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Female Founders FINANCING Forum

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Female Founders FINANCING Forum

Female Founders FINANCING Forum: Vielversprechender Auftakt mit rund 200 Teilnehmenden am 20. März im Haus der Wirtschaft

Das „Female Founders FINANCING Forum“ ist ein neues Format der Landeskampagne Start-up BW. Ziel ist es, eine Plattform für die Investment- und Bankenwelt, für Gründerinnen und deren Innovationen sowie für Start-up Ökosysteme zu schaffen. Die Veranstaltung wird von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, im Haus der Wirtschaft eröffnet. Sie zeigt die Vielfalt unterschiedlicher Ideen, Handlungsansätze und Angebote zu Female Financing/Female Investing auf, initiiert den Know-how-Transfer der im Themenfeld Tätigen und entwickelt im Dialog neue Perspektiven für die Zukunft.

„Mit Start-up BW Women richten wir das Augenmerk gezielt auf Gründerinnen, Unternehmerinnen, female Start-ups und Betriebsnachfolgerinnen. Ein wichtiger Meilenstein ist es, das Thema Female Financing/Female Investing heute in den Fokus zu rücken. Wir wollen mit und für Gründerinnen Finanzierungsperspektiven für die Zukunft entwickeln“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Rund 200 Interessierte sind der Aufforderung ‚Jetzt in die Zukunft investieren‘ gefolgt und haben am Female Founders FINANCING Forum teilgenommen.

Das Programm
Der Slogan der Veranstaltung lautete: „Invest & connect“.

Spannende Insights mit Blick auf Frauen geführte Start-ups, Nachhaltigkeit und Finanzierungen, die ihr Geschäftsmodell vorangebracht haben, gab es von Alma Spribille – Gründerin und Geschäftsführerin der WeTell GmbH und Vorständin im Bundesverband nachhaltige Wirtschaft e.V. – in ihrer Keynote „Weibliches Gründen und das liebe Geld“.

Gründerinnen mit innovativen Geschäftsideen und ihren Finanzierungen kamen beim praxisnahen Start-up Talk zu Wort. Bei InvestInHerBusiness standen inspirierende Statements von Expertinnen und Experten in Baden-Württemberg im Mittelpunkt. Unter anderem gab Dr. Georg Metzger, Principal Economist, KfW Research, in seiner Keynote „Gründerinnen und Gründer in Deutschland“ einen fundierten Überblick zu Female Entrepreneurship mit Blick auf die Mobilisierung von Gründerinnen als wirtschaftliche Chance und gesellschaftliche Aufgabe.

Spannend und gleichsam gut besucht waren die drei parallelen invest & connect Idea Sessions: das #MindBlowing Barcamp, die #MindSet Good Practice-Beispiele aus den Gründungs-Ökosystemen sowie die #MindShift Session aus Perspektive der Financiers und Investorinnen. Auch beim anschließenden Get Together wurde die Möglichkeit zum Austauschen und Vernetzen von allen Teilnehmenden rege genutzt.

Weitere Informationen
Mehr Infos zu Gründerinnen, Unternehmerinnen und von Frauen geführten Start-ups finden Sie im Bereich Gründerinnen auf der Website www.startupbw.de

Bild Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Quelle Ministerium für Wirtschaft , Arbeit und Tourismus BW

Flughafen Düsseldorf warnt vor neuen Streiks

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Flughafen Düsseldorf (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Flughafen Düsseldorf warnt angesichts des Risikos neuer Streiks in der Branche vor weiteren Arbeitsniederlegungen. „Immer neue Arbeitskämpfe belasten den Standort“, sagte Pradeep Pinakatt, kaufmännischer Geschäftsführer des Flughafens, der „Rheinischen Post“.

