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Natural Selection – Sechs spektakuläre Themensafaris

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Natural Selection

Für 2024 hat Natural Selection sechs spannende und einzigartige Safaris mit unterschiedlichem Fokus aufgelegt. Abwechslungsreiche Themen wie Wandern mit den San-Buschmenschen, Kennenlernen von Naturschutzprojekten, Radfahren durchs Okavango Delta, Frauen unter sich oder Expeditionen zu speziellen Orten wie Angola oder Kubu Island, sorgen für unvergessliche Erlebnisse.

Die uralten Weisheiten der San

Diese exklusive siebentägige Wandersafari vom 7.-13. Juni 2024 bietet Reisenden die einmalige Gelegenheit, Zeit mit den wahren Naturexperten der Kalahari, den San-Buschmenschen, zu verbringen und dabei mit ihren uralten Ritualen und Traditionen in Berührung zu kommen. Dieses Abenteuer ermöglicht es, begleitet von zwei außergewöhnlich bewanderten Guides, den Alltag dieses Volkes inmitten der atemberaubenden Natur der botswanischen Makgadikgadi-Salzpfannen kennenzulernen. Übernachtet wird in zwei Luxuscamps von Natural Selection – Jack’s Camp und San Camp und unter dem Sternenhimmel inmitten der Salzpfannen. 25 Prozent des Reisepreises werden direkt für die Unterstützung der San und für Naturschutzprojekte im Makgadikgadi-Gebiet verwendet.

Sand, Sterne, Schwesternschaft: Wüstensafari in der Kalahari

Diese fünftägige Wüstensafari in Botswana vom 20. – 25. September 2024 ist rein Frauen vorbehalten. Gemeinsam mit gleich drei erfahrenen Begleiterinnen taucht die Gruppe gleichgesinnter Abenteurerinnen bei Pirschwanderungen und Quadbike-Touren tief in die Natur der Kalahari ein. Dies ist die perfekte Gelegenheit, um vom Alltag abzuschalten und die Stille der Wüste zu genießen. Begegnungen mit den San und Übernachtungen unter einem atemberaubenden Sternenhimmel in den Salzpfannen gehören ebenso zum Programm wie das Beobachten von Erdmännchen aus nächster Nähe. Übernachtet wird in den luxuriösen weißen Zelten des San Camps von Natural Selection.

Unterwegs auf Elefantenpfaden – Fahrrad-Safari in Botswana

Diese sechstägige Botswana-Radreise – die erste ihrer Art im Okavango-Delta – führt über uralte Elefantenpfade, die die Landschaft seit Jahrhunderten prägen, durch das tierreiche Okavango Delta. Mit zwei professionellen Safari-Guides werden täglich zwischen 40 und 70 Kilometer zurückgelegt, entlang üppiger Akazien- und Mopanewälder, gewundener Flussufer und durch wunderschöne Savannengraslandschaften, die voll von Wildtieren sind und endlose afrikanische Horizonte eröffnen. Mittags wartet bereits ein herzhaftes Lunch im mobilen Safari-Camp und ein entspannter Nachmittag mit Pirschfahrt, Sundowner und Lagerfeuer auf die Abenteurer*innen. Die letzten beiden Tage werden im Camp Little Sable im Herzen des wildreichen Khwai Private Reserve mit Pirschfahrten und Bootssafaris verbracht. Wer möchte, kann die letzte Nacht im Camp gegen eine Nacht unter einem atemberaubenden Sternenhimmel im Skybed, einer fünf Meter hohen Holzplattform mit allen Annehmlichkeiten, eintauschen.

Kubu Island – ein Fünf-Trillionen-Sterne-Abenteuer

Die Makgadikgadi-Pfannen in Botswana sind einer der faszinierendsten Orte der Welt. Einst ein riesiger See, bilden die verkrusteten Ebenen heute mit Salz, Sand, Sonne und Steinen eine strahlend weiße, fast mondähnliche, Landschaft. Die ersten beiden und die letzte Nacht dieser außergewöhnlichen Expedition werden in einem der bekanntesten Camps des Kontinents, dem Jack’s Camp, mit Pirschfahrten und Wanderungen mit den Zu/’hoasi-Buschmenschen verbracht, danach geht es mit dem Quad für zwei Nächte zum vielleicht außergewöhnlichsten Ort der Kalahari – Kubu Island. Die mit Baobab-Bäumen übersäte Granitfelseninsel ist ein heiliger Ort der Buschmenschen mit uralten Geschichten und Ritualen. Hier verliert sich der Kontakt zu Zeit, Raum und Richtung. Übernachtet wird im Entdecker-Stil im Fünf-Millionen-Sterne Open-Air-Fly-Camp, allerdings äußerst bequem auf weichen Schlafmatten und in angewärmten Decken

Naturschutz-Safari in Botswana

Dieses bereichernde achttägige Safarierlebnis führt tief in das Herz des nachhaltigen Safaribetriebs von Natural Selection ein. In drei unterschiedlichen Gebieten und einzigartigen Camps – Meno a Kwena, Little Sable und Duke’s Camp/Duke’s East erhalten die Gäste einen intensiven Einblick in sechs Projekte, an denen Natural Selection beteiligt ist, und sehen, wie sie helfen, einige der letzten großen Wildnisgebiete Afrikas zu schützen. Auf dem Programm stehen neben täglichen Safaris Treffen mit mehreren Naturschutzorganisationen, wie das Elephant Express Programm, das Schulkinder in ebenfalls von Elefanten bewohnten Gebieten sicher zur Schule und wieder zurück bringt, ein auf Wildhunde und Raubtiere ausgerichtetes Forschungsprogramm, oder das Ranger-Team im 200.000 Hektar großen Khwai Private Reserve. Die Gäste erfahren direkt, wie sich verantwortungsvoller Tourismus positiv auf den Naturschutz und die lokale Bevölkerung auswirken kann. 1.000 US-Dollar vom Reisepreis werden je zur Hälfte direkt für die besuchten Projekte und die allgemeine Naturschutzarbeit von Natural Selection verwendet.

Angola-Expedition

Bei diesem sechstägigen Reiseverlauf durch das touristisch oft übersehene Angola werden die ersten Tage in der Region der Quellseen im Hochland verbracht. Die Seen speisen die Flüsse, aus denen später das Okavango-Delta, der Kwando und der Sambesi entstehen. Anschließend geht es per Helikopter die gewundenen Cuanvale- und Cubango-Flüsse für weitere zwei Nächte hinunter zum Cubango-Wildreservat, bevor die Reise mit einem kurzen Zwischenstopp in der faszinierenden Region Cuito Cuanavale und den historischen Schlachtfeldern endet. Auf einer Safari nach Angola geht es nicht darum, die Big Five oder Horden von Tieren abzuhaken. In Begleitung von National Geographic-Forscher*innen und -Wissenschaftler*innen erkunden die Teilnehmer*innen unglaubliche, unberührte Wildnisgebiete und können sicher sein, dass nur Wenige zuvor mit diesen Regionen und Tierarten in Berührung kamen.

Weitere Informationen zu den Camps von Natural Selection unter www.naturalselection.travel

Bild Die San sind die wahren Kalahari-Experten
© Natural Selection

Quelle uschi liebl pr

SPD lehnt Rückkehr zur alten Wehrpflicht ab

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chef Lars Klingbeil lehnt eine Rückkehr zur alten Wehrpflicht ab, ist aber generell offen für eine Diskussion über soziale oder militärische Dienste für junge Menschen.

Jeder junge Staatsbürger sollte sich einmal mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob er sich einen Dienst für das Land vorstellen könne, sagte Klingbeil der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Das kann bei der Bundeswehr sein oder eben im sozialen oder kulturellen Bereich. Dahin sollten wir zurückkommen.“

„Ich bin in unmittelbarer Nähe des Heeresstandorts Munster aufgewachsen. Jeden Tag sind mir Uniformierte begegnet, ob im Supermarkt oder in der Eisdiele. Viele Menschen in Deutschland haben aber keinerlei Berührungspunkte mit der Bundeswehr.“ Er sei dafür, dass die Schulen Soldaten aktiv einladen, um über die Möglichkeiten in der Bundeswehr zu sprechen. „Das hat ja nichts mit Kriegsverherrlichung zu tun, sondern mit einer Entscheidungsoption für die persönliche Zukunft und Informationen über die Sicherheitslage.“

Der CDU-Bundesparteitag hatte sich unter anderem dafür ausgesprochen, die 2011 ausgesetzte Wehrpflicht mit Blick auf die Bedrohung aus Russland wieder in Kraft zu setzen. Bis zur Umsetzung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres solle eine Kontingent-Wehrpflicht eingeführt werden.

