Donnerstag, Januar 1, 2026
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Hofreiter rügt Demo der Friedensbewegung und Stegner-Teilnahme

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter hat die geplante Rede des SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Stegner auf einer Demo der Friedensbewegung an diesem Donnerstag in Berlin scharf kritisiert. „Jeder, der auf dieser Demo spricht, muss sich darüber im Klaren sein – unabhängig davon, was er sagt – dass sein Beitrag als Unterstützung für den Kriegsverbrecher interpretiert wird“, sagte Hofreiter dem „Spiegel“.

Mit der Kundgebung erreiche man „keinen Frieden, sondern das glatte Gegenteil“. Der russische Präsident Wladimir Putin fühle sich dadurch ermutigt, in der Ukraine weiterzumachen und weitere Länder zu überfallen.

Der Grünen-Politiker erklärte weiter, viele Menschen gingen in dem Glauben zu der Demonstration, etwas für Frieden zu tun. „Von den Verantwortlichen und Sprechern erwarte ich jedoch mehr politisches Verständnis“, sagte Hofreiter. Deswegen könne er „nicht verstehen, dass sich Ralf Stegner – dem ich abnehme, dass er sich wirklich wünscht, dass der Krieg bald beendet ist – so unverantwortlich verhält“.

Hofreiter, der bei den Grünen zu den Parteilinken gezählt wird, ist Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gehört er zu den vehementesten Befürwortern von deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine.

Bei der Kundgebung am 3. Oktober sollen sowohl Stegner als auch BSW-Chefin Sahra Wagenknecht sprechen. Jüngst hatte Stegner im „Spiegel“ seinen Auftritt verteidigt: „Wenn Sozialdemokraten Veranstaltungen meiden, nur weil Frau Wagenknecht auch da ist, haben wir ein Problem.“ Ihm gehe es darum, zu sagen, was sozialdemokratische Friedenspolitik sei.


Foto: Ralf Stegner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax lässt nach – Angst vor Eskalation im Nahen Osten

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.213 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

„Als die Nachricht über die Ticker lief, der Iran bereite unmittelbar einen Angriff auf Israel vor, wurde aus der Konsolidierung des Dax am Nachmittag ganz plötzlich ein Rutsch um mehr als 300 Punkte“, kommentiere Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Damit könnte die gestern eingelegte Pause die berühmte Ruhe vor dem Sturm gewesen sein.“

Auch der Taifun, der derzeit Kurs auf die Insel Taiwan nimmt, dem Herz der weltweiten Chipproduktion, sorge bei vielen Anlegern für den Drang nach Gewinnmitnahmen. „Die ersten Unterstützungen im Dax haben dem Rutsch zunächst nicht standgehalten, so dass durchaus noch eine weitere Korrekturschleife droht“, so Oldenburger.

Geldpolitisch hätten zudem die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zum Tempo möglicher Zinssenkungen in den USA gebremst. „Unmissverständlich bestätigte er gestern zwar weitere Schritte im Laufe der kommenden Monate, das Tempo aber dürfte dabei nicht so hoch sein, wie die große Senkung von vor zwei Wochen impliziere“, sagte der Marktanalyst.

Profitieren konnten insbesondere die Aktien des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Sie standen bis kurz vor Handelsschluss an der Spitze der Kursliste. Das Dax-Schlusslicht bildeten die Papiere von Halbleiterhersteller Infineon.

Angesichts der höheren Bedrohungslage im Nahen Osten stieg der Ölpreis stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,65 US-Dollar, das waren 4,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Auch der Gaspreis legte zu: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im November kostete 39 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1066 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9037 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Wadephul kritisiert Baerbock-Vorstoß für Gaza-Schutztruppe

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Johann Wadephul (CDU), hat den Vorstoß von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) für eine deutsche Beteiligung an einer möglichen Gaza-Schutztruppe scharf kritisiert. Es sei völlig unklar, „unter welcher Beobachtung eine derartige Schutztruppe tätig werden soll“, sagte der CDU-Politiker dem TV-Sender „Welt“. Für einen solchen Einsatz bedürfe es eines Beschlusses des UN-Sicherheitsrates

Der Vorstoß sorge „für mehr Irritation als für Klarheit“, so Wadephul. Außerdem hätte Baerbock für sehr viel Verwirrung gesorgt, „indem sie den Angriff gegen die Hisbollah in keinster Weise als sicherheitsdienlich für Israel dargestellt hat“. Das Gegenteil sei der Fall: Diese Terrororganisation, ebenso wie die Hamas, gefährde die Sicherheit Israels.

Baerbock müsse „klarstellen, dass wir Israel in jeder Hinsicht unterstützen“, sagte der CDU-Politiker. „Es ist Konsens in Deutschland, dass das Existenzrecht Israels und seine Sicherheit Teil unserer Staatsräson sind. In dieser Richtung hat sich Frau Baerbock in letzter Zeit nicht geäußert.“


Foto: Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Buschmann erwartet weitere Aktivitäten ausländischer Agenten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Festnahme einer chinesischen Staatsbürgerin in Leipzig wegen Spionageverdachts hat Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vor weiteren Ausspähversuchen ausländischer Geheimdienste in Deutschland gewarnt. „Die Festnahme einer mutmaßlichen chinesischen Spionin in Leipzig führt uns erneut vor Augen: Ausländische Geheimdienste haben Deutschland längst ins Visier genommen“, sagte Buschmann der „Bild“ (Mittwochausgabe). „Das gilt gerade für Geheimdienste aus Staaten, mit denen wir in einer systemischen Rivalität stehen.“

Die Festnahme zeige aber zugleich, dass Sicherheitsbehörden schlagkräftig und auf der Hut seien, so der Justizminister. Buschmann dankte zugleich allen Ermittlern, „die diese Operation zum Erfolg geführt haben.“

Die Bundesanwaltschaft hatte am Montag eine chinesische Staatsangehörige wegen Spionageverdacht festnehmen lassen. Medienberichten zufolge soll ein Zusammenhang mit der Festnahme eines Mitarbeiters des ehemaligen AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, bestehen.

Die Chinesin wurde in Leipzig auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 27. September von Beamten des mit den Ermittlungen beauftragten Bundeskriminalamts gefasst, wie der Generalbundesanwalt mitteilte. Die Beschuldigte sei der geheimdienstlichen Agententätigkeit für einen chinesischen Geheimdienst dringend verdächtig, hieß es. Laut Haftbefehl soll sie einem mutmaßlichen Mitarbeiter eines chinesischen Geheimdienstes wiederholt Informationen zu Flügen, Fracht und Passagieren des Flughafens Halle/Leipzig übermittelt haben. Dies soll insbesondere Informationen über den Transport von Rüstungsgütern sowie Personen mit Verbindungen zu einem deutschen Rüstungsunternehmen umfasst haben. Medienberichten zufolge soll es sich bei dem mutmaßlichen Spion um einen ehemaligen Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah handeln.


Foto: Marco Buschmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit glaubt an Fortbestand der Ampel bis zur Bundestagswahl 2025

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 60 Prozent der Bundesbürger glauben, dass die „Ampel“-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Sender RTL und ntv hervor.

23 Prozent der Befragten glauben, dass die Koalition im Laufe des nächsten Jahres auseinanderbrechen wird. Sieben Prozent erwarten, dass die Regierung noch vor Weihnachten auseinanderbrechen wird.

Die Mehrheit der Bundesbürger (54 Prozent) sind gegen vorgezogene Neuwahlen zum Deutschen Bundestag. 41 Prozent sind dagegen.

Unabhängig von ihrer Bewertung der derzeitigen „Ampel“-Koalition fänden es 44 Prozent der Bundesbürger grundsätzlich gut, wenn die Grünen auch in Zukunft auf Bundesebene in der Regierung vertreten wären. 52 Prozent sind generell gegen eine weitere Regierungsbeteiligung der Grünen im Bund.

Mehrheitlich gut fänden eine künftige Regierungsbeteiligung der Grünen auf Bundesebene neben den Anhängern der Grünen die Anhänger der SPD. Von den Ostdeutschen sowie von den Anhängern der FDP, der CDU/CSU und des BSW lehnen jeweils über 60 Prozent, von den AfD-Anhängern über 90 Prozent eine Regierungsbeteiligung der Grünen im Bund in der Zukunft ab.

Für die Erhebung hat Forsa am 27. und 30. September insgesamt 1.007 Bundesbürger befragt.


Foto: Ampel-Minister (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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G7 wollen "Kosten für Russlands unrechtmäßigen Krieg" steigern

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die G7-Außenminister wollen die Kosten für Russland im Ukrainekrieg steigen. „Wir bleiben in unserer politischen, militärischen, finanziellen, wirtschaftlichen und humanitären Unterstützung für die Ukraine und ihre rechtmäßige Verteidigung gegen Russlands umfassende Invasion ebenso unerschütterlich wie in unserem Bekenntnis dazu, die Kosten für Russlands unrechtmäßigen Krieg weiter in die Höhe zu treiben“, schreiben die Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung.

Man wolle so „dazu beitragen, die geeigneten Voraussetzungen für einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden im Einklang mit den Grundsätzen der VN-Charta zu schaffen“. Die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Japans, Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika nannten als Ziel, die „uneingeschränkte Achtung der regelbasierten internationalen Ordnung wiederherzustellen“.

Der Angriffskrieg könne sofort enden, wenn Russland seine Streitkräfte „unverzüglich, vollständig und bedingungslos aus dem gesamten ukrainischen Hoheitsgebiet hinter seine international anerkannten Grenzen zurückzieht, seine Ansprüche auf die Annexion der Gebiete Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja sowie der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol zurücknimmt und die souveränen Rechte der Ukraine als unabhängige Nation achtet“, so die Außenminister bedeutender westlicher Industriestaaten.


Foto: Protest vor der russischen Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

ecoplanet gewinnt European Pitch Contest

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ecoplanet wird auf der Hauptbühne der Bits & Pretzels als Sieger ausgezeichnet

European Pitch Contest 2024 – ecoplanet wird auf der Hauptbühne der Bits & Pretzels als Sieger ausgezeichnet

Der European Pitch Contest 2024, einer der wichtigsten europäischen Startup-Wettbewerbe, hat einen Gewinner. Auf der Main Stage des renommierten Startup-Festivals Bits & Pretzels triumphierte das Münchener Unternehmen und sicherte sich den begehrten Titel des European Pitch Champion. „Mit zahlreichen Bewerbungen aus über 30 Ländern war die Teilnahme internationaler als je zuvor” verkündet Andy Bruckschloegl, Co-Founder der Bits & Pretzels. ecoplanet setze sich vor der renommierten Jury, darunter Andreas Etten, Founding Partner bei der 10x Group und Tina Dreimann, Founder und Managing Director von better ventures, gegen eine hochklassige, internationale Konkurrenz durch.

63 Startups – eine goldene Brezel

Der European Pitch Contest hat sich als Sprungbrett für die vielversprechendsten Startups Europas etabliert. Bewerberinnen und Bewerber aus 30 Ländern traten in drei spannenden Wettbewerbsphasen gegeneinander an, um sich die begehrte goldene Brezel zu sichern. Eine hochkarätige Jury aus internationalen Investor*innen wählte im Vorfeld die 63 innovativsten Startups aus, die ihre Geschäftsmodelle live präsentieren durften. Der Wettbewerb erreichte seinen glanzvollen Höhepunkt mit der feierlichen Siegerehrung auf der Bits & Pretzels Hauptbühne. Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr: Im Finale war nur eine einzige Slide zur visuellen Unterstützung erlaubt – es zählten vor allem die Inhalte und die Überzeugungskraft der Gründer*innen.

Der Weg zum Sieg: Drei Phasen bis zum Titel des European Pitch Champion

In den thematisch sortierten Vorrunden hatten die Startups drei Minuten Zeit, um ihre Ideen in einem prägnanten Pitch zu präsentieren, gefolgt von einer kurzen Fragerunde der Jury. „Nur die überzeugendsten Teams zogen in die Playoffs ein, wo sie sich in spannenden Duellen um den Einzug ins große Finale behaupten mussten”, erklärt Bernd Storm van’s Gravesande, ebenfalls Co-Founder des Startup-Festivals. Auf der beeindruckenden Main Stage der Bits & Pretzels, auf der bereits inspirierende Speaker wie Michelle und Barack Obama, Jessica Alba oder auch Arnold Schwarzenegger auftraten, fand der Wettbewerb seinen Höhepunkt in einem packenden Finale. Die internationalen Top-Startups traten ein letztes Mal vor die hochkarätige Jury, die nach intensiver Beratung den Sieger kürte: ecoplanet, eine B2B Energy Software, wurde zum European Pitch Champion 2024.

ecoplanet: Der European Pitch Champion 2024

Statt der ursprünglich geplanten drei Finalist*innen zogen durch den Einsatz einer Wildcard der Jury vier vielversprechende Startups ins Finale ein: Clearly, ecoLocked, ecoplanet und Futurail. Maximilian Dekorsy, Gründer von ecoplanet, setzte sich als Sieger durch: „Es ist eine unglaubliche Ehre, diesen Titel zu gewinnen. Der European Pitch Contest auf der Bits & Pretzels war eine riesige Herausforderung, aber auch eine einmalige Gelegenheit. Uns war es insbesondere wichtig, eine möglichst große Anzahl an Personen für unser Thema und unser Unternehmen zu sensibilisieren – das haben wir geschafft!“, erklärt er stolz hinter der Bühne. ecoplanet ist ein in München ansässiges B2B-Energie-SaaS-Unternehmen mit über 35 Mitarbeitenden. Derzeit betreut es mehr als 2.000 Standorte und verwaltet dabei einen Gesamtenergieverbrauch von über 1,5 TWh. Gegründet im Jahr 2022, hat ecoplanet zahlreiche Investoren angezogen, darunter HV Capital und mehrere Business Angels.

Felix Haas, dritter im Bunde des Gründertrios der Bits & Pretzels, fasst zusammen: „Der European Pitch Contest 2024 hat erneut gezeigt, dass Europa voller Innovationen steckt. Die Qualität der präsentierten Geschäftsideen ist beeindruckend und wir freuen uns, ecoplanet als Sieger auszeichnen zu dürfen. Der heutige Tag hat einmal mehr bewiesen, dass der Wettbewerb eine wichtige Plattform darstellt, um europäischen Gründerinnen und Gründern eine Bühne zu geben und Talente zu fördern.“

Bild European Pitch Contest 2024 Sieger ecoplanet (c) Bits & Pretzels

Quelle PIABO Communications

Ex-Bundesrichter hält Sachsens Wahlrecht für verfassungswidrig

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Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Klaus Rennert, hält das sächsische Landtagswahlrecht für verfassungswidrig. Insbesondere die Grundmandatsklausel, die Parteien mit zwei oder mehr Direktmandaten von der Fünfprozenthürde freistellt, verstoße gegen den Grundsatz der Gleichheit der Wahl, schreibt Rennert in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) anlässlich der Konstituierung des Landtags. „Wäre sie als verfassungswidrig außer Anwendung gelassen worden, so hätten den Listenbewerbern der Linkspartei keine Sitze zugeteilt werden dürfen.“

Zum anderen sei es seiner Ansicht nach nicht tragbar, das Mandat des gewählten Direktbewerbers der Freien Wähler mit einem Listenbewerber seiner Partei nachzubesetzen, sollte dieser auf sein Mandat verzichten. Die entsprechende Regelung im sächsischen Landtagswahlrecht stelle eine Durchbrechung der Fünfprozentklausel dar, für die jede Rechtfertigung fehle.

Nachrücken könne allenfalls ein Ersatzbewerber, der seinen Mandatsanspruch ebenfalls der Direktwahl (Erststimmenwahl) in demselben Wahlkreis verdankt. Rennert schlägt deshalb vor, dass jeder Wahlkreisbewerber bei der Landtagswahl mit einem Ersatzbewerber antritt, ähnlich dem „running mate“ (Vizekandidat) bei der US-Präsidentenwahl.

Zweifel an der Verfassungsmäßgikeit des sächsischen Wahlrechts wurden von Experten zuletzt auch hinsichtlich der Deckelung der Ausgleichsmandate geäußert. In Sachsen, wie auch in Brandenburg, darf die Zahl der Ausgleichsmandate die Zahl der Überhangmandate nicht übersteigen. Dadurch kann die proportionale Sitzzuteilung nach den Zweitstimmen deutlich verzerrt werden.


Foto: Sächsischer Landtag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie wahrscheinlich ist eine Rezession wirklich?

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rezession marc büttel

Obwohl die US-Zentralbank (Fed) vor einigen Tagen den Leitzins um 50 Basispunkte gesenkt hat, bleibt die Rezessionsangst bestehen. Grund dafür sind vereinzelt enttäuschende Wirtschaftsdaten sowie eine sich vorsichtig eintrübende Wirtschaftsstimmung. Dies ist für die Unsicherheit bei vielen Menschen verantwortlich. Doch wie wahrscheinlich ist eine Rezession wirklich? Chefanalyst von The Investment Club, Marc Büttel, weiß die Antwort darauf. Er kennt die Märkte und gibt eine Einschätzung, ob wir uns wirklich auf eine Rezession einstellen sollten oder ob die Sorgen unbegründet sind.

Aktuelle Marktlage: Positive Signale trotz Abkühlung

Aktuell zeigt der US-Aktienmarkt trotz der allgemeinen Unsicherheit weiterhin positive Entwicklungen. Der S&P 500 ist im bisherigen Jahr um 20 % gestiegen, während der NASDAQ 100 ein Plus von 19 % verzeichnet​. Trotz der üblichen saisonalen Volatilität im September und Oktober, die durch Unsicherheiten im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen verstärkt wird, bleibt das Marktumfeld stabil.

Wesentliche Faktoren, die für eine Fortsetzung des Aufschwungs sprechen, sind:

Die Inflation ist weiter rückläufig und bereits von 9,1 % auf 2,6 % gefallen.
Die Federal Reserve (Fed) hat die Zinssätze gesenkt, was den Konsum und die Unternehmensausgaben unterstützt.
Das Wirtschaftswachstum kühlt sich ab, ohne jedoch bisher in eine Rezession abzugleiten – ein klassisches Soft Landing​.
Die Wirtschaftslage bleibt also trotz der Volatilität stabil, die durch Faktoren wie geopolitische Spannungen und Inflationssorgen ausgelöst wird. Es wird erwartet, dass sich die Inflation weiter beruhigt und die Unternehmen ihre robusten Gewinne auch bis Ende des Jahres fortsetzen können.

Soft Landing statt Rezession: Abkühlung in gesundem Rahmen

Die Fed hat im Jahr 2024 mit Zinssenkungen begonnen, nachdem sie in den letzten Jahren die Zinsen drastisch angehoben hatte, um die Inflation zu kontrollieren. Dies wird allgemein als Schritt hin zu einem Soft Landing angesehen. Historisch betrachtet unterstützt eine solche Zinssenkung den Konsum und die Unternehmensausgaben, da die Kreditkosten sinken. Die Fed bleibt zwar vorsichtig, aber hat einen soliden Rahmen geschaffen, der die US-Wirtschaft stabilisiert.

Was bedeutet ein Soft Landing?

Ein Soft Landing beschreibt eine Phase, in der das Wirtschaftswachstum verlangsamt wird, um Überhitzung und Inflation zu vermeiden, ohne jedoch in eine Rezession zu münden. Die aktuellen Maßnahmen der Fed sowie die stabilen Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass dieses Szenario derzeit am wahrscheinlichsten ist. Insbesondere die Kombination aus sinkender Inflation und einer schrittweisen Normalisierung der Zinsen stärkt den Konsum und die Unternehmensgewinne.

Der Arbeitsmarkt: Stabil, aber vorsichtig

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gegen eine Rezession spricht, ist die Stabilität des Arbeitsmarktes. Zwar gibt es Anzeichen einer Abkühlung – die Schaffung von 142.000 neuen Stellen im August lag unter den Erwartungen – doch die Arbeitslosenquote sank gleichzeitig von 4,3 % auf 4,2 %. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es keine massiven Entlassungen gibt, sondern eher eine vorsichtige Haltung bei Neueinstellungen​.

Wichtige Erkenntnisse zum Arbeitsmarkt:

Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 5,7 %.
Die Unternehmen stellen zwar langsamer neue Mitarbeiter ein, entlassen jedoch nicht in großem Umfang, was zeigt, dass der Arbeitsmarkt robust bleibt.
Trotz der leichten Verlangsamung bleibt der Arbeitsmarkt widerstandsfähig, was die Bedenken vor einer Rezession weiter mindert. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in Schlüsselsektoren weiterhin stabil und die Unternehmen profitieren von den sinkenden Lohnstückkosten.

Risiken und Herausforderungen

Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering ist, gibt es einige Risiken, die beobachtet werden sollten. Die wirtschaftliche Schwäche in China, die geopolitischen Spannungen und mögliche negative Auswirkungen auf die globalen Lieferketten könnten die Märkte belasten. Der Ölpreis ist auf ein Jahrestief von 68 USD pro Barrel gefallen, was auf eine Nachfrageschwäche hindeuten könnte​.

Fazit: Keine Rezessionsgefahr in Sicht

Die aktuellen Wirtschaftsdaten und Marktentwicklungen deuten darauf hin, dass eine Rezession in den kommenden Monaten unwahrscheinlich ist. Die Wirtschaft befindet sich in einem Soft Landing, in dem das Wachstum sich zwar verlangsamt, aber stabil bleibt. Die Federal Reserve hat durch die letzte Zinssenkung den Grundstein für eine sanfte wirtschaftliche Anpassung gelegt, die sowohl den Konsum als auch die Unternehmensinvestitionen unterstützt.

Der Arbeitsmarkt zeigt ebenfalls keine Anzeichen einer Krise, und die Inflation ist weitgehend unter Kontrolle. Auch wenn einige Risiken und Herausforderungen bestehen, wie etwa geopolitische Spannungen und mögliche Nachfrageschwächen, bleibt das wirtschaftliche Umfeld robust.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering ist. Die wirtschaftliche Abkühlung erfolgt in einem kontrollierten Rahmen, was darauf hindeutet, dass die Märkte in den kommenden Monaten weiter stabil bleiben dürften.

Bildcredits privat

Autor: Marc Büttel ist Chefanalyst von The Investment Club. Der Club hat über 1500 Mitglieder und beschäftigt sich mit der Total Return Investment Strategie, Vermögensschutz und Aufbau. https://theinvestmentclub.eu/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

WC-Star – langanhaltende Frische

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WC-STAR Setbild_WC-Star_Francesco La Pica_Ralf Dümmel_Michael Grundmann_Credit RTL Bernd Michael Maurer

WC-Star wird direkt im Spülkasten platziert und sorgt bei jeder Spülung für langanhaltende Frische und Hygiene, die schon im Spülkasten beginnt.

Umweltfreundliche Hygiene für jede Toilette leicht gemacht – das Start-up bietet mit seinem innovativen Spülkasten-Einhänger dem WC- Star eine echte Revolution für die Sauberkeit im WC. Co-Gründer Michael Grundmann erkannte das Problem, dass viele Menschen für ein hygienisch sauberes WC auf Einwegprodukte zurückgreifen, die jedoch eine enorme Menge an Plastikmüll produzieren. Als Handwerksmeister für Sanitär- und Heizungstechnik war es ihm ein Anliegen, eine umweltfreundlichere Alternative zu entwickeln.

Gemeinsam mit seinem Partner Francesco La Pica entstand der WC-Star: ein wiederverwendbarer Behälter, der im Spülkasten befestigt wird und immer wieder mit Hygiene- und Antikalktabs befüllt werden kann. Diese Kombination sorgt bei jedem Spülgang für Sauberkeit und Frische, ganz ohne Einweg-Plastik.

Mit dieser cleveren Lösung begeisterten Michael und Francesco in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Investor Ralf Dümmel und sicherten sich einen Deal mit ihm.

Clevere WC-Lösung für nachhaltige Hygiene: Mehrweg statt Einweg!

Als junges Start-up entwickeln Michael Grundmann und Francesco La Pica praktische Problemlöser für den Alltag. Ihr Fokus ist dabei klar definiert: Wiederverwendbarkeit.

„Mit dem WC-Star möchten wir herkömmliche WC-Einwegreiniger ersetzen und damit eine große Menge an Plastikmüll einsparen. Wir haben uns oft gefragt, wie viel Plastikmüll herkömmliche WC-Reiniger verursachen und wie sich das ändern ließe“, erklärt Michael Grundmann. „Unsere Lösung ist simpel, aber effektiv: Ein wiederverwendbarer Einhänger, der dauerhaft im Spülkasten bleibt und einfach mit neuen Steinen nachgefüllt wird.“

Der WC-Star Einhängebehälter löst Einwegprodukte ab, indem er dauerhaft in den Spülkasten gehängt und immer mit den im Set enthaltenen Hygiene- und Antikalksteinen befüllt wird. Mit dem WC-Star beginnt die Hygiene bereits im Spülkasten und er vereint die Funktionen des Antikalk- und Hygienesteins in einem Produkt – für ein hygienisch frisches WC mit jedem Spülgang!

Francesco La Pica ergänzt: „Mit Ralf Dümmel an unserer Seite können wir unsere Vision einer umweltfreundlicheren WC-Hygiene nun deutschlandweit vorantreiben. Sein Wissen und Netzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert.“

„Für mich ist der WC-Star ein echter Star, denn dieses Produkt ist einfach sensationell. Der WC-Star ist eine geniale Lösung für ein Problem, das viele Menschen tagtäglich im Haushalt haben. Kalkablagerungen, mangelnde Hygiene und zusätzlicher Plastikmüll gehören mit dieser Innovation der Vergangenheit an. Ich freue mich darauf, Michael und Francesco auf ihrem Weg zu unterstützen und die Toiletten in Deutschland mit WC-Star nachhaltiger zu machen. Also auf die Spülkästen, fertig, los…“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Das WC-Star Spülkasten-Hygiene-Set ist ab sofort unter www.wc-star.shop für 9,99€ erhältlich. Auch das praktische Nachfüll-Set kann direkt auf der Website bestellt werden.

Bild Setbild WC-Star Francesco La Pica Ralf Dümmel Michael Grundmann Credit RTL Bernd Michael Maurer

Quelle L & G Ideenwelt GmbH (in Gründung) / DS Unternehmungsgruppe