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Dax lässt deutlich nach – "Sommerblues" droht

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.418 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax folgte im Tagesverlauf einer Wellenlinie, indem er nach einem schwachen Start bis zum Mittag tiefer ins Minus rutschte und am Nachmittag etwa die Hälfte der Verluste wieder abbaute, bevor er erneut nach unten drehte.

„Der Deutsche Aktienindex hat seine Chance auf eine Fortsetzung der Rally nach der gestrigen Erholung nicht genutzt“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Mit dem holprigen Start in den neuen Börsenmonat droht nun auch der berühmte Sommerblues am Aktienmarkt. Zwar ist der übergeordnete Aufwärtstrend seit November vergangenen Jahres noch intakt, Anleger sollten die sich mehrenden Warnzeichen aber nicht ignorieren.“

Noch präsentiere sich die US-Wirtschaft stark, doch die Projektionen für das Wachstum im zweiten Quartal seien stark zurückgegangen, so der Analyst. „Die Schätzung der Atlanta Fed sieht nur noch ein reales Wachstum von 1,8 Prozent vor, nachdem es vor vier Wochen noch bei über drei Prozent gelegen hatte.“ Die größte Sorge der Investoren sei derzeit also nicht die Inflation, sondern eine unerwartete Konjunkturabschwächung, so Oldenburger. „In einem solchen Fall aber wären die Fed und die anderen Notenbanken gefragt, da durch eine längere restriktive Haltung in ihrer Geldpolitik diese Entwicklung gefördert würde. Hier gilt es also, ein gesundes Maß zu finden.“

Bis kurz vor Handelsschluss bildeten die Siemens-Energy-Aktien das Dax-Schlusslicht. Hintergrund ist ein Analystenpapier. An der Spitze standen hingegen die Aktien von Siemens Healthineers.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 34 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 77,47 US-Dollar, das waren 89 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0879 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9192 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Whatsapp: EU-Kommission erwägt Überwachung von Messaging-Diensten

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Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission plant offenbar eine erhebliche Ausweitung von Überwachungsmaßnahmen bei digitalen Endgeräten. Betroffen sind unter anderem Messaging-Dienste wie Whatsapp sowie Haushaltsgeräte, wie aus einem vertraulichen Vorschlagspapier einer Expertengruppe im Auftrag der EU-Kommission hervorgeht, über das „T-Online“ am Dienstag berichtet. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass sich die belgische Ratspräsidentschaft für eine Variante der sogenannten „Chatkontrolle“ ausspricht.

Das 28-seitige Dokument der EU-Kommission umfasst 42 Vorschläge zur verschärften Überwachung. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Einführung sogenannter „Hintertüren“ für Ermittler, die es ermöglichen sollen, die Verschlüsselung von Messengerdiensten aufzuheben. Hierfür soll ein „Generalschlüssel“ geschaffen werden, den Anbieter wie Apple, Google oder Instagram-Mutter Meta bereitstellen müssen. Datenschützer warnen vor einem beispiellosen Eingriff in die Privatsphäre der EU-Bürger.

Das Papier fordert zudem eine umfassende Standardisierung im Bereich des Internet der Dinge (IoT), wodurch auch vernetzte Haushaltsgeräte wie smarte Kühlschränke oder Heimassistenten überwacht werden könnten. Die Expertengruppe begründen den Zugriff auf diese Daten mit einer effektiven Strafverfolgung.

Digitalpolitikerin Anja Hirschel (Piratenpartei) äußerte sich besorgt. „Die Pläne sind ein nie dagewesener, maßloser Sprung direkt in eine vollüberwachte Gesellschaft. Alles, was wir tun, wohin wir uns bewegen und mit wem wir kommunizieren, soll jederzeit und ohne Schranken einsehbar werden“, so Hirschel.


Foto: Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD-Landesvorstand beantragt Parteiausschluss von Helferich

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Matthias Helferich (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Landesvorstand der nordrhein-westfälischen AfD will den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich offenbar aus der Partei ausschließen. Das geht aus einer Antragsschrift an das Landesschiedsgericht hervor, die am 29. Mai versandt wurde und über die die „Welt“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Der Vorstand begründet den angestrebten Parteiausschluss darin damit, dass Helferich „die Außerlandesbringung von deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund und weiteren Personenkategorien unter Anwendung staatlicher Zwangsmittel als politische Zielstellung artikuliert und die Betroffenen dabei als `Viecher` adressiert“ habe. Damit habe Helferich in schwerwiegender Weise gegen das Grundgesetz und das Grundsatzprogramm der AfD verstoßen, heißt es in der Antragsschrift.

