Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP macht ihre Unterstützung für eine neue EU-Kommission von fünf zentralen Punkten abhängig, darunter der Abbau von Bürokratie, eine Absage an neue EU-Gemeinschaftsschulden sowie die Ernennung eines Kommissars für Verteidigungspolitik. Das geht aus einem Beschlussentwurf für die Sitzung des Parteipräsidiums am Montag hervor, über den das Nachrichtenportal T-Online berichtet.
Demnach sei die EU zwar ein „Raum der wirtschaftlichen Möglichkeiten“, heißt es in dem Papier. „Dennoch hat die Europäische Union unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit verloren.“ Für die Liberalen sei klar: „Die EU-Wahl muss zu einem Neustart in der EU-Politik führen – personell wie inhaltlich.“ Für eine Unterstützung der neuen EU-Kommission durch die FDP brauche es „ein Sofortprogramm“, das eine ganze Reihe von Maßnahmen enthalten müsse.
So spricht sich das Parteipräsidium unter anderem für mehr Technologieoffenheit sowie eine Abschaffung der Flottengrenzwerte bis Ende 2026 aus. Um die Wirtschaft zu „entfesseln“, verlangt die FDP von der künftigen EU-Kommission ein sofortiges Bürokratiebelastungs-Moratorium sowie den Abbau „der Hälfte aller bestehenden Berichtspflichten“ für Unternehmen. Eine „One-in-two-out“-Regel solle die Regulierungen reduzieren, ein neuer marktwirtschaftlicher „Yellow Deal“ Ursula von der Leyens „Green Deal“ in der Klimapolitik ablösen.
Zudem erwartet die FDP eine „klare Absage an neue EU-Gemeinschaftsschulden“ in der Finanzpolitik sowie „die schnelle Aushandlung von Migrationspartnerschaften“ in der Asylpolitik. In der Außenpolitik fordern die Liberalen, das Amt des EU-Außenbeauftragten formell zum EU-Außenminister aufzuwerten sowie die Einführung eines EU-Kommissars für Verteidigungspolitik.
Foto: EU-Kommission in Brüssel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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London (dts Nachrichtenagentur) – Real Madrid hat das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund mit 2:0 gewonnen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Spitzenkandidaten der Grünen zur Europawahl, Terry Reintke, sieht die Europäische Union am Scheideweg. Die Wahl entscheide über die Fragen, „ob unsere Demokratie weiter ausgebaut wird, ob wir weiterhin auf dem Pfad der Klimaneutralität für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft bleiben“, sagte Reintke dem Sender „Phoenix“ am Samstag. Dabei sei der „Klimaschutz eine Menschheitsaufgabe“ und eng verbunden mit der Sicherung des Wohlstandes sowie der Sicherheit in der Europäischen Union.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die stellvertretende Generalsekretärin der CDU, Christina Stumpp, spricht sich gegen eine Altersbeschränkung beim Verkauf von Energydrinks aus. „Der übermäßige Konsum von Energydrinks unter Jugendlichen ist gerade in Verbindung mit Alkohol ein echtes Problem, aber kein berechtigter Grund für aktionistische Forderungen nach einem Verkaufsverbot“, sagte Stumpp dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). Laut dem Robert-Koch-Institut würden lediglich 2,2 Prozent der Heranwachsenden die als sicher geltende tägliche Menge an Koffeinzufuhr überschreiten.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dankt den Einsatzkräften in den Hochwassergebieten und appelliert an die Menschen in den betroffenen Regionen, Hinweise und Warnungen ernst zu nehmen. „Den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften der Feuerwehren, des THW, anderer Hilfsorganisationen und der Polizei gilt mein größter Respekt“, sagte Faeser am Samstagabend.
Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen.
Aalen (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter ist bei einer Wahlkampfveranstaltung in Baden-Württemberg von einem Mann angegriffen und leicht verletzt worden. Kieswetter sei zunächst von einem 55-jährigen Mann beleidigt worden, teilte das Polizeipräsidium Aalen am Samstag mit. Kurz darauf habe der Mann den Politiker zu Boden gestoßen.
Tel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seine Position bekräftigt, dass die Bedingungen Israels für eine Beendigung des Krieges in Gaza sich nicht geändert haben. Diese seien nach wie vor: „Die Zerstörung der militärischen und staatlichen Kapazitäten der Hamas, die Freilassung aller Geiseln und die Gewährleistung, dass Gaza keine Bedrohung mehr für Israel darstellt“, verlautete das Büro des Ministerpräsident am Samstag. Am Freitag hatte US-Präsident Joe Biden einen Vorschlag für eine dauerhafte Feuerpause zwischen der Hamas und Israel präsentiert.
Mannheim (dts Nachrichtenagentur) – Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht verurteilt den Messerangriff auf dem Marktplatz am Freitag. Man merke die Verängstigung und Verunsicherung der Menschen, sagte Specht, der am Samstagvormittag für Bürgergespräche auf den Marktplatz gekommen ist, der Zeitung „Mannheimer Morgen“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewarnt, „Schaden an der europäischen Demokratie“ anzurichten, sollte er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Wahlsieg der EVP nicht für eine zweite Amtszeit vorschlagen.