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Commerzbank-Chefin Orlopp lobt "Investitionsgipfel"

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Roland Busch, Friedrich Merz und Christian Sewing am 21.07.2025, via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Bettina Orlopp, hat den „Investitionsgipfel“ im Kanzleramt als „wichtiges positives Signal“ für den Wirtschaftsstandort Deutschland bezeichnet.

Den Sendern RTL und ntv sagte Orlopp am Montag: „Wachstum ist auch Psychologie. Deswegen ist es so wichtig, dass wir investieren, dass die Unternehmen auch in Deutschland investieren.“

Zur konkreten Frage, wie viel von den angekündigten 631 Milliarden Euro tatsächlich neue Investitionen seien, äußerte sich Orlopp zurückhaltend. Sie sprach von Leuchtturmprojekten und dem Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft, vermied aber eine klare Einordnung der Zahlen.

Kritik an der Zusammensetzung der Teilnehmer wies Orlopp nicht grundsätzlich zurück, sagte jedoch: „Das ist erst mal nur ein Anfang.“ Der Mittelstand werde eine zentrale Rolle spielen – auch vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten wie den laufenden Handelskonflikten.

Nach dem „Investitionsgipfel“ im Kanzleramt sorgte das Abschlussbild für Diskussionen: Auf dem offiziellen Foto sind fast ausschließlich Männer zu sehen – unter ihnen nur zwei Frauen: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Orlopp.

Orlopp reagierte darauf gelassen, aber bestimmt: „Es geht nicht um Quoten, sondern darum, Vielfalt zu fördern.“ Unternehmen müssten messbare interne Programme schaffen, „damit Frauen wie Männer gleichermaßen Entwicklungschancen haben“. Eine „sture Quote“ sei aus ihrer Sicht nicht zielführend: „Wir sprechen lieber vom fairen Anteil – je nach Branche und Ausgangslage.“

Sie sei optimistisch, dass sich dieses Bild in den kommenden Jahren ändern werde – unter anderem, weil Frauen sichtbarer würden und mutiger Risiken eingingen. „Karriere macht man nicht ohne Risiko“, so Orlopp.


Foto: Roland Busch, Friedrich Merz und Christian Sewing am 21.07.2025, via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Politiker verteidigen Russlandreisen von Platzeck

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Matthias Platzeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich verteidigt die Russlandreisen seines Parteikollegen Matthias Platzeck.

„Ich bin Matthias Platzeck wie auch anderen ehemaligen Politikern dankbar, wenn sie uneigennützig durch Integrität und Erfahrung daran mitwirken wollen, den Krieg in der Ukraine in eine Waffenruhe zu überführen und später vielleicht zu einem Ende zu bringen“, sagte Mützenich dem „Spiegel“. „Matthias Platzeck macht bei jeder Gelegenheit als Erstes die Kriegsverbrechen Putins zum Thema. Das wird bei diesen Formaten nicht anders sein.“

Zuletzt war unter anderem durch Recherchen des „Spiegel“ bekannt geworden, dass Ex-SPD-Chef Platzeck seit Beginn der russischen Invasion mehrfach nach Moskau gereist war. „Es wäre sachlich und politisch falsch, wenn nur Vertreter aus anderen Ländern, darunter auch Partner unterhalb der offiziellen Ebene, Gespräche mit der russischen Seite führen“, sagte Mützenich. Er sei sich sicher, dass Platzeck allein aus humanitären und friedenspolitischen Gründen das Gespräch mit russischen Vertretern führe – und nicht etwa davon profitieren wolle.

Auch der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner stellte sich vor Platzeck. „Die Verdächtigungen und Beschimpfungen gegenüber Matthias Platzeck sind absolut unpassend“, sagte Stegner dem „Spiegel“. „Matthias Platzeck ist ein unbescholtener Politiker und setzt sich nun als Privatmann dafür ein, dass der Krieg in der Ukraine endet.“ Dass Platzeck dafür Gespräche mit der russischen Seite suche, sei richtig. „Es gilt, alle Möglichkeiten auszuloten, um diesen Krieg zu beenden. Wir sollten daher nicht jedes Gespräch verteufeln, nur weil uns das Verhalten des Gegenübers nicht gefällt. So kommen wir nicht weiter“, so Stegner. Er war im Frühjahr selbst in die Kritik geraten, weil er zu einem Treffen mit russischen Vertretern in Aserbaidschans Hauptstadt Baku gereist war.


Foto: Matthias Platzeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Voigt wirft Weidel mangelnden Patriotismus vor

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Alice Weidel am 20.07.2025, via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) wirft der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel nach ihrem Interview in der ARD mangelnden Patriotismus vor.

Im TV-Sender „Welt“ begründete Voigt am Montag seinen Vorwurf damit, dass Weidel auf die Frage, was sie an drei guten Dingen über Deutschland sagen könne, nicht eine einzige Antwort gehabt habe. Voigt weiter: „Verzeihung, das sind Leute, die sind unpatriotisch, die lassen kein gutes Haar an Deutschland.“

Der CDU-Politiker kritisierte die Aktion der Störer während des Weidel-Interviews: „Was mich ärgert ist, dass wir die AfD nicht in ihren Inhalten stellen, sondern immer wieder versuchen, durch solche Aktionen eigentlich abzulenken.“ Das sei für Weidel „eher ein Imagegewinn“ gewesen. Und die Demonstranten hätten ihrer Sache „eher einen Bärendienst erwiesen“. Es sei wichtiger, die AfD in der Sache zu stellen und aufzuzeigen, „dass sie eigentlich keinen Plan für Deutschland hat“.

Voigts Fazit: „AfD steht eher für Abstieg für Deutschland.“ Thüringen habe die höchste Dichte an Kultur- und UNESCO-Welterbestätten in ganz Europa und sei eines der Länder mit der höchsten Ehrenamtsdichte. Deutschland wiederum habe die meisten Patentanmeldungen in Europa, sei ein Land der Innovationen. Voigt an die Adresse Weidels: „Und das alles nicht zu sehen, nicht zu thematisieren, das ist einfach feige.“


Foto: Alice Weidel am 20.07.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Chemiemanager finden ihre Arbeitgeber "befriedigend"

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Industrieanlagen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Führungskräfte in der deutschen Großchemie lassen sich durch die missliche Lage ihrer Branche offenbar wenig beeindrucken.

Sie bescheinigen ihren Arbeitgebern im Schnitt ein „Befriedigend“ auf der Schulnotenskala – was dem langfristigen Mittel entspricht. Der Durchschnittswert von 3,01 liegt sogar über der Note des Vorjahres von 3,15. Das ist das Ergebnis der neuen Umfrage des Akademikerverbandes VAA, über das die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstagsausgabe) berichtet.

Am besten schnitt demnach der Kunststoffhersteller Lyondellbasell mit seiner deutschen Landesgesellschaft in der Bewertung ab, er verteidigte damit seinen Platz als Spitzenreiter – mit der Note 2,33, die das Unternehmen von seinem akademischen Personal im Durchschnitt erhielt. Es folgen das Stiftungsunternehmen Schott und der Familienkonzern Boehringer Ingelheim auf Platz zwei und drei. Unter den bekannten börsennotierten Konzernen rangiert BASF im oberen Drittel, Merck in der Mitte, während sich Lanxess, Bayer und Evonik im unteren Drittel finden. Schlusslicht ist Shell mit der Note 3,56.

Der VAA – Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie – ist die zweite maßgebliche Arbeitnehmerorganisation neben der Gewerkschaft IG BCE, die vor allem die Interessen der Nichtakademiker vertritt. Er ermittelt seit mehr als zwei Jahrzehnten einmal im Jahr die Stimmung seiner Mitglieder in den Unternehmen. Diese bewerten Strategie, Kultur und Arbeitsbedingungen und geben zudem Auskunft über ihre persönliche Befindlichkeit und Motivation. Es geht in der Regel um etwa zwei Dutzend – diesmal 21 – Chemie- und Pharmaunternehmen: deutsche Unternehmen ebenso wie Landesgesellschaften ausländischer Anbieter.

Die Umfrage gilt auch unter Personalvorständen als aussagekräftiges Stimmungsbarometer. Der VAA befragte seine Mitglieder von Mitte April bis Mitte Mai. Von mehr als 8.600 Fragebögen kamen 2.000 auswertbare zurück. Teilnehmer vergeben Schulnoten von eins bis sechs in den Einzelkategorien, die sich dann zur Gesamtnote für das Unternehmen errechnen, woraus sich wiederum der Durchschnittswert für die Branche ergibt.


Foto: Industrieanlagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rheinland-Pfalz will weniger Klausuren für Schüler

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber (SPD) hat sich für weniger Leistungsdruck in der Schule ausgesprochen.

Gerade in den Klassen eins bis acht „braucht es nicht dauernd Tests und Klassenarbeiten“, sagte der SPD-Politiker der Wochenzeitung „Die Zeit“. Stattdessen sollten Lehrkräfte mehr Zeit haben für „Feedbackgespräche“ und „Persönlichkeitsentwicklung“.

Von unangekündigten Abfragen hält der Minister nichts. „Meine Haltung ist klar: Benotete Spontantests setzen Schüler unnötig unter Druck. Die Lernforschung weiß seit vielen Jahren, dass Druck und Angst das Lernen erschweren.“

Teuber plädiert für eine veränderte Test- und Prüfungskultur an den Schulen. Dabei sollten sich Klausuren und Leistungskontrollen stärker nach dem individuellen Tempo der Schüler richten. „Ich kann mir auch vorstellen, dass sich Kinder und Jugendliche erst dann zu einer Prüfung melden, wenn sie meinen, den Stoff verstanden zu haben“, sagte der Politiker.

Rheinland-Pfalz gibt seit 2021 mit der Initiative „Schule der Zukunft“ bestimmten Lehrerkollegien größere Freiräume bei der Unterrichtsgestaltung und der Bewertung der Kinder und Jugendlichen: „Wir müssen die Schule so verändern, dass es den Schülerinnen und Schülern an diesem Ort besser geht“, sagte der Bildungsminister.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax hält zum Wochenstart die Füße still – wartet heiße Zollphase ab

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax sich kaum verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.307 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

„Der Handel in den Dax-Unternehmen zeigt sich zum Wochenstart weiterhin lustlos“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. Die Investoren schauten vorsichtig in Richtung USA und blieben an den Seitenlinien stehen. Noch beunruhige nicht, dass es zu keiner Einigung zwischen den Vertretern der EWU und den USA im Strafzollstreit gekommen ist.

„Die Zeit rennt weiter davon und die USA haben bereits gezeigt, dass sie keinen Rückzieher machen werden. Es kann Ende Juli noch einmal heiß an den europäischen Aktienmärkten hergehen. Das Thema ist bei den Marktteilnehmern aktuell etwas unterrepräsentiert. Das kann sich in den kommenden Handelstagen aber schnell ändern“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1711 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8539 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.398 US-Dollar gezahlt (+1,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,28 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,95 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Investitionsgipfel: DIHK will Maßnahmen nicht nur für Großkonzerne

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Christian Sewing, Friedrich Merz und Roland Busch am 21.07.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts des Investitionsgipfels bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) weitere Reformen für die Breite der Wirtschaft gefordert.

Die Bundesregierung müsse den Mittelstand mitdenken, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „99 Prozent unserer Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe, sie tragen die deutsche Wirtschaft. Die Rahmenbedingungen müssen sich für alle verbessern, nicht nur für wenige große Konzerne“, so Melnikov. Investitionen entstünden dort, wo „wirtschaftliche Freiheit, Planungssicherheit und wirtschaftspolitische Verlässlichkeit spürbar“ seien. „Daran wird sich Wirtschaftspolitik jetzt messen lassen müssen“, sagte die Kammer-Chefin.

Melnikov reagierte damit auf ein Treffen von Konzernbossen mit Kanzler Merz am Montag. Dabei ging es um die Investitionsinitiative „Made for Germany“. Private Investitionen sicherten Wachstum, dafür brauche es aber bessere Standortbedingungen, ergänzte Melnikov mit Blick auf die Initiative. „Nur wenn sich Investitionen wieder lohnen, kann unser Land zurück auf den Wachstumspfad finden. Deshalb ist es richtig, dass der Bundeskanzler das Gespräch mit der Wirtschaft sucht, entscheidend ist aber, dass daraus auch konkrete Maßnahmen folgen“, sagte sie.

Unternehmen bräuchten laut DIHK jetzt vor allem Verlässlichkeit. Nötig seien dafür „weniger Bürokratie“, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine „Entlastung“ bei Energie- und Arbeitskosten. „Erste Schritte wie verbesserte Abschreibungsbedingungen sind richtig, aber für eine echte Wende nicht ausreichend“, so Melnikov.


Foto: Christian Sewing, Friedrich Merz und Roland Busch am 21.07.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Hubertz setzt auf Bauwirtschaft als Stabilitätsanker

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Baustelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht die heimische Bauindustrie als Stabilitätsanker für die Wirtschaftskraft.

„Die Bauwirtschaft ist nicht so abhängig von den USA wie andere Industriezweige“, sagte Hubertz dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Damit sind Investitionen in Beton, Holz und Wohnraum auch bei schwierigen Launen des US-Präsidenten ein Treiber für unsere Wirtschaftskraft.“

„Die ständigen Zolldrohungen von Präsident Trump produzieren nur Verlierer“, sagte Hubertz weiter. Trump gefährde mit „seinem Hin und Her“ nicht nur die deutsche und die EU-Wirtschaft, sondern in erster Linie auch die US-Wirtschaft. „Ich setze aber weiterhin auf eine Einigung der EU-Kommission mit der US-Regierung.“ Es sei „gut, dass wir mit dem Sondervermögen bereits einen Teil des Geldes nutzen und einen langfristigen Finanzierungsrahmen gesetzt haben“, sagte Hubertz weiter. „Diese Mittel müssen nun schnell auf die Straße beziehungsweise Baustelle. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.“

Die Baubranche sieht die Lage weniger optimistisch. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), sagte dem „Handelsblatt“, zwar sei die deutsche Bauwirtschaft weitgehend unabhängig von der erratischen US-Zollpolitik und könnte ein echter Stabilitätsfaktor für die heimische Konjunktur sein. „Doch dazu braucht es klare politische Signale und Verlässlichkeit.“ Der aktuelle Ausschreibungsstopp bei der bundeseigenen Autobahn GmbH vermittle jedoch genau das Gegenteil: ein Signal der Unsicherheit für den Standort Deutschland. Durch das Sondervermögen sei viel Geld zum Investieren da. „Wir erwarten, dass die Bundesregierung schnell Klarheit schafft, den Ausschreibungsstopp aufhebt und für eine verbindliche Finanzierung sorgt“, forderte Pakleppa.


Foto: Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Julian Schuster verlängert Vertrag beim SC Freiburg

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Julian Schuster (Archiv), via dts NachrichtenagenturFreiburg (dts Nachrichtenagentur) – Cheftrainer Julian Schuster bleibt dem SC Freiburg auch in Zukunft erhalten. Der Verein hat den Vertrag mit dem langjährigen Mitarbeiter verlängert, wie der Club am Montag mitteilte. Schuster ist seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen für den SC Freiburg tätig.

Die genaue Laufzeit des neuen Vertrags wurde nicht bekannt gegeben. Der SC Freiburg hob jedoch die Bedeutung von Schuster für den Verein hervor. Er habe sich in den vergangenen Jahren große Verdienste erworben und sei eine wichtige Stütze des Clubs.

Schuster absolvierte fast seine komplette Karriere beim SC Freiburg als Spieler und wechselte später in den Trainerstab. Zuletzt war er in einer leitenden Position im sportlichen Bereich tätig. Der Verein zeigte sich erfreut über die weitere Zusammenarbeit.


Foto: Julian Schuster (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Haushaltspolitiker: Patriot-Finanzierung für Ukraine gesichert

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Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der für Verteidigungsausgaben zuständige SPD-Haushaltspolitiker Andreas Schwarz begrüßt die Pläne für eine Abgabe von Patriot-Luftabwehrsystemen von Bündnispartnern an die Ukraine und sieht die von Deutschland zugesagte Finanzierung als gesichert.

„Die immer heftiger werdenden Angriffe Russlands auf die ukrainische Zivilbevölkerung rechtfertigen diese schnelle Hilfe“, sagte Schwarz der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Hierüber seien sich die USA und Deutschland einig und deshalb sei die Entscheidung, Patriot-Systeme in die Ukraine abzugeben, richtig. „Alles, was wir schützen und sichern können, muss auch nicht wieder aufgebaut und finanziert werden. Die Luftverteidigung ist eine wesentliche Lebensversicherung für die Menschen in der Ukraine“, sagte der SPD-Haushaltspolitiker.

Natürlich müssten diese Lücken im Verteidigungssystem schnell geschlossen werden, so Schwarz. Mit Blick auf die Finanzierung sagte er: „Im `Einzelplan 60 – Ertüchtigungshilfe` stehen die notwendigen Mittel dafür zur Verfügung.“ Die Kosten für ein vollständiges Patriot-System liegen laut Bundesverteidigungsministerium bei etwa einer Milliarde Euro.


Foto: Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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