Eine Rückkehr zur alten Wehrpflicht lehnt ab: „Ich hielte eine Rückkehr zur alten Wehrpflicht für falsch. Ich bin mit Verteidigungsminister Boris Pistorius in einem engen Austausch darüber. Es ist richtig, dass er sich Gedanken macht, wie er die Bundeswehr als Arbeitgeber attraktiver machen kann.“


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Klingbeil will mehr Polizeischutz für Wahlkampfveranstaltungen

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Polizisten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Attacken auf mehrere Politiker mahnt der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil ein deutlich entschiedeneres Vorgehen der Sicherheitsbehörden bei Wahlkampfveranstaltungen an. „Ich erwarte von den Innenministern von Bund und Ländern, dass der Wahlkampf ausreichend abgesichert ist“, sagte Klingbeil der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Es brauche mehr Polizeischutz für Veranstaltungen und konsequentes Vorgehen der Staatsanwaltschaften und Richter gegen die Täter. „Und es braucht die Möglichkeit für Kommunalpolitiker, Vorfälle zu melden, sodass die auch wirklich ernst genommen werden. Zu oft werden Anfeindungen oder Bedrohungen nicht sorgfältig genug verfolgt.“

In der vergangenen Woche war in Dresden der sächsische SPD-Europaabgeordnete Matthias Ecke niedergeschlagen und schwer verletzt worden. Zuvor soll die verantwortliche Gruppe einen 28-Jährigen angegriffen haben, der für die Grünen Wahlplakate anbrachte. Am Dienstag war kurz nach einer Sondersitzung der Innenminister von Bund und Ländern wegen jüngster Angriffe auf Politiker und ehrenamtliche Wahlkämpfer ist eine weitere Attacke auf die Berliner SPD-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bekannt geworden.

Klingbeil sagte zu den Angriffen auf seine Kollegen, dass es nicht darum gehe, Politiker vor den Bürgern zu schützen. „Aber es geht darum, den Schutz vor einem gewaltbereiten Mob zu erhöhen. Matthias Ecke ist derjenige, der am heftigsten attackiert wurde, und ich rechne ihm hoch an, dass er sich nicht einschüchtern lässt und weitermacht.“ Aber leider gebe es eine Häufung von Angriffen auf Ehrenamtliche und Berufspolitiker, wie zuletzt den Vorfall mit Franziska Giffey.

„Es muss gegen Gewalttäter knallhart durchgegriffen werden. Es geht auch darum, potenziellen Nachahmern klarzumachen, dass so etwas nicht geduldet wird.“ Der SPD-Chef macht auch die Politiker der AfD für die Vorfälle mitverantwortlich: „Die AfD hat früh den Samen des Hasses gesät, indem beispielsweise Alexander Gauland 2017 ankündigte, man werde Kanzlerin Angela Merkel jagen. Jetzt geht dieser Samen auf. Eine solche Sprache führt zu einem gesellschaftlichen Klima, in dem Attacken, Morddrohungen und Einschüchterungen stattfinden.“


Foto: Polizisten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Putin verzichtet bei Militärparade auf Drohungen gegen den Westen

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Wladimir Putin (Archiv), via dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei seiner Rede zur traditionellen Militärparade zum Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland im Gegensatz zu den Vorjahren auf Drohungen gegen den Westen verzichtet. Putin warf dem Westen am Donnerstag in Moskau allerdings vor, die „Wahrheit“ über den Zweiten Weltkrieg zu „verzerren“.

So würden „Mahnmale an die wahrhaftigen Helden“ zerstört. Putin sprach auch von „Revanchismus“ und davon, dass der Westen die „heutigen Nationalsozialisten oder Nazis“ unterstütze, was „neue regionale Konflikte“ entfache. Der Westen würde gerne „die Lehren des Zweiten Weltkrieges vergessen“, so Putin.

Ohne die Alliierten zu erwähnen, sagte er, dass das „Schicksal der Menschen“ damals in großen Schlachten bei Moskau und bei Leningrad entschieden worden sei. Er sagte allerdings auch, dass man die „Bedeutung der zweiten Front“ nicht verschmälere und „die Tapferkeit aller Krieger in der Anti-Hitler-Koalition“ ehre.

Mit Blick auf den Ukraine-Krieg sagte der russische Präsident nicht viel Neues. Er erwähnte in wenigen Worten zu dem Thema, dass Russland gerade eine „schwierige, kritische Zeit“ durchlebe. Die Kämpfer im Ukraine-Krieg bezeichnete er dabei als „Helden“, hinter denen sich angeblich „ganz Russland“ vereine.


Foto: Wladimir Putin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Parlamentspräsidentin verurteilt Angriffe auf Politiker

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Roberta Metsola am 08.05.2024, via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, verurteilt die jüngsten Angriffe auf deutsche Politiker.

