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Birdie Tage zum Saisonausklang

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Birdie Golferlebnisse mit Freunden im Herbst Quelle: Jukka Pehkonen (Golfclub Zillertal-Uderns)

Im Golfclub Zillertal-Uderns dauert die Golfsaison bis in den November hinein. In der herrlichen herbstlichen Natur können Golferinnen und Golfer ausgiebig ihrem Lieblingssport nachgehen. Die Birdie Tage vom 11. Oktober bis 03. November 2024 laden zu einem genussvollen Saisonausklang ein.

Der 18-Hole-Championship-Course Zillertal-Uderns liegt auf nur 550 Metern Seehöhe und bietet alle Voraussetzungen für Golfgenuss in herrlicher Herbstkulisse, bei Sonnenschein und klarer Luft. Genießer checken direkt am Golfplatz in der Sportresidenz Zillertal ****s ein. Im stilvollen Hideaway begleiten exklusive Wellness und köstliche Gourmet-Highlights den Golfurlaub. Auf über 1.000 m² steht in der CLOUD7 Entspannung pur im Mittelpunkt. Der Infinity-Pool ist ganzjährig beheizt und begeistert mit einem traumhaften Blick über den Golfplatz und die Zillertaler Bergwelt. Wenn die Herbstsonne noch einmal zeigt, was in ihr steckt, kann man sogar am Naturbadeteich ein paar genussvolle Stunden verbringen.

Noch einmal ausgiebig Sonne tanken auf der Dachterrasse oder müde Muskeln im Whirlpool lockern, saunieren und massieren ohne Grenzen. Herbsttage in der Sportresidenz Zillertal sind voller Wohlfühlmomente. Die Genusswerkstatt – das Restaurant liegt zwischen dem 9. und 18. Grün – wurde mit einer Haube und 11 Punkten von Gault & Millau sowie 2 Gabeln und 85 Punkten von Falstaff ausgezeichnet. Jeder Tag beginnt mit einem köstlichen Frühstück mit saisonalen und frischen Produkten aus der heimischen Landwirtschaft, Eierspeisen und Waffeln, die an der Live-Cooking-Station à la minute zubereitet werden. Wer vom Golfen zurückkommt, stärkt sich am Nachmittag mit einer Vitaljause. Abends krönt das 6-Gang-Genussmenü den Tag. Den Absacker nehmen die Hotelgäste in der Bar & Weinlounge.

Birdie Tage (11.10.–03.11.24)

Leistungen: 4 Übernachtungen inkl. Gourmet-Halbpension in der Genusswerkstatt sowie Nachmittagsjause, 3 Tage Golf Unlimited, 1 x Schulter-, Nacken- & Kopfmassage pro Person, 1 x Hydrojetj Behandlung pro Person, „Mehr ist Mehr“ Inklusivleistungen – Preis p. P.: ab 930 Euro

Golfclub Zillertal-Uderns & Sportresidenz Zillertal****ˢ
Golfstrasse 1
6271 Uderns
Tel.: +43 (0) 5288 – 63000
info@golf-zillertal.at
http://www.golf-zillertal.at

Bild Golferlebnisse mit Freunden im Herbst Quelle: Jukka Pehkonen (Golfclub Zillertal-Uderns)

Quelle mk Salzburg

Wo Menschen sind, werden Fehler gemacht. Und Cybercrime lebt von Fehlern

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Jana RingwaldAutorin & Oberstaatsanwältin Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

Cyberkriminalität, was geht mich das an? Alles, – denn laut Jana Ringwald, Cyber-Staatsanwältin und Autorin des Buches „Digital. Kriminell. Menschlich.“, gibt es keine rein analoge Straftat mehr. Das Leben findet immer auch im Internet statt. Jede*r hinterlässt Datenspuren, die uns zu potenziellen Opfern machen. Datenlecks, Hackerangriffe, Darknet-Marktplätze: Cyberkriminalität boomt, doch Strafverfolgung und Justiz arbeiten auf veralteten Grundlagen, User*innen und Unternehmen tragen Scheuklappen. Schluss mit der Bequemlichkeit! Jana Ringwald fordert mehr Transparenz, mehr Eigenverantwortung und deutlich mehr Mut bei der Bekämpfung dieser Kriminalität.

