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Dax dreht auf – Hoffnung auf niedrigere Inflation

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Nach einem eher verhaltenen Start mit kleinen Gewinnen drehte der Index bis zum Nachmittag weiter auf und wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 15.397 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über Freitagsschluss.

„Im Deutschen Aktienindex hält die Unterstützung bei 15.270 Punkten weiterhin wie der berühmte Fels in der Brandung. Zum vierten Mal in den vergangenen fünf Handelstagen erwies sich die Zone heute als Sprungbrett für kurzfristige Käufe“, kommentierte Konstantin Oldenburger von CMC Markets das Marktgeschehen. Erst die für Dienstag erwarteten Inflationsdaten aus den USA würden aber zeigen, ob die Kaufbereitschaft dann immer noch vorhanden ist. „Sollte sich der Anstieg in den Verbraucherpreisen wie erwartet allerdings weiter verlangsamen, wäre dies die beste Nachricht für den Aktienmarkt und könnte für neues Kaufinteresse sorgen“, sagte Oldenburger. „Würde der Abwärtstrend allerdings unterbrochen und die Daten wieder einen Anstieg gerade in der Kernrate zeigen, dürfte der Damm zunächst wohl brechen“, sagte er. Für weitere Entspannung an der Front der Energiepreise sorgte am Montag der Gasmarkt: Gas zur Lieferung im März kostete am Nachmittag 52 Euro, und damit über vier Prozent weniger als am Vortag. Gleichzeitig ist das Preisniveau damit auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2021 und impliziert einen Verbraucherpreis von nur noch rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern. Der Ölpreis sank ebenfalls, wenn auch nicht so deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 85,94 US-Dollar, das waren 45 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0716 US-Dollar (0,37 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9332 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Werte-Union ruft CDU-Mitglieder zum Beitritt auf

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Werte-Union, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Beschluss des CDU-Bundesvorstandes, ein Parteiausschlussverfahren gegen Werte-Union-Chef Hans-Georg Maaßen anzustrengen, hat die konservative Organisation alle Parteimitglieder zum Beitritt aufgefordert. Maaßen habe in seinem Schriftsatz vom vergangenen Donnerstag der CDU Wege aufgezeigt, wie sie sich „gesichtswahrend aus der Situation herausmanövrieren könnte“, hieß es in einer Mitteilung vom Montagabend.

„Statt den versöhnlichen Vorschlag aufzunehmen, nimmt die Mehrheit linker Funktionäre im CDU-Bundesvorstand den politischen Schaden, den sie damit anrichtet, billigend in Kauf und betreibt ein Ausschlussverfahren ohne Aussicht auf Erfolg“. Es sei ihr wichtiger, ein prominentes konservatives Mitglied rauszuwerfen, um damit eine Kurskorrektur in der CDU zu verhindern, hieß es in der Erklärung der Werte-Union. „Während Vorstand und Präsidium der CDU als Folge der Entkernung durch Kanzler Merkel zu ca. vier Fünfteln mit Linken besetzt sind (Merz ist also umzingelt von Gegnern), gibt es an der Basis drei etwa gleich große Blöcke; einen eher linken, einen mittleren und einen wertkonservativen Block“, heißt es darin. Bei der Wählerschaft dürfte nach Ansicht der Werte-Union knapp über die Hälfte dem wertkonservativen Teil zuneigen.

Nur die gesamte Bandbreite dieser Strömungen habe in der Vergangenheit der CDU über 40 bzw. 50 Prozent beschert. Im Übrigen sähen Maaßen und die Werte-Union dem Ausschlussverfahren „entspannt und emotionslos“ entgegen, hieß es weiter. „Hans-Georg Maaßen und der WU-Bundesvorstand rufen nun alle wertkonservativen Wähler auf, jetzt in die wahre konservative Union einzutreten“, das sei die Werte-Union, so die Erklärung vom Montagabend.


Foto: Werte-Union, über dts Nachrichtenagentur

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Preis für "Deutschlandticket" wackelt schon wieder

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Haltestelle, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesländer wollen den Preis für das 49-Euro-Ticket im Nah- und Regionalverkehr womöglich bereits im kommenden Jahr anheben. Das geht aus einem Änderungsantrag der Bundesländer zu dem Gesetzentwurf des Bundes hervor, der an diesem Mittwoch erstmals im Verkehrsausschuss des Bundesrates beraten wird.

