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Nouripour beklagt jahrelangen "Kuschelkurs" mit dem Iran

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Protest gegen den Iran (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Omid Nouripour sieht historisch schwere außenpolitische Versäumnisse in Deutschlands Umgang mit dem Iran. „Es ist richtig, dass es Jahre und Jahrzehnte lang einen Kuschelkurs gegeben hat“, sagte Nouripour im „Spiegel“-Spitzengespräch mit Moderator Markus Feldenkirchen, der Politologin und Nahost-Expertin Bente Scheller und Autor Richard C. Schneider.

Deutschland habe sich dabei noch von anderen Staaten abgehoben. So sei etwa kurz nach einem tödlichen Anschlag auf iranische Oppositionelle in Berlin im Jahr 1992 eine deutsche Delegation nach Iran gereist. Grund seien wirtschaftliche Interessen oder die Illusion einer historischen Verbundenheit zwischen Deutschland und dem Iran gewesen. „Ich glaube, da gab es ganz viel Romantik in den Beziehungen, die wegmusste.“

An einem Treffen des damaligen Außenministers und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem früheren iranischen Staatspräsidenten Hassan Rohani im Jahr 2016 wollte Nouripour indes keine Kritik üben. „Dass ein Außenminister auch mal dreckige und blutige Hände schüttelt, gehört zu seinem Job dazu.“ Es gebe inzwischen jedoch „gute Gründe, warum Annalena Baerbock nicht hingefahren ist, die letzten zweieinhalb Jahre“, sagte Nouripour mit Blick auf die amtierende grüne Außenministerin. Inzwischen habe sich die deutsche Linie gegenüber dem Regime verändert. „Ich glaube, dass wir diesen Kuschelkurs spätestens im Oktober 2022 mit den letzten Protesten in Iran verlassen haben.“

Zudem rechnet Nouripour damit, dass das iranische Regime noch zu seinen Lebzeiten gestürzt wird. „Ich bin tief davon überzeugt, wir werden noch erleben, dass diese Frauen aufhören werden, sich unterdrücken zu lassen und die Übermacht dieses Regimes brechen werden“, sagte er.

Die Macht der Frauen zeige sich dabei umso stärker, je repressiver die Staatsführung reagiere. „Nach dem Anziehen der Regeln für die Zwangsverschleierung sieht man mal wieder viele, viele Stimmen von unglaublich starken Frauen“, so Nouripour. Frauen seien zwar „nicht die einzigen, die die Proteste tragen, aber ihre Rechte werden am meisten beschnitten“.

Nouripour, der in Teheran geboren wurde und bis zum 13. Lebensjahr im Iran aufwuchs, sprach auch über seine Erfahrungen mit dem Hass, den das Regime gegen Israel schürt. „Es ist Teil der Staatsdoktrin des Iran, dass man Israel zerstören muss“, so Nouripour.

„Wir sind morgens in die Schule, haben uns erst mal aufgestellt in Reihen zum Morgenappell und haben gerufen: `Tod Israel`, bevor wir in den Unterricht gehen durften“, schildert der Grünen-Chef seine Kindheitserlebnisse. „Da gibt es einen Grundsatz an Hass.“


Foto: Protest gegen den Iran (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Gipfel beginnt – Scholz rät Israel von Gegenschlag ab

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Olaf Scholz am 17.04.2024, via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) rät Israel nach dem Angriff des Irans von einem Gegenschlag ab. Den Erfolg der gelungenen Verteidigung „sollte Israel jetzt nutzen und deshalb wäre eine entsprechende Reaktion militärischer Art sicherlich nicht angesagt“, sagte er am Mittwoch in Brüssel zum Auftakt der Außerordentlichen Tagung des Europäischen Rates.

Bei dem Gipfel werde es auch um die Frage von verschärften Sanktionen gegen den Iran gehen, kündigte der Kanzler weiter an. Dazu befasse sich der Juristische Dienst der EU-Kommission aktuell mit dem rechtlichen Prozedere. Einen solchen direkten Angriff des Irans auf Israel wie den in der Nacht zu Sonntag habe es noch nicht gegeben, so Scholz.

Zuletzt hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach Gesprächen mit Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihrem britischen Amtskollegen David Cameron zwar den Partnern für ihre Unterstützung gedankt, aber darauf verwiesen, dass Israel seine eigenen Entscheidungen treffe.

Beim zweitägigen Treffen der EU-Spitzen steht neben der Lage in Nahost auch der Ukrainekrieg auf der Tagesordnung. Dabei will Scholz für die Lieferung weiterer Luftabwehrsysteme werben. Außerdem beschäftigt sich der Europäische Rat am Mittwoch und Donnerstag mit der Wirtschafts- und Agrarpolitik in der EU sowie den Beziehungen zur Türkei.


Foto: Olaf Scholz am 17.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Lauterbach signalisiert zu Krankenhausreform Kompromissbereitschaft

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Krankenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) signalisiert im Streit um die geplante Krankenhausreform Kompromissbereitschaft. Von den Ländern seien Forderungen gekommen, bei denen „wir uns definitiv bewegen können“, sagte er am Mittwoch in Berlin nach den Gesprächen mit den Vertretern der Länder und der Fraktionen.

Es seien aber auch andere Punkte dabei, „da werden wir uns nicht so gut bewegen können“, fügte der Minister hinzu. Mehr Entbürokratisierungen sowie eine weitere Öffnung der Sektorengrenzen seien möglich. Da habe er die Länder um konkrete Vorschläge gebeten. „Wenn die umsetzbar sind, setzen wir die um.“ An den strengen Qualitätsvorgaben des Bundes will Lauterbach derweil festhalten. Ausnahmen soll es aber bei unbedingt benötigten „Sicherstellungshäusern“ geben.

Gleichzeitig warnte der Gesundheitsminister vor einem Scheitern der Reform. Daran gebe es auch unter den Ländern keinen Zweifel. Das sei eine „einmalige, eine historische Gelegenheit“, das Krankenhaussystem so aufzubauen, wie es benötigt werde. „Gelingt uns das nicht, springt uns der Ball vom Fuß“, komme es zu einem unkontrollierten Krankenhaussterben, sagte Lauterbach.


Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Strack-Zimmermann fordert Bürokratieabbau in der EU

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturGmund am Tegernsee (dts Nachrichtenagentur) – Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, mahnt angesichts der aktuellen Krisen ein entschlosseneres Auftreten Europas an. „Wir werden letztendlich die Wirtschaft stärken müssen, das heißt, es muss aufhören, dass in Brüssel eine Regel nach der anderen getroffen wird“, sagte Strack-Zimmermann am Mittwoch dem TV-Sender ntv.

„Jedes Unternehmen wird Ihnen hier sagen, man bricht unter der Last zusammen.“ Die FDP-Politikerin kritisiert die Vielzahl an Vorschriften und Regularien, die auf EU-Ebene erlassen würden. Sie fordert einen Paradigmenwechsel: „Wenn ich Präsidentin der Kommission wäre, würde ich, bevor neue Regeln kommen, erst mal drei rausschmeißen pro Regel, um mal wieder ins Dickicht zu gucken.“

Auch die EU-Kommission selbst habe den Überblick verloren, so Strack-Zimmermann: „Es gibt übrigens eine Anfrage an die Kommissionspräsidenten, wie viele Regeln sie geschaffen hat. Es kam keine Antwort, weil sie selber nicht mehr überblickt.“ Eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft sei eine „zentrale Voraussetzung, um die Handlungsfähigkeit Europas insgesamt zu stärken“ und den globalen Herausforderungen „selbstbewusst“ begegnen zu können, so die Verteidigungspolitikerin.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke kritisiert Lauterbachs Krankenhausreform als "halbherzig"

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Krankenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke kritisiert die Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) als zu zögerlich. „Wir brauchen keine halbherzige Reform, sondern eine Revolution, um unser Gesundheitssystem zu retten“, sagte Bundesgeschäftsführer Ates Gürpinar am Mittwoch.

„Das Fallpauschalensystem hat furchtbare Verwüstungen in der Krankenhauslandschaft angerichtet und muss vollständig abgeschafft werden“, fügte er hinzu. „Geht es nach Lauterbach, werden künftig Vorhaltepauschalen die Fallpauschalen ergänzen. Allerdings sollen die neuen Pauschalen nur 40 Prozent der Kosten decken. Die Fallpauschalen blieben erhalten und sollen zukünftig 40 Prozent statt bisher 80 Prozent der Finanzierung ausmachen.“

Somit seien die Kliniken auch zukünftig dem Druck ausgesetzt, profitabel zu wirtschaften. Es sei ein Hohn, bei diesen Plänen von einer „Entökonomisierung“ zu sprechen. „Anders als behauptet, werden die Fallpauschalen also nicht abgeschafft, sondern nur etwas zurückgefahren. Das ist ein dreister Etikettenschwindel und kein Systemwechsel“, so Gürpinar. Die Krankenhäuser bräuchten eine kostendeckende Finanzierung – ohne dass dabei Gewinne und Verluste entstünden. „Wir müssen weg von der Profitgier im Gesundheitswesen. Deshalb müssen alle Krankenhäuser zurück in gemeinnützige Trägerschaft: Wir brauchen eine Ent-Privatisierung der Krankenhäuser, denn unsere Gesundheit ist keine Ware.“

Lauterbachs Reform sei nicht nur „halbherzig“, sie ziele auch darauf, Krankenhäuser in großer Zahl zu schließen oder in ambulant-stationäre Versorgungszentren umzuwandeln. Viele Strukturen würden ersatzlos wegbrechen, insbesondere in ländlichen Regionen. Wenn diese Krankenhäuser dichtmachten, nähre das den Frust und das Gefühl der Menschen, abgehängt zu sein. „Wir müssen die Krankenhäuser auf dem Land erhalten, denn je kürzer der Weg im Notfall, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Patienten überleben. Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute, darum sind Lauterbachs Schließungspläne lebensgefährdend“, so der Linken-Politiker.


Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neues Naturerlebnis-Programm in Oberstaufen: Mit Experten durch Wald, Moor und den Tieren auf der Spur

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„Schau dir die Natur an und du wirst alles verstehen.“ Albert Einstein hätte es in Oberstaufen mit Sicherheit gefallen, denn hier kann Natur wirklich erlebt werden. An der Seite von Rangern, Naturparkführern und Forstexperten können Urlauber auf Entdeckungstour gehen und unvergessliche Naturerlebnisse sammeln. Das neue ganzjährige Naturerlebnis-Programm garantiert in und um Oberstaufen einzigartigen Natur-Genuss, Spaß und ist lehrreich zugleich: Die Touren reichen vom Fährtenlesen über Waldführungen bis zu Moorgeschichten.

Unterwegs durch das Moor mit Wanderführerin Laura Dresse
Das wäre eine Frage für „Wer wird Millionär?“: Wie sehr wächst ein lebendiges Moor pro Jahr in die Höhe? Die Antwort: Gerade einmal einen Millimeter. Diese und weitere interessante Fakten lernt man auf der Wanderung „Moorgeschichten“ an der Seite von der Naturpark- und zertifizierten Wanderführerin Laura Dresse. Dabei führt sie Oberstaufens Gäste durch das Hochmoor „Hörmoos“ am Imberg, erklärt, wie ein Moor funktioniert und was es für eine wichtige Rolle für den Klimaschutz spielt. Ihre geführten Wanderungen versucht Laura Dresse lebendig zu gestalten: „Wo es sich anbietet, baue ich Stopps und passende Elemente ein. Bei der Führung durchs Moor zeige ich zum Beispiel, wie Torf aufgebaut ist, wie das Moos Wasser speichert.“ Zu ihren Touren gehören außerdem „Naturwunder erleben“, „Auf den Spuren alter Bäume“ und „Wasserzauber in den Allgäuer Alpen“, wo auch mal ins Wasser reingeschaut wird. Um zu sehen, was dort für kleine Tiere leben. Nämlich nicht nur Fische, sondern auch Insektenlarven.
Ihre Begeisterung für die Natur hat Laura Dresse von ihren Eltern mitbekommen. „Sie waren immer viel draußen mit mir. Sei es mit der Becher-Lupe oder beim Pilzesuchen“, erzählt sie. Diese Freude an der Natur will sie den Gästen vermitteln und mitgeben. Dafür hat sie auch zwei Tipps parat: „Eine meiner Lieblingszeiten in Oberstaufen ist die Krokusblüte am Hündle im Frühjahr. Zu meinen Lieblingsorten zählt der Hochgrat mit der unglaublichen Aussicht von dort oben.“

Neues Naturerlebnis-Programm für 2024: Mit Forstexperten die Geheimnisse des Waldes entdecken
Nicht nur Laura Dresse bietet spannende Touren im ganzjährigen Naturerlebnis-Programm an, das mit geführten Angeboten zum Erleben von Wald, Wiesen und dem Naturpark Nagelfluhkette in Oberstaufen einlädt. Eine weitere Empfehlung ist eine Wanderung mit den Naturpark-Rangern. Diese vermitteln interessante Fakten zur Kommunikation im Tier- und Pflanzenreich oder zur „Welt des Wassers“. Zudem können sich Urlauber am Freiwilligen-Projekt „Baumpflanzung im Rainwald“ beteiligen.
Apropos Wald: Rund 5.000 Hektar Wald gibt es in der Gemeinde Oberstaufen. 5.000 Hektar voller unglaublicher Geschichten und Geheimnisse. Wer sich auf die gut zweistündigen Exkursionen mit den Forstexperten begibt, wird die heimischen Wälder genießen und viel über sie erfahren.
Andreas Kley, Forstrevierleiter in Oberstaufen, und Dipl.-Forstingenieur Gerhard Rohrmoser bringen den Urlaubern bei ihren Führungen den Wald näher und erklären seine Bedeutung, seine Funktionen aber auch die aktuellen Herausforderungen. Der Wald dient unter anderem als natürlicher Wasserspeicher. So erzeugt er nicht nur reines Grundwasser, sondern verhindert auch Überschwemmungen. Denn Bäume fungieren als Sicherungen vor Lawinen, Steinschlag und Stürmen.
Ein Tipp: Wer genau hinschaut, wird schräg oberhalb der Unterlauchalpe im Hochgratgebiet eine Ureibe erspähen. Der unscheinbare, hohle Baum zählt mit 600 bis 800 Jahren zu den ältesten Bäumen Deutschlands.

Das ist der Naturpark Nagelfluhkette im Allgäu
Der Naturpark Nagelfluhkette im Allgäu ist ein Landschaftsmosaik aus Bergwäldern, Alpflächen, Mooren, Gesteinen, Flüssen, Schluchten und Bergen. Über 405 Quadratkilometer erstreckt er sich vom Allgäu bis nach Vorarlberg. Seinen Namen verdankt er der 24 Kilometer langen Bergkette Nagelfluhkette. Der Naturpark, der überwiegend aus Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten besteht, verfügt über eine hohe Artenvielfalt und ist Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Das Großschutzgebiet steht für nachhaltigen Tourismus und umweltgerechte Landnutzung. Oberstaufen ist die flächengrößte Mitgliedsgemeinde im Naturpark Nagelfluhkette.

Bild:Die beeindruckenden Buchenegger Wasserfälle liegen zwischen Steibis und Buchenegg. © Oberstaufen Tourismus Marketing/Leo Schindzielorz

Quelle:genböck pr

Frisch, knallig und limitiert: tonies® mit sommerlicher Sonderedition

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Mit einer sommerlichen Sonderedition startet tonies® in die warme Jahreszeit: Ab 20. Juni kommt die ganz besondere Toniebox heraus – in Knallgrün, limitiert und mit einem besonderen Tonie im Starterset. Statt Kreativ-Tonie, der sonst im Starterset enthalten ist, gibt es hier den beliebten Leo´s Tag-Tonie “Es ist soweit – Badezeit!” dazu. Ein absoluter Hingucker im Kinderzimmer oder der Kita.

Kinder lieben knallige Farben. Passend zum Frühsommer mit seinem frischen Grün, kommt nun ab dem 20. Juni die Toniebox in der neuen, strahlenden Farbe heraus. Neben den sechs bisherigen Varianten (in Pink, Hellblau, Anthrazit, Beere, Rot und Grün) sticht diese neue Toniebox heraus. Farblich passend dazu und auch inhaltlich besonders fröhlich, ist der dazugehörige Tonie „Leo´s Tag – Es ist soweit, Badezeit!“. Er ist der vierte aus der Leo´s Tag Reihe, einer speziellen Sonderreihe, die komplett inhouse bei tonies® erdacht und produziert wurde – mit großem Erfolg. Die vier niedlichen Tonies begleiten Familien bei allen wichtigen Alltags-Routinen und machen oft ungeliebte Tätigkeiten wie Zähne putzen oder Aufräumen zu einem großen Spaß.

Neben dem Bade-Tonie gibt es noch den Leo´s Tag „Windel, Töpfchen, Klo – das geht so“, den „1,2,3, sei beim Aufräumen dabei“, und den „Achtung, fertig, Zähne putzen“.

Bild:Toniebox „Leo´s Tag – Es ist soweit, Badezeit“

Quelle:tonies GmbH

Die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft

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Warum die Entwicklung kreislauffähiger Produkte so wichtig ist

Laut dem Welt-Abfall-Index verursacht jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich 632 Kilogramm Abfall pro Jahr. Nach dem Umweltbundesamt gehen 5,7 Tonnen Müll allein auf Kunststoffabfälle zurück. Hinzu kommen, ermittelt durch das Statistische Bundesamt, EU-weit 4,7 Millionen Tonnen Elektroschrott sowie Textilabfälle: Hier wirft jede/-r Deutsche jährlich bis zu 5,5 Kilogramm Kleidung weg.

Abfall als Ressource

Abgesehen von der Tatsache, dass jedes Produkt Ressourcen benötigt sowie durch Herstellung, Transportweg und letztendlich zur Beseitigung Emissionen verursacht, beginnt Kreislaufwirtschaft mit dem Begriff Abfall. Klassisch werden darunter Müll, Materialien oder Substanzen verstanden, die keinen Verwendungszweck mehr haben und entsorgt werden müssen. Innovative und zukunftsgerichtete Unternehmen wie MAWA verstehen unter dem Begriff Abfall Ressourcen, also Wertstoffe, die in einem Re- und Upcycling-Prozess wieder Verwendung in neuen Produkten finden können. Kreislaufwirtschaft bedeutet das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen und die Etablierung von Optionen für die Langlebigkeit, Reparatur von Produkten sowie nachhaltigem Konsum, Secondhand und Resell-Konzepten. Dies setzt allerdings die Entwicklung innovativer Material- und Fertigungsdesigns für den werthaltigen Einsatz von Rohstoffen in der Primär- und Sekundärnutzung voraus. „MAWA verfolgt diese Strategie in der Entwicklung seiner Materialien und Produkte und zeigt unter dem Label ‚Future is easy‘, wie Zukunft bereits heute nachhaltig und kreislauffähig gestaltet und damit Umwelt und Klima geschützt werden kann“, erklärt Michaela Schenk, Geschäftsführerin der MAWA GmbH.

Qualität statt Quantität

In ressourcenintensiven Bereichen wie Textilien oder Elektronik entstehen zunehmend hohe Mengen an Abfall. „Es wird suggeriert, es müsse die neueste Mode oder das neueste Handy sein, auch wenn das bestehende noch funktioniert. Dadurch fördern Hersteller auf Fast Fashion ausgerichtete Lieferketten und produzieren günstig Produkte, die mitunter an Qualität und Langlebigkeit einbüßen“, berichtet Schenk. „Doch gerade minderwertig hergestellte Kleidungsstücke haben oft den Nachteil, dass sie nach kurzer Zeit reißen, ausgewaschen sind oder ausleiern und zusätzlich gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten können. Das erschwert eine Wiederverwendung und ist für Verbrauchende zeit- und kostenintensiver, als auf Qualitätsprodukte zu setzen.“ Zudem lassen sich viele Produkte nicht mehr selbstständig oder preiswert reparieren, im Gegenteil: Eine Neuanschaffung ist meist günstiger. Durch diese Wegwerfgesellschaft entsteht viel Abfall und es findet ein hoher Verbrauch an Ressourcen statt. Manche davon sind begrenzt und stehen zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Der Wegwerfgesellschaft steht der Gedanke der Kreislaufwirtschaft entgegen: Ziel ist, Produkte oder ihre Bestandteile so lange wie möglich zu verwenden, zu reparieren oder zu recyceln. So lässt sich der Lebenszyklus verlängern, der Verbrauch von Ressourcen vermindern und die Entstehung von Abfall und Emissionen verringern. Nachwachsende und langlebige Materialien wie Holz, Glas und Metall und Naturstoffe wie Baumwolle, Seide und Viskose sind leichter in den Kreislauf zurückzuführen als Kunststoffe oder Polyester. „Aus Rohstoffen wie Metall oder Holz können genauso preiswerte und gleichzeitig hochwertigere Alltagsprodukte entstehen, die mitunter viele nur aus Kunststoff kennen, wie etwa Kleiderbügel. Diese lassen sich recyceln oder zu anderen Produkten verwerten, wenn sie ausgedient haben“, erklärt Schenk. „Anders als Produkte aus Kunststoff, die sich mit der Zeit im Schrank zersetzen und mitunter gesundheitsgefährdende Stoffe beinhalten, erfüllen solche Qualitätsprodukte langfristig ihren Zweck, ohne die Gesundheit oder Umwelt zu schädigen, besonders da die Beschichtungen keine Schwermetalle und phthalathaltigen Weichmacher beinhalten.“

Im Kreislauf denken
Da sich viele Ressourcen dem Ende zuneigen, gilt es vornehmlich auf nachwachsende und alternative Rohstoffe zu setzen und schon bei der Materialauswahl und der Beschaffung auf Recyclingfähigkeit und die Kreislaufwirtschaft zu achten. „Eine zukunftsorientierte Möglichkeit, umwelt- und ressourcenschonend qualitativ hochwertige Produkte herzustellen, ist die Verwendung von Materialien organischen Ursprungs“, sagt Schenk und führt aus: „Mit Naturfasern und Biopolymeren lassen sich genauso neue hochwertige Gegenstände wie ECO-Bügel mit langer Lebensqualität herstellen, die funktionell, qualitativ und vom Design her ansprechend sind und zudem einen geschlossenen CO2-Kreislauf bilden.“ Denn Pflanzen setzen bei ihrer Verwertung nur so viel CO2 frei, wie sie in ihrer Wachstumsphase aufnehmen. Besonders wertvoll ist daher die Nutzung pflanzlicher Reststoffe aus der Primärverwertung und der Landwirtschaft, die keine Relevanz mehr für Lebens- und Futtermittel haben. Sie erhalten über den Einsatz in ECO-Materialien ihren CO2-Speicher und tragen damit zur Erhaltung des Klimas in hohem Maße bei. So besteht die Bügelserie MAWA C-Cycle bis zu 98 Prozent aus Reststoffen der Holz- und Lebensmittelproduktion, ist recyclingfähig und bindet CO2 im Material. In Sachen Design, Funktionalität, Stabilität und Preis lässt MAWA C-Cycle keine Wünsche offen.

Bild: Michaela Schenk Bildquelle MAWA GmbH_

Quelle:Borgmeier Public Relations

Flatpay sichert sich 45 Millionen Euro in Serie B – das Startup will mit seiner innovativen Zahlungslösung weiter expandieren, seinen deutschen Markt ausbauen und Millionen von Händlern unterstützen

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Flatpay, das dänische Fintech-Unternehmen mit dem Ziel, Kartenzahlungen und Finanzabwicklungen für Händler zu vereinfachen, hat sich 45 Millionen Euro gesichert, um sein Produktangebot weiter auszubauen, seine internationale Expansion voranzutreiben und zusätzliches Top-Personal einzustellen.
Das Startup wurde 2022 ins Leben gerufen und hat sich schnell bei Einzelhändlern und Online-Shops in Dänemark, Finnland und Deutschland etabliert.
Flatpay ist im Juni 2023 in Deutschland gestartet und schnell gewachsen. Heute unterstützt Flatpay bereits mehr als 1.000 deutsche Händler mit knapp 100 Mitarbeitern vor Ort und plant, sein Personal bis Ende des Jahres zu verdoppeln.
Dawn Capital, Europas führender spezialisierter B2B-Software-Investor und ein früher Kapitalgeber der nordischen Fintech-Einhörner iZettle und Tink, leitet die Finanzierungsrunde, an der sich auch Seed Capital und andere Investoren beteiligen.

Flatpay, die bahnbrechende Payment-Lösung, die Zahlungsabwicklung und Finanzmanagement für kleine und mittlere Händler vereinfacht, hat sich 45 Millionen Euro von führenden Investoren gesichert. Das Unternehmen will damit sein Produktangebot weiterentwickeln, in neue Märkte expandieren und sein Team ausbauen.

Die Serie-B-Finanzierungsrunde wurde von Dawn Capital, Europas führendem B2B-Software-Investor und frühem Geldgeber der skandinavischen Fintech-Einhörner iZettle und Tink, angeführt. Sie wird von Seed Capital, Dänemarks größtem Risikokapitalfonds im Seed-Segment, der in Technologieunternehmen investiert, sowie weiteren Investoren begleitet. Der deutsche Fußballspieler Mario Götze gehört ebenfalls zu den Investoren von Flatpay.

Flatpay transformiert die deutsche Zahlungsindustrie

Flatpay wurde 2022 von den erfahrenen Seriengründern Sander Janca-Jensen, Rasmus Busk, Rasmus Hellmund Carlsen und Peter Lüth ins Leben gerufen und ist bereits nach Finnland und Deutschland expandiert. Flatpay bietet Händlern eine äußerst wettbewerbsfähige Full-Service-Point of Sale (POS)- und Zahlungslösung mit Rund-um-die-Uhr-Service, niedrigen, pauschalen und festen Tarifen ohne versteckte Kosten sowie täglichen Auszahlungen und nützlichen Dashboards. Seit dem deutschen Launch im Juni 2023 hat Flatpay Niederlassungen in Berlin und Bremen eröffnet und zählt bereits mehr als 1.000 Händler in ganz Deutschland zu seinen Kunden, darunter Restaurants, Cafés, Kioske und Friseurläden. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, der weit verbreiteten Norm unter Händlern, Kartenzahlungen erst ab 10 Euro zu akzeptieren, ein Ende zu bereiten: durch eine transparente Preisstruktur, bei der stets derselbe Prozentsatz pro Transaktion berechnet wird, ohne jegliche Fixkosten.

Sander Janca-Jensen, CEO und Mitgründer von Flatpay, kommentiert: „Wir freuen uns über die schnelle Akzeptanz in allen Märkten und das positive Feedback zu unserem raschen Wachstum bei unseren Investoren. In Dänemark, Finnland und Deutschland haben wir bereits das Zahlungs- und POS-Erlebnis für Händler transformiert. Mit dieser Finanzierung können wir unsere geografische Expansion in neue Märkte und weitere Innovationen vorantreiben, die Händlern und Händlerinnen in ganz Europa helfen werden, ihr Geschäft auszubauen.“

„Deutschland ist unser größter und wichtigster Markt. Wir investieren aktiv in den Ausbau unseres Teams vor Ort, um unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen. Deutsche Verbraucher erwarten zunehmend, dass sie per Karte oder Smartphone bezahlen können, auch bei kleineren Transaktionen. Viele kleine und mittelgroße Geschäfte zögern jedoch aufgrund der hohen Gebühren der Zahlungsanbieter, Kartenzahlungen anzubieten – oder sie legen einen Mindestbetrag fest. Unsere Lösung macht Kartenzahlungen transparenter, fairer und kostengünstiger: mit einer Flatrate auf alle Karten, hoher Liquidität durch schnelle Auszahlung, kostenlosem Terminal und ohne versteckte Kosten. All das macht sie für kleinere Händler und diejenigen, die kleinere Transaktionen abwickeln, sehr attraktiv“, so Janca-Jensen.

Neue Produkte und neues Talent
Flatpay hat kürzlich eine hochmoderne und vollständig integrierte POS-Lösung eingeführt. Diese hatte sofortigen Erfolg bei den Kunden, da sie die Zahlungsabwicklung und Geschäftsverwaltung vereinfacht und den Händlern volle Transparenz ohne versteckte Kosten sowie eine intuitive Schnittstelle bietet. Darüber hinaus hat Flatpay gerade eine kostengünstige Zahlungslösung für Online-Händler in Dänemark eingeführt, die bald in allen Märkten verfügbar sein wird.

Jetzt will Flatpay neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln und auf den Markt bringen, um das Zahlungs- und Finanzmanagement für Händler noch weiter zu vereinfachen. Ziel ist es, zum führenden One-Stop-Shop zu werden, der Händlern dabei hilft, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und ihr Wachstum voranzutreiben.

Josh Bell, General Partner bei Dawn Capital, kommentiert: „Wir sind stolz darauf, dass wir schon früh in die nordischen Fintech-Unicorns iZettle und Tink investiert haben. Sie haben die Zahlungsverkehrs- und Open-Banking-Landschaft verändert. Wir verfolgen die Entwicklungen in diesem Bereich sehr genau und freuen uns, nun in Flatpay zu investieren. Das Produkt ist bahnbrechend für kleine und mittelgroße Händler, die transparente und erschwingliche Zahlungen brauchen und von den versteckten Kosten und Gebühren, die von etablierten Anbietern erhoben werden, verschont bleiben wollen.“

„Flatpay hat ein unermüdliches, talentiertes Team und einen riesigen Zielmarkt im Visier. Die Lösung des Unternehmens adressiert einen milliardenschweren Markt allein in Europa, der auf den Austauschzyklus von rund 7 Millionen kleinen und mittelgroßen Händlern ausgerichtet ist. Sander, Rasmus und ihr Team haben bereits hervorragende kommerzielle Erfolge erzielt. Wir können es nicht erwarten, sie weiter auf ihrem Wachstumskurs zu begleiten“, erklärt er weiter.

Lars Andersen, Partner bei Seed Capital, sagt: „Wir sind beeindruckt von dem bemerkenswerten Wachstum von Flatpay – dem wahrscheinlich am schnellsten wachsenden Start-up aus Dänemark. Wir sind fest entschlossen, die weitere Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen und freuen uns darauf, Teil des Erfolgs zu sein, den Flatpay in der Zahlungsbranche und darüber hinaus haben wird.“

Sander Janca-Jensen, CEO und Mitgründer von Flatpay, fügt hinzu: „Wir freuen uns, auf unserem Wachstumskurs mit dem erfahrenen Team von Dawn Capital und unseren bestehenden Investoren von Seed Capital zusammenzuarbeiten. Sie sind die Experten in unserem Bereich und ihre Unterstützung, während wir skalieren, wird von unschätzbarem Wert sein. Wir freuen uns darauf, eng mit ihnen zusammenzuarbeiten und Flatpay zum europäischen Champion für Finanzlösungen im Einzelhandel zu machen.“

Mit der Unterstützung durch die erfahrenen Investoren planen die Gründer nun, die neue Finanzierung zu nutzen, um das Flatpay-Team zu vergrößern und neue Talente für verschiedene Funktionen und Regionen zu rekrutieren.

Bild:Flatpay

Quelle: macheete agentur für pr+digitales

Ministerpräsident Winfried Kretschmann begrüßt Botschafter für das Louis Braille Festival 2024

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Stuttgart, 12.04.2024, vlnr: Ministerpräsident Winfried Kretschmann Führhund Harry Lisa Mümmler zum „Louis Braille Festival 2024“ (Foto: DBSV / Jan Potente)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bedankt sich bei einem fleißigen Botschafter für Stuttgart. Der Blindenführhund Harry hat zusammen mit seiner Halterin Lisa Mümmler unter dem Hashtag #FestivalFührhundHarry für das Louis Braille Festival geworben, das vom 3. bis zum 5. Mai in der Landeshauptstadt stattfinden wird. Nun werden bereits 3.000 blinde, sehbehinderte und sehende Gäste erwartet. (Infos und kostenlose Anmeldung: www.dbsv-festival.de)

Dazu Ministerpräsident Winfried Kretschmann:

„Ich freue mich sehr, dass Baden-Württemberg in diesem Jahr Gastgeberland für das Louis Braille Festival ist, dem europaweit größten Treffen blinder, sehbehinderter und sehender Menschen. Sie alle kommen nach Stuttgart, um an den vielen Veranstaltungen teilzunehmen, an den Konzerten, Workshops und dem Gottesdienst. Gleichzeitig werben Sie auf diesem Weg aber auch für eine inklusive Gesellschaft, in der Teilhabe in allen Lebensbereichen eine Selbstverständlichkeit ist. Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt zu stärken. Das Louis Braille Festival leistet in diesem Sinne einen wertvollen Beitrag. Deshalb habe ich auch sehr gerne die Schirmherrschaft für dieses wunderbar vielfältige Festival übernommen. Ich danke den Veranstaltern für ihr großes Engagement bei der Vorbereitung und wünsche, dass es zu möglichst vielen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung kommt.“

Bild: v.l. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Hund Harry ein Goldendoodle ,Lisa Mümmler

Quelle: Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)