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1. Bundesliga: Leipzig gewinnt Auftakt gegen Bochum

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RB Leipzig - VfL Bochum am 24.08.2024, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt der Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig gegen den VfL Bochum mit 1:0 gewonnen.

Dabei war der Sieg äußerst mühsam erkämpft, Antonio Nusa erzielte erst in der 59. Minute den Entscheidungstreffer. In der 85. musste Willi Orbán mit Rot vom Platz. In der Tabelle positioniert sich Leipzig vorerst auf Rang vier, Bochum ist auf Platz 17.

Neuer Spitzenreiter ist aber überraschend der SC Freiburg, der 3:1 gegen den VfB Stuttgart siegte. Der Vizemeister rutscht damit vorerst auf den 18. und damit letzten Tabellenplatz.

1899 Hoffenheim, gewann unterdessen mit 3:2 gegen Holstein Kiel, die sich immerhin über ihr erstes Bundesliga-Tor freuen durften. Hoffenheim ist damit auf Rang zwei, Kiel auf Position 15.

Der FC Augsburg spielte gegen Werder Bremen mit einem 2:2 unentschieden, beide teilten sich Platz fünf. Und der 1. FSV Mainz 05 spielte gegen den FC Union Berlin 1:1, die beiden Teams teilen sich daher den siebten Tabellenrang.


Foto: RB Leipzig – VfL Bochum am 24.08.2024, via dts Nachrichtenagentur

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FDP jetzt auch für verschärftes Waffenrecht

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Waffenverbotszone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Messer-Attentat von Solingen zeigt die FDP Bereitschaft, das Waffenrecht für Messer nun doch zu verschärfen.

„Wir werden nun in der Bundesregierung darüber beraten, wie wir den Kampf gegen diese Art der Messer-Kriminalität weiter voranbringen“, sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP) der „Bild am Sonntag“. Bislang hatte die FDP die Vorschläge von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zu schärferen Messer-Verboten abgelehnt.

Die SPD erhöht derweil den Druck auf den Koalitionspartner und verlangt eine deutliche Verschärfung der Gesetze. „Dieser wahrscheinliche Terrorangriff zeigt: Deutschland hat ein Problem mit Messergewalt“, mahnte SPD-Chef Lars Klingbeil. Er fordert ein nahezu komplettes Messerverbot auf Straßen: „Für mich gibt es keinen Grund, warum Menschen Stichwaffen im Alltag mit sich führen. Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit Messer von Deutschlands Straßen und Plätzen verschwinden.“ Es brauche „schnelle und konsequente Maßnahmen“. Dazu gehöre, „endlich Messerverbote erheblich auszuweiten“.

SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese ruft die FDP auf, sich im Messer-Streit zügig zu bewegen: „Wir müssen endlich bei den Messerverboten vorankommen. Es kann nicht sein, dass hier die FDP seit Monaten sämtliche Ansätze blockiert.“ Wiese will „mehr Messerverbotszonen, Ausweitung des Trageverbots für straffällig gewordene Personen, Messer-Verbot in Bus und Bahn und eine rasche Strafverfolgung bei Verstößen“. Radikalisierte Einzeltäter stellen laut Wiese derzeit die größte Gefahr dar. „Deshalb müssen unsere Sicherheitsdienste mehr Befugnisse haben, um solche Täter frühzeitig zu entdecken.“ Das gelte besonders fürs Internet. Dafür müsste die IP-Adressenspeicherung kommen. Außerdem spricht sich Wiese für zusätzliche Kameras auf deutschen Straßen aus: „Mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen kann erforderlich sein.“


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Scholz telefoniert zum Unabhängigkeitstag der Ukraine mit Selenskyj

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Wolodymyr Selenskyj und Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Samstag, dem Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert.

Die beiden hätten sich über die militärische und humanitäre Lage in der Ukraine ausgetauscht, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. „Der Bundeskanzler bekräftigte die anhaltende und unverbrüchliche Solidarität mit der Ukraine angesichts der unverändert anhaltenden Aggression Russlands“, hieß es.

Der ukrainische Präsident Selenskyj soll der Bundesregierung „für die kontinuierliche militärische Unterstützung, insbesondere bei der Luftverteidigung“ gedankt haben.

Beide seien sich über die Bedeutung des Schweizer Gipfelprozesses einig gewesen und hätten dessen Fortsetzung erörtert. Dabei komme der Einbeziehung des „Globalen Südens“ eine besondere Bedeutung zu. „Der Bundeskanzler und der ukrainische Präsident vereinbarten, weiter eng in Kontakt zu bleiben“, sagte der Regierungssprecher.


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Polizei tappt nach Messeranschlag von Solingen im Dunkeln

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Polizisten (Archiv), via dts NachrichtenagenturWuppertal/Solingen (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei hat nach dem Messeranschlag von Solingen offenbar noch keine heiße Spur zum Täter. Es handele sich nach ersten Erkenntnissen nur um einen Verdächtigen, sagte Polizeidirektor Thorsten Fleiß am Samstagnachmittag.

Es gebe derzeit auch noch keine Täterbeschreibung, die an die Öffentlichkeit herausgegeben werden könne. Nach Angaben des Polizeidirektors liefen Durchsuchungsmaßnahmen und Ermittlungen im ganzen Land und würden sogar auch im ganzen Bundesgebiet geprüft.

Bei der Person, die am Morgen festgenommen wurde, handele es sich um einen 15-Jährigen, dem allerdings aktuell nur die Nichtanzeige einer Straftat vorgeworfen werde. So hätten zwei Zeuginnen angeblich gehört, wie der 15-Jährige vor der Tat mit einer unbekannten Person ein Gespräch geführt haben soll, das zum Tatgeschehen passe.

Bei den drei Todesopfern handelt es sich um einen 56-jährigen Mann, eine ebenfalls 56-jährige Frau und einen 67-jährigen Mann, vier Personen seien schwerverletzt im Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen habe der Täter mit seinem Messer gezielt den Hals der Opfer attackiert.

Oberstaatsanwalt Markus Caspers sagte, eine terroristische Motivation der Tat könne nicht ausgeschlossen werden. Aktuell gebe es keine andere Erklärung für das Tatgeschehen.


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2. Bundesliga: Paderborn gegen Fürth nur unentschieden

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Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts NachrichtenagenturFürth (dts Nachrichtenagentur) – Am 3. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga ist Spitzenreiter Paderborn 07 bei Greuther Fürth nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen.

Paderborn bleibt vorerst trotzdem auf Platz eins, ist jetzt aber punktgleich mit drei Verfolgern und könnte am Sonntag von Düsseldorf und Magdeburg überholt werden. Luca Itter hatte Fürth in der 49. Minute in Führung gebracht, Adriano Grimaldi glich für Paderborn in der 82. Minute aus.

Parallel spielten am Samstagmittag Hertha BSC gegen Jahn Regensburg 2:0 und Preußen Münster gegen den 1. FC Kaiserslautern 0:1. Am Abend steht in der 2. Liga die Partie 1. FC Köln gegen Eintracht Braunschweig an.


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Explosion vor Synagoge in Frankreich

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Französisches Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturMontpellier (dts Nachrichtenagentur) – Vor einer Synagoge nahe der südfranzösischen Stadt Montpellier hat es am Samstag eine Explosion gegeben.

Laut Medienberichten brannten vor dem Gebäude in der Gemeinde La Grande-Motte zwei Autos, auch die Türen der Synagoge fingen Feuer. Ein Polizist wurde verletzt. Die Nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Der aktuell nur geschäftsführende Premierminister Gabriel Attal sprach von einer „antisemitischen Tat“. Ein Verdächtiger werde aktuell verfolgt. Gleichzeitig kündigte er an, dass der Schutz jüdischer Einrichtungen verstärkt werde.


Foto: Französisches Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Generalinspekteur: Drohnen-Einsatz "militärische Schlüsselfähigkeit"

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Bundeswehr Drohne (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, will die Bundeswehr besser auf den Einsatz von Drohnen in künftigen Konflikten vorbereiten.

„Der Einsatz von Drohnen in der Luft, zu Land und zu Wasser ist wesentliches Merkmal moderner Kriegsführung geworden“, sagte Breuer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Der Einsatz von Drohnen ist eine militärische Schlüsselfähigkeit.“

Zwar seien Drohnen für die Bundeswehr kein neues Mittel, sondern schon seit Jahren etwa in den Einsätzen der Truppe etabliert. „Neu ist aber die Nutzung auf allen Ebenen, in einem breiteren Einsatzspektrum und in größerem Umfang – noch verstärkt durch den technologischen Fortschritt, vor allem im Bereich der Software“, sagte der oberste Soldat der Bundeswehr.

Die Bundeswehr vereinfacht auf Grundlage kürzlich veröffentlichter Empfehlungen einer Task-Force zum Thema Drohnen die Anschaffung handelsüblicher Klein- und Kleinstdrohnen. Über den Kauf können Kommandeure selbst entscheiden, um mit ihren Soldaten den Umgang und die Abwehr von Drohnen zu üben. Dafür gibt es eine Liste mit festgelegten Produkten, die bestimmte Sicherheitsanforderungen einhalten.

Zudem will die Bundeswehr den Schutz von Kasernen vor Drohnen durch Abwehrmaßnahmen verbessern. „Verschiedene technische Wirkmittel zur Signalstörung feindlicher Drohnen werden ebenso beschafft wie elektronische Zielhilfen zur wirksamen Bekämpfung von Drohnen“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Zunächst vorrangig für die deutschen Soldaten in Litauen schafft die Bundeswehr Antidrohnen-Ponchos an, die neben der optischen auch die elektromagnetische Aufklärung insbesondere durch Wärmebildkameras erschweren.


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"Crazy Rich"-Autorin fordert Vermögensregister für Superreiche

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Julia Friedrichs (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Besteller-Autorin Julia Friedrichs fordert gesetzliche Maßnahmen, um Superreichtum transparenter zu machen. „Ich hielte etwa ein Vermögensregister für gut. Dann könnte man sehen, wer was besitzt“, sagte Friedrichs dem „Spiegel“.

Auch sei es wichtig, den effektiven Steuersatz von Vermögenden zu kennen. „Es ist doch unwürdig, dass die Debatte darüber auf Meinungen und nicht auf Fakten basiert“, sagte Friedrichs. Die Zurückhaltung in einer solchen Frage etwa der SPD hält sie für „rätselhaft und feige“. In anderen Ländern werde viel robuster diskutiert, selbst in den USA. „Bei uns hat man dagegen oft das Gefühl, man sei in den Achtzigern hängengeblieben. Das Einzige, was immer wieder kommt, ist die ermüdende Forderung nach einer Vermögensteuer.“

Dass bei größerer Besteuerung sehr reicher Menschen diese in großer Zahl Deutschland verlassen würden, glaubt Friedrichs nicht. „In Wahrheit würden die allermeisten nicht gehen. Viele Vermögende fühlen sich in Deutschland wohl. Das Eigentum wird hier geschützt, es gibt Verfahrenssicherheit, die Universitäten sind gut, es gibt qualifizierte Arbeitskräfte. Zudem sind Vermögende oft regional verwurzelt. Reichtum macht jemanden nicht automatisch zum Weltbürger“, so die Autorin.

Friedrichs hat mehrere Bücher zur gesellschaftlichen Oberschicht geschrieben. Für ihren 2008 erschienenen Besteller „Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“ recherchierte sie etwa an Elite-Internaten und -Universitäten. Ihr neues Buch „Crazy Rich: Die geheime Welt der Superreichen“ erscheint am 29. August.


Foto: Julia Friedrichs (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lemke kritisiert Merz für Attacke auf Umweltverbände

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Steffi Lemke (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat eine Wahlkampfforderung von CDU-Chef Friedrich Merz zurückgewiesen, das Klagerecht von Umweltverbänden einzuschränken.

„Eine lebendige Zivilgesellschaft ist existenziell für unsere Demokratie“, sagte die Grünenpolitikerin dem „Tagesspiegel“. Verbände leisteten einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Diskurs, ob es nun Wirtschaftsverbände seien oder Umweltverbände, die sich für eine intakte Natur einsetzten. „Starke Klagerechte mögen Friedrich Merz nerven“, so Lemke, „aber sie sind in einem Rechtsstaat ein geschütztes und wertvolles Gut“.

Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Thüringen hatte der CDU-Chef zuvor gesagt: „Wir müssen all die Verbände, die nur verhindern wollen, zurückdrängen, damit Prozesse und Verfahren schneller werden.“ Mit Blick auf die Deutsche Umwelthilfe und andere Umweltverbände, die zuletzt mehrfach mit Klagen für Gericht erfolgreich waren, sagte Merz: „Das sind keine Umweltverbände, es sind Wirtschaftsunternehmen.“ Das Problem sei nicht, „dass sie durch Klagen alles aufhalten, sondern dass wir es zulassen“.

Kritik an Merz` Äußerungen kam auch vom Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner. „Wir sind zum Glück nicht in Russland oder einem anderen autoritären Regime, in dem der Staat Umweltverbände `zurückdrängt`“, sagte Müller-Kraenner. Merz solle diese unbedachte Äußerung schnellstmöglich revidieren.


Foto: Steffi Lemke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Energie-Grundversorgung: Meiste Tarife weiter über Preisbremse

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Gaszähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturHeidelberg (dts Nachrichtenagentur) – Seit dem Höhepunkt der Energiekrise sind die Einkaufspreise von Strom und Gas für die Versorger wieder deutlich gesunken – Kunden merken davon aber nicht in jedem Tarif etwas. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Vergleichsportals Verivox, über die die Funke-Zeitungen berichten.

Konkret geht es um die Tarife in der sogenannten Grundversorgung. Verivox zufolge liegen die durchschnittlichen Strom- und Gaspreise im Grundversorgungstarif der regionalen Versorger mehrheitlich immer noch deutlich über den Preisgrenzen der zu Beginn des Jahres ausgelaufenen Energiepreisbremsen.

44,35 Cent pro Kilowattstunde müsse ein Drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh im bundesweiten Schnitt derzeit in der Grundversorgung zahlen. Bei der zu Beginn des Jahres ausgelaufenen Preisbremse war die Kilowattstunde Strom bei 40 Cent gedeckelt.

Der durchschnittliche Gaspreis für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh liege derzeit bei 14,22 Cent/kWh. Insgesamt weisen aktuell, so Verivox, gut 80 Prozent der knapp 800 Grundversorgungstarife einen Arbeitspreis über dem Gaspreisbremsendeckel von 12 Cent/kWh auf. Allerdings: Zur Zeit der Energiepreisbremsen galt für Erdgas ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, mittlerweile werden wieder 19 Prozent veranschlagt.

Tarifangebote für Neukunden liegen allerdings schon seit Beginn 2023 wieder flächendeckend unterhalb der Preisbremsen-Grenzen. „An den teuren Grundversorgungspreisen wird sich auch in den kommenden Monaten nichts ändern, nur wenige Versorger kündigen Preissenkungen an“, so Verivox in der Analyse. Für September und Oktober haben Grundversorger bisher sechs Strompreissenkungen von durchschnittlich elf Prozent angekündigt. Zwei regionale Versorger erhöhen den Preis der Grundversorgung um durchschnittlich sechs Prozent, so Verivox. Auch beim Gas würden sich die Preise der örtlichen Versorger derzeit kaum bewegen.

Den Grundversorgungstarif von ihrem örtlichen Strom- oder Gasversorger erhalten alle Haushalte, die sich bei Hausbau oder beim Einzug nicht um ein günstigeres Angebot kümmern. Vorteilhaft ist der Tarif, weil er jederzeit gekündigt werden kann. Nachteil ist, dass Grundversorgungstarife vergleichsweise teuer sind. Gut ein Viertel der Haushalte in Deutschland bezieht laut Verivox Energie über Grundversorgungstarife.

„Da regionale Versorger im Großhandel oft langfristig Strom und Gas beschafft haben, müssen viele von ihnen die hohen Beschaffungspreise der vergangenen Jahre an die Haushalte weitergeben“, sagte Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. Häufig würden die regionalen Versorger aber günstigere Preise außerhalb der Grundversorgung anbieten – wenn sich die Kunden darum kümmern, so der Experte des Portals, das Preise vergleicht und bei Neuabschluss ein Strom- oder Gasvertrags auf Provisionsbasis mitverdient.

Wer wechselt, könne bei regionalen Versorgern durchschnittlich 19 Prozent sparen. Überregionale Angebote sind Verivox zufolge allerdings noch einmal deutlich günstiger. „Alle Haushalte, die noch in der Grundversorgung stecken, können ihre Energiekosten bei Strom um durchschnittlich 43 und bei Gas um 38 Prozent reduzieren“, sagte Storck.

Für die Erhebung der durchschnittlichen Strom- und Gaspreise in den Grundversorgungstarifen hat das Portal die verfügbaren veröffentlichungspflichtigen Preise der rund 700 Gas-Grundversorger und der rund 800 Strom-Grundversorger in Deutschland ausgewertet. Die durchschnittlichen Strom- und Gaspreise bei Neuabschluss wurden anhand der verfügbaren Angebote auf dem Vergleichsportal selbst erhoben.


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