Demnach fordern die Bundesländer, in das Regionalisierungsgesetz den Passus einzufügen: „Der Preis wird in Abstimmung von Bund und Ländern jährlich festgeschrieben.“ Das „Handelsblatt“ berichtet in seiner Dienstagausgabe darüber. Bund und Länder hatten sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Dezember darauf verständigt, in diesem Jahr ein „Deutschlandticket“ zu einem Einführungspreis in Höhe von 49 Euro anzubieten. Den Rabatt wollen sie mit jeweils 1,5 Milliarden Euro im Jahr subventionieren.

Ebenfalls hatten sie verabredet, in den Folgejahren festzulegen, wie der Tarif künftig durch Ticketeinnahmen und die vereinbarten Zuschüsse sichergestellt wird. „Dieses Ziel intendiert die Möglichkeit oder auch die Notwendigkeit, den Preis des Deutschlandtickets anzupassen, was mit der Ergänzung verdeutlicht wird“, heißt es in dem Länderantrag zur Begründung. Sollten die Nachfrage nach dem Ticket geringer sein und der Bund sowie die Länder nicht bereit sein, mehr als die vereinbarten 1,5 Milliarden Euro zu zahlen, dann wollen die Länder die Verluste über Preiserhöhungen ausgleichen.


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Luftwaffe fotografiert drei russische Militärflugzeuge über Ostsee

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Dieses Bild veröffentlichte die Luftwaffe,  Text: über dts NachrichtenagenturÄmari (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Luftwaffe hat am Montag drei russische Militärflugzeuge über der Ostsee identifiziert. Es seien Eurofighter aufgestiegen und hätten die Maschinen „aufgeklärt“, wie es hieß.

Dafür wurden auch Fotos angefertigt und von der Luftwaffe veröffentlicht. Alle drei russischen Flugzeuge seien ohne Transponderabstrahlung und ohne Flugplan unterwegs gewesen. Es habe sich um eine Maschine vom Typ IL-20-Coot-A und zwei weitere vom Typ SU-27-Flanker gehandelt. Sie seien im internationalen Luftraum unterwegs gewesen, teilte die Luftwaffe am Nachmittag weiter mit.

Die Aufklärungsflüge seien im Rahmen der „Air Policing Baltikum“ (VAPB) gestartet, einer Nato-Mission zur Überwachung und zum Schutz des Luftraums der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Dazu sind Rund 180 Soldaten und bis zu sechs Eurofighter werden in Ämari in Estland stationiert.


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Rufe nach neuer "Mannschaftsaufstellung" in der FDP

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FDP-Parteizentrale, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der fünften Niederlage für die FDP bei Landtagswahlen in Folge fordert der FDP-Finanzexperte und Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler personelle Konsequenzen. „Es ist wie im Fußball: Wenn man über eine längere Zeit alle Spiele verliert, dann muss man die Mannschaftsaufstellung überdenken“, sagte er der „Bild-Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Zu konkreten Personalien wollte sich Schäffler nicht äußern. Er betonte jedoch, die Ampel-Koalition im Bund ziehe die FDP immer weiter herunter. Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Max Mordhorst kritisierte die bisherige Politik der FDP in der Ampel-Koalition. Der „Bild“ sagte Mordhorst: „Jeder rot-grüne Quatsch, den wir durchwinken, schadet uns doppelt.“

Die FDP habe bislang „im Bund nicht das richtige Maß zwischen notwendigen Kompromissen und konsequenter Durchsetzung von FDP pur gefunden.“ Die FDP müsse jetzt „den Turbo einlegen“, sonst werde 2023 „ein übles Jahr“.


Foto: FDP-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

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CDU-Vorstand beschließt Parteiausschlussverfahren für Maaßen

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Hans-Georg Maaßen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Vorstand hat ein Parteiausschlussverfahren für den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen beschlossen. Dem Vernehmen nach fiel die Entscheidung am Montag einstimmig.

Ein entsprechender Antrag solle nun an das zuständige Parteischiedsgericht gehen. Vor genau zwei Wochen hatte die Parteispitze Maaßen zum freiwilligen Parteiaustritt aufgefordert und ihm eine Frist bis zum Sonntag letzter Woche gesetzt. „Immer wieder gebraucht er die Sprache aus dem Milieu der Antisemiten und Verschwörungsideologen bis hin zu völkischen Ausdrucksweisen“, hieß es im Beschluss Ende Januar. Maaßen sei offenkundig nicht am Wohl der CDU gelegen. „Für seine Äußerungen und das damit zum Ausdruck gebrachte Gedankengut ist in unserer Partei kein Platz.“


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Giffey stellt nach Berlin-Wahl "personelle Änderungen" in Aussicht

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Franziska Giffey, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) stellt nach der Neuwahl des Abgeordnetenhauses, bei der die SPD am Sonntag die Spitzenposition klar an die CDU verloren hat, „personelle Änderungen“ in Aussicht. Auch damit müsse man sich nun beschäftigen, sagte Giffey am Montag nach einem Treffen mit der SPD-Bundesspitze.