„In den letzten Wochen gab es in Deutschland mehrere Angriffe auf Menschen, die Wahlplakate anbrachten oder für ihre demokratischen Parteien Wahlkampf machten“, schreibt sie in einem Gastbeitrag für das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Diese Versuche, unsere Demokratie zu untergraben und Angst zu schüren, sind äußerst ernst und besorgniserregend.“

Es sei offenkundig, „dass unsere gemeinsame Reaktion dem gewachsen sein muss“. Diejenigen, die Autokratie als die Antwort betrachten, würden alles tun, um die demokratischen Prozesse zu untergraben. „Sie versuchen, uns mit Propaganda zu überfluten und zu manipulieren. Sie säen Zweifel an unseren demokratischen Prozessen und an Wahlergebnissen.“

„Die letzten Monate haben uns jedoch zunehmend gezeigt, dass manch einer uns lieber scheitern sehen würde. Keine Woche verstreicht, ohne dass Desinformation und Propaganda verbreitet werden – durch böswillige Akteure, ausländische Mächte, auf Websites und über Social-Media-Konten“, schreibt die Parlamentspräsidentin. Sie appelliert an die Bürger: „Wir müssen denjenigen entgegentreten, die versuchen, uns ins Wanken zu bringen, und wir müssen kritisch hinterfragen, was uns begegnet und was wir lesen, insbesondere im Internet.“


Foto: Roberta Metsola am 08.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Rechtsruck in Nordmazedonien – Kovacevski räumt Niederlage ein

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Dimitar Kovacevski (Archiv), via dts NachrichtenagenturSkopje (dts Nachrichtenagentur) – Aus den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nordmazedonien am Mittwoch ist die rechte Oppositionspartei VMRO-DPMNE als Sieger hervorgegangen. Nach Auszählung des Großteils der Stimmen kommt sie auf 43,1 Prozent der Stimmen und damit 59 von 120 Sitzen im Parlament.

Die seit 2017 regierende sozialdemokratische Partei SDSM erreicht nur noch 15,1 Prozent und kommt auf 19 Sitze. SDSM-Chef Dimitar Kovacevski räumte bereits die Niederlage seiner Partei ein. Er gratuliere dem Gegner VMRO-DPMNE zum Wahlsieg, sagte der ehemalige Regierungschef in der Wahlnacht.

Neuer Ministerpräsident könnte VMRO-DPMNE-Parteichef Hristijan Mickoski werden. Dieser wehrt sich schon länger gegen die bereits erfolgte Namensänderung von Mazedonien in Nordmazedonien und könnte dem Vernehmen nach die Konfrontation mit den Nachbarländern Griechenland und Bulgarien suchen.

Auch bei der Präsidentschaftswahl konnte sich die VMRO-DPMNE durchsetzen. Die von der Partei unterstützte Kandidatin Gordana Siljanovska-Davkova gewann gegen Amtsinhaber Stevo Pendarovski, der von den Sozialdemokraten unterstützt worden war.


Foto: Dimitar Kovacevski (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Klingbeil: Scholz wird 2025 erneut SPD-Kanzlerkandidat

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Olaf Scholz und Lars Klingbeil (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil ist Personal-Spekulationen in der SPD um die Kanzlerkandidatur 2025 entgegengetreten.

„Olaf Scholz ist der Kanzler und er bleibt es – und er wird auch wieder unser Kandidat“, sagte Klingbeil der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe) auf die Frage nach personellen Konsequenzen nach einem möglichen schlechten Abschneiden der SPD bei der Europawahl. Die Kür im Sommer 2025, wie jüngst durch den SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert angekündigt, erfolge, „weil Olaf Scholz gerade dieses Land durch sehr herausfordernde Zeiten führt“. Da sei „keine Zeit für Wahlkampf“.

Das Werben von Scholz auf Plakaten der SPD zur Europawahl mit dem Begriff „Frieden“ verteidigte Klingbeil. „Da gibt es keinen Widerspruch. Frieden kann es in der Ukraine nur geben, wenn Putin mit seinem Vernichtungskrieg nicht vorankommt und die Souveränität der Ukraine gewährleistet bleibt. Das erreicht man durch weitere Waffenlieferungen an die Ukraine und begleitende diplomatische Bemühungen.“ Die SPD lasse sich den Friedensbegriff nicht „von den Populisten von BSW und AfD wegnehmen“, so der Vorsitzende der Sozialdemokraten. „Die meinen mit Frieden eine Unterwerfung vor Putin. Unser Friedensbegriff steht für Freiheit statt Unterdrückung.“


Foto: Olaf Scholz und Lars Klingbeil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Landkreistag NRW: Viele Kiffer wollen ihren Führerschein zurück

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Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Cannabis-Legalisierung fordern vieler Bürger, denen wegen eines Cannabis-Delikts der Führerschein entzogen wurde, diesen zurück. „Die Fahrerlaubnisbehörden der NRW-Kreise melden ein vermehrtes Aufkommen an Anträgen zur Wiedererteilung des Führerscheins aufgrund der geänderten Gesetzeslage“, sagte die Sprecherin des Landkreistags NRW der „Rheinischen Post“ (Freitagausgaben).

Durch die neuen Bestimmungen sei es schneller und einfacher möglich, den Führerschein wieder zurückzuerhalten. Zwei Beispiele: „Unsere Führerscheinstelle erlebt derzeit einen Ansturm von Bürgern, die ihre entzogene Fahrerlaubnis zurückfordern oder angeordnete Maßnahmen abwenden wollen – wie etwa die Durchführung einer MPU“, sagte der Landrat des Kreises Borken, Kai Zwicker (CDU), der Zeitung.

Auch bei der Stadt Düsseldorf ist die Zahl der Bürger, die ihren Führerschein zurückhaben wollen, kräftig gestiegen: Für den Monat April gebe es eine Steigerung des Antragsvolumens um etwa ein Drittel gegenüber Vormonaten, sagte ein Stadt-Sprecher der Redaktion. „Ob dies mit dem zum 1. April in Kraft getretenen Cannabisgesetz zu tun hat, lässt sich nur erahnen.“


Foto: Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Israels ESC-Teilnehmerin hat Freunde durch Hamas-Angriff verloren

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Grenzübergang Erez zum Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturMalmö (dts Nachrichtenagentur) – Die israelische Teilnehmerin beim Eurovision Song Contest, Eden Golan, war selbst von der Terrorattacke auf ihr Land am 7. Oktober 2023 betroffen. Das sagte sie dem „Stern“.

Der Partner einer guten Freundin, erzählt Golan, sei auf dem Supernova Festival gewesen. Er sei entkommen, dann aber mit dem Auto mehrmals zurückgefahren. Er habe neun Menschen gerettet. Am Ende aber hätten ihn die Terroristen getötet. „Es war ein Alptraum.“

Golan ging als Siegerin aus dem Vorentscheid ihres Landes hervor. Einer der weiteren Teilnehmer der Castingshow, Shaul Greenglick, starb kurz darauf als Reservist der Armee im Krieg in Gaza – er war ein guter Freund von Golan: „Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich über ihn rede“, sagte sie. „Ich habe seine Familie besucht und viel über ihn geredet.“

Ab Donnerstag, den 9. Mai, wird Eden Golan Israel zunächst beim Halbfinale des Eurovision Song Contest in Malmö vertreten, am Samstag, den 11. Mai, findet dort auch das Finale statt. Die schwedische Stadt befürchtet angesichts des Gazakriegs Proteste, auch gegen Golan. Israel hatte zuvor schon den Songtext seines Beitrags verändert.

„Hurricane“ nimmt nun keinen direkten Bezug mehr auf die Terrorattacke der Hamas – Israels Präsident Herzog, so erzählt es Golan, hätte bei der Entscheidung eingegriffen. Angst vor Angriffen auf sie in Schweden habe sie nicht, sagte Golan: „Es wird alles gut gehen.“


Foto: Grenzübergang Erez zum Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wüst wirft Scholz Versagen bei Abschiebeinitiative vor

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Hendrik Wüst am 06.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wirft Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Versagen auf dem Feld der Abschiebungen vor. „Es knirscht an allen Ecken und Enden: Das geht so nicht weiter“, sagte Wüst dem „Stern“. „Und der Kanzler wird seinem eigenen Anspruch, im großen Stil abzuschieben, in keiner Weise gerecht.“

„Nicht ansatzweise werden gerade ausreichend Migrationsabkommen geschlossen, die Rückführungen erleichtern würden.“ Wüst forderte eine Debatte über Aufnahmezentren für Flüchtlinge in Drittstaaten. „Wir wissen, dass der Migrationsdruck hoch bleibt und Deutschland ein attraktives Ziel bleibt. Daher müssen wir uns auch solchen Lösungen öffnen“, sagte er mit Blick auf Großbritannien und Italien, die in Ruanda beziehungsweise Albanien solche Aufnahmezentren einrichten wollen.

„Ich verstehe die Skepsis, stelle aber die Gegenfrage: Was, wenn wir das nicht tun?“, so Wüst. „Eine Migrationspolitik, die ignoriert, was in unserer Gesellschaft los ist, legt die Zündschnur an den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Allein nach Nordrhein-Westfalen kämen derzeit jeden Monat bis zu 5.000 Flüchtlinge. „Die Kommunen sind am Limit.“


Foto: Hendrik Wüst am 06.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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