Streiks seien „für Reisende schwer hinnehmbar“. Man könne verstehen, dass die Mitarbeiter sich für ihre Arbeitsbedingungen einsetzen, „das sollte jedoch nicht zulasten Unbeteiligter gehen“. Lösungen am Verhandlungstisch seien „dringend geboten.“

Pinakatt sieht den Flughafen „gut vorbereitet, die in den Osterferien erwarteten rund 880.000 Passagiere ebenso gut abzufertigen wie im Herbst und im vergangenen Sommer“. Es werde wieder einen sehr frühen Check-in am ersten verkehrsstarken Wochenende und am Osterwochenende bei einigen Airlines geben. „Zusätzlich stehen wir mit eigenem Personal bereit, um eventuelle Engpässe zu überwinden.“

Passagieren rät der Manager: „Sie sollten den Empfehlungen ihrer Airline folgen. Aber mehr als drei Stunden vor Abflug anzureisen ist falsch, weil die Check-in-Schalter dann in der Regel noch nicht geöffnet haben.“


Foto: Flughafen Düsseldorf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Chirurgie, Gaming und Unterhaltung: Wie KI das Metaversum revolutioniert

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KI
Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)

Das Zusammenspiel des Metaversums mit einer weiteren revolutionären Technologie – der künstlichen Intelligenz (KI) – hat die Wertentwicklung von Technologiewerten im Jahr 2023 beflügelt. Marcus Weyerer, CFA, Senior ETF Investment Strategist, EMEA, bei Franklin Templeton ETFs, beleuchtet die industriellen und verbraucherorientierten Einsatzbereiche des Metaversums, die Rolle der KI bei der Optimierung dieser Bereiche sowie das erhebliche Wachstumspotenzial und die Anlagemöglichkeiten, die diese virtuelle Welt eröffnet.

  • Im vergangenen Jahr haben Aktien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Metaversum im Vergleich zum allgemeinen Technologiesektor eine zweistellige Outperformance erzielt.
  • Die Unterbranchen Anwendungssoftware und Interaktive Medien waren 2023 die wichtigsten Impulsgeber für die 71%ige Kurssteigerung des Solactive Global Metaverse Innovation Index.
  • Die Anwendungen umfassen ein breites Spektrum von Einsatzgebieten, von Unterhaltung und Einzelhandel bis hin zu Behörden und Militär.
  • Dabei hat sich die künstliche Intelligenz als zentrale Technologie herauskristallisiert, die das Nutzererlebnis im Metaversum verbessert und in einigen Fällen sogar radikal verändert.

Das Metaversum schafft ein dezentralisiertes, auf Blockchain basierendes virtuelles Reich, in dem sich den Nutzern eine spannende Welt in den Bereichen Gesellschaft, Arbeit, Geschäft und Freizeit eröffnet. In den letzten Jahren haben namhafte Unternehmen das Metaversum bereits genutzt, um die Effizienz ihrer Planungs- und Produktionsprozesse zu steigern. So nutzt beispielsweise der führende deutsche Automobilhersteller BMW das Omniverse von NVIDIA, um Werkseinstellungen zu simulieren, lange bevor die eigentliche Produktion beginnt.

Durch diesen proaktiven Ansatz ist das Unternehmen in der Lage, Probleme zu erkennen und zu beheben sowie Prozesse zu straffen und Ineffizienzen zu minimieren – und letztlich eine Menge Kosten zu sparen. Natürlich fehlt im industriellen Metaversum oft der Glanz und die Atmosphäre des Metaversums für den privaten Bereich, das Freizeitaktivitäten wie z. B. ein virtuelles Treffen in einem Café am Strand bieten kann. Man geht jedoch davon aus, dass die industrielle Nutzung erheblich zum Gesamtwachstum des Metaversum-Marktes beitragen wird, der bis zum Ende des Jahrzehnts ein Volumen von 500 Mrd. USD erreichen könnte.

Beide Sparten der virtuellen Welt greifen zunehmend auf eine ebenfalls leistungsstarke Technologie zurück – die KI. KI sorgt nicht nur für eine höhere Erlebnisqualität für den Benutzer, sondern verändert sie auch. Stellen Sie sich kurz ein virtuelles Café vor: Je genauer die Mimik und die Körpersprache Ihrer Freunde sind, desto authentischer wird die Interaktion. Vielleicht wünschen Sie sich aber auch eine belebte Atmosphäre mit anderen „Leuten“, die das Café besuchen.

Auch hier kann KI zur Schaffung einer realistischeren Umgebung beitragen, in der Sie mit digitalen Menschen interagieren können, anstatt mit faden, eher traditionellen Charakteren, die nicht von Spielern gesteuert werden (Non-Player Characters, kurz „NPCs“). Falls tatsächlich Menschen virtuell anwesend sind, können Sie sich dank der KI-Fortschritte sogar in Ihrer bevorzugten Sprache mit ihnen unterhalten.

In Südkorea, einem Vorreiter in Sachen KI, stürmen KI-generierte K-Pop-Bands die Charts und erobern die Herzen der Zuschauer. Abgesehen von der Unterhaltungsindustrie hat Seoul zunächst 180 Mio. USD für den Aufbau seiner Infrastruktur des Metaversums bereitgestellt. Das Technologieforschungsunternehmen ABI Research geht davon aus, dass bis zum Jahr 2030 etwa 700 Städte weltweit das Metaversum für elektronische Behördendienste, virtuellen Tourismus und die Bereitstellung von Remote-Arbeitsplätzen nutzen werden.

Im industriellen Metaversum sind KI-Anwendungen wohl noch bedeutender, nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht. Ein gutes Beispiel ist Surgical Science, ein Anbieter von Geräten und Software für die Simulation medizinischer Eingriffe. Die Simulationen des Unternehmens haben gezeigt, dass die Fehlerquote nach dem Training erheblich gesunken ist. Nicht nur in der Medizin können KI-gesteuerte Umgebungen reale Szenarien genau nachstellen, wodurch das Training effizienter, effektiver und praktisch risikolos wird.

So hat sich beispielsweise die britische Royal Air Force im vergangenen Jahr mit einem Unternehmen für Augmented-Reality-Technologie (AR) zusammengeschlossen, um ihr Training im Luftkampf zu verbessern. Durch die Simulationen werden nicht nur die Kosten und die Umweltbelastung gesenkt, sondern auch eine deutliche Verbesserung der Sicherheit erreicht. Mithilfe der KI können Piloten, die AR-Headsets tragen, sogar Nahkämpfe mit farbigen und hochauflösenden Bildern trainieren und so Szenarien simulieren, die in herkömmlichen Trainingssituationen praktisch nicht nachgestellt werden können.

Solactive Global Metaverse Innovation Index ggü. Nasdaq-100 Index

Dezember 2022 bis Dezember 2023

KI
Quelle: Bloomberg, Stand 31. Dezember 2023.

Das Metaversum könnte auch für Anleger interessant sein, die bei der Jagd nach Renditen auf Höhenflüge aus sind. Das vergangene Jahr war für den Technologiesektor ein echtes Comeback, und die Aktien aus den Bereichen Metaversum und KI haben sich besonders gut entwickelt. Mit einer Kurssteigerung von 71 % im Jahr 2023 übertraf der Solactive Global Metaverse Innovation Index den Nasdaq-100 Index um rund 17 Prozentpunkte.

4 Übergewichtungen in den Unterbranchen Anwendungssoftware und Interaktive Medien sowie ein beträchtliches Engagement in KI-bezogenen Titeln von nahezu 40 % verhalfen dem Solactive Index zu einer starken Wertentwicklung. Trotz der markanten Indexzusammensetzung ist der Metaverse-Index auf Cashflow-Basis nur geringfügig teurer als der Nasdaq-100 (mit einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von 24,1 gegenüber 22,3), aber auf Kurs-Buchwert-Basis um stolze 50 % günstiger.

Wir sind überzeugt, dass die Position des Metaversums an der Schnittstelle von Blockchain-Technologie und KI auch künftig vielversprechende Investitionsmöglichkeiten bietet. Wie die jüngste Entwicklung zeigt, haben diese Sektoren ein beträchtliches Wachstumspotenzial. Mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in allen Branchen dürfte ein KI-gestütztes Metaversum die Art und Weise, wie wir in Zukunft interagieren, arbeiten und Geschäfte abwickeln, grundlegend verändern. Diese strukturellen Trends eröffnen also zahlreiche Chancen für Anleger, doch wer an der Entwicklung partizipieren will, muss die Volatilität verkraften, die mit Investitionen in neue Technologien einhergeht.

Chirurgie, Gaming und Unterhaltung: Wie KI das Metaversum revolutioniert

Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)

  1. Quelle: Weltweiter Ausblick von Statista für das Metaversum, Oktober 2023.
  2. Quelle: ABI Research, Oktober 2023.
  3. Quelle: Red 6, 20. Juni 2023.
  4. Quelle: Bloomberg, Stand 31. Dezember 2023. Der Solactive Global Metaverse Innovation Index umfasst Unternehmen, die innovative Technologien für Produkte und Dienstleistungen rund um das Metaversum sowie unterstützende Blockchain-Technologien entweder bereitstellen oder selbst nutzen. Der Nasdaq-100 Index ist ein Börsenindex, der sich aus 101 Aktienwerten zusammensetzt, die von 100 der größten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors ausgegeben werden, welche an der NASDAQ-Börse notiert sind. Dabei handelt es sich um einen modifizierten, nach Marktkapitalisierung gewichteten Index. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein Indikator noch eine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Indizes werden nicht aktiv gemanagt und es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Wichtige Hinweise und die Geschäftsbedingungen des Datenanbieters finden Sie unter www.franklintempletondatasources.com.
  5. Quelle: Bloomberg, Stand: Februar 2024.

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FDP-Politiker fordern harte Gangart im Haushaltsstreit

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Finanzministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der FDP mehren sich die Stimmen für eine harte Gangart im Haushaltsstreit mit SPD und Grünen. „Wir müssen beim Parteitag einen Pflock einschlagen, so groß und fest verankert wie der Eiffelturm“, sagte der Thüringer Landeschef Thomas Kemmerich dem „Stern“ mit Blick auf den Bundesparteitag Ende April.

Der Finanzexperte der Bundestagsfraktion und Ex-Euro-Rebell Frank Schäffler sagte: „Parteitage sind dafür da, eine eindeutige Duftmarke zu setzen, wo man steht.“ Auch FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai bekräftigt in dieser frühen Phase der Haushaltsverhandlungen die harte Linie seiner Partei für die geforderte „Wirtschaftswende“.

„Bei der Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes werden wir um die Senkung der Abgabenlast, Bürokratieabbau und eine Priorisierung unserer Ausgaben nicht herumkommen“, sagte Djir-Sarai dem „Stern“. Alle demokratischen Kräfte müssten an diesen wichtigen Maßnahmen mitwirken. „Ohne die Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden wir all unsere Ziele in der Verteidigungs-, Sozial- und Umweltpolitik nicht erreichen können.“


Foto: Finanzministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Von Notz will Überprüfung von Geheimhaltungsregeln

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Konstantin von Notz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz (Grüne), fordert mit Blick auf Geheimhaltungsfragen eine „größere Professionalität und Ernsthaftigkeit“ von allen Beteiligten. Das von Russland abgehörte Gespräch hochrangiger Bundeswehroffiziere über Taurus-Marschflugkörper und der Geheimnisverrat im Verteidigungsausschuss seien „zwei sehr unschöne Vorgänge“, sagte er am Mittwoch den Sendern RTL und ntv.

An der geheimen Ausschusssitzung hatten rund 100 Personen teilgenommen. Von Notz fordert deshalb eine Überprüfung der Geschäftsordnung des Bundestags: „Das Gremium, in dem ich bin, zur Kontrolle der deutschen Nachrichtendienste, ist ja bewusst sehr viel kleiner gefasst. Wir haben nur 13 Sitze, zwölf Mitglieder im Augenblick, die in einem sehr viel kleineren Rahmen die Dinge besprechen wegen der Geheimhaltung. Und das muss man jetzt für die Strukturen und die Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages auch prüfen.“

Er glaube auch, dass die Bundesregierung das prüfen müsse, für alle möglichen Ausschusssitzungen. „Aber ich würde da jetzt nicht der Vorsitzenden einen Vorwurf machen, sondern einfach sagen, wir müssen da nachsteuern, auch bei unserer Geschäftsordnung. Und das Haus muss insgesamt dafür sorgen, dass wir die Geheimhaltungsvorgaben besser erfüllen.“


Foto: Konstantin von Notz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wachstumspole in Südostasien: Indonesien und die Philippinen

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Südostasien
Foto von June Chua (Quelle: LOIM)

Ein aktueller Marktkommentar von June Chua, Portfoliomanagerin Asian Equities bei Lombard Odier Investment Managers (LOIM):

Mit Blick auf das laufende Jahr werden Länder und Sektoren für Anleger interessant sein, die entweder durch lokale makroökonomische Stärke oder durch globale Exporte überzeugen. Dazu gehören zum Beispiel die binnenorientierte Märkte Indonesien und die Philippinen, die von einer Verlangsamung des globalen Wachstums weniger betroffen sein dürften. Zu den bedeutenden Entwicklungen in Indonesien gehören der Aufstieg des Landes zu einem führenden Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge und der bevorstehende Umzug in eine neue Hauptstadt. Bei den Philippinen sind es günstige Bewertungen und ein hohes Wirtschaftswachstumsprofil im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern.

