das habe die Partei auf ihrem Bundesparteitag beschlossen und in ihrem Bundestagswahlprogramm erneut bekräftigt. Kubicki dürfe dies gerne anders sehen: „Als stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP muss er dann aber deutlich machen, dass er mit seinen Äußerungen nicht für die FDP spricht“, so Brandmann.

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hatte zuvor vorgeschlagen, das Wahlalter auch bei Bundestagswahlen auf von 18 auf 16 Jahre zu senken. „Bei der Europawahl im Juni dürfen zum ersten Mal auch 16-Jährige wählen. Das tut unserer Demokratie gut“, sagte Bas: „Wir sollten mit der Bundestagswahl und den Landtagswahlen nachziehen.“ In einigen Bundesländern sei das Wählen mit 16 schon möglich. Zustimmung bekam sie von Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Widerspruch dagegen gab es von Kubicki, der das Wahlalter weiterhin an die Volljährigkeit knüpfen will.


Foto: Wolfgang Kubicki (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Franklin Templeton Institute: Anlageexperten sehen S&P 500 am Jahresende bei 4744 Punkten

0
Franklin Templeton
Foto von Stephen Dover (Quelle: Franklin Templeton)

Das Franklin Templeton Institute hat mehr als 300 Portfoliomanager in allen Anlageklassen befragt: Aktien, Private Equity, festverzinsliche Wertpapiere, Private Debt, Immobilien, digitale Vermögenswerte, Hedgefonds und private Sekundärmärkte. Ziel der Franklin Templeton Institute Global Investment Management Survey ist es, einen umfassenden globalen Überblick über die unterschiedlichen Prognosen zu den Themen Konjunktur, Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und alternativen Anlagen zu erhalten.

Die wichtigsten Ergebnisse zum Thema Aktien:

  • Der S&P 500 Index wird zum Jahresende bei 4744 Punkten liegen, was eine flache Performance für 2024 bedeuten würde.
  • Das Gewinnwachstum, das mit 5,8 % unter der Konsenserwartung von 9,7 % liegt, wird dieses Ergebnis bestimmen.
  • Value-Titel werden sich besser entwickeln als Growth-Titel, Small Caps besser als Large Caps, und die USA und die Schwellenmärkte besser als die Industrieländer außerhalb der USA.
  • Auf Faktorebene sind Free Cash Flow-Renditen, Renditen auf das investierte Kapital und hohe Eigenkapitalrenditen im Fokus.
  • Zu den Sektoren, die sich überdurchschnittlich entwickeln könnten, gehören Technologie (mit Ausnahme der „Magnificent Seven“), Gesundheitswesen, Industriewerte und Finanzwerte.
  • Die Hauptsorge gilt der Geopolitik, den hinter den Erwartungen zurückbleibenden Gewinnen und der Rezession.

Die wichtigsten Ergebnisse zur Konjunktur:

  • Die Prognose für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA liegt bei 1,6 %, was in etwa den Erwartungen des IWF von 1,5 %, der Federal Reserve (Fed) von 1,4 % und dem Bloomberg-Konsens von 1,3 % entspricht. Eine Rezession erwarten wir bis 2024 nicht.
  • Für Europa erwarten wir ein reales BIP-Wachstum von 0,6 %, was unter den Erwartungen des IWF von 1,5 % und dem Bloomberg-Konsens von 0,9 % liegt.
  • Für China wird ein reales BIP-Wachstum von 3,0 % prognostiziert, was unter den Erwartungen des IWF von 4,2 % und dem Bloomberg-Konsens von 4,5 % liegt.
  • Die Zinsstrukturkurve wird sich nach einer längeren Phase der Inversion normalisieren, da die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen auf 3,72 % sinken und die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen am Jahresende bei 3,83 % liegen.
  • Die Inflation, gemessen an den persönlichen Konsumausgaben (PCE) in den USA, wird sich abschwächen und das Jahr mit etwa 2,7 % beenden. Dies liegt unter dem aktuellen Wert von 3,2 % und über den Schätzungen der Fed und des Bloomberg-Konsensus von 2,4 % bzw. 2,6 %.
  • Die US-Arbeitslosenquote wird bis Ende 2024 auf 4,3 % ansteigen, gegenüber einem aktuellen Wert von 3,7 % und einem Bloomberg-Konsens von 4,2 %.
  • Die Höchststände des US-Dollars dürften bereits erreicht sein, und wir gehen davon aus, dass der Dollar gegenüber dem aktuellen Niveau relativ stabil bleiben wird.

