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WMO: Klimawandelindikatoren erreichten 2023 neue Extreme

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World Meteorological Organization in Genf (Archiv), via dts NachrichtenagenturGenf (dts Nachrichtenagentur) – 2023 war mit 1,45 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau das mit Abstand heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das bestätigt ein Bericht über den Zustand des Weltklimas, den die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Dienstag vorstellte. Darin erklärten die Meteorologen auch, dass die Kosten von Untätigkeit beim Klimaschutz höher sind als die Kosten eines entschiedenen Handelns.

„Noch nie waren wir – wenn auch nur vorübergehend – so nah an der 1,5 Grad-Untergrenze des Pariser Abkommens zum Klimawandel“, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. „Beim Klimawandel geht es um viel mehr als um Temperaturen. Was wir im Jahr 2023 erlebt haben, insbesondere die beispiellose Erwärmung der Ozeane, den Rückzug der Gletscher und den Verlust des antarktischen Meereises, gibt Anlass zu außerordentlicher Sorge.“

An einem durchschnittlichen Tag im Jahr 2023 war fast ein Drittel des Ozeans von maritimen Hitzewellen betroffen, die lebenswichtige Ökosysteme und Nahrungsmittelsysteme beschädigten. Über 90 Prozent des Ozeans waren im Jahr 2023 zu irgendeinem Zeitpunkt von einer Hitzewelle betroffen. Die Gletscher verzeichneten zudem vorläufigen Daten zufolge den größten Eisverlust seit 1950. Darüber hinaus war die antarktische Meereisausdehnung bei weitem die geringste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die maximale Ausdehnung des Meereises zum Ende des Winters fiel um eine Million Quadratkilometer geringer aus als beim vorangegangenen Negativrekord – das entspricht der Größe von Frankreich und Deutschland zusammen.

Die Klimakrise sei „die entscheidende Herausforderung für die Menschheit“, so Celeste Saulo. „Sie ist eng mit der Krise der Ungleichheit verknüpft, die anhand der zunehmenden Ernährungsunsicherheit, der Vertreibung der Bevölkerung und dem Verlust der biologischen Vielfalt bezeugt werden kann.“

Die Zahl der Menschen, die weltweit unter akuter Ernährungsunsicherheit leiden, hat sich mehr als verdoppelt: von 149 Millionen Menschen vor der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf 333 Millionen Menschen im Jahr 2023. Wetter- und Klimaextreme sind dem Bericht zufolge hierfür zwar nicht die Hauptursache. Sie sind jedoch verschärfende Faktoren.

Wetterrisiken waren der WMO zufolge auch 2023 Auslöser für Flucht und Vertreibung. Dies zeige, wie Klimaschocks die Widerstandskraft der Bevölkerung untergraben und neue Risiken für den Schutz der verwundbarsten Bevölkerungsgruppen schaffen, so der Bericht.

Als Hoffnungsschimmer benennt die Weltwetterorganisation das rasante internationale Tempo bei der Energiewende. 2023 stieg der Zubau erneuerbarer Energien gegenüber 2022 um fast 50 Prozent auf insgesamt 510 Gigawatt (GW) – die höchste Rate, die in den letzten zwei Jahrzehnten verzeichnet wurde.

Beklagt wird hingegen eine Lücke bei der Finanzierung von Klimaschutz. Zwar hätten sich die klimabezogenen Finanzströme in den Jahren 2021 und 2022 gegenüber 2019 und 2020 fast verdoppelt. Dennoch werde bislang nur ein Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts für Klimaschutz ausgegeben. Zum Vergleich: Die WMO rechnet damit, dass eine Versechsfachung nötig wäre, um das Pariser Klimaziel von einer Erderhitzung von höchstens 1,5 Grad Celsius zu erreichen.

Deutlich höher dürften die Kosten von Untätigkeit ausfallen: Über den Zeitraum 2025-2100 werden die Gesamtkosten auf 1,266 Billionen US-Dollar geschätzt – wobei die Autoren davon ausgehen, dass diese Zahl bereits eine dramatische Unterschätzung ist.


Foto: World Meteorological Organization in Genf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Prof. Dr. Jo Groebel besucht eROCKIT: „Kultgegenstand!“

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Zum Frühlings-Treff hatte eROCKIT in Hennigsdorf bei Berlin eingeladen zu einem Tag voller Begeisterung, Innovationen und Emotionen. Bei Probefahrten, am Grill mit leckerem Essen und Erfrischungen wurde der Frühling 2024 gebührend gefeiert.

Unternehmer Andreas Zurwehme (Vorstand & Gründer eROCKIT AG) begeisterte mit einem Vortrag über seine Zukunftspläne, eROCKIT-Projektmanager Anand Bhatt gab spannende Einblicke in die aktuellen Fahrzeugentwicklungen und Deutschlands renommierter Medienpsychologe, Prof. Dr. Jo Groebel, führte durch das Programm. Groebel ist im Beirat der eROCKIT AG und erklärte im persönlichen Interview, was eROCKIT als Fahrzeughersteller und Technologieunternehmen so besonders macht.

Über das Fahrzeug sagt Jo Groebel: „Es wirkt wie ein großes Motorrad, ist aber auf den zweiten Blick eine Art Fahrrad durch den innovativen Antrieb und eine ganz neue Art elektrischer Fortbewegung. Es besitzt eine unglaubliche Beschleunigung und macht unglaublich viel Spaß. Dieses Fahrerlebnis ist etwas, was eROCKIT neben dem Funktionalen, dem Zweckmäßigen, ganz großartig macht. Es ist ein Kultgegenstand!“

Das Berlin-Brandenburger Unternehmen verkörpert Ingenieurskunst aus Deutschland. Dazu meint Prof. Groebel: „Made in Germany wird zwar international als Qualitätssiegel gesehen, aber die Deutschen könnten ein bisschen mehr dazu tun, dass Innovationen deutlicher aus Deutschland kommen. Es müssen dazu mehr Finanzen und Investitionen von staatlicher Seite zur Verfügung gestellt werden. Da hängen wir leider hinterher.“

Vor genau einem Jahr wurde bekannt gegeben, dass sich der indische eMobilitätsanbieter Motovolt an der eROCKIT AG beteiligt hat. Jo Groebel hat das Unternehmen auf diesem Weg begleitet und sagt: „Ein indisches Investment in diesem Bereich ist das Beste, was man überhaupt haben kann. Im größten Zweiradmarkt der Welt kann eROCKIT eine Lösung sein. Für saubere und nachhaltige Mobilität.“

Bild:TV-Moderator Andreas Dorfmann (links) neben Andreas Zurwehme (Gründer eROCKIT AG) und Prof. Dr. Jo Groebel (rechts)

Quelle:eROCKIT Social Media Links

Cathy Hummels präsentiert neue Eventmarke „Balance Boost“ und lädt zur Premiere ins Posthotel Achenkirch

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Die bekannte Moderatorin, Bestseller-Autorin und Unternehmerin Cathy Hummels stellt nach „Cathy’s Wiesnbummel“ und „Magic of Christmas“ ihre neueste Eventmarke „Balance Boost“ by Cathy Hummels vor.

In der heutigen Zeit ist die Suche nach innerer und äußerer Ausgeglichenheit für viele Menschen von großer Bedeutung geworden. Buzzwords wie Achtsamkeit, Langlebigkeit, Digital Detox, Gesunde Ernährung und Wohlbefinden sind verstärkt ins Bewusstsein gerückt. Eine ausgewogene Life Balance ist nicht nur wünschenswert, sondern unverzichtbar für ein erfülltes und gelassenes Leben.

„Der Balance Boost lädt dazu ein, Körper und Geist in Einklang zu bringen und dabei die Schönheit des Augenblicks zu erleben. An den Ufern des atemberaubenden Achensees in Österreich, im luxuriösen Ambiente des 5-Sterne-Wellnesshotels Posthotel Achenkirch, bietet mein neues Lifestyle-Event die Gelegenheit, sich durch Sport, Ernährung und Coaching zu stärken“, beschreibt Cathy Hummels das neue Event-Konzept. „Der Balance Boost ist für mich nicht nur eine neue Event-Marke, sondern vielmehr eine Lebensphilosophie, die ich mit unseren Gästen teilen möchte.“

Geballte Expertise

Für das Programm der Balance Boost Days hat sich die fitnessbegeisterte Gastgeberin renommierte Experten zur Seite geholt. Profitänzer und zweifacher Let’s Dance Sieger Christian Polanc führt die Teilnehmer mit seinem Programm „Dancit“ mit Leichtigkeit und Freude an die Bewegung heran. Personal Trainer Michael Christian Meyer verrät seine persönlichen Fitnesstricks und zeigt, welche Fitnesstools in seinen Koffer gehören. Der ausgebildete Darm-Immuntherapeut & Food Coach Paul Seelhorst von fairment hat es sich zur Mission gemacht, Menschen darüber aufzuklären, wie sie ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen können, und schon Hippokrates erkannte: „Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.“ Yoga, Pilates, Cycling, Running, Boxing oder doch lieber Nordic Walking? Desiree Viola Lethaus ist Bewegungsexpertin und gibt Aufschluss darüber, was für wen das Richtige sein könnte. Mit dem renommierten Sternekoch Robin Pietsch entwickelt Cathy Hummels ein exklusives, zuckerfreies Gala-Dinner-Menü.

Prominente Besetzung für die Premiere vom 25. bis 28. April 2024

Bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Entertainment und Sport kommen vom 25. April bis zum 28. April unter dem Motto „Making Memories“ in Tirol, Österreich, zusammen. Das 5-Sterne-Luxushotel Posthotel Achenkirch am Achensee, bei dem Entschleunigung, Entspannung und Genuss an erster Stelle stehen, bildet dabei den perfekten Rahmen für die Balance Boost Days by Cathy Hummels.

„Das Posthotel Achenkirch zeichnet sich besonders für die Balance Boost Days aus, da die Philosophie des Hauses schon seit jeher einen großen Fokus auf das Thema „Balance“ legt. Ebenso steht eine gesunde und ausgewogene Ernährung bei uns hoch im Kurs“, bestätigt auch Hoteldirektor Jens Bernitzky.

Der exklusiven Einladung von Cathy Hummels folgen im April u.a. folgende Persönlichkeiten: Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz, Schauspielerin Claudelle Deckert, Bestsellerautorin Nena Brockhaus (Unfollow, Pretty Happy, Ich bin nicht grün, alte Weise Männer), Ex-Turnerin Magdalena Brzeska mit ihrer Tochter, der rhythmischen Sportgymnastin Noemi Peschel, Schauspielerin Anne-Sophie Briest mit Tochter und Künstlerin Faye Montana, Tiktok-Star Chany Dakota, Moderatorin Sylvia Walker, Schauspielerin Joyce Ilg, Sängerin Bahar Kizil und viele weitere.

„Ich freue mich von Herzen auf die Zusammenarbeit mit Experten wie Sternekoch Robin Pietsch, Let’s Dance Profitänzer Christian Polanc und den anderen Coaches sowie auf unsere fantastischen Teilnehmer. Und um diese Einblicke so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen, wird es ein exklusives Streaming für meine Community auf Social Media geben“ kündigt Cathy Hummels an.

„Wir freuen uns sehr auf die Tage mit Cathy Hummels und Ihren prominenten Gästen. Nicht nur, dass es eine Premiere für uns ist, die Gästeauswahl repräsentiert ebenfalls einen Großteil unseres Angebots und unserer Philosophy, da nahezu alle Teilnehmer sehr starken Fokus auf Fitness, Sport, Ernährung, Bewegung sowie auf ein positives Mindset legen“, betont Hoteldirektor Jens Bernitzky.

Unter dem Motto „Making Memories“ verspricht die Veranstaltung eine einzigartige Gelegenheit, Körper und Geist zu stärken und einen Balance Boost zu erzielen. Die Teilnehmer erwartet ein inspirierendes und abwechslungsreiches Programm mit Workouts, Expertenvorträgen, gesunder Ernährung und vielem mehr.

Bild:Premiere im Posthotel Achenkirch: „Balance Boost“ by Cathy Hummels. © Petra Stadler

Quelle:EPOS PR & KOMMUNIKATION

 

Schlafen war bei diesem Konzert ausdrücklich erwünscht: Emma Sleep veröffentlicht erstes Musikalbum zum Einschlafen

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Jeder dritte Deutsche hat regelmäßig Probleme beim Einschlafen. Die richtige Musik ist eine wirkungsvolle Hilfe, um besser in den Schlaf zu finden.
Die Titel auf dem Musikalbum „Scores of Sleep” enthalten alle wichtigen Merkmale, die die perfekte Musik zum Einschlafen benötigt.
Das Schlafkonzert anlässlich der Premiere fand im musikhistorischen Meistersaal der Hansa Studios in Berlin statt. Mehr als die Hälfte der Anwesenden schlief bei der Veranstaltung ein.

Zum internationalen Tag des Schlafes haben die Schlafexperten von Emma – The Sleep Company ihr erstes eigenes Musikalbum mit einem Schlafkonzert mit Live-Aufzeichnung im Meistersaal der Hansa Studios Berlin präsentiert. Emma macht damit auf Probleme beim Einschlafen aufmerksam, die in der Bevölkerung weit verbreitet sind und bietet einen niedrigschwelligen Lösungsansatz: entspannende Musik.

Das Album „Scores of Sleep” ist eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierte Kompilation aus elf Tracks mit Einschlafmusik, die ab sofort auf der Streamingplattform Spotify verfügbar ist. Die akustisch gespielten Stücke kommen ohne Gesang aus und sind wenig energetisch. Forschern aus Dänemark zufolge berücksichtigen sie somit die wichtigsten musikalischen Komponenten und nachgewiesenen Merkmale für die perfekte Musik zum Einschlafen*.

Das Emma Sleep Concert mit den erstklassigen Künstlern Torben Brüggemann (Klavier, Komposition), dem Kaiser Quartett (Streicher) und Rosbeh (DJ) fand anders als gewohnt statt. Das Publikum lauschte der zarten Musik nicht im Stehen oder Sitzen, sondern im Liegen bei gedimmten Licht und auf komfortablen Doppel-Polsterbetten mit gemütlichen Kissen und Bettdecken der Marke Emma. Einschlafen war während des Schlafkonzerts ausdrücklich gewünscht. Tatsächlich schlummerten 59 Prozent der Teilnehmenden während der Veranstaltung ein, wie Gespräche im Anschluss ergaben.

Die Komposition des Schlafalbums sowie das Emma Sleep Concert haben einen ernsten Hintergrund. Die Schlafexperten machen damit auf die weite Verbreitung von Einschlafschwierigkeiten aufmerksam. Laut der Schlafforscherin Angela Kondinska, die die wissenschaftliche Einführung bei der Veranstaltung übernommen hat, hat jeder Dritte regelmäßig Schwierigkeiten beim Einschlafen. Sie wies darauf hin, dass Musik eine wunderbare Einschlafhilfe sei – leicht zugänglich und ohne unerwünschte Nebenwirkungen, anders als beispielsweise Medikamente oder Alkohol.

Angela Kondiska, Schlafexpertin bei Emma – The Sleep Company, führte fort: „Als Schlafexperten wissen wir, dass gutes Schlafmanagement leider oft mit viel Druck verbunden ist. Dabei gibt es einfache und wirksame Lösungsansätze, um die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden zu erhöhen. Wir haben uns lange mit der Wissenschaft hinter entspannender Schlafmusik beschäftigt und die Ergebnisse für die Komposition von ‚Scores of Sleep‘ angewandt.”

„Mit dem Emma Sleep Concert wollten wir unseren Gästen ein einzigartiges Erlebnis bieten, bei dem sie sich vom Alltagsstress erholen und gestärkt nach Hause gehen können. Wir haben uns die Mühe gemacht, verschiedene schlaffördernde Elemente in das Konzert einzubauen, darunter die akustische Schlafmusik, aber auch spezielle Beleuchtung, Schlafprodukte und passende Mocktails. Wir freuen uns, dass ‚Scores of Sleep‘ jetzt auf Spotify für alle kostenlos zu hören ist“, fügte Kondinska hinzu.

Für Philipp, Kulturschaffender aus Berlin und Gast, war es das erste Schlafkonzert: „Das Schlafkonzert war eine tolle Erfahrung, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Die Livemusik und die sanfte Beleuchtung haben dafür gesorgt, dass ich mich schon innerhalb kürzester Zeit gut entspannen konnte. Ich bin beeindruckt, dass ich so schnell abgeschaltet habe und werde das für mich zuhause noch weiter ausprobieren.“

Die an diesem Abend einmalig verwendeten Polsterbetten und Matratzen wurden im Anschluss an das Emma Sleep Concert an das Möbelspendenlager „Hilfe mit Herz gGmbH” gespendet. Die gemeinnützige Einrichtung aus Berlin vermittelt gebrauchte, sehr gut erhaltene Möbel an Bedürftige.

Bild:Emma Sleep Concert – Sleep-Company

Quelle:Cléo Public Relations UG

Städtetag offen für Reform der Schuldenbremse

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42. Deutscher Städtetag im Mai 2023 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um die Zukunft der Schuldenbremse spricht sich nun auch Städtetags-Präsident Markus Lewe für eine Reform der Regelung im Grundgesetz aus. Der Bund solle prüfen, ob die Schuldenbremse in ihrer jetzigen Form Zukunftsinvestitionen behindere. „Wenn das so ist, sollten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Schuldenbremse so modifiziert werden kann, dass sie Investitionen in die Zukunft unseres Landes ermöglicht“, sagte Lewe dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

„Die Schuldenbremse modifizieren darf aber nicht heißen: abschaffen. Der Bund muss sich trotzdem weiter um Haushaltskonsolidierung bemühen“, so der Oberbürgermeister von Münster. Die Städte bräuchten zudem dauerhaft einen größeren Anteil an den Gemeinschaftssteuern, zum Beispiel der Umsatzsteuer. „Dann sind wir unabhängiger von der Haushaltslage in Bund und Ländern“, sagte Lewe.

Zur Begründung sagte der CDU-Politiker, die Städte sollten „zukunftsfest“ gemacht werden. „Wenn unsere Städte auch in 30, 40, 50 Jahren und darüber hinaus noch lebenswerte Orte sein sollen, stehen wir vor mehreren epochalen Transformationsprojekten.“ Lewe nannte die Verkehrswende, die Energiewende und die Wärmewende, um Städte nachhaltig und klimaneutral zu machen. Niemand bestreite, dass das enorme Summen kosten werde. Es gehe „mit Sicherheit“ um dreistellige Milliardenbeträge bis 2030, um Deutschland klimaneutral zu machen. „Das sind Summen, die lassen sich nicht einfach irgendwo einsparen, aber es sind absolut notwendige Investitionen in unsere Zukunft“, sagte der Städtetags-Präsident.


Foto: 42. Deutscher Städtetag im Mai 2023 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Güler kritisiert Scholz in Debatte um "Einfrieren" des Ukrainekriegs

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Serap Güler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich angestoßenen Debatte um ein mögliches „Einfrieren“ des Ukrainekrieges hat die Verteidigungspolitikerin Serap Güler (CDU) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für seine Haltung in der Debatte kritisiert. „Ich bin da sehr klar bei Boris Pistorius, bei unserem Verteidigungsminister, der in Warschau gestern dazu gesagt hat: Wer von einem Einfrieren des Krieges spricht, spielt eigentlich nur Putin in die Hände, weil er ist der Einzige, der sich darüber freuen wird“, sagte Güler dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag. Sie wundere sich, „dass der Verteidigungsminister gerade der Einzige ist, der diesen Blick ganz klar hat und der Kanzler anscheinend nicht in der Lage dazu ist“, so Güler.

Mützenich hatte sich in der Bundestagsdebatte am vergangenen Donnerstag dafür ausgesprochen, darüber nachzudenken, wie der Krieg eingefroren werden könne. Pistorius hatte darauf geantwortet, dies würde „am Ende nur Putin helfen“. Insbesondere von CDU, Grünen und FDP kam Kritik an Mützenichs Vorstoß.

Eingefrorene Konflikte werden meist in ihrem aktuellen Zustand gehalten, ohne dass zuvor ein Kompromiss oder eine Lösung gefunden wurde. Häufig sind die Konflikte dadurch weniger intensiv – die Gewalt hält jedoch dennoch weiterhin an. Russland ist an einem Großteil der derzeitigen eingefrorenen Konflikte beteiligt.


Foto: Serap Güler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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GBA: Anklage wegen mutmaßlicher Agententätigkeit für Russland

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Generalbundesanwalt (Archiv), via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat am 11. März vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen einen deutschen Staatsangehörigen erhoben. Ihm wird vorgeworfen, für einen ausländischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein und Dienstgeheimnisse verletzt zu haben, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte.

Der Beschuldigte war beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beschäftigt. Ab Mai 2023 soll er sich aus eigenem Antrieb mehrfach an das Russische Generalkonsulat in Bonn und die Russische Botschaft in Berlin gewandt und eine Zusammenarbeit angeboten haben, heißt es in der Anklageschrift. Dabei habe er Informationen zur Weiterleitung an einen russischen Nachrichtendienst übermittelt, die er im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit erlangt hatte, hieß es.

Das Bundeskriminalamt hatte den Beschuldigten im August in Koblenz festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Im Zuge der Ermittlungen waren seine Wohnung und sein Arbeitsplatz durchsucht worden. Die Ermittlungen sind im Zusammenarbeit mit dem Militärischen Abschirmdienst und dem Verfassungsschutz geführt worden, so der Generalbundesanwalt.


Foto: Generalbundesanwalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gericht: Baumhäuser in Tesla-Protestcamp dürfen bleiben

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Grünheide in Brandenburg (Archiv), via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Die Baumhäuser im Protestcamp in der Nähe der Tesla-Autofabrik in Grünheide dürfen bleiben. Das Potsdamer Verwaltungsgericht wies am Dienstag Auflagen der Polizei zurück. Gegen diese Entscheidung ist noch eine Revision beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg möglich.

Man sei der Auffassung, dass die zur Begründung der Auflagen vom Polizeipräsidium vorgetragenen allgemeinen Erwägungen zu einer Unvereinbarkeit des Protestcamps einschließlich der Baumhäuser mit naturschutzrechtlichen und baurechtlichen Vorschriften für die versammlungsrechtlich gebotene Gefahrenprognose nicht ausreichten, so das Gericht zur Begründung.

Auch habe sich die Behörde nicht im gebotenen Maße mit dem Umstand auseinandergesetzt, dass die Versammlungsfreiheit grundrechtlichen Schutz genieße, in den nur unter besonderen Bedingungen eingegriffen werden dürfe. Daher sei durch das Gericht die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs der Antragstellerin gegen den Auflagenbescheid wiederherzustellen, hieß es.

Klima-Aktivisten wollen mit dem Protestcamp erreichen, dass die geplante Erweiterung des Tesla-Werks gestoppt wird. Konkret soll die Rodung eines Waldstücks verhindert werden. Auch viele Bürger hatten sich vor Ort zuletzt gegen die Erweiterung ausgesprochen.

Die Behörden hatten in der vergangenen Woche neue Auflagen für die Aktivisten verhängt, wobei unter anderem Baumhäuser und Hochsitze bis Montag abgebaut werden sollten. Auf Grundlage des Eilantrags hatte das Verwaltungsgericht diese Auflagen aber bereits gestoppt. Das Camp selbst ist vorerst bis zum 21. März genehmigt.


Foto: Grünheide in Brandenburg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa: Union und SPD legen zu – Grüne und FDP verlieren

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Boris Pistorius (SPD) und Friedrich Merz (CDU) im März 2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa haben die Union und die SPD in der Wählergunst zugelegt. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv verbessern sich CDU/CSU und SPD um jeweils einen Punkt und kommen auf 31 bzw. 16 Prozent. Die Grünen (13 Prozent) und die FDP (vier Prozent) verlieren jeweils einen Punkt.

Die AfD kommt unverändert auf 17 Prozent und das BSW auf fünf Prozent der Stimmen. Die FDP wäre derzeit ebenso wenig im Bundestag vertreten wie die Linke und die Freien Wähler mit jeweils drei Prozent. Auf die kleineren Splitterparteien entfallen zusammen acht Prozent.

Bei der Kanzlerfrage ergeben sich gegenüber der Vorwoche nur minimale Veränderungen: Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich bei der Konstellation Scholz – Merz – Habeck 16 Prozent (+1) für Olaf Scholz (SPD), 21 Prozent für Friedrich Merz (CDU) und 18 Prozent (-1) für Robert Habeck (Grüne) entscheiden. Bei der Konstellation Scholz – Merz – Baerbock würden sich 19 Prozent für Scholz (+1), 24 Prozent für Merz und 17 Prozent (-2) für Annalena Baerbock (Grüne) entscheiden.

Die Daten zu den Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom 12. bis 18. März erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte.


Foto: Boris Pistorius (SPD) und Friedrich Merz (CDU) im März 2024, via dts Nachrichtenagentur

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Dax rutscht am Mittag trotz ZEW-Überraschung auf Vortagesniveau

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag auf das Vortagesniveau zurückgefallen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 17.925 Punkten berechnet, dies entspricht einem kleinen Minus gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Hannover Rück, Continental und Airbus, am Ende Siemens, Bayer und Zalando.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen zwar besser als erwartet aus, sorgten aber nicht für einen deutlichen Impuls. „Die ZEW-Konjunkturerwartungen legen im März von 19,9 auf 31,7 kräftig zu“, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. Das Bild des ZEW-Index zeige nicht nur, dass die Konjunkturerwartungen zulegen, sondern auch die aktuelle Lage werde gegenüber dem Vormonat etwas besser eingeschätzt.

„Es tut sich also etwas zum Besseren. Und in der Tat, zuletzt kam es an der einen und anderen Stelle zu positiven Nachrichten für die deutsche Wirtschaft“, so Gitzel. Erbaulich sei vor allem, dass die energieintensive Produktion von ihren niedrigen Niveaus zuletzt wieder etwas zugelegt habe.“ Auch dass sich die Weltwirtschaft besser schlägt als ursprünglich erwartet, hilft in weiterer Folge auch der heimischen exportlastigen Industrie.“ Und auch die von der EZB in Aussicht gestellten Zinssenkungen könnten für eine Belebung der schwer angeschlagenen Bauwirtschaft sein.

„Die deutsche Wirtschaft scheint die Talsohle zu durchlaufen“, so der Ökonom. „In den kommenden Monaten kann wieder etwas höheren Wachstumsrate gerechnet werden. Das ändert aber nichts daran, dass im laufenden Quartal die deutsche Wirtschaft erneut schrumpfen könnte.“ Die ZEW-Konjunkturerwartungen gebe vielmehr Anlass zur Hoffnung, dass es in den Sommermonaten wieder besser um die deutsche Wirtschaft bestellt sei.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0846 US-Dollar (-0,24 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9220 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 86,77 US-Dollar; das waren 12 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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