Damit bezieht sich der Landesvorstand auf ein Instagram-Posting von Helferich aus dem Mai dieses Jahres. Damals hatte der Bundestagsabgeordnete der Zeitung zufolge das Foto eines Autospiegel-Anhängers mit der Aufschrift „Raus mit die Viecher“ und dem Hashtag „Remigration“ gepostet. Der Landesvorstand nennt das Posting in der Klageschrift eine „besonders krass die Menschenwürde verletzende Abqualifizierung von Migranten“.

Die Antragsteller um AfD-Landeschef Martin Vincentz erheben in dem Antrag auf den Parteiausschluss weitere schwere Vorwürfe gegen Helferich. Dieser kündige mit der Abqualifizierung von Migranten und deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund als „Viecher“ „jeglichen Konsens über Grundbegriffe menschlicher Gemeinwesen auf und bricht bewusst mit dem Bereich der Zivilisation“. Die Szenarien, „die drohen, sollten Personen wie Matthias Helferich jemals politisch-exekutive Macht erhalten, erinnern an die finstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte und speziell auch der deutschen Geschichte“, so der NRW-Landesvorstand.

In einem Posting zur AfD-nahen Aktivistin Ronai Chaker, die jesidischer Herkunft und Ehefrau eines AfD-Bundestagsabgeordneten ist, habe Helferich zum Ausdruck gebracht „dass für ihn Personen jesidischer Herkunft per se nicht und niemals Deutsche sein oder werden können“, heißt es in der Klageschrift weiter. Helferich vertrete damit einen „ethnisch-biologischen Volksbegriff, welcher die Zugehörigkeit zu einer Ethnie als unveränderliche, quasi anlagebedingte `Substanz` betrachtet“ und verknüpfe diesen Volksbegriff „mit politischen Zielstellungen, mit denen die rechtliche Gleichheit aller Staatsangehörigkeiten in Frage gestellt wird, und zwar in gravierender Weise“.

Laut der „Welt“ behält sich Helferich vor, vor dem Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung zu beantragen, um die Mitgliedsrechte zurückzuerhalten. Demnach soll Helferich auch eine Kandidatur für den Bundesvorstand erwägen.


Foto: Matthias Helferich (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutsche bei ukrainischen Angriffen auf Ziele in Russland gespalten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Frage, ob die Ukraine mit westlichen Waffen Stützpunkte in Russland angreifen dürfen soll, sind die Deutschen gespalten. In einer Umfrage des Instituts Forsa für die Sender RTL und ntv gaben 49 Prozent der Befragten an, dies zu befürworten, während 44 Prozent dagegen sind.

Während eine knappe Mehrheit der Westdeutschen (52 Prozent) sich dafür ausspricht, der Ukraine zu erlauben, mit westlichen Waffen auch Stützpunkte in Russland anzugreifen, lehnt eine deutliche Mehrheit der Ostdeutschen (62 Prozent) dies ab. Am häufigsten sind die Anhänger der Grünen und der FDP (jeweils 70 Prozent) der Auffassung, die Ukraine solle mit westlichen Waffen auch Stützpunkte in Russland angreifen dürfen, von denen aus sie beschossen wird. Am häufigsten dagegen sind die Anhänger der AfD (68 Prozent) und des BSW (75 Prozent).

Die Daten wurden am 31. Mai und 3. Juni erhoben. Datenbasis: 1.001 Befragte.


Foto: Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Reul beklagt islamistische Gewaltverherrlichung im Netz

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Herbert Reul (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) fordert ein schärferes Vorgehen gegen die Betreiber von Social-Media-Plattformen, die islamistischen Hetzern und Gewaltverherrlichern ein Forum bieten. „Das ist ein Riesenproblem“, sagte Reul dem Nachrichtensender „Welt“.