„Diese detaillierte Umfrage – eine der größten ihrer Art – basiert auf den gebündeltem Insights der globalen Investmentteams von Franklin Templeton und bildet den Ausgangspunkt für den gemeinsamen Meinungsaustausch über Konjunktur, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und alternative Anlagen“, erklärt Stephen Dover, Chief Market Strategist und Leiter des Franklin Templeton Institute. „Die Studie fasst die Überlegungen unserer zahlreichen spezialisierten Investment Manager zusammen, die in ihren jeweiligen Bereichen über ein umfassendes Fachwissen verfügen.“

Die gesamte Studie finden Sie hier: https://franklintempletonprod.widen.net/content/ewzrg2cw81/pdf/einblicke-in-investmenteinschatzungen-0224-de.pdf?_gl=1*dtk1v0*_ga*MTk4NjEwODI1Mi4xNzA3NzU5MTA3*_ga_15V8ZZDP8Z*MTcwODcwMjA4NS4zLjEuMTcwODcwNzQ3Ny4wLjAuMA..

Franklin Templeton Institute: Anlageexperten sehen S&P 500 am Jahresende bei 4744 Punkten

Foto von Stephen Dover (Quelle: Franklin Templeton)

Kennen Sie schon das Wirtschaftsmagazin „Paul F„? Jetzt bei Readly lesen. Eine kostenlose Leseprobe von Paul F gibt es bei United Kiosk. Ebenfalls finden Sie die aktuelle Ausgabe im Lesezirkel von Sharemagazines.

Heil weist Lindners Idee eines Sozialleistungsmoratoriums zurück

0

Hubertus Heil (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat den Vorschlag von Finanzminister Christian Lindner (FDP) für ein Sozialleistungsmoratorium zugunsten von höheren Rüstungsausgaben zurückgewiesen. „Ich warne davor, Dinge gegeneinander auszuspielen, denn klar ist: Wir müssen die Ukraine unterstützen“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“.

„Das tut Deutschland in vorbildhafter Art und Weise, da müssen andere europäische Länder auch noch ein Stück nachlegen.“ Aber man könne nicht äußere gegen soziale Sicherheit ausspielen, sonst würde man zum Beispiel auch den Rückhalt verlieren für die äußere Sicherheit im Land. „Und deshalb kann man nicht Renten kürzen und auf der anderen Seite sagen, da müssen wir mehr für die Bundeswehr ausgeben. Sondern wir müssen uns miteinander auf Schwerpunkte verständigen und eine richtige Balance finden in Deutschland.“

Heil erinnerte daran, dass eine Kürzung von Sozialleistungen alle Menschen treffen würde – auch die arbeitende Bevölkerung: „Soziale Sicherheit, die wir in Deutschland haben, ist ja nicht nur für bedürftige Menschen da“ – sondern auch für Arbeitnehmer. „Und deshalb kann man ja auch nicht Rente gegen Rüstung ausspielen. Wir brauchen beides: äußere und innere soziale Sicherheit.“

Ein hartes Vorgehen gegen Sozialbetrug begrüßte Heil dagegen ausdrücklich. Gefragt nach den jüngst bekanntgewordenen Fällen von mutmaßlichem Sozialmissbrauch etwa durch ukrainische EU-Doppelstaatler, die in Deutschland Bürgergeld beantragen, oder einen nigerianischen Sozialbetrüger, der als „Mr. Cash Money“ Sozialleistungen für 24 Kinder beziehen soll, sagte Heil, man müsse gegen Fälle von Sozialmissbrauch hart vorgehen, dürfte dabei aber nicht die falschen Menschen unter Generalverdacht stellen.

