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Studie: Dynamische Stromtarife in letzten fünf Jahren unattraktiv

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Stromzähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Dynamische Stromtarife hätten sich für die meisten Verbraucher in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren nicht gelohnt. Zu dem Ergebnis kommt eine Musterrechnung des Preisvergleichsportals Verivox, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten.

Demnach wäre es insgesamt vorteilhafter gewesen, regelmäßig seinen Energieanbieter zu wechseln und den Neukundenbonus mitzunehmen, als Strom in einem dynamischen Tarif zu beziehen. Dynamische Stromtarife sollen es ermöglichen, Strom dann zu nutzen, wenn der Preis pro Kilowattstunde (kWh) günstig ist.

Ab dem kommenden Jahr sind Energieversorger grundsätzlich dazu verpflichtet, Kunden einen solchen Tarif anbieten zu können. Bislang üblich sind Festpreistarife. Bei den neuen flexiblen Tarifen hingegen, verändert sich der kWh-Preis und ist zum Beispiel dann niedriger, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint und dann Solar- oder Windkraftanlagen besonders viel Strom produzieren.

Für die Musterrechnung wurde Verivox zufolge der günstigste Neukundentarif (mit und ohne Neukundenboni) mit einjähriger Laufzeit mit einem simulierten Verbrauch zu aktuellen Börsenstrompreisen verglichen. Für den Vergleich mit dem flexiblen Tarif wurde dabei angenommen, dass es dem Haushalt regelmäßig gelingt, 10 bis 50 Prozent des Gesamtverbrauchs in die jeweils günstigste Stunde eines Tages zu verschieben.

Das Ergebnis fiel zumindest mit Blick auf erwartete Einsparungen durch flexible Tarife ernüchternd aus: Laut Verivox zahlten Verbraucher in einem Neukundentarif in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 30,24 Cent/kWh (mit Bonus), beziehungsweise 33 Cent/kWh (ohne Bonus). Gelang es einem Haushalt zehn Prozent des Stromverbrauchs in die günstigste Stunde zu legen, kostete eine Kilowattstunde: 34,64 Cent, bei 25 Prozent waren es: 33,94 Cent, bei 50 Prozent: 32,76 Cent/kWh.

„Die Frage ist immer, wie viel des eigenen Stromverbrauchs sich in Zeiten verschieben lässt, in denen der Preis günstig ist“, sagte Verivox-Chef Daniel Puschmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das geht beim dauerhaft laufenden Kühlschrank nicht, aber zum Beispiel bei einer Wärmepumpe, die man zeitweise runterfahren kann. Und auch bei einem E-Auto, das sich über Nacht laden lässt, können dynamische Stromtarife sinnvoll sein. Wirklich rechnen, tun sie sich aktuell für die meisten Verbraucher aber nicht“, so Puschmann.

Ändern könne sich das erst, wenn immer mehr Menschen E-Autos und Wärmepumpen nutzen, immer mehr günstige Erneuerbare ins Netz fließen und die Preisschwankungen zunehmen und der Stromverbrauch dann intelligent gesteuert wird, so Puschmann weiter.

Aber: Dem Vergleichsportal zufolge hat es in den zurückliegenden Jahren auch Marktphasen mit stark sinkenden Börsenstrompreisen gegeben, in denen die dynamischen Stromtarife grundsätzlich günstiger gewesen wären als die statischen Neukundentarife. Ein Beispiel dafür ist laut Verivox das Ende der Energiekrise, als sich die Börsenpreise vom Energiepreisschock erholt haben.

Und auch für Kunden, die in der sogenannten Grundversorgung hängen, hätte sich ein Wechsel gelohnt. In einem solchen Basistarif lag der Preis, so das Portal, in den letzten fünf Jahren bei durchschnittlich 37,35 Cent die Kilowattstunde. „Das heißt, für solche Kunden lohnen sich sowohl der Wechsel in einen dynamischen Tarif als auch in einen überregional günstigen Neukundentarif“, schreibt Verivox in der Analyse.

Energieversorger sind ab dem Jahr 2025 grundsätzlich per Gesetz dazu verpflichtet, einen solchen dynamischen Stromtarif anzubieten. Ziel ist es, die Strompreisschwankungen an den Beschaffungsbörsen direkt an den Stromkunden weiterzugeben – und Haushalten so Anreize zu bieten, ihre Verbräuche in Zeiten zu legen, in denen viel Strom verfügbar ist.

Als Hauptgrund, warum sich dynamische Tarife oft nicht lohnen, hat Verivox die „sehr hohen“ Fixkosten auf Strom identifiziert. Allein für die Netznutzungsentgelte werden, so das Portal, durchschnittlich 10,8 Cent/kWh fällig. Dazu kommen noch verschiedene Umlagen, Abgaben und staatliche Steuern. Unterm Strich liegen die Fixkosten inklusive Grundgebühr und Margenaufschlag der Anbieter (Annahme 2 Cent je kWh) bei 19,6 Cent/kWh netto (rund 23 Cent brutto).

„Diese Kosten fallen auch dann an, wenn die Beschaffungskosten bei 0 Cent/kWh liegen würden. Ändern ließe sich das nur, wenn man auch die Fixkosten flexibler gestalten könnte“, sagte Verivox-Chef Puschmann.

Laut Verivox-Stichprobe haben in den 50 größten Städte in Deutschland, aktuell die meisten Grundversorger (44) schon einen solchen Tarif im Angebot. Verbrauchern macht man es allerdings wenig einfach, einen solchen Vertrag abzuschließen: Kunden finden die Tarife teilweise nur über Google oder müssen einen Beratungstermin vereinbaren, heißt es von dem Portal.

Technisch gesehen besteht auch auf Verbraucherseite eine Hürde: Ihren alten Drehstromzähler müssen potenzielle Kunden zunächst gegen einen intelligenten Stromzähler – ein Smart Meter – austauschen. Das führe laut Verivox auch zu zusätzlichen Kosten.

Bis jetzt sind deutschlandweit Schätzungen des Vergleichsportals zufolge zwischen 500.000 und einer Million dieser Geräte verbaut. Aktuell hätten dynamische Stromtarife darüber hinaus das Potenzial zur Kostenfalle. In Deutschland stiegen in dieser Woche Strompreise enorm an. Der Grund: Dunkelflaute.

Weil wenig Strom aus Wind und Sonne im Netz waren, mussten Kohle- und Gastkraftwerke aushelfen und Strom importiert werden. Höhere Preise schlagen dann auch unmittelbar auf die Tarifkosten durch, warnte Verivox-Chef Puschmann. „Derzeit sind Verbraucher also besser in einem Laufzeittarif aufgehoben. Denn hier fängt der Stromversorger dieses Kostenrisiko ab, in dem er den Strom nicht nur kurzfristig, sondern langfristig an den Börsen einkauft“.

Die Verbraucherzentrale fordert, dass Stromanbieter dynamische Tarife anbieten, die eine Absicherung gegen exorbitante Preissteigerungen enthalten. Das würde dem neuen Angebot wohl auch aus den Kinderschuhen helfen: Eine Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands hatte zuletzt ergeben, dass für 72 Prozent der befragten Haushalte eine zusätzliche Preisabsicherung einen dynamischen Tarif attraktiver machen würde.


Foto: Stromzähler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Außenpolitiker befürchtet neuen Bürgerkrieg in Syrien

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David McAllister (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef-Außenpolitiker des EU-Parlaments, David McAllister (CDU), hat vor einem neuen Bürgerkrieg in Syrien gewarnt und die Europäische Union zur Wachsamkeit gemahnt. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) sagte McAllister, die enormen potentiellen Konsequenzen der aktuellen Entwicklungen sowohl innerhalb Syriens als auch regional und global dürften nicht unterschätzt werden.

Er fügte hinzu: „Ein stabilisiertes Syrien könnte zwar die Rückkehr von Geflüchteten in ihr Heimatland ermöglichen. Andererseits ist die Gefahr eines neuen Bürgerkriegs, der weitere Fluchtbewegungen nach sich ziehen würde, lange noch nicht gebannt“.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im EU-Parlament sagte, ebenso stehe die Bedrohung durch den Terrorismus im Raum. „Weltweit sind Dschihadisten vom Sieg der Islamisten elektrisiert“, so der CDU-Politiker. „Syrien darf nicht von neuem zu einem Rückzugsort für international operierende Terroristen werden“.

Die Terrororganisation Al-Qaida habe bereits ihre Gratulationen an den Führer der Rebellenallianz HTS, Abu Mohammad al-Dschaulani übermittelt. HTS sei eine extremistische Gruppe, die ihren Ursprung im sogenannten Islamischen Staat hat und mit Al-Qaida verbündet gewesen sei, auf al-Dschaulani sei nach wie vor ein Kopfgeld in Höhe von zehn Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Wie überzeugend Jolanis offizielle Distanzierung vom islamistischen Extremismus ist, bleibe abzuwarten. McAllister mahnte, weitere Gewalt müsse zwingend vermieden werden. Alle Beteiligten müssten sich nun an einem inklusiven, von Syrien geführten Dialog beteiligen, um einen geordneten, friedlichen und inklusiven Übergang zu gewährleisten. Die EU sollte zur Stabilisierung der Region beitragen und auf Staaten wie die Türkei und die Golfstaaten einwirken, die Einfluss in Syrien hätten.


Foto: David McAllister (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD will Pflegekosten begrenzen

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Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD will mit einem Konzept zur Begrenzung der Pflegekosten in den Bundestagswahlkampf ziehen. Im Wahlprogramm, das Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag offiziell vorstellen wird, schlägt die Partei einen Pflegedeckel vor, berichtet die „Bild am Sonntag“.

„Pflege darf kein Luxus sein, sondern muss für alle bezahlbar bleiben“, heißt es im Pflegekapitel, über das die „Bild am Sonntag“ berichtet. Konkret soll der Eigenanteil für die stationäre Langzeitpflege für alle Bewohner auf maximal 1.000 Euro pro Monat begrenzt werden. Die Kosten für Miete und Essen kommen wie bisher obendrauf.

Der Pflegedeckel soll den Senioren mehr Planbarkeit und eine deutliche Ersparnis bringen. Laut SPD werden Heimbewohner „im Durchschnitt um 678 Euro entlastet“. Aktuell hängen die Pflegekosten von der Wohndauer im Heim ab. Im ersten Jahr gibt es 15 Prozent Zuschuss vom Staat, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent, ab dem vierten Jahr 75 Prozent. Da diese Staffelung abgeschafft wird, ist die Reform laut SPD kostenneutral.

Für die Menschen, die schon lange im Pflegeheim leben und von den hohen Zuschüssen profitieren, gilt laut SPD-Programm Besitzstandschutz ihrer Eigenbeteiligung unterhalb von 1.000 Euro. Die Kosten dafür liegen laut SPD-Berechnungen im ersten Jahr bei 1,9 Milliarden Euro, sinken danach deutlich. Ziel der Reform ist es, die Verweildauer in Heimen (im Schnitt 25 Monate) zu reduzieren, die Pflege zu Hause zu stärken.

Im SPD-Programm heißt es laut „Bild am Sonntag“ dazu: „Wir wollen dafür sorgen, dass die Pflegebedürftigen und Angehörigen die benötigten Leistungen verlässlich erhalten, mit einem klaren Vorrang für die häusliche Pflege, damit die Betroffenen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.“

Wer zuhause gepflegt wird, soll ebenfalls entlastet werden: So wird laut SPD „die Zuzahlung für mobile Pflege bei 1.000 Euro gedeckelt, damit die Unterbringung im Heim nicht zur günstigeren Alternative wird“. Wer Angehörige pflegt, soll – analog zum Elterngeld – Familienpflegegeld vom Staat bekommen.

Das Elterngeld beträgt 65 Prozent vom vorherigen Nettolohn, maximal 1.800 Euro im Monat. Damit Pflegekräfte länger im Job durchhalten, soll es Freizeitausgleich geben, mit verkürzter Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich oder einem dreimonatigen Sonderurlaub nach zehn Jahren im Pflegejob.


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2. Bundesliga: Torhungrige Darmstädter zerlegen Kaiserslautern

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Andreas Müller (SV Darmstadt 98) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Am 16. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat Darmstadt 98 am Böllenfalltor gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 5:1 gewonnen.

Die Lilien erspielten sich direkt vom Start weg ein Übergewicht und kamen zu aussichtsreichen Möglichkeiten. Nach Freistoß von Nürnberger köpfte Hornby etwa in der 21. Minute an die Querlatte.

In der 33. Minute machte es Corredor besser: Nach Halbfeldflanke von Lopez nickte der Franzose sicher ein. In der zweiten Minute der Nachspielzeit legte der 24-Jährige wiederum für Hornby auf und der traf ohne echte Gegenwehr in die linke Ecke. Damit musste sich die Anfang-Elf zum Pausenpfiff etwas überlegen.

In Hälfte zwei wirkten die Gäste auch wesentlich engagierter, agierten im entscheidenden Drittel aber zu harmlos. Stattdessen nutzte Marseiler in der 62. Minute einen Fehler von Krahl, der Corredors Schuss nur unzureichend abwehren konnte und schob locker ein.

Die endgültige Entscheidung erzielte in der 73. Minute Hornby, der nach Steilpass von Müller auf Marseiler die Quervorlage nur noch verwerten musste.

Der FCK gab sich dennoch nicht auf und betrieb in der 84. Minute Ergebniskosmetik: Hanslik nahm eine Robinson-Flanke zentral direkt ab und traf sehenswert unter die Latte.

Corredor stellte in der 88. Minute den alten Abstand aber wieder her, als der Angreifer mit einem feien Solo die komplette Gäste-Abwehr vernaschte und mit dem Außenrist ins linke Eck vollstreckte.

Damit bleibt Darmstadt in der extrem engen Tabelle zwar vorerst auf Rang zehn stehen, nähert sich aber bis auf zwei Zähler den Aufstiegsrängen an. Kaiserslautern rutscht hingegen auf Platz vier ab.


Foto: Andreas Müller (SV Darmstadt 98) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD-Abgeordneter Stöber zu Höcke: "Verhält sich wie Julius Caesar"

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Klaus Stöber (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der AfD-Bundestagsabgeordnete Klaus Stöber übt nach dem Landesparteitag der Thüringer AfD scharfe Kritik am Landesvorsitzenden Björn Höcke. „Björn Höcke verhält sich wie Julius Caesar. Das starke Wahlergebnis bei der Landtagswahl bringt nichts, weil Höcke in der Totalopposition verharrt“, sagte Stöber der „Welt“.

„Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir mitregieren. Das geht mit Höcke leider nicht.“ Stöber hatte am Samstag gegen Höcke als Landesvorsitzender kandidiert. Höcke erhielt knapp 92 Prozent der Stimmen, Stöber lediglich knapp sechs Prozent.


Foto: Klaus Stöber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Harmloses St. Pauli unterliegt abgeklärten Bremern

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Marvin Ducksch (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 14. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC St. Pauli am Millerntor gegen den SV Werder Bremen mit 0:2 verloren.

Die Gastgeber betrieben einen hohen Aufwand, ohne jedoch große Torgefahr zu kreieren. In der 18. Minute prüfte Ex-Bremer Eggestein mal Zetterer mit einem Abschluss. Der Treffer gelang aber den Gästen: In der 24. Minute kam Köhn links im Strafraum zum Abschluss und feuerte das Leder ins lange Eck.

In der 41. Minute hatte Grüll die Chance zu erhöhen, Vasilj lenkte den Versuch des Österreichers aber über die Latte. Zur Pause führten hocheffiziente Bremer knapp gegen harmlose Kiezkicker.

Nach dem Seitenwechsel blieb der SVW wach und konterte in der 54. Minute eiskalt: Weiser setzte mit einem Diagonalball Ducksch in Szene und der Stürmer bezwang den Keeper mit einem Schuss ins linke Eck.

Das Bemühen war der Blessin-Elf anschließend nicht abzusprechen. Aber echte Torgefahr entstand dabei nicht. Die Werner-Elf spielte die Partie clever herunter und nahm die drei Punkte mit.

Damit klettert Bremen in der Tabelle auf Rang sieben, St. Pauli bleibt auf Platz 15 hängen.


Foto: Marvin Ducksch (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (14.12.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 4, 9, 14, 27, 44, die Superzahl ist die 3. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6584521. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 326650 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug 15 Millionen Euro.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Gründer der spanischen Modekette "Mango" mit 71 Jahren gestorben

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Barcelona (Archiv), via dts NachrichtenagenturBarcelona (dts Nachrichtenagentur) – Der spanische Unternehmer Isak Andic ist tot. Der Gründer der Modekette „Mango“ kam am Samstag im Alter von 71 Jahren bei einem Unfall ums Leben, wie „Mango“-Chef Toni Ruiz am Abend mitteilte.

„Isak war ein Vorbild für uns alle. Er hat sein Leben Mango gewidmet und dank seiner strategischen Vision, seiner inspirierenden Führungsqualitäten und seines unerschütterlichen Engagements für die Werte, die er selbst in unser Unternehmen eingebracht hat, unauslöschliche Spuren hinterlassen“, würdigte Ruiz den Verstorbenen.

Spanische Medien berichten übereinstimmend, dass der Milliardär beim Wandern in einem Gebirge außerhalb Barcelonas in eine Schlucht gestürzt dabei ums Leben gekommen war.


Foto: Barcelona (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: FCB verliert in Mainz – Fast-Abbruch in Berlin

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Lee Jae-sung (Mainz 05) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Am 14. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der 1. FSV Mainz 05 zuhause gegen den FC Bayern München mit 2:1 gewonnen.

Die Bayern meldeten sich früh vorne an, und wie: In der sechsten Minute zog Olise aus 14 Metern ab und knallte das Leder an den Pfosten.

Mit fortschreitender Spieldauer wurden die Gastgeber aber immer mutiger und näherten sich ihrerseits dem Kasten von Daniel Peretz an: In der 13. Minute kam Burkardt aussichtsreich zum Abschluss, Kim störte den Angreifer aber noch entscheidend. Allerdings verletzte sich der Stürmer in der Szene und musste für Sieb ausgewechselt werden.

Auch ohne den formstarken 24-Jährigen behielten die 05er den Fokus und stellten den deutschen Rekordmeister vor Probleme. Die Kompany-Truppe entwickelte kaum echte Torgefahr. Stattdessen netzte in der 41. Minute Lee, nachdem ihm ein verrutschter Sieb-Schuss vor die Füße sprang. So musste sich der Tabellenführer zur Pause mit einem Rückstand beschäftigen.

Doch auch die Kabinenansprache des Trainers schien keine neuen Kräfte freizusetzen. Die Henriksen-Elf blieb giftig und ließ nichts wesentliches zu. Im Gegenteil: Lee schnürte in der 60. Minute den Doppelpack, als er nach Sieb-Pass Kimmich narrte und aus der Drehung Peretz keine Chance ließ.

Der FCB drängte nun stärker und verkürzte in der 87. Minute: Ein Laimer-Pass wurde von Bell zu Sané abgefälscht und der konnte am desorientierten Zentner vorbei einnetzen. Dabei sollte es aber bleiben, der FSV fügte den Gästen die erste Saisonniederlage zu.

Mit dem Sieg klettert Mainz in der Tabelle vorerst auf Rang sechs, Bayern München ist nun nur noch vier Punkte vor Leverkusen Erster.

In den Parallelspielen der 1. Bundesliga verlor Augsburg zudem gegen Leverkusen mit 0:2 und Gladbach schlug Kiel mit 4:1.

Union Berlin gegen Bochum wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Feuerzeug-Wurf an den Kopf von Bochum-Keeper Drewes beim Stand von 1:1 von Schiedsrichter Martin Petersen unterbrochen. Nach über 25 Minuten Beratung wurde die Partie fortgesetzt. Stürmer Hofmann ging für den verletzten Keeper in den Kasten, allerdings spielten beide Mannschaften nicht mehr wirklich und ließen nur die Zeit ablaufen.


Foto: Lee Jae-sung (Mainz 05) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IW-Studie: 90 Prozent der Haushalte lassen schwarz putzen

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Fensterputzen (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Immer weniger Haushalte melden ihre Haushaltshilfen an: Neun von zehn Haushaltshilfen arbeiten schwarz. Gleichzeitig ist der Umsatz in der Schattenwirtschaft um 15 Prozent auf rund 11,4 Milliarden Euro gestiegen, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, die am Samstag veröffentlicht wurde.

In mehr als vier Millionen deutschen Haushalten arbeiten Haushaltshilfen, wie aus Zahlen des Sozio-ökonomischen Panels hervorgeht.

Die meisten von ihnen sind jedoch nicht offiziell angemeldet: Im Jahr 2024 waren es nur rund 250.000 – ein Rückgang von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, heißt es in der Studie. Daraus ergibt sich eine Lücke von rund 3,7 Millionen – eine Quote von 91 Prozent. Der geschätzte Umsatz durch Schwarzarbeit in diesem Bereich stieg 2024 auf rund 11,4 Milliarden Euro, 2022 waren es noch rund 9,8 Milliarden.

Dabei spielen Haushaltshilfen eine wichtige Rolle: Sie entlasten viele Haushalte und ermöglichen vor allem Frauen, ihre Erwerbsarbeit auszuweiten, schreibt das IW weiter. In Deutschland arbeitet knapp die Hälfte aller Frauen in Teilzeit. Bei Müttern liegt die Quote sogar bei 67 Prozent.

Das liegt laut Erhebung vor allem an der Doppelbelastung von berufstätigen Frauen: Denn nach wie vor übernehmen sie rund 80 Prozent der Haushaltsaufgaben. Haushaltshilfen sind hier eine wichtige Entlastung. Sie ermöglichen es Frauen, mehr zu arbeiten und so auch besser für die eigene Rente vorzusorgen. Das schwächt auch den Fachkräftemangel ab.

„Durch die hohe Schwarzarbeitsquote im Bereich der Haushaltshilfen gehen Deutschland erhebliche Steuereinnahmen verloren, während die Betroffenen ohne Schutz und Absicherung arbeiten“, sagte IW-Wirtschaftsethiker Dominik Enste. „Die Politik muss die richtigen Anreize für legale Beschäftigung setzen“, so Enste.

Bürokratische Hürden und hohe Kosten wirkten oft abschreckend auf die Haushalte. Ein Gutscheinmodell, wie es in Schweden bereits erfolgreich umgesetzt wurde, könne helfen, die Schwarzarbeit zu reduzieren und gleichzeitig den Zugang zu legaler Beschäftigung zu erleichtern, argumentierte der IW-Ökonom.


Foto: Fensterputzen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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