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US-Börsen uneinheitlich – Ölpreis deutlich gestiegen

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 38.972 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.078 Punkten 0,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 16.035 Punkten 0,4 Prozent fester.

Anleger warten derzeit auf die Bekanntgabe des PCE-Indikators am Donnerstag. Die sogenannte Kerninflation, die die Entwicklung der persönlichen Konsumabgaben abbildet, gilt als präferiertes Inflationsmaß der US-Zentralbank Federal Reserve. Diese gibt weiterhin an, ihren Kurs im Kampf gegen die Inflation an aktuellen Daten auszurichten. Ein sinkender PCE-Indikator würde also baldige Zinssenkungen wahrscheinlicher machen, wodurch Investitionen wieder billiger würden.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung etwas schwächer. Ein Euro kostete am Dienstagabend 1,0844 US-Dollar (-0,05 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9222 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls geringfügig schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 2.029,99 US-Dollar gezahlt (-0,06 Prozent). Das entspricht einem Preis von 60,17 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,45 US-Dollar, das waren 92 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Deutsche Außenpolitiker kritisieren Macrons Bodentruppen-Äußerung

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Emmanuel Macron (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende Außenpolitiker der Ampel-Koalition reagieren irritiert auf die Kritik von Emmanuel Macron an Deutschland – und dessen Offenheit für einen Einsatz europäischer Soldaten in der Ukraine. „Emmanuel Macron zündet Nebelkerzen“, sagte Michael Roth (SPD) dem „Tagesspiegel“ (Mittwochsausgabe).

„Deutschland ist bei der Ukraine-Hilfe in Vorleistung gegangen, andere große europäische Staaten machen sich zuletzt einen schlanken Fuß.“ Roth spielt damit darauf an, dass Frankreich im Vergleich zu anderen Nationen sehr wenig Militärhilfe an die Ukraine leistet. Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Unterstützer.

Die Offenheit Macrons für einen Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine wies Roth scharf zurück. „Nicht einmal die Ukraine selbst fordere westliche Bodentruppen im Land“, sagte der Außenpolitiker, der kürzlich erst selbst in der Ukraine war. „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Macron das wirklich ernst meint“, sagte Roth. „Eine Art napoleonische europäische Armee wäre Irrsinn.“

Stattdessen müssten die Verbündeten der Ukraine das Land stärker mit Munition, Luftabwehr und Drohnen versorgen. Das schnelle Anschaffen von Munition auf dem Weltmarkt sei jetzt die drängendste Aufgabe. „Wir brauchen außerdem eine europäische Arbeitsteilung bei der Lieferung von Waffensystemen an die Ukraine“, sagte Roth.

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisierte Macron ebenfalls. „Ich halte das vor allem für einen taktischen Schachzug von Macron, der mit dieser Scheindebatte einen gezielten Kontrapunkt zu Scholz setzt und somit die Führungsrolle für Frankreich in Europa reklamiert.“ Damit lenke dieser auch davon ab, dass Frankreich bislang zu wenig Unterstützung liefere und bei der Beschaffung von Munition bremse. „Die Ukraine bittet einfach um mehr Waffen und Munition, das muss jetzt die Priorität sein“, sagte Kiesewetter. Auch Scholz‘ Weigerung, die Langstreckenrakete Taurus an die Ukraine zu liefern, grenze an „unterlassener Hilfeleistung“.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, verwies auf die Festlegung der Nato, keine direkte Konfrontation mit Russland zu suchen. Insofern könne es keinen Einsatz westlicher Truppen in der Ukraine geben. „Es stärkt den Westen nicht, wenn Macron meint, solche vermeintlich strategisch bedeutsamen Gedanken als Luftballon steigen lassen zu müssen, im Wissen, dass ohnehin nichts daraus wird“, sagte Schmid der Zeitung. „Es ist nicht das erste Mal, dass der französische Präsident unabgesprochen vorgeht.“


Foto: Emmanuel Macron (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Köhler begrüßt Grünen-Beschlüsse zur Verfahrensbeschleunigung

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Lukas Köhler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Lukas Köhler, hat Teile der Beschlüsse der Grünen-Klausur in Leipzig begrüßt. „Ich freue mich, dass die Grünen in ihrem Papier auch eine Reihe von FDP-Vorschlägen aufgegriffen haben, die wir nun endlich gemeinsam umsetzen können“, sagte er dem Online-Portal von ntv.

„Dass nun auch die Grünen die Unternehmen künftig davor schützen wollen, dass die gleichen Daten von unterschiedlichen staatlichen Stellen mehrfach abgefragt haben, ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung“, so Köhler. „Auch die Flexibilisierung der Arbeitszeit, die angesichts des Fachkräftemangels und der veränderten Lebensrealitäten der Menschen dringend notwendig ist, sollten wir jetzt zügig angehen. Und auch bei der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren können wir gemeinsam noch viel erreichen.“

Köhler forderte allerdings, diese Verfahren nicht nur in Teilbereichen zu beschleunigen. Stattdessen solle „die gesamte teils marode öffentliche und private Infrastruktur schnellstmöglich erneuert werden können“. Gemeinsam mit finanziellen Entlastungen für die Unternehmen und einem umfassenden Bürokratieentlastungsgesetz könnten dies erste Schritte auf dem Weg zur Wirtschaftswende sein, „die wir gerne gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern einleiten wollen.“

Eine Lockerung der Schuldenbremse erteilte er indes eine Absage. „Die FDP-Fraktion freut sich außerdem über grüne Unterstützung für den Ansatz, mehr privates Kapital für Investitionen in die Infrastruktur zu mobilisieren“, so Köhler. „Das ist deutlich sinnvoller, als die Schuldenbremse aufzuweichen und unsere Aufgaben von heute auf Kosten der Steuerzahler von morgen zu erledigen und nachfolgenden Generationen hohe Schuldenberge zu hinterlassen.“


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Grüne werten Festnahme von RAF-Terroristin Klette als Erfolg

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Ort der Festnahme der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette am 27.02.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Lamya Kaddor, sieht in der Festnahme der Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette ein Signal dafür, dass der Staat auch bei Linksextremismus nicht wegsieht. Das sei ein wichtiges Signal zum Schutz der Demokratie, sagte Kaddor dem Fernsehsender „Welt“ am Dienstag.

„Nach 30 Jahren Ermittlungsarbeit endlich eine der Personen zu finden, ist natürlich ein großer Erfolg – gerade auch, um zu zeigen, dass der Staat eben nicht auf einem Auge blind ist und vermeintlich immer nur nach rechts guckt und vor allem den Rechtsextremismus und vielleicht auch dem Islamismus den Kampf angesagt hat, sondern offensichtlich auch 30 Jahre später immer noch dem Linksextremismus den Kampf ansagt“, so Kaddor.

Die Innenpolitikerin hält es für nicht ausgeschlossen, dass Klette auch Hilfe aus der linksextremen Szene bekommen hat. „Natürlich gibt es immer noch eine aktive linksextreme Szene“, so Kaddor. „Deshalb will ich gar nicht ausschließen, dass im Moment – wenn wir über den Jetzt-Zustand sprechen – auch eine linksextreme Szene durchaus mobilisiert ist und vielleicht auch im Untergrund und im Hintergrund durchaus Frau Klette und andere weiterhin irgendwie unterstützt, wenn nicht sogar gedeckt haben.“

Die Demokratie müsse geschützt werden „gegen alle ihre Feinde“, so Kaddor. Nach Rechtsextremismus und Islamismus sei – wenn auch „ein wenig abgesetzt“ – der Linksextremismus „nach wie vor eine Bedrohung für diese Demokratie“. Und die müsse auch gegen Linksextremismus „wehrhaft bleiben“, forderte Kaddor.


Foto: Ort der Festnahme der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette am 27.02.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitgeber fürchten höhere Beiträge wegen Krankenhausreform

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Krankenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fürchtet, dass der von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplante Transformationsfonds für Kliniken höhere Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Folge haben könnte. Für den Fonds „sollen 25 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds fließen und das käme einer Beitragssatzanhebung um weitere 1,5 Prozentpunkte gleich“, teilte die BDA dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) auf Anfrage mit.

„Ohnehin belastet das Krankenhaustransparenzgesetz durch höhere Vergütungen für die Krankenhäuser, was auf eine zusätzliche Beitragssatzsteigerung von mindestens 0,3 Prozentpunkte hinausläuft.“ Das entferne „uns noch weiter von der notwendigen Begrenzung der Sozialabgaben auf 40 Prozent“, so der Verband. Der Fonds solle nach Ansicht der Arbeitgebervertreter stattdessen aus Steuermitteln finanziert werden.

Verteidiger der Reform argumentieren hingegen damit, dass die Pläne langfristig Geld einsparen oder zumindest die Kosten im Gesundheitswesen dämpfen. „Selbstverständlich muss unser Ziel sein, Bürger und Unternehmen bei Sozialabgaben nicht weiter zu belasten“, sagte FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Beim Transformationsbudget gehe es aber darum, zunächst die Krankenhäuser wirtschaftlich zu stabilisieren, bis die große Krankenhausreform vollumfänglich zum Tragen komme.


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Verdi ruft Lufthansa-Bodenpersonal ab Mittwoch zu Streiks auf

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Lufthansa-Maschine in einer Wartungshalle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft Verdi ruft das Bodenpersonal der Lufthansa zum mehrtägigen Warnstreik auf. Von Mittwoch, dem 28. Februar, bis Freitag, dem 1. März, sollen demnach die Beschäftigten und Auszubildenden der Lufthansa Technik, Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Technical Training ihre Arbeit niederlegen. Die Beschäftigten der Lufthansa Technik Logistik und Lufthansa Technik Logistik Services sollen sich je nach Standort zu unterschiedlichen Zeiten dem Streik anschließen.

Der Konzern hatte laut Verdi in den Tarifverhandlungen sein Angebot im Kern lediglich an zwei Stellen verbessert: Die auch im neuen Angebot noch vorhandenen Nullmonate seien reduziert und die nachhaltige Gehaltserhöhung um 0,5 Prozent verbessert worden. Gleichzeitig habe die Lufthansa die Laufzeit ihres Angebotes nochmals um drei Monate auf insgesamt 28 Monate verlängert. Die von Verdi aufgestellte Kernforderung von 12,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich mehr, werde auch in dem neuen Angebot bei mehr als doppelt so langer Laufzeit im Vergleich zur Forderung nicht erreicht, so die Gewerkschaft. Eine Einigung blieb auch in der vierten Verhandlungsrunde aus. Der fünfte Verhandlungstermin soll am 13. und 14. März stattfinden.

Marvin Reschinsky, Verdi-Verhandlungsführer, erklärte, man wolle ein schnelles Ende des Tarifkonflikts. „Wir beantworten dieses Aussitzen der Arbeitgeber nun im ersten Schritt bewusst so, dass die Passagiere nicht beeinträchtigt werden“, so Reschinsky. „Sollte es jedoch bei diesem verantwortungslosen Verhalten der Lufthansa bleiben, werden zu unserem Bedauern in Kürze auch wieder Passagiere vom Streik betroffen sein. Die Lufthansa hat es in der Hand, das zu verhindern.“


Foto: Lufthansa-Maschine in einer Wartungshalle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lufthansa will ausgemusterten Pannenjet der Regierungsflotte kaufen

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Regierungsjet (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Die Lufthansa will das nach mehreren Pannen ausgemusterte Regierungsflugzeug vom Typ A340 kaufen. Wie der „Spiegel“ berichtet, gehört die deutsche Airline zu einer kleinen Gruppe von Bietern, die sich beim Verwertungsunternehmen des Bundes (VEBEG) für das luxuriös ausgestattete Langstreckenflugzeug interessieren.

Der weiß lackierte A340 mit der Aufschrift „Bundesrepublik Deutschland“ steht seit einigen Wochen zum Verkauf. Ende Januar konnten Interessenten das Flugzeug, mit dem Kanzlerin Angela Merkel, ihr Nachfolger Olaf Scholz und auch mehrere Bundespräsidenten zahlreiche Dienstreisen unternahmen, auf dem Flughafen Köln-Wahn besichtigen. Nachdem sich 2023 die Pannen bei Regierungsflügen mit dem A340 gehäuft hatten, hatte die Luftwaffe entschieden, das Flugzeug auszumustern.

Die Lufthansa bestätigte dem „Spiegel“, dass man Interesse an dem A340 habe. Allerdings soll das Flugzeug nicht für Linienflüge eingesetzt werden, hieß es. Stattdessen habe die Tochtergesellschaft Lufthansa Technik das entsprechende Gebot abgegeben. Der Technikdienstleister, eine Tochtergesellschaft der Airline, würde das frühere Regierungsflugzeug nach dem möglichen Kauf als Ersatzteillager ausschlachten.

Die VEBEG prüft aktuell mehrere Angebote von verschiedenen Bietern. Neben der Bonität der Bieter achtet die Verwertungsgesellschaft auch darauf, was die möglichen Käufer mit dem Flugzeug planen. So soll ein Weiterverkauf an Staaten verhindert werden, die mit Sanktionen belegt sind. Vor einigen Jahren war ein anderer Regierungsjet, den die VEBEG verkauft hatte, über Umwege in den Iran gelangt.


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Stegner nennt Macron-Äußerungen zu Bodentruppen "unverantwortlich"

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Ralf Stegner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Außenpolitiker Ralf Stegner (SPD) hat nach den Äußerungen von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron zu einem möglichen Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine von einem „grassierenden Fieber“ gesprochen. „Diese Äußerungen sind unverantwortlich“, sagte Stegner den Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“ (Mittwochausgabe).

„Das passt aber leider zu dem Fieber, das derzeit grassiert. Da wird leichter Hand die nukleare Bewaffnung Europas gefordert, den Krieg nach Russland zu tragen oder nun eben Bodentruppen zu schicken“, so Stegner. „Diese verbale Aufrüstung führt nirgendwohin.“

Die FDP nennt den bisherigen Beitrag Frankreichs bei den Hilfen für die Ukraine „peinlich“, will aber den Einsatz von Bodentruppen auch nicht ausschließen. „Zur Verteidigung unserer Freiheit müssen wir zum äußersten entschlossen sein, etwas auszuschließen schließe ich aus“, sagte der außenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Ulrich Lechte. „Alles was der Ukraine in Ihrem Verteidigungskampf nützt, nützt Europa. Die Ukraine muss Ihren Kampf gewinnen.“

Für Frankreich und Macron bestehe aber noch „viel Luft nach oben“, so Lechte. „Bundeskanzler Scholz braucht sich nicht zu verstecken, im Gegenteil war Macrons bisheriger Beitrag schlicht peinlich. Deutschland nach den USA deutlich auf Platz zwei, Frankreich abgeschlagen auf Platz 16, noch nach militärischen Größen wie Estland oder Lettland“, sagte Lechte. „Mehr als heiße Luft aus Paris ist mehr als hilfreich und sehr zu begrüßen – endlich.“


Foto: Ralf Stegner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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MyClarella macht das Leben nach der Geburt leichter für junge Mütter.

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Das Thema Mütterpflege im Wochenbett wird in der Öffentlichkeit enttabuisiert.

Start-Up jetzt erstmals breit im stationären Handel vertreten. Erfolgsgeschichte einer deutschen Gründerin.

MyClarella®, ein Vorreiter-Start-up im Bereich der Mütterpflege und des Wochenbetts, erreicht einen bedeutenden Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte. Die Produkte des 2021 gegründeten Unternehmens sind erstmals breit im deutschen stationären Handel vertreten. Damit gelingt es MyClarella nicht nur, ein weiteres Kapitel der unternehmerischen Erfolgsgeschichte zu schreiben, auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Ziel wird erreicht: Das Thema Mütterpflege im Wochenbett rückt in den Fokus der Öffentlichkeit. Ziel des Unternehmens ist es, Mütter in der oft schwierigen Zeit nach der Geburt mit geeigneten Produkten und Informationen zu versorgen.

Clara Fiorella Teschner (31) gründete MyClarella, nachdem sie mit der Geburt ihres Sohnes und dem anschließenden Wochenbett die Lücke im Markt schmerzhaft am eigenen Leib erfahren hatte. Sie rief ein Unternehmen ins Leben, das sich ausschließlich um das Wohl der Mütter kümmert und die Rolle der Mutter in den Fokus rückt. „Who mothers the mother?“ ist nicht nur der Slogan, sondern eine Frage, die gesellschaftlich zum Nachdenken anregen soll. Lange wurde die Zeit nach der Geburt vernachlässigt und die Bedürfnisse der Mütter wurden nicht angemessen berücksichtigt. MyClarella hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Tabu zu brechen, und bietet eine breite Palette an innovativen Produkten und fundiertem Wissen für Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit.

Bereits seit 2023 sind die Produkte von MyClarella bei renommierten Vertriebspartnern wie dm Online und Rossmann Online vertreten (weitere: ShopApotheke, Otto, Avocado Store). Ab dem 29. Februar 2024 sind MyClarella-Produkte während einer Display Aktion in 635 Filialen des deutschen Drogeriemarktführers dm landesweit erhältlich, ab August in 2100 Filialen. Damit werden Pflege- und Wochenbett-Hygieneprodukte für Mütter zum ersten Mal deutschland-, aber auch europaweit, breit im stationären Handel präsentiert.

Die Zusammenarbeit mit dm ermöglicht es MyClarella, noch mehr Frauen zu erreichen und die Bekanntheit der Marke weiter zu steigern. Seit dem Start 2021 ist das Unternehmen jedes Jahr um 400% Prozent gewachsen und ist heute schon profitabel. 2025 soll ein Umsatz von über 10 Mio. Euro erreicht werden. MyClarella wäre damit Start-Up-Marktführer im Bereich Mütterpflege in Deutschland.

Das stetig wachsende MyClarella Produktportfolio bestehend aus Hygieneprodukten (Binden aus Bio-Baumwolle, Intimdusche, Stilleinlagen), Funktionsunterwäsche und pflegender Naturkosmetik, bietet eine moderne und innovative Alternative zu den auf dem Markt bestehenden Produkten. So gehört zum Beispiel hautirritierende Netzunterwäsche dank der wiederverwendbaren MyClarella The Mama Panty der Vergangenheit an. Evidenzbasiertes Wissen und Aufklärung erhalten die Kundinnen auf dem MyClarella Blog, Social Media Kanälen und bald auch in einem kompakten digitalen Format.

Bild:MyClarella Display Clara Teschner Gründerin

Quelle:MyClarella GmbH

 

Marktanalyse 2024: Chancen und Strategien in einem volatilen Zinsumfeld

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Marktanalyse
Foto von David Callahan (Quelle: LOIM)

Ein aktueller Marktkommentar von David Callahan, Portfoliomanager und Head of Cash Solutions bei Lombard Odier Investment Managers (LOIM):

Das Jahr 2023 endete mit einem sehr starken Rückgang der Zinssätze an den entwickelten Märkten. Während die sehr kurzfristigen Zinssätze in der Nähe des von der Europäischen Zentralbank angestrebten Einlagensatzes von 4,0 % verankert blieben, fiel der einjährige Swapsatz stark auf fast 3,25 % und nahm damit Zinssenkungen weitgehend vorweg.

Im Jahresverlauf erwartet der Markt weitere Zinssenkungen auf unter 2,75 %. Doch sind die Erwartungen rascher und tiefgreifender Zinssenkungen in den nächsten 12 Monaten übertrieben. Liquiditätsfonds und Anleihefonds mit kurzer Duration können den Anlegern weiterhin Renditen ermöglichen. Gleichzeitig bieten sie ein gewisses Potenzial, wenn es tatsächlich zu Zinssenkungen kommt.

Die EZB und andere Zentralbanken zögern, die Zinsen zu schnell zu senken, bevor die Inflation unter 2 % fällt. Auf ihren jüngsten Sitzungen haben die EZB, die Fed und die BOE die Zinssätze auf dem derzeitigen hohen Niveau belassen. Dies deutet darauf hin, dass wahrscheinlich der Höhepunkt der Zinssätze erreicht ist.

Die Zentralbanken nehmen aber weiterhin eine sehr vorsichtige Haltung ein und haben es mit Zinssenkungen nicht eilig. Die Bedingungen an den Finanzmärkten sind günstig, so dass kein Druck besteht, zu früh zu handeln. Anleihefonds mit kurzer Duration würden in diesem günstigen Szenario, in dem die Zinsen hoch und größere Marktverwerfungen ausbleiben, am besten abschneiden.

Dies liegt daran, dass Fonds mit kurzer Duration einen guten Kompromiss zwischen den aktuellen Renditen und potenziellen Kursanstieg bieten, sobald die Zinsen zu fallen beginnen.

Die Neuemissionstätigkeit tendiert in Richtung Floating Rate Notes (FRN) mit Spreads, denn je länger die Zinssätze auf dem hohen Niveau bleiben, desto länger werden Floating Rate Notes einen guten Carry bieten. Es besteht weiterhin Interesse, die Duration mit festverzinslichen Anleihen zu erhöhen, aber die Renditekurven sind nach wie vor invertiert und bieten meist unattraktive Renditen im Bereich von zwei bis drei Jahren.

Sobald eine gewisse Auflösung der starken Zinsrallye zum Jahresende sichtbar wird, sind bessere Verlängerungsmöglichkeiten möglich. Je länger die EZB die Zinssenkungen hinauszögert, desto wahrscheinlicher ist es, dass zwei- bis dreijährige Anleihen attraktiver werden als sie es derzeit sind. Attraktiv wären 3,5 % oder mehr in Euro für Laufzeiten von mehr als einem Jahr.

Die Kreditspreads sind derzeit eng und es gibt wenig Differenzierung zwischen den Sektoren. Dies bedeutet, dass der Kauf von risikoreicheren Anleihen kaum Vorteile bringt. Zu präferieren sind daher Investment-Grade-Anleihen, defensive Sektoren und Emittenten aus dem Finanzsektor mit hoher Marktkapitalisierung, da sich ihre Kreditspreads im Falle eines Wirtschaftsabschwung nicht zu stark ausweiten dürften (was einen Kursrückgang der Anleihen bedeuten würde).

Die Kreditmärkte unterstützen seit Anfang 2024 weiterhin Liquiditätsstrategien und bieten eine Vielzahl relativ sicherer Anlagemöglichkeiten. Das Zinsumfeld wird jedoch volatiler und erfordert ein gutes Timing, um die besten Renditen zu erzielen. Anleger sollten es sich jedoch nicht zu einfach machen: Die Marktrenditen sind im Vergleich zu den Vorjahren nach wie vor sehr hoch und Investitionen in Anleihen mit einer Laufzeit von 0 bis 3 Jahren dürften auf absehbare Zeit einen guten Carry bieten.

Marktanalyse 2024: Chancen und Strategien in einem volatilen Zinsumfeld

Foto von David Callahan (Quelle: LOIM)

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