Ohne auf die genannten Fälle direkt einzugehen, sagte Heil: „Sozialmissbrauch ist nicht zu tolerieren. Da muss man hart gegen vorgehen, das tun wir auch. Genauso, übrigens, auch gegen Steuerflüchtlinge – das sind manchmal sehr reiche Leute. Das ist nicht zu tolerieren. Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht alle Menschen, die Unterstützung brauchen, unter Generalverdacht stellen.“

Heil verweist zudem auf die tatsächliche Bedürftigkeit der überwiegenden Anzahl von Sozialleistungsempfängern: „Die allermeisten Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, brauchen sie auch; wollen rauskommen aus der Bedürftigkeit. Wenn wir Sozialleistungen reduzieren wollen, dann ist der beste Weg, Menschen aus der Bedürftigkeit in Arbeit zu bringen.“ Auch viele Menschen in Bürgergeld würden ja durchaus arbeiten und bräuchten einfach die ergänzende Grundsicherung.


Foto: Hubertus Heil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Spahn begrüßt CCS-Eckpunkte als "Schritt in richtige Richtung"

0

Jens Spahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU) begrüßt die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministers zur Speicherung von CO2. „Der grüne Wirtschaftsminister geht bei CCS/CCU einen Schritt in die richtige Richtung“, sagte Spahn den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Nun müssten den Ankündigungen sehr rasch Taten folgen, die deutsche Wirtschaft warte händeringend auf diese „wichtige Klima-Technologie“.

In der Praxis drohten allerdings Umsetzungsprobleme: „Leider macht Habeck aber gleich wieder einen Schritt zurück, mit vielen Einschränkungen und hohen Hürden“, so Spahn. „Es ist seine eigene grüne Partei, die ihn bremst. Wie so oft erschwert sie den Fortschritt, nun sogar auch beim Klimaschutz.“


Foto: Jens Spahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kongress für Entrepreneure aus Peru und Deutschland

0
peru

Peruanische Entrepreneure bereichern. Der 3. Kongress für Entrepreneure aus Peru und Deutschland steht in den Startlöchern.

Wie schaffen es peruanische Entrepreneure erfolgreich zu sein? Was sind die Erfolgsgeheimnisse der peruanischen Migrationsökonomie mit ihren nachhaltigen, sozialen und innovativen Geschäftsmodellen? Auf diese und andere Fragen gibt es beim diesjähreigen Kongress für Entrepreneure aus Peru und Deutschland passende Anworten. Am 15. März 2024 geht die Entrepreneur-Veranstaltung in ihre bereits dritte Runde. Das ganze natürlich Online, um aus Peru und Deutschland klimaschonend teilnehmen zu können. Geladen sind hochkarätige Speaker und Referenten sowie 200 Teilnehmer. Die Begrüßung übernimmt der Generalkonsul Perus in Frankfurt, Herr Carlos Linares Villegas.

Der 3. Kongress für Entrepreneure aus Peru und Deutschland richtet den Fokus auf Themen die aktuell beschäftigen: Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.

Die Speaker erzählen ihre persönliche Entrepreneurgeschichte und lüften ihre Erfolgsgeheimnisse, um diese im Anschluss mit den Teilnehmern zu diskutieren. Außerdem werden sich die TOP-Institutionen für Peru mit ihrem Leistungsangebot vorstellen. Dabei sind das Wirtschafts- und Handelsbüro Perus in Hamburg (PromPerú) mit Direktor Gycs Gordon, und die Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer mit dem Hauptgeschäftsführer Federico Thielemann. Natürlich ist auch die Stadt Frankfurt mit der Geschäftsführerin Ellen Bommersheim von Kompass-Zentrum für Existengründungen vertreten.

