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2. Bundesliga: Hannover siegt auch in Kiel – Platz eins gefestigt

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Spieler von Hannover 96 (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Auch am 4. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat Hannover 96 keine Punkte liegen lassen. Gegen Kiel drehten die Niedersachsen am Samstag die Partie und gewannen nach Rückstand doch noch mit 2:1. Mit vier Siegen in vier Spielen ist Hannover damit klar auf Platz eins der Tabelle, gefolgt von Elversberg und Bielefeld – Kiel rutscht auf Rang 13.

Phil Harres brachte die Gastgeber an der Förde in der 21. Minute nach einer präzisen Flanke von Tolkin zunächst in Führung. Kiel verteidigte kompakt und ließ Hannover lange kaum zur Entfaltung kommen. Erst nach einer druckvollen Phase kurz vor der Pause kam 96 gefährlich auf, Neubauer traf dabei aber zunächst nur die Latte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Hannover deutlich verbessert: Virgil Ghița köpfte in der 62. Minute nach einer Ecke zum Ausgleich ein, Joker Benjamin Källman sorgte nur sieben Minuten später mit einem weiteren Kopfballtreffer nach einem Freistoß für die 2:1-Führung (69.). Kiel wechselte in der Schlussphase offensiv, kam aber nicht mehr entscheidend vor das Tor.

Die weiteren Ergebnisse aus der 2. Liga vom frühen Samstagnachmittag: VfL Bochum – Preußen Münster 1:2 und Eintracht Braunschweig – Arminia Bielefeld 1:1.


Foto: Spieler von Hannover 96 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wüst als Chef der NRW-CDU bestätigt

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Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Hendrik Wüst bleibt Chef der NRW-CDU. Auf dem Landesparteitag in Bonn erhielt der mittlerweile 50-Jährige am Samstag nach offiziellen Angaben genau 98 Prozent der Delegiertenstimmen, Gegenkandidaten gab es keine.

Wüst war 2021 als Nachfolger von Armin Laschet mit 98,3 Prozent ins Amt gewählt und 2023 mit 96,7 Prozent bestätigt worden. Er gilt parteiintern durchaus als Konkurrent von Bundeskanzler Friedrich Merz, der aber demonstrativ Geschlossenheit zeigt und auf dem Landesparteitag sprechen wird.

Die NRW-CDU will sich in Bonn letzten Schwung für die Kommunalwahl am 14. September holen. Dabei darf sie bei der Wahl durchaus auf gute Ergebnisse in den Städten und Landkreisen hoffen. In Umfragen zur Landtagswahl, die allerdings erst wieder 2027 stattfindet, liegt die CDU in NRW mit 35 bis 39 Prozent klar vor allen anderen, AfD und SPD liefern sich ein Rennen um den zweiten Platz im Bereich von 14 bis 18 Prozent.


Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steinbrück wirbt für umfassende Sozialreformen

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Peer Steinbrück (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) spricht sich für umfassende Sozialstaatsreformen aus.

„Unser Sozialstaat ist zweifellos ein hohes Kulturgut. Aber er ist leistungsfähig nur zu erhalten, wenn er effizienter wird“, sagte Steinbrück der „Welt am Sonntag“. „Die Entwicklung der Sozialversicherungsabgaben und der Kosten der Vielzahl steuerfinanzierter Leistungen zeigt klar: Ohne Reform geht es nicht.“

Er unterstütze deshalb ausdrücklich die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die Sozialpolitik der Bundesregierung in diesem Herbst neu auszurichten. „Ich halte es für richtig und notwendig, dass der Bundeskanzler das Thema zur Chefsache macht.“ Die Idee, „Zuständigkeiten zu bündeln, Leistungen zusammenzulegen und zu pauschalieren“, verdiene „volle Unterstützung“. Das gelte auch für die „digitale Transformation“ der Sozialverwaltung.

Steinbrück sprach sich zugleich für die von der SPD geforderte Erhöhung der Erbschaftsteuer aus. „Wenn man die Freibeträge hochsetzt, Stundungsregelungen für Betriebsvermögen erlässt und sich politisch festlegt, das Mehraufkommen ausschließlich in Bildung zu investieren – dann halte ich das für einen vertretbaren Ansatz“, so der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten.


Foto: Peer Steinbrück (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Offiziell: Nick Woltemade wechselt von Stuttgart nach Newcastle

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Nick Woltemade (Archiv), via dts NachrichtenagenturNewcastle (dts Nachrichtenagentur) – Nun ist es offiziell: Der 23-jährige deutsche Nationalspieler Nick Woltemade wechselt „mit sofortiger Wirkung“ vom VfB Stuttgart zu Newcastle United. Das teilten beide Vereine am Samstag mit.

Woltemade soll in England das Trikot mit der Nummer 27 tragen. Der Stürmer ließ sich von seinem neuen Arbeitgeber zitieren mit den Worten: „Ich bin wirklich glücklich, bei diesem großartigen Verein zu sein. Vom ersten Kontakt an hatte ich das Gefühl, dass der Verein mich wirklich will und große Pläne mit mir hat.“ Und weiter: „Es ist ein großer Schritt in meinem Leben, Deutschland zu verlassen, aber alle haben mich so herzlich aufgenommen, dass ich mich schon wie eine Familie fühle. Nach dem Gespräch mit dem Cheftrainer habe ich das gute Gefühl, dass dies der richtige Ort für mich ist, um mein Bestes zu geben.“

Newcastles Cheftrainer Eddie Howe sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir Nick so schnell verpflichten konnten. Er passt genau in unser Profil, das wir für unsere Angriffsoptionen gesucht haben.“

Über die Kosten für den Transfer wurde Stillschweigen bewahrt. Laut Medienberichten stand aber zuletzt eine Ablösesumme von bis zu 90 Millionen Euro im Raum. Laut weiterer unbestätigter Berichte wird über ein Gehalt von sieben bis neun Millionen Euro pro Saison spekuliert.

Newcastle United befindet sich mehrheitlich im Besitz eines saudi-arabischen Staatsfonds. In der Saison 2025/26 spielt der Verein in der Premier League sowie in der Uefa Champions League.

Woltemade war im Sommer 2024 ablösefrei vom SV Werder Bremen zum VfB gewechselt. Insgesamt absolvierte er dort 36 Pflichtspiele, in denen ihm 18 Tore und drei Vorlagen gelangen. Der 23-Jährige war in der abgelaufenen Saison 2024/2025 mit fünf Treffern Stuttgarts bester Torschütze im DFB-Pokal und trug maßgeblich dazu bei, dass er gemeinsam mit seinen Teamkollegen den nationalen Pokalwettbewerb gewann. Sein Vertrag in Stuttgart lief eigentlich bis zum 30. Juni 2028.


Foto: Nick Woltemade (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDA warnt vor falscher Themensetzung im NRW-Kommunalwahlkampf

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Wahlplakate zu den NRW-Kommunalwahlen 2025 (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, hat vor einer falschen Themensetzung im nordrhein-westfälischen Kommunalwahlkampf gewarnt.

Die Fragen Asyl und Migration gehörten zum „Kerngeschäft der AfD“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. „Wer sich zentral nur auf dieses Thema fokussiert, hat schon verloren. Hier müssen Lösungen her, ohne von morgens bis abends darüber zu reden“, mahnte Radtke.

Der CDA-Chef beklagte zudem, dass die AfD von Defiziten in der Sozialpolitik profitiere. „Die Frage der Lebenshaltungskosten, vor allem die Frage von bezahlbarem Wohnraum, hat sich zu der sozialen Frage in unserem Land entwickelt, die weit in die Mittelschicht ausstrahlt“, sagte Radtke. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen sich anstrengen und trotzdem kaum über die Runden kommen, sei „ein Brandbeschleuniger“ für die Entwicklung der AfD.

„Lähmende Bürokratie, Engpässe bei Pflege und Kinderbetreuung, kaputte Straßen und vergammelte Grünanlagen lassen den Eindruck entstehen, dass in unserem Land nicht mehr viel funktioniert“, sagte Radtke. Die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen finden am 14. September statt.


Foto: Wahlplakate zu den NRW-Kommunalwahlen 2025 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gericht erklärt Teile von Trumps Zöllen für unrechtmäßig

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Industrieanlagen im Hafen von New York mit Öltanks (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Ein Bundesberufungsgericht hat einige der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für unrechtmäßig erklärt.

Die Richter stellten fest, dass Trump seine Befugnisse überschritten habe, da die Verhängung von Zöllen eine zentrale Aufgabe des Kongresses sei, die in der Verfassung dem Gesetzgeber vorbehalten sei.

Die Zölle bleiben jedoch vorerst bestehen, da das Gericht die Umsetzung seiner Anordnung bis Oktober aussetzte. Dies gibt der Trump-Administration Zeit, beim Obersten Gerichtshof Berufung einzulegen. Genau das kündigte die US-Regierung nach dem Urteil auch an.

Die Entscheidung bezog sich vor allem auf Zölle, die Trump im April beschlossen hatte. Damals hatte er die Maßnahmen am Kongress vorbei mit einer angeblichen Notlage aufgrund des Importüberschusses der USA bei Gütern begründet. Das Gericht wies nun diese Argumentation zurück. Welche Auswirkungen das auf das Zoll-Abkommen mit der EU haben wird, war zunächst unklar.


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Kretschmer will Lohnfortzahlung bei Krankheit einschränken

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Michael Kretschmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik, um das Wachstum in Deutschland anzukurbeln.

Zentral sei eine „Deregulierung, das Zurückdrängen des Staats, vor allem aus dem Wirtschaftsleben“, sagte Kretschmer der „Welt am Sonntag“. Europa, allen voran Deutschland, müsse „ein Raum der Freiheit sein und nicht der Regulierung“, so der Ministerpräsident.

Kretschmer schlägt außerdem vor, die gesetzlichen Möglichkeiten für Teilzeitarbeit zu reduzieren: „Ich halte es für nötig, das Teilzeit- und Befristungsgesetz wieder auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren.“ Ferner will der Ministerpräsident die Vorgaben bei Krankmeldungen verschärfen. „Deutschland ist bei Krankschreibungen europaweit mit an der Spitze. Wer wirklich krank ist, muss sich auskurieren können und weiter seinen Lohn bekommen. Aber was ist mit den Eintages-Krankheiten? Mit einem Karenztag am ersten Tag der Krankmeldung gäbe es damit keine Lohnfortzahlung“, sagte Kretschmer.


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USA verweigern Palästinenserpräsident Visum für UN-Vollversammlung

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Mahmud Abbas (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die USA verweigern dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, ein Visum für die kommende UN-Generalversammlung.

Wie das US-Außenministerium mitteilte, würden auch Visa von weiteren Mitgliedern der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“ (PLO) widerrufen. Ein Sprecher des Außenministeriums bestätigte, dass Abbas von dieser Maßnahme betroffen sei, ebenso wie etwa 80 weitere PA-Beamte.

Die Mission der Palästinensischen Autonomiebehörde bei den Vereinten Nationen werde zwar Ausnahmen gemäß dem UN-Hauptquartiersabkommen erhalten, jedoch könnte die Verweigerung eines Visums für Abbas gegen dieses Abkommen verstoßen, da die Vereinten Nationen Palästina als Beobachterstaat anerkennen. Diese Maßnahme dürfte die Präsenz palästinensischer Vertreter beim jährlichen globalen Gipfel erheblich einschränken, während der Krieg im Gazastreifen andauert und mehrere westliche Staaten die Anerkennung eines palästinensischen Staates vorbereiten.

In einer Erklärung äußerte die palästinensische Präsidentschaft „tiefes Bedauern und Erstaunen“ über die Entscheidung des US-Außenministeriums. Sie forderte die USA auf, die Entscheidung zu überdenken und rückgängig zu machen. Der palästinensische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, sagte, man werde sich „genau anschauen“, was die Entscheidung bedeute und wie sie auf die Delegation angewendet werde, um entsprechend zu reagieren.


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DIHK warnt vor Kosten für die Energienetze in Billionenhöhe

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Strommast (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Peter Adrian, befürchtet eine Explosion der deutschen Stromnetzkosten durch die Energiewende.

„Wir müssen alle Einsparpotentiale jetzt nutzen“, sagte Adrian der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er verwies auf neue Zahlen aus einer bislang unveröffentlichten Studie zur Energiewende, die der DIHK nächste Woche vorstellen will. Demnach könnten sich die Kosten für die deutschen Energienetze in den kommenden Jahrzehnten auf einen Betrag in Billionenhöhe addieren.

Schon heute verlagerten viele große Industrieunternehmen ihre Produktion von Deutschland ins Ausland, sagte der DIHK-Präsident. „Wenn die Netzkosten und damit auch die Energiepreise weiter steigen, ist die Belastungsgrenze endgültig erreicht. Das gefährdet nicht nur Wohlstand und Arbeitsplätze, sondern auch die Akzeptanz für die Energiewende.“

Wenn die derzeitige Energiepolitik in Deutschland fortgesetzt werde, sei bis Mitte des Jahrhunderts mit Gesamtkosten für Strom- und Gasnetze von 1,2 Billionen Euro zu rechnen, heißt in der Studie der Beratungsgesellschaft Frontier Economics im Auftrag des DIHK. Rund die Hälfte dieser Summe könne bereits in den kommenden zehn Jahren anfallen. Die Schätzung ist weit höher als andere Prognosen, sie bezieht im Gegensatz zu diesen aber neben den Investitionskosten für den Bau auch erhebliche Kosten für Betrieb und Wartung der Netze ein.

Laut DIHK könnten die Kosten für den Ausbau der Energienetze gesenkt werden, wenn Deutschland beim Klimaschutz im Energiesektor verstärkt auf importierten Wasserstoff setze, weil dann vorhandene Erdgasleitungen weiter genutzt werden könnten. Das sei „ein zentraler Hebel, um gegenzusteuern“, sagte DIHK-Präsident Adrian.


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Hubertz will serielles Bauen stärken

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Baukräne (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will das modulare und serielle Bauen stärken und so mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. „Ich sehe im seriellen und modularen Bauen ein riesiges Potential, um schneller und vor allem günstiger zu bauen“, sagte Hubertz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

„Es gibt viele Vorurteile über das serielle Bauen – langweilig, eintönig, Plattenbau 2.0. Aber so ist es nicht“, sagte die SPD-Politikerin. Es könnten „genauso schöne Häuser und Stadtteile entstehen wie im konventionellen Wohnungsbau“ – nur eben „deutlich schneller und preisgünstiger“. Serielles und systematisches Bauen stehe für Beschleunigung und Effizienz. Auch würde man sehen, dass der Marktanteil im Fertigbau wachse.

Mathias Schäfer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), bezeichnete das serielle und modulare Bauen als einen Weg aus der Baukrise. „Das Potenzial des Fertigbaus ist noch lange nicht ausgeschöpft“, sagte Schäfer den Zeitungen. „Das gilt neben dem Wohnbau vor allem für den Objektbau zum Beispiel im Bildungs-, Gesundheits-, oder Verteidigungsbereich. Die dringend benötigten Schulen, Kitas, Pflegeimmobilien oder Kasernen könnten durch serielles Bauen überall in Deutschland in gleichbleibender Qualität und zu verlässlich kalkulierbaren Kosten entstehen.“

Schäfer forderte eine Reduktion der Vorschriften. „Nach wie vor erschweren die zum Teil erheblich voneinander abweichenden Regelungen des Bauordnungsrechts in den Bundesländern das serielle Bauen im großen Maßstab. Auch das Vergaberecht verhindert bisher, dass mehr öffentliche Auftraggeber seriell bauen“, sagte der BDF-Präsident. Helfen könnten Konzeptvergaben, bei denen Planung und Bauausführung in der Hand eines Generalunternehmers liege.

Zudem forderte Schäfer, die Grunderwerbsteuer für selbst genutztes Wohneigentum zu senken und die Abschreibungsmöglichkeiten für private Bauherren zu verbessern. „Neben Nachfrageanreizen über Bauförderprogramme wäre es auch sinnvoll, über eine Angebotsförderung für das serielle Bauen nachzudenken, um die Produktivität in der Bauwirtschaft insgesamt zu steigern und die Baukosten zu senken. Dazu zählen Sonderabschreibungen für Investitionen in die Automatisierung der Produktion oder in die digitale Vernetzung von Planung, Fertigung und Baustelle“, sagte Schäfer.


Foto: Baukräne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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