„Je digitaler unser Leben wird, desto menschlicher müssen unsere Problemlösungen sein“

herCAREER: Jana Ringwald, warum hast du ein Buch über deine Arbeit geschrieben?

Jana Ringwald: In den ersten Jahren als Cyber-Staatsanwältin habe ich gemerkt, dass ich an einem neuralgischen Punkt sitze: Ich schaue wie durch ein Brennglas auf die digitale Transformation der Gesellschaft. Ich habe einen einzigartigen Einblick in die Phänomene, die im Umgang mit dem Internet entstehen, und den möchte ich teilen. Eine zweite Motivation war, dass Straftaten und ‑ prozesse schon immer viele Menschen fasziniert haben – kein Buchgenre ist beliebter als der Krimi. Ein weiterer Impuls war: Ich sehe und glaube, dass je digitaler unser Leben wird, desto menschlicher müssen unsere Problemlösungen sein.

herCAREER: Im Buch beschreibst du die Arbeit deines Dezernats als juristisches Neuland. Was bedeutet das?

Die Justiz ist ein sehr konventionelles System – das muss sie zum Teil auch sein. Einerseits darf sie sich nicht von jedem neuen Trend aufscheuchen lassen, andererseits muss sie sich sehr elastisch an das anpassen, was geschieht. Es sind nicht die Gesetze oder etablierten Strukturen, die uns neue Herausforderungen meistern lassen. Notwendig sind dafür neue, datenbasierte Ermittlungsmethoden, pfiffige Tools zur Zentralisierung und Beschleunigung von Prozessen und unsere international beachteten Takedowns in der Underground Economy. Sie sind auf das Engagement einzelner Personen zurückzuführen, auf ihre Kreativität, ihre gedankliche Flexibilität, ihre Bereitschaft, mehr zu tun als sie verpflichtet sind zu tun, und auf ihren Mut.

herCAREER: Du schreibst: „Je besser die Teamarbeit und je bescheidener die Staatsanwältin, desto höher die Aufklärungsquote.” Wie passen Bescheidenheit und Erfolg hier zusammen?

Jurist*innen sind meistens mit einem guten Selbstbewusstsein ausgestattet. Wir vergessen gerne, dass Jura eine Hilfswissenschaft ist. Aber als eine der ersten Cyber-Staatsanwältinnen hatte ich keine andere Wahl, als mich hinten anzustellen – das Fachwissen hatten die anderen! Ich habe den Techniker*innen und Cyberanalyst*innen gespiegelt, dass ich sie brauche, um meine Arbeit gut zu machen. Sie brauchen mich für alle wesentlichen Entscheidungen, für den Umgang mit den Gerichten und weil die Staatsanwaltschaft die rechtliche Verantwortung für Ermittlungsverfahren trägt. Das gilt auch im Internet.

herCAREER: Ein Beispiel für moderne und konstruktive Teamarbeit?

Unbedingt. Und für mich die schönste Art der Zusammenarbeit, denn diese massive gegenseitige Wertschätzung führt dazu, dass die Leute gerne miteinander und für die Sache arbeiten. Es ist keine Schwäche zu sagen: „Das habe ich nicht verstanden, bitte erkläre es noch einmal.“ Mit dieser Führungskultur gebe ich den Menschen nicht nur Handlungsspielraum, sondern stelle auch sicher, dass ich die Sachverhalte dann im Namen des Teams verständlich an die Richter*innen und – wenn erforderlich – auch an die Öffentlichkeit herantragen kann.

herCAREER: Du beschreibst einen fast symbiotischen Effekt zwischen Ermittler*innen und Täter*innen. Sie lernen voneinander, sie wachsen zusammen. Wie hat das deine eigene Wahrnehmung beeinflusst?

Ein Muster, das ich schnell abgelegt habe, obwohl es Staatsanwält*innen zugeschrieben wird, ist das Denken in Gut und Böse. Im Bereich der Programmierung – sei es Malware oder Software – gibt es beeindruckende Leistungen. Diese anzuerkennen, ist wichtig für unsere Lernkultur. Anders formuliert: Cyberkriminelle bringen uns durchaus etwas bei. Wenn wir uns nicht trauen, dorthin zu gehen, wo wir aus einem Verbrechen etwas lernen können, dann laufen wir mit Scheuklappen herum. Ich muss den Mut haben, eine Situation zunächst objektiv zu betrachten und erst dann wertende oder moralische Entscheidungen zu treffen.

herCAREER: Wie geht dein Dezernat mit Fehlern um?

Wo Menschen sind, werden Fehler gemacht. Und Cybercrime lebt von Fehlern: Beide Seiten warten permanent darauf, dass die andere einen Fehltritt hinlegt. Eine gute Cybersicherheitsstrategie plant Fehler ein, denn sie werden geschehen. Das nicht zu tun und dann entsetzt auf einen begangenen Fehler zu schauen, ist so wenig nachhaltig wie zielführend. Menschen müssen entspannt arbeiten können, um gute Arbeit zu erbringen. Die Angst, eines Tages einen Fehler zu machen und sich der Konsequenzen ungewiss zu sein, steht dem im Wege.

Die Fehlerkultur in Deutschland ist in meinen Augen miserabel – immer muss jemand zurücktreten, immer muss Schuld zugewiesen werden. Das löst kein einziges Problem und untergräbt Vertrauen. Und wenn wir in einem System arbeiten, das nicht auf Vertrauen basiert, begünstigt das weitere Fehler und Intransparenz.

herCAREER: Wenn wir also nicht über Fehler sprechen, können wir auch nicht daraus lernen und Lücken schließen – verstehe ich das richtig?

Mehr noch, es führt zu einer Angst vor mutigen Entscheidungen. Das Rechtssystem mit seinen Beschwerde-, Berufungs- und Revisionsmöglichkeiten ist ja formal so aufgebaut, dass es mit Fehlern rechnet und auch darauf vorbereitet ist, sie zu korrigieren. Aber sind es auch die Menschen in diesem System? Ich kenne niemanden bei der Staatsanwaltschaft oder bei Gericht, der es wirklich entspannt sieht, wenn die eigene Entscheidung aufgehoben wird, weil sie falsch ist. Und das führt dazu, dass Entscheidungsträger in Polizei und Justiz versuchen, sichere Wege einzuschlagen, damit am Ende niemand sagen kann: „Das war eine Fehlentscheidung.“

herCAREER: Was bedeutet das für deine Arbeit?

Wenn Menschen nicht den Rückhalt für mutige Entscheidungen spüren, ist das ein Problem für den Fortschritt. Nehmen wir zum Beispiel Kryptowährungen: Die Blockchain ist das Gegenstück zum Zentralbanksystem. Wenn wir hier erfolgreich ermitteln und urteilen wollen, müssen wir neue Wege gehen. Jemand muss neue Entscheidungen treffen, wie man mit Providern umgeht, denn auch die Technologie an sich passt nicht genau in unser Rechtsgefüge. Das Recht muss sich fortbilden, und das tut es nicht von allein, sondern durch Entscheidungen von Menschen. Wenn es aber als Fehler angesehen wird, wenn eine Entscheidung in der nächsten Instanz wieder aufgehoben wird, dann wird niemand mutige Entscheidungen treffen wollen. Bei uns gibt es den Spruch: „Ich bin schon befördert und kann mich das trauen, mir kann nichts mehr passieren.“ Das ist in meinen Augen eine traurige Realität.

herCAREER: Mehr Mut also von Staat und Justiz – was wünschst du dir von Einzelpersonen und Unternehmen?

