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BDL: Standortkosten führen zu 4 Millionen Sitzplätzen weniger

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Flugzeugkabine mit Cockpit-Tür (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die zuletzt deutlich gestiegenen Fluggebühren und die erhöhte Luftverkehrssteuer werden nach Befürchtungen der Flugbranche dazu führen, dass das Flugangebot im Winter deutlich geringer als erhofft ausfallen könnte.

„Die überhöhten Standortkosten werden uns im kommenden Winterflugplan 4 Millionen Sitzplätze kosten“, sagte der neue Hauptgeschäftsführer des Luftfahrtverbands BDL, Joachim Lang, der „Welt“. Die Gebühren für Sicherheitskontrollen und Flugsicherung hätten sich in Deutschland zuletzt verdoppelt, erklärte Lang. In anderen Ländern seien sie deutlich niedriger. „Dies führt dazu, dass Airlines zu rechnen beginnen, ob es betriebswirtschaftlich noch sinnvoll ist, nach Deutschland zu fliegen.“

Lang fordert, dass die Bundesregierung die Einnahmen aus der im Mai um 24 Prozent angehobenen Luftverkehrssteuer, rund 2 Milliarden Euro, für die Förderung alternativer Flugkraftstoffe verwenden solle, wie ursprünglich im Koalitionsvertrag vorgesehen. Die Summe reiche, „um einen ganzen Sektor zu dekarbonisieren“, so Lang. Deutsche Airlines investierten 74 Millionen in eine moderne Flotte und hätten den Durchschnittsverbrauch im vergangenen Jahr bereits von 3,56 auf 3,44 Liter pro Passagier auf hundert Kilometern gesenkt. „Die Bundesregierung müsste nur zwei Milliarden in die Hand nehmen, die sie auch noch von uns bekommt“, sagte Lang der „Welt“.


Foto: Flugzeugkabine mit Cockpit-Tür (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Messer-Attentat in Solingen: Verletzte "über den Berg"

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Krankenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Der Medizinische Geschäftsführer und Ärztliche Direktor des Städtischen Klinikums Solingen, Thomas Standl, hat Entwarnung für die noch stationär behandelten Verletzten des Messer-Anschlags vom Freitagabend gegeben.

„Nach diesen ganzen schlimmen Meldungen habe ich zum ersten Mal etwas Positives zu sagen“, sagte Standl am Sonntag dem Nachrichtensender „Welt“. „Alle vier noch stationär behandelten Patienten sind über dem Berg.“

„Ich komme gerade von der Visite auf der operativen Intensivstation, wo zwei Patienten, einer davon auch bis vor Kurzem noch, beatmet wurden. Auch dieser Patient ist inzwischen von der Beatmung ab“, so der Mediziner.


Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hisbollah führt Großangriff auf Israel aus

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Israelische Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBeirut/Tel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Die libanesische Hisbollah-Miliz hat am Sonntagmorgen mit dem schon länger angekündigten Vergeltungsangriff auf Israel begonnen. Das sei die Antwort auf die kürzliche Tötung des ranghohen Hisbollah-Kommandeurs Fuad Schukr in Beirut, so die schiitische Miliz.

Die Hisbollah feuerte laut eigenen Angaben über 320 Raketen auf den Norden Israels. Die israelische Armee (IDF) sprach von 150 Geschossen. Man habe zur Selbstverteidigung im Libanon Hisbollah-Infrastruktur beschossen, von der die Miliz geplant habe, Israel zu attackieren, teilte IDF-Sprecher Daniel Hagari mit.

Die Hisbollah nannte die Attacke die „erste Phase“ ihres Vergeltungsangriffs. Dementsprechend wird mit weiteren Angriffen gerechnet. Israel rief als Reaktion für den Sonntag und Montag den Ausnahmezustand aus.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag in Solingen

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Generalbundesanwalt (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf/Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Festnahme des mutmaßlichen Messerattentäters von Solingen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das teilten die Karlsruher Behörde sowie die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Sonntag mit.

Demnach wird gegen ihn wegen des Verdachts des dreifachen Mords, mehrfachen Mordversuchs und der Mitgliedschaft in der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ermittelt.

Der 26-jährige Syrer Issa al H. hatte sich einem „Spiegel“-Bericht zufolge am Abend einer Polizeistreife gestellt. Die Kleidung sei schmutzig und blutverschmiert gewesen. Demnach soll der Verdächtige in der syrischen Stadt Deir al-Sor geboren und Ende Dezember 2022 nach Deutschland gekommen sein.

Am Freitagabend waren auf einem Stadtfest in Solingen drei Menschen mit einem Messer erstochen worden, weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.


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"Prinzen"-Sänger Krumbiegel singt nicht mehr alle Lieder von früher

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Sebastian Krumbiegel (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Der Sänger der „Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, singt nicht mehr alle Lieder von früher.

Den Titel „Mein Hund ist schwul“ von 1998 habe die Band inzwischen aus dem Repertoire genommen, sagte der Musiker dem „Stern“. „Wir haben damals mit Ressentiments gespielt. Das war null homophob gemeint“, so Krumbiegel. Er sei In den letzten Jahren aber vermehrt darauf angesprochen worden, dass dieser Eindruck entstünde. „Wir haben dann heftig in der Band diskutiert, waren und sind diesbezüglich nicht einer Meinung, weil es eben auch das Argument gab, dass es doch niemals homophob gemeint war und wir uns doch unseren Humor nicht verbieten lassen sollen“, sagte der Sänger: „Aber schlussendlich singen wir es heute nicht mehr.“ Man habe genug andere Lieder.

Beim Gendern sei er „hin- und hergerissen“. „Niemand kommt in Deutschland ins Gefängnis, wenn er nicht gendert. Aber es gibt Szenen, da wirst du sofort angekreischt, wenn du nicht genderst“, sagte Krumbiegel. In anderen Szenen werde man hingegen gemieden, wenn man gendere: „Ich verstehe beide Seiten. Aber wir sollten ruhig alle miteinander mehr aushalten.“


Foto: Sebastian Krumbiegel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Solingen-Attentäter hat sich gestellt

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Der Attentäter von Solingen soll festgenommen worden sein.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Samstagabend in den ARD-„Tagesthemen“, man habe einen „wirklich Verdächtigen“ festgenommen.

Der „Spiegel“ meldete fast zeitgleich, der 26-jährige Syrer Issa al H. habe sich am Abend einer Polizeistreife gestellt. Die Kleidung sei schmutzig und blutverschmiert gewesen.

Das Magazin schreibt weiter, der Verdächtige sei in der syrischen Stadt Deir al-Sor geboren und Ende Dezember 2022 nach Deutschland gekommen sein. In Bielefeld habe er einen Antrag auf Asyl gestellt und ein Jahr später er einen sogenannten „subsidiären Schutz“ erhalten, wie bei Flüchtlingen aus Syrien üblich. Er ist sunnitischer Muslim sein. Den Sicherheitsbehörden sei er bislang nicht als islamistischer Extremist bekannt gewesen, meldet der Spiegel weiter.

Offenbar handelt es sich nicht um den Mann, der am Abend in einem Flüchtlingsheim in Solingen nur wenige Hundert Meter vom Tatort entfernt festgenommen worden war. Diesen hatte die Polizei als einen Mann Mitte 30 identifiziert.

Am Freitagabend hatte ein bislang Unbekannter auf einem Stadtfest in Solingen drei Menschen mit einem Messer erstochen, weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.


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2. Bundesliga: Köln siegt souverän gegen Braunschweig

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Leart Paqarada (1. FC Köln) (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Am 3. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Köln am Samstagabend gegen Eintracht Braunschweig mit 5:0 gewonnen.

Timo Hübers eröffnete den Torreigen in der 26. Minute, Dejan Ljubicic setzte in der 34. Minute nach. Danach passierte im ersten Durchgang nicht mehr viel, bevor es dann in der zweiten Halbzeit weiterging: Tim Lemperle traf in der 58. Minute, Dejan Ljubicic traf drei Minuten erneut (61. Minute) und Luca Waldschmidt setzte kurz vor Ende noch einen drauf (88. Minute).

In der Tabelle klettert Köln mit seinem ersten Sieg nun immerhin auf Platz sechs der Tabelle, Braunschweig bleibt mit drei Niederlagen in drei Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.


Foto: Leart Paqarada (1. FC Köln) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Polizei durchsucht Asylheim in Solingen – Bericht über Festnahme

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Knapp 24 Stunden nach dem Messerangriff von Solingen mit drei Todesopfern hat die Polizei am Samstagabend ein Flüchtlingsheim durchsucht, das nur etwa 300 Meter vom Tatort entfernt ist.

Die „Bild“ meldete am Abend auf ihrer Internetseite, ein sogenannter „Mantrailer-Hund“ der Polizei habe die Ermittler auf direktem Weg vom Fundort des Messers zu dem Asylheim geführt. Nach unbestätigten Erstinformationen soll dabei ein Syrer festgenommen worden sein, es hieß, außerdem würden mehrere Bewohner befragt.

Fast zeitgleich hatte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ über ihre Kanäle im Internet den Anschlag für sich reklamiert. Der Angreifer sei ein „Soldat des Islamischen Staats“, habe eine „christliche Versammlung“ angegriffen und den Angriff „aus Rache für Muslime in Palästina und überall“ ausgeführt, hieß es in einer Mitteilung.

Laut einem internen Polizei-Bericht soll von einem bei der Tat verletzten Zeugen angegeben worden sein, dass man den Tatverdächtigen „aus Solingen kenne“ und dieser auch Besucher einer örtlichen Moschee sei. Ein Zeuge berichtete, dass der Tatverdächtige bei seinen Tathandlungen „Allahu Akbar“ gerufen habe.

Von der zuständigen Polizei war davon nichts zu hören. Seit einer Pressekonferenz vom Nachmittag gaben die Beamten keine Informationen aus, Polizeisprecher gaben sich auf Nachfragen stets bedeckt. Auch eine Täterbeschreibung wurde von der Polizei nicht veröffentlicht, obwohl zahlreiche Zeugen den Täter gesehen haben.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"Islamischer Staat" bekennt sich zu Messeranschlag von Solingen

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Solingen (dts Nachrichtenagentur) – Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat den Messeranschlag von Solingen für sich reklamiert.

Die Gruppe teilte am Samstag über ihren Messenger-Dienst „Al-Amaq“ mit, der Angreifer sei ein „Soldat des Islamischen Staats“, habe eine „christliche Versammlung“ angegriffen und den Angriff „aus Rache für Muslime in Palästina und überall“ ausgeführt.

Mitteilungen über „Al-Amaq“ können nicht verifiziert werden. Die Nachricht wurde allerdings am Samstag von mehreren Experten ernst genommen und geteilt.


Foto: Bekenner-Nachricht „Islamischer Staat“ am 24.08.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Nasa holt "Starliner"-Crew erst 2025 zurück zur Erde

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Butch Wilmore und Suni Williams (Archiv), via dts NachrichtenagenturHouston (dts Nachrichtenagentur) – Die Nasa will die „Starliner“-Crew erst Anfang 2025 zurück zur Erde holten.

Vorher soll das Raumschiff bereits im September und nach neuen Planungen nun ohne die Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams zurückkehren, teilte die Nasa am Samstag mit. Die unbemannte Rückkehr ermögliche es, während des Heimflugs weitere Testdaten zu sammeln, ohne dabei mehr Risiken als nötig für die Besatzung einzugehen hieß es.

Der CST-100 Starliner ist ein wiederverwendbares Raumschiff, das von Boeing im Auftrag der Nasa für Flüge zur ISS entwickelt wurde. Wilmore und Williams waren im Juni im Rahmen des ersten bemannten Fluges zur Internationalen Raumstation gestartet. Dabei gab es aber Probleme: Beim Anflug des Starliners auf die Raumstation waren Heliumlecks festgestellt worden, es gab Probleme mit den Reaktionskontrolltriebwerken des Raumschiffs.

„Raumfahrt ist riskant, selbst in ihrer sichersten und routinemäßigsten Form. Ein Testflug ist von Natur aus weder sicher noch routinemäßig“, sagte Nasa-Manager Bill Nelson am Samstag. Wilmore und Williams sollen nun vorerst auf der Internationalen Raumstation bleiben und im Februar 2025 an Bord eines Dragon-Raumschiffs mit zwei weiteren Besatzungsmitgliedern nach Hause fliegen.


Foto: Butch Wilmore und Suni Williams (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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