Indonesien: Führender Hersteller von Batterien für E-Fahrzeuge

Das indonesische Wirtschaftswachstum sollte bis 2024 konstant bei etwa 5 % liegen und damit die meisten Industrieländer übertreffen. Zu Beginn des Jahres richteten sich alle Augen auf die Präsidentschaftswahlen. Das Ergebnis hat den Markt mit dem Sieg der Prabowo-Gibran-Kandidaten positiv überrascht. Die Prabowo-Gibran-Partei lag in den Umfragen vor der Wahl in Führung und profitierte vom Rückenwind des amtierenden Präsidenten Jokowi. Aufgrund des Ergebnisses könnte die Kontinuität der Politik die Unternehmen dazu ermutigen, sich wieder auf ihre Investitionspläne zu konzentrieren.

Entwicklungen wie der Aufstieg in der Wertschöpfungskette des verarbeitenden Gewerbes, die Positionierung Indonesiens als führender Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge und der Umzug in die neue Hauptstadt Nusantara dürften sich fortsetzen. Es wird erwartet, dass weitere politische Maßnahmen, die während des Wahlkampfs versprochen wurden, wie bezahlbarer Wohnraum und ländliche Entwicklung, Gestalt annehmen und den Investitionsanreiz für Indonesien weiter erhöhen werden.

In der Vergangenheit entwickelte sich der indonesische Aktienmarkt in Wahljahren positiv, da der neue Präsident und das neue Kabinett das Vertrauen der Marktteilnehmer stärkten:

Südostasien

Die Fundamentaldaten Indonesiens werden auch durch starke Unternehmensgewinne gestützt, die 2024 voraussichtlich um 13 % wachsen werden, knapp hinter denen Indiens. Die Initiativen zur Anziehung ausländischer Direktinvestitionen waren ein durchschlagender Erfolg, mit einem Rekord von 44 Mrd. USD allein im ersten Halbjahr 2023 durch Investitionen in die EV-Batteriekette und die Fertigung. Auch fallen die Banken- und Konsumwerte in Indonesien positiv aus, die ein guter Indikator für den Gesamtmarkt sind.

Eine neue Hauptstadt gegen die Überbevölkerung Jakartas

Die Idee einer neuen Hauptstadt gab es schon seit der Unabhängigkeit, als Präsident Soekarno (1945-1967) plante, die Hauptstadt nach Palangkaraya in Kalimantan zu verlegen. Auch Präsident Yudhoyono (2004-2014) brachte die Idee ins Spiel. Der Umzug wurde schließlich unter der Regierung von Präsident Jokowi beschlossen. Hauptgründe sind die Überbevölkerung Jakartas sowie die Verkehrsüberlastung. Jakarta ist eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt, in der mehr als 10 Millionen Menschen leben, und Prognosen zufolge wird die Bevölkerungszahl bis 2030 auf über 35 Millionen ansteigen.

Sie ist auch eine der am stärksten verstopften Städte. Die Nationale Entwicklungsplanungsbehörde (Bappenas) schätzt, dass Verkehrsstaus in Jakarta im Jahr 2017, dem letzten Jahr, für das Daten vorliegen, wirtschaftliche Verluste in Höhe von rund 4,7 Milliarden USD verursacht haben. Nusantara soll im Jahr 2045 fertiggestellt werden und 35 Mrd. USD kosten, wobei der Staat 20 % der Kosten trägt und der Rest durch öffentlich-private Partnerschaften und private Investitionen finanziert wird. Die Hauptstadt wird nach ihrer Fertigstellung die erste Stadt in Indonesien sein, die zu 100 % auf erneuerbare Energien setzt.

 Philippinen: Wachstum von 5,8 % in 2024 erwartet

Viele Anleger haben den Eindruck, dass es sich bei den Philippinen um einen kleinen, illiquiden Aktienmarkt handelt. Das stimmt natürlich – das Land hat eine Marktkapitalisierung von nur 274 Mrd. USD und macht weniger als 1 % des MSCI Asia ex Japan aus. Dennoch stehen die Philippinen im Jahr 2024 mit einem geschätzten BIP-Wachstum von 5,8 % recht gut da. Die Wirtschaft ist größtenteils binnenwirtschaftlich geprägt und würde von der globalen Konjunkturabschwächung abgeschirmt werden. Die Inflation hat sich ebenfalls abgeschwächt, und der Konsens geht davon aus, dass die Inflation im Jahr 2024 auf 3 % sinken wird, was deutlich innerhalb der Bandbreite der Zentralbank liegt.

Unter diesen Umständen ist es für die BSP, die Zentralbank, sehr günstig, mit Zinssenkungen zu beginnen, ähnlich dem erwarteten Kurs der Fed. Der Peso sollte bei sich verbessernden Außenbilanzen stabil bleiben. In der Vergangenheit haben die Philippinen in Zeiten von Zinssenkungen einen neuen Optimismus für private und unternehmerische Ausgaben erlebt. Das wird auch dieses Mal der Fall sein, insbesondere angesichts der günstigen Bewertungen und des hohen Wirtschaftswachstumsprofils im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern im Jahr 2024.

Auf den Philippinen sind die zinssensitiven Sektoren Banken und Immobilien gut aufgestellt. Das Kreditwachstum sollte sich angesichts der bis 2024 sinkenden Zinssätze beschleunigen und die Gesamtrentabilität trotz des Drucks auf die Nettozinsmargen verbessern. Im Immobiliensektor gibt es Unternehmen, die ihre Grundstücke schrittweise in ertragsfähige Vermögenswerte umwandeln und deren Büroimmobilienportfolios nicht zu stark auf das Business Process Outsourcing (BPO) ausgerichtet sind. Langfristig ist zu erwarten, dass die künstliche Intelligenz das untere und mittlere Ende des BPO-Geschäftsmodells stören wird.

Wachstumspole in Südostasien: Indonesien und die Philippinen

Foto von June Chua (Quelle: LOIM)

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IW: Wachstumschancengesetz dürfte Wirtschaft nur leicht ankurbeln

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Containerschiff in Wilhelmshaven (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Die abgespeckte Version des Wachstumschancengesetzes, über die der Bundesrat am Freitag entscheidet, wird die Wirtschaft wohl nur geringfügig ankurbeln. Das ergaben neue Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

Das am Freitag zur Abstimmung stehende Paket sieht mit rund 16 Milliarden Euro für den Zeitraum 2024 bis 2028 nur noch weniger als die Hälfte des ursprünglich geplanten Entlastungsvolumens vor. Gänzlich gestrichen hat der Vermittlungsausschuss unter anderem die vorgesehene Investitionsprämie.

Die positiven Effekte des abgespeckten Gesetzes werden wohl kaum spürbar sein: Bis zum Ende des Jahrzehnts dürften die Investitionen real insgesamt um sechs Milliarden Euro höher ausfallen, so das IW. Dies entspricht 1,5 Prozent der Investitionen im Jahr 2023. Zum Vergleich: Der erste Gesetzesvorschlag hätte immerhin zu einem Investitionsplus von elf Milliarden Euro geführt.

„Damit das Wachstumschancengesetz kraftvoll wirkt, müsste es vervielfacht werden“, sagte IW-Ökonom Tobias Hentze. Immerhin einen positiven Aspekt habe das Gesetz: „Es ist eine Signalwirkung für die Unternehmen. Kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen, ist besser, als auf der Stelle zu treten.“


Foto: Containerschiff in Wilhelmshaven (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Förderstopp für E-Lastenfahrräder sorgt für breite Kritik

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Wirtschaftsministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Förderstopp von gewerblichen E-Lastenfahrrädern durch das Bundeswirtschaftsministerium sorgt für laute Kritik – auch bei den Grünen.

Das Potenzial von Lastenrädern sei groß, sagte die zuständige Berichterstatterin der Grünen für den Radverkehr, Swantje Michaelsen, der „Rheinischen Post“. Laut Verkehrsministerium könnten bis zu 23 Prozent des Wirtschaftsverkehrs auf Lastenräder verlagert werden. Wer umsteige, leiste einen handfesten Beitrag zum Klimaschutz und entlaste die Städte von Lärm, Stau und Abgasen. „Ich setzte mich daher dafür ein, dass die Förderung von gewerblichen E-Lastenrädern im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zeitnah fortgeführt wird“, sagte Michaelsen.

Der Verkehrsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Dirk Binding, sagte der „Rheinischen Post“, in wirtschaftlich fordernden Zeiten sei jede Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen hilfreich, „die dazu beiträgt, den Verkehr umweltschonender zu machen“.

Auch die Interessenvertretung der Fahrradindustrie (ZIV) bewertete das Auslaufen kritisch. „Gerade bei den gewerblichen Flotten ist noch großes Potenzial, diese auf die nachhaltige Mobilitätsform mit Lastenrädern umzustellen“, so die Leiterin für Politik, Anke Schäffner. Pflegedienste, Handwerker oder Schornsteinfeger könnten davon profitieren.

Laut „Rheinischer Post“ wurden im Rahmen des ist des Ende Februar ausgelaufen Förderprogramms seit März 2021 Mittel in Höhe von 15,6 Millionen Euro für 10.653 gewerbliche E-Lastenfahrräder bewilligt. Eine Fortführung werde noch geprüft, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der Zeitung.


Foto: Wirtschaftsministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bitcoin Halving : Alles, was du wissen musst

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Im April steht das nächste Bitcoin Halving an

Beim Halving halbiert sich die Belohnung, die Miner für das Erstellen eines Bitcoins (BTC) erhalten. Es ist bereits das vierte seit Entstehung der Kryptowährung. Ungefähr alle vier Jahre findet ein Halving statt, somit geht der Wert der Belohnung immer weiter gegen 0. Doch was bedeutet das für die Kryptowelt? Welche Vor- und Nachteile bringt das Halving mit sich?

Die aktuelle Lage

Zurzeit herrscht ein Bullenmarkt im Bereich Kryptowährungen. Grund dafür ist der kürzlich erschienene Spot ETF von Bitcoin. ETFs sind börsengehandelte Fonds und Spot bedeutet in dem Zusammenhang, dass Bitcoin zum aktuellen Kurs erworben werden. Spot ETFs ermöglichen es also, direkt in Bitcoin zu investieren. Man muss sich dafür aber weder mit der Blockchain-Technologie noch mit der Verwahrung der Coins beschäftigen, wie es bei einem gewöhnlichen Investment in BTC der Fall ist. Das eröffnet einer größeren Zielgruppe Zugang zu der Kryptowährung. Nach dem Erfolg der Spot ETFs von Bitcoin sind auch Spot ETFs der Kryptowährung Ethereum im Gespräch.

Das Aufkommen der Bitcoin ETFs hat dazu geführt, dass die Preise ansteigen. Verantwortlich dafür ist die erhöhte Nachfrage nach der Kryptowährung, die mit dem Erscheinen der neuen ETFs einherging. Der Kurs geht derzeit also steil nach oben. Doch nicht nur die ETFs, auch das anstehende Halving können Auslöser dafür sein.

So funktioniert das Halving

Das nächste Bitcoin Halving ist für den 20. April angesetzt. Bitcoin unterliegt dem Proof-of-work-Verfahren. Das bedeutet, dass Bitcoin-Miner für das Schürfen von Blöcken für die Blockchain Belohnungen, sogenannte Rewards, erhalten. Sie nutzen dafür die Energie ihrer Rechner und Server. Zurzeit liegt der Reward für die Herstellung eines Blocks bei 6,25 Bitcoin. Mit dem Halving halbiert sich diese Belohnung und liegt somit danach bei 3,125. Seit der Entstehung von Bitcoin im Jahr 2008 haben bereits drei Halvings stattgefunden.

Das bedeutet, der Reward lag zu Beginn bei 50 BTC. Außerdem bedeutet es, dass der Wert immer weiter gegen 0 geht und die Miner irgendwann gar keine Belohnung mehr für das Schürfen erhalten (abgesehen von den Transaktionsgebühren). Rechnet man weiter, wird das im Jahr 2140 der Fall sein. Dann wird der feste Bitcoin-Bestand von knapp 21 Millionen BTC erreicht sein.

Was bedeutet das für die Miner?

Das Halving hat einen großen Einfluss auf die Miner. An diesem Tag verringern sich folglich die Einnahmen der Miner. Das kann dazu führen, dass einige Miner aussteigen und nach einer anderen Einnahmequelle suchen. Für die bleibenden Miner bedeutet das mehr Arbeit; sie müssen ihre Effizienz steigern.
Wenn im Jahr 2140 alle Bitcoins gemined sind, heißt das aber nicht, dass es keine Miner mehr braucht. Ihre Arbeit besteht dann nur noch darin, Transaktionen zu validieren und zu bestätigen. Diese Aufgabe führen sie bereits neben dem Schürfen durch. Lediglich die Produktion neuer Bitcoins bleibt dann aus.

Die Vor- und Nachteile

Das Halving bringt auch einige Vor- und Nachteile mit sich. In der Vergangenheit hat sich nach jedem anstehenden Halving ein Bullenmarkt etabliert. Die Preise von Bitcoin schossen in die Höhe, was besonders den Bitcoin-Besitzern zugutegekommen ist, die aus dem Markt aussteigen wollten. Obwohl wir es derzeit bereits mit einem Bullenmarkt zu tun haben, ist es anzunehmen, dass der Bitcoin-Preis in den Tagen nach dem 20. April noch weiter ansteigen wird. In diesem Tagen verringert sich nämlich das Angebot, weil es dann voraussichtlich weniger Miner gibt. Und bei gleichbleibender Nachfrage führt dies zu einem höheren Preis. Aktuell liegt der Kurs bei ungefähr 66.500 Euro. Ein weiterer Anstieg könnte zu erwarten sein.

Hingegen sind die Umstände des Halvings weniger rentabel für Mining-Firmen sowie für die einzelnen Miner, vor allem weil sie zurzeit bereits mit steigenden Energiepreisen zu kämpfen haben. Einzelne Mining-Firmen könnten deshalb nach dem Halving vom Markt verschwinden. Somit ist das Halving insgesamt eine große Chance für alle Anleger, jedoch nachteilig für alle Miner.

Autor: Maximilian Schmidt ist CEO der CPI Technologies GmbH (https://cpitech.io/). Die Firma ist spezialisiert auf Softwareentwicklung in den Bereichen Blockchain und digitale Produktentwicklung. Am 09. April ist CPI Sponsor der Frankfurter Tokenisierungskonferenz (https://tokenizationsummit.de), wo Interessenten mehr über das Thema Tokenisierung erfahren können.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ifo: Mangel an Fachkräften nimmt leicht ab

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Fachkräftemangel unter den Unternehmen in Deutschland hat zuletzt etwas abgenommen. Das ergab die jüngste Ifo-Konjunkturumfrage bei etwa 9.000 Firmen in ganz Deutschland.

Unter Engpässen an qualifizierten Arbeitskräften leiden demnach derzeit 36,3 Prozent der Firmen, nach 38,7 Prozent im Oktober 2023. Vor einem Jahr waren es noch 43,6 Prozent. „Die schwächelnde Konjunktur verringert die Nachfrage nach Fachkräften kurzfristig“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. „Das grundlegende Problem ist aber gekommen, um zu bleiben.“ Wenn die Konjunktur wieder anziehe, werde auch der Mangel wieder zunehmen, ergänzte Wohlrabe. „Zudem wird der demografische Wandel das Problem in den nächsten Jahren weiter verschärfen.“

Besonders stark betroffen sind die Dienstleister (42 Prozent). In der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung finden 69,2 Prozent nicht die Bewerber, die sie brauchen. Im Hotelgewerbe und der Logistik sucht rund jedes zweite Unternehmen händeringend Fachpersonal. Aufgrund des Auftragsmangels in der Industrie ist der Fachkräftemangel dort seit mehr als einem Jahr rückläufig und liegt nun bei 28,2 Prozent. Am stärksten ist dort mit 40,3 Prozent die Nahrungsmittelindustrie betroffen. Im Handel und im Bauhauptgewerbe klagen etwas mehr als ein Viertel der Unternehmen über einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts