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Bundesanwaltschaft bestätigt Razzia bei AfD-Spitzenkandidat Krah

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Maximilian Krah (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel/Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat bestätigt, dass am Dienstagmorgen Büroräume des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, im Europäischen Parlament in Brüssel durchsucht wurden. Hintergrund seien Beschlüsse des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs sowie einer europäischen Ermittlungsanordnung, teilte die Karlsruher Behörde mit.

Die Maßnahmen erfolgten demnach im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen einen langjährigen Mitarbeiter von Krah wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit. Krah wird in dem Spionageverfahren als Zeuge geführt, aber nicht als Beschuldigter. Der AfD-Politiker bestreitet, etwas von der mutmaßlichen Spionagetätigkeit des Mitarbeiters gewusst zu haben. Das Europäische Parlament hatte dem Betreten der Räumlichkeiten laut Bundesanwaltschaft zugestimmt. Eine Wohnung des Mitarbeiters in Brüssel war bereits am 24. April durchsucht worden.

Der festgenommene Mitarbeiter von Krah sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Agententätigkeit für einen ausländischen Geheimdienst in einem besonders schweren Fall vor. Er soll wiederholt Informationen über Verhandlungen und Entscheidungen im Europaparlament weitergegeben und die chinesische Exilopposition in Deutschland ausgespäht haben.


Foto: Maximilian Krah (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

cbionic Spielen, Entdecken, Lernen – Naturwissenschaften mit Fun!

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cbionic

cbionic macht Kinder zu Naturforschern: mit cbionic werden Biologie und Technik spielerisch vereint

Gründer Marcel Pasternak stellte in der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ seinen innovativen Flexbaustein cbionic vor. Anders als herkömmliche Bausteine, erlauben die Flex-Bausteine von cbionic es, natürliche Bewegungen von Tieren nachzuahmen und schaffen so eine lebendige Lernerfahrung. Kinder werden zu Naturforschern – denn hier wird Technik und Biologie spielerisch vereint. Besonders beeindruckte Marcel Pasternak Investor Ralf Dümmel, der einen Deal mit dem Gründer einging.

Verdrehen & verbiegen – für naturgetreue Bewegungen

Kinder lieben Bausteine. Sie können damit Dinge erschaffen, die eigene Fantasie lebendig werden lassen und sofort die Ergebnisse sehen. Doch flexible, organische Strukturen lassen sich mit den herkömmlichen, starren Bausteinen leider nicht abbilden. Genau dort setzt Gründer Marcel Pasternak mit cbionic an.

Die Flex-Bausteine von cbionic sind ein einzigartiges Lernspielzeug, das Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit bietet, die Wunder der Natur zu entdecken. Durch Verdrehen und Biegen der Bausteine können Kinder, aber auch Jugendliche, spielerisch komplexe biologische Konzepte verstehen und gleichzeitig ihre Kreativität fördern. Jedes Set enthält nicht nur die Flex-Bausteine, sondern auch ein informatives Wissensmagazin und Anleitungen für den Bau von zwei faszinierenden Modellen. Mit cbionic wird das Entdecken, Tüfteln und Lernen zu einem spannenden Abenteuer – nicht nur für Kinder, sondern auch für bastel- und tüftelbegeisterte Erwachsene!

„Unsere Flex-Bausteine eröffnen Kindern die Möglichkeit, ihre eigenen einzigartigen Kreationen zu erschaffen und dabei spielerisch die Natur zu erforschen – und das motiviert mich. Die patentierten Bausteine wecken die Fantasie und Kreativität, die in jedem von uns befreit werden will. Ich freue mich sehr über die Partnerschaft mit Ralf Dümmel, der uns dabei unterstützt, cbionic als Marke zu etablieren und noch mehr innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Bei Ralf und seinem Team habe ich großes Glück gehabt. Ralf ist nicht nur ein Investor, sondern auch ein Mentor, der mir wertvolle Ratschläge gibt und mich bei wichtigen Entscheidungen unterstützt.“ Marcel Pasternak, Gründer von cbionic

„Wow! Ich bin total beeindruckt. cbionic ist ein einzigartiges Lernspielzeug und bietet Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit die Wunder der Natur zu entdecken. Schluss mit starren Konstruktionen: der cbionic Flex-Baustein lässt sich in alle Richtung biegen und drehen, wodurch sich naturgetreue Strukturen und Bewegungen nachahmen lassen. Mit cbionic werden Biologie und Technik spielerisch vereint. Marcel ist ein sensationeller Gründer und gemeinsam revolutionieren wir nun die Spielzeugbranche!“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

cbionic ist in drei verschiedenen Ausführungen unter www.c-bionic.toys aktuell für 19,99€ – aber auch im Handel – erhältlich.

Bild: Bild: Marcel Pasternak präsentiert mit „bionic Toys“ Spielbausteine zum Nachbauen bionischer Mechaniken. Er erhofft sich ein Investment von 320.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle BionicToys GmbH/ DS Unternehmensgruppe

Erst die EZB, dann (vielleicht) die Fed

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EZB
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Ein aktueller Investmentausblick „The Globe“ von Eurizon:

Im Zentrum der Anleger stehen nach wie vor die US-amerikanischen Inflationsdaten, die den dritten Monat in Folge höher ausgefallen sind als vorgesehen. Es handelt sich dabei nicht um eine echte Wiederbelebung der US-Inflation, sondern um eine Stabilisierung im Bereich von 3,5 bis 4,0 % im Jahresvergleich, d. h. über dem Ziel der Zentralbank und über den Konsenserwartungen.

Der unterbrochene Inflationsrückgang geht mit der soliden Konjunktur einher und spiegelt diese wider. Auch die Makrodaten aus den USA haben den durchschnittlichen Konsens in den letzten Wochen übertroffen. So wurden die Wachstumsprognosen für 2024 weiter nach oben korrigiert und liegen nun bei 2,4 %, was dem Wachstum des Jahres 2023 entspricht. In diesem Zusammenhang wurden die Erwartungen an die Geldpolitik der Fed neu bewertet. In der Folge setzte sich der Anstieg der Anleihezinsen fort. In Anbetracht des starken Inflationsrückgangs in den Vormonaten waren die Geldmarkt-Futures Ende 2023 von einer ersten Zinssenkung der Fed schon im März ausgegangen.

EZB

 

Diese Prognosen wurden schrittweise korrigiert. Der Zinssenkungszyklus der Fed wurde zeitlich verschoben (der Markt rechnet nun mit der ersten Senkung im September) und in seiner Größenordnung verringert (die bis Ende 2025 prognostizierte Gesamtsenkung beläuft sich auf 150 BP, d.h. von 5,5 % auf 4 %; zu Jahresbeginn wurde mit einem Zielwert von 3 % gerechnet). Vor dem Hintergrund einer niedrigeren Inflation als in den USA und eines schwächeren Wirtschaftswachstums waren die Erwartungen zur EZB stabiler. Die Inflation in der Eurozone war im März ebenfalls rückläufig und lag bei 2,4 % im Jahresvergleich (2,9 % Kerninflation).

Die Wachstumsprognosen für 2024 pendeln sich bei 0,5 % ein, was dem Wert für 2023 entspricht. Die Monatszahlen belegen, dass sich die Konjunktur nach und nach erholt und vom Risiko einer Rezession wegbewegt. Allerdings bleibt das Wachstum in der Region deutlich hinter dem der USA und dem Entwicklungstempo des letzten Zyklus zurück.

Die Aussichten, dass die EZB auf ihrer Sitzung am 6. Juni die Zinsen um 25 BP senkt und in den kommenden Monaten vergleichbare Schritte vornimmt, um den Einlagensatz von derzeit 4 % bis Ende 2025 auf 2,5 % zu senken, dürften sich bestätigen.

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In den nächsten Wochen wird das Hauptaugenmerk auf den US-Inflationsdaten (15. Mai) liegen. Dann wird sich zeigen, ob die Zinssenkung der Fed als abgeschlossen betrachtet werden kann oder nicht. In der Eurozone wird sich zeigen, wie sich der jüngste Anstieg der Öl- und Industriemetallpreise im Zusammenspiel mit der Abwertung des Euro auf die Inflation auswirken und möglicherweise die Erwartungen an eine weniger akkommodierende Haltung der EZB verändern wird.

Die geopolitischen Auswirkungen auf den Markt bleiben gegenwärtig moderat. Die Spannungen im Nahen Osten führten zu einer Volatilität der Ölpreise in einem bereits ansteigenden Trend zur Wiederbelebung des weltweiten Wirtschaftswachstums. Die für November angesetzten US-Präsidentschaftswahlen werden noch als in weiter Ferne liegend wahrgenommen.

China hält an seiner insgesamt zurückhaltenden Außenpolitik fest, während es die Wirtschaft weiterhin auf wohldosierte Weise stimuliert. Auf diese Weise soll die Wirtschaft auf einem nichtinflationären Wachstumskurs gehalten werden, wobei ein jährliches Wachstum von 5 % angestrebt wird.

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Die Verschiebung der Zinssenkung in den USA treibt die Renditen von US-Anleihen in die Höhe und im Zuge dessen auch die Renditen in der Eurozone. Und dies trotz unveränderter Erwartungen einer Zinssenkung durch die EZB. Die seit Jahresbeginn eingetretene rückläufige Entwicklung ändert nichts an der Tatsache, dass die Anleihemärkte insbesondere im Bereich der kurzen und mittleren Laufzeiten mittelfristig attraktiv sind. In der Tat ist nicht von einer Wiederaufnahme der Zinserhöhungen durch die Zentralbanken auszugehen, sondern von einer Verschiebung der einsetzenden Zinssenkungen und einer Abschwächung ihrer Größenordnung.

Und je länger die Zentralbanken die Zinssätze auf dem derzeitigen Niveau halten, desto länger streichen Anleger kurz- und mittelfristig hohe und über der Inflation liegende Kupons ein. Hinzu kommt, dass die längeren Laufzeiten im gegenwärtigen Umfeld vor allem als eine Versicherung gegen eine mögliche spätere makroökonomische Abkühlung betrachtet werden sollten. Eine Versicherung, die sich für den Versicherungsnehmer (und nicht umgekehrt) in Form von positiven Realzinsen auszahlt. Daraus ergibt sich die Bevorzugung von real verzinsten (inflationsgebundenen) Wertpapieren. Und das angesichts einer hohen Preisvolatilität.

 

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Die Aktienmärkte haben die Wiederkehr der ungünstigen Volatilität an den Anleihemärkten gut verkraftet. Allerdings kam es in der ersten Aprilhälfte zu Gewinnmitnahmen, nachdem das erste Quartal noch positiv verlaufen war. Hält die Ungewissheit über geldpolitische Maßnahmen länger an, könnte dies zu einer gewissen Volatilität an den Aktienmärkten führen. Man erinnere sich an die letzte echte Aktienkorrektur im September/Oktober letzten Jahres, als das Thema „High for longer“ (die Annahme, dass die Zinssätze der Zentralbanken länger als erwartet hoch bleiben) die Ansteckung von den Anleihemärkten auf die Aktienmärkte auslöste. Nach einem für die Aktienmärkte so positiven ersten Quartal ist eine Ruhepause durchaus denkbar. Dabei könnte die erneute Debatte über die Inflation und die US-Zinsen der passende Vorwand sein.

Nichtsdestotrotz sind die mittelfristigen Aussichten für die Aktienmärkte weiterhin positiv. Grund für die nachlassende Inflation in den USA ist die robuste Konjunktur, die sich letztlich positiv auf die Unternehmensgewinne und den Aufwärtstrend an den Aktienmärkten auswirkt.

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Erst die EZB, dann (vielleicht) die Fed

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CDU setzt Bundesparteitag fort – Debatte über Grundsatzprogramm

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Friedrich Merz beim CDU-Parteitag im Mai 2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU hat ihren dreitägigen Bundesparteitag in Berlin am Dienstagmorgen fortgesetzt. Im Fokus steht am zweiten Tag der Veranstaltung das erste neue Grundsatzprogramm seit 17 Jahren.

„Das Grundsatzprogramm von 2007 gibt auf viele Fragen, die uns heute gestellt sind, keine Antwort“, sagte Parteichef Friedrich Merz bei der Einführung des Tagesordnungspunkts. So komme das Wort Digitalisierung nicht vor und zu China stehe nur ein einziger Satz. Die Welt habe sich verändert und darauf reagiere man mit dem neuen Programm.

Dieses sei auch an Wechselwähler gerichtet, fügte Merz hinzu. „Wir beschäftigen uns mit den Themen, die die Menschen im Alltag beschäftigen.“ Man versuche, darauf eine geschlossene Antwort zu geben. Das Programm richte sich nicht nur nach innen, sondern solle auch ein „kraftvolles Zeichen und Signal nach außen“ sein, so der CDU-Vorsitzende.

Die Parteispitze will das Profil der CDU mit dem neuen Programm schärfen und wieder einen konservativeren Fokus in vielen Bereichen setzen. Es trägt die Überschrift „In Freiheit leben – Deutschland sicher in die Zukunft führen“. Gefordert wird darin unter anderem, dass sich Zuwanderer zu einer deutschen „Leitkultur“ bekennen sollen. In der Sozialpolitik werden mehr Anreize zur Arbeitsaufnahme gefordert.

Kontrovers diskutiert wurden im Vorfeld Formulierungen zum Islam – im jüngsten Entwurf heißt es: „Ein Islam, der unsere Werte nicht teilt und unsere freiheitliche Gesellschaft ablehnt, gehört nicht zu Deutschland.“ Ursprünglich sollte es heißen: „Muslime, die unsere Werte teilen, gehören zu Deutschland.“

Die Debatte über das Grundsatzprogramm dürfte fast den ganzen Tag andauern – ein Beschluss dazu ist am Abend geplant. Eine Unterbrechung erfolgt lediglich für eine Rede von CSU-Chef Markus Söder, die für den Nachmittag geplant ist.


Foto: Friedrich Merz beim CDU-Parteitag im Mai 2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hohe Cash-Quote stärkt den Bullenmarkt

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Fed Cash
Foto von Robert Tipp (Quelle: PGIM Fixed Income)

Ein aktueller Marktkommentar von Robert Tipp, Chief Investment Strategist bei PGIM Fixed Income:

Die starken Mittelzuflüsse in Anleihen und die kräftige Rallye bei risikoreicheren Fixed Income-Anlagen fanden nicht in einem luftleeren Raum statt, sondern vor dem Hintergrund steigender Preise für eine Reihe von Anlageklassen, von Gold über Kryptowährungen bis hin zu KI-Aktien. Obwohl es Argumente für jeden dieser Bullenmärkte gibt, könnte ein Faktor eine entscheidende Rolle spielen: Die Anleger halten zu viel Cash.

In absoluten Zahlen ist das Geldmarktfondsvermögen im Corona-Zeitraum sprunghaft angestiegen. Es stieg nochmals an, als die Sparer nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank zunächst auf Sicherheit und dann auf höhere Renditen in Geldmarktfonds setzten. Verglichen mit den rund 15 % des nominalen BIP, die in wirtschaftlich ruhigeren Zeiten in Geldmarktfonds investiert sind, entspricht das aktuelle Niveau von 21 % eher den Spitzenwerten während den Rezessionen von 2002 und 2008 – auf die jeweils eine mehrjährige starke Aktienrally und ein allgemein günstiges Umfeld auch für Kreditprodukte folgten.

Anleihen könnten von einer Portfolio-Umschichtung profitieren

Die Allokation in Aktien und Immobilien könnte dank Bewertungsgewinne gestiegen sein und liquide Mittel haben aufgrund der Kapitalzuflüsse zugenommen. Anders sieht es bei Anleihen aus, deren Anteil möglicherweise durch die Zinserhöhungen in den letzten Jahren geschrumpft ist. Dieses Ungleichgewicht in der Allokation, das der Demographie mit einer älter werdenden Bevölkerung zuwiderläuft, deutet auf ein gutes Umfeld für Anleihen hin. Und zwar dann, wenn Anleger ihren Anteil wieder erhöhen in Richtung normaler beziehungsweise höherer Allokationen für Fixed Income.

Die Aussichten an den Anleihemärkten bleiben daher langfristig gut. Aktuell rechnen wir nicht mit einem Rückgang der langfristigen Renditen, das auskömmliche Renditeniveau kann sich daher weiter akkumulieren. Eine Verengung der Spreads gegenüber den aktuellen Niveaus ist zwar insgesamt nicht zu erwarten, dennoch können die Spread-Bereiche zusätzliche Erträge generieren und Chancen zur Wertsteigerung durch Sektorrotation und Emittentenauswahl bieten.

Hohe Cash-Quote stärkt den Bullenmarkt

Foto von Robert Tipp (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Djir-Sarai lobt Merz-Forderung nach "Agenda für die Fleißigen"

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Bijan Djir-Sarai (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai begrüßt die wirtschaftspolitischen Forderungen der CDU. „In der Opposition haben die häufig gute Idee“, sagte Djir-Sarai am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

Der wiedergewählte Parteivorsitzende Friedrich Merz hatte auf dem CDU-Parteitag unter anderem eine „Agenda für die Fleißigen“ gefordert. „Das gefällt mir gut, denn wir haben ja enorme wirtschaftliche Probleme derzeit im Land“, sagte der FDP-Politiker. „Und es geht jetzt darum die Wirtschaftswende zu schaffen und die wirtschaftliche Grundlage unseres Landes zu stärken. Ich freue mich, dass die CDU auch diese Themen erkennt.“

Der Generalsekretär der Liberalen fordert rasche Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Ein großes Problem sei die Bürokratie, für die er vor allem die EU und deren Kommissionspräsidentin verantwortlich macht: „Fast 65-67 Prozent der Bürokratie in Deutschland kommt heute aus Brüssel. Und dort kann man sehen, dass Frau von der Leyen, wieder Klammer auf, CDU, Klammer zu, in den letzten Jahren nichts getan hat, um Bürokratie zu vermeiden und vor allem Bürokratiemonster draußen zu halten.“

„Das heißt, die Politik von Frau von der Leyen hat in den letzten Jahren massiv nicht nur dem Wirtschaftsstandort Deutschland geschadet, sondern insgesamt europäischen Firmen und europäischen Unternehmen, der gesamten europäischen Wirtschaft. Das heißt, hier sieht man den großen Unterschied zwischen wunderbaren schönen Reden mit wirtschaftspolitischer Ordnung auf einem Parteitag und gleichzeitig die politische Realität und die politische Umsetzung.“ Denn niemand habe in den letzten Jahren so viel Schaden vor allem wirtschaftspolitisch auf europäischer Ebene unserem Land zugefügt wie von der Leyen, so der FDP-Politiker.


Foto: Bijan Djir-Sarai (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Industrie verzeichnet niedrigeren Auftragseingang

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im März 2024 gegenüber Februar saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent gefallen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Januar 2024 bis März 2024 um 4,3 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Dienstag mit.

Ohne die Berücksichtigung der Großaufträge lagen die Auftragseingänge im März 2024 um 0,1 Prozent höher als im Februar. Für den Vormonat ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber Januar (vorläufiger Wert: +0,2 Prozent).

Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes sind im März in den Wirtschaftszweigen sehr unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen, so das Bundesamt. Im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge) gingen die Auftragseingänge saison- und kalenderbereinigt um 2,3 Prozent zum Vormonat zurück. Auch der Rückgang der Auftragseingänge bei der Herstellung von Metallerzeugnissen um 4,5 Prozent wirkte sich negativ auf das Gesamtergebnis aus. Positiv wirkten hingegen die Zuwächse der Auftragseingänge in der Automobilindustrie (+1,1 Prozent) und bei der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (+5,9 Prozent).

Bei den Investitionsgütern sowie den Vorleistungsgütern fiel der Auftragseingang um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er hingegen um 0,7 Prozent. Die Auslandsaufträge legte um 2,0 Prozent zu. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 10,6 Prozent. Die Aufträge von außerhalb der Eurozone fielen hingegen um 2,9 Prozent. Die Inlandsaufträge nahmen um 3,6 Prozent ab.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lauterbach signalisiert Gesprächsbereitschaft bei Klinikreform

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Krankenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) stimmt die Beteiligten im Zuge der Krankenhausplanung auf anstrengende Verhandlungen ein, zeigt sich aber offen für Vorschläge. „Zunächst steht uns eine schwere Zeit bevor, weil wir das Gesetz durch das Kabinett bekommen müssen“, sagte Lauterbach der „Neuen Westfälische“ (Dienstagsausgabe). „Ich bin aber gesprächsbereit und wir werden sicherlich auch Vorschläge der Länder in das Gesetz einbringen.“

Ausnahmen bei den Qualitätsstandards werde es aber nicht geben. „Dafür trage ich die Verantwortung und ich weiß die Unterstützung der Bundesregierung hinter mir. Da werden wir nicht wackeln. „Der Grundkonflikt zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und den Ländern bestehe darin, „dass die Länder die Qualitätsstandards bestimmen möchten, doch das wird nicht passieren, weil das Aufgabe des Bundes ist“. Darauf hofften übrigens auch die Kommunen, weil sie so besser planen können.

Persönliche Dissonanzen mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht Lauterbach nicht. „Ich komme mit Karl-Josef Laumann und seinem Team gut zurecht. Klar ist aber auch, dass es bei der größten Klinikreform, die es in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland geben wird, auch zu Reibereien kommt.“

Unmittelbar vor dem Deutschen Ärztetag nimmt Lauterbach nach eigenen Angaben zudem Zustimmung aus der Branche in zentralen Fragen wahr: „Es besteht zunehmend Konsens zwischen der Ärzteschaft und mir darüber, dass es im Gesundheitssystem diverse ineffiziente Strukturen gibt, die wir uns nicht mehr leisten können“, sagte er der „Neuen Westfälischen“.

„Wir brauchen ein Regelwerk dafür, dass stationär und ambulant nicht länger gegeneinander gearbeitet wird. Es muss künftig möglich sein, dass Ärzte in beiden Sektoren tätig sein können. Mit Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt bin ich sicherlich nicht immer einer Meinung, aber wir stehen in einem konstruktiven Dialog“, so Lauterbach.

Deutschland habe in den vergangenen Jahren zu wenig Ärzte ausgebildet, „weshalb wir die Zahl der Studienplätze um 5.000 erhöhen müssen“, sagte der Minister. „Zudem wird die Zentralisierung in Folge der Klinikreform dafür sorgen, dass Ärzte besser verteilt werden.“


Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Laumann sieht in Merz-Wiederwahl Signal für Kanzlerkandidatur

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Friedrich Merz am 06.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Bundesvize Karl-Josef Laumann sieht in der Wiederwahl von Friedrich Merz zum Parteivorsitzenden der Union auch ein Signal hinsichtlich der Kanzlerkandidatur. Laumann sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe): „Also, wenn nicht Gott weiß, was passiert, glaube ich schon, dass es einfach auf ihn zuläuft.“

Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und NRW-Arbeitsminister sagte mit Blick auf die rund 90 Prozent, die Merz bei der Wahl zum Vorsitzenden am Montag auf dem Parteitag erhalten hat: „Ich persönlich finde, er kann damit sehr zufrieden sein.“

Natürlich wünsche sich „jeder immer möglichst viel, wenn er allein auf dem Stimmzettel steht. Aber ich finde, er hat eine gute Rede gehalten und es ist ein Wahlergebnis, was ihm auch einen gewissen Rückenwind für die nächste Zeit gibt.“

Laumann kündigte an, er wolle als Stellvertreter von Merz die Partei sozialpolitisch breiter aufstellen. Sowohl Merz als auch Generalsekretär Carsten Linnemann stammten politisch aus dem Wirtschaftsflügel der Partei, sagte Laumann. „Das ist völlig in Ordnung. Aber deswegen ist es gut, dass wir uns in der Frage nun breiter aufstellen. Viele in der CDU denken, dass ich dafür zurzeit der richtige Typ bin“, so der CDA-Chef.


Foto: Friedrich Merz am 06.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Sachsens Justizministerin will politisches Stalking verbieten

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Katja Meier (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der zunehmenden Angriffe will Sachsens Justizministerin Katja Meier (Grüne) einen besseren gesetzlichen Schutz von Politikern durchsetzen. „Ich will politisches Stalking unter Strafe stellen“, sagte die Grünenpolitikerin dem „Tagesspiegel“.

Sie höre regelmäßig, „dass sich Kommunalpolitiker eingeschüchtert fühlen“. Zu den Paragrafen des Strafgesetzbuches passten diese Erlebnisse allerdings oft nicht. „Deshalb will ich diese Lücke schließen.“ Als Beispiel nannte Meier einen Fackelaufmarsch vor dem Haus von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) während der Corona-Pandemie.

Meier verwies zudem auf einen Vorfall in Kirchberg bei Zwickau, wo Unbekannte während der Bauernproteste einen Misthaufen vor das Privathaus von Bürgermeisterin Dorothee Obst (Freie Wähler) kippten. „Politiker und ihre Familien werden in ihrem privaten Lebensumfeld bedrängt“, sagte Meier. Dagegen müssten Polizei und Justiz vorgehen können. Meier will deshalb nun einen Paragrafen in das Strafgesetzbuch einführen, der die „Beeinflussung staatlicher Entscheidungsträger“ unter Strafe stellt.

Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag soll das sächsische Kabinett an diesem Dienstag beschließen. Meier zeigte sich optimistisch, dass sich die übrigen Länder und der Bund der Bundesratsinitiative von Sachsen anschließen werden. „Bei den Landesinnenministern gibt es viel Zustimmung“, sagte sie. Gerade Kommunalpolitiker müssten mehr geschützt werden.

„Die Kommunen sind die Keimzelle und die Herzkammer unserer Demokratie“, sagte Meier. „Deshalb sollten wir politisches Stalking strafbar machen, um zu unterstreichen, dass wir die Einschüchterung von Politikern im privaten Umfeld nicht hinnehmen.“


Foto: Katja Meier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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