Donnerstag, Januar 1, 2026
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WC-Star – langanhaltende Frische

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WC-STAR Setbild_WC-Star_Francesco La Pica_Ralf Dümmel_Michael Grundmann_Credit RTL Bernd Michael Maurer

WC-Star wird direkt im Spülkasten platziert und sorgt bei jeder Spülung für langanhaltende Frische und Hygiene, die schon im Spülkasten beginnt.

Umweltfreundliche Hygiene für jede Toilette leicht gemacht – das Start-up bietet mit seinem innovativen Spülkasten-Einhänger dem WC- Star eine echte Revolution für die Sauberkeit im WC. Co-Gründer Michael Grundmann erkannte das Problem, dass viele Menschen für ein hygienisch sauberes WC auf Einwegprodukte zurückgreifen, die jedoch eine enorme Menge an Plastikmüll produzieren. Als Handwerksmeister für Sanitär- und Heizungstechnik war es ihm ein Anliegen, eine umweltfreundlichere Alternative zu entwickeln.

Gemeinsam mit seinem Partner Francesco La Pica entstand der WC-Star: ein wiederverwendbarer Behälter, der im Spülkasten befestigt wird und immer wieder mit Hygiene- und Antikalktabs befüllt werden kann. Diese Kombination sorgt bei jedem Spülgang für Sauberkeit und Frische, ganz ohne Einweg-Plastik.

Mit dieser cleveren Lösung begeisterten Michael und Francesco in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Investor Ralf Dümmel und sicherten sich einen Deal mit ihm.

Clevere WC-Lösung für nachhaltige Hygiene: Mehrweg statt Einweg!

Als junges Start-up entwickeln Michael Grundmann und Francesco La Pica praktische Problemlöser für den Alltag. Ihr Fokus ist dabei klar definiert: Wiederverwendbarkeit.

„Mit dem WC-Star möchten wir herkömmliche WC-Einwegreiniger ersetzen und damit eine große Menge an Plastikmüll einsparen. Wir haben uns oft gefragt, wie viel Plastikmüll herkömmliche WC-Reiniger verursachen und wie sich das ändern ließe“, erklärt Michael Grundmann. „Unsere Lösung ist simpel, aber effektiv: Ein wiederverwendbarer Einhänger, der dauerhaft im Spülkasten bleibt und einfach mit neuen Steinen nachgefüllt wird.“

Der WC-Star Einhängebehälter löst Einwegprodukte ab, indem er dauerhaft in den Spülkasten gehängt und immer mit den im Set enthaltenen Hygiene- und Antikalksteinen befüllt wird. Mit dem WC-Star beginnt die Hygiene bereits im Spülkasten und er vereint die Funktionen des Antikalk- und Hygienesteins in einem Produkt – für ein hygienisch frisches WC mit jedem Spülgang!

Francesco La Pica ergänzt: „Mit Ralf Dümmel an unserer Seite können wir unsere Vision einer umweltfreundlicheren WC-Hygiene nun deutschlandweit vorantreiben. Sein Wissen und Netzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert.“

„Für mich ist der WC-Star ein echter Star, denn dieses Produkt ist einfach sensationell. Der WC-Star ist eine geniale Lösung für ein Problem, das viele Menschen tagtäglich im Haushalt haben. Kalkablagerungen, mangelnde Hygiene und zusätzlicher Plastikmüll gehören mit dieser Innovation der Vergangenheit an. Ich freue mich darauf, Michael und Francesco auf ihrem Weg zu unterstützen und die Toiletten in Deutschland mit WC-Star nachhaltiger zu machen. Also auf die Spülkästen, fertig, los…“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Das WC-Star Spülkasten-Hygiene-Set ist ab sofort unter www.wc-star.shop für 9,99€ erhältlich. Auch das praktische Nachfüll-Set kann direkt auf der Website bestellt werden.

Bild Setbild WC-Star Francesco La Pica Ralf Dümmel Michael Grundmann Credit RTL Bernd Michael Maurer

Quelle L & G Ideenwelt GmbH (in Gründung) / DS Unternehmungsgruppe

Briink erhält 3,85 Millionen Euro

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Briink Founder vlnr Samuel King Tomas van der Heijden (c)Tim Steppich

Briink erhält 3,85 Millionen Euro zur Unterstützung von ESG-Teams bei der Überprüfung und dem Benchmarking ihrer Nachhaltigkeitsdaten.