Mehr Transparenz. Es ist keine Schande, angegriffen zu werden! Jeden Tag werden private Accounts und Unternehmen angegriffen. Wichtig wäre, damit offen umzugehen. Es gibt zum Beispiel einen bekannten Supermarkt, der nach einem Angriff die Kunden offen informiert hat: „Wir haben diese Woche keine Milch wegen eines Cyberangriffs.“ Und was ist passiert? Eine Welle der Solidarität – weil die Menschen sich informiert fühlten und mitgefiebert haben. Ihnen wurde etwas erklärt, das relevant für ihren Alltag ist: Nur so wird das dunkle Internet zur Realität. Menschen sehen, dass es nicht um abstrakte Nullen und Einsen geht, sondern um ihr eigenes Leben. Wir alle haben schützenswerte Güter. Ein offener und transparenter Umgang mit dem Thema Cyberkriminalität würde die Menschen motivieren, sich auch eigenverantwortlich abzusichern.

herCAREER: Der letzte Satz deines Buches lautet: „Daten, Tools und technische Lösungen müssen uns dienen und nicht wir ihnen.“ Was steckt in diesem Appell?

Es ist ein Appell an die Eigenverantwortung. Denn worum geht es uns? Wir wollen ein gutes, ein sicheres Leben führen, in dem wir uns zurechtfinden und unsere Werte leben können. Und was geschieht gerade? Wir fragen uns, ob KI der Teufel oder eine gute Lösung ist. Das wird uns die KI aber niemals beantworten – das können nur wir selbst beantworten. Viele Menschen glauben, sie seien längst abgehängt und sie könnten sich der Digitalisierung nur noch fügen. Das ist nicht richtig. Eine aktive Teilhabe erfordert jedoch, dass Expert*innen, die neue digitale Phänomene vermitteln, stets die Eigenverantwortung der Nutzer*innen in den Vordergrund stellen. Daten und Datenprozesse haben die Aufgabe, unser Leben zu vereinfachen. Wir haben nicht die Aufgabe, uns an sie anzupassen.

Das Gespräch führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Über die Person

Jana Ringwald ist Oberstaatsanwältin bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und war an zahlreichen international beachteten Takedowns von Darknet-Marktplätzen beteiligt. Mit ihrem Team ermittelt sie im Falle von Cyberattacken gegen deutsche Unternehmen und stellte illegal erlangte Kryptowährungen in dreistelliger Millionenhöhe sicher. Sie ist Kolumnistin beim »Tagesspiegel Background Cybersecurity«, eine gefragte Keynote-Speakerin und vertritt das Bundesministerium der Justiz im European Judicial Cybercrime Network bei Eurojust in Den Haag. Im November 2023 erhielt sie den EMOTION Award in der Kategorie »Frauen in Digitalisierung«. Am 20. August erschien ihr erstes Buch „Digital. Kriminell. Menschlich. Eine Staatsanwältin ermittelt“ im Murmann Verlag.

Am 17. Oktober spricht Jana Ringwald auf der herCAREER 2024 beim Podcast-MeetUp mit der Fernseh- und Radiomoderatorin Ilka Petersen (NDR) über ihr Buch: “Digital. Kriminell. Menschlich.: Eine Cyberstaatsanwältin ermittelt.“

Bild Jana RingwaldAutorin & Oberstaatsanwältin Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

Quelle messe.rocks GmbH

Öffentliches Finanzvermögen legt leicht zu

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Euroscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Öffentliche Gesamthaushalt hat zum Jahresende 2023 gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich ein Finanzvermögen von 1.143,6 Milliarden Euro aufgewiesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, erhöhte sich das Finanzvermögen damit gegenüber den revidierten Ergebnissen zum Jahresende 2022 um 0,5 Prozent oder 5,3 Milliarden Euro.

Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass vor dem Hintergrund der Einführung des Deutschlandtickets ab dem Berichtsjahr 2023 das Finanzvermögen aller öffentlich bestimmten Verkehrsunternehmen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in die Berechnung des öffentlichen Finanzvermögens einbezogen wird. Ohne Einbeziehung der neu aufgenommenen ÖPNV-Unternehmen wäre das Finanzvermögen zum Jahresende 2023 gegenüber dem Jahresende 2022 um 0,1 Prozent beziehungsweise 1,3 Milliarden Euro auf 1.136,9 Milliarden Euro gesunken.

Der Bund verzeichnete in 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang des Finanzvermögens um 1,2 Prozent beziehungsweise 5,3 Milliarden Euro auf 447,5 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist insbesondere durch den Portfolioabbau bei der Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement AöR bestimmt, so die Statistiker. Ohne die Einbeziehung des Finanzvermögens der neu hinzugekommenen ÖPNV-Unternehmen wäre das Finanzvermögen des Bundes am Jahresende 2023 gegenüber dem Jahresende 2022 um 1,9 Prozent oder 8,5 Milliarden Euro auf 444,3 Milliarden Euro zurückgegangen.

Gegenüber dem Vorjahr sank das Finanzvermögen der Länder 2023 um 3,8 Prozent oder 10,5 Milliarden Euro auf 269,0 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung der neu hinzugekommenen ÖPNV-Unternehmen wäre das Finanzvermögen der Länder am Jahresende 2023 gegenüber dem Jahresende 2022 um 4,0 Prozent oder 11,1 Milliarden Euro auf 268,4 Milliarden Euro zurückgegangen. Somit hatte die Einführung des Deutschlandtickets nur eine geringe Auswirkung auf das Finanzvermögen der Länderebene.

Die Entwicklung verlief in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Die stärksten prozentualen Anstiege des Finanzvermögens verzeichneten Brandenburg mit +17,4 Prozent, Hessen mit +15,1 Prozent und Baden-Württemberg mit +11,7 Prozent. Die größten prozentualen Rückgänge des Finanzvermögens gab es in Niedersachsen (-26,7 Prozent), Schleswig-Holstein (-26,3 Prozent) und in Mecklenburg-Vorpommern (-25,1 Prozent).

Die Entwicklung in Niedersachsen ergibt sich durch eine Mittelanlage des Finanzvermögens außerhalb des nicht-öffentlichen Bereichs. In Schleswig-Holstein wurden nicht mehr benötige liquide Mittel zur Bewältigung der Corona-Pandemie zurückgeführt und in Mecklenburg-Vorpommern wurden liquide Mittel zum Schuldenabbau verwendet, wodurch sich das Finanzvermögen reduzierte.

Die Gemeinden und Gemeindeverbände verzeichneten im Jahr 2023 einen Anstieg des Finanzvermögens um 4,8 Prozent oder 11,3 Milliarden Euro auf 246,3 Milliarden Euro. Ohne die Einbeziehung des Finanzvermögens der neu hinzugekommenen ÖPNV-Unternehmen wäre das Finanzvermögen der kommunalen Ebene am Jahresende 2023 gegenüber dem Jahresende 2022 lediglich um 3,6 Prozent oder 8,4 Milliarden Euro auf 243,4 Milliarden Euro gestiegen.

Die größten prozentualen Anstiege des Finanzvermögens wiesen die Gemeinden und Gemeindeverbände im Saarland (+14,5 Prozent), in Thüringen (+8,6 Prozent) und in Schleswig-Holstein (+7,8 Prozent) auf. Eine Verringerung des kommunalen Finanzvermögens wurde in keinem Land verzeichnet.

Die Sozialversicherung wies zum Jahresende 2023 ein Finanzvermögen beim nicht-öffentlichen Bereich von 180,8 Milliarden Euro auf. Dies entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 9,8 Milliarden Euro beziehungsweise 5,8 Prozent.


Foto: Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trendsetter Baby

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Die nachhaltigen Stoffwindeln von Judes Family

Viele von uns denken bei Stoffwindeln noch an die Erzählungen unserer Oma, wie sie die Windeln ihres Nachwuchses mit viel Aufwand mit der Hand waschen musste. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und in Sachen Stoffwindeln ist seit einigen Jahren eine kleine Revolution im Gange. Diese startete 2021 in München, als ein junges Elternpaar sich vornahm, eine einfache, alltagstaugliche und waschbare Windel zu entwickeln, die dem modernen Stil junger Eltern entspricht. Nele und Leon waren frustriert über den täglichen Sack Windelmüll, den sie seit der Geburt ihres Sohnes zum Müll schleppten. So entstand Judes, die seitdem meist empfohlene Stoffwindel in Deutschland und Österreich. Warum das so ist?

Judes Stoffwindeln sind hautverträglich, einfach anzuziehen und durch die coolen Designs auch stylisch. Das aufeinander abgestimmte System von Innenwindel, Poo Paper (aus 100 Prozent Zellulose, wird einfach in der Toilette entsorgt) und Überhose ist besonders dünn und hält sehr gut dicht. Auch die Umwelt profitiert: Jede Familie vermeidet so pro Kind mehr als eine Tonne Plastikmüll während der gesamten Wickeldauer. Außerdem zeigen Studien, dass Kinder, die mit Stoffwindeln wie Judes gewickelt werden, bis zu einem Jahr früher trocken werden. Was will man mehr?

Einmal Judes. Immer Judes. Das Sortiment.

Die Innenwindel besteht aus einem eigens für Judes Family entwickelten Webstoff aus Bio-Baumwolle mit vielen, dünnen Schichten. Dieser ist super saugfähig und hält auch über Nacht dicht.
Die wasserdichte Überhose garantiert, dass drinnen bleibt, was drinnen bleiben soll. Sie ist in vierzehn Farben erhältlich – mehrmals jährlich erscheinen limitierte Sondereditionen.
Die Booster-Einlagen bieten zusätzlich vor allem nachts noch mehr Saugkraft.
Das Poo Paper fängt den Stuhlgang auf, damit er unkompliziert entsorgt werden kann.
Die Waschtücher reinigen die Haut des Babys sanft und gründlich, wodurch man keine Feuchttücher aus Plastik mehr benötigt.
Die Wetbags ermöglichen das unkomplizierte Waschen der Windel und die Mitnahme für unterwegs.

Es gibt praktische Sets wie das Probier-Set, das Klassik-Set oder das Premium-Set.

How to Judes – so funktioniert die Stoffwindel.

Judes halten unglaublich gut dicht und sind einfach zu wechseln.

Zuerst wird das Poo Paper – passend zur Größe der Innenwindel – eingelegt.
Dann zieht man dem Baby die Innenwindel an und verschließt sie mit dem Klettverschluss, anschließend kommt die Überhose drüber.
Zeit für einen Windelwechsel? Das Poo Paper fängt den Stuhlgang auf und kann anschließend entsorgt werden. Es besteht zu 100 Prozent aus Zellulose, ist vollkommen kompostierbar und baut sich umweltfreundlich ab.Die Innenwindel geht anschließend in die Wetbag und kann dort 3 bis 4 Tage bis zur nächsten Wäsche aufbewahrt werden.
Die Überhose kann mehrmals ausgelüftet und nochmals verwendet werden. Nach mehrmaliger Nutzung wird sie ebenfalls gewaschen.
Die Windeln in der Wetbag kommen in die Waschmaschine. Beim Waschen werden die Windeln von selbst herausgeschüttelt. So müssen benutzte Windeln nicht angefasst werden.
Gewaschen wird bei 60 Grad. Natürlich kann noch weitere Wäsche zum Waschgang gegeben werden.
Judes können im Trockner oder auf dem Wäscheständer getrocknet werden.

Stoffwindeln Judes Moods ©ApolloniaTheresaBitzan Bildcredit © Judes Family

Die Produkte von Judes Family sind online unter judesfamily.com erhältlich. Das Probier-Set (1 x Innenwindel, 1 x Überhose und 5 Blatt Poo Paper) kostet 39 Euro inkl. einer 100-Tage Geld-zurück-Garantie.

Quelle Cléo PR

Zahl der Abtreibungen im zweiten Quartal gestiegen

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im zweiten Quartal 2024 sind in Deutschland rund 26.900 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, waren das 0,7 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2023.

Die Ursachen für die Entwicklung sind den Statistikern zufolge anhand der Daten nicht bewertbar. Insbesondere liegen keine Erkenntnisse über die persönlichen Entscheidungsgründe für einen Schwangerschaftsabbruch nach der Beratungsregelung vor.

69 Prozent der Frauen, die im zweiten Quartal 2024 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 20 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Acht Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter, drei Prozent waren jünger als 18 Jahre. 43 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht.

97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Eine Indikation aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten war in den übrigen drei Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (47 Prozent) wurden mit der Absaugmethode durchgeführt, bei 40 Prozent wurde das Mittel Mifegyne verwendet. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant, darunter 85 Prozent in Arztpraxen beziehungsweise OP-Zentren und 13 Prozent ambulant in Krankenhäusern.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ramelow greift Wagenknecht und Lafontaine an

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Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Thüringens scheidender Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat das Bündnis Sahra Wagenknecht als Gründung von Oskar Lafontaine bezeichnet und mit scharfen Worten angegriffen.

„Jetzt hat Oskar das geschaffen, wovon er immer geträumt hat: eine populistische, national orientierte Partei, die sich links gibt, aber wenig links ist“, sagte Ramelow dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe). „Diese Partei ist die Methode Oskar Lafontaine. Oskar hat bei der Gründung der Linken schon von den Fremdarbeitern geredet. Migration ist für ihn ein Thema der Angst. Und Sahra ist eine blitzgescheite Frau – aber eine, die nie im Team arbeiten konnte. Nun geht sie durch die Decke mit sehr nationalen, gegen Migranten gerichteten Formulierungen. Ich höre da immer Oskar Lafontaine durch.“ Mit Blick auf Wagenknechts Parteiwechsel sagte der Linken-Politiker: „Sie und ihre Leute haben die Linke maßgeblich kaputt gemacht.“

Ramelow, der als erster Ministerpräsident der Linken nach zehn Jahren im Amt die Wahl verlor, sieht für seine Partei kaum noch eine Machtoption. „Der letzte Ministerpräsident der Linken in dieser Form bin ich. Ich schließe das Kapitel ab“, sagte er. „Die Linke, die in mehreren Landesregierungen mitregiert hat und im Bundesrat einmal knapp davor war, eine Schlüsselfunktion zu haben, gibt es so nicht mehr.“ Zur fehlenden Mehrheit im Thüringer Landtag für eine mögliche Koalition aus CDU, BSW und SPD sagte Ramelow: „Es fehlt keine Stimme. Die 44 Stimmen reichen aus, damit Mario Voigt Ministerpräsident im dritten Wahlgang wird.“


Foto: Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU fürchtet Wegfall von Schildern für Attraktionen an Autobahnen

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Autobahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU fürchtet, dass vielen Hinweisschildern auf Sehenswürdigkeiten an den Autobahnen das Aus droht. Das Verkehrsministerium hat das Fernstraßenbundesamt (FBA) als zuständige Fachaufsichtsbehörde über die Autobahn GmbH aufgefordert, „die Kostenerstattungsbeträge für touristische Unterrichtungstafeln an Bundesautobahnen zu überprüfen“, berichtet die „Rheinische Post“ (Donnerstagausgabe).

Dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Union hervor, über die die Zeitung berichtet. Die tourismuspolitische Sprecherin der Union, Anja Karliczek (CDU), sagte der „Rheinischen Post“, inzwischen verlange die Autobahn GmbH des Bundes von einer Kommune deutlich über 20.000 Euro für ein Schild und dessen Wartung. Es gebe sogar Berichte von weitaus höheren Beträgen. Das sei nicht akzeptabel. „Angesichts der teuren Rechnungen werden viele Kommunen künftig lieber darauf verzichten“, sagte Karliczek.

ADAC-Sprecherin Katharina Lucà sieht die Schilder als „Heimatkunde im Vorbeifahren“ und eine Bereicherung. „Durch Umfragen aus der Vergangenheit wissen wir, dass viele Menschen den Tafeln folgen“, sagte sie der Zeitung.

Die Schilder im braunen Grundton weisen beispielsweise auf Burgen, Klöster oder historische Stadtkerne hin. Schätzungen zufolge gibt es bundesweit rund 3.500.


Foto: Autobahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Vize erhöht Druck auf Scholz

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Serpil Midyatli (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli hat von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mehr Führung verlangt. „Es muss von vorn regiert werden“, sagte sie der „Bild“ (Donnerstagausgabe). „Wenn ein Sozialdemokrat an der Regierung ist, muss es auch sozialdemokratische Politik geben.“

Sie habe die „konkrete Erwartung“, dass das Rentenpaket 2 und das Bundestariftreuegesetzt kommen. „Die Alltagssorgen der Menschen müssen im Blick behalten werden, das ist nicht nur die Migration“, so Midyatli. „Ich wünsche mir deutlichere und lautere Kommunikation vom Kanzler, wie zum Beispiel im Bundestag in der Debatte mit Friedrich Merz. Was erreicht worden ist, darf auch lauter gesagt werden“, sagte die SPD-Vize.


Foto: Serpil Midyatli (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steuerzahler-Bund rechnet mit höherem Nettolohn für Geringverdiener

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Reiner Holznagel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerin (dts Nachrichtenagentur) – Millionen Arbeitnehmer mit niedrigen und mittleren Löhnen können im nächsten Jahr auf einen höheren Nettolohn hoffen, dagegen kommen auf Besser- und Gutverdiener höhere Abzüge zu. Das berichtet die „Bild“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Steuerzahler.

Danach steigen die Nettolöhne durch die von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) geplante Anhebung des Grundfreibetrags und des Abbaus der kalten Progression für Beschäftigte mit 2.000 bis 5.000 Euro Monatsbruttolohn um teilweise mehr als 100 Euro im Jahr. Darin berücksichtigt ist auch ein erwarteter Anstieg der Krankenkassenbeiträge um 0,6 Punkte.

Angesichts der geplanten Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen zur Sozialversicherung von bislang 7.550 Euro im Westen und 7.450 Euro im Osten auf 8.050 Euro sinken die Nettolöhne bei höheren Einkommen sinken die Nettolöhne aufs Jahr gerechnet teilweise um fast 500 Euro. Verbandschef Reiner Holznagel sagte der „Bild“, seiner Ansicht nach müsse es wie bei der automatischen Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen auch eine automatische Entlastung „beim Abbau der kalten Progression im Steuerrecht“ geben.


Foto: Reiner Holznagel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kinderschutzbund drängt auf Bekämpfung von Kinderarmut

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Zwei Kleinkinder bei Herbstanfang (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Vorstellung des 17. Kinder- und Jugendberichts durch Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) am Mittwoch hat die Präsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes, Sabine Andresen, eine stabile Kinder- und Jugendhilfe sowie eine stärkere Bekämpfung von Kinderarmut gefordert.

„Der Bericht hat eine wichtige Botschaft: Um in Krisen zuversichtlich zu sein, brauchen Kinder und Jugendliche vertrauenswürdige Menschen und stabile Strukturen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Vertrauen und Zuversicht entstehen auch durch Erfahrungen, beteiligt zu werden.“

Der Bericht zeige zugleich, „dass die Kinder- und Jugendhilfe unverzichtbar ist, aber an Grenzen stößt, weil es in vielen Bereichen personelle und finanzielle Engpässe gibt“, so Andresen. „Für eine gute Arbeit ist Planungssicherheit wichtig. Zudem sollte die Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut politisch Priorität haben.“

Der Bericht besagt, dass sich viele junge Menschen in Politik und Gesellschaft nicht ausreichend beteiligt und gehört fühlen. Kinder und Jugendliche drohten in einer alternden Gesellschaft „ins Hintertreffen zu geraten“ und hätten in zentralen Bereichen das Gefühl, nicht vorzukommen, sagte Paus bei der Vorstellung. An der Entstehung des Berichts waren rund 5.400 junge Menschen zwischen fünf und 27 Jahren beteiligt.


Foto: Zwei Kleinkinder bei Herbstanfang (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts