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1. Bundesliga St. Pauli holt ersten Punkt gegen RB Leipzig

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Kevin Kampl (RB Leipzig) (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am vierten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC St. Pauli am Millerntor gegen RB Leipzig mit 0:0 unentschieden gespielt.

Die Norddeutschen zeigten sich vor heimischer Kulisse betont kämpferisch und stellten die Sachsen vor erhebliche Probleme. In der 17. Minute durfte Saad auf den Kasten von Gulacsi feuern, der die Kugel aber stark abwehren konnte. In der 18. Minute köpfte Irvine aus wenigen Metern neben das Gehäuse.

Die Rose-Elf fand nicht wirklich in die Partie, hatte in der 35. Minute erneut Glück, dass Irvine aus wenigen Metern per Kopf nicht die Führung erzielte. In der 42. Minute rettete zum wiederholten Mal Gulacsi, der nacheinander gegen Afolayan und Eggestein zur Stelle war. Zur Pause durfte der Aufsteiger sich erheblich über seine Chancenverwertung ärgern.

In Durchgang zwei schienen die Gäste aufzuwachen: Xavi zog einen Schlenzer in der 50. Minute schön Richtung Winkel, Vasilj kratzte das Leder aber aus dem Winkel. In der 60. Minute war der Keeper aus spitzem Winkel gegen Baumgartner zur Stelle.

Die Blessin-Elf schien dagegen allmählich müde, schaffte nur noch vereinzelt den Weg Richtung RB-Tor. Aber auch umgekehrt sah es kaum besser aus, die sächsischen Angriffsbemühungen wirkten zu unkonkret. Zum Abpfiff mussten sich beide Teams damit die Punkte teilen.

Der erste Punktgewinn bedeutet für St. Pauli Platz 17, Leipzig teilt sich Platz fünf mit Union Berlin.


Foto: Kevin Kampl (RB Leipzig) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nach Brandenburg-Wahl: Bundes-CDU erwartet schwerere SPD-Gegner

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Jan Redmann und Dietmar Woidke am 22.09.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU schließt nicht aus, dass es Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz im bevorstehenden Bundestagswahlkampf statt mit Regierungschef Olaf Scholz beispielsweise doch mit Verteidigungsminister Boris Pistorius zu bekommen könnte. „Wir als Bundes-CDU nehmen als Lehre aus der Brandenburger Landtagswahl mit, wie stark die SPD sein kann, wenn sie auf Distanz zu Bundeskanzler Olaf Scholz geht, der zum Gesicht des Scheiterns geworden ist“, sagte Merz` parlamentarischer Geschäftsführer in der Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe).

Der amtierende Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte Wahlkampfauftritte mit dem Kanzler ausdrücklich abgelehnt. „Im Augenblick gehen wir eher davon aus, dass Scholz selbst bei einem Rückzug der FDP aus der Ampel versuchen würde, mit einer Minderheitsregierung im Amt zu bleiben und offiziell Kanzlerkandidat seiner Partei zu werden. Wir stellen uns aber auch auf schwerere sozialdemokratische Gegner ein“, so Frei.

Das eigene Abschneiden bei der Landtagswahl am Sonntag wertete Frei nicht als Rückschlag für den Kanzlerkandidaten, der an diesem Montag von den Parteigremien offiziell gekürt werden soll. „Das schlechte Ergebnis hat nichts mit Friedrich Merz zu tun, sondern ausschließlich mit den für uns schwierigen Umständen in Brandenburg selbst“, hob Frei hervor. „Im Duell zwischen AfD und Woidkes SPD ist die CDU zerrieben worden.“


Foto: Jan Redmann und Dietmar Woidke am 22.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Spielstarkes Stuttgart lässt dem BVB keine Chance

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Jamie Leweling (VfB Stuttgart) (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Am vierten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart zuhause gegen Borussia Dortmund mit 5:1 gewonnen.

Die Hausherren ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Punkte im Schwabenland behalten wollten. Bereits in der vierten Minute klingelte es im Kasten von Gregor Kobel, als Undav nach Mittelstädt-Steilpass mit etwas Glück die Kugel am BVB-Schlussmann vorbeischieben konnte.

Die Sahin-Elf schien überfordert mit der Spielstärke des VfB und fing sich in der 21. Minute das zweite Gegentor: Mittelstädt flankte von links sauber auf den Kopf von Demirovic und der Stürmer nickte routiniert ein.

Die Gäste hatten es ihrem Keeper zu verdanken, dass es nicht nach 25 Minuten schon 0:3 stand: Erst hielt Kobel gegen Millot und im Anschluss sensationell gegen Undav den Kasten sauber. Auch in der 28. Minute behielt der Schweizer im Duell mit Undav die Oberhand.

In der Nachspielzeit meldete sich dann auch mal Schwarz-Gelb offensiv an, der für den verletzten Nmecha gekommene Bynoe-Gittens scheiterte aus spitzem Winkel aber an Kobel. Nichtsdestotrotz führte Stuttgart nach der ersten Hälfte hochverdient mit 2:0.

Auch im zweiten Durchgang ließ das Heimteam nicht locker und dominierte weiter das Geschehen. Das mündete in der 62. Minute in das 3:0, als nach kurz gespielter Ecke Karazor per Kopf für Millot auflegte und der Franzose locker einschieben durfte.

In der 75. Minute verkürzte ausgerechnet Ex-Stuttgarter Guirassy für die Borussia, als er Zagadou abschütteln und durch Kobels Beine einnetzen konnte.

Der VfB zeigte sich davon aber unbeeindruckt und stellte in der 80. Minute den alten Abstand wieder her: Millot vernaschte die halbe Gäste-Abwehr und legte für den eingewechselten Touré auf, der aus dem Rückraum trocken einschweißte.

Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit Undav, der von Millot auf die Reise geschickt wurde und allein vor Kobel cool blieb. Die Hoeneß-Elf feierte einen beeindruckenden Kantersieg gegen einen Champions-League-Teilnehmer.

Die drei Punkte bedeuten für Stuttgart einen Sprung auf Tabellenplatz sechs, Dortmund rutscht auf Rang acht ab.


Foto: Jamie Leweling (VfB Stuttgart) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Woidke will Wahlabend abwarten – noch keine Zukunftsentscheidung

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Dietmar Woidke am 22.09.2024, via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Auch wenn die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in Brandenburg den ersten Hochrechnungen zufolge knapp vor der AfD stärkste Kraft geworden sind, will Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Wahlabend vor einer Bewertung des Ergebnisses noch abwarten. Man müsse momentan noch „ein bisschen die Euphorie bremsen“, sagte er am Sonntagabend bei der Wahlparty seiner Partei in Potsdam.

Ziel sei es von Anfang an gewesen, zu verhindern, dass das Land „einen großen braunen Stempel kriegt“. Nach dem Stand jetzt sei er froh, „dass es so sein könnte“. Er sei aber noch nicht ganz froh, weil „da ist noch ein bisschen Bewegung drin“.

Woidke hatte im Vorfeld der Wahl sein politisches Schicksal daran geknüpft, dass die SPD auf Platz eins landet. Er hatte angekündigt, bei einem Verfehlen des Ziels zurücktreten zu wollen und dann für Regierungsposten nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Bei der Wahl im Sonntag wird die SPD laut ersten Hochrechnungen stärkste Kraft. Die Partei von Woidke kommt im Mittel auf 31,5 Prozent. Dicht dahinter folgt die AfD mit im Schnitt 29,6 Prozent.

Mit Blick auf die drittstärkste Kraft gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Bündnis Sahra Wagenknecht. Das BSW schafft es aus dem Stand auf 12,0 Prozent, die Christdemokraten kommen im Mittel auf 11,8 Prozent. Die Grünen (4,9 Prozent) müssen um den Wiedereinzug in den Landtag zittern, haben aber auch noch die Grundmandatsklausel im Blick. Die Linken (3,5 Prozent) und die Partei BVB/Freie Wähler (2,6 Prozent) schaffen es mit ihrem Zweistimmenergebnis nicht erneut in den Landtag. Die Sonstigen inklusive FDP kommen auch 4,3 Prozent.


Foto: Dietmar Woidke am 22.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leverkusen gewinnt wildes Spiel gegen Wolfsburg

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Ridle Baku (VfL Wolfsburg) (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des vierten Bundesliga-Spieltags hat Bayer Leverkusen in einer wilden Partie 4:3 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen.

Die Werkself musste schon früh den ersten Schock hinnehmen als ein Eigentor von Nordi Mukiele die Gäste in der fünften Minute in Führung brachte. Nachdem die Hausherren das Spiel aber durch Treffer von Florian Wirtz (14. Minute) und Jonathan Tah (32. Minute) drehen konnten, wähnte sich der amtierende Meister wieder auf Kurs. Dabei hatten sie die Rechnung aber ohne die Wölfe gemacht, die schon fünf Minuten später durch Sebastiaan Bornauw wieder ausgleichen konnten. Und in der Nachspielzeit traf dann auch noch Mattias Svanberg und drehte das Spiel erneut.

Im zweiten Durchgang konnte Leverkusen schlug direkt zurück: Piero Hincapié traf nach einer Ecke per Kopf. Im Anschluss drängten die Hausherren auf den Sieg und spielten nach einer Roten Karte für Yannick Gerhardt ab der 88. Minute sogar in Überzahl. Und wie in der vergangenen Saison so oft belohnten sie sich in der Nachspielzeit: Victor Boniface sorgte in der 93. Minute für den Sieg.

Für Leverkusen geht es am Samstag im Top-Spiel gegen die Bayern weiter, Wolfsburg ist am selben Tag gegen Vizemeister Stuttgart gefordert.


Foto: Ridle Baku (VfL Wolfsburg) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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UN-Reformplan bei "Zukunftsgipfel" in New York angenommen

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Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Beim sogenannten „Zukunftsgipfel“ der Vereinten Nationen in New York ist am Sonntag ein grundsätzlicher Reformplan für die UN angenommen worden. Zwar hatte Russland die Verabschiedung des „Zukunftspakts“ zum Auftakt der Veranstaltung zunächst blockiert, der Antrag auf eine Änderung des Textes wurde aber in der UN-Vollversammlung mit 143 Stimmen abgeschmettert.

Das Abkommen war unter Federführung von Deutschland und Namibia ausgehandelt worden. Ziel sind grundlegende Veränderungen der internationalen Organisation. Vorgesehen sind unter anderem eine Reform des UN-Sicherheitsrats sowie Änderungen des internationalen Finanzsystems zum Vorteil des Globalen Südens. Das Thema Künstliche Intelligenz findet sich ebenfalls in dem Papier wieder. Es handelt sich allerdings zunächst nur um Absichtserklärungen, konkrete Maßnahmen müssten erst ausgearbeitet werden.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der persönlich in New York anwesend war, verteidigte den „Zukunftspakt“ in seiner Rede. In einer Zeit großer Spannungen und Unsicherheiten brauche man den „Pakt für die Zukunft“ mehr denn je, sagte er. Man bringe die Entschlossenheit zum Ausdruck, die zahlreichen Herausforderungen der heutigen Zeit tatsächlich anzugehen. Der Zukunftspakt könne als „Kompass“ dienen. Der Text beweise, dass der Multilateralismus „lebendig“ sei und dass man es schaffe, eine gemeinsame Grundlage zu finden.


Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Kein Sieger im Spitzenspiel Magdeburg gegen KSC

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Linienrichter beim Fußball mit Fahne (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des sechsten Spieltags der 2. Bundesliga haben sich der 1. FC Magdeburg und der Karlsruher SC in einem umkämpften Spitzenspiel 2:2 getrennt.

Zunächst waren die Magdeburger bereits nach knapp fünf Minuten durch einen Treffer von Xavier Amaechi in Führung gegangen. Obwohl die Sachsen-Anhaltiner danach weiter Druck machten, konnten die Badener das Spiel durch Tore von Leon Jensen (24. Minute) und Marvin Wanitzek (30. Minute) noch vor der Pause drehen.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren aber sichtlich um den Ausgleich bemüht – und sie belohnten sich in der 78. Minute. Philipp Hercher verwertete dabei eine Flanke von Ito per Kopf und ließ die Heimfans jubeln. Eine erneute Antwort der Gäste erfolgte nicht und trotz einer guten Chance für Ito auf der anderen Seite blieb es letztendlich bei der Punkteteilung.

Der KSC bleibt damit auf dem zweiten Rang, die Magdeburger stehen direkt dahinter. Für sie geht es am Samstag in Darmstadt weiter, der KSC ist am kommenden Sonntag in Köln gefordert.

Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagmittag: SV 07 Elversberg – SSV Ulm 1846 1:3, Jahn Regensburg – Preußen Münster 0:3.


Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Bahn konkretisiert Sanierungsplan bis 2027

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Hinweis auf Schienenersatzverkehr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der zuständigen Bahntochter DB InfraGO, Philipp Nagl, hat seinen Mitarbeitern zuletzt offenbar erläutert, wie das Schienennetz in den kommenden drei Jahren saniert werden soll. Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf eine „Infraintern“ genannte Mitarbeiter-Information.

Bei der geplanten Generalsanierung von 14 Hauptkorridoren soll es demnach keine Abstriche geben. Auch die geplanten Maßnahmen im Flächennetz seien gesichert, heißt es in dem Schreiben. Im gesamten Bahnnetz will Nagl bis Ende 2027 rund 1.500 Streckenkilometer sanieren. Zudem sollen jedes Jahr 100 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen umgebaut werden.

Dem Schreiben ging ein zehnmonatiger Streit um die Bahnsanierung voraus. Denn nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse stellt der Bund für die Generalsanierung von Hauptkorridoren und die Digitalisierung des Zugnetzes bis 2027 nun nur 27 Milliarden statt der geplanten 45 Milliarden Euro bereit.

Abstriche gibt es deshalb offenbar bei Ausbauprojekten und bei der Digitalisierung der Zugsicherung. Zwar sollen bereits im Bau befindliche Projekte weitergebaut werden, bei allen übrigen Projekten soll hingegen nur noch die aktuelle Planungsphase abgeschlossen werden – es sei denn, es gibt eine gesicherte Folgefinanzierung.

Zumindest die wichtigsten Digitalisierungsprojekte will Nagl allerdings weiterführen. So würden bei der Generalsanierung wie geplant die Hochleistungskorridore mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet oder der spätere ETCS-Einsatz vorbereitet, heißt es laut Zeitung in dem Schreiben.

Doch von dem ursprünglich geplanten flächendeckenden Roll-Out digitaler Stellwerkstechnik hat Nagl offenbar Abstand genommen. Stattdessen will der InfraGO-Chef bis 2027 „rund 200 alte, personalintensive Stellwerke“ durch die bewährten aber weniger modernen elektronischen Stellwerke ersetzen. Auch beim Streckenausbau setzt Nagl dem Bericht zufolge nicht auf Großprojekte, sondern auf 200 „kleine und mittlere Maßnahmen“, die bis 2027 realisiert werden sollen.


Foto: Hinweis auf Schienenersatzverkehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Microsoft sieht starke Konkurrenz im KI-Bereich

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Microsoft-Logo auf einem Computer (Archiv), via dts NachrichtenagenturRedmond (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Softwarekonzerns Microsoft, Satya Nadella, sieht starke Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Wenn sich, wie derzeit, Technologie rapide verändere, stelle sich die Frage, was man als Unternehmen beizutragen habe, sagte Nadella dem „Spiegel“.

Es gebe für uns kein „gottgegebenes Recht“ zu existieren, wenn man nicht irgendetwas Relevantes anbiete. „Unsere Industrie respektiert keine Tradition, nur Innovation. Und das bedeutet, dass man jeden Tag aufstehen und Dinge tun muss, die hoffentlich auch morgen noch relevant sind.“

In seinen zehn Jahren an der Spitze des Technologiekonzerns wurde der Wert der Microsoft-Aktie mehr als verzehnfacht. Das Unternehmen profitiert wie kaum ein Konzern sonst vom KI-Boom. Trotz des hohen Tempos, in dem sich KI derzeit entwickle, sei Geschwindigkeit für ihn „kein Ziel“, so Nadella. „Wir können weder die Märkte noch den technologischen Wandel kontrollieren, aber wir können eine Sache kontrollieren, nämlich nützliche Produkte zu schaffen, die eine breite Wirkung haben.“

Microsofts „Gesellschaftsvertrag“ beruhe darauf, Unternehmen produktiver werden zu lassen, den öffentlichen Sektor effizienter, die Bildung und das Gesundheitssystem besser. Nur wenn das gelinge, habe sein Unternehmen eine „Daseinsberechtigung“.

Befürchtungen der Wettbewerbshüter in Brüssel und Washington, Microsoft könnte schon bald die KI-Technologie dominieren, trat Nadella entgegen. Natürlich sei es „großartig“, dass Microsoft im 50. Jahr seines Bestehens „voraus“ sei, aber das sei „alles andere als selbstverständlich“. Es gebe harten Wettbewerb, gerade im Bereich der KI mehr unternehmerische Aktivitäten als bei den vergangenen Umbrüchen, der Ära des PC oder des Mobilfunks.


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Schweizer stimmen gegen Teilreform der Altersvorsorge

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Wahllokal in der Schweiz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBern (dts Nachrichtenagentur) – Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit gegen eine Teilreform der Altersvorsorge ausgesprochen. Laut einer ersten Hochrechnung des Instituts GfS Bern votierten am Sonntag nur 31 Prozent der Teilnehmer für und 69 Prozent gegen die entsprechende Vorlage.

Die geplante Reform der beruflichen Vorsorge sah unter anderem eine Senkung der gesetzlichen Mindestvorgaben für die Jahresrenten vor. Ziel war es, dass deutlich mehr Personen zusätzlich in der zweiten Säule der Altersvorsorge versichert sind. Die Reform hätte allerdings auch zur Folge gehabt, dass die Versicherten mehr bezahlen, aber weniger Rente erhalten. Bundesrat und Parlament hatten die BVG-Reform zur Annahme empfohlen, was unter anderem mit einer ausreichenden Finanzierung der Pensionskassenrenten begründet wurde. Gewerkschaften hatten das Referendum gegen das Gesetz ergriffen.

In einer weiteren Vorlage ging es am Sonntag um die sogenannte „Biodiversitäts-Initiative“: Laut ersten Hochrechnungen von GfS Bern verfehlte auch diese mit einer Zustimmung von nur 37 Prozent eine Mehrheit. Die Vorlage sah die Verankerung des Schutzes der Lebensgrundlagen in der Schweiz in der Verfassung vor. Unter anderem wurden dabei mehr Geld und Flächen für den Schutz von Pflanzen und Tieren gefordert. Bei Baugenehmigungen sollten Landschafts- und Ortsbild eine stärkere Berücksichtigung finden. Bundesrat und Parlament hatten bei dieser Initiative eine Ablehnung empfohlen.


Foto: Wahllokal in der Schweiz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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