Von einer Aufteilung des Postens des Regierenden Bürgermeisters zwischen zwei Parteien halte sie aber gar nichts. „Dafür bin ich nicht zu haben“, so die Regierungschefin. Es müsse nun eine „Veränderungsagenda“ geben: Dies betreffe die Bereiche Innere Sicherheit, Verkehr, Wohnungsbau und eine Verwaltungsreform. Platz zwei bei der Wahl bedeute auch, dass es einen Auftrag für die SPD gebe, ihre Rolle in der Landesregierung zu finden.

„Wir wollen, dass die SPD eine bedeutende Rolle spielt“, sagte Giffey.


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Dax bleibt am Mittag im grünen Bereich – "Lustloser Handel"

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Montagmittag im grünen Bereich gehalten. Um 12:30 Uhr stand der Index bei 15.340 Punkten und damit weiter 0,2 Prozent über Freitagsschluss.

„Die Marktteilnehmer nutzen in einigen Branchen den eher lustlosen Handel, um die Aktienbestände insbesondere bei den Aktien von MTU Aero Engine und Airbus ausbauen zu können“, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow den Handel. „Auf der Verkaufswelle befinden sich Aktien aus dem Chemiesektor und Aktien von Unternehmen die zuletzt gut zulegen könnten.“ Mit einer gewissen Spannung dürften viele Marktteilnehmer auf die US-Inflationsraten blicken, die am Dienstag erwartet werden. Hier sind Überraschungen nie auszuschließen.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0676 US-Dollar (-0,01 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9367 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Neeva bringt verantwortungsvolle KI-Suche nach Europa und bietet Unterstützung für Verlage

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neeva

Seit 6 Wochen bietet Neeva bereits KI-Zusammenfassungen auf der Grundlage von Zitaten in den USA an – jetzt auch in Deutschland

Neeva wurde bereits im Oktober 2022 in Europa eingeführt und hat weltweit fast 2 Millionen Nutzer, die von einer werbefreien, privaten Websuche profitieren – jetzt unterstützt mit Künstlicher Intelligenz

Die werbe- und trackingfreie Suchmaschine Neeva hat heute NeevaAI in Europa eingeführt, die künstliche Intelligenz (KI) nutzt, um ein Erlebnis zu bieten, das das Beste von umfangreichen Sprachmodellen wie ChatGPT mit der Kompetenz und Aktualität von Suchmaschinen verbindet.

Nach einem erfolgreichen Start der Beta-Phase im Dezember 2022, welche aber auf die USA begrenzt war, ist NeevaAI ab heute auch in Deutschland und weltweit in weiteren Sprachen für Nutzer verfügbar.

NeevaAI bietet eine synthetisierte Antwort mit den dazugehörigen Quellen, die von den relevantesten Websites für eine Anfrage zusammengetragen wurden, und ermöglicht es den Nutzern so, die Authentizität und Zuverlässigkeit der zitierten Quellen zu bestimmen. Die Funktion bietet aktuelle Informationen, indem sie täglich Hunderte von Millionen von Seiten durchsucht und aus ihrem unabhängigen Index von Milliarden von Seiten bedient. Durch die Kombination von künstlicher Intelligenz mit dem hauseigenen Such-Stack von Neeva, der auf Anzeigen und Werbetreibende verzichtet, sind die Ergebnisse schnell, zeitnah, unvoreingenommen und relevant.

Echtzeit-Zusammenfassungen auf der Grundlage von Zitaten

Im Gegensatz zu anderen KI-Suchangeboten bietet NeevaAI dem Nutzer aktuelle Informationen, indem es eine Seite abfragt, ihren Inhalt und eingehende Links versteht, um festzustellen, ob die Seite nützlich und maßgebend ist und die Informationsquelle zitiert. NeevaAI tut dies in Echtzeit und passt sich immer an die Veränderungen im Web an, was in unserer schnelllebigen Welt unerlässlich ist.

Eine einzigartige Funktion von NeevaAI sind die verschiedenen Zitierkarten. Diese zeigen bei einer Suchanfrage ein visuelles Suchergebnis mit Zusammenfassungen aus allen Top-Ergebnissen an und lassen sichals Serie einfach vom Nutzer durchklicken. Die Zitierkarten heben noch einmal maßgebliche Informationen über das gesuchte Thema hervor. Zusätzlich werden hier weitere Suchanfragen zu dem entsprechenden Thema vorgeschlagen.

Sridhar Ramaswamy, Gründer und CEO von Neeva, kommentiert: „Das Thema Websuche wird durch KI zu einer der ersten und am stärksten disruptierten Branchen. NeevaAI nutzt eigene LLMs (Large Language Models) und ausgefeilte Trainingsmodelle zusammen mit einem eigenen System-Such-Stack, um eine authentische Echtzeit-KI-Suche für jedermann zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, KI verantwortungsvoll zu integrieren und wirklich verlässliche Antworten zu liefern, denen man vertrauen kann.“

Unterstützung für Verlage und Contentanbieter in einer Post-ChatGPT-Welt

Bestimmte KI-Suchmodelle werden sich stark auf Verleger und Medienschaffende (Content Creator) auswirken. KI wird die Beziehung des Einzelnen zur Suche und zum Konsum von Informationen grundlegend verändern. Für Verlage und Medienschaffende sollte dies ein Warnsignal sein. Wenn sie sich nicht an diese neue Realität anpassen, könnte dies katastrophale Folgen für ihre Businessmodelle haben.

Nirgendwo ist die Bedrohung unmittelbarer als bei der Suche. In dem Maße, in dem Suchmaschinen zu Antwortmaschinen werden, werden die Inhalte von Verlagen und Contentanbietern mit KI-Bots automatisiert verarbeitet und den Nutzern ohne Quellenangabe oder Links zurückgespielt. Ohne die in die KI-Antwort eingebetteten Links finden die Nutzer nicht mehr den Weg zur Website eines Anbieters, wodurch für diese potenzieller Traffic auf das eigene Angebot unterbunden wird. Ein signifikanter Rückgang des Website-Traffics wird zu erheblichen Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen führen, und das in einer Zeit, in der viele Verlage bereits jetzt in schwerem Fahrwasser sind. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Inhalte auch zum weiteren Training großer Sprachmodelle (LLMs) verwendet werden, was das Dilemma der Verlage noch verschlimmert.

Neeva hat sich zum Ziel gesetzt, Verlagen dabei zu helfen, KI und LLMs zu nutzen, um die Beziehungen zu ihren Nutzern wieder in die Hand zu nehmen. Neeva arbeitet daran, die KI-Suche nativ in die Websites von Verlagen und Contentanbietern zu integrieren, damit Nutzer Inhalte wieder nahtlos finden können und auf den Websites der Anbieter bleiben wollen. Zur Unterstützung von Verlagen, deren Nutzerzahlen durch KI-Antwort-Bots gefährdet sind, hat sich Neeva verpflichtet, 20% seines Umsatzes an Medienschaffende und Verlage zu zahlen, wenn deren Inhalte zur direkten Beantwortung der Anfrage eines Neeva-Nutzers verwendet werden.

Seit dem Start in den USA im Jahr 2021 und in Europa Ende 2022 hat Neeva fast 2 Millionen Nutzer gewonnen. Es hat einen der größten unabhängigen Suchstacks aufgebaut, der täglich Hunderte von Millionen Seiten crawlt und einen Index mit Milliarden von Seiten enthält. Durch die Kombination von KI mit dem hauseigenen Such-Stack von Neeva sind die Ergebnisse von NeevaAI blitzschnell, zeitnah und relevant.

Bildquelle Neeva

Quelle Archetype

Rufe nach Neuanfang in der Berliner SPD

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Franziska Giffey am 12.02.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Berliner SPD werden die Messer gewetzt: Obwohl die bisherige Koalition weitermachen könnte wie bisher, gibt es nun Diskussionen über Franziska Giffeys Zukunft. „Diese Wahl ist eine Zäsur für die SPD“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Kian Niroomand dem „Spiegel“.

„Es gab eine deutliche Wechselstimmung. Das können wir nicht ignorieren und einfach so weitermachen. Die Wahl muss Anlass sein für einen Neuanfang.“ Kevin Hönicke, Beisitzer im Landesvorstand, nennt das Ergebnis „bitter und eine herbe Wahlniederlage“.

„Es kann jetzt kein Weiter so geben“, sagte Hönicke dem „Spiegel“ und forderte einen Neustart. „Wir müssen auch nach allen Seiten offen sein für Gespräche.“ Die SPD hatte bei der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus deutliche Verluste hinnehmen müssen. Die CDU legte im Vergleich zu 2021 um zehn Prozentpunkte auf 28,2 Prozent zu.

SPD und Grüne bekamen jeweils 18,4 Prozent, die SPD hat mit 105 Stimmen einen hauchdünnen Vorsprung. Für den Nachmittag ist eine Sitzung des Landesvorstands angesetzt. Es wird mit harten Diskussionen gerechnet.


Foto: Franziska Giffey am 12.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts