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Berichte: Bahn lädt GDL zu neuen Verhandlungen ein

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn (DB) hat die Gewerkschaft GDL für Montag offenbar zu neuen Tarifverhandlungen eingeladen. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Gesamtvorschlag der Moderatoren aus den vorigen Verhandlungen die Grundlage für die Gespräche bilden.

Die Moderatoren, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (beide CDU), hatten unter anderem vorgeschlagen, die Wochenarbeitszeit ab 2026 auf 37 Stunden und ab 2028 weiter auf 36 Stunden zu verkürzen, jeweils bei vollem Lohnausgleich.

Die GDL fordert die schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Verringerung der Arbeitszeit war bislang ein Hauptstreitpunkt im Tarifkonflikt gewesen.


Foto: GDL-Streik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

The Founder Summit am 06. und 07. April 2024

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the founder summit 2024

The Founder Summit holt Shirin David, Pamela Reif und Kool Savas nach Wiesbaden

Deutschlands größte Konferenz für Gründer und Unternehmer geht mit legendärem Line-up in die siebte Runde

The Founder Summit, Deutschlands größte Konferenz für Gründer und Unternehmer, die sich beruflich und persönlich weiterentwickeln wollen, geht in die siebte Runde. Am 06. und 07. April 2024 öffnet die Entrepreneur University im RheinMain CongressCenter Wiesbaden wieder für über 7.000 Teilnehmer, 100 Speaker und 200 Aussteller ihre Pforten.

Ein Wochenende mit intensivem und vor allem werthaltigem Programm erwartet die Zuschauer. Hier sprechen die erfolgreichsten Gründer, nationale und internationale Unternehmer sowie weltbekannte Berühmtheiten und geben den Teilnehmern wertvolles Wissen zum Nachmachen an die Hand. Strategien und Taktiken direkt aus der Praxis in den Bereichen Online-Marketing, Sales, Startup, Mindset, Entrepreneurship und Financial Freedom werden geboten, um die Karriere einen Schritt schneller und weiter voranzubringen.

Auch in diesem Jahr hat es das Team der Entrepreneur University wieder geschafft, die absoluten Stars zum Founder Summit nach Wiesbaden zu holen. Shirin David, erfolgreiche Rapperin, Unternehmerin und Lifestyle-YouTuberin wird live auf der Bühne über ihr Business und ihre Erfolgsstory sprechen. Das Ausnahmetalent, das bereits bei „Wer stiehlt mir die Show“ und als Jurorin bei „Deutschland sucht den Superstar“ und „The Voice of Germany“ zu sehen war, gilt mit knapp 3 Millionen YouTube-Abonnenten und 6,5 Millionen Instagram-Followern als bekannteste Rapperin Deutschlands.

Von Inspirational Speaker Prince Ea erfährt das Publikum persönliche Einblicke in seinen Werdegang und das Geheimnis seines Erfolgs. Mit seinen motivierenden und informierenden Videos zu Themen wie Umweltschutz, Work-Life-Balance und Spiritualität inspiriert der Spoken-Word-Artist Millionen Menschen auf seinen Social Media Kanälen. Noch mehr Erfolgs-, Business- und vor allem Fitness-Tipps bekommen die Teilnehmer bei Pamela Reif, Deutschlands erfolgreichster Fitness-Influencerin. Die Multi-Unternehmerin baute ihr eigenes Fitness-Imperium auf, begeistert ihre Fans als Autorin mehrerer Bücher und brachte eine eigene Food Brand und Hair Care Brand auf den Markt.

Weitere große Speaker wie Jochen Schweizer und Uwe Schüder, besser bekannt als Flying Uwe, werden über ihre faszinierenden Lebensgeschichten sprechen und ihre erfolgreichsten Business-Strategien verraten. Die nächsten Headliner werden zeitnah bekannt gegeben und es darf Großes erwartet werden. In der Vergangenheit konnte die Entrepreneur University u.a. Berühmtheiten wie Mike Tyson, Sir Richard Branson, Jürgen Klopp und Bastian Schweinsteiger gewinnen.

Neben der Mainstage, auf der die Besten der Szene ihre Erfolgsgeheimnisse teilen, erwarten die Teilnehmer verschiedene Themenbühnen, eine Expo Area mit zahlreichen großen Brands, Investoren und Ausstellern, Masterclasses sowie eine Pitch Arena.

Beim diesjährigen Aftershow Konzert wird Kool Savas, einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Vertreter der deutschen Hip-Hop-Szene, dem Publikum ordentlich einheizen.
Eines steht bereits jetzt fest: The Founder Summit ist the place to be für alle Gründer und Unternehmer und diejenigen, die es in naher Zukunft werden wollen.

Tickets gibt es unter www.thefoundersummit.de

Quelle Entrepreneur University

Dax startet am Frauentag leicht unter Vortagesniveau

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Weltfrauentag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.805 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Nach den hohen Umsätzen vom Donnerstag dürften sich die Anleger einmal mehr über ein neues Allzeithoch freuen, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Aussicht auf eine Juni-Senkung der EZB sei zu deutlichen Nachkäufen genutzt worden.

„Genauso hoch wie die Kurse bleiben allerdings die Warnsignale. Dax und Euro Stoxx 50 bleiben aus technischer Sicht massiv überkauft“, so der Marktanalyst. Das KGV des Euro Stoxx 50 habe gestern ein Zwei-Jahres-Hoch erreicht und liege jetzt erstmals wieder leicht über dem Durchschnittswert der vergangenen 20 Jahre.

Der S&P 500 könne erneut Geschichte schreiben. Sollte der US-Leitindex mit einem Minus von maximal 20 Punkten oder einem Gewinn aus dem Handel gehen, wäre das die 17. positive Woche in den vergangenen 19 Handelswochen. „Damit würde der S&P 500 seinen historischen Bestwert einstellen. Zuletzt gab es das im Jahr 1964.“

Mit dem US-Arbeitsmarktbericht stehe am Freitag das nächste Highlight im Börsenkalender. „Anleger und Analysten rechnen für den Februar mit einer Stagnation bei der Arbeitslosenquote und mit weniger neu geschaffenen Stellen als im Dezember und im Januar. Dabei würde eine nachlassende Dynamik auf dem Arbeitsmarkt auf dem Parkett wohl positiv ankommen. Denn ein schwächerer Arbeitsmarkt würde den Weg für Zinssenkungen öffnen, wohingegen ein unerwartet starker Arbeitsmarkt die Geldpolitik länger restriktiv halten könnte“, sagte Altmann.

Genauso wichtig sei deshalb die Entwicklung der Löhne. „Nach dem unerwartet starken Lohnwachstum im Januar erwarten die Börsianer für den Februar wieder geringere Zuwächse. Ein zu starkes Lohnwachstum könnte die Fed ebenfalls von Zinssenkungen abhalten.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0931 US-Dollar (-0,15 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9149 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,63 US-Dollar, das waren 67 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bericht: Über ein Kilo Gold bei Ex-RAF-Terroristin gefunden

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Ort der Festnahme der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei hat in der Wohnung der Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette in Berlin offenbar hohe Summen Geld und Edelmetall gefunden. Einem „Spiegel“-Bericht zufolge entdeckten die Fahnder in einem Holzschrank mit doppeltem Boden Hunderttausende Euro Bargeld sowie eine Pistole mit zwei gefüllten Magazinen.

In einem anderen Möbel soll Klette demnach über ein Kilogramm Gold versteckt haben. In zwei Koffern, die Kriminaltechniker erst für Sprengsätze hielten, fanden sich ein Störsender, etliche Handys und Ausweise, eine Sturmhaube sowie „diverse Unterlagen mit RAF-Bezug“, wie die Beamten notierten.

In Klettes Kleiderschrank entdeckte die Polizei laut dem „Spiegel“ ein Kalaschnikow-Schnellfeuergewehr, in Tupperdosen lagerte scharfe Munition. Auch eine Panzerfaust samt Gefechtskopf hat die Polizei bei der Durchsuchung der rund 40 Quadratmeter kleinen Einzimmerwohnung im Berliner Stadtteil sichergestellt. Auf einem italienischen Ausweis soll Klette den Namen „Claudia Bernadi“ getragen haben, geboren am 12. November 1963.

Die Staatsanwaltschaft Verden wirft Klette und ihren mutmaßlichen Komplizen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg eine Serie von Raubüberfällen von 1999 bis 2016 vor. Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat Klette zudem in dieser Woche einen Haftbefehl wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an drei Terroranschlägen der RAF von 1990 bis 1993 eröffnet.


