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Track Day-Euphorie

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Track Day

PS Days Track Day 2024 am BILSTER BERG

Tuning-Fans starten die Saison beim PS Days Pre-Event am BILSTER BERG

4,2 Kilometer lang, 19 Kurven, 26 Prozent Steigung – und mittendrin jede Menge Tuning-Fans mit ihren außergewöhnlichen Umbauten. Auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken Europas trafen sich am Mittwoch über 160 Tuning-Fans zum Track Day der PS Days, die gemeinsam mit ihrem Partner Philipp Kaess eingeladen haben. Die Topographie des BILSTER BERGs war wie geschaffen für die Einstimmung auf das größte Tuning-Event des Sommers. Vom 5. bis 7. Juli öffnen die PS Days 2024 auf dem Messegelände in Hannover zum dritten Mal ihre Tore.

Knapp 100 getunte und seriennahe Fahrzeuge haben sich beim Pre-Event der herausfordernden Rennstrecke angenommen. Ein Teil der Gäste kamen aus der Community von Youtuber und Arlows-Inhaber Philipp Kaess, der dafür bekannt ist zahlreiche Menschen aus der Automotive Szene zusammenzubringen.

„Das ist fast wie ein Klassentreffen, echt ein kunterbunter geiler Haufen – kannst zu jedem hingehen und schnacken“, sagt Influencer Keno Veith, der trotz des regnerischen Wetters vor Ort war. Das stört den Ostfriesen allerdings nicht: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Gasfuß.“

Georg Schöttker von der Firma Sauerländer ist seit Beginn an bei den PS Days als Aussteller mit dabei und freut sich schon auf die dritte Veranstaltung: „Der Track Day war eine super Gelegenheit, auf alte und neue Gesichter zu treffen und sich schon mal für die PS Days zu verabreden.“

Tuningexperte Sven Schulz ist auch dieses Jahr wieder dabei, wenn es darum geht, die Fahrzeuge für die Community Garage der PS Days auszuwählen. Es sind bereits über 1000 Bewerbungen für einen der limitierten Plätze eingegangen, die für die Privatfahrzeuge der PS Days Community reserviert sind. „Die Saison ist eröffnet und der Track Day war das perfekte Warm-up für die PS Days, mit einem super Vibe mit einem Mix aus Ausstellern, Kunden und Social Media“, sagt er. „Es hat richtig Laune gemacht, mit dem Auto über die Strecke zu donnern – egal ob trocken oder nass.“

Wie im letzten Jahr werden auch in diesem Jahr auf den PS Days weibliche Tuningfans in der sogenannten „Ladies Lounge“ besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Lisa Yasmin ist auch wieder mit dabei und sagt: „Es ist echt super, dass sich immer mehr Mädels zu Tuning und Rennveranstaltungen treffen. Der Tag war ein perfekter Saisonstart und ich freue mich jetzt, bei den PS Days dabei zu sein!“

Bild Influencer Keno Veith / Bild: Deutsche Messe

Quelle Deutsche Messe AG

Tipps der Hotel Investments AG für Investoren und Hoteleigentümer

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Hotelverpachtung

Nachhaltige Hotelverpachtung

Die Hotelbranche steht aufgrund der vergangenen Marktentwicklungen und der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit vor neuen Herausforderungen und Chancen. Investoren, die in Hotelimmobilien investieren und diese verpachten möchten, sollten einige zentrale Aspekte berücksichtigen, um nachhaltige und profitable Pachtverhältnisse zu schaffen.

Aktuelle Marktsituation

Die Hotelbranche erholt sich allmählich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dennoch bleibt die Unsicherheit hinsichtlich künftiger Entwicklungen bestehen. Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, sowohl für Reisende als auch für Betreiber von Hotelimmobilien. Investoren müssen daher nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische und soziale Faktoren in ihre Entscheidungen einbeziehen.

Trends und Herausforderungen in der Hotellerie

Nachhaltigkeit: Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Hotels steigt. Investoren sollten in nachhaltige Bauweisen, Energieeffizienz und Ressourcenschonung investieren.

Technologie: Digitalisierung und Automatisierung sind zentrale Trends. Hotels, die in moderne Technologie investieren, können Betriebskosten senken und die Gästezufriedenheit erhöhen.

Flexible Geschäftsmodelle: Flexibilität bei der Verpachtung, wie beispielsweise variable Pachtverträge, kann eine attraktive Option für Betreiber und Investoren sein.

Mietabdeckungsfaktor: Angemessene Pachthöhe und der Rent Coverage Ratio (RCR)

Der sogenannte Mietabdeckungsfaktor, auch Rent Coverage Ratio (RCR) genannt, ist ein wichtiger finanzieller Indikator, der im Immobilien- und speziell im Hotelbereich zur Beurteilung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit einer Pachtvereinbarung verwendet wird und für Investoren zur Festlegung einer angemessenen Pachthöhe dient. Er beschreibt das Verhältnis des Gewinns eines Betriebes (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – EBITDA) zur Pachthöhe. Der RCR gibt Auskunft darüber, wie viel Gewinn nach Zahlung der Pachtkosten dem Betreiber noch verbleibt und damit indirekt auch über die Fähigkeit des Betreibers, die Pachtzahlungen zuverlässig zu leisten.

Berechnung des RCR:

RCR (Mietabdeckungsfaktor) = EBITDA/Pachthöhe

Ein RCR von mindestens 1,5 wird allgemein als gesund angesehen. Das bedeutet, dass der Betreiber in der Lage ist, die Pachtkosten zu decken und dennoch einen ausreichenden Gewinn zu erzielen.

Beispielrechnung: Angenommen, ein Hotel erzielt ein jährliches EBITDA von 500.000 Euro und die vorgeschlagene Pachthöhe beträgt 300.000 Euro:

RCR =500.000 Euro / 300.000 Euro = 1,67

Dieser RCR-Wert deutet darauf hin, dass die Pachthöhe angemessen ist, da der Betreiber einen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Sorgfältige Auswahl des Hotelbetreibers

Die Wahl des richtigen Betreibers ist entscheidend für den Erfolg der Hotelverpachtung. Kriterien für die Auswahl sollten sein:

– Erfahrung und Referenzen: Überprüfen Sie die Erfolgsbilanz und das Portfolio des Betreibers.

– Nachhaltigkeitsansatz: Achten Sie darauf, dass der Betreiber nachhaltige Praktiken verfolgt.

– Finanzielle Stabilität: Stellen Sie sicher, dass der Betreiber über eine solide finanzielle Basis verfügt.

Flexibilität bei der Pachtgestaltung

Erwägen Sie flexible Pachtmodelle, um sich an veränderte Marktbedingungen anpassen zu können.

Beispiele hierfür sind:

– Variable Pachtverträge Eine Kombination aus fester und umsatzabhängiger Pacht.

– Vertragslaufzeiten: Kürzere Vertragslaufzeiten mit Verlängerungsoptionen bieten Flexibilität.

Regelmäßige Überprüfung des Pachtverhältnisses

Überprüfen Sie regelmäßig die finanziellen Kennzahlen und den Zustand des Hotels. Achten Sie dabei auf:

– Finanzberichte: Regelmäßige Überprüfung der Finanzberichte des Betreibers.

– Inspektionen: Regelmäßige Inspektionen der Hotelimmobilie, um sicherzustellen, dass sie in gutem Zustand bleibt.

– Feedback: Einholen von Gästefeedback, um die Servicequalität zu überwachen.

Hotelverpachtung an einen Hotelbetreiber-Partner der Hotel Investments AG

Die Verpachtung von Hotels an einen Hotelbetreiber-Partner der Hotel Investments AG bietet Investoren und Hoteleigentümern zahlreiche Chancen, insbesondere wenn Nachhaltigkeit und Flexibilität im Fokus stehen. Eine angemessene Pachthöhe, ermittelt durch den Rent Coverage Ratio (RCR), und die sorgfältige Auswahl eines erfahrenen und nachhaltigen Betreibers sind wesentliche Faktoren für den langfristigen Erfolg. Durch die Berücksichtigung dieser Tipps können Investoren und Hoteleigentümer nachhaltige und profitable Pachtverhältnisse schaffen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten.

Bild(c) Hotel Investments AG

Quelle PR-Agentur PR4YOU

Lindner attackiert CDU für übernommenen "Scherbenhaufen"

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Christian Lindner und Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) weist die derzeit harsche Kritik an der Ampel-Koalition zurück. Er verstehe zwar die Ungeduld, die „Wut auf die Regierung“ aber nur teilweise, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Lindner verwies auf die Versäumnisse der Vorgängerregierungen: „Wir haben in vielen Politikfeldern einen Scherbenhaufen von der CDU übernommen – Stichwort Asyl und Migration oder Energiepolitik.“

Zugleich zeigte er sich gegenüber „Focus“ überzeugt, dass trotz gegenwärtiger Krisen kein deutscher Mittelständler das Land verlassen wird. Lindner widersprach damit Zahlen von BDI-Präsident Siegfried Russwurm, dass aktuell ein Drittel der mittelständischen Unternehmen am Wegzug aus Deutschland arbeite. Als Grund führte Lindner an, dass es „unverantwortbar wäre, wenn die Koalition sich nicht auf eine Politik für eine Wirtschaftswende verständigte“. Deutschland benötige dringend einen „wirtschaftlichen Turnaround“.


Foto: Christian Lindner und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Plüschige Publikumslieblinge aus China

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riesenpandas

National Zoo in Washington, DC bekommt zwei neue Riesenpandas

Im Smithsonian’s National Zoo and Conservation Biology Institute in Washington, DC ziehen bald wieder Riesenpandas ein: Männchen Bao Li und Weibchen Qing Bao werden Ende dieses Jahres in der amerikanischen Hauptstadt eintreffen. Eine über zehn Jahre laufende Forschungsvereinbarung macht dies möglich. Nach ihrer Ankunft sollen sich die beiden zweijährigen Fellknäuel zunächst an ihre neue Umgebung und das Team von Tierpflegern gewöhnen. Die offizielle Vorstellung ist einige Wochen später geplant.

Im November 2023 musste der Smithsonian‘s National Zoo Abschied von eine seiner größten Attraktionen nehmen: den drei pelzigen Publikumslieblingen Tian Tian, Mei Xiang und Xiao Qi Ji, die nach China zurückkehrten. Wie schon ihre Vorgänger seit vielen Jahren werden auch Bao Li und Qing Bao ganz sicher nicht nur die Zoobesucher vor Ort in ihren Bann ziehen, sondern auch wieder weltweit Millionen von Fans im Internet begeistern – sobald die Giant Panda Cam im Smithsonian‘s National Zoo reaktiviert wird. Der Eintritt zum Zoo in Washington, DC ist für Besucher kostenfrei.

Ein unterhaltsames Video zur Ankündigung der beiden Riesenpandas gibt es auf dem YouTube-Kanal des Smithsonian’s National Zoo. Mehr Informationen stehen im Newsroom unter nationalzoo.si.edu/news zur Verfügung.

Bild: zweijahrige Panda-Weibchen, in ihrem Zuhause in China Photo Credit Roshan Patel, Smithsonians National Zoo and Conservation Biology Institute

Quelle Claasen Communication GmbH

Ex-CSU-Chef Huber glaubt Aiwanger in Flugblattaffäre nicht

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Hubert Aiwanger (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber kritisiert Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger. Zu dem antisemitischen Flugblatt, das Aiwanger als Schüler in der Tasche gehabt, aber nicht selbst erstellt haben will, sagte Huber dem „Spiegel“: „Das glaubt ihm keiner. Ich komme ja aus der Dialektzone Aiwanger. Das glauben ihm die Leute nicht einmal bei uns in Niederbayern.“

Bayerns Vize-Ministerpräsident habe „geschickt die Opferrolle gespielt, dazu kam eine ländliche, anti-münchnerische Stimmung“. Aber Aiwanger vor der Landtagswahl im vergangenen Jahr aus der bayerischen Regierung zu werfen, „das hätte den Freien Wählern noch mehr Auftrieb gegeben“, so Huber. Seither gebe es vonseiten der CSU „eine stärkere Abgrenzung, wir sehen die Freien Wähler heute kritischer als vorher“.

Der frühere CSU-Vorsitzende wünscht sich seinen Nachfolger Markus Söder in einer neuen Rolle: „Er sollte in die Bundespolitik wechseln“, sagte Huber dem „Spiegel“. Allerdings nicht als Kanzlerkandidat der Unionsparteien, für diesen Posten sieht Huber Friedrich Merz in der Favoritenrolle: „Wenn der CDU-Vorsitzende sagt, dass er das machen will, dann ist die Sache de facto entschieden.“

Der bayerische Ministerpräsident Söder dagegen könne sich nach einem Wechsel in die Bundespolitik künftig „neben einem Kanzler Merz in einer Schlüsselrolle profilieren und dann dessen Nachfolger werden“. Das neue Wahlrecht auf Bundesebene bedrohe die CSU existenziell, sagte Huber dem „Spiegel“ mit Blick auf Söder: „Und in solch einer Situation muss der Beste, den wir haben, nach vorne.“ Es sei „eine historische, ja heilige Pflicht für den CSU-Vorsitzenden, in der Gefahr an der Spitze des Heeres in die Schlacht zu ziehen“.

Für beide Unionsparteien sei Söders Wechsel nach Berlin „sehr wichtig“, denn mit der aktuellen Aufstellung liegen die Schwesterparteien nur bei rund 30 Prozent in den Umfragen. „Das reicht für eine starke Bundesregierung nicht aus“, so Huber. Ziel müsse eine Zweierkoalition sein und deshalb brauche die Union „deutlich über 35 Prozent“, um dann „mit der FDP oder den Grünen regieren zu können“. Friedrich Merz werde „ein guter Bundeskanzler“, er habe „national und international große politische Erfahrung und die Reife für dieses Amt. Er ist kein Jungspund“, sagte Huber dem „Spiegel“.

Spekulationen in den Unionsparteien, wonach Söder der nächste Bundespräsident werden könnte, hält Huber für wenig seriös: Als Steinmeier-Nachfolger brauche es jemanden, „der die Gesellschaft wieder zusammenführt“. Söder sei „ein hochtalentierter Politiker, aber er ist kein Versöhnertyp“. Der CSU-Chef habe „seine Stärken“ in der aktiven Tagespolitik.

Huber sieht CDU und CSU in einer Mitverantwortung für Angriffe auf Grünenpolitiker im Wahlkampf. Auch aus dem Unionslager werde „verbal massiv eingeprügelt“ auf die Grünen, sagte Huber dem „Spiegel“. Die Partei werde „für alles verantwortlich gemacht, was aus dem großen grünen Spektrum in die Welt hinausposaunt wird“. Die Grünen müssten „den Kopf hinhalten für Dinge, die sie selber nie gemacht oder gefordert haben“.

Huber kritisierte zudem den CSU-Vorsitzenden Markus Söder für den Vergleich der Grünen-Umweltministerin Steffi Lemke mit Margot Honecker: „Das ist eine Grenzüberschreitung. Wenn so etwas von Amtsträgern kommt, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass dieses schlechte Beispiel Schule macht.“

Söders Absage an eine Koalition mit den Grünen nennt Huber „strategisch kurzsichtig“. Die CDU scheine das mittlerweile zu begreifen, „wir in der CSU noch nicht“. Er halte die Spaltung der Gesellschaft „und die sich andeutende Zersplitterung des Parteiensystems für sehr ernst“. Huber zum „Spiegel“: „Das gab es so noch nie in 75 Jahren Bundesrepublik, das erinnert an die Weimarer Republik.“ Deshalb müsse „die Gemeinsamkeit der Demokraten“ praktiziert werden. Während die CDU das bereits seit Jahren mache, „indem sie etwa hier und da mit den Grünen koaliert, fehlt uns das als CSU“.

Der 77-Jährige lobte die CDU für die Betonung des Konservativen im neuen Grundsatzprogramm, „Leitkultur inklusive“. Unter Angela Merkel und Horst Seehofer habe es bei den Unionsparteien „einen Bruch“ gegeben, „die beiden waren im eigentlichen Sinne keine Konservativen“. Jetzt mit Merz schwenke die Union zurück. Zugleich warnte Huber CDU und CSU vor Identitätspolitik: „Wir sollten allerdings Kulturkämpfe um vermeintliche Sprach- und Denkverbote, all diese Gehässigkeiten sein lassen, denn damit werden am Ende nur die Rechtsextremen gestärkt.“


Foto: Hubert Aiwanger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Linken-Chef Schirdewan nennt Trump "durchgeknallten Kriminellen"

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Martin Schirdewan (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Martin Schirdewan begrüßt das Urteil im Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. „Trump ist ein pathologischer Lügner und Betrüger, der die Öffentlichkeit täuscht, und sich zeitgleich in rechtsextremen Gewaltfantasien ergeht“, sagte Schirdewan dem Nachrichtenportal T-Online.

Die klare Entscheidung der Jury und die Masse der Anklagepunkte zeige, dass Trump offensichtlich ein Problem damit habe, sich an Gesetze zu halten. „Dieser Mann gehört ins Gefängnis und nicht erneut ins Weiße Haus.“ Schirdewan bezeichnete das Urteil als „historisch“ und „ersten Meilenstein“, der noch einmal deutlich mache, „dass Trump ein durchgeknallter Krimineller ist, der hoffentlich immer mehr an politischem Rückhalt verlieren wird“.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, sieht den Schuldspruch gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump als „gutes Zeichen“. Der Urteilsspruch zeige, „dass man auf die amerikanischen Institutionen und insbesondere die unabhängige Justiz vertrauen kann“, sagte Schmid dem Nachrichtenportal T-Online. Mit Trump kandidiere erstmals ein verurteilter Straftäter für die Präsidentschaft. „Leider wird es die 100-prozentig überzeugten Trump-Unterstützer in ihrer Entscheidung nicht beeinflussen, denn diese Wähler sind überzeugt, gegen das vermeintliche `System` ankämpfen zu müssen“, gibt der SPD-Politiker zu bedenken. Für die „vielen unentschiedenen Wähler“ könnte dieses Urteil jedoch „ein starkes Argument gegen Trump“ werden. Eine mögliche Wiederwahl Trumps nennt Schmid „eine große Gefahr für Rechtsstaat und Demokratie in den USA“.

Der stellvertretende Fraktionschef der FDP, Michael Link, erwartet Auswirkungen auf den weiteren Präsidentschaftswahlkampf in den USA. „Der beispiellose Schuldspruch für Donald Trump als ehemaliger Präsident und aktueller Präsidentschaftskandidat löst Schockwellen im US-Wahlkampf aus“, sagte der Außenpolitiker am Freitag dem Nachrichtenportal T-Online. „Für die loyalen Trump-Anhänger wird das Urteil nichts an ihrer Unterstützung ändern. Im Gegenteil: Es könnte Trumps Behauptung, das amerikanische Gerichtssystem sei korrupt, in deren Augen sogar noch verstärken.“

Zugleich könnte die jetzt anstehende Verurteilung Trumps „klassisch konservative und moderate“ Wähler abschrecken, sodass sie „am Ende keinen verurteilten Verbrecher wählen wollen“. Auf wie viele Menschen das zutreffe, sei „äußerst schwer“ zu beziffern, so Link. „Aber bei einer Wahl, in der es am Ende voraussichtlich auf wenige Tausend Stimmen in ein paar hart umkämpften `Swing States` ankommen könnte, kann bereits eine leichte Verschiebung bei Wechselwählern den Ausschlag geben.“


Foto: Martin Schirdewan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berlin billigt Einsatz deutscher Waffen gegen Ziele in Russland

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Protest vor der russischen Botschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Kurswechsel in den USA erlaubt auch die deutsche Bundesregierung der Ukraine, gelieferte Waffen gegen Ziele in Russland einzusetzen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin mit.

„Es geht um die Befreiung des ukrainischen Staatsgebiets, und wir haben mit der Ukraine vereinbart, dass die von uns gelieferten Waffen dazu völkerrechtskonform eingesetzt werden“, sagte Hebestreit. „Gemeinsam mit unseren engsten Verbündeten und im engen Dialog mit der ukrainischen Regierung passen wir unsere Unterstützung dabei kontinuierlich der Entwicklung des Kriegsgeschehens an.“

In den letzten Wochen habe Russlands insbesondere im Raum Charkiw von Stellungen aus dem unmittelbar angrenzenden russischen Grenzgebiet heraus Angriffe vorbereitet, koordiniert und ausgeführt. „Gemeinsam sind wir der Überzeugung, dass die Ukraine das völkerrechtlich verbriefte Recht hat, sich gegen diese Angriffe zu wehren.“ Dazu könne sie auch die dafür gelieferten Waffen „in Übereinstimmungen mit ihren internationalen rechtlichen Verpflichtungen“ einsetzen – „auch die von uns gelieferten“, so der Regierungssprecher.


Foto: Protest vor der russischen Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Jede:r Zweite hat Abwanderungs-Gedanken wegen mangelnder Flexibilität im Job

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Studie der PageGroup zu aktuellen Trends und Entwicklungen am Arbeitsmarkt 

Düsseldorf: Die Ansprüche von Arbeitnehmer:innen und -geber:innen gehen immer weiter auseinander. Aktuell sorgen etwa unterschiedliche Vorstellungen im Prioritäten-Management oder Return-to-Office-Regeln bei vielen Beschäftigten für Unmut. Gleichzeitig gewinnt das persönliche Wohlbefinden zunehmend an Bedeutung – auch außerhalb der „Gen Z“, so die repräsentative Studie „Talent Trends 2024“ der PageGroup.

Relevante Ergebnisse der Studie:

  • Kündigung statt Büro: 53 % derer, die aufgrund geänderter Unternehmensrichtlinien mehr im Büro arbeiten als vor 12 Monaten, suchen aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz
  • Wohlbefinden vor Karriere: 64 % der Angestellten haben klare Prioritäten und würden gegebenenfalls auf eine Beförderung verzichten
  • Neue Rolle durch KI: 51 % glauben, dass KI im Job ihre langfristigen Karrierepläne beeinflusst – bislang setzt jedoch weniger als jede:r Dritte KI bei der Arbeit ein
  • Nur 13% finden ihren Arbeitsplatz inklusiv: Diskriminierung ist am häufigsten im Zusammenhang mit dem Alter zu beobachten. Lediglich zwei von fünf deutschen Bewerber:innen geben an, dass sie bei der Arbeit ihr „wahres Ich“ zeigen können.

„Flexibilität ade!“ – auch im deutschen Arbeitsmarkt machen sich die Veränderungen bemerkbar. Viele haben sich in der Pandemie an das New Normal gewöhnt und die Vorteile einer hybriden Arbeitskultur schätzen gelernt. Die akute Folge: 53 % der Befragten, sehen ihre Flexibilität durch neue Unternehmensrichtlinien schwinden und suchen aktuell aktiv nach einem neuen Job. Dabei geht der Trend bei vielen Unternehmen hin zu mehr Office-Präsenz: 35 % der Mitarbeiter:innen sind heute mehr im Büro als noch vor 12 Monaten.

Eine weitere Erkenntnis: Die Einstellung zum Thema Karriere ändert sich. Fast zwei Drittel der Beschäftigten sind bereit, eine Beförderung mit Gehaltserhöhung abzulehnen, wenn sie stattdessen ihr Wohlbefinden erhalten können. Deutschland liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt und zeigt damit die große Bedeutung der Work-Life-Balance. 

Wie Arbeitgeber:innen auf die veränderten Anforderungen reagieren sollten, ordnet der Regional Managing Director für Nord- und Zentraleuropa Goran Barić, ein: „Die aktuellen Entwicklungen sind ein Balanceakt: Unternehmen müssen die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen ernst nehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben – gleichzeitig geht es aber nicht darum, alle Wünsche der Beschäftigten zu erfüllen. In der Regel sind flexible und individuelle Lösungen gefragt.“

Beschäftigte denken über KI nach, aber nur wenige nutzen sie 

KI beschleunigt die digitale Transformation dramatisch und viele Arbeitnehmer:innen setzen sich bewusst damit auseinander. So glauben laut der Studie 51 %, dass Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz ihre langfristigen Karrierepläne beeinflusst. Bisher haben allerdings weniger als ein Drittel der Befragten (27 %) in Deutschland KI in ihrer aktuellen Rolle eingesetzt – die Bereiche Unternehmensnahe Dienstleistungen und die Technologiebranche gehen hier voran, Schlusslicht bildet der Öffentliche Dienst. Im weltweiten Vergleich hinkt Europa hinterher – während im internationalen Schnitt knapp ein Drittel (30 %) bereits KI bereits im Job nutzen, ist es in Europa nur knapp jede:r Vierte (23 %).

Expectation Gap: Unterschiedliche Erwartungshaltung von Arbeitnehmer:innen und Unternehmen

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten in der Arbeitswelt klaffen die Ansprüche von Jobsuchenden und Arbeitgeber:innen häufig auseinander. So gehen die Erwartungen der Arbeitnehmer:innen weit über wettbewerbsfähige Gehälter und Flexibilität hinaus. Andererseits stehen Unternehmen angesichts wirtschaftlicher und politischer Unwägbarkeiten unter erheblichem Druck. Das macht eine Einigung zwischen beiden Seiten schwer.

Nicholas Kirk, CEO der PageGroup, zu den Ergebnissen: „Die Arbeitswelt bleibt inmitten anhaltender globaler Belastungen wie hoher Inflation, wirtschaftlicher Unsicherheit und raschem technologischen Fortschritt turbulent. Unser Bericht unterstreicht die Notwendigkeit, die Kluft zwischen den Erwartungen der Arbeitnehmer:innen und den Realitäten der Arbeitgeber:innen zu überbrücken, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

Offener Dialog und gemeinsame Problemlösung müssen im Vordergrund stehen. Durch die Förderung einer Kultur des gegenseitigen Verständnisses und der Anpassungsfähigkeit können sowohl die Unternehmen als auch ihre Mitarbeitenden in diesem sich rasch wandelnden Umfeld erfolgreich sein.“

Mehr Informationen zur Studie haben wir Ihnen bereitgestellt: https://www.michaelpage.de/talent-trends.

Titelfoto von Lukas: https://www.pexels.com/de-de/foto/dokument-auf-briefpapier-669619/

Kennen Sie schon das Wirtschaftsmagazin „Paul F„? Jetzt bei Readly lesen. Eine kostenlose Leseprobe von Paul F gibt es bei United Kiosk. Ebenfalls finden Sie die aktuelle Ausgabe im Lesezirkel von Sharemagazines.

Volkswagens erstes 25.000-Euro-Elektroauto wird doch teurer

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VW-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Volkswagens erstes, als „25.000-Euro-Auto“ angekündigtes Elektromodell wird mehr als 25.000 Euro kosten. „Der Preis für den Cupra Raval wird eher zwischen 25.000 und 30.000 Euro liegen“, sagte Cupra-Chef Wayne Griffiths dem „Spiegel“.

Der Chef der beiden spanischen Volkswagen-Marken Seat und Cupra ist für die Entwicklung von Karosserie und Innenausstattung von Volkswagens dann günstigsten Elektromodellen verantwortlich. Sein Cupra Raval soll als erstes Modell aus dieser Familie Ende 2025 auf den Markt kommen, gefolgt von verwandten Modellen der Marken VW und Skoda.

In dieser Woche hatte Volkswagen zudem angekündigt, bis 2027 eine Modellfamilie im Bereich von 20.000 Euro auf den Markt zu bringen. Griffiths macht nun Hoffnung, dass die spanische Traditionsmarke Seat, die bisher noch kein reines Elektroauto hat, auch ein Modell aus dieser Familie entwickeln wird. „Ein elektrischer Seat wird kommen, wenn wir uns das leisten können“, sagte Griffiths. „Viele Seat-Modelle kosten um die 20.000 Euro, teils darunter. So ein Preis ist bei Elektroautos bisher nicht darstellbar. Aber die Zeit wird kommen.“


Foto: VW-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Röttgen rechnet nach Trump-Urteil mit noch härterem US-Wahlkampf

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Donald Trump (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen rechnet nach dem Schuldspruch von Ex-Präsident Donald Trump in allen Anklagepunkten mit einem noch härteren US-Wahlkampf ums Weiße Haus.

„Das Urteil und die anschließende Berufung werden bis zum Wahltag den gesamten Wahlkampf bestimmen. Der Wahlkampf wird noch hässlicher und noch vergifteter werden“, sagte Röttgen der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Das wird auch nach den Wahlen anhalten, egal wie sie ausgehen. Trump führt die Demokratie in Amerika in eine Krise“, sagte Röttgen.

Der Ex-Präsident war am Donnerstag im New Yorker Strafprozess um den Vorwurf der Fälschung von Geschäftsunterlagen und möglichen Verstößen gegen das Wahlgesetz von den Geschworenen in allen 34 Anklagepunkten für schuldig erklärt. Die Vorwürfe stehen in Verbindung mit Schweigegeldzahlungen an Pornodarstellerin Stormy Daniels in Höhe von 130.000 US-Dollar. Trump war nicht für die Zahlung an sich angeklagt worden, diese ist in den USA legal. Er soll jedoch die Zahlungen, die sein früherer Anwalt Michael Cohen für ihn tätigte, als gewöhnliche Rechtskosten getarnt haben.


Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts