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Evangelische Hilfswerke kritisieren Sparkurs der Regierung scharf

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Evangelische Kirche (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die nach der regierungsinternen Haushaltseinigung vorgesehenen Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und für die Krisen-Notversorgung stoßen bei den evangelischen Hilfswerken Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe auf heftigen Protest. „Mit weniger Geld – etwa die Hälfte unserer Mittel stammt aus staatlicher Förderung – können wir weniger Projekte finanzieren“, sagte Dagmar Pruin, die Präsidentin beider Organisationen, vor der Jahrespressekonferenz von Brot für die Welt an diesem Donnerstag dem „Tagesspiegel“.

Sie bezweifelte zudem, ob Deutschland mit der vorgesehenen Kürzung noch die Zusage gegenüber den Vereinten Nationen einhalten werde, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung in die Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. „Das wäre ein katastrophales Signal, wenn ein wirtschaftlich so starkes Land wie wir diese Verpflichtung ignoriert.“

Als „noch dramatischer“ bezeichnete Pruin die geplanten Sparmaßnahmen im Arbeitsbereich der Diakonie Katastrophenhilfe. „Es gibt zwar jetzt eine Zusage, notfalls Geld nachzulegen, aber wie schnell das in welchen Fällen passieren soll, ist unklar“, so Pruin. „Man muss es so hart sagen: Es wird Menschenleben kosten, wenn die humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes gekürzt wird.“

Sie forderte das Parlament in den anstehenden Beratungen zu einem Kurswechsel auf. „Der Bundestag muss die geplante Kürzung bei der Nothilfe und im Entwicklungsetat korrigieren.“

Als „beeindruckend und berührend“ bezeichnete es die Brot-für-die-Welt-Chefin, dass die Spendenbereitschaft der Bundesbürger trotz Inflation und einer schwächelnden Wirtschaft nach wie vor hoch ist. „Die Menschen haben uns im Jahr 2023 über Kollekten in Kirchen und Spenden sogar noch etwas mehr unterstützt als im Jahr zuvor.“ Dies sei möglicherweise „eine Art Trotzreaktion darauf, dass die internationale Solidarität so unter Druck geraten ist“.


Foto: Evangelische Kirche (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Justizausschuss des Thüringer Landtags hebt Höckes Immunität auf

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Björn Höcke (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Justizausschuss des Thüringer Landtags hat erneut die Immunität von AfD-Landeschef Björn Höcke aufgehoben. Das bestätigte Höcke am Mittwoch.

Die Immunitätsaufhebung hatte die Staatsanwaltschaft Gera beantragt. Sie ermittelt bezüglich einer Rede Höckes vom 3. Oktober 2022 in Gera. Höcke wird verdächtigt, gegen Paragraf 90a des Strafgesetzbuches (StGB) verstoßen zu haben. Eine Verunglimpfung der Farben, der Flagge, des Wappens oder der Hymne der Bundesrepublik Deutschland kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

Thüringens AfD-Vorsitzender war bereits Anfang des Monats im zweiten Prozess um die Verwendung einer verbotenen SA-Parole vom Landgericht Halle (Saale) zu einer Geldstrafe von 130 Tagessätzen á 130 Euro verurteilt worden.

In der Urteilsbegründung wies der Vorsitzende Richter Kritik des Angeklagten zurück, dass es sich um einen „politischen“ Prozess handele. Seiner Ansicht nach sei eine Freiheitsstrafe aber in diesem Fall nicht angemessen und nicht verhältnismäßig gewesen. Daran, dass die Rechtslage die Parole verbiete, gebe es insgesamt keine Zweifel, so der Richter.

Der AfD-Politiker war von derselben Strafkammer bereits Mitte Mai zu einer Geldstrafe von 13.000 Euro verurteilt worden, weil er in einer Rede in Merseburg die Losung „Alles für Deutschland“ benutzt hatte, die der „Sturmabteilung“ (SA) der Nazis zugeordnet wird. Rechtskräftig ist diese Entscheidung noch nicht.

Im zweiten Prozess ging es um die Verwendung des Ausspruchs bei einer anderen AfD-Veranstaltung, diesmal in Gera – wobei Höcke die umstrittenen drei Worte nicht komplett selbst ausgesprochen hatte, sondern für das Wort „Deutschland“ das Publikum animiert haben soll.


Foto: Björn Höcke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ischinger hält Abschreckungswirkung der Nato weiter für hoch

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E-3A Awacs-Frühwarnflugzeug der Nato (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Für Wolfgang Ischinger, ehemaliger Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Ex-Botschafter in Washington D.C. und London, ist die Nato heute noch genauso wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges.

„Wir haben zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten in Europa Krieg mit einer Nuklearmacht“, sagte er dem Fernsehsender Phoenix. „Ohne dieses Bündnis, ohne die Vereinigten Staaten von Amerika, wäre Europa nicht imstande, mit dieser Herausforderung umzugehen. Das ist die nackte Wahrheit.“

Die Abschreckung des Bündnisses funktioniert in seinen Augen gut: „Es gibt erfreulicherweise keinerlei Anzeichen dafür, dass in diesem Augenblick, jetzt 2024, wir befürchten müssen, dass die russische Aggression auf Nato-Gebiet übergreift.“ Für die Nicht-Nato-Mitglieder und Nachbarstaaten Russlands sei das russische Großmachtdenken allerdings eine „ganz konkrete und ziemlich schreckliche Bedrohung“.

Dennoch werde die Ukraine auf absehbare Zeit kein Nato-Mitglied werden. Als Hauptgrund spricht für Ischinger dagegen, dass für eine Aufnahme in allen 32 Mitgliedstaaten das jeweilige Parlament zustimmen müsste. Der ehemalige Botschafter sagte: „Als alter Praktiker der Außenpolitik bin ich ziemlich überzeugt davon, dass es nicht nur bei Viktor Orbán in Ungarn, sondern auch in verschiedenen anderen Hauptstädten erhebliche Probleme geben würde.“

„Wenn wir da scheitern beim Vollzug dieser Einladung, dann würden wir politisch und strategisch betrachtet Wladimir Putin auf dem Silbertablett ein kleines Geschenk offerieren. Deshalb ist das leider im Moment keine gute Idee“, so Ischinger. Besser wäre es, die Ukraine so auszustatten, dass sie sich erfolgreich verteidigen kann.

Von den Europäern fordert er mehr Engagement in der Auseinandersetzung mit Russland: „Vor allem wir Europäer müssten auch den USA gegenüber zeigen, dass wir bereit sind, mehr zu tun. Denn egal, ob Donald Trump oder Joe Biden ab Januar nächsten Jahres in Washington regieren wird: Die Erwartung wird sein, dass Amerika sich immer stärker China zuwendet, dem neuen Großmachtrivalen, und davon ausgeht, dass Europa reich und eigentlich theoretisch auch stark genug ist, sich selber mit Russland und anderen Bedrohungen hier im europäischen Raum auseinanderzusetzen.“

Dazu müssten die europäischen Staaten enger zusammenarbeiten und ihre Verteidigung besser koordinieren. Nur so könne sowohl in Washington als auch bei Putin der richtige Eindruck entstehen, „nämlich dass wir imstande sind, uns und unsere Interessen, unsere Länder, unsere Grenzen, effektiv zu verteidigen“.

Ischinger hofft deshalb, dass die Zeitenwende sich auch in den Haushaltszahlen dauerhaft niederschlagen wird. Bei Phoenix machte er klar: „Damit wir unseren eigenen sicherheitspolitischen Interessen genügen, müssen wir das Zwei-Prozent-Ziel als Untergrenze betrachten. Es geht um unsere Sicherheit, nicht nur um die der Ukraine. Und es geht nicht nur darum, einen Wunsch von Donald Trump zu erfüllen. Es geht um uns.“


Foto: E-3A Awacs-Frühwarnflugzeug der Nato (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Alexander Schweitzer neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

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Alexander Schweitzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer ist zum neuen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt worden. Der bisherige Landesarbeitsminister erhielt am Mittwoch im Landtag in Mainz im ersten Wahlgang 57 von 100 gültigen Stimmen.

Für die Wahl zum Ministerpräsidenten waren mindestens 51 Stimmen nötig. Die regierende Ampelkoalition verfügt über 54 Stimmen, er hat also auch mindestens drei Stimmen aus den Reihen der Opposition erhalten. Mit Nein stimmten am Mittwoch 39 Parlamentarier, vier enthielten sich.

Schweitzer folgt im Amt des Ministerpräsidenten auf Malu Dreyer, die vor drei Wochen ihren Rücktritt angekündigt hatte. Dreyer war seit Anfang 2013 im Amt – ihr Ausscheiden hatte sie mit fehlender Energie begründet. Dem Vernehmen nach will sie Schweitzer auch Zeit bis zur nächsten Landtagswahl im Frühjahr 2026 geben, um als Regierungschef bekannter zu werden.


