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Cannabis-Legalisierung: Bis zu 7.500 Prüffälle für Haftentlassung

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Marihuana (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung rechnet damit, dass durch die Cannabis-Legalisierung am 1. April maximal 7.500 inhaftierte Straftäter auf eine mögliche Amnestie hin überprüft werden müssen. Das geht aus einem Schreiben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hervor, das an diesem Freitag an die Fraktionen und die Gesundheitsminister der Länder ging und über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten.

Die Angaben liegen damit deutlich unter den Schätzungen der Länder, die vor einer massiven Überlastung der Justiz im Zuge der Amnestieregelung gewarnt hatten. Allein in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen rechnen die zuständigen Landesminister damit, dass in zehntausenden Fällen Prüfungen nötig würden. „Die Kritik an der Amnestie der Cannabisstraftäter ist massiv übertrieben. Es gibt deutlich weniger Fälle mit Cannabis-Bezug, die überprüft werden müssen, als behauptet“, sagte Gesundheitsminister Lauterbach den Zeitungen. Der Aufwand sei vertretbar.

Im Schreiben an die Länder heißt es, dass von den bundesweit knapp 41.000 inhaftierten Straftätern nur rund 7.500 Personen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Haft säßen. Von diesen Fällen würden mutmaßlich nur wenige hundert Fälle ein Delikt enthalten, bei dem Cannabis überhaupt eine Rolle spiele und die neue Obergrenze im Cannabisgesetz eine veränderte Rechtslage mit sich bringe. Auch der Zeitaufwand für die Prüfung im Einzelfall sei kein Grund, die Reform zu verschieben. „Niemand soll im Gefängnis bleiben müssen, weil den Gerichten eine Stunde Arbeit erspart werden soll“, so Lauterbach.

Nach Auffassung der Bundesregierung könnten zudem weder die Justizbehörden noch ihre Mitarbeiter dafür belangt werden, wenn jemand nach Inkrafttreten des Gesetzes nicht sofort freigesprochen werde. „Die Gerichte brauchen ihre Zeit, das ist okay“, sagte Lauterbach. „Die Alternative wäre, dass gar kein Freispruch käme, um den Gerichten Arbeit zu sparen.“

Nach dem vom Bundestag beschlossenen Gesetz sollen Besitz und Anbau von Cannabis für Volljährige zum Eigenkonsum legal werden. Das Gesetz soll am 22. März abschließend in den Bundesrat kommen. Es ist nicht zustimmungsbedürftig, die Länder könnten aber den Vermittlungsausschuss anrufen und das Verfahren auf diese Weise abbremsen.


Foto: Marihuana (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linkspartei will mehr Geld für Alleinerziehende

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Alleinerziehende am Strand (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke drängt auf eine Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden. Das geht aus einem Sechs-Punkte-Papier hervor, das am Montag vom Parteivorstand beschlossen werden soll und über das der „Spiegel“ berichtet.

Noch immer seien viele Strukturen nicht auf die Bedürfnisse der rund 1,6 Millionen Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern ausgerichtet, so Parteichefin Janine Wissler. Unter anderem fordert die Linke „eine echte Kitaplatz-Garantie“, etwa durch mehr Bundesförderung, einen Ausbau des Angebots und die Abschaffung der Kitagebühren.

Außerdem soll eine Grundsicherung von 328 Euro monatlich für alle Kinder gezahlt werden. Darüber hinaus will die Linke einen Zuschlag für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Der staatliche Unterhaltsvorschuss, der für Kinder von Alleinerziehenden gezahlt werde, die keinen oder zu wenig Unterhalt vom anderen Elternteil erhalten, soll ausgeweitet werden.

Die Vorlage sieht auch höhere Renten für Alleinerziehende vor. Ein Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde oder eine Reform der Regeln für geringfügige Beschäftigung sollen dies ermöglichen.


Foto: Alleinerziehende am Strand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Arbeitslosenquote im Februar auf 3,9 Prozent gestiegen

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US-Flagge (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeitslosenrate in den USA ist im Februar von 3,7 Prozent im Vormonat auf 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Besonders betroffen von dem Anstieg sind Frauen und Teenager.

Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 275,000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft (Vormonat: 353.000). Insgesamt lag die Zahl der Arbeitslosen im Dezember bei 6,5 Millionen, und damit 344.000 höher als im Vormonat. Im Februar kletterte zudem der durchschnittliche Stundenlohn für alle Beschäftigten in der privaten Wirtschaft um fünf Cent auf 34,57 US-Dollar. In den letzten zwölf Monaten ist der durchschnittliche Stundenlohn damit um 4,3 Prozent gestiegen.

Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren auf der ganzen Welt mit Argusaugen beachtet. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über die würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen.


Foto: US-Flagge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU gründet Migranten-Netzwerk

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CDU-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU will sich stärker um Menschen mit Zuwanderungsgeschichte kümmern und gründet deshalb ein Migrantennetzwerk. An der Spitze der informellen Organisation wird die Kölner Bundestagsabgeordnete und Verteidigungspolitikerin Serap Güler stehen, die früher als Staatssekretärin in Nordrhein-Westfalen für Integration zuständig war, berichtet der „Spiegel“.

Die Christdemokraten hatten bereits 2012 eine ähnliche Organisation gegründet, die allerdings im Lauf der Jahre wieder eingeschlafen war. Die Wiederbelebung, so heißt es aus der Parteizentrale, sei auch eine Reaktion auf die mangelhafte Verankerung der CDU bei Menschen mit Migrationsgeschichte und ein Signal an sie. Es gehe darum, die Belange dieser Menschen mehr in den Fokus zu nehmen.

Zum Start des Netzwerks wird der Parteivorsitzende Friedrich Merz am 18. März in der CDU-Zentrale mit dem Publizisten Ahmad Mansour über das Thema Leitkultur diskutieren. Die Christdemokraten wollen diesen umstrittenen Begriff in ihrem neuen Grundsatzprogramm verwenden. Bereits am 21. Februar hatte sich das CDU-Präsidium mit Merz an der Spitze mit Vertretern von Migrantenorganisationen getroffen, um die Gründung des Netzwerks vorzubereiten.


Foto: CDU-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung verweigert Auskunft zu Autobahn-Plänen

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Autobahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Vergabe von Bau und Betrieb deutscher Autobahnen an Privatunternehmen will sich die Bundesregierung allem Anschein nach nicht in die Karten schauen lassen. Das berichtet der „Spiegel“.

Dabei hatten die Koalitionäre versprochen, die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) offenzulegen. Doch das Bundesverkehrsministerium hat nun ein entsprechendes Ansinnen des Linkenabgeordneten Victor Perli abgelehnt. Auch eine Einsichtnahme in der Geheimschutzstelle des Bundestags sei bislang nicht möglich gewesen, so der Parlamentarier.

Womöglich, weil es Probleme bei der Vergabe gibt. So musste die Bundesregierung die Ausschreibung des dreispurigen Ausbaus der A1 zwischen Münster und Osnabrück stoppen, weil kein Unternehmen ein Angebot abgegeben hatte. Ähnlich ungewiss ist offenbar der geplante Ausbau der A61.

Auch eine Reform der Ausschreibungsbedingungen für ÖPP-Projekte, wie sie der Bundesrechnungshof gefordert hatte, steht in den Sternen. Man wolle zunächst ein Gutachten dazu in Auftrag geben, so das Verkehrsministerium. Für Linkenpolitiker Perli ist deshalb klar: „Der Bund darf keine neuen ÖPP-Verträge für Straßenprojekte eingehen“. Straßen gehörten in die öffentliche Hand.


Foto: Autobahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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GTstreet R Touring auf Basis Porsche 911 Turbo S

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GTstreet R Touring

Großer Sport auf Basis Porsche 911 Turbo S: TECHART präsentiert den GTstreet R Touring.

Der GTstreet R Touring ist die auf 25 Einheiten limitierte Verwandlung des Porsche 911 Turbo S in einen individuellen Sportwagen für echte Performance-Enthusiasten. Das jüngste Derivat der traditionsreichen TECHART GTstreet Individualisierungsprogramme steht ganz im Zeichen von elegantem Luxus und kompromissloser Fahrdynamik.

Umfangreiches GTstreet R Touring Aerokit mit neuem feststehenden Heckspoiler.

Die leichten TECHART Kohlefaserkomponenten sorgen nicht nur für herausragende Aerodynamik, sondern definieren auch das einzigartige Exterieurdesign des TECHART GTstreet R Touring. Aus über 40 verschiedenen Komponenten besteht das elegante High-Tech Bodykit. Es umfasst unter anderem eine individuell konfigurierbare Bug- und Heckschürze mit Sichtcarbon Elementen, eine Aerohaube aus Kohlefaser, Leichtbau Kotflügel mit integrierten Luftauslässen, Kohlefaser Radhausverbreiterungen, sportbetonte Seitenschweller, seitliche Kohlefaser Lufteinlässe und mehr. Alle Sichtcarbon Umfänge sind wahlweise in hochglänzendem oder seidenmattem Finish erhältlich.

Ein herausragendes Designmerkmal des GTstreet R Touring und gleichzeitig anspruchsvolles Aerodynamik Bauteil ist der neue feststehende Leichtbau Heckspoiler. Seine Designlinie ist zeitlos, klassisch und sichtbar vom Rennsport inspiriert. Vollständig aus Kohlefaser gefertigt, erzeugt der Spoiler besonders viel Anpressdruck und sorgt gleichzeitig für ausbalancierte Aerodynamik bei hohen Geschwindigkeiten. Zum mehrteiligen Spoiler gehört neben weiteren Komponenten ein lackierbarer Grundkörper aus Kohlefaser, eine Kohlefaser Spoilerlippe, die wahlweise lackiert oder in Sichtcarbon ausgeführt wird, integrierte Kühlluftkanäle sowie innenliegende Leichtbaustrukturen aus Aluminium.

GTstreet R Touring

Zwei TECHART-Powerkit-Optionen bieten bis zu 800 PS und 950 Newtonmeter.

Der GTstreet R Touring wird mit der TECHART Leistungssteigerung TA092/T1.1 geliefert, das dem Motor des 911 Turbo S zusätzliche 44 kW (60 PS) verleiht. Damit liefert das Triebwerk insgesamt 522 kW (710 PS). Das maximale Drehmoment erhöht sich um 100 Newtonmeter auf ein kraftvolles Maximum von 900 Newtonmetern.

Optional erhalten GTstreet R Touring Kunden das derzeit leistungsstärkste TECHART Powerkit TA092/T2.1 mit 110 kW (150 PS) Zusatzleistung und 150 Newtonmetern mehr Drehmoment. Es beinhaltet optimierte Turbolader, eine neue Motorsteuerung sowie ein angepasstes Getriebemanagement. Das Ergebnis: eindrucksvolle 589 kW (800 PS) und 950 Newtonmeter maximales Drehmoment. – Mit anderen Worten: 0-100 km/h in nur 2,5 Sekunden und eine neue Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h.

Die TECHART Sportabgasanlage des GTstreet R Touring ist ein von Hand geschweißtes Kunstwerk für wahre Performance-Enthusiasten. Es liefert einen unverwechselbaren, immersiven Soundtrack. Die Abgasklappensteuerung ermöglicht ein breites akustisches Spektrum und sorgt für ein besonders emotionales Fahrerlebnis. Bei alltäglichen Fahrten genauso wie beim Rundstreckeneinsatz.

Verbesserte Fahrdynamik, fein abgestimmt für das persönliche Touring Erlebnis.

Der GTstreet R Touring ermöglicht ein besonders agiles Handling mit einer im Vergleich zum Serienmodell um 30 mm verbreiterten Spur an der Vorderachse. Optisch wie technisch ein Highlight: die geschmiedeten 20-/21-Zoll TECHART Formula VI Räder mit Zentralverschluss, auf Wunsch mit TECHART Kohlefaser Aerodiscs. Zum noch sportlicheren Fahrerlebnis tragen auch die TECHART Sportfedern mit einer Tieferlegung um 25 mm bei. Alternativ ermöglicht ein TECHART Gewindefahrwerk eine verstellbare Absenkung im Bereich von 5 mm bis 30 mm. Damit wird das Fahrwerk des GTstreet R Touring auch anspruchsvollen Anforderungen ans Setup gerecht.

Dennoch stand auch beim Thema Fahrwerk die volle Alltagstauglichkeit im Lastenheft der TECHART Entwickler. Für zusätzliche Bodenfreiheit auf Knopfdruck sorgt daher beim GTstreet R Touring das bewährte TECHART Noselift Vorderachs-Liftsystem.

GTstreet R Touring

Handgefertigtes GTstreet R Touring Interieur mit Exklusiv-Option.

Die in Handarbeit gefertigten TECHART Interieurs sind weltweit für ihr außergewöhnliches Qualitätsniveau und ihre Präzision, für sorgfältig ausgewählte Materialien und einzigartige Designdetails bekannt. Im Interieur bietet der GTstreet R Touring eine luxuriöse und sportliche Atmosphäre. Materialauswahl: außergewöhnlich natürliches Leder, Alcantara®, sowie Zierteile aus Sichtcarbon und Aluminium. Ein individuell angefertigtes TECHART Sportlenkrad – seit jeher eine Spezialität der TECHART Manufaktur – gehört ebenfalls zum individuellen Interieur des GTstreet R Touring.

Noch mehr Freiheit und Individualität bietet das optional erhältliche Exklusiv-Interieur. Das ganze Repertoire der TECHART Sattlermeister macht jedes einzelne der 25 erhältlichen GTstreet R Touring Modelle zum echten Unikat. Umfangreiche zusätzliche Lederarbeiten, Heritage Stoffe, kunstvolle Ziernähte, kontrastierte Lederbiesen, sowie wertvolle Zierteile, Prägungen und Farbakzente berücksichtigen dabei jeden persönlichen Kundenwunsch.

GTstreet R Touring

Auf den Punkt: die Highlights des TECHART GTstreet R Touring.

GTstreet R Touring Aerokit mit feststehendem Heckspoiler – inspiriert von ikonischen Porsche Modellen, zollt der feststehende Heckspoiler nicht nur der traditionsreichen Rennsportgeschichte der Marke Tribut, sondern verleiht dem Paket einzigartiges Styling und hervorragende Aerodynamik. Zwei Powerkits bieten bis zu 800 PS und 350 km/h – mit Leistungssteigerungen um bis zu 110 kW (150 PS), bietet der GTstreet R Touring ein unvergleichliches Fahrerlebnis, mitreißende Performance und emotionale Eleganz. Jeden Tag auf der Straße. Jederzeit auf der Rennstrecke.

Individuelles Interieur, bis zum handgefertigten Unikat – das Interieur des GTstreet R Touring ist ein Meisterstück an Luxus und Individualität, von Hand in der TECHART Manufaktur gefertigt. Auf Wunsch spiegelt jedes Detail die Persönlichkeit der anspruchsvollen Kundschaft wider. Preis und Verfügbarkeit – Das neue TECHART GTstreet R Touring Individualisierungsprogramm ist ab EUR 98.250,00 zzgl. Steuern, Lackierung und Montage erhältlich und auf 25 Fahrzeuge weltweit begrenzt. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge beginnt im Mai 2024.

 

Quelle Bild und Text: TECHART Automobildesign GmbH

Gründerszene in Franken und der Oberpfalz

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Gründerszene

Wie machen Gründende aus ihrer Geschäftsidee ein erfolgreiches Startup? Die zehn besten Startups aus Franken und der Oberpfalz, die das Gründernetzwerk BayStartUP jetzt in Phase 1 des Businessplan Wettbewerbs Nordbayern ausgezeichnet hat, haben eine klare Vorstellung davon: Sie wollen die E-Mobilität vorantreiben, dem Fachkräftemangel begegnen, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten entdecken und Unternehmen verschiedenster Branchen mit ihren Technologielösungen helfen.

Die Geschäftsideen reichen von Sensorik in der Lebensmittelproduktion und Indoor-Lokalisierung über Gaming und E-Learning bis hin zu Lösungen für den Einsatz von KI in Unternehmen. Ebenfalls zu den Gewinnern gehören neue Ansätze für Krebstherapie, Elektrotechnik für Gebäude und für die Herstellung von Industriewärme für grünen Wasserstoff. Alle haben eine vielversprechende Geschäftsidee und bringen technologische Kompetenz sowie den Wunsch mit, frühzeitig professionelles Expertenfeedback einzuholen. Über 80 Gründerteams hatten in Phase 1 ihre Geschäftskonzepte eingereicht. Die Prämierung fand gestern vor den rund 400 Besuchern der Startup Demo Night in Nürnberg statt.

„Für Startups aus Franken und der Oberpfalz bietet der Businessplan Wettbewerb Nordbayern die Möglichkeit, um unabhängiges und marktnahes Feedback von verschiedenen Experten zu erhalten“, sagt Tobias Bladowski, Leiter des Businessplan Wettbewerbs Nordbayern. „Die Gründenden erhalten damit die Chance, sich als Unternehmerinnen und Unternehmer weiterzuentwickeln. Gerade in einem herausfordernden Umfeld wie dem aktuellen ist das besonders wertvoll. Umso mehr freuen wir uns, dass auch in diesem Jahr wieder spannende Geschäftskonzepte aus den unterschiedlichsten Branchen am Wettbewerb teilnehmen.“

Das sind die Siegerteams aus Phase 1

Trendthemen E-Mobilität, Fachkräftemangel und Gaming

Avalon Solutions aus Aschaffenburg will Elektromobilität vorantreiben und bietet ein Komplettpaket für die Einrichtung von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge in Unternehmen an. Um das Megathema Fachkräftemangel kümmert sich die Globemee GmbH aus Nürnberg, die über ihre KI-gestützte Plattform deutsche Unternehmen mit internationalen Bewerbern zusammenbringt. Und im Trendbereich e-Sports ist die Gaming Academy aus Aschaffenburg unterwegs und arbeitet an einem Lernportal für Gamer, das perspektivisch für alle relevanten e-Sport-Spiele einsetzbar sein soll.

Hard- und Software für Unternehmen

NextHeat aus Rednitzhembach entwickelt eine Plug-and-Play-Lösung für die industrielle Prozesswärme der Zukunft, mit der Unternehmen grünen Wasserstoff lokal und kostengünstig produzieren können. inveneer aus Erlangen ermöglicht mit einem neuen Indoor-Lokalisierungssystem die präzise Ortung beliebiger Smartphones und anderer Bluetooth-Geräte, etwa für Location Based Services im Supermarkt oder in der Industrie. Ein weiteres Software-Startup ist arttac solutions GmbH aus Nürnberg: Das Team entwickelt mit der KI Atthene GPT eine DSGVO-konforme KI-Lösung, die es Unternehmen in Europa ermöglicht, KI-Technologie sicher und einfach einzusetzen.

Sensorik für Industrie und Bau

Eine Lösung für die Industrie ist auch das Sensorsystem von PerfectSens aus Lichtenau bei Ansbach, das Fremdkörper in der Lebensmittelproduktion aufspüren kann. In der Baubranche wiederum ermöglicht das GNSS-basierte Baggerassistenzsystem von excav aus Erlangen als mobiler Sensor zentimetergenaue Erdarbeiten ohne Nivellierlaser oder andere aufwändige Messmethoden.

Medizin- und Pharmatechnologie

Im Bereich Medizin- und Pharmatechnologie schließlich arbeitet die LinaThera GmbH aus Erlangen an einer Anlage zur Herstellung medizinischer Radionuklide für die gezielte und schonende Krebstherapie. Und das Team von BesserEsser aus Nürnberg nimmt sich dem Problem der Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten an. Es entwickelt eine App, ein KI-gestütztes digitales Ernährungs- und Symptomtagebuch, mit dem Patienten individuelle Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten erkennen und behandeln können.

Teilnahme am Businessplan Wettbewerb erhöht Chancen beim Markteintritt – Teilnahme an Phase 2 bis 20. März möglich

Der Businessplan Wettbewerb Nordbayern richtet sich seit 1998 als erster Gründerwettbewerb in Deutschland gezielt an Gründende in der Region, die mit ihrer Teilnahme beim Markteintritt durchstarten wollen.

Fernando Reichert, Geschäftsführer bei NextHeat, sagt: „Der Businessplan Wettbewerb Nordbayern, in Zusammenhang mit den Businessplanning-Workshops, bietet uns eine fundierte Basis für die Planung unserer Geschäftsidee, damit aus Inspirationen und technischen Entwicklungen tatsächlich ein zukunftsfähiges Geschäft herauswachsen kann. Neben den wertvollen Feedbacks aus der Jury war auch die Möglichkeit in der Öffentlichkeit aufzutreten ein wichtiger Faktor in der Entscheidung, am Businessplan Wettbewerb von BayStartUP teilzunehmen.“

Gründende aus Nordbayern können noch bis zum 20. März 2024 in die zweite Wettbewerbsphase einsteigen – auch, wenn sie in Phase 1 nicht teilgenommen haben. Der Fokus in Phase 2 liegt auf den Themen Geschäftsmodell, Marketing und Vertrieb. In Business Planning Tutorials begleiten BayStartUP-Experten die Teams bei der Vorbereitung auf die Wettbewerbsteilnahme. Anmeldungen sind möglich via www.baystartup.de/termine. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte auf www.baystartup.de/businessplan-wettbewerbe.

Diese Startups waren in Phase 1 des Businessplan Wettbewerb Nordbayern außerdem nominiert:

ai butler
complioty
Dr.Q
Evolonic
Liquidbox
Pendura
Pflegekontakt-App
Platoria
The-CNC-Hub
Voxray GmbH

BILD (c) BayStartUP / Bert Willer

Quelle BayStartUp GmbH

Xentral baut Leadership Team weiter aus

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Dr. Moritz Lukas kommt als neuer VP Commercial dazu

Xentral baut Senior Leadership Team weiter aus: Dr. Moritz Lukas kommt als neuer VP Commercial dazu

Xentral, deutscher Marktführer im Bereich von Warenwirtschaftssystemen für kleine und mittelständische Unternehmen, verstärkt sein Management weiter und holt sich Dr. Moritz Lukas als neuen VP Commercial mit an Bord. Er übernimmt die Verantwortung für alle kommerziellen Themen, um das starke Wachstum der letzten Jahre unvermindert fortsetzen zu können.

Das Augsburger Tech-Unternehmen, das Erfolgsgeschichten wie yfood, KoRo, Flyeralarm und air up über die Jahre begleitet hat, verfügt heute über mehr als 2.000 Kunden und über 200 Mitarbeiter und kann auf namhafte Investoren wie Sequoia, Visionaries Club und Freigeist verweisen. Dr. Moritz Lukas komplettiert das Senior Leadership Team und wird in Zukunft als VP Commercial die Themen Sales, Marketing, Partnerships, Customer Development, Packaging & Pricing und Revenue Operations verantworten.
Commercial Experte mit umfangreicher Vertriebs- und Kundenerfahrung

Moritz Lukas bringt jahrelange Erfahrung im Vertrieb und E-Commerce mit: Als VP Sales des TaxTech-Startup Taxdoo baute er die Vertriebsorganisation und Vertriebsprozesse auf und akquirierte mit seinen Teams einen vierstelligen Kundenstamm – darunter einige der bekanntesten europäischen E-Commerce-Unternehmen. Seine Erfahrungen ergänzte er anschließend beim Fulfillment-Tech-Startup byrd als VP Sales und Mitglied des Executive Leadership Teams, wo er das Vertriebsteam europaweit skalierte und später auch die Onboarding- und Account-Management-Teams verantwortete.

Konkreter Mehrwert der Software im Fokus – für gesteigerten Kundenerfolg

In seiner Funktion als VP Commercial legt Moritz Lukas seinen Fokus darauf, den Mehrwert von Xentrals ERP-Software für Kunden ganz konkret aufzuzeigen. Dazu möchte er seine Teams zu beratenden Partnern aufbauen, die auf Augenhöhe mit Händlern sprechen und die konkreten Vorteile von Xentral – wie etwa Zeitersparnisse, zufriedenere Kunden und bessere Kontrolle über Prozesse und Zahlen – individuell aufzeigen. Da in die Entscheidung für eine ERP-Software häufig zahlreiche Stakeholder auf Kundenseite involviert und die Entscheidungsprozesse dadurch heute wesentlich komplexer als noch vor einigen Jahren sind, ist ein solcher Ansatz von wesentlicher Bedeutung: „Xentral bietet ein großartiges Produkt mit großem Mehrwert für Unternehmen, die ihren Fokus auf Wachstum, Automatisierung und Flexibilität legen. Diesen Mehrwert möglichst klar zu beziffern, wird der Schwerpunkt des Commercial Teams bei Xentral sein”, so Dr. Moritz Lukas.

Vergangenes Jahr hatte Xentral nach starkem Wachstum ganz bewusst verstärkt in Teams, Prozesse, Kundenzufriedenheit, Stabilität und die Weiterentwicklung der ERP-Software investiert: „2023 war ein wichtiges Jahr für uns, um das sehr schnelle Wachstum der vergangenen Jahre zu verdauen. Ich freue mich, dass dieser Prozess nicht zuletzt auch durch die Hinzunahme von Moritz nun abgeschlossen ist und wir uns nun wieder verstärkt darauf fokussieren können, was wir am besten können: den Tausenden von Kunden im Markt eine echte, moderne und leistungsstarke ERP-Alternative zu den verstaubten Bestandslösungen des letzten Jahrhunderts anzubieten“, so Co-CEO Domenico Cipolla.

Bild Dr Lukas Moritz ©Alexander Kohler

Quelle Startup Communication GmbH

Schriftstellerin Sibel Schick kritisiert Alice Schwarzer

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Alice Schwarzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die feministische Autorin Sibel Schick kritisiert „Emma“-Gründerin Alice Schwarzer. „Ich weiß nicht, was Alice Schwarzer geleistet hat“, sagte sie dem Nachrichtenportal Watson.

Sie ergänzte: „Alice Schwarzer hat einen Kult-Status von deutschen Medien erhalten. Sie wurde als Feministin sogar von Medien empfangen, die eigentlich anti-feministisch sind.“ Ihrer Meinung nach liege das daran, dass Schwarzer niemals eine Art Feministin war, die eine echte Bedrohung für den Status quo dargestellt habe.

Schick sagte, Schwarzer habe den Feminismus nicht vorangetrieben. Ihr Feminismus sei immer noch da, wo er in den 70er-Jahren gewesen sei. Schick bezieht sich in ihrer Kritik auch auf Schwarzers Titelgeschichte im Magazin „Stern“ von 1971, in der 374 Frauen öffentlich über ihre Abtreibung sprachen: „Natürlich ist es super-wichtig, dass Schwangerschaftsabbrüche von Stigmata befreit werden, aber strafbar sind sie bis heute, von daher haben wir nichts erreicht.“

„Dass jetzt die Informationen zugänglicher geworden sind, seit mit dem Paragraphen 219a das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abgeschafft wurde, das verdanken wir ja nicht Alice Schwarzer“, so Schick.


Foto: Alice Schwarzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Durationsmanagement: Gezielte Strategien in volatilen Zinsmärkten

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Zinsmärkte
Foto von Euan McNeil (Quelle: Aegon AM)

Ein aktueller Marktkommentar von Euan McNeil, Co-Manager des Aegon Investment Grade Global Bond Fund bei Aegon Asset Management:

In den zehn bis zwölf Jahren nach der globalen Finanzkrise standen die Zinsen und die Rolle der Zentralbanken im Mittelpunkt. Es wurde über die richtige Geldpolitik diskutiert und abgewogen, wie akkommodierend sie angesichts verschiedener existenzieller Bedrohungen sein sollte. Die Krisen in der Eurozone und die globale Pandemie standen dabei im Mittelpunkt. Viele waren der Ansicht, dass die Kräfte der Globalisierung und die alternde Bevölkerung die Inflation zu einem historischen Thema machen würden, das die globalen Anleihemärkte nie wieder bedrohen würde.

Laut Covid wurden die inflationären Auswirkungen des geldpolitischen Stimulus jedoch stark unterschätzt. Zentralbanker, insbesondere die Bank of England, betonten, dass jeglicher Preisdruck nur ein vorübergehendes Phänomen sei. Dies änderte sich Ende 2021, als die Zentralbanken erkannten, dass die Zinspolitik in beide Richtungen wirken kann. Die darauf folgende Straffung führte in allen Volkswirtschaften zu Renditen auf einem Niveau, das seit fast 15 Jahren nicht mehr erreicht worden war.

Die Zentralbanken haben beschlossen, Zinssenkungen bis 2024 zu vermeiden, um einer möglichen Inflation entgegenzuwirken. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass die Markterwartungen in Bezug auf weitere Zinserhöhungen angesichts der jüngsten globalen Wirtschaftsdaten, die insgesamt besser als erwartet ausgefallen sind, überzogen sind.

Aktives Durationsmanagement: Chancen für ein globales Investment-Grade-Portfolio

Aber nicht alle Global-Investment-Grade-Fonds sind gleich. Einige Fonds nehmen keine aktiven Durationspositionen in einem Kreditportfolio ein. Die Rückkehr der Unsicherheit an den globalen Zinsmärkten bietet eine weitere Möglichkeit, Performance durch die Steuerung eines konzentrierten Kreditportfolios mit sehr attraktiven Anfangsrenditen zu erzielen. Ein bevorzugter Ansatz für 2024 besteht darin, das Portfolio aktiv zu managen und extremen Marktreaktionen entgegenzuwirken.

Ein erfolgreiches Durationsmanagement in einem globalen Kreditportfolio erfordert zwei Schlüsselelemente. Zum einen muss die Größe und Ausrichtung der aktiven Durationsposition auf Gesamtportfolioebene angepasst werden, zum anderen muss das Zinsrisiko geografisch gestreut werden. Es ist wichtig, das aktive Zinsrisiko in den richtigen Märkten einzugehen.

Im Allgemeinen leistet das Durationsmanagement den größten Beitrag zum aktiven Portfolio, wenn es das Gesamtzinsrisiko berücksichtigt. Angesichts der wahrscheinlich unterschiedlichen Reaktionsgeschwindigkeiten der globalen Zentralbanken sollten wir geografische Nuancen nutzen und unsere Ansichten zu den drei wichtigsten Zinsmärkten je nach erwartetem Risiko-/Ertragshorizont klar zum Ausdruck bringen. Ein aktuelles Beispiel: Im Jahr 2022 hat die US-Notenbank ihre globalen Konkurrenten bei der Straffung der Geldpolitik überholt. Daraus ergeben sich zweifellos Chancen an den globalen Zinsmärkten.

Ausrichtung

Die Investment-Grade-Portfolios von Aegon Asset Management verfolgen einen High-Conviction-Ansatz und setzen sich aus rund 150 Anleihen zusammen. Die Kreditauswahl und die Bottom-up-Analyse sind die wichtigsten Faktoren für die langfristige Outperformance, obwohl das Anlageuniversum 16.000 Möglichkeiten umfasst. Die Rückkehr der Zinsvolatilität ist ein wertvolles Instrument, um die Performance der Portfolios unserer Kunden zu steigern und zu sichern.

Durationsmanagement: Gezielte Strategien in volatilen Zinsmärkten

Foto von Euan McNeil (Quelle: Aegon AM)

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