Foto: Ort der Festnahme der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

HerHackathon setzt sich erneut für Frauen im Tech-Bereich ein

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Der beliebte Hackathon nur für Frauen, der HerHackathon, kehrt zurück

Vom 28. bis zum 30. Juni zieht das Event erneut Technikbegeisterte nach Mannheim. Das Format des IT-Recruiting-Experten The Hackathon Company (THC) geht damit in die vierte Runde. Der HerHackathon setzt sich für die Sichtbarkeit von Frauen im Tech-Bereich ein und zeigt die Wichtigkeit weiblicher Perspektiven bei der Entwicklung von innovativen Produkten auf. Hierfür kommen mehr als 200 Frauen aus ganz Europa nach Mannheim, um in Teams an digitalen Lösungen zu arbeiten. Das Event bietet ihnen die Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Der HerHackathon erhält seinen Praxisbezug besonders durch die realen Herausforderungen von Partnerunternehmen, die innerhalb von 48 Stunden von den Teilnehmerinnen bearbeitet werden. Eine Fachjury kürt am Ende das Team mit der innovativsten Idee.

Noch Plätze frei

Firmen können als Challenge Setter aktiv werden und den Talenten eigene unternehmensspezifische Aufgaben stellen. In diesem Jahr werden knifflige Challenges u.a. aus den Bereichen Banking, Konsumgüter und Handel gestellt. Namhafte Unternehmen wie die ALDI SÜD IT, Beiersdorf, ING Deutschland und KfW sind bereits dabei. Darüber hinaus sind noch Plätze frei. Interessierte Unternehmen können sich bei der Projektleiterin Claudia Wilke melden. ING Deutschland und Beiersdorf konnten sich bereits im Vorjahr ein Bild von der beeindruckenden Dynamik vor Ort machen. Das Format bietet für Unternehmen ein großes Potenzial, da Talente einfach und effizient rekrutiert werden können.

Die Unternehmen erleben die Fähigkeiten und Persönlichkeiten der Talente, indem sie ihnen drei Tage über die Schulter schauen. Auf der anderen Seite bekommen auch die Teilnehmerinnen Einblicke in die Unternehmen. So wird schnell klar, ob man (Frau!) zusammenpasst – Recruiting passiert somit quasi nebenbei. In den vergangenen Jahren haben sich mehrere Teilnehmerinnen direkt dafür entschieden, bei einem der Challenge Setter ein Jobangebot anzunehmen.

Das dreitägige Event bietet den Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen, sondern auch ihr Wissen zu erweitern und sich mit der wachsenden Gemeinschaft von Frauen in der Technologiebranche zu vernetzen. Inspirierende Expertinnen geben ihr Wissen in fachspezifischen Workshops weiter, beispielsweise zu den Themen Netzwerken und faire Algorithmen. Das Angebot, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln, fand im vergangenen Jahr großen Anklang.

Geschützter Raum

Nicht zuletzt bietet der HerHackathon Talenten, Unternehmen sowie der Region gleichermaßen die Chance, sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Tech-Branche einzusetzen. Die Eventreihe hat bereits mehrfach gezeigt, welchen Unterschied Frauen im Team machen und zu welchen Erfolgen Diversität führen kann. Dies bestätigt Projektleiterin Claudia Wilke „Das muss man erlebt haben – Frauen von 18 und 52 Jahren, aus 40 Nationen und den unterschiedlichsten Tech-Hintergründen kommen zusammen und entwickeln in kürzester Zeit Erstaunliches.

Da wird gebrainstormt, diskutiert, programmiert, gelacht. HerHackathon gibt großartigen Frauen eine Bühne, um ihre Talente zu zeigen und ein Netzwerk, um zu wachsen. Die teilnehmenden Unternehmen bekommen weibliche Perspektiven und Erfahrungen für ihre Produktentwicklung. So profitieren alle.”

Die Veranstaltung richtet sich an Frauen aller Altersgruppen und Erfahrungsstufen, die Interesse an Technologie und Innovation haben. Ob Studentin, Gründerin oder Berufstätige – alle sind eingeladen, ihre Begeisterung für Technologie zu teilen. Die Bewerbungsphase startet am 15. April und endet am 3. Juni. Ab diesem Zeitpunkt kann sich hier: https://thehackathoncompany.com/herhackathon-talent/ beworben werden.

Der HerHackathon versteht sich als geschützter Raum, in dem Frauen, Trans- und nicht binäre Personen aller Nationalitäten, Religionen und sexueller Orientierungen in Wertschätzung für dieselben Ziele arbeiten können. Von ehemaligen Teilnehmerinnen wird die Veranstaltung als „Frauen unterstützendes Umfeld“ beschrieben. Besonders gelobt wurde in der Vergangenheit das harmonische, kreative und inspirierende Miteinander und die Organisation über das reine Hackathon-Erlebnis hinaus.

Unterstützt wird die Veranstaltung von einem Netzwerk aus Organisationen und Initiativen, die sich für Frauen in technischen Berufen engagieren wie #SheTransformsIT, Global Digital Women, WBS CODING SCHOOL und Women Who Code Berlin. Auch die Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz sowie die Stadt Mannheim sind unter den Unterstützern. „HerHackathon stärkt Frauen in der Tech-Branche und setzt sich für Vielfalt und innovative Lösungen ein.

Mehr Frauen in der Tech-Branche bedeuten vielfältigere Perspektiven, die ein integratives Umfeld fördern und unsere globale Gesellschaft widerspiegeln. Diese Vielfalt ist nicht nur ein Katalysator für Innovationen, sondern auch ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung von Technologien, die allen dienen“ , so Serena Andrioli, Head of Marketing WBS CODING SCHOOL.

Quelle The Hackathon Company GmbH

Erzeugerpreise im Januar zurückgegangen

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Januar 2024 zurückgegangen. Sie waren um 4,4 Prozent niedriger als im Januar 2023, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Dabei handelt es sich um das erste Ergebnis nach der Umstellung des Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte auf das neue Basisjahr 2021. Im Dezember 2023 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat auf Basis 2021 bei -5,1 Prozent gelegen (auf Basis 2015: -8,6 Prozent). Hauptgrund für die Differenz der neuen Veränderungsraten gegenüber denen auf Basis 2015 sind die im neuen Wägungsschema veränderten Wägungsanteile innerhalb des Bereichs Energie.

Die Erzeugerpreise stiegen im Januar 2024 gegenüber dem Vormonat Dezember 2023 um 0,2 Prozent. Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren auch im Januar 2024 die Preisrückgänge bei Energie. Vorleistungsgüter waren ebenfalls billiger als im Januar 2023, während Konsum- und Investitionsgüter teurer waren.

Energie war im Januar 2024 um 11,7 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2023 hatte die Veränderungsrate noch bei -15,1 Prozent gelegen (auf Basis 2015: -23,5 Prozent). Gegenüber Dezember 2023 fielen die Energiepreise im Januar 2024 um 0,1 Prozent. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge für Erdgas. Die Gaspreise fielen über alle Abnehmergruppen betrachtet gegenüber Januar 2023 um 19,8 Prozent (-6,3 Prozent gegenüber Dezember 2023).

Strom kostete im Januar 2024 über alle Abnehmergruppen hinweg 16,3 Prozent weniger als im Januar 2023. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2023 sanken die Strompreise um 2,0 Prozent.

Mineralölerzeugnisse waren um 7,4 Prozent billiger als im Januar 2023. Gegenüber Dezember 2023 sanken diese Preise um 0,6 Prozent. Leichtes Heizöl kostete 10,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (+2,6 Prozent gegenüber Dezember 2023). Die Preise für Kraftstoffe waren um 6,0 Prozent niedriger (+0,9 Prozent gegenüber Dezember 2023).

Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,5 Prozent niedriger als im Januar 2023 und stiegen gegenüber Dezember 2023 um 0,3 Prozent.

Die Preise für Vorleistungsgüter waren im Januar 2024 um 3,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,2 Prozent.

Der Preisrückgang im Vorjahresvergleich wurde vor allem durch die Preisentwicklung für Metalle und chemische Grundstoffe verursacht. Metalle waren 8,1 Prozent billiger als im Januar 2023. Gegenüber dem Vormonat sanken die Metallpreise um 0,4 Prozent. Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen kosteten 11,0 Prozent weniger als im Januar 2023. Die Preise für Betonstahl in Stäben sanken im Vorjahresvergleich um 14,2 Prozent. Chemische Grundstoffe waren insgesamt 12,7 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Besonders stark sanken die Preise gegenüber Januar 2023 für Düngemittel und Stickstoffverbindungen (-38,8 Prozent). Papier und Pappe waren 21,6 Prozent billiger als im Januar 2023, Futtermittel für Nutztiere 18,4 Prozent billiger.

Hohe Preissteigerungen gegenüber Januar 2023 gab es dagegen bei nichtmetallischen Sekundärrohstoffen, wie Altpapier (+14,2 Prozent). Baukies und natürliche Sande kosteten 10,9 Prozent mehr, Kalk 10,1 Prozent.

Die Preise für Verbrauchsgüter waren im Januar 2024 um 1,1 Prozent höher als im Januar 2023. Einen geringeren Preisanstieg im Vorjahresvergleich hatte es zuletzt im Mai 2021 gegeben (+0,4 Prozent gegenüber Mai 2020). Gegenüber Dezember 2023 wurden Verbrauchsgüter um 0,1 Prozent teurer.

Nahrungsmittel kosteten 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Frucht- und Gemüsesäfte kosteten 17,5 Prozent mehr als im Januar 2023, Süßwaren 11,9 Prozent mehr. Zucker war 11,6 Prozent teurer als im Januar 2023. Billiger als im Vorjahresmonat waren insbesondere nicht behandelte pflanzliche Öle (-21,8 Prozent), deren Preise im Jahr 2022 besonders stark gestiegen waren. Die Preise für Butter sanken im Januar 2024 im Vorjahresvergleich um 13,8 Prozent, für Käse und Quark um 13,6 Prozent. Flüssige Milch kostete 10,6 Prozent weniger.

Gebrauchsgüter waren im Januar 2024 um 1,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber Dezember 2023 stiegen diese Preise um 0,3 Prozent. Die Preise für Investitionsgüter waren 3,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat, insbesondere verursacht durch die Preissteigerungen bei Maschinen (+4,0 Prozent) sowie bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+2,4 Prozent). Gegenüber Dezember 2023 stiegen die Preise für Investitionsgüter um 0,7 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Politbarometer: Grüne legen zu – AfD verliert

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Bernd Baumann und Alice Weidel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben laut dem neuen ZDF-Politbarometer etwas in der Wählergunst zugelegt. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, würden sie laut der Erhebung einen Punkt gewinnen und auf 15 Prozent kommen.

Die AfD gibt unterdessen einen Punkt ab und erreicht 18 Prozent. Ebenfalls Verluste hinnehmen muss die Linke (-1 auf drei Prozent). Die restlichen Werte bleiben derweil unverändert.

Die Union (30 Prozent) bleibt stärkste Kraft und hätte eine Mehrheit sowohl mit der SPD (15 Prozent) als auch mit den Grünen. Für die Ampel gäbe es, wie seit vielen Monaten schon, keine Mehrheit. Die FDP (vier Prozent) würde es nicht wieder in den Bundestag schaffen. Dafür nähme das BSW genau die Fünf-Prozent-Hürde.


Foto: Bernd Baumann und Alice Weidel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD sieht keine Bundestagsmehrheit für Taurus-Lieferung

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Sitze im Bundestagsplenum (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert rechnet nicht mit einer Bundestagsmehrheit für die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine.

In der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ sagte Kühnert am Donnerstagabend, er glaube nicht, dass ein für nächste Woche angekündigter entsprechender Antrag der Union mit Stimmen aus den Koalitionsparteien SPD, Grüne und FDP angenommen werde. „Wir haben ja einen Koalitionsvertrag miteinander, in dem klar geregelt ist, dass die Koalitionspartner sich gemeinsam auf politische Inhalte verständigen und nicht Oppositionsanträgen zustimmen“, sagte der SPD-Politiker und fügte hinzu: „Die Union ist frei darin, zu beantragen, was immer sie für richtig hält im Bundestag. Ich bin aber auch frei darin, das als einen gewissen Grad an Klamauk mittlerweile zu empfinden.“

Dass in Bundestagsdebatten „nur noch auf den Taurus abgehoben“ werde, gehe vielen Leuten „auf den Keks“ und lasse „eine gewisse Unernsthaftigkeit“ erkennen. „In der SPD stehen alle zu dem, was der Bundeskanzler gesagt hat“, so Kühnert.

Die Spitzenkandidatin der FDP bei der Europawahl und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, will auch dem erneuten Antrag der Union zur Lieferung deutscher Taurus-Lenkwaffen an die Ukraine zustimmen. „Meine Meinung ist bekannt und wird sich auch nicht mehr ändern. Ich werde mich bei weiteren Abstimmungen entsprechend verhalten“, sagte Strack-Zimmermann dem Nachrichtenportal „T-Online“.

Die Union hatte angekündigt, am nächsten Donnerstag ihren bereits vor zwei Wochen eingebrachten Antrag im Bundestag erneut zur Abstimmung stellen zu wollen. Schon damals hatte Strack-Zimmermann als einzige Abgeordnete der Ampel-Koalition für den Antrag der Opposition gestimmt. Neben Strack-Zimmermann hatte sich bereits Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki in einem Interview dazu bekannt, den Antrag der Union unterstützen zu wollen. Der FDP-Vize signalisierte, dass auch weitere Abgeordnete der Liberalen folgen könnten.

Auch führende Grüne sprechen sich für die Lieferung der Marschflugkörper an Kiew aus. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter stellte klar, dass ein Großteil der von Deutschland für die Ukraine geleisteten Unterstützung nicht-militärischer Art ist. Zweitstärkster Unterstützer der Ukraine sei Deutschland nur, weil mit 21 Milliarden Euro den Flüchtlingen hierzulande geholfen werde. „Die militärische Unterstützung sind gerade mal knapp sieben Milliarden Euro“, sagte Kiesewetter im ZDF. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) läge Deutschland nur auf Platz 15 der Ukraine-Unterstützer.


Foto: Sitze im Bundestagsplenum (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Barmer: Zahl der Pflegebedürftigen in NRW steigt auf 1,2 Millionen

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Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Pflegebedürftigen in Nordrhein-Westfalen ist von 2017 bis 2022 um 63 Prozent auf 1,2 Millionen gestiegen. Das geht aus dem Pflegereport der Barmer hervor, über den die „Rheinische Post“ in ihrer Freitagausgabe berichtet. 2025 wird es demnach voraussichtlich 1,5 Millionen Pflegebedürftige geben.

Eine entsprechende Versorgung in der Pflege oder durch niedergelassene Ärzte fehlt vielerorts. „2022 werden mehr als 320.000 Krankenhausaufenthalte von Pflegebedürftigen in NRW potenziell vermeidbar gewesen“, heißt es in dem Report. „Das entspricht einem Anteil von 36 Prozent an allen Krankenhausfällen von Pflegebedürftigen.“ Das heißt: Jeder dritte Pflegebedürftige kommt in die Klinik, weil er zuvor schlecht versorgt worden ist.

„Zu den Erkrankungen, die zu potenziell vermeidbaren Einweisungen führen, gehört die Herzinsuffizienz mit monatlich etwa 3300 Krankenhausfällen“, sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Joao Rodrigues der Zeitung. Die Symptome zeigten sich häufig schon über Wochen vorher, so dass man mit Medikamenten hätte gegensteuern können. Auch Klinikaufenthalte durch Flüssigkeitsmangel gelten als vermeidbar.

Das Personal wächst nicht so schnell wie die Zahl der Pflegebedürftigen. Es ist laut Report von 2017 bis 2021 in NRW nur um 8,9 Prozent gestiegen auf 283.000 Pflegekräfte.


Foto: Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Thüringen: Linke kritisiert mangelnde Abgrenzung der CDU zur AfD

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Thüringer Landtag (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Thüringens Staatskanzleichef Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) hat der CDU in Thüringen eine mangelnde Abgrenzung zur AfD vorgeworfen. „Ich kann eine richtige Abgrenzung der CDU zur AfD nicht erkennen“, sagte Hoff der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Mario Voigt sagt auf der einen Seite, er sei der Einzige, der die AfD verhindern könne. Auf der anderen Seite behandelt er die AfD als seine parlamentarische Westentaschenreserve, um Mehrheiten gegen Rot-Rot-Grün zu organisieren“, so der Linken-Politiker. „Und das bei Themen, die bei der AfD einzahlen wie das Gender-Verbot oder das Verbot von Windkraftanlagen.“

Mario Voigt habe bis heute auch nicht ausgeschlossen, sich mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen. „Glaubwürdigkeit braucht Stringenz und Klarheit. Die vermisse ich“, sagte Hoff. „Ich unterstelle damit nicht, dass die CDU in Thüringen AfD-Politik macht. Da gibt es einen himmelweiten Unterschied. Höcke ist ein Extremist, Voigt ist ein Demokrat.“ Gleichzeitig vertrete Voigt aber eine politische Linie, die mit der AfD als politische Mehrheitsbeschafferin kalkuliere.

Der Linken gehe es darum, dass Thüringen nach der Landtagswahl mit einer stabilen Mehrheit regiert werde. „Als Linke streben wir natürlich an, dass Rot-Rot-Grün eine eigene Mehrheit bekommt. Sollte das nicht gelingen, müssen alle demokratischen Parteien miteinander gesprächs- und handlungsfähig sein“, sagte Hoff.

Die Linke habe keinen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der CDU, sondern die CDU habe einen zur Linken. „Ich erwarte, dass die CDU realistische Politik macht und ihr Verhältnis zur Linken klärt. Das bedeutet auch, uns nicht durch einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der AfD gleichzusetzen“, so Hoff weiter.


Foto: Thüringer Landtag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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