„Die Einzelnen, wenn man sie erkennen kann, die kann man anzeigen. Insofern kann man die auch sanktionieren.“ Die Betreiber seien aber viel schwieriger, weil: „Wenn sie international tätig sind, welche Instrumente haben wir? Das heißt, da braucht es viel mehr internationale Zusammenarbeit, um auch hier eine klare Ansage zu machen.“

Beim Vorgehen gegen die meist chinesischen oder US-Betreiber der Plattformen hält Reul nationale Alleingänge für wenig aussichtsreich. Theoretisch sei zwar auch ein „einseitiges Verhalten einer einzelnen Regierung“ denkbar, für vielversprechend hält Reul das aber nicht: „Es empfiehlt sich, international zu arbeiten.“

Zum islamistischen Vorfall von Mannheim selbst begrüßte Reul die neu entflammte Abschiebediskussion. Er sei dafür, Abschiebungen von Straftätern auch nach Afghanistan zu prüfen: „Wenn es in Afghanistan unterschiedlich sichere Gebiete hat, dann gibt es auch sichere Gebiete. Und deshalb finde ich: Lasst uns darüber nachdenken. Und dann müssen Juristen das so präzise formulieren, dass es auch geht.“ Auch den Abschiebe-Umweg über Pakistan will der CDU-Politiker explizit nicht ausschließen.


Foto: Herbert Reul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Die Kraft des Ozeans – Astaxanthin von Nature Basics

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Astaxanthin

Die Kraft des Ozeans – Astaxanthin von Nature Basics

Wir wollen mehr – mehr von den Wundern des Meeres. Astaxanthin ist ein kraftvolles Antioxidans mit markanter roter Farbe und ist in der Natur in Pflanzen oder bestimmten Mikroorganismen wie Plankton, Algen, Pilzen und Bakterien zu finden. Es wird hauptsächlich von Mikroalgen wie Haematococcus pluvialis (auch Blutregenalge genannt) produziert, die in Süßwasserumgebungen gedeihen und große Mengen Astaxanthin synthetisieren können, wodurch sie eine bedeutende natürliche Quelle darstellen.

Das auffällige rosa Pigment, das wir bei verschiedenen Wassertieren wie Garnelen, Forellen, Krabben und einigen Vögeln wie Flamingos sehen, wird durch Astaxanthin verursacht. Es gelangt durch Algen und Plankton in die Nahrungskette und dient dort als wirksamer Schutz vor oxidativem Stress, der für Vitalität und Gesundheit von entscheidender Bedeutung ist.

Die Vorteile des Nature Basics Astaxanthin

Das rein und natürliche Astaxanthin von Nature Basics wird aus Mikroalgen gewonnen, bietet eine einzigartige Struktur und damit höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zu synthetischem Astaxanthin. Ein beträchtlicher Anteil der Mikroalgen, die üblicherweise für die Astaxanthin-Produktion verwendet werden, wird in künstlich beleuchteten Indoor-Glasröhrensystemen gezüchtet, im Gegensatz zur nachhaltigen Kultivierung in Zuchtbecken unter freiem Himmel, was natürlich und umweltfreundlich ist.

7,8mg reines und hochwertiges Astaxanthin-Pulver pro Kapsel
Natürliches Astaxanthin aus Mikroalgen enthält von Natur aus das ursprüngliche Carotinoid-Spektrum der Algen
einfache und angenehme Einnahme dank kleiner Kapsel
ideal zur Mahlzeit einnehmen, da fettlöslich
Auch für Sportler:innen und Athlet:innen geeignet

Wie man das Astaxanthin am besten einnimmt? Eine Kapsel pro Tag zu einer Mahlzeit einnehmen, da Astaxanthin fettllöslich ist und so vom Körper besser aufgenommen werden kann.

Über Nature Basics
Nature Basics wurde 2020 in Mainz gegründet und gehört zur founderholics GmbH. Die Marke steht für nachhaltige, klimapositive und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper von innen heraus stärken und für eine optimale Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sorgen. Die Supplements werden alle mit ärztlichem Fachwissen und Experten aus der Naturheilkunde entwickelt. Es wird größte Sorgfalt auf die Reinheit der Inhaltsstoffe gelegt. Alle Produkte entstehen ausschließlich aus den Elementen natürlicher veganer Quellen und beinhalten keine unerwünschten Zusatzstoffe.

Astaxanthin ist online unter naturebasics.de erhältlich. Es kostet 39,90€ (120 Kapseln für 4 Monate).

Bild ©NatureBasics

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Quelle Sonja Berger Public Relations

Wirtschaft fürchtet Nullwachstum durch EM

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Euro 2024 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Wirtschaft darf wohl nicht auf Wachstumsimpulse durch die Europameisterschaft hoffen. Das zeigt eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), über die das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichtet.

Es seien „keine relevanten gesamtwirtschaftlichen Effekte zu erwarten“, sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller. Schon nach der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land stand der Analyse zufolge für die Wirtschaft nur ein Nullwachstum von 0,0 Prozentpunkten zu Buche. Bei der EM 2024 prognostiziert das IWH einen ähnlich schwachen Effekt.

Zwar wirken sich vor allem die ausländischen Fans, die nach Deutschland kommen, positiv auf den Konsum aus. Das IWH rechnet bei der EM mit rund 650.000 Fußballtouristen aus dem Ausland. Hinzu kommen jene, die ohne Tickets etwa zu öffentlichen Fußballübertragungen reisen. Allerdings kommt es gleichzeitig zu Verdrängungseffekten. Andere Touristen bleiben in Turnierzeiten oft fern, um etwa hohe Hotelkosten zu vermeiden. Auch einheimische Besucher helfen der Wirtschaft kaum, schreiben die IWH-Forscher. „Sie geben nicht notwendigerweise mehr aus, sondern kürzen andere Ausgaben, um etwa die Eintrittskarten zu finanzieren.“

Große Teile der Wirtschaft rechnen anderthalb Wochen vor der EM deshalb nicht mit einem Sommermärchen. Das zeigen Recherchen des „Handelsblatts“ in sieben Branchen, die auf die wirtschaftliche Zugkraft des Fußballs setzen. Das Hotelgewerbe ist von den Buchungszahlen enttäuscht, auch Händler rechnen nur mit wenig Zusatzgeschäft. Optimistischer blicken Sportartikelhersteller angesichts einer guten Nachfrage nach Trikots auf das Turnier. Gastronomie und Brauwirtschaft rechnen ebenfalls mit mehr Umsatz. Airlines haben bereits viele Tickets verkauft, TV-Sender die meisten Werbeplätze.


Foto: Euro 2024 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Energieverbrauch erneut gesunken

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Gasspeicher (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Energieverbrauch in Deutschland ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kräftig gesunken. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet mit einem Rückgang um 4,6 Prozent auf 3.030 Petajoule (PJ) oder 103,4 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten.

Der Verbrauch von Mineralöl verringerte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 2,8 Prozent. Während der Verbrauch von Ottokraftstoff um etwa 4,4 Prozent abnahm und es beim Dieselkraftstoff sogar zu einem Rückgang um fast neun Prozent kam, erhöhte sich der Absatz von Flugkraftstoff um knapp elf Prozent. Die Lieferung von Rohbenzin an die chemische Industrie verringerte sich um mehr als vier Prozent. Der Absatz von leichtem Heizöl stieg dagegen um etwas mehr als vier Prozent, da viele Verbraucher ihre Lagerbestände aufstockten.

Der Erdgasverbrauch verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen leichten Zuwachs um 1,2 Prozent, der nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft ganz überwiegend auf den Mehrverbrauch aufgrund des diesjährigen Schalttages zurückzuführen ist. Vor allem in der Stromerzeugung wurde mehr Erdgas eingesetzt. Die milde Witterung ließ dagegen die Nachfrage nach Erdgas für Heizzwecke sinken. In der Industrie war der Einsatz von Erdgas vor dem Hintergrund der Produktionsentwicklung rückläufig. Im Bereich Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD) sowie bei der Fernwärmeerzeugung kam es dagegen zu einer leicht positiven Entwicklung.

Der Verbrauch an Steinkohle nahm in den ersten drei Monaten insgesamt um mehr als 20 Prozent ab. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken zur Stromerzeugung verzeichnete infolge einer insgesamt gesunkenen Stromerzeugung, einer gestiegenen Stromproduktion aus erneuerbaren Energien sowie erhöhten Strombezügen aus den Nachbarländern ein Minus von mehr als 40 Prozent. Der Absatz an die Eisen- und Stahlindustrie erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Roheisenproduktion um knapp vier Prozent.

Der Verbrauch von Braunkohle nahm um fast ein Fünftel ab. Der Rückgang bei der Produktion (minus 17,3 Prozent) entsprach weitgehend der Entwicklung der Lieferungen an die Kraftwerke der öffentlichen Versorgung, die mehr als 90 Prozent der inländischen Braunkohleförderung abnehmen. Die Stromerzeugung aus Braunkohle vermindert sich im ersten Quartal des laufenden Jahres um 18,5 Prozent.

Im ersten Quartal 2024 wurden den Statistikern zufolge bislang 0,5 Milliarden kWh (1,6 PJ) mehr Strom ins Ausland exportiert als umgekehrt nach Deutschland flossen. Im Vorjahreszeitraum betrug der Exportüberschuss noch 9,5 Milliarden kWh (34,3 PJ). Unter anderem wurde aus Frankreich und Belgien bisher im laufenden Jahr mehr Strom bezogen als geliefert. Zudem haben sich die Exportüberschüsse gegenüber der Schweiz und Österreich deutlich verringert.

Der Beitrag der erneuerbaren Energien lag im ersten Quartal 2024 insgesamt um 2,9 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung beruht insbesondere auf einer Zunahme der Stromproduktion aus Wasserkraft, Photovoltaik und vor allem der Windenergie. Witterungsbedingt ging der Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung zurück.

Die deutlich erkennbaren Veränderungen in der Struktur des Energieverbrauchs, insbesondere der weitere Rückgang des Kohleeinsatzes, dürften nach Einschätzung der AG Energiebilanzen zu einer Senkung der CO2-Emissionen um etwa 6,6 Prozent oder zwölf Millionen Tonnen geführt haben.


Foto: Gasspeicher (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Feuerwehrverband sieht gravierende Probleme beim Brandschutzwesen

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Feuerwehr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der demografische Wandel und die zunehmende Mobilität in der Gesellschaft stellen laut dem Deutschen Feuerwehrverband das Brandschutzwesen in Deutschland vor eine wachsende Herausforderung.

„Wir haben beispielsweise das Problem der Tagesalarmbereitschaft“, sagte Verbandspräsident Karl-Heinz Banse der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Menschen arbeiteten nicht mehr dort, wo sie wohnen und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seien. „Im Fall eines Brandes sind sie also nicht da.“

Ein weiteres Problem sei die Gewinnung von Nachwuchskräften. Zwar sei die Personalsituation aktuell noch gut: „Allerdings wird uns der demografische Wandel irgendwann erwischen und sobald die geburtenstarken Jahrgänge nicht mehr da sind, wird es schwierig, denn in Deutschland werden zu wenig Kinder geboren“, sagte er der NOZ. „Auf diese Situation müssen wir uns vorbereiten und mit intelligenten Lösungen dagegen anarbeiten.“

Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbandes sind in Deutschland mehr als eine Million Menschen in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Hinzu kommen etwa 35.000 Berufsfeuerwehrleute. Die Jugendfeuerwehren zählen mehr als 300.000 Mitglieder.


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Dax startet schwach – Anleger im Abwartemodus

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 18.500 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, die Deutsche Post und Fresenius, am Ende die Allianz, die Telekom und Siemens Energy.

„Beim Dax ist die Luft aktuell etwas raus“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Seit dem letzten Allzeithoch vor drei Wochen sei für die Anleger nichts mehr zu holen gewesen. „Und seitdem sind die Umsätze unterdurchschnittlich niedrig.“ Noch sei nicht klar, ob das nur ein Durchatmen vor einem erneuten Durchstarten sei oder ob das jetzt das Ende der Rekordjagd sei. „Und solange dies nicht klar ist, verharrt die Mehrzahl der Börsianer im Abwartemodus“, sagte Altmann.

„Der Ölpreis steht so niedrig wie zuletzt im Februar“, fügte der Marktexperte hinzu. Seit dem Jahreshoch im Februar betrage der Rückgang jetzt 15 Prozent. „Viele energieintensive Unternehmen wird diese Entwicklung freuen.“ Gleichzeitig sei ein niedriger Ölpreis allerdings auch immer ein Warnsignal: „Denn eine niedrige Nachfrage nach Öl ist immer ein Indiz für eine schwache wirtschaftliche Aktivität.“

Der Ölpreis sank auch am Dienstagmorgen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 77,43 US-Dollar; das waren 93 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war unterdessen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0889 US-Dollar (-0,13 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9182 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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