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Bericht: Tesla plant Stellenabbau

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Tesla-Auto (Archiv), via dts NachrichtenagenturAustin (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Elektroautobauer Tesla will einem Medienbericht zufolge mehr als zehn Prozent seiner Belegschaft weltweit entlassen. Das habe Unternehmenschef Elon Musk am Montag in einer internen Mitteilung erklärt, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

„Im Laufe der Jahre sind wir schnell gewachsen und haben mehrere Fabriken rund um den Globus errichtet“, schreibt Musk demnach. „Durch dieses schnelle Wachstum kam es in bestimmten Bereichen zu einer Verdoppelung von Rollen und Aufgaben. Während wir das Unternehmen auf die nächste Wachstumsphase vorbereiten, ist es äußerst wichtig, jeden Aspekt des Unternehmens auf Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen zu überprüfen.“

Im Rahmen dieser Bemühungen habe Tesla „eine gründliche Überprüfung der Organisation vorgenommen und die schwierige Entscheidung getroffen, unseren Personalbestand weltweit um mehr als zehn Prozent zu reduzieren“, so Musk. „Es gibt nichts, was ich mehr hasse, aber es muss getan werden. Dies wird uns in die Lage versetzen, schlank, innovativ und hungrig für die nächste Wachstumsphase zu sein.“

Tesla äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Plänen, eine kurzfristige Anfrage sei unbeantwortet geblieben, schreibt das „Handelsblatt“.


Foto: Tesla-Auto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024

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TOP JOB-Gewinner 2024

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024
Die fulminante Feier am 12.04. gipfelte in der Preisverleihung der Erstplatzierten der vier Größenkategorien.

Jedes Jahr kürt TOP JOB auf dem festlichen Jahresgipfel unter allen mittelständischen Top-Arbeitgebern die Besten der Besten, um ihre herausragenden Leistungen in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitgebertums und der Zukunftsfähigkeit zu würdigen. Ihre Ehrung als Arbeitgeber des Jahres zeugt vom Wandel hin zu mehr Arbeitnehmerfreundlichkeit am Standort Deutschland – und dem großen wirtschaftlichen Erfolg, den diese Transformation mit sich bringt. Dieses Jahr luden die Veranstalter zur Ehrung in das ehemalige Großraumkino Kosmos in Berlin ein.

Treffen, connecten und lernen

Zu diesem Anlass kamen nicht nur die nominierten und preistragenden Unternehmen zusammen. Auch Prominenz aus Wirtschaft und Karriereforschung würdigte die Wandeltragenden, darunter Peter Altmaier und Prof. Dr. Heike Bruch. Der ehemalige Bundesminister sowie die Direktorin des Leadership-Institutes der Universität St. Gallen und wissenschaftliche Leiterin von TOP JOB sprachen sich für die Stärkung der Arbeitsplatzkultur aus und zeigten sich erfreut über die Leistungen der mittelständischen Gewinnerunternehmen.

Auch Mitglieder der prestigeträchtigen TOP JOB-Jury ließen es sich nicht nehmen, die Köpfe hinter den zukunftsorientierten Firmen kennenzulernen und mit ihnen über wichtige Punkte des Change-Prozesses in der Arbeitgeberkultur zu sprechen. „Der Unternehmensdoktor“ Dr. Dr. Cay von Fournier, Personalmanager Prof. Dr. Gunther Olesch und geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB) Marc S. Tenbieg beantworteten Fragen aus dem Mittelstand.

Highlight des Abends: die Podiumsdiskussion unter anderem zum Thema „4-Tage Woche & Co.: Boost für Gesundheit und Arbeitgeberattraktivität oder das Aus für Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand?“, moderiert von Gabor Steingart. Herr Altmaier und Prof. Bruch diskutierten mit Herrn Tenbieg vom Deutschen Mittelstandsbund sowie Stefan Walliser, Geschäftsführer der arvenio marketing GmbH, über die Sinnhaftigkeit und die Erfolgschancen dieses Unterfangens in der Realwirtschaft. Ein After-Event-Movie sowie ein Zusammenschnitt der Podiumsdiskussion werden ein paar Wochen nach dem Event online zur Verfügung stehen.

TOP JOB-Gewinner 2024

Als Basis für die Auszeichnung dient eine umfangreiche Mitarbeitenden- und Managementbefragung, mit deren Hilfe die Mittelständler aus ganz Deutschland und unterschiedlichsten Kategorien an ihren Qualitäten als Arbeitgeber arbeiten. Zusätzlich bewertet die 16-köpfige Jury die Ergebnisse der Unternehmen in den einzelnen Leistungsdisziplinen. Organisatorin ist die zeag GmbH, das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel.
Je Größenklasse wurden drei Unternehmen für den begehrten Top-Rang nominiert. Die Klassen bemessen sich anhand der Mitarbeitendenzahlen der teilnehmenden Unternehmen.

Größenklasse A (9-100 Mitarbeitende)
ZAM eG, IT-Dienstleister aus Neu-Isenburg/Zeppelinheim-Ost
arvenio marketing GmbH, Onlinemarketing-Agentur aus Rottweil
Adecco Medical, Karriere- und Personalmanagement aus Hamburg

Größenklasse B (101-250 Mitarbeitende)
IC TEAM Personaldienste GmbH, Personaldienstleister aus Bautzen
Saller Unternehmensgruppe, Immobilieninvestor aus Weimar
Iqony Solar Energy Solutions GmbH, Solardienstleister aus Würzburg

Größenklasse C (251 -500 Mitarbeitende)
Intrum, Inkassounternehmen aus Hamburg
comcross holding GmbH + comcross GmbH, Telekommunikationsunternehmen aus Leonberg
MEYLE AG, Autoteilehersteller aus Hamburg

Größenklasse D (501-5000 Mitarbeitende)
Endress+Hauser Conducta GmbH & Co. KG, Hersteller im Maschinenbau aus Gerlingen
TeamBank AG, Bank aus Nürnberg
Funk Gruppe GmbH, Versicherungsunternehmen aus Hamburg

Auf topjob.de stehen alle ausgezeichneten Unternehmen aufgelistet zur Verfügung.

Sabina Schwachenwalde: Ungleich behandelt

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Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde: „Das Machtgefälle zwischen Ärzt:in und Patient:in ist sehr groß“

In ihrem Buch “Ungleich behandelt” geht die Ärzt*in Sabina Schwachenwalde den politischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Medizin nach. Als Post-Covid-Patient*in hat sie das Gesundheitssystem von seiner anderen Seite kennengelernt. Im Interview berichtet sie von Schieflagen im System, warum Diversität allein keine Lösung ist und warum es wichtig ist, zu wissen, wie die akademische Medizin entstanden ist.

„Es gab schon immer Menschen, die Wissen zu Gesundheit hatten. Es waren mehrheitlich Frauen, die früher das Wissen über Generationen weitergegeben haben, etwa, wie man Wunden versorgt oder Geburten begleitet”, sagt sie. “Dieses Wissen geriet ab dem 14. Jahrhundert ins Visier der Hexenverfolgungen. Zur gleichen Zeit wurde die Medizin als Fach institutionalisiert und als männlicher Beruf etabliert. Es ist hilfreich zu wissen, dass die ganze Disziplin aus einer männlichen Perspektive entstanden ist.“

Schwachenwalde findet, auch heute gäbe es Schieflagen im Gesundheitssystem, die sich negativ auf die Behandlung der Patient:innen auswirkten. “Die Menschen, die in der Medizin arbeiten, bilden aber weiterhin nicht die Gesellschaft ab”, sagt sie. Hierfür will sie unter anderem mit dem Verein “Feministische Medizin e.V.” ein Bewusstsein schaffen.

Über Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde, geboren 1991 in Brandenburg, ist Ärzt*in und Aktivist*in. Während ihres Studiums in Berlin, Istanbul und Melbourne forschte sie zu medizinischer Versorgung von Frauen aus eingewanderten Familien und schrieb journalistische Texte. Als Mitbegründer*in des Vereins Feministische Medizin e.V. setzt sie sich ehrenamtlich für gesundheitspolitische Themen ein. Durch ihre Arbeit in der Geburtshilfe kennt Sabina Schwachenwalde das Gesundheitssystem aus ärztlicher Perspektive, seit ihrer eigenen Post-Covid-Erkrankung auch aus Patient*innensicht.

