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US-Arbeitslosenquote im April auf 3,9 Prozent gestiegen

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Freiheitsstatue in New York (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeitslosenrate in den USA ist im April auf 3,9 Prozent gestiegen, nach 3,8 Prozent im Vormonat. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Gesamtbeschäftigung außerhalb der Landwirtschaft stieg demnach im letzten Monat um 175.000 Stellen.

Jobgewinne traten etwa im Gesundheitswesen, in der Sozialhilfe und in der Logistikbranche auf. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen blieb mit 1,3 Millionen kaum verändert, so das Ministerium.

Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren auf der ganzen Welt mit Argusaugen beachtet. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über die würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen.


Foto: Freiheitsstatue in New York (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

„Renditeanstieg bei Staatsanleihen würgt Aktienrallye ab“

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Renditen
Foto von Christopher Broadley (Quelle: Insight Investment)

Ein aktueller Marktkommentar von Christopher Broadley, Portfoliomanager im Multi-Asset-Strategie-Team bei Insight Investment:

Stärkere Schwankungen bei den Renditen von Staatsanleihen belasten Aktien im April

Die Grafik zeigt die Wechselwirkung zwischen den Renditen von Staatsanleihen und Aktien im Jahr 2024, insbesondere wie der jüngste Anstieg der Renditen die Aktienrallye abgewürgt hat.

Im ersten Quartal tendierten die Kurse meist nach oben, da die Kombination aus starken Wachstumsdaten und steigender Inflation die Anleger zu einem späteren Zeitpunkt für die erwarteten Zinssenkungen verleitete. Vor diesem Hintergrund verzeichneten die Aktien den drittstärksten Jahresauftakt seit 2000. Da es jedoch weiterhin überraschend hohe Inflationsraten gab, hat sich die Dynamik der Renditeentwicklung erhöht, was wiederum ein schwieriges Umfeld für Risikoanlagen geschaffen hat.

Renditen
Graphik im XLS-Format inklusive den zugrundeliegenden Rohdaten (Quelle: Insight Investment)

„Renditeanstieg bei Staatsanleihen würgt Aktienrallye ab“

Foto von Christopher Broadley (Quelle: Insight Investment) sowie die Graphik im XLS-Format inklusive den zugrundeliegenden Rohdaten.

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Schwedische Zentralbank vor der ersten Zinssenkung

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Renditepotential Zentralbank
Foto von Svein Aage Aanes (Quelle: DNB Asset Management)

Ein aktueller Marktkommentar von Svein Aage Aanes, Head of Fixed Income bei DNB Asset Management:

Die jüngsten Äußerungen und Signale der schwedischen Zentralbank (Riksbank) wurden von den Marktteilnehmern dahingehend interpretiert, dass eine erste Zinssenkung bevorsteht. Auch die Entwicklung der schwedischen Wirtschaft deutet weitgehend auf eine erste Zinssenkung noch vor dem Sommer hin: Die Inflation ist zurückgegangen und das Wirtschaftswachstum war im bisherigen Jahresverlauf eher schwach. Der Markt erwartet derzeit eine Zinssenkung auf der Juni-Sitzung der Riksbank, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf der Sitzung am 8. Mai bei etwa 50 % liegt.

Der genaue Zeitpunkt der Zinssenkung scheint nicht allzu wichtig zu sein, d.h. ob die Zinssenkung im Mai oder im Juni erfolgt. Es ist wahrscheinlich, dass eine Zinssenkung im Mai zu einem leichten Rückgang der kurzfristigen schwedischen Zinsen und möglicherweise zu einer leichten Schwächung der SEK führen wird, auch weil der Markt die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung im Juni etwas erhöhen könnte. Um jedoch stärkere Markteffekte zu erzielen, müssten wir wahrscheinlich entweder keine Zinssenkung im Mai/Juni oder Zinssenkungen auf beiden Sitzungen sehen. Wir rechnen weiterhin mit einer Zinssenkung in Schweden vor dem Sommer.

Schwedische Anleihen angemessen bewertet

Die Zinsentwicklung in Europa und den USA wird für den zukünftigen Zinspfad in Schweden und Norwegen von Bedeutung sein, nicht zuletzt aufgrund des Einflusses auf die Wechselkurse. Die besser als erwartete wirtschaftliche Entwicklung in den USA und die damit verbundene wahrscheinliche Verschiebung von Zinssenkungen in den USA machen Zinssenkungen in der nordischen Region etwas schwieriger. Andererseits wirken die Signale der EZB, die auf eine mögliche erste Zinssenkung im Juni hindeuten, in die entgegengesetzte Richtung.

Bei der Entscheidung über den Zeitpunkt von Zinssenkungen werden daher auch die inländische Wachstums- und Inflationsentwicklung eine wichtige Rolle spielen. Im Falle Schwedens, wo Wachstum und Inflation in letzter Zeit eher schwach waren, deutet dies auf relativ frühe Zinssenkungen hin. In Norwegen, wo Wachstum und Inflation höher waren, dürfte dies langsamer geschehen. Für die mittel- bis längerfristigen Zinsaussichten ist natürlich die Zinsentwicklung in den USA und Europa von großer Bedeutung.

Der schwedische Markt erwartet in den nächsten 12 Monaten kumulierte Zinssenkungen von etwa einem Prozentpunkt. Angesichts der Entwicklung der schwedischen Wirtschaft und der Signale der Zentralbank erscheint uns dies vernünftig und deutet darauf hin, dass schwedische Anleihen angemessen bewertet sind.

Wir halten die Aussichten für die nordischen Anleihemärkte insgesamt für recht attraktiv. Der genaue Pfad der Zinssenkungen ist noch sehr unsicher, aber es ist wahrscheinlich, dass wir uns von einer Phase (starker) Zinserhöhungen zu einer Phase der Zinssenkungen durch die Zentralbanken bewegen. In solchen Phasen entwickeln sich die Rentenmärkte in der Regel recht gut.

Die Kreditspreads in der nordischen Region sind seit ihrem Höchststand im Oktober 2022 zurückgegangen, aber die Spreads sind immer noch auf einem recht anständigen Niveau. Nicht zuletzt am Hochzinsmarkt. Wir gehen davon aus, dass sich die Märkte für Hochzins- und Investment-Grade-Anleihen bis Ende 2024 gut entwickeln werden.

Schwedische Zentralbank vor der ersten Zinssenkung

Foto von Svein Aage Aanes (Quelle: DNB Asset Management)

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Netzwerk eines Putin-Vertrauten reicht bis nach Deutschland

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Mauer des Kreml in Moskau (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Die Einflussoperation des kremlnahen ukrainischen Politikers Wiktor Medwedtschuk in Europa ist breiter angelegt als bislang bekannt. Laut einem „Spiegel“-Bericht kamen mehrere Männer, die westliche Sicherheitsbehörden Medwedtschuks Netzwerk zurechnen, als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland und verbreiten von hier aus Propaganda im Sinne Russlands.

Medwedtschuk ist ein Vertrauter von Wladimir Putin. Nach Kriegsbeginn 2022 nahmen die ukrainischen Behörden ihn fest und warfen ihm Landesverrat vor. Später gelangte er über einen Gefangenenaustausch nach Russland. Kürzlich hatte Tschechien einen Teil von Medwedtschuks Einflussoperation aufgedeckt. Das in Prag ansässige Medienunternehmen „Voice of Europe“ bot demnach nicht nur prorussischen Rechtsaußenpolitikern in der EU eine Plattform, es soll auch dazu gedient haben, Politikern Geld zuzuschanzen. Zu ihnen gehört mutmaßlich der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron, der die Vorwürfe bestreitet.

Wie der „Spiegel“ weiter schreibt, ist Medwedtschuks Einfluss wohl noch weitreichender. Demnach reisten mehrere Männer aus seinem Netzwerk im Sommer 2022 aus der Ukraine nach Deutschland und erhielten als Kriegsflüchtlinge Schutz. Einer von ihnen trat seitdem regelmäßig in prorussischen Medien auf und agitierte gegen das vermeintliche „Nazi-Regime“ in der Ukraine. Westliche Nachrichtendienste haben Hinweise darauf, dass er für seine Aktivitäten Geld aus dem Netzwerk Medwedtschuks bekommen haben soll. Er bestritt dies auf Anfrage.

Ein weiterer Mann, den Sicherheitsbehörden zufolge dem Dunstkreis des Putin-Vertrauten zurechnen, gründete in Berlin ein Institut zur „Erforschung der Konsequenzen des Kriegs in der Ukraine“. Europäische Politiker, so schrieb er in einer Analyse, sollten die ukrainische Regierung zu einem Waffenstillstand drängen. Nach eigenen Angaben stellte er sein Institut auch Abgeordneten des Europäischen Parlaments vor. In Deutschland trat der Politikwissenschaftler zudem bei Friedensdemonstrationen auf. Dort beklagte er sich über den „grausamen Zwang zum Kriegsdienst“ in der Ukraine.

In einem Redebeitrag zu einem Ostermarsch 2023 warf er dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor, er lehne einen Waffenstillstand ab, weil die Fortsetzung des Kriegs ihm zu einer „glänzenden politischen Zukunft“ verhelfe. Westliche Nachrichtendienste haben Hinweise darauf, dass der Politikwissenschaftler ebenfalls Geld aus dem Netzwerk Medwedtschuks erhalten haben könnte. Auf Anfragen reagierte er nicht.


Foto: Mauer des Kreml in Moskau (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

AI for Society

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AI

AI for Society: Neue Runde im Ideenwettbewerb Solve for Tomorrow für junge Menschen startet

Sich eine neue Zukunft prompten? Das haben 25 junge Menschen beim AI Hackathon in Berlin probiert. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer neuen Runde des Innovationswettbewerbs „Solve for Tomorrow“ von Samsung, der in diesem Jahr unter dem Motto „AI for Society“ steht. Damit fördert Samsung junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die eine Idee mitbringen, wie AI einen gesellschaftlichen Mehrwert bringen kann. Das Programm begleitet sie bei der Realisierung ihrer Vorhaben, indem es relevante Skills und Zugang zu inspirierenden Mentor*innen vermittelt. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr liegt darauf, wie Künstliche Intelligenz im Gründungsprozess sinnvoll unterstützen kann.

AI hat das Potenzial, die Welt zu verändern, wie wir sie kennen. Wenn Künstliche Intelligenz die Chance bietet, Bildung zugänglich für alle zu machen, Ressourcen gerechter zu verteilen, medizinische Versorgung individueller zu gestalten – sollten wir sie dann nicht ergreifen? Beim Auftaktevent in Berlin ging es genau darum: sich eine Zukunft vorzustellen, in der AI sinnhaft Nutzen stiftet. Unter Anleitung von AI-Experte Julian van Dieken, der für seine AI-Kunstwerke auf seinem Instagram-Account julian_ai_art bekannt ist, haben junge Menschen mit AI ihre Ideen für eine nachhaltige Welt von morgen in bildliche Zukunftsszenarien umgesetzt. Um ihre Innovationskraft zu illustrieren, wurden diese kreativen Visionen der Teilnehmer*innen mithilfe von AI durch Julian van Dieken in ein einzigartiges Key Visual verwandelt.

Wie sie ihre Ideen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz weiter verfeinern und als Business-Idee ausarbeiten können, erfuhren die Teilnehmer*innen im Anschluss in einem Design-Thinking-Workshop von erfahrenen Coaches. Die Motivation, am Ball zu bleiben, kommt dabei von Armand Zorn, Digitalpolitiker der SPD im Bundestag und politischer Schirmherr von Solve for Tomorrow in diesem Jahr.

„Ich mache mich stark dafür, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihr Potenzial zu entdecken und an ihren Träumen festzuhalten. Solve for Tomorrow setzt genau hier an und gibt wertvolles Know-how und Unterstützung an die Hand, damit wir bald noch mehr nachhaltige Geschäftsideen mit AI aus Deutschland sehen“, bekräftigt Armand Zorn sein Engagement.

Prompten wird zum Future Skill

Mit Solve for Tomorrow fördert Samsung weltweit Zukunftskompetenzen junger Menschen. Dazu gehören Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und Kritisches Denken. Mit dem Umgang mit AI kommt ein Skill hinzu, der in den kommenden Jahren maßgeblich über Zukunftsperspektiven entscheiden kann. Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland wünscht sich, dass Künstliche Intelligenz im Unterricht behandelt wird1. Doch das ist aktuell selten der Fall, zeigt die Jugendstudie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz an Schulen der Vodafone Stiftung1.

Für junge Menschen, die Interesse mitbringen, sich dem Thema AI konstruktiv zu nähern, bietet Solve for Tomorrow praxisnahe Begleitung. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue beeindruckt, wie viel Kreativität und zukunftsweisende Ideen in den Köpfen junger Menschen stecken. Das Programm Solve for Tomorrow ist so konzipiert, dass dieses Potenzial gefördert wird. Dieses Jahr zeigen wir ihnen, wie sie sich AI zum Sparrings-Partner machen können, damit ihre Ideen Realität werden können“, so Peter Höhn, Senior Professional Corporate Citizenship bei Samsung Electronics GmbH.

Gründen mit AI

Die Bewerbungsphase für Solve for Tomorrow läuft noch bis 16. Juni 20242. In diesem Zeitraum bietet Samsung mit dem Projektpartner ekipa, einem Innovations-Inkubator an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Design-Thinking-Workshops an Hochschulen in Deutschland an, um den Einstieg in die Thematik zu erleichtern. Hier erfahren die Teilnehmenden, an welchen Stellen im Gründungsprozess sie AI sinnhaft einbinden können: Welche Tools eignen sich im Ideation-Prozess, um die Recherche zu unterstützen und Marktanalysen anzureichern? Wie können sie AI nutzen, um ihren Pitch weiter zuzuspitzen? Wo liegen Grenzen der AI, und welche ethischen Fragen ergeben sich aus ihrer Nutzung?

Aus allen eingereichten Ideen qualifizieren sich neun Teams für die Teilnahme an einem Ideen- Camp im Sommer. Ein weiteres Team hat die Möglichkeit, sich über ein Social-Media-Voting einen Wildcard-Platz zu sichern, indem es ihnen gelingt, ihre Community von der Idee zu begeistern. Dann erleben die 10 Teams zwei Tage intensiver Workshops und Coachings, die ihnen helfen, aus ihren Ideen nachhaltige Geschäftsmodelle zu formen. Für fünf Teams geht die Reise nach einem Pitch vor einer Fachjury im Anschluss weiter.

Nach zwei Monaten Ausarbeitungsphase sind sie reif für die große Bühne anlässlich der IFA in Berlin: Dann entscheidet sich im Pitch-Finale, welche drei Ideen in die Impact Phase des Solve for Tomorrow Programms aufgenommen werden. Die drei Gewinner-Teams werden über weitere sechs Monate sehr individuell von den Expertinnen und Experten vom Impact Hub Berlin und Samsung Mentor*innen betreut, mit dem Ziel, sie bei der Umsetzung eines Pilotprojektes, bei der Suche nach strategischen Partnern oder direkt in die Gründung zu begleiten. Zusätzlich warten auf sie zweckgebundene Preisgelder von bis zu 10.000 Euro sowie technische Ausstattung mit Samsung Devices für die weitere Arbeit an ihren Ideen3.

Wirkung des Innovationsprogramms

Solve for Tomorrow findet in Deutschland zum fünften Mal statt. In den vergangenen Jahren haben allein in Deutschland bereits 978 junge Menschen in über 336 Teams Ideen eingereicht. Die drei bestplatzierten Teams aus der Programmrunde 2023 unter dem Motto „Tech Ideas of Gen Next“ Biosheets, AnyCharge und SPEECH-to-HEALTH werden das Programm mit einer Präsentation auf der Hinterland of Things Conference am 13. Juni 2024 beenden.

1 Jugendstudie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz an Schulen der Vodafone Stiftung auf Basis einer repräsentativen Umfrage unter 1.590 Jugendlichen und jungen Erwachsenen von Infratest dimap im Zeitraum von 3.-18. Januar 2024: https://www.vodafone-stiftung.de/jugendstudie-kuenstliche-intelligenz/
2 Teilnahmebedingungen abrufbar unter https://www.samsung.com/de/sustainability/corporate-citizenship/solve-for-tomorrow/home/
3 Teilnahmebedingungen unter https://www.samsung.com/de/sustainability/corporate-citizenship/solve-for-tomorrow/home/

Quelle Bild und Text: Samsung Electronics GmbH/Ketchum GmbH

Neues Basisöl der Ölmühle Hartmann

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Raps & Olive - nachhaltig in Bayern produziert

Raps & Olive – nachhaltig in Bayern produziert

Ganz neu stellt die mehrfach zertifizierte Ölmühle Hartmann mit Sitz im bayerischen Biburg bei Augsburg das „Raps & OIive“ -Öl vor. Diese Ölmischung überzeugt durch die angenehmen Aromen der handgeernteten Oliven und
harmoniert perfekt mit dem milden kaltgepressten Rapsöl. Das neue Öl enthält ausreichend Omega 3-Fettsäuren und eignet sich sowohl, um Fleisch heiß anzubraten, als auch für Salate und viele andere Anwendungen. Die Kombination aus mildem Olivenöl und der Verwendung von regionalem Raps macht das neue Öl so zu einer nachhaltigen Alternative zum klassischen Olivenöl. Raps & Olive gibt es in der 0,5 l Flasche Liter, die EAN Nummer lautet 4260063030291.

Über die Ölmühle Hartmann:

Marcus Hartmann, der Geschäftsführer der Ölmühle, begann 1988, Speiseöle aus eigenem Anbau herzustellen und war damit Pionier auf dem Gebiet in Bayern. Seitdem wird das bestehende Produktportfolio stetig verfeinert und es entstehen regelmäßig neue Öl-Kreationen. Derzeit beschäftigt die Ölmühle 26 Mitarbeiter, die jährlich über 1.000 Tonnen Ölsaat verarbeiten und kaltgepresste regionale Öle für über 1.500 Verkaufsstellen und den Onlineshop herstellen. Damit nur die besten Ölsaaten zu hochqualitativem Speiseöl verarbeitet werden, laufen hier sämtliche Produktionsschritte innerbetrieblich ab.

Von der Aussaat und Pflege der Kultur bis hin zu Ernte, Lagerung und Verarbeitung. So hat das Team immer sämtliche Produktionsschritte im Blick und kann die hohe Qualität des Endprodukts kontrollieren und garantieren. Für eine schonende Ölgewinnung wird eine Schneckenpresse verwendet, die die ungeschälten Ölsaaten bei maximal 28 °C sanft ausdrückt. So behalten die frisch gewonnenen Öle ihren natürlichen Duft und Geschmack sowie ihre ursprüngliche Farbe. Sie werden weder desodoriert noch raffiniert und enthalten keinerlei Zusatzstoffe. Nachhaltigkeit wird auch bei den verwendeten Materialien großgeschrieben, denn Glasflaschen, recyclebare Verpackungsmaterialien und Etiketten stammen aus einem Umkreis von 100 km.

www.oelmuehle-hartmann.de

Bild: Ölmühle Hartmann

Quelle PR Check

Wertvolle Inhaltsstoffe und milder Geschmack

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Kürbis-Naturl-Öl

Kürbis-Naturl-Öl – hochwertig und nachhaltig in Bayern produziert

Ganz neu hat die mehrfach zertifizierte Ölmühle Hartmann mit Sitz im bayerischen Biburg bei Augsburg jetzt ein Kürbis-Natur-Öl im Sortiment. Dieses Wohlfühlöl unterscheidet sich wesentlich von dem bekannteren Kürbiskernöl, es enthält feine Aromen und viele Pflanzenstoffe für Ihr Wohlbefinden.
Das Naturöl ist nicht so nussig im Geschmack, es hat einen milderen, fruchtigen Basisgeschmack als das Kürbiskernöl aus gerösteten Kürbiskernen und wird gerne für Salate verwendet. Durch die naturbelassene Produktion in der Ölmühle Hartmann behält das Kürbis-Natur-Öl all seine wichtigen und wertvollen Inhaltsstoffe, da es mit einem ausgeklügelten Kaltpressverfahren hergestellt wird. So bleiben alle Wirkstoffe des Arnzeikürbisses im Öl, das man als Vital-Booster nicht nur im Salat genießen, sondern auch pur einnehmen kann.

Das Öl gibt es in der 0,1 l Liter Flasche, die im Fachhandel und im Onlineshop 5,99 Euro kostet.

Über die Ölmühle Hartmann:

Marcus Hartmann, der Geschäftsführer der Ölmühle, begann 1988, Speiseöle aus eigenem Anbau herzustellen und war damit Pionier auf dem Gebiet in Bayern. Seitdem wird das bestehende Produktportfolio stetig verfeinert und es entstehen regelmäßig neue Öl-Kreationen. Derzeit beschäftigt die Ölmühle 26 Mitarbeiter, die jährlich über 1.000 Tonnen Ölsaat verarbeiten und kaltgepresste regionale Öle für über 1.500 Verkaufsstellen und den Onlineshop herstellen. Damit nur die besten Ölsaaten zu hochqualitativem Speiseöl verarbeitet werden, laufen hier sämtliche Produktionsschritte innerbetrieblich ab.

Von der Aussaat und Pflege der Kultur bis hin zu Ernte, Lagerung und Verarbeitung. So hat das Team immer sämtliche Produktionsschritte im Blick und kann die hohe Qualität des Endprodukts kontrollieren und garantieren. Für eine schonende Ölgewinnung wird eine Schneckenpresse verwendet, die die ungeschälten Ölsaaten bei maximal 28 °C sanft ausmahlt. So behalten die frisch gewonnenen Öle ihren natürlichen Duft und Geschmack sowie ihre ursprüngliche Farbe. Sie werden weder desodoriert noch raffiniert und enthalten keinerlei Zusatzstoffe. Nachhaltigkeit wird auch bei den verwendeten Materialien großgeschrieben, denn Glasflaschen, recyclebare Verpackungsmaterialien und Etiketten stammen aus einem Umkreis von 100 km.

www.oelmuehle-hartmann.de

Bildquelle Ölmühle Hartmann

Quelle PR Check

Trendthema Factoring

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factoring

Finanzexperte erklärt, wann es sich lohnt und ob es sogar gefährlich werden kann

Unternehmen, die auf schnelle Liquidität angewiesen sind, wenden sich zunehmend dem Factoring zu. Diese Methode verspricht zwar sofortigen Zugang zu Bargeld durch den Verkauf offener Forderungen, birgt aber auch Risiken und Kosten, die nicht jedes Unternehmen auf dem Schirm hat. Die Frage, ob Factoring die Rettung für Finanzengpässe oder ein verstecktes Risiko darstellt, spaltet die Gemüter.

„Manche Unternehmen interpretieren Factoring vollkommen falsch und rutschen so sogar in die Insolvenz – obwohl das Konto gut gefüllt ist“, warnt Robert Giebenrath, erfahrener externer CFO. Wann sich das Factoring lohnt und ob es sogar gefährlich werden kann, verrät er Ihnen hier.

Schnelles Geld gegen reduzierte Einnahmen – Factoring kurz erklärt

Traditionell stellt es für Unternehmen ein großes Problem dar, wenn der Kunde mit der Zahlung in Verzug gerät. Ist das Geld nicht auf dem Bankkonto, kann damit nicht gewirtschaftet werden – weder kann es investiert werden, noch können damit eigene Rechnungen beglichen werden. Insbesondere in Fällen, in denen ein Unternehmen ein Projekt selbst vorfinanzieren muss, kann dies für Schwierigkeiten sorgen.

Factoring ermöglicht es in solchen Fällen, sofort Liquidität zu schaffen. Der Käufer der Forderungen, der sogenannte Factor, übernimmt dabei je nach Modell sämtlichen Aufwand, der mit der Eintreibung verbunden ist. Im Gegenzug werden jedoch Gebühren und Zinsen fällig, die die Gewinnmarge merkbar schmälern.

Insolvenz trotz voller Bankkonten durch falsch realisiertes Factoring

Die reduzierte Gewinnmarge hat im Kontext der Unternehmensbilanz gravierende Folgen: Während einerseits mehr Geld auf dem Firmenkonto ist, reduzieren sich durch die ausbleibenden Einnahmen andererseits effektiver Gewinn und Eigenkapitalanteil des Unternehmens. Dies wirkt sich per se schon negativ auf die Bonität aus, was durch die Reinvestition der verfügbaren Mittel noch einmal verstärkt wird.

Wer also Factoring betreibt, um sofort Liquidität zu schaffen, hat es langfristig schwerer, Kredite aufzunehmen. Schlimmstenfalls führt Factoring zudem dazu, dass das Unternehmen rein rechnerisch Verluste einfährt. In solchen Fällen rutscht auch die Eigenkapitalquote schnell ins Negative – das Unternehmen hätte also früher oder später die Pflicht, entweder eine positive Fortführungsprognose einzureichen oder einen Insolvenzantrag zu stellen.

Factoring in der Praxis: Diese Anwendungsfälle sind wirklich sinnvoll

Dennoch gibt es einige Fälle, in denen sich das Factoring für Unternehmen lohnt. So haben Konzerne in der Regel eine extrem hohe Bonität, weshalb es ihren Zulieferern möglich ist, Factoring zu guten Konditionen zu betreiben. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Zahlungsziel noch in ferner Zukunft liegt, aber sofort eigene Ausgaben für Material und Arbeitskosten anstehen.

Ebenso kommt Factoring als Lösung infrage, wenn ein Unternehmen kurz vor der Übergabe steht und zuvor Gewinne ausgeschüttet werden sollen. In dieser Situation trägt die Liquidierung von Forderungen durch Factoring dazu bei, die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen, um beispielsweise Gesellschafter auszubezahlen und die Übergabe zu beschleunigen.

Eigenkapitalquote und Gewinnmarge entscheiden, ob Factoring Sinn ergibt

Bei exponentiellem Unternehmenswachstum, sogenanntem Hypergrowth, ist die Lage etwas komplizierter. Zwar macht die sofortige Liquidität schnelleres Wachstum möglich, aber sie tut nichts, um der Reduktion des Eigenkapitalanteils entgegenzuwirken. Es ist daher erforderlich, zusätzlich Eigenkapital-Investoren an Bord zu holen, die das Unternehmen finanzieren, indem sie Anteile erwerben.

Zuletzt ist die Entscheidung für oder gegen Factoring auch immer eine Frage der Gewinnmarge. Da ein Unternehmen, das Forderungen abtritt, seine eigene Gewinnmarge schmälert, ist es selbstredend wenig sinnvoll, bei einer Marge von nur 20 Prozent auf die Hälfte davon zu verzichten, um sofort den Cashflow zu verbessern. Bei einer Gewinnmarge von 70 Prozent hingegen tut eine 10 Prozent geringere Marge erheblich weniger weh – das Factoring kann also in einem der vorgenannten Fälle durchaus Sinn ergeben.

Kein Wundermittel, aber in manchen Fällen ein sinnvolles Instrument

Unternehmen, die Factoring als Lösung ihrer Liquiditätsprobleme erwägen, sollten daher genau prüfen, in welcher Situation sie sich aktuell befinden und wie sich ihre Entscheidung langfristig auswirken würde. Das Risiko, trotz voller Bankkonten insolvent zu werden, steigt durch falsch realisiertes Factoring immens an.

Es handelt sich beim Factoring also nicht um eine einfache Lösung, ungünstige Forderungen loszuwerden, sondern vielmehr um einen Schritt, der besondere Überlegungen erfordert. So sollte vorab geklärt werden, welches Modell für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet ist. In jedem Falle bleiben jedoch ein effektives Forderungsmanagement und eine gewissenhafte Kundenauswahl unverzichtbar, um erfolgreich zu wirtschaften.

Über Robert Giebenrath:

Robert Giebenrath ist Gründer der RG Finance GmbH, externer CFO und Unternehmensberater. Er unterstützt gemeinsam mit seinem Experten-Team deutsche Wachstumsbetriebe dabei, eine optimale finanzielle Planung inklusive Absicherung umzusetzen. Hierfür greifen die Finanzprofis der RG Finance GmbH auf ein ausgeklügeltes Controlling- und Risikomanagement-System für eine sichere Skalierung zurück. Mehr dazu erfahren unter: https://www.rg-finance.de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Leverkusens OB: Meisterfeier wird "größte Party jemals"

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Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) setzt große Erwartungen in die anstehende Fußball-Meisterfeier in seiner Stadt. „Es wird die größte Party, die es in Leverkusen jemals gab“, sagte er dem „Spiegel“.

Bayer Leverkusen sicherte sich Ende April den Titel in der Fußball-Bundesliga, die Feier mit den Fans soll Ende Mai stattfinden, geschätzte 80.000 Menschen sollen kommen. Das Rathaus in Leverkusen ist kein historisches Gebäude, es gibt keinen Balkon, auf dem die Fußballspieler die Meisterschale in die Höhe recken könnten. „Wir finden hier eine gute und angemessene Alternative“, sagte Richrath.

Der Oberbürgermeister plant, den Titel von Bayer Leverkusen für die Stadtentwicklung einzusetzen. „Ich habe nun die Chance, die Stadt über die Werkself zusammenzuholen“, sagte er. Den Erfolg der Fußballer wolle man „auch nutzen, um Fachkräfte anzulocken“. Durch die Aufmerksamkeit habe Leverkusen als Stadt gewonnen. „Lange waren wir kaum sichtbar. Manche von außerhalb fragten sich, ob hier überhaupt Menschen wohnen. Der Fußball trägt nun dazu bei, dass wir erkennbarer werden als lebenswerter Ort.“


Foto: Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Habeck-Ministerium macht Druck auf Tiktok

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Franziska Brantner (Grüne), macht Druck auf das chinesische Kurzvideoportal Tiktok, sich künftig an europäisches Recht zu halten.

„Tiktok muss jetzt seinen Verpflichtungen nachkommen, und zwar schnell“, sagte Brantner dem Nachrichtenportal T-Online. „Wenn wir aber merken, dass das mit der Rechtsdurchsetzung nicht funktioniert, dann müssen wir weitere Maßnahmen ergreifen.“

Durch den Digital Services Act sind Plattformen in der EU seit einigen Wochen unter anderem verpflichtet, gegen Beleidigungen, Verleumdungen, Rassismus und Antisemitismus vorzugehen. Auf die Frage, ob das angesichts von Hass und Hetze ausreiche, antwortete Brantner: „Das wird sich zeigen. Es gibt ermutigende Signale, dass die EU-Kommission, die bei den sehr großen Plattformen in der Verantwortung ist, sehr engagiert vorgeht.“

Die Geldstrafen, die den Unternehmen drohten, seien spürbar hoch. Sie können bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes der Unternehmen betragen. Die EU-Kommission hatte im Februar ein förmliches Verfahren gegen Tiktok eingeleitet.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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