„PeruanerInnen haben einen besonderen unternehmerischen Spirit. Sie nehmen ihr Schicksal in die eigenen Hände und suchen nach neuen Wegen. Eine Hürde ist das kaufmännische Handwerkszeug, das ein erfolgreiches Wachstum erschwert. Als Brücke zwischen Peru und Deutschland wollen wir Menschen inspirieren und als Plattform für die Vernetzung mit Entrepreneure dienen“, erklärt Holger Ehrsam, Gründer von Ehrsam Peru-Consult.

Insgesamt leben etwa 23.500 Menschen mit einem peruanischen Migrationshintergrund in Deutschland. Davon besitzen 47% die peruanische und 53% die deutsche Staatsangehörigkeit. Mittlerweile besitzt jede sechste unternehmerisch engagierte Person in Deutschland einen Migrationshintergrund.

Registrierung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMudOuvqj0qEtahjI0MRgpxPZhXmSWlCPv8

Quelle Ehrsam Peru-Consult GmbH

Zusätzlichkeit: Das Geheimrezept des Impact Investing?

0
Impact Investing
Foto von Brunno Maradei (Quelle: Aegon Asset Management)

Ein Kommentar von Brunno Maradei, Global Head of Responsible Investment bei Aegon Asset Management:

In letzter Zeit wurde viel über Impact Investing geschrieben und diskutiert und immer mehr Anleger interessieren sich für die Idee, ihr Geld für einen guten Zweck einzusetzen. dass der weltweite Markt für Impact Investing im Jahr 2022 ein Volumen von 1,164 Billionen USD erreichen wird. In der Diskussion um Impact-Investing und dessen Definition taucht immer wieder ein bestimmtes Mantra auf: Intentionalität, Zusätzlichkeit und Messbarkeit.

Jede wirtschaftliche Aktivität hat positive und negative soziale und ökologische Auswirkungen. Ein Textilhersteller sichert wahrscheinlich den Lebensunterhalt mehrerer Beschäftigter (hoffentlich durch existenzsichernde Löhne), zahlt lokale und nationale Steuern und leistet damit einen Beitrag zu öffentlichen Gütern und investiert vielleicht in lokale Gemeinschaften. Gleichzeitig verbraucht er aber auch viel Frischwasser, verschmutzt möglicherweise die Umwelt durch den Einsatz von Farbstoffen und anderen Chemikalien und verursacht weitere negative Umweltauswirkungen, die je nach Rohstoffbeschaffung, Recyclingfähigkeit der Produkte usw. variieren können.

Impact Investing basiert auf dem Konzept, den positiven sozialen oder ökologischen Nettoeffekt von Investitionsentscheidungen zu maximieren. Die am weitesten verbreitete Definition des GIIN lautet: „Impact Investments sind Investitionen, die mit der Absicht getätigt werden, neben einer finanziellen Rendite auch positive und messbare soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen”.

Es besteht Einigkeit darüber, dass ein Investor zumindest seine Wirkungsabsicht vor der Investition transparent darlegen sollte. Um glaubwürdig zu sein, sollte eine solche dokumentierte Absicht die Annahmen darüber enthalten, wie die Investition zu der beabsichtigten Wirkung führen wird. Dies wird üblicherweise als „Theory of Change“ bezeichnet.

Was bedeutet Zusätzlichkeit?

Bei jedem Schritt in diesem Prozess werden Annahmen getroffen, von denen die erste ist, dass die Investition die betreffende wirtschaftliche Aktivität ermöglicht. Im Zusammenhang mit dieser Annahme wird üblicherweise der Begriff „Zusätzlichkeit“ verwendet, d.h. es wird geprüft, ob die Aktivität auch ohne die vorgeschlagene Investition stattgefunden hätte.

Als kontrafaktischer Test kann die Zusätzlichkeit nie zweifelsfrei nachgewiesen werden: Es kann immer irgendwo einen Investor geben, der bereit wäre, die Investition zu tätigen, wenn sie nicht getätigt worden wäre. Intuitiv verwenden viele Impact Investoren die Liquidität als Ersatz für die Zusätzlichkeit, da sie davon ausgehen, dass je liquider eine Investition ist, desto größer ist die Anzahl der Investoren, die bereit sind, diese Investition zu tätigen, und desto geringer ist daher die Zusätzlichkeit ihrer Investition.

Diese Annahme trifft jedoch nicht in jedem Szenario zu und ist unter Umständen schwer zu überprüfen. So könnte es beispielsweise mehr Anleger geben, die bereit sind, in Risikokapitalfonds in den USA zu investieren, als Anleger, die bereit sind, grüne Anleihen eines kleinen Finanzinstituts in einem Schwellenland zu kaufen, auch wenn die meisten Anleger Risikokapitalfonds auf den ersten Blick als eine der illiquidsten und daher „zusätzlichen“ Investitionen einstufen würden.

Darüber hinaus ist es schwierig zu überprüfen, ob alle Investoren bereit wären, zu den gleichen Bedingungen zu investieren, was die Überprüfung der Zusätzlichkeit weiter erschwert. Dieses Problem tritt häufig bei der Messung von Zusätzlichkeit in der Entwicklungsfinanzierung auf. Dies gilt insbesondere für Entwicklungsländer und illiquide Anlageklassen, in denen es schwieriger ist, Marktpreissignale zu erhalten und Risiken einzuschätzen.

Es wird angenommen, dass die potenzielle Zusätzlichkeit mit zunehmender Liquidität abnimmt.

Impact Investing

 

Die Verwendung von Liquidität als Ersatz für die Zusätzlichkeit ohne sorgfältige Prüfung des Wirkungsziels und der vorgeschlagenen Mittel zur Erreichung dieser Wirkung, kann auch unbeabsichtigt Investitionen mit hohem Wirkungspotenzial benachteiligen. Anschaulich wird dies am allgemeinen Wirkungsziel zur Eindämmung des Klimawandels. An einem Ende des Spektrums würde die Liquidität als Maßstab für die Zusätzlichkeit zu der Schlussfolgerung führen, dass eine Risikokapitalinvestition in neue Technologien zur Kohlenstoffreduzierung die höchste Zusätzlichkeit aufweist.

Am anderen Ende des Spektrums würde ein Investor, der durch Investitionen in Aktien mit hoher Marktkapitalisierung wie Tesla Einfluss ausübt, als Investor mit geringer Zusätzlichkeit eingestuft werden, da das Kapital nur auf den Sekundärmärkten den Besitzer wechselt, ohne in neue Projekte zu fließen. Ein aktivistischer Investor, der gezielt Positionen in großen Ölkonzernen einnimmt, um diese Unternehmen dazu zu bringen, sich Scope-32-Emissionsziele zu setzen, könnte jedoch eine weitaus größere reale Auswirkung auf die Eindämmung des Klimawandels haben als ein Risikokapitalgeber mit seinen Investitionen in unbewiesene und möglicherweise nicht skalierbare Technologien.

Muss Zusätzlichkeit wirklich nachgewiesen werden, um ein glaubwürdiger Impact Investor zu sein?

Diese Herausforderungen bedeuten nicht zwangsläufig, dass Zusätzlichkeit ein nutzloses Konzept ist. Viele Impact-Investoren wollen nachweisen oder sicher sein, dass ihr Kapital Veränderungen bewirkt, und die Zusätzlichkeit ist der ultimative Test dafür, ob sich die Welt durch die getätigten Investitionen verändert hat. Allerdings sind Zusätzlichkeitsbehauptungen schwer zu überprüfen, und die Liquidität von Investitionen bleibt ein unvollkommener Indikator.

Es ist beruhigend, dass die bisher von den Regulierungs- und Gesetzgebungsorganen vorgeschlagenen Definitionen von Impact-Investitionen nicht direkt auf die Zusätzlichkeit Bezug nehmen, da die die Durchsetzung erschweren würde. Anstatt sich zu sehr auf die Argumentation und den Nachweis der Zusätzlichkeit zu konzentrieren, ist es für Impact-Investoren besser, die Theorie der Veränderung gründlich zu beschreiben, einschließlich der Annahmen, die in jeder Phase getroffen werden, und der Risiken, dass diese Annahmen eintreten.

Zusätzlichkeit: Das Geheimrezept des Impact Investing?

Foto von Brunno Maradei (Quelle: Aegon Asset Management)

Kennen Sie schon das Wirtschaftsmagazin „Paul F„? Jetzt bei Readly lesen. Eine kostenlose Leseprobe von Paul F gibt es bei United Kiosk. Ebenfalls finden Sie die aktuelle Ausgabe im Lesezirkel von Sharemagazines.

Skinnovation 2024

0
Skinnovation 2024

Skinnovation, das erste Ski-Startup und Innovation Festival, das direkt auf den Pisten stattfindet, kehrt dieses Jahr mit einem noch inspirierenderen und innovativeren Programm zurück. Rund 1.000 Teilnehmer:innen aus der Startup-Szene, Investor:innen und Vordenker:innen werden sich vom 13. -15. März 2024 in Innsbruck und dem Skigebiet Axamer Lizum treffen, um sich zu vernetzen, spannende Vorträge auf den Skihütten zu besuchen und sogar im Skilift zu pitchen.

Eine Keynote, mit besonders spannenden Insights: Benedikt Böhm

Dieses Jahr freuen wir uns besonders, Benedikt Böhm, den CEO von Dynafit und leidenschaftlichen Extrembergsteiger, als Keynote-Sprecher begrüßen zu dürfen. Böhm, bekannt für seine atemberaubenden Speed-Besteigungen und sein tiefes Verständnis für Nachhaltigkeit und Leistung im Extremsport, wird Einblicke in seine Vision von Führung, Risikomanagement und Nachhaltigkeit teilen. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse versprechen, eine unvergessliche Inspiration für alle Teilnehmer zu sein.

Hüttentalks: Tiefgründige Gespräche in einzigartiger Atmosphäre

Skinnovation setzt auch dieses Jahr wieder auf die beliebten Hüttentalks, die in gemütlicher und inspirierender Atmosphäre stattfinden. Unter den Sprechern befinden sich einige der innovativsten Köpfe der Branche:

Nadja King, die Gründerin von OYESS, wird ihre Erfahrungen im Aufbau eines erfolgreichen Startups teilen und wie sie die Herausforderungen auf dem Weg zur Marktführerschaft gemeistert hat.
Markus Hallermann, Gründer der Outdoor-Navigationsapp komoot, erläutert die Bedeutung von Community und Technologie in der heutigen Outdoor-Branche.
Micha Fritz, Gründer von Viva con Agua, bringt seine Leidenschaft für soziale Projekte und Nachhaltigkeit ein und zeigt auf, wie Unternehmen einen positiven Beitrag leisten können.
Die beliebte Tiktokerin Anna Strigl wird Einblicke in die Welt des Influencer- Marketings geben und wie Authentizität im digitalen Zeitalter bewahrt werden kann.

Skilift Pitch & Podcast Gondel: Innovation in Bewegung

Ein Highlight von Skinnovation bleibt der berühmte Skilift Pitch, bei dem Startups die einzigartige Gelegenheit haben, ihre Ideen während einer Skiliftfahrt Investoren zu präsentieren. Neu in diesem Jahr ist die Podcast Gondel – ein mobiles Podcast-Studio in einer Gondel, das spannende Gespräche mit Unternehmern und Denkern der Startup- Szene während der Fahrt auf die Piste ermöglicht.

Skinnovation 2024 verspricht erneut ein unvergessliches Erlebnis zu werden, das Sport, Innovation und Networking auf einzigartige Weise kombiniert. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, Teil dieser inspirierenden Gemeinschaft zu werden.

Bild: Skinnovation 2023 by gotit.at 290

Quelle Bild und Text: Skinnovation ​Innovation & Entrepreneurship Universität Inn​sbruck