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Bericht: Regierung plant Nachtragshaushalt für 2024

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Pistorius, Lindner, Lemke am 12.06.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung plant offenbar einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr. Das Bundesfinanzministerium soll die Haushaltspolitiker der Ampelkoalition über die Pläne vor wenigen Tagen informiert haben, berichtet „Bild“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise.

Wenn die Schuldenbremse eingehalten werden soll, sei ein Kreditvolumen von bis zu elf Milliarden Euro möglich, hieß es demnach von mit den Vorgängen vertrauten Personen. Das sei möglich, weil die Konjunktur schwächer als erwartet laufe und die Konjunkturkomponente daher in der Schuldenbremse eine größere Nettokreditaufnahme zulasse.

Zuletzt hatten mehrere Ministerien, unter anderem das Bundesverteidigungsministerium, Mehrbedarf bei Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) angemeldet. Der Nachtragshaushalt soll spätestens im Herbst stehen.

Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Christian Haase (CDU), kritisierte die Pläne der Koalition scharf. „Der Nachtragshaushalt dient lediglich als Rettungsanker für den Fortbestand der Koalition. Wir werden im Nachtragshaushalt 2024 Maßnahmen finden, die eigentlich im Haushalt 2025 abgebildet werden sollten“, mutmaßte er. „Mit dem Nachtragshaushalt 2024 wird die Verschuldung auf 50 Milliarden Euro ansteigen.“ Wenn ein Nachtragshaushalt kommen sollte, müsse klar sein, dass die Maßnahmen zur Überwindung der wirtschaftlichen Schwäche dienen müssten, sagte Haase.


Foto: Pistorius, Lindner, Lemke am 12.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen uneinheitlich – Fed erwartet 2024 nur einen Zinsschritt

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 38.712 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.425 Punkten 1,0 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 19.465 Punkten 1,3 Prozent im Plus.

Die Entwicklung und Bekämpfung der Inflation beschäftigten am Mittwoch erneut die Marktteilnehmer, wenngleich die Entwicklungen bereits erwartet worden waren. Die allgemeine Inflationsrate in den USA ist zuletzt erneut minimal gesunken, wie die zuständige Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte. Im Mai verteuerten sich die Preise in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent (April: 3,4 Prozent). Die US-Notenbank Federal Reserve lässt derweil den Leitzins im Dollarraum zum siebten Mal in Folge unverändert in einer Spanne zwischen 5,25 und 5,50 Prozent. Im Laufe des Jahres erwartet die Fed nur noch eine Leitzinssenkung.

Unterdessen war die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,0805 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9255 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 2.321 US-Dollar gezahlt (+0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 69,06 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 82,46 US-Dollar, das waren 54 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Faeser begrüßt Einigung mit Ländern bei Verwaltungsdigitalisierung

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Nancy Faeser (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bund und Länder haben sich am Mittwochabend auf eine Reform des Onlinezugangsgesetzes geeinigt. „Ich freue mich, dass der Vermittlungsausschuss heute Abend eine Einigung zu unserer Reform des Onlinezugangsgesetzes erzielen konnte“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). „Unser Gesetz ist ein Riesenschritt voran in Richtung digitales Deutschland. Das ist auch dringend nötig: Unser Land braucht eine moderne und digitale Verwaltung.“

Der Bund will mit dem Gesetz unter anderem zentrale Basisdienste bereitstellen und so landeseigene Entwicklungen für das Bürgerkonto und das Postfach ersetzen. Der Prozess zur Entwicklung nutzerfreundlicher digitaler Services soll gefördert werden.

„Digitale Anträge ersetzen die Papierform“, sagte Faeser. „In vielen Fällen wird es überflüssig, zum Amt zu gehen. Die Zettelwirtschaft hat in sehr vielen Bereichen ein Ende. Unterschriften per Hand und auf Papier sind nicht mehr nötig. Viele Nachweise müssen nur noch einmal vorgelegt werden.“

Für Unternehmen werde es in Zukunft vollständig digitale Verfahren geben, die viel Bürokratie ersparen. „Wir stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, für die ein digitaler Staat entscheidend ist“, so die SPD-Politikerin.


Foto: Nancy Faeser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Die klassische Karriereleiter – ein Auslaufmodell?

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Fiverr-Umfrage zeigt: Knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen (47 %) setzt bereits auf individuelle Karrierewege bei den Mitarbeiter:innen. Denn diese haben verstärkt den Wunsch, das eigene Fachgebiet zu erweitern oder den Arbeitsbereich zu wechseln (38 %). 43 % der Unternehmen haben bereits alle Titel abgeschafft oder planen dies.

Fiverr (NYSE: FVRR), verändert die Art und Weise, wie die Welt zusammen arbeitet. Heute veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse einer Umfrage, die Ende Mai unter 1.000 Führungskräften in Deutschland durchgeführt wurde. Fiverr hat die Lage in Unternehmen hinsichtlich der großen Themen Recruiting, Fachkräftemangel und Flexibilität im Job unter die Lupe genommen und herausgefunden: Potenzielle Mitarbeiter:innen und bestehende Belegschaften fordern nicht nur flexible Arbeitszeiten und Bürotage, sondern auch individuelle, auf sie zugeschnittene Karrierewege. Die Herausforderungen für Unternehmen sind demnach nicht nur struktureller, sondern auch inhaltlicher Natur.

Lifelong Learning statt Titel 
Das Erklimmen der traditionellen Karriereleiter scheint nicht mehr so erstrebenswert zu sein wie früher, insbesondere für die jüngere Generation. So versucht fast jedes zweite befragte Unternehmen in Deutschland seinen Mitarbeiter:innen Weiterbildungsmöglichkeiten und individuelle Karrierewege anzubieten (47 %). Die Hälfte (50 %) macht sich daher das Konzept des lebenslangen Lernens zu eigen und bietet regelmäßige Weiterbildungen an und fördert informelles Lernen durch interne Plattformen zum Wissensaustausch und Peer-Learning. Zeitgleich wird es für Teammitglieder immer einfacher, in andere Abteilungen zu wechseln (40 %). Es geht heute also weniger um einen geradlinigen Aufstieg auf der Karriereleiter, sondern um einen dynamischen Ansatz bei der beruflichen Entwicklung – im Sinne eines “Karrieregitters”. Jeweils etwa vier von zehn Unternehmen setzen zudem bereits auf flache Hierarchien (38 %) und haben alle Titel abgeschafft oder planen dies (43 %).

Steigende Anzahl von Quereinsteiger:innen 
Diese Entwicklung wird auch im Recruiting-Prozess deutlich: 28 % der befragten Führungskräfte können mehr Quereinsteiger:innen verzeichnen. Im Zuge dessen zeigt sich, dass die Soft Skills immer wichtiger werden (27 %) und fast ein Viertel (24 %) der Befragten gibt an, dass die Fähigkeiten der Bewerber:innen wichtiger sind als die Abschlüsse. Im Hinblick auf die Digitalisierung und den verstärkten Einsatz von KI-Technologien gewinnen besonders digitale Fähigkeiten an Relevanz. 25 % der Umfrageteilnehmer:innen sagen, dass digitale Kompetenz inzwischen in nahezu allen Jobs benötigt wird.
Da wundert es nicht, dass Unternehmen auch in Anbetracht des Fachkräftemangels Schwierigkeiten haben, Mitarbeiter:innen mit dem richtigen Fachwissen zu finden (42 %). Fehlenden Fähigkeiten werden in den folgenden Bereichen genannt:
• IT / Technik – 22 %
• Finanzen – 21 %
• Marketing – 18 %

Um global wettbewerbsfähig zu bleiben, spielen auch internationale Fachkräfte in Unternehmen eine wichtige Rolle. Das gaben gut vier von zehn (41%) Führungskräften an. Aufgrund der Globalisierung und der steigenden Bedeutung virtueller Arbeitsmodelle können Unternehmen weltweit die besten Talente suchen und gewinnen. Internationales Recruiting spiegelt die Bedeutung kultureller Vielfalt und globaler Perspektiven wider. Laut Umfrage fordert bereits über ein Drittel (37 %) der Mitarbeiter:innen eine vielfältige, gleichberechtigte und integrative Belegschaft.

Strukturen für eine flexible Belegschaft
Externe Expert:innen ergänzen zunehmend bestehende Belegschaften. Vor allem im Bereich IT und Digitalisierung setzen Unternehmen immer häufiger auf die Unterstützung von Freelancer:innen. IT/ Technik gehört neben Marketing und Finanz-/Rechnungswesen zu den drei Top Bereichen, in denen externe Talente eingesetzt werden. 81 %* der Befragten sind der Meinung, dass Freiberufler:innen neue Technologien im Unternehmen vorantreiben.

Jeweils 4 von 5 befragten Führungskräfte bestätigen* zudem die folgenden Aussagen:
• Freiberufler:innen werden heute eher langfristig im Unternehmen eingesetzt – 82 %*
• Ohne Freelancer:innen könnten wir einige unserer Projekte nicht realisieren – 81 %*
• Freiberufler:innen sind sowohl für Projekte als auch für den laufenden Betrieb wichtig – 80 %*

Da immer mehr Unternehmen zunehmend auf die Expertise von Freelancer:innen setzen, werden auch entsprechende Integrationsprozesse immer wichtiger. Die Einbildung von Freiberufler:innen ist für 27 % der befragten Führungskräfte ein großer Trend in der aktuellen Arbeitswelt. So hat fast die Hälfte (48 %) der befragten Unternehmen einen Chief Freelance Officer bzw. eine Person, die explizit für die Integration von Externen zuständig ist. Daneben verfügt mehr als ein Drittel über spezielle Prozesse zur Integration. Und nur bei 32 % der befragten Unternehmen kümmert sich die HR-Abteilung um die Freelancer:innen.

„Es besteht ein eindeutiger Bedarf an einem flexibleren Karrieremodell mit neuen Perspektiven. Heutzutage sollte eine Karriere die Möglichkeit bieten, dynamisch zwischen verschiedenen Projekten, Fähigkeiten und Erfahrungen zu wechseln und dabei eine kontinuierliche persönliche und berufliche Entwicklung fördern“, sagt Florian Müller, Country Manager DACH bei Fiverr. „Zukunftsgerichtete Unternehmen werden das Fachwissen von Festangestellten mit der Flexibilität von qualifizierten Freiberufler:innen vereinen und eine lebendige Arbeitskultur fördern, die die unterschiedlichen Lebenswege ihrer Mitarbeiter:innen respektiert und berücksichtigt.“

Bild:Fiverr Auslaufmodell Karriereleiter

Quelle:s.immer communications GmbH

Fan-Forscher sieht nur geringe Vorfreude auf Heim-EM

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Public Viewing im Berliner Biergarten BRLO (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorfreude der deutschen Fußballfans auf die Heim-Europameisterschaft ist nach Einschätzung des Fanforschers Harald Lange verhalten. Schuld sei der Deutsche Fußballbund (DFB). „Der DFB ist zum Feindbild geworden“, sagte Lange, der das Institut für Fankultur an der Universität Würzburg leitet, dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe).

Auch die Identifikation mit der deutschen Nationalmannschaft habe gelitten, sagte der Sportwissenschaftler. Dem Kicker auf der Straße falle es zunehmend schwer, sich mit dem Produkt Nationalmannschaft zu identifizieren. „Denn genau das ist die Nationalmannschaft geworden, ein Produkt. Perfekt durchgeplant, aber ohne Seele“, kritisiert der Fanforscher. Der DFB habe die Identifikation, das Bindeglied für jede Fankultur, leichtfertig aufs Spiel gesetzt, aber bis heute nicht verstanden, wie groß dieser Verlust ist. „Man setzt auf den Event-Fan, die große Masse, aber man vernachlässigt die Mitglieder an der Basis. Das ist fatal“, so Lange.

Echte Fans vergraule der DFB, indem der Verband immer wieder mit Aktionen auffalle, die sich gegen die Fankultur richteten. „Es werden inzwischen drakonische Strafen verhängt, wenn jemand Pyrotechnik zündet“, gibt Lange zu bedenken. Aber je mehr Strafen es gebe, desto mehr Böller würden ins Stadion gebracht. „Die Fans wollen sich nicht drangsalieren lassen“, sagte der Fanforscher.


Foto: Public Viewing im Berliner Biergarten BRLO (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

China-Zölle: Elaris-CEO Lars Stevenson warnt vor schwerwiegenden Folgen für die europäische Autoindustrie

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Inmitten der aktuellen Debatte um mögliche Strafzölle für chinesische Elektroautos warnt Lars Stevenson, CEO des deutschen Elektroauto-Anbieters Elaris AG, vor erheblichen Herausforderungen für die europäische Automobilindustrie und kritisiert die wirtschaftspolitische Unberechenbarkeit dieser Überlegung.

„Die Entscheidung ist wirtschaftspolitisch sehr schwierig, weil jetzt auch die chinesische Seite mit neuen Importregelungen für europäische Autos reagieren wird. Damit wird einer der größten Märkte der Welt für uns nicht einfacher.

Der chinesische Markt für E-Mobilität wächst stark – und genau deshalb ist die Entscheidung kaum nachvollziehbar. Es wäre besser, den heimischen Markt zu stärken, als zu versuchen, chinesische Hersteller zu ‚bestrafen‘. China hat bereits 2015 mit der Vorbereitung und Planung der Transformation von Verbrennungsmotoren zur E-Mobilität begonnen. Ein solch gewaltiger Prozess hin zu neuen Antriebs- und Versorgungssystemen kann nicht wie bei uns von der Wirtschaft allein gestaltet werden. Es gibt keine Verlässlichkeit für langfristige Investitionen, weil immer wieder neue Förderungen aufgelegt und wieder gestrichen werden. Das ist ein echtes Problem.

Die Entscheidung aus Brüssel wird Elaris in Zukunft nicht treffen, weil wir als deutscher Hersteller entsprechende Maßnahmen getroffen haben und noch treffen werden.“

Bild:Elaris CEO Lars Stevenson

Quelle:public imaging GmbH

100 Mio. USD für Cognigy: Düsseldorfer KI-Champion schließt Series-C-Runde erfolgreich ab

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Unternehmen weltweit setzen bei der Digitalisierung ihrer Customer Journey auf die Technologie von Cognigy. Mit neu eingeworbenen Mitteln soll eines der erfolgreichsten KI-Unternehmen Deutschlands nun noch mehr Marktanteile erobern.

Cognigy, ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützter Kundenservice-Automatisierung („KI-Agenten“), hat eine Series-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Lead-Investor Eurazeo, zudem haben sich unter anderem die Bestandsinvestoren Insight Partners, DTCP und DN Capital erneut engagiert. Die neuen Mittel sollen das Wachstum und den Ausbau der Technologieführerschaft von einem der deutschen Top-KI-Unternehmen weiter beschleunigen.

Cognigy wurde im Jahr 2016 von Philipp Heltewig, Sascha Poggemann und Benjamin Mayr in Düsseldorf gegründet. Cognigy bietet eine marktführende KI-Plattform, mit der Unternehmen KI-Agenten für ihren Kundenservice entwickeln, betreiben und deren Performance analysieren können. Große Marken wie die Lufthansa Group, Toyota, Mercedes Benz, Bosch, Henkel, ERGO, E.ON oder Mister Spex nutzen Cognigy, um ihren Kunden jederzeit personalisierten, sprachen- und kanalübergreifenden Support anbieten zu können.

Die KI-Agenten von Cognigy vereinen das Beste aus beiden Welten, Generative AI und Conversational AI: Sie können mit natürlicher Sprache tausende Serviceanfragen zeitgleich entgegennehmen und Kundenanliegen autonom bearbeiten. Die Automatisierung von Standardanfragen ermöglicht es menschlichen Mitarbeitern im Kundendienst und in Callcentern indes, sich auf die komplexeren Anfragen zu konzentrieren und für sie individuelle Lösungen zu finden. Während dieser anspruchsvolleren Konversationen übernehmen die Cognigy-KI-Agenten die Rolle des Copiloten, indem sie denmenschlichen Support-Mitarbeitern während des Telefonats oder des Chats in Echtzeit hilfreiche Beratungsinformationen und Kontext für das Gespräch zur Verfügung stellen. Am Ende bearbeiten die KI-Agenten die Interaktion vollständig automatisiert nach. Damit bietet Cognigy Unternehmen schon heute eine konkrete, wertschöpfende Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Steigerung von Effizienz und Kundenzufriedenheit.

Starkes Momentum in globalem Wachstumsmarkt

Wie groß die Nachfrage nach KI-basierten Lösungen im Kundenservice ist, zeigt das über Jahre dreistellige Wachstum von Cognigy. Allein in den vergangenen zwölf Monaten wurden auf der Cognigy-Plattform Hunderte Millionen von Interaktionen abgewickelt. Laut Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird sich der Markt für Conversational AI bis zum Jahr 2032 von 8,2 Milliarden US-Dollar (2023) auf 36 Milliarden US-Dollar fast vervierfachen.

Um seine führende Rolle in diesem Zukunftssektor weiter auszubauen, plant Cognigy die neuen finanziellen Mittel in die Beschleunigung seiner globalen Expansion sowie in die Weiterentwicklung seiner Technologien im Bereich Conversational AI und Generative AI zu investieren, um künftig noch leistungsfähigere Kundenservice-Lösungen mit konkretem Mehrwert anzubieten.

Vor wenigen Jahren war KI noch ein Buzzword. Heute sind Lösungen wie unsere Teil einer völlig neuen Bewegung. KI-Agenten sind bei unseren Kunden schon heute Teil der Workforce. Die einstige Science-Fiction von künstlicher Intelligenz ist damit längst in der Business-Welt angekommen“, sagt Philipp Heltewig, Co-Gründer und CEO von Cognigy. „Gerade im Kundenservice ist das Automatisierungspotenzial immens. Branchenübergreifend erkennen Mega-Brands weltweit zunehmend ihren Bedarf an skalierbaren Lösungen für effiziente und personalisierte Kundeninteraktionen. Cognigy bietet ihnen genau das: Unsere KI-Agenten können zahlreiche Standardanfragen automatisiert zeitgleich lösen und gleichzeitig durch Leistungsfähigkeit und Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit die Kundenzufriedenheit und –bindung deutlich verbessern. Die Finanzierungsrunde versetzt uns in die Lage, dieses Marktmomentum voll zu nutzen, unsere globale Präsenz auszubauen und gleichzeitig unsere Plattform weiter zu optimieren.“

„Den bestmöglichen Kundenservice zu bieten, ist für Unternehmen essenziell. Gleichzeitig ist es eine der Herausforderungen, die sich durch alle Sektoren und Branchen zieht und die bisher noch nicht durch den Einsatz von Technologie gelöst werden konnte. Cognigy hat dafür eine Enterprise-Level-Orchestrierungsplattform für KI-Agenten entwickelt, die gemeinsam mit menschlichen Service-Mitarbeitern hocheffektiven, personalisierten Kundenservice kanalübergreifend möglich macht“, sagt Raluca Ragab von Lead-Investor Eurazeo Growth. „Im Rahmen unserer Recherchen haben wir mit verschiedenen Cognigy-Kunden gesprochen und ausnahmslos alle davon empfehlen Cognigy weiter, unter anderem, weil die Plattform einen hohen Automatisierungsgrad ermöglicht, selbst bei einem Volumen von mehreren Millionen Kundenservice-Gesprächen. Diese Einschätzung wird auch von Gartner in ihrem aktuellen Peer Insights Report bestätigt. Wir freuen uns deshalb, Cognigy und seine Mission, den Kundenservice zu revolutionieren, zu unterstützen“, ergänzt Romain Mombert von Eurazeo Growth.

„Wir sehen weiterhin ein enormes Potenzial im KI-Ansatz von Cognigy für den Kundenservice“, sagte Teddie Wardi von Insight Partners. „Die innovative Technologie und das starke Führungsteam von Cognigy positionieren das Unternehmen in einzigartiger Weise, um den Markt für die Automatisierung des Kundendienstes in Unternehmen anzuführen. Cognigys Status als Marktführer ist allgemein anerkannt, wie die Spitzenplatzierungen in den Gartner- und Forrester-Berichten zur Konversations-KI zeigen. Wir freuen uns, ihre Vision und ihr Wachstum zu unterstützen.“

Globale Marken setzen auf Cognigy

„KI-gestützter Kundenservice ist die Zukunft für jedes große Unternehmen“, sagt auch Nick Allgaier, Product Manager Digital Assistants bei Lufthansa. „Die KI-Agenten von Cognigy liefern sofortigen und personalisierten Service, der zum essentiellen Bestandteil unseres Betriebs geworden ist und jedes Jahr Millionen von Kunden hilft. Wir gratulieren Cognigy zu ihrer Finanzierung und freuen uns auf weitere Innovationen.“

„Toyotas Fahrzeughalter und Fahrzeughalterinnen vertrauten bereits vor dem Hype der KI im Kundenservice. Und warum? Weil es funktioniert. Mit den KI-Agenten von Cognigy bleiben wir an der Spitze und bieten Kundinnen und Kunden und Autohäusern einen echten Mehrwert“, sagt Peter-Pascal Meik, Manager Innovation & Projects bei Toyota.

„KI-basierte Voice- und Chatbots können Unternehmen dabei helfen, ihren Kundenservice auf die nächste Stufe zu heben. Die einzigartige Kombination aus Generative und Conversational AI von Cognigy ermöglicht es Unternehmen wie ERGO, KI-Agenten der nächsten Generation im Kundenservice einzusetzen, und dabei flexibel, skalierbar und compliance-konform zu bleiben“, sagt Hanbing Ma, Head of Innovation & Digital Transformation bei ERGO.

Bild:Cognigy vereint Conversational AI und Generative AI zu leistungsfähigen KI-Agenten, die bereits im Kundenservice zahlreicher Marken erfolgreich im Einsatz sind Copyright: Cognigy GmbH

Quelle:Schwartz Public Relations

Neue KI-Plattform NEXperts bringt Female Power in die Tech-Branche

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Die Berliner Digitalagentur qwp hat im April auf dem Rocketeers-Festival in Augsburg das Portal NEXperts vorgestellt, eine neuartige Plattform für Kompetenz im Themenbereich Künstliche Intelligenz (KI). Mit dem Launch von NEXperts bringt qwp ein innovatives Konzept auf den Markt, das drei Welten umfasst: eine Academy mit individuellen Learning-Formaten, eine Community für Austausch, Vernetzung und Inspiration sowie einen Club als Talent Pool. NEXperts zielt darauf ab, KI-Themen ganzheitlich begreifbar zu machen und setzt dabei im Unterschied zur Konkurrenz gezielt auf weibliche Expertise.

Zentraler Bereich von NEXperts ist die Academy, in der vom NEXperts-Team kuratierte Expert*innen ihre eigenen Lerninhalte rund um KI präsentieren, vermarkten und einem breiten Publikum zugänglich machen können. Das NEXperts-Modell basiert auf dem Plattform-Gedanken und bringt Expert*innen aus unterschiedlichen fachlichen, beruflichen und sozialen Hintergründen zusammen. Dies unterscheidet NEXperts von anderen „geschlossenen“ KI-Weiterbildungsanbietern. Teilnehmende profitieren von einem breiten Spektrum an Dozent*innen, die aktuelle und praxisnahe Inhalte vermitteln. Im Kontrast zur großteils männlich dominierten Tech-Branche startet die NEXperts-Academy mit ausschließlich weiblichen Expert*innen. „NEXperts stärkt nicht nur das KI-Weiterbildungsangebot in der DACH-Region, sondern auch generell die Diversität in der Tech-Branche,“ betont qwp-Geschäftsführerin Tina Schäfer.

Ein besonderes Merkmal der NEXperts Academy ist die flexible Preisgestaltung: Die Expert*innen können die Preise für ihre Learning-Angebote selbst festlegen, immer in Abstimmung mit dem NEXperts-Team. Derzeit liegen die Preise zwischen 99 und 790 Euro, es gibt aber auch kostenlose Einstiegskurse sowie Gratis-Angebote wie Whitepaper, E-Books, Infografiken, E-Learnings oder kostenlose Kurse, die von den Expert*innen bereitgestellt werden, um Interesse zu wecken. „Neben reinen Lernangeboten bieten wir auch die Community zum Wissensaustausch unter Gleichgesinnten an – sowie den Club, wo sich KI-Expert*innen miteinander vernetzen und Projekte gemeinsam staffen können,“ ergänzt Michael Quast, Gründer und Geschäftsführer von qwp.

Bild:NEXperts-und-Tina-Frauenanteil-in-KI

Quelle:qwp GmbH

Renault Group positioniert sich mit Exotec als Innovationsführer in der Automobillogistik

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Die Renault Group hat sich für Exotec® zur Automatisierung des Logistikzentrums in Villeroy entschieden. Die Integration der Skypod®-Lösung stellt einen weiteren Schritt im technologischen Transformationsprozess der Renault Group dar.
Über 190 Skypod®-Roboter automatisieren zukünftig den Teilefluss vom Wareneingang bis zum Versand und verkürzen so die Bearbeitungszeit der Kundenbestellungen um das Sechsfache.
Die Lösung verbessert zudem die Arbeitsbedingungen und senkt den Energieverbrauch des Standorts um 30 Prozent im Vergleich zur vorherigen Lösung.

Der Renault-Konzern hat in Villeroy eine vollautomatische Logistikanlage der neuen Generation mit einem System von Exotec vorgestellt. Skypod®-Roboter erleichtern die Arbeit, indem sie Artikel aus bis zu 12 Metern sicher kommissionieren können. Die Kommissionierzeit für Ersatzteile wird durch das System halbiert und auch die Lagerfläche kann aufgrund der Höhe der Regale reduziert werden.

Eine flexiblere Logistiklösung

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Produktionsanforderungen zeichnen die innovative Logistiklösung von Exotec aus. Diese ist skalierbar und kann jederzeit durch zusätzliche Lagermodule, Roboter oder Änderungen an der Fördertechnik angepasst werden und entspricht damit perfekt den dynamischen Anforderungen der täglichen Abläufe am Standort Villeroy.

Die Roboter von Exotec sind autonom und mit hochentwickelten Navigations- und Handhabungsfunktionen ausgestattet. Ihr kompaktes Design und ihre Manövrierfähigkeit ermöglichen es ihnen, sich schnell und effizient in komplexen logistischen Umgebungen zu bewegen.

Derzeit sind in Villeroy 191 Roboter je nach Bedarf für Kommissionierung, Inventur, Einlagerung oder Verdichtung im Einsatz. Exotec bietet somit eine flexible und skalierbare Lösung für das Management des Produktflusses in Logistikzentren.

Eine automatisierte Lösung in drei Schritten

Der Einsatz von Robotern in der Lagerlogistik ist heute unverzichtbar, angefangen bei der Lagerung der Trays bis hin zur Bereitstellung für die Vorbereitung der Aufträge:

Injektion: Die in der Anlage einzulagernden Paletten werden automatisch in 60-Liter-Behälter befüllt. Diese werden dann von einem Roboter in die Lagerregale transportiert:
Kommissionierung: Nach Eingang der Kundenbestellungen werden die Kommissionieraufträge den jeweiligen Kommissionierstationen zugeordnet. Ein Roboter nimmt anschließend die Artikelnummern auf und bringt die Teile zu den Kommissionierstationen. Dieser Vorgang wiederholt sich für jeden bestellten Artikel.
Versand: Anschließend werden die Pakete zum Versandbereich transportiert, wo sie versiegelt, und zu den Versanddocks gebracht und auf Lastwagen verladen werden.
Die neue Anlage trägt nicht nur zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Villeroy bei, sondern ist auch eine maßgeschneiderte Antwort auf die Kundenbedürfnisse und -anforderungen: kürzere Lieferzeiten und ein effizienterer Kundendienst.

Der Logistikstandort von Villeroy auf höchstem Leistungsniveau

In Spitzenzeiten kann die neue Anlage mit 14 Kommissionierstationen fast 4.000 Auftragszeilen pro Stunde kommissionieren. Die Zeit für einen Auftrag (vom Start bis zur Auslieferung des Pakets an den Versand) beträgt aktuell 20 Minuten. Früher dauerte dieser Prozess oft zwei Stunden. Durch das Skypod®-System wird aber nicht nur Zeit gespart, die Lösung ermöglicht es zudem, den Energieverbrauch des Standorts im Vergleich zur vorherigen Lösung um 30 Prozent zu senken.

Das Logistikzentrum in Villeroy bearbeitet derzeit bis zu 40.000 Auftragszeilen pro Tag mit 110.000 Artikeln, von denen 20.000 durch das neue Logistik-Tool verwaltet werden. Es deckt sowohl die neuesten als auch ältere Fahrzeugmodelle ab und ermöglicht es der Renault Group, Wartungs- und Reparaturlösungen auf höchstem Niveau anzubieten.

„Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Exotec bei der Ausstattung unserer Lieferkette mit Skypod®-Robotern und auf die Tatsache, dass unser Standort in Villeroy damit an der Spitze der Innovation steht. Dank der neuen Lösung und der engagierten Teams konnten wir die Anzahl der Bestellungen um 25 Prozent steigern und unser Engagement für die Kundenzufriedenheit, die für uns weiterhin oberste Priorität hat, verstärken“, sagt Xavier Lhors, Director of After-Sales Logistics bei der Renault Group.

Bild:Renault Group positioniert sich mit Exotec als Innovationsführer (Bild: Exotec)

Quelle:Exotec Deutschland GmbH

Kurznachrichten: Donauregion feiert Bruckner, Großglockner Hochalpenstraße geehrt und New York Times liebt die Schwarzwälder Kirschtorte

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Ausstellung zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner im Stift St. Florian – Konzerte auf dessen Flügel lauschen

Wenn einer der berühmtesten Söhne Oberösterreichs seinen 200. Geburtstag feiert, muss das natürlich ausgiebig zelebriert werden. Rund um seine Wirkungsstätten in der Donauregion in Oberösterreich sind dem Komponisten Anton Bruckner unter anderem eine große Ausstellung im Stift St. Florian, zahlreiche Konzerte und Führungen gewidmet. Beim theaterSPECTACELs Wilhering wird das Stück „Bruckners Affe“ (den gab es wirklich) aufgeführt. Auch der Sinfoniewanderweg von Bruckners Geburtsort Ansfelden bis St. Florian wurde neugestaltet. Mit vielen spannenden Stationen – digital, analog und musikalisch.
Bruckner-Ausstellungen finden in ganz Oberösterreich statt, die größte aber – „Wie alles begann. Bruckners Visionen“ – ist im Stift St. Florian (noch bis zum 27. Oktober 2024). Hier verbrachte der Komponist 13 Jahre, zunächst als Sängerknabe, später als Lehrer und provisorischer Stiftsorganist. Anhand einer Vielzahl von Dokumenten, multimedialen Präsentationen und Tonträgern können die Besucher Bruckners Träume und Visionen erleben. Ebenfalls im Stift St. Florian warten zwei besondere Hörerlebnisse: Besucher können den Klang von Antons Bruckners Orgel und seines Bösendorfer-Flügels erleben. Jeden Samstag um 18 Uhr bringen Musiker den historischen Flügel, der den Komponisten fast 50 Jahre begleitete, zum Klingen. Ein kleiner Geheimtipp: Wer Bruckner ganz nah sein möchte, der kann im Stift St. Florian im Brucknerzimmer übernachten. Im Zimmer 4 am Prälatengang schlief der Komponist stets, wenn er das Stift besuchte.

Nationalpark Hohe Tauern: Großglockner Hochalpenstraße geehrt

Aller guten Dinge sind drei: Die Großglockner Hochalpenstraße im Nationalpark Hohe Tauern ist von gleich drei Reisemedien zu einer der schönsten Passstraßen weltweit gekürt worden. So erklärt Lonely Planet Österreichs höchstgelegene Passstraße zu einem der neun schönsten Roadtrips in Europa und das Lifestyle-Magazin wmn.de sieht sie auf Platz drei der schönsten Straßen der Welt. T-Online listet sie unter den Top 10 der schönsten Passstraßen. Und in alle drei Fällen gilt – absolut zurecht.
Auf der Großglockner Hochalpenstraße ist es wahrlich nicht einfach, den Blick auf der Straße zu halten. Die 48 Kilometer lange Straße schlängelt sich 36 Kehren bergauf und bergab, passiert als höchsten befahrbaren Punkt die Edelweiß-Spitze auf 2.571 Meter. Das denkmalgeschützte Bauwerk ist ein wahres Naturerlebnis mit phänomenalen Ausblicken auf über 30 Dreitausender. Darunter der Großglockner, der mit seinen 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs ist. Dazu säumen klare Bergseen, grüne Almwiesen und eine aufregende Tierwelt den Wegesrand. Wer genau hinschaut, kann Steinböcke, Steinadler, Murmeltiere, Apollofalter und Alpenhummeln entdecken. Tipp: Unterwegs auf der Großglockner Hochalpenstraße kann man mit einem Tagesticket übrigens 15 Ausstellungen, sieben Themenwanderwege und verschiedene Spielplätze kostenlos besuchen.

DreiWelten Guide: Von der New York Times gefeiert – wo es die originale Schwarzwälder Kirschtorte zu probieren gibt

Wenn das keine große Ehre ist: Vor kurzem hat die New York Times die Schwarzwälder Kirschtorte – übersetzt Forest Cake – zum beliebtesten Dessert der Welt gekürt. Dieses leckere Backwerk aus Schokoladen-Biskuit, Kirschwasser, Sauerkirschen-Kompott und leicht gesüßter Schlagsahne. Wo man im Schwarzwald die Torte noch nach dem Original-Rezept verkosten kann, erfährt man im neuen DreiWelten Guide, dem ersten Reiseführer für das Gebiet zwischen Schwarzwald, Rheinfall und Bodensee. Im Café des Museum Triberg verrät Inhaber Manfred Musat: „Ich habe als Einziger das Originalrezept der letzten Konditorei in Triberg für die Original Schwarzwälder Kirschtorte.“ Das Rezept stammt von dem in Riedlingen geborenen Konditor Josef Keller, der 1915 in Bad Godesberg die erste Torte gebacken haben soll. Keller gab das Wissen an August Schäfer weiter, der nach seiner Lehrzeit das Originalrezept 1929 mit nach Triberg brachte.
Die berühmte Torte ist natürlich nicht die einzige kulinarische Spezialität in der DreiWelten-Region: Der neue Reiseführer gibt Ausflug-Tipps, wo man ein lecker-schmelzendes Chäsbrot und Schwarzwälder Schinken auf den Teller bekommt oder an – mit der DreiWeltenCard kostenlosen – Brauereibesichtigungen teilnehmen kann.
Apropos DreiWelten Card: Mit ihr können Urlauber 130 kostenfreie Erlebnisse genießen. Vom Schwimmbad, im Theater, auf Mini- und Golfplätzen, in Parks, Schlössern und Museen sowie bei Schiff- und Bahnfahrten. Gäste bekommen sie in rund 80 Partnerunterkünften.

Bildquelle:WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH/CMVisuals und Michael Stabentheiner undSchwarzwald Tourismus GmbH

Quelle:genböck pr