Briink Intelligence GmbH, ein Berliner KI-Startup, das ESG- und Nachhaltigkeitsteams unterstützt, gab heute eine Seed-Finanzierungsrunde über 3,85 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von EquityPitcher Ventures und 13books Capital gemeinsam geleitet, unter Beteiligung der bestehenden Investoren Merantix Capital und seed + speed Ventures sowie namhaften Angel-Investoren. Die neue Finanzierung stellt einen wichtigen Meilenstein für Briink dar, da das Unternehmen ein wichtiges, aber oft übersehenes Bedürfnis anspricht: die Nutzung von KI, um Nachhaltigkeitsexperten dabei zu helfen, umsetzbare Erkenntnisse aus den Datenbergen zu gewinnen, die die Zukunft unseres Planeten prägen werden, und gleichzeitig konsistente und überprüfbare Prüfpfade zu erstellen.

Briink entwickelt die weltweit ersten KI-Agenten, die speziell für ESG-Teams entwickelt wurden und deren Arbeitsabläufe beschleunigen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Datengenauigkeit und -qualität gewährleisten. Die neuen Finanzmittel werden für die Weiterentwicklung dieser spezialisierten KI-Tools verwendet, um menschliche Experten für die strategischen, hochwirkungsvollen Aufgaben freizuhalten, die für einen erfolgreichen Klimawandel erfüllt werden müssen.

Neue Vorschriften wie der europäische Green Deal zwingen die Unternehmen zu mehr Transparenz und stellen weitaus strengere Anforderungen an die Qualität der Daten zu Umweltauswirkungen. ESG (Environmental, Social, and Governance)-Teams stehen an vorderster Front dieser Bemühungen und arbeiten an der Erfassung, Verifizierung und Prüfung einer überwältigenden Menge von Informationen. Ab Januar 2025 müssen über 50 000 EU-Unternehmen schrittweise nachweisen, dass sie und ihre Lieferketten die Vorschriften einhalten. Eine Aufgabe, die von Tag zu Tag schwieriger wird, da sich die Anforderungen häufen und die herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung und -überprüfung einfach nicht mehr mithalten können.

An dieser Stelle kommt Briink ins Spiel. Mit über 40 Unternehmenskunden, darunter einige der weltweit größten Unternehmen, Fonds und Beratungsfirmen, beschleunigt Briink den Benchmarking- und Verifizierungsprozess für ESG-Daten, indem es domänenspezifische KI und LLMs einsetzt und so sicherstellt, dass die Daten genau und umfassend sind und mit den regulatorischen Standards übereinstimmen. Stellen Sie sich Briink als KI-gestützten Assistenten für Nachhaltigkeitsteams vor, die die Zukunft gestalten. Das Ergebnis sind nicht nur schnellere Arbeitsabläufe, sondern auch bessere Daten – d. h. ESG-Daten, die genau, konsistent, vergleichbar und weniger anfällig für falsche Darstellungen und Verzerrungen sind – was für eine fundierte Entscheidungsfindung und die Förderung echter Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit unerlässlich ist.

„ESG-Experten stehen vor einer entscheidenden Herausforderung: die Prüfung und Verifizierung riesiger Datenmengen in einer Landschaft, die immer noch von Undurchsichtigkeit und Greenwashing geprägt ist“, so Tomas van der Heijden, Mitbegründer und CEO von Briink. „Qualitativ hochwertige, geprüfte ESG-Daten sind für den Klimawandel unerlässlich, aber manuelle Prozesse und fragmentierte Standards beeinträchtigen oft die Genauigkeit. In einem Bereich, in dem Präzision der Schlüssel zur Aufrechterhaltung des Vertrauens ist, erreicht die domänenspezifische KI von Briink eine Genauigkeit von über 90% bei ESG-Daten – weit mehr als generische Lösungen wie ChatGPT. Dies gewährleistet verlässliche Erkenntnisse und hilft Unternehmen, Greenwashing zu bekämpfen und gleichzeitig den Fortschritt in Richtung echter Nachhaltigkeit zu beschleunigen.“

Spencer Lake, Partner bei 13books Capital, sagt: „Auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft brauchen wir zweifellos konstruktiv-kreative KI-Plattformen wie Briink, um greifbare Auswirkungen zu erzielen. Für Fonds, Unternehmen und ihre Lieferketten ist Briink die beste Lösung, um Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass sie mit der wachsenden Anzahl an ESG-Vorschriften konform bleiben. Wir freuen uns sehr, Sam, Tomas und das Team dabei zu unterstützen, auf diesem wichtigen Weg weiterhin etwas zu bewirken.

Bild Briink Founder vlnr Samuel King Tomas van der Heijden (c)Tim Steppich

Quelle: Maschmeyer Group MM Support GmbH

Der Traum vom Eigenheim

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familie Jan Moritz Becker

So wird der Hauskauf für Durchschnittsfamilien wieder realistisch

Der Traum vom Eigenheim ist für viele Familien in Deutschland in weite Ferne gerückt. Die steigenden Zinsen, teure Bauvorschriften und explodierende Nebenkosten machen es immer schwieriger, ein Einfamilienhaus zu finanzieren. Aber was genau muss passieren, damit eine durchschnittliche Familie, bestehend aus zwei Elternteilen und einem Kind, mit einem Haushaltseinkommen von rund 4000 Euro netto sich diesen Traum wieder leisten kann?

Der finanzielle Spielraum einer durchschnittlichen Familie

Eine Familie mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von 4000 Euro netto hat eine klare Vorstellung davon, was sie sich leisten kann. Banken setzen für solche Familien oft eine Lebenshaltungskostenpauschale an, die für das Paar und das Kind etwa 1700 Euro beträgt. Damit bleiben rund 2300 Euro übrig, von denen jedoch weitere Kosten wie für Autos und Versicherungen abgezogen werden müssen. Nach Abzug aller festen Kosten bleibt ein Budget von etwa 1750 Euro monatlich für die Finanzierung des Hauses. Dies beinhaltet nicht nur die Kreditrate, sondern auch Nebenkosten wie Heizung, Strom und Müllgebühren.

Belastung durch hohe Zinsen

Bei den aktuellen Zinssätzen von etwa 4 Prozent und einer Tilgung von 1,5 Prozent ergibt sich eine monatliche Belastung von 5,5 Prozent des Kredits. Auf Basis des verfügbaren Budgets von 1750 Euro monatlich könnte die Familie sich derzeit einen Kaufpreis von etwa 380.000 Euro leisten. In vielen Regionen Deutschlands, insbesondere in Großstädten und deren Einzugsgebieten, reicht das nicht aus, um ein Neubau-Reihenhaus zu kaufen. Immobilienpreise von 500.000 bis 600.000 Euro sind in diesen Gegenden keine Seltenheit. Daher ist eine Rückkehr zu niedrigeren Zinssätzen entscheidend, um den Hauskauf wieder für durchschnittliche Familien zu ermöglichen.

Zinsrückgang als Hoffnungsschimmer

Sollte der Zinssatz auf 3 Prozent sinken, könnte die Belastung für Familien deutlich geringer ausfallen. Bei einer Annuität von 4,5 Prozent und einem gleichbleibenden Haushaltsbudget von 1750 Euro im Monat könnte der Finanzierungsrahmen auf 466.000 Euro ansteigen. Das würde bedeuten, dass auch Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen wieder die Möglichkeit hätten, in vielen Regionen ein Haus zu erwerben – zumindest in den etwas günstigeren B-Lagen außerhalb der Stadtzentren.

Der Einfluss politischer Entscheidungen

Neben den Zinsen spielen auch politische Entscheidungen eine zentrale Rolle. Ein wichtiger Faktor ist das Gebäudeenergiegesetz, das die verpflichtende Nutzung von Wärmepumpen und anderen umweltfreundlichen Heizsystemen vorsieht. Solche Vorgaben können den Hausbau erheblich verteuern und die Dauer des Bauprozesses verlängern, da es derzeit an Material und Fachkräften mangelt. Wenn diese Anforderungen gelockert oder zumindest aufgeschoben würden, könnten die Baukosten sinken und der Erwerb eines Eigenheims wieder erschwinglicher werden.

Die Bedeutung der Nebenkosten

Nicht nur die Baukosten, sondern auch die laufenden Nebenkosten stellen eine Belastung für Familien dar. Deutschland führt die Liste der Länder mit den höchsten Strompreisen weltweit an. Sollte es der Politik gelingen, die Strompreise zu senken oder zumindest zu stabilisieren, könnte dies eine erhebliche Entlastung für Hauskäufer bedeuten. Auch steigende Heizkosten und Sozialabgaben belasten das Budget vieler Familien zusätzlich. Um den Hauskauf wieder attraktiver zu machen, sollten diese Kostenfaktoren stabil bleiben oder, im besten Fall, sogar sinken.

Fazit

Damit sich die Durchschnittsfamilie wieder ein Einfamilienhaus leisten kann, müssen jedoch nicht nur die bereits erwähnten Parameter wie Zinsen, Bauvorschriften und Nebenkosten beachtet werden. Ein weiterer, oft übersehener Aspekt ist die Verfügbarkeit von Bauland. In vielen gefragten Regionen sind Grundstücke entweder kaum noch verfügbar oder enorm teuer. Eine staatliche Förderung oder Lockerung von Baurechtsvorschriften könnte dazu beitragen, dass mehr erschwingliches Bauland auf den Markt kommt.

Zudem könnten innovative Wohnkonzepte wie Reihenhäuser oder Modulbauten, die weniger Platz und Ressourcen benötigen, eine interessante Alternative darstellen. Solche Konzepte könnten vor allem in städtischen Randgebieten oder ländlichen Regionen mehr Familien die Möglichkeit bieten, Wohneigentum zu erwerben. Darüber hinaus wäre es hilfreich, wenn staatliche Förderprogramme, wie das Baukindergeld oder andere steuerliche Anreize, reaktiviert oder erweitert würden, um Familien bei der Finanzierung eines Eigenheims zu unterstützen.

Damit diese Faktoren langfristig greifen, braucht es jedoch einen kontinuierlichen Dialog zwischen Politik, Bauwirtschaft und Finanzsektor.

Autor
Jan Moritz Becker ist Immobilieninvestor, Gutachter und Geschäftsführer der Cashflow Quartier – Real Estate GmbH. Er verhilft Unternehmern sowie Privatpersonen dazu, Immobilien ohne Eigenkapital zu kaufen und finanzielle Freiheit zu erlangen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Generalbundesanwalt: Chinesin wegen Spionageverdacht festgenommen

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Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat am Montag eine chinesische Staatsangehörige wegen Spionageverdacht festnehmen lassen. Medienberichten zufolge soll ein Zusammenhang mit der Festnahme eines Mitarbeiters des ehemaligen AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, bestehen.

Die Chinesin wurde in Leipzig auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 27. September von Beamten des mit den Ermittlungen beauftragten Bundeskriminalamts gefasst, teilte der Generalbundesanwalt mit. Zudem seien ihre Wohnung und ihr Arbeitsplatz durchsucht worden. Die beschuldigte Chinesin wurde demnach am Montag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihr den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Die Beschuldigte sei der geheimdienstlichen Agententätigkeit für einen chinesischen Geheimdienst dringend verdächtig, hieß es. Laut Haftbefehl soll die Chinesin für ein Unternehmen gearbeitet haben, das Dienstleistungen im Bereich Logistik unter anderem am Flughafen Leipzig/Halle erbringt. In der Zeit von Mitte August 2023 bis Mitte Februar 2024 soll sie einem mutmaßlichen Mitarbeiter eines chinesischen Geheimdienstes wiederholt Informationen zu Flügen, Fracht und Passagieren des Flughafens übermittelt haben, hieß es im Haftbefehl weiter. Dies soll insbesondere Informationen über den Transport von Rüstungsgütern sowie Personen mit Verbindungen zu einem deutschen Rüstungsunternehmen umfasst haben. Medienberichten zufolge soll es sich bei dem mutmaßlichen Spion um einen ehemaligen Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah handeln.

Im April war ein deutscher Staatsangehöriger von Beamten des Landeskriminalamts Sachsen in Dresden vorläufig festgenommen und seine Wohnungen durchsucht worden. Ihm war von den Behörden „Agententätigkeit für einen ausländischen Geheimdienst in einem besonders schweren Fall“ zur Last gelegt worden. Er soll Mitarbeiter eines chinesischen Geheimdienstes sein und seit dem Jahr 2019 für ein deutsches Mitglied des Europäischen Parlaments tätig gewesen sein, so der Generalbundesanwlt. Im Januar 2024 soll der Beschuldigte demnach wiederholt Informationen über Verhandlungen und Entscheidungen im Europäischen Parlament an seinen nachrichtendienstlichen Auftraggeber weitergegeben haben. Zudem soll er für den Nachrichtendienst chinesische Oppositionelle in Deutschland ausgespäht haben, hieß es im Haftbefehl.


Foto: Generalbundesanwalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Inflation im Euroraum geht weiter zurück

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Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die jährliche Inflation im Euroraum ist im September auf voraussichtlich 1,8 Prozent gesunken, nach 2,2 Prozent im August. Das geht aus einer von Eurostat am Dienstag veröffentlichten Schnellschätzung hervor.

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass Dienstleistungen im September die höchste jährliche Rate aufweisen, mit 4,0 Prozent gegenüber 4,1 Prozent im August, gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (2,4 Prozent, gegenüber 2,3 Prozent im August), Industriegütern ohne Energie (0,4 Prozent, unverändert gegenüber August) und Energie (-6,0 Prozent, gegenüber -3,0 Prozent im August).

Die sogenannte „Kernrate“, also die Inflation ohne Nahrungsmittel und Energie, sank von 2,8 Prozent im August auf 2,7 Prozent im September. Diese „Kernrate“ wird von der EZB ganz besonders in den Blick genommen in Bezug auf ihr Ziel, eine Teuerung von zwei Prozent zu erreichen.


Foto: Käseregal im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax legt wieder zu – Anleger schauen auf Weltmarkt

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat nach der „Verschnaufpause“ vom Montag am Dienstag wieder zugelegt und damit erneut an den erst am Freitag markierten Allzeithochs gekratzt. Kurz nach 9:30 Uhr stand der Index bei 19.420 Punkten und damit 0,3 Prozent über Vortagesschluss.

Die Rally sei angesichts immer noch schlechter Wirtschaftsdaten und einer drohenden Rezession in Deutschland „schon fast unheimlich“, sagte Jochen Stanzl von CMC Markets am Morgen. Der Fokus der Investoren sei aber streng auf den Weltmarkt gerichtet, wo sich das Umfeld deutlich aufhelle. „Aktien sind dies- und jenseits des Atlantiks in Rekordlaune, weil China beherzt eingreift, um der eigenen Wirtschaft zu neuem Wachstum zu verhelfen“, sagte Stanzl.

„Außerdem sinken die Leitzinsen und die Notenbanken haben erkannt, dass sie etwas gegen die Wachstumsschwäche in der Eurozone und in der US-Wirtschaft tun müssen. Da sich gerade keine weiteren, auf eine deutliche Abkühlung des Wachstums hindeutenden Daten zeigen, sehen sich Anleger auf der Käuferseite richtig positioniert.“

Passend zum Präsidentschaftszyklus entwickeln sich die Industriewerte im Dow Jones derzeit besser als die Technologieaktien im Nasdaq, der zurückbleibt. Im Dax legte Covestro am Morgen mit über 3,5 Prozent am kräftigsten zu, nachdem sich das Unternehmen mit dem Kunststoffhersteller Adnoc auf eine Übernahme geeinigt hatte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1119 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8994 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Kühnert sieht zu wenig Beweise für AfD-Verbotsverfahren

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert unterstützt nicht den aktuell diskutierten Antrag auf ein Verbot der AfD, für den sich Bundestagsabgeordnete verschiedener Fraktionen gefunden haben.

Aus seiner Sicht gebe es derzeit nicht genug Beweise für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD, sagte Kühnert in der ntv-Sendung „Beisenherz“. Damit sei ein Verbotsverfahren zu riskant.

Der Generalsekretär sagte: „Bei einem Verbot einer Partei geht es nicht darum, ob der Abgeordnete Kühnert die ablehnt oder für faschistoid hält, sondern ob Gerichten am Ende Beweise vorgelegt werden können, bei denen die sagen, das ist klar gegen die Verfassung gerichtet und deshalb sollten die verboten werden. Mir liegen solche Erkenntnisse im Moment nicht vor. Und daher würde ich sagen: Vorsicht an der Bahnsteigkante.“

Angesprochen auf die schwachen Umfragewerte für die SPD und für Bundeskanzler Scholz sagte Kühnert, dass seine Partei in den nächsten wenigen Monaten zu einem „überzeugenden Gesamtbild“ finden müsse. „Stand heute haben wir diese Aufstellung so nicht“, stellte Kühnert fest. Bundeskanzler, Parteivorstand und Fraktion müssten „in Vorleistung gehen und einen anderen, selbstbewussteren und zukunftsgewandteren Auftritt hinlegen, als wir das heute gerade machen.“ Nur so könnten Mitglieder begeistert und Wähler für die SPD gewonnen werden.


Foto: Kevin Kühnert (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Israel bestätigt Einsatz von Bodentruppen im Libanon

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Jerusalem/Beirut (dts Nachrichtenagentur) – Israel hat den Einsatz von Bodentruppen im Libanon bestätigt. Im Grenzgebiet des südlichen Libanons seien „begrenzte, lokale und gezielte“ Angriffe von Truppen auf Einrichtungen der Hisbollah begonnen worden, teilte die israelische Armee in der Nacht mit.

Es ist der erste Einsatz von Bodenoperation der israelischen Streitkräfte im Libanon seit dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006. Die entsprechenden Ziele seien in Orten nahe der Grenze und stellten eine Gefahr für Israel dar, hieß es zur Begründung weiter.

Die Armee habe sich seit Monaten auf diesen Einsatz vorbereitet. Die Bodentruppen würden durch die Luftstreitkräfte und Artillerie unterstützt. Israel werde „alles notwendige“ tun, um die Bürger zu schützen und damit die Einwohner im Norden des Landes wieder in ihre Häuser zurückkehren könnten, hieß es in der Erklärung der israelischen Armee.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Baerbock kritisiert eigene Partei

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem schlechten Abschneiden der Grünen bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg übt Außenministerin Annalena Baerbock Kritik an der eigenen Partei.

„In diesen Krisenzeiten werden gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderung eher als Verunsicherung wahrgenommen – und eben nicht als Fortschritt“, sagte Baerbock dem „Stern“. Jenseits des Klimaschutzes hätten es die Grünen „offensichtlich nicht geschafft, deutlich zu machen, dass die Grünen auch auf anderen Feldern für Sicherheit stehen: für soziale aber auch für innere Sicherheit.“

Dies gelte insbesondere für einen Bereich: „Dem Thema Flucht und Migration haben wir uns in den letzten Wahlkämpfen nicht offen genug gestellt, obwohl hier genau das Gleiche gilt: Innere Sicherheit und ein modernes Einwanderungsland sind kein Gegensatz, sondern zwei Seiten derselben Medaille“, so Baerbock: „Humanität braucht Ordnung.“ Menschen, die keinen Anspruch auf Schutz haben müssten schnell und möglichst an der europäischen Außengrenze zurückgeführt werden, forderte Baerbock: „Zugleich müssen diejenigen, die Schutz brauchen oder als Fachkräfte kommen, viel schneller integriert werden.“


Foto: Annalena Baerbock (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"Nordsee" spürt kaum Interesse an nachhaltig gefangenem Fisch

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Bremerhaven (dts Nachrichtenagentur) – Nachhaltig gefangener oder gezüchteter Fisch ist nach Ansicht des Geschäftsführers der Restaurantkette Nordsee kein Verkaufsargument.

„Es mag den gesellschaftlichen Anspruch nach nachhaltig gefangenem oder gezüchtetem Fisch geben, aber im täglichen Geschäft ist das nur selten ein Thema“, sagte Nordsee-Chef Kai Bordel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Zertifizierung eines einzelnen Fischs sei für den Gast offenbar nicht besonders wichtig, so Bordel weiter.

Die Schnellrestaurantkette Nordsee hat deutschlandweit mehr als 300 Filialen. Unternehmensangaben zufolge habe Nordsee Fisch mit unterschiedlichen Zertifizierungen im Angebot. „Das ist uns wichtig“, sagte der Geschäftsführer. Umweltverbände und auch Fischereiexperten warnen schon seit Längerem vor einer Überfischung der Welttmeere. Generell könne man als Verbraucher aber noch guten Gewisses Fisch essen. „Davon bin ich fest überzeugt. Ohnehin halten Verbraucher das Essen von Fisch für gesünder als das Essen von Fleisch“, so Bordel. Nordsee sei es wichtig, die Themen Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein nach außen zu tragen. „Deswegen haben wir ja auch entsprechende Zertifizierungen für den Fisch, der bei uns verkauft wird.“


Foto: Nordsee (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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