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VCD begrüßt neue Fußverkehrsstrategie der Regierung

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Fahrrad- und Fußgängerweg in einem Park (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert die Bundesregierung auf, in ihrer neuen „Nationalen Fußverkehrsstrategie“ den Fußverkehr mindestens mit gleicher Priorität zu behandeln wie das Auto. „Eine nationale Fußverkehrsstrategie muss sich daran orientieren – sie muss breite Gehwege, sichere Querungen, Straßengrün und Ruheplätze berücksichtigen“, sagte VCD-Expertin Anika Meenken der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

In den letzten Jahrzehnten seien Fußgänger an den Rand gedrängt und als Störfaktor für die Leichtigkeit des Autoverkehrs angesehen worden, ergänzte Meenken. „Wer das Gehen fördert, fördert Mobilität für alle. Besonders für Kinder, Ältere und Mobilitätseingeschränkte muss das Zufußgehen sicher und ohne Barrieren möglich sein.“

Der VCD begrüße daher, dass die Bundesregierung den Entwurf ihrer Strategie jetzt in die Abstimmung gegeben habe. „Die Fußverkehrsstrategie bleibt aber zahnlos, wenn sie keine klaren, quantifizierten Ziele enthält“, sagte Meenken. Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf das Papier berichtet, will die Regierung den Anteil des Fußverkehrs in Deutschland deutlich steigern und für mehr Sicherheit von Fußgängern sorgen.


Foto: Fahrrad- und Fußgängerweg in einem Park (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mit Spitzentechnologie von Benz

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fernfahrt benz

Fernfahrt über fast 1.000 Kilometer vor 130 Jahren

„Close-up“ – der Name der Serie des Mercedes-Benz Museums ist Programm. Jede Folge erzählt Überraschendes, Spannendes, Hintergründiges. Dazu wirft sie den Spot auf Details eines Fahrzeugs, Ausstellungsexponats oder eines Elements von Architektur und Gestaltung. Diesmal im Blick: der Benz Victoria aus dem Jahr 1893 im Raum Mythos 1: Pioniere – Die Erfindung des Automobils.

Nr. 5/2024: Benz Victoria

Abenteuer im Benz Victoria: Fast tausend Kilometer mit dem Automobil sind im Jahr 1894 ein echtes Abenteuer. Baron Theodor von Liebieg unternimmt es. Er ist Fabrikantensohn aus dem damaligen Reichenberg, heute Liberec in Tschechien, und ein früher Kunde von Carl Benz. Sein Fahrzeug: ein Benz Victoria. Dieser ist mit einer wegweisenden Innovation ausgestattet – der Achsschenkellenkung.

Mehr Sicherheit und Komfort: Carl Benz entwickelt 1893 das Prinzip der Achsschenkellenkung zur Serienreife und stattet erstmals ein vierrädriges Automobil damit aus. Die neue Technik macht das Fahren im Automobil erheblich sicherer und komfortabler als mit der bisher üblichen Drehschemellenkung; bei dieser schwenkt die komplette Vorderachse wie bei einem Pferdefuhrwerk um einen Drehpunkt. Die Kippgefahr ist vor allem in eng gefahrenen Kurven groß. Eine Alternative zur Drehschemellenkung entwickeln auch Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach für ihren Stahlradwagen von 1889.

Wegweisende Innovation: Im Victoria werden beide Vorderräder unabhängig voneinander gelenkt, ihre Spuren laufen im Kurvenmittelpunkt zusammen. Es ist eine im Wortsinn wegweisende Innovation. Im Mercedes-Benz Museum können Besucher die hochinnovative Lenkung des Mannheimer Automobilerfinders sehen: am Benz Victoria von 1893 im Raum Mythos 1: Pioniere – Die Erfindung des Automobils.

Hochtechnologie mit Lenkkurbel:

Die Karosserie des Benz Victoria ähnelt einer Kutsche. Die neue Lenktechnik aber ist ein echtes Highlight der frühen Automobilära. Ihre aufwendige Konstruktion weist in die Zukunft. Gesteuert wird mit einer mittig im Fahrzeug positionierten, waagrechten Kurbel oben auf der senkrecht stehenden Lenksäule. Die Säule überträgt den Lenkimpuls auf einen waagrechten Querstab, der wiederum zwei längs angeordnete Stäbe bewegt, die unter dem Wagenkasten hindurch nebeneinander bis zur Vorderachse führen und sich gegenläufig bewegen. Auf Höhe der Vorderachse wird der Steuerimpuls erneut von einem Querstab auf eine senkrechte Welle übertragen. Diese entkoppelt die Lenkung über eine Schrauben- und eine quer zur Fahrtrichtung liegende Blattfeder gleich doppelt von den Stößen der damals meist schlechten Straßen. Von der Blattfeder führen schließlich die beiden Spurstangen zu den in einer Gabelachse geführten Vorderrädern.

Früher Kunde: Baron Theodor von Liebieg besucht 1893 Carl Benz in Mannheim, ist begeistert vom Victoria und bestellt ein solches Fahrzeug. Es wird im Frühjahr 1894 ausgeliefert – wie damals bei so weiten Strecken üblich per Eisenbahn.

„Benzreise“ 1894: Den damals gerade einmal 22 Jahre alten Liebieg packt die Faszination am neuen Verkehrsmittel, und er will es nicht nur in seiner Heimatregion verwenden. So beschließt er vor 130 Jahren mutig, eine fast 1.000 Kilometer lange Automobilreise nach Gondorf an der Mosel zu unternehmen.

Einzigartige Aufzeichnung: Die Mercedes-Benz Classic Archive bewahren ein wertvolles Dokument von dieser außergewöhnlichen Reise auf – das originale, ausführliche und reich illustrierte Tagebuch. Es gibt detailliert und aufwendig gestaltet Auskunft über die Erlebnisse Liebiegs und seines Begleiters Franz Stransky auf dieser „Reise per Benz vom Böhmerland zum Moselstrand“, wie es auf dem Vorsatzblatt des Tagebuchs heißt.

In der Tradition von Bertha Benz: Liebieg und Stransky brechen am 16. Juli 1894 auf. Da sind gerade einmal knapp sechs Jahre vergangen, seit Bertha Benz die erste Überlandfahrt mit einem Automobil unternommen hat. Im August 1888 fährt Carls Ehefrau mit den beiden Söhnen in einem Benz Patent-Motorwagen Modell 3 von Mannheim nach Pforzheim und beweist damit das Potenzial des Automobils für die Individualmobilität.

Große Herausforderung: Von 1888 bis 1894 entwickelt sich die Technik erheblich weiter. Doch Liebiegs Fernfahrt ist noch immer höchst anspruchsvoll. Denn die Straßen sind nicht auf das innovative Verkehrsmittel ausgelegt, auch eine verlässliche Infrastruktur für die Treibstoffversorgung fehlt noch. Benzin kaufen die Reisenden unterwegs in Apotheken oder Drogerien und füllen es in den messingglänzenden Tank über der Vorderachse. Der Durchschnittsverbrauch ihres Benz Victoria liegt bei mehr als 20 Litern je 100 Kilometer. Nach sechs Etappen mit insgesamt 69 Stunden Fahrzeit kommen sie in Gondorf an, die Gesamtstrecke beträgt 939 Kilometer.

Gut gerüstet: Historische Fotos zeigen, wie ähnlich von Liebiegs Automobil dem im Mercedes-Benz Museum präsentierten Benz Victoria ist. Schmale Holzspeichenräder mit vorn kleinerem Durchmesser als hinten, Klotzbremsen zum Verzögern, Kettenantrieb der Hinterachse, hohe Sitzposition und ein Klappverdeck zeichnen das Fahrzeug aus. Der liegende Einzylindermotor leistet 2,9 kW (4 PS) aus 1.990 Kubikzentimetern Hubraum. Beim ein Jahr älteren Museumsfahrzeug sind es noch 2,2 kW (3 PS) aus 1.726 Kubikzentimetern Hubraum. Außerdem stattet von Liebieg seinen Victoria mit einer dritten Laterne an der Front aus. Das originale Fahrzeug des Barons ist heute im Technischen Museum in Prag ausgestellt.

Geniales Grundprinzip: Der junge Adlige begeistert sich nicht allein für die Technik, sondern auch für die von ihr ermöglichte Freiheit der motorisierten Individualmobilität. So schreibt er im Tagebuch: „Wir erkoren uns ein Vehikel, das uns frei macht von den kleinlichen Scherereien, uns ganz auf uns selbst anweist. Es war dies der Benzin-Motorwagen des genialen Benz in Mannheim.“

Nachtetappe nach Mannheim: Am 20. Juli 1894 kommen von Liebieg und sein Reisebegleiter in Mannheim an. Hinter dem Duo liegt eine spektakuläre zweitägige Etappe inklusive Nachtfahrt, die mit Abstand größte Distanz an einem Stück auf dieser Reise. Erster Anlaufpunkt ist die Geburtsstätte des Victoria. Theodor von Liebieg: „Wir fahren sofort in die Fabrik von Benz & Cie., wo uns H. [Friedrich] von Fischer und H. [Carl] Benz schon erwarten; beide sind kolossal erfreut über unser gewagtes Unternehmen und den glücklichen Ausgang desselben. Der Wagen hatte ja in den letzten 26 Stunden 282 Kilometer zurückgelegt, eine Strecke, die noch niemand auf einem solchen Vehickel[!] unternommen.“

Zeitdokument für guten Service: Das Tagebuch von 1894 ist ein beeindruckendes Dokument über frühe Fernfahrten mit dem Automobil. Es zeugt auch vom ausgeprägten Dienstleistungsgedanken bei Benz & Cie.: Während der Aufenthalte in Mannheim bei Hin- und Rückfahrt bekommt Baron Liebiegs Fahrzeug einen ausgiebigen Service. Und nach einer Panne während des mehrwöchigen Aufenthalts an der Mosel, wo der Baron zahlreiche Ausflüge unternimmt, rückt ein Benz-Monteur dorthin an und führt die notwendigen Arbeiten aus.

Freundliches Lebewohl: Auf dem Weg zurück gibt Automobilkonstrukteur Benz samt Angehörigen dem Kunden sogar das Geleit. „Sonntag traten wir unsere Heimreise von neuem an in Begleitung der ganzen Familie Benz, die bis Gernsheim mit uns fuhren. Bei der letzten Flasche Mosel sagten wir uns Lebewohl, und nachdem wir die beiden Wagen photographiert, fuhren wir allein weiter gegen Offenbach.“ Insgesamt legt von Liebieg mit seinem Victoria auf dieser Fahrt an die Mosel und retour rund 2.500 Kilometer zurück.

Von der Fernfahrt zum Motorsport: Die „Benzreise“ des Fabrikantensohns im Jahr 1894 ist ein wichtiger Beweis, dass sich das Automobil perfekt für Fahrten über sehr große Distanzen eignet. Im selben Jahr entsteht aus dem gleichen Gedanken in Frankreich eine neue Form des Wettbewerbs: der Motorsport. Bei der ersten Automobilwettfahrt von Paris nach Rouen gewinnen Fahrzeuge mit Motoren nach Daimler-Lizenz. Das ist der Beginn von 130 Jahren Motorsport von Mercedes-Benz. Auch Theodor von Liebieg engagiert sich darin. Unter anderem nimmt er 1898 an der ersten Wettfahrt mit Automobilen durch die Alpen teil und gewinnt 1899 das erste Internationale Rennen in Wien mit einem Benz 8 PS Rennwagen.

Bild@ Mercedes-Benz AG

Quelle Mercedes-Benz AG

Bundesregierung zieht positive EM-Zwischenbilanz

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Kroatische Fans bei EM 2024 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem zweiten Halbfinale der Fußball-EM hat die Bundesregierung eine positive Zwischenbilanz zu den bisherigen Sicherheitsmaßnahmen gezogen. „Soweit wir das bisher beurteilen können, greifen die Sicherheitsmaßnahmen und die erstellten Schutzkonzepte gehen auf“, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Berlin.

Soweit man das bis jetzt einschätzen könne, sei es bislang hauptsächlich zu Hausfriedensbrüchen, Körperverletzungen, anlassbezogene Straftaten mit dem Zünden von pyrotechnischen Gegenständen sowie Beleidigungsdelikten gekommen. „Es hat aber keine größeren Störungen oder Auseinandersetzungen bisher gegeben“, so der Sprecher. Bei Hooligan-Gewalt sei die Polizei zudem „schnell und konsequent eingeschritten“.

Zur Zahl von Überstunden sowie Einsatzstunden, die von der Polizei während des Turniers geleistet werden, konnte der Sprecher keine Angaben machen. Es sei auch nicht so, dass alle Polizisten im Bundesgebiet am 15. Juli in den Urlaub gehen, fügte er mit Blick auf eine mögliche Verschlechterung der Sicherheitslage nach dem Turnier hinzu.


Foto: Kroatische Fans bei EM 2024 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mercedes-Maybach S-Klasse: 150 Jahre Robbe & Berking

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Mercedes-Maybach S-Klasse
Exklusive Mercedes-Maybach S-Klasse zum 150-jährigen Jubiläum von Robbe & Berking

Exklusive Mercedes-Maybach S-Klasse zum 150-jährigen Jubiläum von Robbe & Berking

Unikat der Mercedes-Maybach S-Klasse inspiriert vom Design der legendären „Zwölfer“-Yacht SPHINX
Restaurierung der Rennyacht führte 2008 zur Gründung der Yachtwerft Robbe & Berking Classics

Die Liebe zu einzigartiger Handwerkskunst, klarer Ästhetik und zeitloser Eleganz verbindet Mercedes-Maybach und die Silber- und Yachtmanufakturen von Robbe & Berking. Gleichermaßen haben sie den Anspruch, individuelle Produkte für Connaisseure des Außergewöhnlichen zu erschaffen. Zum 150-jährigen Bestehen der Flensburger Silbermanufaktur hat Mercedes-Maybach ein exklusiv veredeltes S-Klasse Modell kreiert. Sein Design lehnt sich an die legendäre „Zwölfer“-Yacht SPHINX an, die 1939 gebaut wurde und als „nachtblaue Schönheit“ in die Geschichte der Segelyachten einging.

Sie war die erste klassische Holzyacht, die Robbe & Berking restaurierte. Daraus ging 2008 die Yachtwerft Robbe & Berking Classics hervor. Das Jubiläumsfahrzeug Mercedes-Maybach S 680 (Energieverbrauch kombiniert: 14,2-13,2 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 323-300 g/km | CO₂-Klasse: G)[1] trägt ein Farbkleid wie die SPHINX: eine Zweifarblackierung bestehend aus Nautikblau metallic im oberen und MANUFAKTUR Patagonienrot bright im unteren Bereich der Karosserie. Getrennt werden sie in Anlehnung an den weißen Wasserpass der Yacht durch einen filigranen Pinstripe in der Farbe MANUFAKTUR Opalithweiß metallic.

„Unser exklusives Jubiläumsfahrzeug der Mercedes-Maybach S-Klasse verkörpert wie die Yacht SPHINX Handwerkskunst, Eleganz und Liebe zum Detail. Wir gratulieren Robbe & Berking herzlich zum Jubiläum und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Daniel Lescow, Leiter Mercedes-Maybach, Mercedes-Benz Group AG

„Dieses wunderbare Jubiläumsfahrzeug ist ein weiteres Zeichen der Freundschaft, die Maybach und Robbe & Berking seit Langem verbindet. Es verbindet uns auch eine gemeinsame Passion: Handarbeit, edelste Materialien und zeitlos schöne Linien. Auf der Straße genauso wie auf dem Wasser und auf dem Tisch.“
Oliver Berking, Geschäftsführer Robbe & Berking Silbermanufaktur

Interieur in kristallweißem Nappaleder mit oriongrauen Ziernähten und Holzzierteile mit Aluminium-Zierstäben

Der Innenraum des Mercedes-Maybach S-Klasse Unikats strahlt in kristallweißem Leder Exklusiv Nappa Maybach MANUFAKTUR mit Rautensteppung. Mit dem edlen Werkstoff sind die Sitze, der Innenhimmel, die Türmittelfelder und das Ablagefach unter dem Zentraldisplay bezogen. An ausgewählten Stellen heben sich auf dem weißen Leder oriongraue Ziernähte ab – eine Analogie zu einem Segel. Einen weiteren eleganten Kontrast erzeugen die Sonderzierteile in Holz Nussbaum mit hellen Aluminium-Zierstäben. Sie greifen die Anmutung eines Schiffsdecks auf.

Die Polsterkissen aus Nappaleder im Fond sind ebenfalls individuell gestaltet. Die glatte, dreieckige Seitenfläche setzt sich in Silbergrau pearl von dem kristallweißen Leder mit Rautensteppnähten in Oriongrau und mit MAYBACH Prägung ab. Abgerundet wird das Design der Kissen von einem Keder in Leder Nappa Silbergrau pearl. Die Sonderumfänge dieses exklusiven Modells wurden in Handarbeit in der Manufaktur in Sindelfingen umgesetzt.

Zu den weiteren Ausstattungs-Highlights gehören unter anderem elektrische Komforttüren hinten, MANUFAKTUR Einstiegsleisten mit rot beleuchtetem MAYBACH Schriftzug und das Burmester® High-End 4D-Surround-Soundsystem. Ebenfalls an Bord sind das MBUX High-End Fond-Entertainment und ein Kühlfach mit zwei versilberten Champagnerkelchen von Robbe & Berking. Seit 2002 verleihen die Kelche der 1874 gegründeten Silbermanufaktur den Mercedes‑Maybach Modellen auf Wunsch einen besonderen Glanz und erfreuen sich steigender Beliebtheit bei den Kundinnen und Kunden. Das exklusive Einzelstück der Mercedes‑Maybach S-Klasse ist bereits für einen Kunden reserviert.

Legendäre Rennyacht SPHINX nach Originalplänen restauriert

Die SPHINX gehört zur berühmten 12-Meter-R-Klasse (12mR-Yacht). Die großen und eleganten Yachten dieser Klasse wurden von 1907 bis 1987 gebaut. Als Königsklasse des Segelsports segelten sie von 1958 bis 1987 um den Americaʼs Cup. Sie sind der Inbegriff der klassischen Yacht und der Traum eines jeden Segelenthusiasten. Allerdings sind sie deutlich länger als zwölf Meter. Die „Zwölfer“-Bezeichnung resultiert aus der legendären „International Rule“, auf die sich die großen seefahrenden Nationen 1906 für den Bau von Rennsegelyachten einigten.

Die 21,48 Meter lange SPHINX wurde 1939 von der Bootswerft Abeking & Rasmussen als Clubschiff für den Norddeutschen Regattaverein (NRV) in Hamburg gebaut. Sie lief als letztes Exemplar einer Serie von zehn „Zwölfern“ vom Stapel. Später wechselte sie mehrfach den Besitzer und segelte unter verschiedenen Namen. So diente sie zum Beispiel der Bundesmarine unter dem Namen „Ostwind“ von 1958 bis 2004 als Ausbildungsschiff für Offiziersanwärter. Dabei gewann sie unter anderem neunmal das Blaue Band für die schnellste Yacht auf der Flensburger Förde.

2005 kaufte sie der leidenschaftliche Segler Oliver Berking gemeinsam mit zwei Freunden. Mit Liebe zum Detail und großer Leidenschaft restaurierten sie die Rennyacht nach Originalplänen. Unter ihrem ursprünglichen Namen SPHINX machten sie die klassische Holzyacht der Seglerwelt wieder zugänglich. Um das gewonnene Know-how zu erhalten und weiter zu nutzen, gründete Oliver Berking 2008 die Yachtwerft Robbe & Berking Classics am Flensburger Stadthafen. Sie hat sich zum weltweit gefragten Spezialisten für die Restaurierung klassischer Segelyachten und den Aufbau von originalgetreuen Repliken verloren gegangener Bootsklassiker entwickelt.

[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Die angegebenen Spannweiten beziehen sich auf den europäischen Markt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig.

Bild. @Mercedes-Benz AG

Quelle: Mercedes-Benz AG

DONAU: EIN FLUSS, DER VERBINDET

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donau Ulm: Von der Uferbar am Donau-Ufer hat man einen tollen Blick auf die fast 1.200 Jahre alte Stadt; Bildnachweis: TMBW / Joachim Negwer
Süden-Content 2024 'Wasserreich Süden' - Schwäbische Alb, Städte an der Donau - Ulm

Die Menschen hier haben eine besondere Beziehung zur Donau. Sie wachsen mit ihr auf, finden an ihrem Ufer Ruhe, Abkühlung, Inspiration und Spaß. Drei Donau-Städte stellen wir vor

Wenn sich das Tor des Golems öffnet, ist der Morgen längst bereit für eine Mittags­pause. Nicht selten kommt es vor, dass sich auf dem schmalen Gehsteig vor dem Tuttlinger Café dann schon eine kleine Menge Wartender gebildet hat. Das Golem ist ein wahrer Publikumsmagnet, und das zu Recht! Auf der Speisekarte stehen Pizza, Pasta und Risotto. Es werden selbst gemachte Eistees angeboten, und den freien Blick auf die Donau gibt es gratis dazu. Die fließt hier langsam und bedächtig am Café vorbei, taucht unter einer Brücke durch und verschwindet nur wenige Meter weiter hinter einer Kurve.

Die Gäste haben sich schnell auf dem großen Gelände verteilt. Einige haben es sich auf den Liegestühlen im Sandbereich gemütlich gemacht. Eine Gruppe Jugendlicher fläzt auf niedrigen Loungestühlen ganz nah an der Bar – da, wo die Musik am lautesten ist. Und ein Pärchen sitzt auf einer großen Sitzplattform aus Holz und studiert das Menü. Jeder findet hier seinen persönlichen Lieblingsplatz. Vom Café bis zum Marktplatz der Kleinstadt sind es nur wenige Gehminuten. Es lohnt sich, eine Runde bummeln zu gehen. Die geschichtsreiche Stadt Tuttlingen ist einladend.

Am Marktplatz plätschert der auffällige Pyramidenbrunnen. Es gibt viele Cafés, die jetzt in den Sommermonaten gut besucht sind, und in der Ferne schlagen die Glocken der Stadtkirche. In einer Ecke gegenüber dem Brunnen hält ein älterer Mann prüfend eine Pinzette gegen das Licht – und das schon seit 36 Jahren. Die gut zwei Meter große Plastik „Der Instrumentenmacher“ ist ein Denkmal für das medizintechnische Gewerbe, das eine lange Tradition im Hightech-Standort Tuttlingen hat.

127 Kilometer flussabwärts liegt Ehingen. Die Donau fließt hier nicht durch die Stadt, sondern führt in einem großen Bogen um ihre Ausläufer. Wasserlos ist die Innenstadt dennoch nicht. Hier plätschert die Schmiech durch, ein Flüsschen, das wenige Kilometer nördlich von Ehingen entspringt und die Kernstadt durchquert, bevor es in die Donau mündet. Die Schmiech ist zwar im Vergleich zur Donau winzig, aber auch sie zieht die Menschen in den warmen Monaten magisch an. Besonders im Stadtgarten, wo man ihr ganz nah kommen kann. Dort, neben dem flachen Groggensee, fließt die Schmiech durch eine angelegte Flussschleife.

Hier kann man kneippen, sich erfrischen oder ein Picknick genießen – auch als Reisender: Einige Gastgeberinnen in der mittelalterlichen Stadt bieten reich gefüllte Picknickkörbe an, die man an seinem Lieblingsplatz, wie dem Stadtgarten direkt an der Schmiech, genießen kann. Und wer doch die Donau sehen möchte, kann das auf dem 14 Kilometer langen Bierwanderweg. Der führt auch an den fünf Brauereien der Stadt vorbei, von denen manche schon seit Hunderten Jahren brauen.

Wer Ulm in seiner vollen Pracht sehen will, geht am besten an das Donau-Ufer. Dort, auf der Höhe des Edwin-Scharff-Hauses, liegt die Uferbar. Ein waldgrün gestrichener Kiosk, aus dem leckere Sommerdrinks, Wein, Bier und Kaffeespezialitäten verkauft werden. Mit der Erfrischung im Glas kann man an einem freien Tisch oder in einem Liegestuhl Platz nehmen und den Ausblick genießen. Genauer gesagt den Anblick, und der ist wirklich etwas Besonderes.

An heißen Tagen treiben und fahren zahlreiche Schlauchboote und Kajakfahrer auf der Donau. Auf der langen Uferpromenade gegenüber sind Joggerinnen und Radfahrer unterwegs. Das Ulmer Münster mit dem welthöchsten Kirchturm ragt über den Häusern hervor. Und man sieht die Spitze der außergewöhnlichen, gläsernen Pyramide, in der die Stadtbibliothek untergebracht ist. Gleich geht’s noch auf einen abendlichen Bummel durch die mittelalterliche Stadt, in den Restaurants und Bars des Fischerviertels gibt es sicherlich noch ein freies Plätzchen.

Mehr zur Region gibt’s hier: schwaebischealb.de

Bild Ulm: Von der Uferbar am Donau-Ufer hat man einen tollen Blick auf die fast 1.200 Jahre alte Stadt; Bildnachweis: TMBW / Joachim Negwer

Quelle WIR SIND SÜDEN. Tourismus Marketing GmbH

DMEXCO & Digital X 2024: Köln wird im September wieder zum digitalen Hotspot Europas

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dmexco Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH © Koelnmesse
Gerald Böse

Am 18. und 19. September wird Köln wieder zur Digitalhauptstadt Europas. Die DMEXCO und die Digital X vereinen erneut ihre Kräfte, um die Digitalisierung voranzutreiben. Besucher:innen können dank der Ticket-Kooperation wieder beide Veranstaltungen besuchen.

Schulterschluss für die digitale Wirtschaft: Zeitgleich finden in der Rheinmetropole Europas führendes Digital Marketing & Tech Event, die DMEXCO, und Europas führende Digitalisierungsinitiative, die Digital X, statt. Was beide Events eint: das Mindset, die Digitalisierung in Europa weiter voranzutreiben. Deswegen werden in diesem Jahr die Koelnmesse, die Deutsche Telekom und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., der ideelle und fachliche Träger der DMEXCO, ihre Kräfte nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erneut bündeln.

Gemeinsam schaffen sie eine vernetzte Plattform, auf der Innovationen gefördert, Business Opportunities geschaffen und der Wissensaustausch vorangetrieben werden – sowohl auf dem Gelände der Koelnmesse als auch in der Kölner Innenstadt. Die Ticket-Kooperation ermöglicht allen Interessierten, beide Veranstaltungen zu besuchen. Ziel ist es, die Digitalisierung und die damit verbundene Akzeptanz bei allen Stakeholdern weiter voranzubringen – bei den Endverbraucher:innen genauso wie in der Wirtschaft und auch der Politik.

Premiere: Digital X Summit im neuen Confex der Koelnmesse

Neu in diesem Jahr ist der exklusive Digital X Summit im Vorfeld der Veranstaltungen am 17. September. Hier kommen Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im frisch eingeweihten Conference- und Exhibition Center Confex auf dem Kölner Messegelände zusammen. Der in Sachen Nachhaltigkeit und Technologie zukunftsweisende Neubau schafft neue Möglichkeiten für innovative Veranstaltungsformate in der Region. Herzstück des insgesamt 20.500 Quadratmeter großen Gebäudes ist die dreifach teilbare Confex Hall mit Platz für bis zu 4.300 Personen.

„Die Kooperation der DMEXCO mit der Digital X unterstreicht unsere gemeinsame Vision, Innovation und Transformation zu fördern. Sie festigt unseren Anspruch als digitaler Hotspot Europas. Köln begrüßt die Zukunft und bietet ihr eine hervorragende zentrale Lage, eine exzellente Infrastruktur, etwa mit unserem neuen Confex“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH.

Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland GmbH: „Der enorme Zuspruch aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben. Über Zukunftsvisionen zu sprechen ist gut. Jetzt gilt es aber anzupacken. Wir wollen Mut machen, die Zukunft gemeinsam anzugehen.”

Dirk Freytag, Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.: „Nach 2023 sorgen die DMEXCO und die Digital X auch in diesem Jahr für wichtige digitale Impulse aus unterschiedlichen Perspektiven. Als Digitalverband ist es uns besonders wichtig, gemeinsam die Zukunft zu gestalten und Anknüpfungspunkte zu schaffen. Dafür ist Köln, die DMEXCO und auch diese Kooperation ein Beweis.”

Bild Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH © Koelnmesse

Quelle Koelnmesse GmbH