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IS-Ableger ruft zu Anschlägen bei Fußball-EM auf

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Polizeiabsperrung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das IS-Propagandamagazin „Stimme von Khorasan“ ruft zu Anschlägen während der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland auf. Das berichtet die „Welt am Sonntag“. Es ist damit die erste, konkrete Ankündigung des IS-Ablegers mit Bezug auf die kommende Europameisterschaft.

In der aktuellen Ausgabe des Magazins ist auf einer ganzen Seite eine Fotomontage mit Bezug zu dem sportlichen Großereignis im Sommer abgebildet. Darauf ist ein Kämpfer in Tarnuniform und Maschinengewehr zu sehen, der mit dem Rücken zum Betrachter und vor einem leeren Fußballstadion steht. Das Bild ist überschrieben mit den Städtenamen Dortmund, München und Berlin und der Aufforderung: „Then score the last goal“ (deutsch: „Dann schieße das letzte Tor“).

Diese verklausulierte Formulierung, eingebettet in die martialische Optik, kann als unverhohlene Aufforderung zu einem Anschlag verstanden werden. Die Formulierung kann als Hinweis für eine gestiegene Anschlagsbereitschaft gelten. Der ISPK könnte bereits Kämpfer nach Deutschland geschickt haben. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Razzien gegen ISPK-Zellen in Deutschland gegeben, etwa Weihnachten, als Sicherheitsbehörden einen Anschlag auf den Kölner Dom befürchteten.

Die sehr deutliche Ankündigung in der IS-Propagandapostille ist nun ein erneutes, deutliches Alarmzeichen. CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries sagte der „Welt am Sonntag“: „Es handelt sich hier um eine unverhohlene Anschlagsandrohung.“ Der Vries sagte aber auch, dass die deutschen Sicherheitsbehörden sehr gut vorbereitet seien und „ein intensiver internationaler Austausch besteht“. Allerdings sei Deutschland stark auf ausländische Partnerdienste angewiesen. Denn in Deutschland seien die Aufklärungsmöglichkeiten zur Gefahrenabwehr und der Informationsaustausch stark eingeschränkt.


Foto: Polizeiabsperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Union will mehr Tempo bei Drohnennutzung durch Bundeswehr

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundestagsfraktion der Union verlangt mehr Tempo von der Bundesregierung bei dem Ausbau der Drohnennutzung in der Bundeswehr. In der kommenden Woche wollen CDU und CSU einen Antrag in den Bundestag einbringen, um den „Aufbau einer Drohnenarmee“ voranzutreiben. Die Regierung habe „auf die Änderungen in der Kriegsführung mit Drohnen bisher unzureichend reagiert“, heißt es in dem Papier, über das die „Welt“ berichtet.

Der von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in seiner Zeitenwende-Rede vom Februar 2022 formulierte Auftrag, „Fähigkeiten zu identifizieren und zu entwickeln, um der russischen Bedrohung jetzt und in Zukunft begegnen zu können“, sei im Bereich der militärischen Drohnen und deren Abwehr „nicht ansatzweise umgesetzt“ worden. Das Verteidigungsministerium beschränkte sich bislang auf die Einrichtung einer „Task Force Drohnen“ im November 2023, deren Fokus auf Klein- und Kleinstdrohnen liegt.

Ende Mai bittet Generalinspekteur Carsten Breuer Drohnenhersteller, Militärs und Bundestags-Abgeordnete zudem zu einem Symposium in Meppen, um „ein harmonisiertes Verständnis innerhalb der Bundeswehr zu erzeugen und in einen Dialog mit der Industrie einzutreten“, wie die „Welt“ berichtet.

„Wie immer hat Verteidigungsminister Boris Pistorius zunächst große Ankündigungen verlauten lassen“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Union, Florian Hahn (CSU), der „Welt“. „Über die Gründung einer Task Force, die gar nur einen Teil der Gefahren betrachtet, ist er aber noch nicht hinaus.“ Die ukrainischen Soldaten, die von der Bundeswehr in Deutschland ausgebildet werden, „reiben sich verwundert die Augen, vermissen sie doch die Drohnen zur Aufklärung und Wirkung in der Ausbildung“, so Hahn.

Sein Fazit: „So gefährdet die SPD die eigenen Soldaten.“ Die Union möchte deshalb, dass der Bundestag der Regierung Druck macht. 23 Punkte sind in dem Antrag aufgeführt, die Pistorius in Angriff nehmen soll. Dazu zählen die Einführung einer neuen Truppengattung „Unbemannte Systeme und Drohnenabwehr“, die auf Sicht in „eine auf die Belange von Luftwaffe, Landstreitkräften und Marine abgestimmte und dimensionsübergreifende Drohnenarmee“ münden soll.

Die habe sich „im Personalumfang und Struktur an den Erfahrungen der ukrainischen Streitkräfte“ zu orientieren. CSU-Mann Hahn findet es wenig überraschend, dass die Regierung im Sachen Drohnen nur so langsam vorankommt. „Wer hat denn wirklich erwartet“, so fragt er, „dass gerade die SPD die Bundeswehr innovativ aufstellt, die sich jahrelang mit Händen und Füßen gegen bewaffnete Drohnen gewehrt hat?“


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke fordert Export-Stopp deutscher Waffen nach Israel

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Grenze zum Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Janine Wissler fordert, keine Waffen mehr an Israel zu liefern. Dem „Tagesspiegel“ sagte Wissler: „Die Bundesregierung muss dem Beispiel der USA folgen und die Waffenlieferungen nach Israel sofort stoppen. Nur internationaler Druck und ein Waffenembargo können die Netanjahu-Regierung davon abhalten, in Rafah einzumarschieren.“

Die Parteivorsitzende begründete: „Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Waffenlieferant Israels und trägt damit eine Mitverantwortung für das Sterben in Gaza. Die Bundesregierung muss jetzt alles tun, um weitere zivile Opfer zu verhindern und deshalb die Waffenexporte stoppen. Im Unterschied zur terroristischen Hamas hat die Zivilbevölkerung Gazas keine Verbrechen begangen und darf nicht wie ein Kriegsgegner behandelt werden.“


Foto: Grenze zum Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Karlspreis: Steinmeier gratuliert Goldschmidt

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Frank-Walter Steinmeier (Archiv), via dts NachrichtenagenturAachen (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag dem Präsidenten der Konferenz der europäischen Rabbiner, Pinchas Goldschmidt, zur Auszeichnung mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen gratuliert. „Sie sind für uns ein Vorbild gelebter Freiheit“, schrieb Steinmeier an Goldschmidt.

„Mit beeindruckender Konsequenz haben Sie nach dem Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine Ihr Amt als Oberrabbiner von Moskau niedergelegt und Russland den Rücken gekehrt. Sie haben nie gezögert, Differenzen klar aufzuzeigen und für Ihre Haltung einzustehen. Zugleich haben Sie sich mit Ihrer zugewandten und verbindenden Art als Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz mit großem Engagement für die Religionsfreiheit eingesetzt.“

Bei all seinen Bemühungen habe Goldschmidt stets den Weg des Dialogs gesucht, um Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen zu fördern: „Sie haben uns deutlich gemacht, was für ein Gewinn ein lebendiges und sichtbares Judentum ist. Dabei werden Sie nicht müde, an die einzigartige Würde eines jeden Menschen zu erinnern. Sie zeigten uns aus der Tradition des Judentums, dass Argumentieren nicht nebensächlich, sondern essenziell ist. Dass bei allen Gegensätzen die Meinung des Gegenübers stehen bleiben kann, lässt sich aus dem Talmud und anderen jüdischen Quellen lernen und ist ein großes Geschenk des Judentums an die Menschen in Deutschland, in Europa, überall auf der Welt.“

Insbesondere nach dem Überfall der Hamas auf Israel habe man auch in Deutschland und anderen Ländern einen erschreckenden Anstieg des Antisemitismus beobachten müssen, so Steinmeier. „Sie haben schon über die letzten Jahre mit Sorge eine Zunahme der Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten beobachtet. Dennoch lassen Sie sich nicht entmutigen, sondern erinnern uns stets an die europäischen Werte des Pluralismus und des gegenseitigen Respekts und werben für ein friedliches Miteinander. Danke, dass Sie dies immer wieder und unbeirrbar tun.“

Der Karlspreis wird seit 1950 in der Regel jährlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben. Benannt wurde der Preis nach Karl dem Großen, der wohl bereits zu Lebzeiten als „Vater Europas“ galt. Gemeinsam mit Goldschmidt ehre man auch die jüdischen Gemeinschaften in Europa, teilte das Direktorium des Internationalen Karlspreises zu Aachen mit.


Foto: Frank-Walter Steinmeier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Fast jeder Zweite für DSL-Abschaltung zugunsten von Glasfaser

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Kabelschacht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast jeder zweite Deutsche (46 Prozent) findet es richtig, dass die bestehende DSL-Technik zugunsten von Glasfaser vollständig abgeschaltet wird. Dies ergab eine Umfrage unter 1.000 Verbrauchern durch das Vergleichsportal Verivox, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Bislang wollen jedoch vor allem ältere Menschen über 60 Jahren (gut 17 Prozent) stärker an der gewohnten Technik festhalten, während dies unter den Jüngeren bis 30 Jahren nur sieben Prozent möchten. Glasfaser ermöglicht eine bessere Stabilität der Datenübertragung sowie höhere Geschwindigkeiten für Internetverbindungen als DSL. „Dennoch basiert rund jede zweite Breitband-Buchung über Verivox auf DSL“, sagte Jens-Uwe Theumer von Verivox.

Doch das Interesse an kleinen Tarifen habe rapide abgenommen, so Theumer: „Hier hat sich bereits verfestigt, dass 16 Megabit pro Sekunde nicht für einen störungsfreien Betrieb der meisten Dienste ausreichen. Zudem kosten solche Tarife wegen ausbleibender Subventionierung heute in der Mindestlaufzeit rund 10 Euro mehr als noch vor vier Jahren und sind fast immer teurer als viel leistungsfähigere Tarife mit 100 Mbit/s.“


Foto: Kabelschacht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FRIENDS Kochclub sammelte 41 000 Euro

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FRIENDS Kochclub

FRIENDS Kochclub sammelte 41 000 Euro für ZNS-Kochclub der Hannelore Kohl Stiftung im Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte

Die FRIENDS Küchenparty im Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte stattfand, war äußerst erfolgreich. Als Höhepunkt des Abends wurde ein Scheck über 41.000 Euro an den ZNS Kochclub – der Hannelore Kohl Stiftung – Schirmherr Adel Tawil – für Menschen mit Schädelhirnverletzung übergeben, der von der ZNS Akademie jedes Jahr als kostenloses dreitägiges Seminar angeboten wird.

Die Veranstaltung, organisiert von Petra und Jörg Leroy, LEROY’S Feste feiern wie ein König, war nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein unvergessliches Charity-Event, das bereits zum vierten Mal stattfand. Rund 200 Gäste wurden im Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte in Frankfurt am Main von Spitzen- und Sterneköchen verwöhnt, darunter auch der bekannte TV-Koch Johann Lafer. Zudem präsentierten erlesene Weingüter und weitere Partner aus der Genuss-Szene ihre Köstlichkeiten an verschiedenen Ständen.

Adel Tawil, Musiker und Schirmherr der Küchenparty als ZNS-Präsident, bedankte sich herzlich für das großartige Engagement aller Beteiligten. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt der Finanzierung des ZNS-Kochclubs zugute. Dr. Susanne Schaefer, Geschäftsführerin der ZNS-Stiftung, zeigte sich begeistert über die beachtliche Summe und dankte mit Dr. Stefan Zimmer, Vizepräsident der ZNS-Stiftung allen Beteiligten für ihren Beitrag.

Petra und Jörg Leroy freuten sich bei der Scheckübergabe über die Sicherung weiterer ZNS Kochclubs für bis zu 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gemeinsam mit ihrem Mann Jörg veranstaltet sie regelmäßig den ZNS Kochclub „Genussvoll kochen trotz Handicap“. Das besondere Angebot wurde ins Leben gerufen, nachdem ein befreundeter Koch des Ehepaars eine Schädelhirnverletzung erlitten hatte.

Der Erlös der Veranstaltung kommt genau diesem ZNS-Kochclub für Menschen mit Schädelhirntrauma zugute. Der ZNS-Kochclub wurde 2017 auf Initiative von LEROY’S Feste – Feiern wie ein König ins Leben gerufen – und vermittelt den Teilnehmenden an einem ganzen für sie kostenfreien Wochenende das gesunde Kochen und Essen, den Wareneinkauf, die Zusammensetzung von Lebensmitteln sowie das Kochen mit Hilfsmitteln z.B. bei einer halbseitigen Lähmung.

Für die nächste FRIENDS Küchenparty gibt es bereits eine lange Liste von Spitzenköchen, die gerne teilnehmen möchten.

Auch Hoteldirektor Michael Mauersberger zeigte sich begeistert von den zahlreichen großartigen Spitzenköchen, die in Hessens größter Kochschule im Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte für kulinarische Genüsse sorgten.

Unter dem Motto „Wir begrüßen Sie an diesem Abend in der Küche“ öffnete das Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte für diese Veranstaltung zum ersten Mal seine Türen für ein einzigartiges kulinarisches Event. An verschiedenen kulinarischen Ständen boten hochkarätige Köche, Winzer, Gastronomen und Genussmenschen ihre Leistungen an. Auch ehemalige Teilnehmer:innen des ZNS-Kochclubs waren dabei sein und kümmerten sich um das Wohl der Gäste.

Die Zusammenarbeit von professionellen Köchen und kochbegeisterten Betroffenen versprach ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Gäste.

ZNS-Stiftung. Hilfe für Menschen mit Schädelhirntrauma, gegründet von Hannelore Kohl

Jährlich erfahren rund 270.000 Menschen in Deutschland ein Schädelhirntrauma. 45.000 von ihnen müssen nach dem Unfall mit dauerhaften körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen weiterleben. Rund 800.000 Menschen sind dauerhaft auf die Unterstützung von Pflegekräften oder Angehörigen angewiesen. Ziel der ZNS-Stiftung ist es, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern und ihnen umfassende Teilhabe zu ermöglichen. Durch Aufklärung und präventive Maßnahmen trägt die Stiftung dazu bei, Unfallzahlen zu senken und die Schwere von Kopfverletzungen zu reduzieren.

www.hannelore-kohl-stiftung.de

Bild FRIENDS Kochclub sammelte 41 000 Euro für ZNS-Kochclub der Hannelore Kohl Stiftung im Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte Von links: Dr. Stefan Zimmer, Jörg Leroy, Petra Leroy, Dr. Susanne Schaefer Copyright: Philipp Schäfer

Quelle JANE UHLIG PR

Wie KI uns lehrt, unsere eigene Moral zu überdenken

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Jana Schaich Borg

Dr. Jana Schaich Borg versucht, einer Maschine Moral zu verleihen.

Durch ihre Arbeit am Social Science Research Institute der Duke University ist sie zu einer Expertin für Entscheidungsfindung geworden – sie implementiert Blickwinkel der Moralpsychologie, Datenwissenschaft und ihrem Schwerpunkt Neurowissenschaften hinzu. Sie hat erkannt, dass künstliche Intelligenz lediglich eine Linse ist: Die Probleme, die wir mit Algorithmen lösen müssen, sind die Probleme, die wir in der Gesellschaft lösen sollten.

„Mein Labor versucht zu verstehen, was menschliche Verbundenheit ist“

herCAREER: Erzählen Sie mir von Ihrer Forschung. Was sind die Fragen, die Sie beantworten wollen?

Jana Schaich-Borg: Ich bin Neurowissenschaftlerin und arbeite eng mit Datenwissenschaftlern zusammen. Während meiner gesamten Karriere habe ich versucht zu verstehen, wie Menschen soziale Entscheidungen treffen, sowohl bewusst als auch unbewusst. Heute konzentrieren wir uns in meinem Labor auf zwei übergreifende Ziele: Wie können wir Moral in KI-Systeme einbauen, so dass sie mit der Gesellschaft in einer Weise interagieren, die unseren Moralvorstellungen entspricht? Daraus folgt auch die Frage, wie wir als Gesellschaft KI in Übereinstimmung mit unseren Werten nutzen und einsetzen können.

Der andere Teil meiner Forschung ist nicht exakt, aber in gewisser Weise die Kehrseite der Medaille. Was lernen wir von den Menschen – was ist das Besondere an unserem Umgang miteinander? Mein Labor versucht zu verstehen, was menschliche Verbundenheit ist. Denn wir wollen verstehen, wie die Entwicklung der KI-Technologie unsere zwischenmenschlichen Beziehungen beeinträchtigen könnte.

herCAREER: Wie wirkt sich die KI bereits auf unsere Interaktionen aus?

Jana Schaich-Borg: Dieser Bereich ist bisher noch nicht ausreichend untersucht worden. Aber ich bin besorgt, weil Menschen stundenlang mit Chatbots interagieren, anstatt mit Menschen. Wir bewegen uns auf eine Hungersnot der sozialen Interaktion zu.
Aber es gibt auch Ansätze, die vielversprechend sind und bei denen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine wirklich hilfreich sein wird. Manche Menschen auf dem autistischen Spektrum, etwa, finden die Interaktion mit KI viel angenehmer. Sie fühlen sich auf eine Art und Weise gehört, wie sie es bei Menschen nicht können. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Menschen mit PTBS sich wohler fühlen, wenn sie sich einer künstlichen Intelligenz mitteilen, weil sie sich dann nicht verurteilt fühlen.

herCAREER: Meines Wissens wird ein KI-System immer so voreingenommen sein wie die Daten, mit denen man es füttert. Was bedeutet das für die moralische oder faire Entscheidungsfindung mittels eines solchen Systems?

Jana Schaich-Borg: In jedem KI-System werden wahrscheinlich alle möglichen Verzerrungen eingebaut sein. Aber ich denke, dass man dem technisch entgegenwirken kann, indem man ein anderes Training durchführt und den Algorithmus korrigiert. Das eigentliche Problem ist, dass wir das bisher nicht tun.
Aber es gibt noch eine andere, viel größere Herausforderung: Um eine Voreingenommenheit im System zu beheben, müssen wir definieren, was wir zu beheben versuchen. Es gibt mehr als 20 offizielle Definitionen von Fairness – es wird sehr schwer sein, einen Konsens darüber zu finden, welche dieser Definitionen in ein System eingebaut werden soll. An dieser Stelle wird es also wirklich kompliziert.

herCAREER: Wenn also die Hoffnung besteht, dass wir mit Hilfe von KI bei der Rekrutierung oder vielleicht bei Kreditanträgen Vorurteile gegenüber Frauen oder marginalisierten Geschlechtern ausschalten könnten…

Jana Schaich-Borg: …müssen wir uns fragen: Wie würde Gender-Fairness überhaupt aussehen? Streben wir nach gleichem Zugang? Wollen wir die Diskriminierungen der Vergangenheit ausgleichen und den Frauen einen Vorteil verschaffen? Wie sähe Fairness in dieser Situation aus? Das ist die wahre Arbeit, die wir leisten müssen. Letztendlich ist die KI nur ein Brennglas. Es reicht nicht aus, moralische Arbeit in und an einer KI zu leisten, wir müssen diese Fragen auch in der Gesellschaft stellen.

herCAREER: Wenn wir nicht in der Lage sind, einen Konsens über Fairness, gleichen Zugang, Vielfalt und Integration zu erreichen, wie können wir dann KI sinnvoll regulieren? Ich beziehe mich auf das EU-KI-Gesetz und andere laufende Regulierungen.

Jana Schaich-Borg: Ich denke, es wäre naiv zu glauben, dass eine Regulierung die ethischen Probleme mit KI lösen wird. Der Regulierungsprozess wird immer zu langsam und nie ausreichend sein. Aber ohne Regulierung gibt es keine Chance. Wenn Unternehmen und KI-Entwickler nicht das Gefühl haben, dass sie reguliert und überwacht werden, werden die Dinge meiner Meinung nach aus dem Ruder laufen. Das muss unbedingt ein Teil des Puzzles sein.

herCAREER: Sie sagen also, dass KI ein Licht auf die Probleme der Gesellschaft wirft und dass wir nur dann eine moralische KI entwickeln können, wenn diese Probleme angegangen werden. Was ist der Weg nach vorn?

Jana Schaich-Borg: Wenn wir versuchen, diese Zukunft mit KI zu steuern, müssen wir uns darum kümmern. Wir müssen uns einmischen. Jeder und jede muss sich einbringen. Aber wir müssen versuchen, das Ganze vom Standpunkt unserer eigenen moralischen Entwicklung aus zu betrachten, und nicht als Polizistinnen.

Über die Person

Dr. Jana Schaich Borg ist eine außerordentliche Forschungsprofessorin am Social Science Research Institute der Duke University. Sie nutzt Neurowissenschaften, Computermodellierung und neue Technologien, um zu untersuchen, wie wir soziale Entscheidungen treffen, die andere Menschen beeinflussen oder von ihnen beeinflusst werden. Als Neurowissenschaftlerin analysiert sie die Daten, die sie als Datenwissenschaftlerin sammelt, in interdisziplinären Teams.
Die aktuellen Forschungsprojekte von Dr. Schaich Borg konzentrieren sich auf die Entwicklung moralischer künstlicher Intelligenz und das Verständnis sozialer Bindungen, Empathie und menschlicher Entscheidungsprozesse.

Auf der Grundlage ihrer Forschungsgebiete ist sie an der Entwicklung praktischer Strategien für die ethische Entwicklung künstlicher Intelligenz beteiligt. Sie ist in der Lage, die Implikationen komplexer analytischer Probleme aufzuschlüsseln und sie einem breiten Publikum verständlich zu vermitteln.
Zusammen mit Walter Sinnott-Armstrong und Vincent Conitzer hat sie das Buch „Moral AI – And How We Get There“ geschrieben. In den Kapiteln werden Fragen behandelt wie: Was ist KI? Gibt es eine sichere KI? Kann KI fair sein? Und: Kann KI die menschliche Moral einbeziehen?

Das Interview führte Kristina Appel.

Bild © Daniel Turbert Photography

Quelle messe.rocks GmbH

Lieblings-Botschafter für Clever Tonies

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Tobias Krell mit eigenem „Checker-Set“ für die Toniebox

Tobias Krell mit eigenem „Checker-Set“ für die Toniebox

Er schafft es wohl wie kein anderer, Kinder für Wissensthemen zu begeistern: Tobias Krell, bekannt als „Checker Tobi“. Nun wird der Moderator und Reporter zum Botschafter für Clever Tonies und bringt – gemeinsam mit tonies® – sogar sein eigenes Set heraus: Ab dem 11. Juli ist das Vierer-Bundle „Checker Tobi Set“ im Handel.

„Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit!“ so Tobias Krell. „Kinder haben Lust auf Wissen und Neues und auf die Welt da draußen, das kriege ich bei meiner Arbeit täglich mit. Deshalb finde ich es toll, dass die Clever Tonies jetzt Wissen für Kinder in den Mittelpunkt stellen. Super, da mit meinem eigenen Set dabei zu sein!“ Die vier Clever Tonies behandeln Themen wie Gesundheit, Klima, Gefühle und die digitale Welt.

Freude auch bei den Tonies: “Dass wir Tobi als Botschafter für unsere Clever Tonies gewinnen konnten, ist genial, denn niemand sonst könnte diese neue Kategorie unseres Portfolios besser repräsentieren und vermitteln”, sagt Claudia Lührs, Director Growth DACH, von tonies®.

Gemeinsam mit Tobias Krell will tonies® Wissen, smart sein und Cleverness für Kinder cooler und zugänglicher machen und diese Werte mehr in den Fokus stellen – auf glaubhafte Weise, denn niemand steht wohl so für das Thema wie er.

Die neuen Tonies decken vier spannende und wichtige Themen ab, die Kinder ab fünf Jahren interessieren und beschäftigen: “Der große Gefühle-Check: Freude, Wut, Traurigkeit ” – Gemeinsam mit dem frechen Robotermädchen Roberta nimmt er seine Fans in diesem Hörspiel mit auf eine spannende Reise. So erfahren wir u. a. was die Basisemotionen sind und welche Vorgänge in unserem Körper sie bewirken. “Der große Umwelt-Check: Klima, Wald, Wasser: Das check ich für euch!” Hier geht es um Fragen wie: Warum ist der Wald wichtig für unser Klima? Was ist ein Plastikstrudel? Und was haben Rinderpupse mit dem Klimawandel zu tun?

“Der große Digital-Check: Smartphone, Internet, Social Media” – dieser Tonie befasst sich mit allen Aspekten der digitalen Welt. Der vierte Clever Tonie “Der große Gesundheits-Check: Viren, Fitness, Vitamine” klärt auf, wieso Lärm krank macht und was es mit dem Immunsystem etc. auf sich hat. Gesprochen werden alle Clever Tonies von Tobias Krell und Paulina Rümmelein.

Mehr dazu: www.tonies.com

Bild Tobias Krell mit seinem Clever Tonies Set / tonies.com

Quelle tonies GmbH

Neuheiten, wohin das Auge reicht und ein Feuerwerk an Tuning-Fahrzeugen

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Tuning World Bodensee

Die Tuning World Bodensee hat die Trends der Branche fest im Blick

Im Carbon-Kleid veredelte Showcars, führende ausstellende Unternehmen aus der Motorsport- und Automobilbranche, die AvD Drift Championship und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm versprechen vom 9. bis 12. Mai abwechslungsreiche Tage auf dem Messegelände in Friedrichshafen. „So viel Neues gab es noch nie“, freut sich Projektleiterin Emanuela Botta beim Medien-Rundgang am Vortag auf die kommende Veranstaltung.

„Alle zwölf Hallen plus Freigelände Ost und West sind voll belegt mit über tausend Autos, passendem Zubehör und noch nie dagewesenen Themenbereichen. Außerdem finden zahlreiche Shows und Partys auf dem Gelände statt.“ Trotz Lieferkettenprobleme und zeitweiser stark angestiegener Inflation, konnte die Tuning- und Zubehörindustrie im vergangenen Jahr konstante Umsätze verzeichnen mit leicht positiven Tendenzen. Für den freien Zubehör-Aftermarket bedeutet das laut des Verbands der deutschen Automobiltuner e.V. (VDAT) einen Umsatz von rund 800 Millionen Euro in Deutschland.

Absatzgeschäft bleibt trotz Kaufzurückhaltung stabil

Für das Jahr 2024 geht der VDAT wegen sich abschwächender Inflation von einem Absatzgeschäft weitgehend auf Vorjahresniveau aus. „Die Tuning-Branche ist eine sehr exportorientierte Industrie“, erklärt Harald Schmidtke, Geschäftsführer des VDAT. „Die ‚breite‘ Vertriebsstruktur fängt bei den allermeisten Verbandsmitgliedern einen Teil der in Deutschland feststellbaren Kaufzurückhaltung auf.“ Im Zuge des steigenden Umweltbewusstseins setzt sich die Szene auch zunehmend mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. „Der Tuning-Bereich ist sehr kreativ“, betont Harald Schmidtke.

„Er wird sich den Entwicklungen des Marktes anpassen und Produkte entsprechend der Nachfrage anbieten. Da es vornehmlich um die optische Wahrnehmung einer Umrüstung geht, betrachten wir die zukünftige Marktentwicklung losgelöst von der Antriebsart.“ Am Gemeinschaftsstand des VDAT wird während der Messetage außerdem das neue Tune it! Safe-Kampagnenfahrzeug präsentiert: der VW ID.Buzz im Polizeilook. Der Elektrovan soll auf sicheres und seriöses Tuning aufmerksam machen und wurde von der Firma Irmscher veredelt.

Ab an den Strand: Beach-Vibes und wahre Legenden in der Club Area

Der „Beach“ in der Club Area hat mehr zu bieten als Urlaubsfeeling pur: In der Zeppelin Cat Halle A1 stehen vom 9. bis 12. Mai 350 einzigartige, von privaten Tunern mit viel Liebe zum Detail umgebaute Autos. Dieses Jahr kommen sogar wahre Legenden zurück. Unter dem Motto „Tuning World Legends“ werden hier Fahrzeuge der ersten Stunde präsentiert. „Wir haben uns überlegt, diejenigen zu ehren, die uns seit Jahren treu sind“, sagt Clemens Kaufmann, Co-Organisator der Club Area. Dazu gehört zum Beispiel auch der Renault Megane von Marc Hunziker.

Mit seinem Club „United Tuning Team“ war Marc schon unzählige Male auf der Tuning World Bodensee vertreten und hat für sein Auto den ein oder anderen Pokal mit nach Hause genommen. Vielleicht klappt es in diesem Jahr wieder mit der Siegestrophäe: „Am Sonntag um 14 Uhr werden die schönsten Autos und Clubstände in der Halle prämiert“, verraten Anna Greinacher aus dem Tuning World Bodensee-Team und Clemens Kaufmann.

Alpine Rush: Sportwagen-Ausfahrten für jedermann

The Motorsport Experience bringt Einsteigern und Tuning-Enthusiasten professionellen Motorsport näher. Networking-Events und lokale Aussteller, wie Alpine Rush, versprechen in diesem Jahr noch mehr Austausch mit der Community. Ende 2017 gegründet, ist die Eventfirma aus Weingarten inzwischen eine starke Marke im Sportwagensegment. Die drei Freunde Maximilian, Tim und Christopher hatten damals die Vision, bezahlbare Sportwagenrallyes zu organisieren, um Gleichgesinnte zu vereinen. Beim Medien-Rundgang wurden zwei Sportwagen präsentiert, die schon bei der ein oder anderen Rallye am Start waren: ein Porsche 718 GT4 RS und ein Ferrari F8 Tributo.

Neben den beiden Fahrzeugen können während der Messetage weitere Modelle am Stand von Alpine Rush bewundert werden. „Für uns ist die Tuning World Bodensee eine besondere Gelegenheit, unsere Leidenschaft mit anderen zu teilen“, sagt Maximilian Tremmel. „Als ehemalige Besucher freuen wir uns, nun selbst hier als Aussteller zu sein und unsere Begeisterung mit der Car-Community zu teilen.“

Friedrichshafen lebt den amerikanischen Traum

In der brandneuen Themenhalle, der Power Ranch, die in Zusammenarbeit mit den German Rednecks und Kopfgetriebeöl entstanden ist, stehen jede Menge amerikanische Schmuckstücke. Darüber hinaus können sich Besucherinnen und Besucher auf Rodeo-Riding und eine Western-Bar mit Live-Acts freuen. „Wir bieten alles zum Thema Offroad und US-Cars an“, sagt Anthony Abrantes von den German Rednecks und gleichzeitig Organisator der Power Ranch. „Von amerikanischen Riesencampern, über Military-LKWs bis hin zu American Muscle Cars und Rennwagen ist hier alles vertreten.“

Beim Medien-Rundgang wurde neben einem Ford F250 Powerstroke mit 730 PS auch ein getunter Rasenmäher präsentiert. „Ich kenne die Tuning World Bodensee seit ich meinen Führerschein habe. Ich freue mich auf die abwechslungsreichen Themen-Hallen und auf viele coole Besucher bei uns am Stand.“

European Tuning Showdown (ETS): Die Crème de la Crème der Tuning-Szene

Teilnehmende aus 14 verschiedenen Ländern stellen sich mit ihren bis ins Detail veredelten und handverlesenen Top-Fahrzeugen der erfahrenen ETS-Jury. Unter anderem kämpfen 2024 der Audi TT von Jez Howarth aus England, der BMW E21 „M3“ von Rene Pucher aus Österreich und der Porsche 964 RWB „Kimera“ von Alex von Ostrowski aus Deutschland um die Krone im europäischen Spitzentuning.

1. Ein echtes im Carbonkleid veredeltes Showcar: Der Audi TT (MK2)

Der Engländer Jez Howarth geht mit seinem Audi TT Coupé, welcher voll auf Carbon-Look getrimmt wurde, an den Start. Carbon findet man hier an jeder Ecke: am Kotflügel, an der Stoßstange oder unter der Motorhaube. Außerdem trumpft das Showcar mit Motorsportschalensitzen, einem Überrollkäfig im Race-Look und einer massiven Leistungssteigerung auf. Der Sound kommt hier nicht nur aus der Abgasanlage, auch im Innenraum verwöhnt eine High-End Hi-Fi-Anlage die Ohren der Fahrgäste.

2. Ein Klassiker mit modernster Technik: Der BMW E21 „M3“

Der Österreicher Rene Pucher startet mit einem Klassiker aus dem Hause BMW. Der BMW E21 wirkt von außen eher unauffällig, hinter dem dezenten Lackkleid verbirgt sich aber ein echtes Showcar mit speziell angefertigtem Luftfahrwerk und 45 Jahre alten 16 Zoll Magnesium-Rennsport-Felgensternen, welche an sich schon eine echte Rarität sind. Neben einem komplett veredelten Innenraum zeigt das Fahrzeug seine wahre Stärke unter der Motorhaube. Rene hat seinen 316i auf BMW M3-Technik umgebaut. Das Fahrzeug leistet annähernd 300 PS bei einem maximalen Drehmoment von 8500 U/min und das alles bei einem Fahrzeuggewicht von lediglich 1005 Kg.

3. Ein absolutes „Must See“: Der Porsche 964 RWB „Kimera“

Alex von Ostrowski schickt seinen „Rauh-Welt“-Porsche 964, welcher auf den Namen „Kimera“ getauft wurde, für Deutschland ins Rennen. Der Porsche 964 wurde mittels eines Widebody-Kits umgebaut. Diese RWB-Porsche sind in der Tuning-Szene absolute Raritäten. Doch Alex ging noch einen Schritt weiter: er wollte weltweit der erste RWB-Besitzer mit einem kompletten Carbon-Body-Kit sein. Neben diesem besticht der Porsche durch extremen Tiefgang mittels eines AirLift-Performance-Luftfahrwerks mit speziell nur für dieses Fahrzeug angefertigten 18-Zoll Asphaltdreams-Felgen. Ein Blick in den Innenraum verrät, dass hier versteckte Gimmicks in jedem Detail zu finden sind.

Spot on: Tanzende Autos und vierrädrige Models im Show Ground

Während die After-Show-Partys am Freitagabend mit der „Sunshine Live – Back to the 90s Party“ mit Headliner Captain Jack und am Samstagabend mit der „Ride & Rave Open Beatz“ Party mit Headliner le Shuuk die Halle A2 zu einem riesigen Dancefloor werden lassen, bringen die Lowrider Masters tagsüber ihre Autos dreimal zu coolen Hip-Hop-Beats zum Bouncen. Mit dem Carwalk gibt es außerdem eine einzigartige Aktion in Deutschland zu sehen. Choreografiert durch Beats, Lichteffekte und Bodennebel cruisen hier skurrile Exponate über den roten Teppich.

Weitere Infos I Öffnungszeiten und Preise

Die Tuning World Bodensee findet von Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12. Mai 2024 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Im Online-Vorverkauf kostet das Tagesticket 17€, ermäßigt 14€. Weitere Informationen unter: www.tuningworldbodensee.de, www.facebook.com/tuningworldbodensee und http://www.instagram.com/tuningworld_bodensee, #tuningworldbodensee

Bild Club Area, Zeppelin Cat Halle A1: Hier werden auch Fahrzeuge „der ersten Stunde“ präsentiert, so zum Beispiel der Renault Megane von Marc Hunziker

Quelle Messe Friedrichshafen GmbH

Bank of England setzt Zinspause fort

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Bank of England im Finanzviertel von London (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Die Bank of England setzt ihre Zinspause fort. Die Zentralbank des Vereinigten Königreichs belässt die wichtige Kennziffer zum sechsten Mal in Folge bei 5,25 Prozent an, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Das zuständige Gremium stimmte mit einer Mehrheit von sieben zu zwei für den Schritt. Die zwei Gegenstimmen hätten es vorgezogen, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent zu senken.

Die Entscheidung der Notenbank war von Experten erwartet worden. Die Inflationsrate in Großbritannien ist weiter hoch: Sie war im März auf 3,2 Prozent gesunken, nach 3,4 Prozent im Februar. Die sogenannte Kerninflation schwächte sich in Großbritannien auf einem hohen Niveau ebenfalls nur leicht ab – sie lag im März bei 4,2 Prozent, nach 4,5 Prozent im Vormonat. Die nächste Zinsentscheidung der Bank of England steht am 20. Juni an.


Foto: Bank of England im Finanzviertel von London (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts