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Dax zieht sich an Zinshoffnungen nach oben

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.748 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

„Die Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die US-Notenbank in dieser Handelswoche das liefern wird, was die Investoren mehrheitlich erwarten“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow.

„Aus Mangel an weiteren Handelsimpulsen zum Wochenstart fokussieren sich die Marktteilnehmer auf die Aktien von Sartorius, Zalando, Infineon und Continental. Auf der Verliererseite befinden sich die Aktien von SAP, Deutsche Telekom und Symrise.“

„Zum Wochenstart haben viele Analystenmeinungen und Ratingänderungen das Handelsbild bei den Dax 40 Unternehmen maßgeblich beeinflusst“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1765 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8500 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.667 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 100,22 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 67,42 US-Dollar, das waren 43 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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"Golden" dominiert Single-Charts weiter – RAF Camora an Album-Spitze

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Frau mit Kopfhörern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Single „Golden“ der fiktiven Girlband Huntrix aus dem Netflix-Animationsfilm „KPop Demon Hunters“, gesungen von Ejae, Audrey Nuna, and Rei Ami, steht nun zum sechsten Mal in Folge an der Spitze der offiziellen deutschen Single-Charts. Das teilte die GfK am Montag mit.

Hinter der fiktiven Girlgroup holen Alex Warren („Ordinary“) und Jazeek („Akon“) die übrigen Medaillen. Die höchsten Neueinstiege gelingen den HipHoppern Bobby Vandamme, 3robi & Chahid („Andere Niveau“, elf) und den Sängerinnen Lady Gaga („The Dead Dance“, zwölf) und Nina Chuba („3 Uhr Nachts“, 18).

In den Album-Charts schafft es RAF Camora mit seinem neuen Album „Forever“ auf Platz eins. Swiss & Die Andern erreichen mit „Punk ist tot“ den zweiten Rang. Dahinter kann der „KPop Demon Hunters“-Soundtrack auf Platz drei auch im Alben-Ranking einen Erfolg verbuchen.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Frau mit Kopfhörern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Überlast-Angriff auf IT.NRW während Kommunalwahlen

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Wahlplakate zur Kommunalwahl (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat es am Sonntag einen gezielten Angriff auf den Server des IT-Dienstleisters IT.NRW gegeben, der abgewehrt werden konnte.

„Im Zuge der Kommunalwahlen kam es bei IT.NRW zu einem versuchten Überlast-Angriff auf den Webserver für die Ergebnisdarstellung“, sagte eine Sprecherin von IT.NRW der „Rheinischen Post“. „Dieser konnte kurzfristig erfolgreich abgewehrt werden. Zu keinem Zeitpunkt war die Ergebnisübermittlung, -erfassung und -auswertung beeinträchtigt. Nur die Ergebnisdarstellung war zwischen 18 Uhr und 18:15 Uhr für wenige Minuten nicht durchgehend erreichbar. Im weiteren Verlauf der Wahlnacht gab es keine Beeinträchtigungen“, so die Sprecherin weiter.

Noch ist nicht bekannt, wer den Angriff auf den Webserver geführt hat. „Wer hinter diesem versuchten Überlast-Angriff steckt, können wir nicht sagen. Bezüglich der Übermittlungsprobleme in Teilen des Münsterlandes und Rheinlandes ebenfalls nicht, da es sich hier um kommunale IT-Dienstleister handelt“, sagte die Sprecherin.

Der Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) ist der zentrale Dienstleister und Statistikersteller für die öffentliche Verwaltung in NRW. Die Landesdatenbank liefert unter anderem umfangreiche Tabellen mit Wahlergebnissen.


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VfL Bochum entlässt Trainer Hecking und Sportchef Dufner

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Spieler des VfL Bochum (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Der VfL Bochum hat Cheftrainer Dieter Hecking und Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner entlassen. Das teilte der Zweitligist am Montag mit.

Ab Dienstag soll der bisherige U19-Coach David Siebers die Leitung der Profis bis auf Weiteres übernehmen. Der 38-Jährige arbeitet seit elf Jahren in unterschiedlichen Nachwuchsteams des VfL.

Man reagiere mit den Entlassungen auf den „sportlich enttäuschenden Saisonstart“ nach dem vorangegangenen Abstieg in die 2. Bundesliga sowie die „ausbleibende Entwicklung der Mannschaft“ und habe sich nach „intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten“ zu diesem „schweren Schritt“ entschieden, hieß es weiter.

Der VfL hat aus den ersten fünf Ligaspielen nur einen Sieg geholt und steht mit drei Punkten auf dem Relegationsplatz 16. Auch im DFB-Pokal konnten sich die Bochumer erst in der Verlängerung gegen den Viertligisten BFC Dynamo durchsetzen.


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Grimm begrüßt Energiewende-Pläne von Reiche

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Windrad-Bau (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm begrüßt die Energiewende-Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).

„Es ist gut, dass die Ministerin das Monitoring veranlasst hat“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Es sei deutlich geworden, dass der Energieverbrauch sich wohl nicht so dynamisch entwickeln werde, wie es erwartet worden sei. „Das bedeutet auch, dass der Ausbau teilweise gestreckt und gleichmäßiger über die Jahre verteilt werden kann, was Kosten spart.“

„Wichtig und richtig ist, dass nun auf die Kosteneffizienz geachtet werden soll. Dabei muss es – wie die Ministerin zu Recht betont – um die Systemkosten gehen. Denn es ist irreführend, sich nur an den Gestehungskosten der Erneuerbaren zu orientieren.“ Grimm begrüßt die geplante Kappung der Ökostrom-Förderung: „Gut ist es auch, die Fördermechanismen für erneuerbare Energien zu hinterfragen. Hier müssen die Preissignale die richtigen Signale zum Ausbau setzen.“

Die Wirtschaftsweise rät, Strompreiszonen in Deutschland einzuführen. „Es dürfte schwierig werden, wirksam regional differenzierte Preissignale über die Netzgebühren oder über regional differenzierte Ausschreibungen zu implementieren.“ Hier wäre dringend anzuraten, über eine Aufteilung des deutschen Marktgebietes in Preiszonen nachzudenken. „Hier gibt es bisher keinen politischen Konsens – die Wissenschaft spricht sich allerdings über verschiedene Denkschulen für eine Zonierung aus. Man sollte die verschiedenen Lösungen noch einmal gegeneinander abwägen.“


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Dax am Mittag weiter freundlich – Conti und Rheinmetall vorn

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Montag nach einem halbwegs freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.785 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Continental, Rheinmetall und Airbus, am Ende SAP, Volkswagen und SAP.

„Insgesamt ist das Sentiment zum Wochenstart deutlich freundlicher für deutsche Aktien“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Gefragt seien zum Wochenstart insbesondere die Rüstungswerte, die von einem anhaltenden Fortbestand des Kriegs in der Ukraine profitieren könnten.

Die Marktteilnehmer spekulierten zudem darauf, dass die Finanzmärkte weiterhin mit Liquidität seitens der Notenbanken versorgt werden. „Neben den Zinssenkungsspekulationen in den USA werden nun auch die Annahmen baldiger Zinsanpassungen in China durch die PBoC lauter“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1761 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8503 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,18 US-Dollar; das waren 19 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Zollgewerkschaft kritisiert Ausnahmen bei Kfz-Steuer für Landwirte

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Bauer mit Traktor (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft BDZ, Thomas Liebel, spricht sich dafür aus, die Ausnahmen bei der Kfz-Steuer für bestimmte Berufsgruppen abzuschaffen. Die ermäßigten Tarife für Schausteller und Landwirte seien ein „bürokratischer Aufwand“ für Steuerpflichtige und die Zöllner zugleich, sagte Liebel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Er bemängelte, dass die aufwendige Prüfung der Steuerbegünstigungen unverhältnismäßig viel Papier und Personal binde. Diese Prozesse ließen sich in der „Digitalwüste Deutschland“ nicht automatisieren. „Man könnte diese Ausnahmen auch streichen und das Geld benutzen, um die Kfz-Steuer für alle zu senken“, sagte Liebel.


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Bauindustrie fühlt sich vom Kanzler nicht ausreichend wahrgenommen

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Pressekonferenz der Bauindustrie zum Sondervermögen für Infrastruktur am 15.09.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Bauindustrie fühlt sich derzeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht ausreichend wahrgenommen. Merz sei „eigentlich sehr bauaffin, aber im Augenblick haben wir das Gefühl, dass Außenpolitik interessanter ist“, sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Es sei derzeit das größte Problem, dass man innenpolitisch als Branche einfach nicht weiterkomme, „und das betrifft ja nicht nur die Infrastruktur, das betrifft genauso gut den Wohnungsbau“. Auch hier hätte man sich erwartet, dass einfach ganz schnell Dinge umgesetzt werden, damit man wieder ins Laufen komme und es passiere einfach nicht, so Hübner.

Carsten Burckhardt, stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU, ergänzte, dass man eine Reihe von Gesprächen in den jeweiligen Fachministerien führe und „überall offene Ohren“ kriege und es „überall Akzeptanz“ gebe. „Aber es muss ein Ruck durch die Politik, durch die Ämter und vor allem durch die Gesellschaft gehen.“ Auf Nachfrage, wer in der Regierung die größte „Bremse“ sei, sagte Burckhardt, „dass der Apparat selber das große Problem ist“.

Die Vertreter der Bauindustrie hatten zuvor scharfe Kritik an der Umsetzung des Infrastruktur-Sondervermögens geübt. „Die Zusätzlichkeit gibt es nicht“, sagte Hübner. Stattdessen würden Investitionsmittel aus dem Kernhaushalt für konsumtive Ausgaben verwendet, während der normale Etat schrumpfe. „Die Lücke wird mit dem Sondervermögen aufgefüllt und da der Bundeskanzler im März den Ländern auch noch freie Hand im Umgang mit ihren 100 Milliarden Euro gegeben hat, passiert hier genau das Gleiche.“

„Die Kommunen werden leer ausgehen, da die Zuweisung von 60 Prozent auch noch aus dem Gesetz gestrichen wurde, obwohl das kommunale Haushaltsdefizit im Jahr 2026 auf 35 Milliarden steigen wird“, fügte Hübner hinzu. Statt „Zusätzlichkeit“ finde man im Haushalt einen „Verschiebebahnhof“ vor.


Foto: Pressekonferenz der Bauindustrie zum Sondervermögen für Infrastruktur am 15.09.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Ifo-Institut fordert Änderungen in Innovationspolitik

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Deutsches Patent- und Markenamt (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Das Münchener Ifo-Institut drängt auf einen neuen Ansatz in der deutschen Innovationspolitik.

„Für nachhaltiges Wirtschaftswachstum braucht es Förderung und Innovation vor allem in den Schlüsseltechnologien wie KI, Biotechnologie, Mikroelektronik oder Quantentechnologie“, sagte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Innovationsökonomik und Digitale Transformation am Montag mit Blick auf eine Studie des Instituts. Derzeit subventioniert die Politik eher Großprojekte etablierter Unternehmen. Eine missionsorientierte Innovationspolitik würde hingegen auf große gesellschaftliche Ziele einzahlen – etwa Klimaneutralität oder Digitalisierung – und Wettbewerb um die besten Lösungen schaffen.

Derzeit konzentrieren sich die privaten F&E-Ausgaben der Studie zufolge in traditionellen Branchen wie Autoindustrie oder Maschinenbau, während Zukunftsfelder unterfinanziert bleiben. „Wenn Deutschland die jährlichen Ausgaben für F&E bis 2030 auf mindestens 3,5 Prozent des BIP steigern will, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht, muss es Anreize für mehr private Investitionen in Zukunftsfeldern schaffen“, sagte Nina Czernich, Co-Autorin der Studie. Eine missionsorientierte Politik könnte dies unterstützen, indem sie Ziele vorgibt, ohne einzelne Branchen zu bevorzugen.

Damit so eine Politik wirke, brauche es jedoch starke Rahmenbedingungen: kompetente Institutionen mit Fachwissen, Wettbewerbselemente bei der Vergabe von Fördergeldern und Unabhängigkeit von kurzfristigen politischen Interessen. Hinzu kommen bessere Bedingungen für Start-ups und private Investoren. „Eine missionsorientierte Politik ist zwar kein Allheilmittel“, so Falck, „kann aber helfen, Ressourcen gezielter einzusetzen. Andernfalls droht Deutschland bei wichtigen Zukunftstechnologien international zurückzufallen.“


Foto: Deutsches Patent- und Markenamt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"The Studio" räumt bei 77. Emmy-Verleihung ab

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TV-Fernbedienung mit Streaming-Anbietern (Archiv), via dts NachrichtenagenturLos Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die Serie „The Studio“ ist als großer Sieger aus der 77. Verleihung der Primetime Emmy Awards hervorgegangen. Die Satire über ein fiktives Hollywood-Studio gewann unter anderem den Preis für die beste Comedy-Serie und holte am Ende mit 13 Siegen die meisten Auszeichnungen.

Bei den großen Preisen konnte sich für „The Studio“ am Sonntag unter anderem Hauptdarsteller Seth Rogen über die begehrte Trophäe freuen. Rogen gewann insgesamt vier Emmys – neben der besten Serie auch für die beste Regie und das beste Drehbuch.

Als beste Drama-Serie wurde „The Pitt“ geehrt, als beste Miniserie wurde die Netflix-Produktion „Adolescence“ ausgezeichnet, die mit insgesamt sechs Preisen auch die meisten Emmys in den Hauptkategorien gewann.


Foto: TV-Fernbedienung mit Streaming-Anbietern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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