Bild Sabina Schwachenwalde, 24.10.2023, Berlin copyright Paula Winkler

Quelle: messe.rocks GmbH

Staffelfinale mit Bieterschlacht

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Staffelfinale mit Bieterschlacht um spirituelle Weltneuheit von Kärntner Kultjuwelier | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Kärntner Juwelier will mit „Nano Venture“ Tradition & Moderne in einem Schmuckstück vereinen und wertvolle Informationen für die Ewigkeit konservieren. Eine technische Innovation, die die Business Angels bewegt. Aber bekommen sie einen Zuschlag?

Staffelfinale für die 11. Staffel von „2 Minunten 2 Millionen“: Ein bewegender Abend steht für die Investoren an, als das Kärntner Juwelierunternehmen Schützlhofer mit dem Start-Up „Nano Venture“ mit der revolutionären Schmuck-Idee die Bühne betritt. Die Juweliere und das Vater-Sohn-Duo Gerald und Paul Schützlhoffer aus Kärnten (Bezirk Villach) präsentieren mit „Nano Venture“ ein Schmuckstück, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Mittels Lasertechnologie werden heilige Schriften auf Nanochips geschrieben.

So können Worte in Erinnerungen verwandelt und Werte über Generationen bewahrt werden. „Wertvolle Bücher und deren Inhalte, nach denen Menschen bereits viele tausende Jahre leben, werden niemals aus der Mode kommen.“, erklärt Paul. Mit ihren Schmuckkreationen konnte das Familienunternehmen bereits Musikgrößen der Rapszene wie Loredana oder Manuellsen begeistern. Die Investoren sind beeindruckt von der technologischen und handwerklichen Innovation.Doch wird das Interesse der Investoren ausreichen, um sich ein Investment zu sichern?

Umweltsünder adé – sind Mehrwegwindeln die Zukunft?

Magdalena Binder aus Salzburg (Bezirk Hallein) möchte mit „Mata Origin“ die Umwelt entlasten. Ihr müllfreies Wickelsystem stärkt nicht nur die Bindung zwischen Eltern und Kind, sondern reduziert auch den enormen Windelmüll. Allein im deutschsprachigen Raum werden täglich über 10 Millionen Windeln weggeworfen. Aber herkömmliche Einweg-Windeln sind nicht abbaubar. Mit den waschbaren und plastikfreien Windeln von „Mata Origin“ könnten so über 10 Prozent des gesamten Restmülls vermieden werden. Das Interesse der Investoren scheint unterschiedlich geprägt. „Ich war anfangs ein bisschen zögerlich, ob ich überhaupt die Produktidee gut finde“, sagt Eveline Steinberger. Wird es zu einem Investment kommen?

Außerdem mit dabei am 16. April ist das neuartige Alarmsystem „Foxhole Security“ aus Deutschland und die umweltfreundliche Gelsenabwehr-Duschseife „Skeetoo“ aus Salzburg (Bezirk Hallein).

Franz Kurz im Kampf gegen Finanzsorgen: „Schluss mit Schulden“ um 21:55 Uhr auf JOYN & PULS 4

Finanzexperte Franz Kurz steht vor einem seiner schwierigsten Fälle. Franz Z. hat seinen Job als LKW-Fahrer verloren. Seitdem wird er von Schulden erdrückt. Seine finanziellen Mittel sind begrenzt, die 30 Quadratmeter Wohnung ist notdürftig eingerichtet. Der Finanzexperte soll ihm helfen, sich aus der schwierigen Lage zu befreien. Das, was er dabei zu sehen und hören bekommt, ist allerdings schwer zu verdauen. Doch Franz kurz ist für seine Beharrlichkeit bekannt und will versuchen den Geldfluss in die richtigen Bahnen zu lenken.

Außer Kontrolle ist auch die Lebenssituation des 43-jährigen Markus M.. Der Tiroler wollte die Firma seines Vaters retten, doch das Einzige, was ihm geblieben ist, sind die Schulden des Familienunternehmens. Da der Vater die 20.000 Euro bei der Bank nicht aufbringen kann, wird Markus M. in die Verantwortung gezogen. Damit beginnt eine finanzielle Abwärtsspirale. Markus M. sieht sich bereits mit Zwangsvollstreckungen wegen ausstehender Zahlungen konfrontiert. Schuldencoach Franz Kurz hat in diesem Fall einen Masterplan erstellt.

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ & „Schluss mit Schulden“ immer dienstags ab 20:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Bild © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

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IG Bau EZB Bank of England Industrie Großbritannien Lohn Stillstand
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Industrieproduktion in der Eurozone fiel im Februar um 6,4 % im Jahresvergleich und damit deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Industrieproduktion im Euroraum um 0,8%. Diese Ergebnisse überraschten den Konsens nach unten/oben. Aufgeschlüsselt nach Ländern hat sich die Leistung Deutschlands im Februar deutlich verbessert und die Erwartungen deutlich nach oben übertroffen, ebenso wie die Spaniens.

Deutschland war in der Vergangenheit ein guter Frühindikator für die übrige Industrieproduktion des Euroraums, so dass die starke monatliche Leistung darauf hindeutet, dass wir das Schlimmste der europäischen IP-Schwäche hinter uns haben. Das Wachstum der Industrieproduktion in Italien und Frankreich hat sich im Februar zwar noch verbessert, ist aber deutlich schwächer ausgefallen als vom Konsens erwartet.

Während die Industrieproduktion im Euroraum im Jahresvergleich weiterhin schrumpft, deuten die monatlichen Zahlen darauf hin, dass wir das Schlimmste hinter uns haben dürften. Zukünftige Produktions- und Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Industrieproduktion auch in Zukunft wachsen wird. Diese Erholung ist eine gute Nachricht, vor allem angesichts der schwachen Leistung der chinesischen Wirtschaft auf der Nachfrageseite und der Versorgungsunterbrechungen am Roten Meer auf der Angebotsseite. Die Vorstellung, dass die Industrieproduktion ihren Tiefpunkt erreicht hat und sich nun erholen wird, entspricht dem Szenario der EZB-Projektion vom März. Ich bin daher nach wie vor der Meinung, dass die EZB ihren Leitzins erstmals im Juni senken und dann weiter senken wird, und zwar mindestens vier Mal in diesem Jahr.

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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Scholz hofft auf "Deeskalation" zwischen Israel und Iran

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Shanghai (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung setzt nach dem iranischen Angriff auf Israel auf „Deeskalation“.

Es müssten sich jetzt alle Bemühungen darauf richten, zu deeskalieren und alle Seiten dazu zu bewegen, ein möglichst wenig und gar nicht eskalierendes Verhalten an den Tag zu legen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. „Und diesen Konflikt wieder einzufangen und herunterzudimmen, das ist das, was jetzt ansteht und worauf sich auch die deutsche Außenpolitik in diesem Moment konzentriert“, fügte sie hinzu.

Zuvor hatte sich bereits Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ähnlich geäußert. „Alle sind sich einig darüber, dass die Art und Weise, wie es Israel gelungen ist, diesen Angriff mit Partnern vor Ort und auch internationalen Partnern zurückzuweisen, wirklich beeindruckend gewesen ist“, sagte er am Rande seiner China-Reise in Shanghai. Das sei eine „große Leistung“ auch der israelischen Armee, der israelischen Luftverteidigungskräfte. Er sei ein Erfolg, „der vielleicht auch nicht verschenkt werden sollte“, so Scholz. „Deshalb auch unser Ratschlag, selbst zur Deeskalation beizutragen.“


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Faeser fürchtet nach Nahost-Eskalation Konsequenzen für Deutschland

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Nancy Faeser (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnt nach der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran vor etwaigen Konsequenzen für Deutschland. „Die brandgefährliche Eskalation durch den beispiellosen Angriff des iranischen Mullah-Regimes auf Israel ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Wir wissen, wie sich Eskalationen im Nahen Osten auch in Deutschland auswirken können. Seit den Terrorangriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem folgenden Gaza-Krieg gibt es einen drastischen Anstieg von antisemitischen Straftaten.“ Die SPD-Politikerin sagte: „Die Spirale, dass Eskalationen im Nahen Osten zu noch mehr widerwärtigem Judenhass bei uns führen, müssen wir durchbrechen.“ Die Sicherheitsbehörden seien sehr wachsam und beobachteten genau, „ob die aktuelle Eskalation durch das iranische Regime Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland hat“. Dabei habe der Schutz von israelischen und jüdischen Einrichtungen in Deutschland höchste Priorität.

In diesem Zusammenhang dankte Faeser den Polizeikräften der Länder „für ihren starken Einsatz zum Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen“. Seit dem Terrorangriff am 7. Oktober seien die Schutzmaßnahmen noch weiter hochgefahren worden. Die Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern tauschten sich eng aus, um die Bedrohungslage laufend zu bewerten. Dies gelte ebenso für internationale Partner, insbesondere für Frankreich.


Foto: Nancy Faeser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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RB-Verteidiger Raum hofft auf "Sommermärchen" bei EM

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David Raum (RB Leipzig) (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – David Raum, Linksverteidiger von RB Leipzig, hofft nach seiner zuletzt steigenden Formkurve auf eine Berücksichtigung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Fußball-EM im Sommer.

„Die Nominierung im März war natürlich etwas Großes für mich, und gegen die Niederlande durfte ich außerdem ein paar Minuten ran und habe es nicht schlecht gemacht“, sagte er dem „Kicker“. Er hoffe, bei der EM dabei zu sein und „vielleicht an einem neuen Sommermärchen mitschreiben“ zu können.

Zwar sei wohl Maxi Mittelstädt von den Werten her aktuell der beste Linksverteidiger, aber Nagelsmann habe ihm klar aufgezeigt, dass er für das Gefüge der Mannschaft als „physischer Mentalitätsspieler“ wichtig sein könne, so Raum. „Diese Rolle habe ich akzeptiert und gut angenommen, so wurde mir das auch mitgeteilt.“ Wichtig sei, dass man in der Nationalmannschaft eine Turnier-Dynamik reinkriege, die zum Erfolg führe, fügte der Defensivspieler hinzu.


Foto: David Raum (RB Leipzig) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Michael Müller zeigt Verständnis für Kritik an Corona-Maßnahmen

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2G-Regel während Corona-Pandemie (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte über eine Aufarbeitung der Pandemie-Zeit zeigt Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) Verständnis für Kritik an den Corona-Maßnahmen. Mit einem anderen Auftreten wäre etwa die Debatte über eine Impfpflicht anders verlaufen, sagte Müller am Montag im RBB-Inforadio.

„Ich glaube, mit einer klaren Kommunikation von Anfang an – in die eine oder andere Richtung – hätte man das auffangen können.“ Aus heutiger Sicht hätte man außerdem noch intensiver mit anderen wissenschaftlichen Institutionen und Experten sprechen müssen, ergänzte Müller – jenseits von Virologen und Epidemiologen: „Die waren natürlich die wichtigsten Berater für uns, um einzuschätzen, was auf uns zukommt. Aber die Folgen kommen ja aus anderen Bereichen. Da kann und muss man sich intensiver beraten lassen.“

Bei allen schwierigen Situationen in der Corona-Zeit habe der Gesundheitsschutz immer im Mittelpunkt aller Entscheidungen gestanden, ergänzte der SPD-Politiker.


Foto: 2G-Regel während Corona-Pandemie (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Industrie hat kaum noch mit Materialknappheit zu kämpfen

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Industrie hat kaum noch mit Materialknappheit zu kämpfen. Im März meldeten 10,2 Prozent der befragten Firmen Engpässe, nach 14,6 Prozent im Februar, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Ifo-Instituts ergab.

„Die Versorgung von Rohstoffen und Vorprodukten hat sich in der letzten Zeit deutlich verbessert“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Die Situation entspreche inzwischen fast wieder dem Stand vor der Coronakrise. „Der Tarifstreit bei der Deutschen Bahn wurde beigelegt und die Logistikbranche hat sich an die Verhältnisse im Roten Meer angepasst. Deshalb gibt es momentan weniger Probleme“, so Wohlrabe.

In keiner Branche übersteigt der Anteil der von Engpässen betroffenen Firmen 20 Prozent. Am stärksten betroffen sind die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten mit 18,2 Prozent. Dicht gefolgt von den Produzenten elektrischer Ausrüstungen (17,5 Prozent), dem Maschinenbau (14,4 Prozent) und der chemischen Industrie (14,5 Prozent). In den übrigen Branchen sind es teilweise deutlich unter zehn Prozent. Im Dezember 2021 hatte die Industrie den Höhepunkt der Lieferprobleme erlebt, als 81,9 Prozent der Betriebe Schwierigkeiten meldeten.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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