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Europa League: Freiburg schlägt Tel Aviv

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Igor Matanovic (Archiv), via dts NachrichtenagenturFreiburg (dts Nachrichtenagentur) – Der SC Freiburg hat in der Europa League einen knappen Heimsieg gefeiert und Maccabi Tel Aviv am siebten Spieltag der Ligaphase mit 1:0 besiegt.

Vor dem Europa-League-Publikum im Europa-Park-Stadion tat sich der Sport-Club lange schwer gegen die tief stehenden Gäste, die fast ausschließlich auf Defensive setzten. Freiburg kontrollierte über weite Strecken Ball und Raum, erspielte sich im Verlauf der Partie jedoch zunächst nur Halbchancen und scheiterte mehrfach an Maccabis Torhüter Roy Mishpati oder an der eigenen Ungenauigkeit im Abschluss.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster deutlich das Tempo und kam zu einer Reihe guter Möglichkeiten. Der entscheidende Treffer fiel schließlich spät: In der 82. Minute köpfte Igor Matanovic nach einer Flanke von Christian Günter zur verdienten Führung ein.

In der langen Nachspielzeit verteidigte Freiburg den Vorsprung konzentriert und ließ keinen gefährlichen Ausgleich mehr zu. Mit dem siebten ungeschlagenen Spiel bleibt der SC Freiburg in der Europa League weiter auf Kurs.


Foto: Igor Matanovic (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz dankt Trump für Abkehr von Grönland-Plänen

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Nuuk auf Grönland am 20.01.2026, via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat US-Präsident Donald Trump für die Abkehr von dessen Annexionsplänen für Grönland gedankt. „Ich bin sehr dankbar, dass Präsident Trump Abstand von seinen ursprünglichen Plänen genommen hat, Grönland zu übernehmen, und ich bin auch dankbar, dass er davon Abstand genommen hat, jetzt am 1. Februar zusätzliche Zölle aufzuerlegen“, sagte er vor der informellen Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag.

Das alles sei ein Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten, einen Weg zu finden, wie man gemeinsam in den schwierigen Zeiten vorankomme, so Merz. „Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können.“

Merz sprach sich dafür aus, zu versuchen, die Nato zu erhalten. „Dieses transatlantische Bündnis gibt man nicht einfach einmal so auf. Wir haben es über 75 Jahre hinweg aufgebaut“, sagte der CDU-Politiker. Es sei das erfolgreichste politische Bündnis, das es jemals zwischen Europa und den USA gegeben habe. „Es ist kein reines Militärbündnis, sondern es ist ein politisches Bündnis.“ Trump habe allerdings damit recht, dass die Europäer mehr für die Verteidigung tun müssten.


Foto: Nuuk auf Grönland am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Dax legt deutlich zu – Hoffnung auf geopolitische Entspannung

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax stabil im Plus.

„Die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung an gleich zwei geopolitischen und einer geldpolitischen Front hat heute im Dax für eine positive Gegenreaktion auf die 1.000-Punkte-Talfahrt der Handelstage zuvor gesorgt“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Nach dem Rahmenabkommen zur Zukunft Grönlands und den im Gegenzug von Trump zurückgenommenen Zollankündigungen kommt scheinbar auch wieder Bewegung in die Friedensverhandlungen um die Ukraine. Und als dritte positive Nachricht der vergangenen 24 Stunden sorgten die Zweifel des Obersten Gerichts der USA an der rechtmäßigen Entlassung der Gouverneurin Cook und die Betonung der Unabhängigkeit der Fed für die Rückkehr von etwas mehr Risikoneigung unter den Anlegern.“

Dass sie dennoch der potenziellen Halbwertzeit aller noch so positiven Entwicklungen misstrauen, zeigten eindrucksvoll die anhaltende Flucht in den sicheren Hafen Gold, so Romar. „Nach anfänglichen Verlusten hat das Edelmetall relativ schnell wieder Kurs auf die 5.000-Dollar-Marke genommen. So sollte auch die Bewegung im Dax wieder Richtung 25.000 Punkte noch nicht als der große Befreiungsschlag gewertet werden. Lediglich der `Taco`-Trade hat wieder einmal funktioniert.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Volkwagen, Porsche und Heidelberg Materials an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Rheinmetall-Aktien wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 38 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 64,29 US-Dollar, das waren 95 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1742 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8516 Euro zu haben.


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Grüne kritisieren eigene EU-Abgeordnete nach Mercosur-Abstimmung

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Katharina Dröge und Britta Haßelmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen in Deutschland haben die Entscheidung ihrer Parteikollegen im Europaparlament kritisiert, das Mercosur-Handelsabkommen noch einmal überprüfen zu lassen.

„In einer Zeit wie dieser ist es enorm wichtig, dass die EU mit anderen Ländern, die Interesse an Regeln und verlässlicher Kooperation haben, Bündnisse schließt“, sagte die Co-Vorsitzende der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Eine Zusammenarbeit mit den Mercosur-Staaten sei gerade jetzt sehr relevant, so Dröge. „Aus diesen Gründen ist geopolitisch eine Unterstützung des Abkommens notwendig.“

Auch Co-Fraktionschefin Britta Haßelmann übte Kritik. „Die Welt ist unsicherer geworden. Daher brauchen wir gute, verlässliche Partner und regelbasierte Kooperation“, sagte Haßelmann der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe). „Angesichts dieser Bedeutung war die Abstimmung gestern ein schlechtes Signal. Umso wichtiger ist es, dass das Abkommen jetzt sehr schnell zur vorläufigen Anwendung kommt.“

Das fordert auch Co-Parteichef Felix Banaszak. „Ich bin nicht glücklich über das Ergebnis“, sagte Banaszak dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Die Abstimmung sende in der aktuellen Zeit nicht das Signal der europäischen Stärke, „das ich mir gewünscht hätte“.

Banaszak sieht aber in der Tatsache, dass Grüne und Rechtspopulisten gemeinsam die Mehrheit gegen das Abkommen sicherten, keinen Fall einer Brandmauer. Es sei allerdings Anlass zur Diskussion darüber, wie man sich künftig „gegenüber den Kräften rechtsaußen“ verhalten sollte, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag. „Ich bedauere sehr, dass eine solche Abstimmung jetzt so zustande gekommen ist und dass es dieses Ergebnis gab. Aber man muss einordnen, dass die Lage im Europäischen Parlament eine andere ist. Und ich kann nur hoffen, dass das alle Demokraten – und ich schließe uns da explizit mit ein – als einen Anlass sehen, über die Frage, wie man da zusammenarbeitet und wie man die Abgrenzung gegenüber den Kräften rechtsaußen hält.“

Als die Grünen im vergangenen Jahr die Unterstützung eines Merz-Antrags zum Asylrecht durch die AfD als Fall der Brandmauer kritisierten, sei das ein anderer Sachverhalt gewesen, so Banaszak. „Was Friedrich Merz letztes Jahr im Deutschen Bundestag gemacht hat, war: Er wusste, er hat am Ende diese Mehrheit mit der AfD. Und er hat das in Kauf genommen. Und er hat gesagt `Das ist mir jetzt egal.` Im Europäischen Parlament, das hat man bei der Abstimmung und bei vielen anderen gesehen, sind die Mehrheiten häufig nicht ganz klar absehbar, weil auch die Fraktionen nicht gemeinsam abstimmen“, sagte der Grünen-Chef. „Da haben ja gestern europäische und französische Konservative, also die, die mit der CDU/CSU in der Fraktion sind, ebenfalls dafür gestimmt. Und wie es am Ende rauskommt, das ist an vielen Stellen nicht klar.“

Die europäischen Grünen hätten sich im Vorfeld durchaus um eine Lösung mit der EVP und deren Chef Manfred Weber bemüht. „Unsere Fraktion hat Manfred Weber immer wieder Gespräche zu dieser Frage angeboten“, sagte er. „Manfred Weber hat in den letzten Wochen und Monaten immer bewusst die Mehrheiten mit Rechtsextremen gesucht. Und er hat an dieser Stelle die Gespräche verweigert und gesagt: `Friss oder stirb.`“

Grünen-Co-Chefin Franziska Brantner bezeichnete die Abstimmung als Fehler. „Ist das Abkommen perfekt? Nein“, sagte Brantner der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe). „Aber es ist gut. Ich bin stolz darauf, dass der Klimaschutz darin nach langen Verhandlungen so gut verankert ist – besser als in jedem anderen Abkommen. Wenn man aus nationaler Sicht etwas Perfektes will, wird es nationalistisch. Wer multilaterale Abkommen will, muss auch Kompromisse akzeptieren.“

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kritisiert die Entscheidung seiner Parteifreunde im Europaparlament ebenfalls. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass ausgerechnet jetzt ein solches Abkommen erheblich verzögert wird – in einer Lage, in der ein geeintes Europa und freier Handel wichtiger sind denn je“, sagte Kretschmann der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Die Entscheidung sendet ein fatales Signal der Handlungsunfähigkeit – insbesondere für den Abschluss weiterer notwendiger Handelsabkommen, wie aktuell mit Indien.“

Kretschmann sieht eine große Bedeutung des Abkommens für sein Bundesland. „Baden-Württemberg lebt von offenen Märkten, verlässlichen Partnerschaften und einem starken Europa“, sagte er weiter. „Gerade in einer Zeit großer globaler Unsicherheit müssen wir diese Grundlagen sichern.“ Das Mercosur-Abkommen sei ein sinnvoller Baustein, „um unsere Industrie, unseren Mittelstand und viele Arbeitsplätze im Land abzusichern“.

Erik Marquardt, Vorsitzender der deutschen Delegation der Grünen im EU-Parlament, blickt kritisch auf die eigene Abstimmung vom Mittwoch im EU-Parlament. „Im Ergebnis war es ein Fehler, dass diese Abstimmung eine solche Mehrheit gefunden hat“, sagte Marquardt dem „Spiegel“. Das Signal der Konservativen in den vergangenen Monaten sei, dass sie gezielt Mehrheiten mit Rechtsextremen suchten statt mit den Grünen zu verhandeln. Aber er wolle das nicht schönreden. „Daraus müssen wir lernen. Das darf in Zukunft nicht wieder passieren“, sagte der Grünen-Politiker. Was passiert sei, „hätte nicht passieren dürfen“.

Er werbe nun für das Mercosur-Abkommen. „Ich kann für die deutschen Grünen sagen, dass sie nicht nur für die vorläufige Anwendung eintreten, sondern auch mehrheitlich für die Ratifizierung des Mercosur-Abkommens stimmen werden“, so Marquardt.

Acht der zwölf deutschen Grünen-Abgeordneten im Europaparlament hatten am Mittwoch dafür gestimmt, das Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten noch einmal vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüfen zu lassen.


Foto: Katharina Dröge und Britta Haßelmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Horrorfilm "Sinners" stellt mit 16 Oscar-Nominierungen Rekord auf

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Kino (Archiv), via dts NachrichtenagenturLos Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Der Horrorfilm „Blood and Sinners“ hat mit 16 Oscar-Nominierungen einen neuen Rekord aufgestellt. Die Macher des Films können auf Auszeichnungen für den besten Film sowie für Regie, Haupt- bzw. Nebendarsteller, Nebendarstellerin, Originaldrehbuch, Kamera, Schnitt, Szenenbild, Filmmusik, Filmsong, Kostümdesign, Make-up und Hairstyling, Ton, visuelle Effekte und Casting hoffen, teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) am Donnerstag mit. Die bisherigen Rekordhalter waren mit jeweils 14 Nominierungen „All about Eve“ (1950), „Titanic“ (1998) und „La La Land“ (2017).

Der Kandidat „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski wird bei der 98. Oscar-Verleihung nicht in der Kategorie „Bester internationaler Film“ berücksichtigt. Die Academy entschied sich stattdessen für die Nominierten „The Secret Agent“ (Brasilien), „Ein einfacher Unfall“(Frankreich), „Sentimental Value“ (Norwegen), „Sirat“ (Spanien) und „Die Stimme von Hind Rajab“ (Tunesien).

Der aus Deutschland stammende und in Großbritannien lebende Komponist Max Richter ist für seine Filmmusik für das Drama „Hamnet“ nominiert. Seine Mitbewerber sind Jerskin Fendrix („Bugonia“), Alexandre Desplat („Frankenstein“), Jonny Greenwood („One Battle after Another“) und Ludwig Goransson („Blood and Sinners“).

Chancen für den Oscar für den besten Film haben „Bugonia“, „F1“, „Frankenstein“, „Hamnet“, „Marty Supreme“, „One Battle after Another“, „The Secret Agent“, „Sentimental Value“, „Blood and Sinners“ und „Train Dreams“.

Ins Rennen für den Preis als beste Hauptdarstellerin gehen Jessie Buckley („Hamnet“), Rose Byrne („If I Had Legs I`d Kick You“, Kate Hudson („Song Sung Blue“), Renate Reinsve („Sentimental Value“) und Emma Stone („Bugonia“). Timothée Chalamet („Marty Supreme“), Leonardo DiCaprio („One Battle after Another“), Ethan Hawke („Blue Moon“), Michael Jordan („Blood and Sinners“) und Wagner Moura („The Secret Agent“) sind in der Hauptdarsteller-Kategorie nominiert.


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Polizei verhindert Anschlag auf Merz` Privatflugzeug

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Friedrich Merz am 20.01.2026, via dts NachrichtenagenturArnsberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag offenbar einen Anschlag auf das Privatflugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verhindert.

Wie die Behörden mitteilten, wurden drei Personen festgenommen, die auf das Gelände des Flugplatzes Arnsberg-Menden eingedrungen waren. Es handelte sich dabei um zwei Frauen und einen Mann im Alter von 23, 56 und 28 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit, die dem „Spektrum Klimaaktivisten“ zuzuordnen seien, wie es hieß. Aufgrund der Umstände des Antreffens sei davon auszugehen, dass sie beabsichtigten, ein derzeit abgestelltes Flugzeug zu beschädigen, welches im Besitz des Bundeskanzlers steht.

Eine weitere Person war bereits unmittelbar zuvor im Rahmen einer Verkehrskontrolle aufgefallen, in der sie angab, den örtlichen Flugplatz zu suchen. Zu dieser angetroffenen Person lagen polizeiliche Erkenntnisse aus dem Spektrum politisch motivierter Kriminalität vor. Deswegen nahm die Polizei den kleinen Flugplatz ins Visier – und spürte dort die anderen drei Personen auf, die sich zuvor unrechtmäßig Zugang verschafft hatten.

Etwaig beabsichtigte Protestaktionen hätten dann nicht mehr stattgefunden, hieß es.


Foto: Friedrich Merz am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Spionagevorwürfe: Russischer Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen

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Russische Botschaft in Berlin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat den stellvertretenden Militärattaché der russischen Botschaft in Deutschland zur Ausreise aufgefordert.

„Spionage in Deutschland toleriert die Bundesregierung nicht – erst recht nicht unter dem Deckmantel des Diplomatenstatus“, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit. „Wir haben heute den Botschafter Russlands einbestellt und ihm die Ausweisung der betreffenden Person mitgeteilt, die im Auftrag von Russland spioniert hat.“

Wie der „Spiegel“ berichtet, soll die Aufforderung im Zusammenhang mit der Festnahme einer mutmaßlichen russischen Spionin am Mittwoch stehen. Der stellvertretende Militärattaché sei in Wirklichkeit für einen russischen Geheimdienst tätig gewesen und habe die Festgenommene „seit langer Zeit geführt“, heißt es weiter. Ihrem Kontaktmann soll sie laut Bundesanwaltschaft unter anderem Informationen mit Bezug zum Ukraine-Krieg verschafft haben.


Foto: Russische Botschaft in Berlin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Klingbeil will mit Frankreich über Nuklearwaffen sprechen

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Lars Klingbeil (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) fordert deutsch-französische Gespräche über den nuklearen Schutz Europas. Es gebe das „Angebot Frankreichs, den französischen Nuklearschirm stärker für die europäische Sicherheit nutzbar zu machen“, sagte Klingbeil dem „Spiegel“. „Auf diese Diskussion sollten wir uns einlassen.“

Zwar habe sich Deutschland im Atomwaffensperrvertrag verpflichtet, keine eigenen nuklearen Waffen zu besitzen, und diese völkerrechtliche Zusage gelte, so der SPD-Chef. „Trotzdem sollten wir das französische Gesprächsangebot jetzt annehmen. Ein solcher strategischer Dialog zwischen Deutschland und Frankreich ist in diesen Zeiten angemessen.“

Die nukleare Abschreckung durch die Nato und die deutsche Teilhabe daran stelle er damit nicht infrage, so Klingbeil. „Ich will diesen transatlantischen Pfeiler unserer Sicherheit bewahren.“ Europa müsse stärker werden, und das werde auch Deutschland einiges abverlangen, mahnte er. „Deutschland muss in Europa eine Führungsmacht sein.“


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Dax am Mittag weiter im Aufwind – Rätseln über Grönlands Rohstoffe

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter klar im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.860 Punkten berechnet, 1,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Viel Erleichterung herrscht auf den Börsenparketts dieser Welt nach der Rede des US-Präsidenten Trump in Davos, vor allem aber nach den Nachrichten, die dann am Abend aus dem Schweizer Hochgebirge über die Ticker liefen“, sagte Daniel Kostecki, Marktanalyst bei CMC Markets. „Parallel zu einem Rahmenabkommen über Grönland will die US-Regierung nun wieder Abstand von den noch am Wochenende angedrohten Strafzöllen nehmen.“

„Handelt es sich aber wirklich um einen Rückzug von Donald Trump und sind seine Äußerungen als ein Zeichen von Schwäche zu interpretieren? Es erscheint sehr plausibel, dass es sich hierbei um eine klassische Nebelkerze handelt, die die Aufmerksamkeit von Washingtons tatsächlichem Sieg ablenken soll. Berichte der New York Times deuten darauf hin, dass eine Vereinbarung zwischen den USA, der Nato, Dänemark und Grönland die Umsetzung eines Modells beinhalten könnte, das zuvor in den Beziehungen zwischen Großbritannien und Zypern angewendet wurde. Langfristig könnte ein solcher Schritt zu einer vollständigen Neugestaltung des Machtgleichgewichts in der Arktis führen, was eindeutig zum Vorteil der Vereinigten Staaten wäre.“

„Die Anwendung dieses spezifischen Rechtsrahmens auf Grönland würde, sollte dies geschehen, weit über eine einfache Verlängerung der militärischen Pachtverträge hinausgehen. Die USA dürften versuchen, Enklaven zu errichten, über die sie die volle und ausschließliche Souveränität ausüben – beispielsweise um eine uneingeschränkte Mineralgewinnung zu ermöglichen oder für das fast 200 Milliarden US-Dollar teure „Golden Dome“-Projekt. Damit würden diese Gebiete sowohl der dänischen als auch der grönländischen Gerichtsbarkeit entzogen.“

Der interessanteste Aspekt dieses Szenarios betreffe den Zugang zu Seltenen Erden. Es werde erwartet, dass die USA zeitnah mit der Förderung im Tanbreez-Vorkommen auf Grönland beginnen. „Seit Ende vergangenen Jahres wird dieses Projekt vom börsennotierten Unternehmen Critical Metals Corp. kontrolliert, das es von einem australischen Unternehmen erworben hat, das zuvor an diesem Standort nach Seltenen Erden gesucht hatte.“

Noch aber verbiete das derzeitige grönländische Recht den Uranabbau effektiv. „Die Schaffung einer souveränen US-Basis, die dieses Gebiet umfasst, würde lokale Beschränkungen automatisch aufheben. Das US-Bundesrecht erlaubt nicht nur den Uranabbau, sondern erkennt ihn ausdrücklich als eine Frage der nationalen Sicherheit an“, sagte Kostecki.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1695 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8551 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.828 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,72 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 64,47 US-Dollar, das waren 77 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Trumps Friedensrat offiziell gegründet

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Donald Trump (Archiv), via dts NachrichtenagenturDavos (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat zusammen mit Vertretern der weiteren Mitglieder die Charta des „Board of Peace“ unterzeichnet und seinen umstrittenen Friedensrat damit offiziell gegründet.

Trump sagte bei der Zeremonie am Donnerstag in Davos, dass die Welt eine Region sei und dass das „Board of Peace“ Jahrzehnte des Blutvergießens beenden und „ewigen Frieden“ schaffen werde. Er deutete zudem an, dass eine Zusammenarbeit zwischen dem Friedensrat und den Vereinten Nationen angestrebt werde, um in Krisengebieten wie Gaza erfolgreich zu sein. Trump behauptete weiter, dass die USA mehr Entwicklungshilfe als je zuvor für den Gazastreifen ermöglicht hätten, obwohl seine Regierung die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit weltweit massiv reduziert hatte.

Das „Board of Peace“ sollte ursprünglich eine Übergangsregierung im Gazastreifen beaufsichtigen, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass das Mandat des Rats erweitert werden könnte, um sich globalen Krisen und Konflikten zu widmen. Kritiker vermuten, dass Trump eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen schaffen möchte. Zu den Staaten, die Teil des „Board of Peace“ sind, gehören unter anderem Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Indonesien, Jordanien, Kasachstan, Kosovo, Pakistan, Paraguay, Katar, Saudi-Arabien, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Usbekistan und die Mongolei. Aus der EU sind lediglich Ungarn und Bulgarien beteiligt. Viele andere Staaten wie Deutschland und Großbritannien reagierten dagegen zurückhaltend auf die Einladung.


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