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Volocopter in Japan: Lokale Zulassung und weiteres Investment in Series E

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Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), gab heute bekannt, dass Sumitomo Corporation, das Fortune-500-Unternehmen und eines der größten Handelsunternehmen der Welt, in die Series –E Finanzierungsrunde des Unternehmens investiert hat. Sumitomo wird damit auch ein wichtiger strategischer Partner für den kommerziellen Launch im japanischen Markt ab 2025.

Zudem hat die japanische Zivilluftfahrtbehörde JCAB (Japan Civil Aviation Bureau) den Antrag von Volocopter auf eine gleichzeitige Musterzulassung (TC) für den VoloCity in Japan angenommen. Um die regionale Öffentlichkeit für Flugtaxis zu sensibilisieren und die Akzeptanz dieser neuen Mobilität zu erhöhen, stellt Volocopter vom 8. bis 12. März ein statisches VoloCity-Modell in Osaka aus.

Bereits 2021 verkündete Volocopter, dass es mit seinem elektrischen Flugtaxi, VoloCity, auf der EXPO Osaka Kansai 2025 fliegen will. Die EU-Flugsicherheitsbehörde (EASA) und JCAB gaben heute bekannt, dass sie Volocopters Antrag auf diegleichzeitige Zulassung des VoloCity für den kommerziellen Betrieb in Japan akzeptiert haben: ein wichtiger regulatorischer Meilenstein, um die ehrgeizigen Markteröffnungsziele im Land zu erreichen.

Volocopter treibt derzeit die Flugerprobung im Rahmen der EASA-Zulassung für sein VoloCity Flugtaxi voran, die im Jahr 2024 erwartet wird. Das Unternehmen strebt die gleichzeitige Validierung neben JCAB in Japan auch bei der Federal Aviation Administration (FAA) in den USA und der Civil Aviation Authority of Singapore (CAAS) in Singapur an.

Volocopter’s Zusammenarbeit mit Japan geht auf das Jahr 2018 zurück, als das Land als eines der ersten sein Engagement für die Einführung von UAM ankündigte. Dazu gehörte ein klarer Fahrplan, der die notwendigen Schritte für die Aufklärung der Öffentlichkeit, die Einführung von Vorschriften und kommerzieller Dienste skizzierte. Volocopter verfügt sowohl über die notwendige Erfahrung als auch über das Fachwissen, um mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten und ein UAM-Ökosystem für sichere und nachhaltige elektrisch Flugtaxis zu schaffen.

Sumitomos Investition in Volocopters Finanzierungsrunde E stärkt die strategische Verbindungder Unternehmen. Die Sumitomo Corporation verfügt über ein ausgeprägtes Verständnis des globalen Wirtschaftsmarktes, des Energie- und Rohstoffsektors sowie dem japanischen Markt. So diversifiziert Volocopter seine internationalen Partnerschaften und stärkt sein globales UAM-Ökosystem.

Christian Bauer, Chief Commercial Officer von Volocopter, sagte: „Das Versprechen eine ganz neue Art der Mobilität in einem Land zu etablieren ist keine Kleinigkeit, aber für Volocopter und Japan, beide Pioniere im UAM-Bereich, ist es einfach sinnvoll. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt integraler Bestandteil der UAM-Einführung in Japan 2025 zu sein, und zwar gemeinsam mit Partnern wie Sumitomo, EASA und JCAB, die unsere Vision teilen. Ich kann es kaum erwarten, die Reaktion der Öffentlichkeit auf den VoloCity zu sehen, der in Osaka gezeigt wird.“

Patrick Ky, Exekutive Director der EASA, sagte: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Luftfahrttechnologie-Entwicklung in Japan und Europa. Die EASA ist stolz darauf, als Partner des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) die Entwicklung der UAM-Industrie in Japan zu unterstützen und ihre Erfahrungen mit den SC-VTOL-Vorschriften im Zertifizierungsprozess des VoloCity mit JCAB zu teilen.“

Um die öffentliche Akzeptanz von elektrischen Flugtaxis in Japan voranzutreiben, stellt Volocopter vom 8. bis 12. März sein statisches VoloCity-Modell in Originalgröße aus. Die Veranstaltung findet im Grand Front Osaka statt, einem frequentierten Einkaufszentrum nahe des Bahnhofs Osaka Umeda, mit 2,3 Millionen Fahrgästen täglich.

Seit Ende 2022 veranstaltet Volocopter im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit der Präfektur Regierung UAM-Wissensseminare für Grundschulkinder in Osaka. Ebendiese zukünftige Generation von UAM-Passagieren bekommen auch VoloCity-Touren im Rahmen des Events angeboten.

Bild: Christian Bauer CCO of Volocopter, Florian Reuter CEO of Volocopter, Stefan Klocke Chairman of the Board of Volocopter, and Dirk Hoke, future CEO of Volocopter, in front of the VoloCity ©Volocopter

Quelle Bild und Text: Volocopter GmbH

PropTech PAYUCA holt sich Series-A Investment

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PAYUCA

Das Wiener PropTech PAYUCA hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Parken und Laden von Autos in Mehrfamilienhäusern so einfach wie möglich zu gestalten. Nun schloss das Unternehmen seine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich ab.

Bekannt durch die PAYUCA Smart Parking-App mit über 50.000 registrierten Nutzern, die es Kurzparkern in Wien möglich macht, schnell und einfach freie Parkplätze in privaten Tiefgaragen ausfindig zu machen und zu nutzen, hat PAYUCA sein Geschäftsmodell inzwischen auch auf die Digitalisierung und Elektrifizierung der gesamten Garage, insbesondere von Mietwohnhäusern, ausgeweitet. Geführt wird das aufstrebende Unternehmen heute von Co-Founder und Co-CEO Dominik Wegmayer sowie von dessen Bruder, Co-CEO Wolfgang Wegmayer.

PAYUCA als idealer Partner für die Wohnungswirtschaft
Mit ihrer Kurzpark-App ermöglicht PAYUCA Wohnungsunternehmen und Eigentümern von Mietwohnhäusern, unvermietete und somit leerstehende Stellplätze effizient an Kurzparker zu vermieten und so zusätzliche Einnahmen zu lukrieren. All dies funktioniert über das von PAYUCA installierte, intelligente Zugangssystem für alle relevanten Tore, Eingangs- und Zwischentüren im Gebäude, welches über eine App gesteuert wird. PAYUCA kümmert sich dabei um die gesamte Abwicklung mit den Kurzparkern und zahlt die erzielten Einnahmen direkt an die Eigentümer aus.

Über ein Dashboard ermöglicht PAYUCA Hausverwaltungen zusätzlich, auch das Garagen-Management der Dauerparker über das intelligente Zugangssystem abzuwickeln. Somit werden nicht nur Schlüssel und Funksender obsolet, Hausverwaltungen ersparen sich auch den enormen Verwaltungsaufwand bei Übergaben, der Abwicklung von Kautionen sowie bei Verlust oder Diebstahl der Zutrittsmedien. Seit 2021 bietet PAYUCA Mietwohnhaus-Eigentümern mit „Smart Charging“ auch eine unkomplizierte Vorrüstung von E-Ladestationen für dauerhaft vermietete Garagenstellplätze.

Im Herbst 2022 weitete PAYUCA das Geschäftsmodell schließlich auch auf den deutschen Markt aus: Mit dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo wurde bereits ein deutscher Big- Player gewonnen, seither konnten schon erste Tiefgaragen von Berliner Wohngebäuden komplett digitalisiert und elektrifiziert werden.

Neues Kapital für den Deutschland-Roll-Out
Das neu gewonnene Kapital aus der Series-A-Finanzierungsrunde wird nun der weiteren Expansion von PAYUCA in Deutschland dienen. Neben Berlin sollen bald auch weitere deutsche Großstädte folgen. Ziel ist es, auch die deutsche Wohnungswirtschaft von den smarten Komplettlösungen von PAYUCA zu überzeugen. Aufgestellt wurde die Finanzierungsrunde von dem internationalen Investor ABB E-mobility AG. Über die exakte Höhe des Investments wurde Stillschweigen vereinbart.

Bild Fotocredit/ Fotograf Philipp Schuster Co-CEO & Co-Founder Dominik Wegmayer und Co-CEO Wolfgang Wegmayer  Copyright: Philipp Schuster

Quelle epmedia Werbeagentur GmbH

Verdi droht Bund und Kommunen mit Urabstimmung

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Verdi, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes droht Verdi-Chef Frank Werneke mit einer Urabstimmung. „Nun stehen wir vor einer zweitägigen Verhandlungsrunde und erwarten, dass die öffentlichen Arbeitgeber die zurückliegenden Wochen genutzt haben, um substanzielle Vorschläge für eine Lösung des Tarifkonflikts auszuarbeiten, über die wir verhandeln können“, sagte Werneke der „Rheinischen Post“.

Alles andere wäre „sehr enttäuschend“ und würde eine Ausweitung der Warnstreiks – insbesondere hinsichtlich der zeitlichen Dauer – nach sich ziehen. „Eine Urabstimmung kommt dann in Betracht, wenn die Verhandlungen in der dritten Runde Ende März gescheitert sind.“ Der Verdi-Chef vermutet, dass Bund und Kommunen nun die Inflationsausgleichprämie anbieten. „Welche Angebote die öffentlichen Arbeitgeber in dieser Lohnrunde machen werden, wissen wir nicht. Überraschend wäre der Rückgriff auf die steuerfreie Inflationsausgleichsprämie nicht“, sagte Werneke.

„Aber unser Ziel ist klar: ein Gehaltsplus von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr monatlich. Dauerhaft steigende Preise brauchen auch dauerhaft steigende Löhne – einmalige Prämien wirken nicht nachhaltig.“


Foto: Verdi, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Karlsruher HR-Startup holt ehemaligen Scout24-VP an Bord

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christian nowak

Christian Nowak wird ab dem 20. Februar den operativen Bereich bei Workwise verantworte

Das Karlsruher Recruiting-Startup Workwise ergänzt sein Führungsteam zum 20. Februar um Christian Nowak als Chief Operating Officer. In der neu geschaffenen Rolle wird Nowak künftig den gesamten operativen Bereich des Startups verantworten und die Weiterentwicklung der Services und Plattform maßgeblich vorantreiben. Dafür bringt er 20 Jahre Erfahrung im Aufbau digitaler Marktplätze mit.

So etablierte Nowak unter anderem als VP und Country Manager Expedia als einen der größten und führenden Online Reiseanbieter. Als Geschäftsführer und VP bei der Scout24 Gruppe baute er die richtungsweisende Position von AutoScout24 und ImmoScout24 in Deutschland und Österreich aus.

„Mit unserer Lösung helfen wir schon heute über 3.500 Unternehmen dabei, passende Kandidat:innen zu finden. Denn der Fachkräftemangel stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Damit zukünftig noch mehr KMU von unseren Services profitieren können, werden wir unser anhaltendes Wachstum weiter beschleunigen. Christian weiß durch seine jahrelange Erfahrung im Marktplatz-Geschäft genau, worauf es bei der Skalierung ankommt.

Ich bin mir sicher, dass wir von seiner Expertise enorm profitieren können”, so Martin Trenkle, Mitgründer und Co-CEO von Workwise.

Das 2015 gegründete Unternehmen war bis zur Series-A Finanzierung im letzten Jahr komplett selbst finanziert und von Beginn an profitabel. Die Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Euro gab Anfang 2022 dann den Startschuss für das weitere Wachstum. Mit Christian Nowak als COO erweitert das Unternehmen nun erstmals seine C-Level-Ebene.

„Workwise bietet mit der Kombination aus Recruiting-Plattform und -Service ein einzigartiges Angebot, das es so bisher noch nicht gab. Der Fokus liegt darauf, die Situation für Jobsuchende und KMU zu verbessern und das finde ich enorm spannend – gerade heute, wo Fachkräfte zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen werden. Ich freue mich sehr, die Weiterentwicklung und Skalierung des Produkts als COO künftig weiter voranzutreiben“, Christian Nowak, COO von Workwise.

Quelle Bild und Text Workwise GmbH

Umfrage: Mehrheit für Einhaltung der Schuldenbremse ab 2024

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Schuldenuhr, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die Einhaltung der Schuldenbremse ab 2024 erhält Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) Unterstützung durch die Mehrheit der Bevölkerung. In einer Umfrage des Instituts Insa für die „Bild“ sprachen sich 57 Prozent der Befragten für die Einhaltung der Schuldenbremse aus.

27 Prozent sind dagegen. Besonders hoch ist die Zustimmung unter Anhängern der Union, schreibt die Zeitung weiter: Demnach sind 68 Prozent der Wähler von CDU/CSU für die Einhaltung ab 2024 (21 Prozent dagegen). Bei den FDP- und AfD-Anhängern sind es jeweils 64 Prozent (24 Prozent beziehungsweise 19 Prozent dagegen). Unter Wählern von SPD und Grünen sind jeweils 59 Prozent für die Einhaltung ab nächstem Jahr (27 Prozent beziehungsweise 28 Prozent dagegen).

Für die Erhebung befragte Insa vom 17. bis 20. Februar insgesamt 1.002 Wahlberechtigte.


Foto: Schuldenuhr, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Streit zwischen Kommunen und Verdi droht zu eskalieren

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Streik, über dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Niklas Benrath, wirft Verdi-Chef Frank Werneke Eskalation vor. „Wir befinden uns eigentlich in konstruktiven Verhandlungen. Der Fokus wird, wie mit den Gewerkschaften vereinbart, auch auf besonders betroffenen Bereichen liegen. Schon allein deshalb kann ich die Streikaufrufe und die damit nunmehr neue Stufe der Eskalation eines Herrn Werneke nicht nachvollziehen“, sagte Benrath der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Er nannte als Bereiche Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Sparkassen und Versorger. „Die Streikaufrufe entsprechen zum jetzigen Zeitpunkt lediglich der Dramaturgie der Gewerkschaften, dienen der Gewinnung neuer Mitglieder und haben mit der vereinbarten Schrittfolge unserer Verhandlungen nichts zu tun“, so Benrath weiter. Er ließ offen, ob es am Mittwoch ein erstes Angebot der Arbeitgeber geben wird: „Ob und wann wir ein Angebot abgeben oder ob wir – wie in vielen Tarifrunden in der Vergangenheit – ohne ein formales Angebot zu einer Einigung kommen, hängt vom konkreten Verhandlungsverlauf ab.“ Eine Inflationsprämie kann der VKA-Chef sich vorstellen, weist aber auch auf die Kosten hin: „Inwiefern die Option einer steuerfreien Inflationsausgleichszahlung relevant ist, wird sich im Verhandlungsverlauf zeigen. Aber auch Einmalzahlungen gibt es nicht gratis, sondern sie kosten die kommunalen Arbeitgeber Geld.“ Wichtig sei es, dass ein Tarifabschluss nicht die Leistungsfähigkeit der Kommunen übersteige und die Abgaben-Belastung der Bürger erhöhe.


Foto: Streik, über dts Nachrichtenagentur

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ZEW lobt geplante Briefreform

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Postbotin, über dts NachrichtenagenturMannheim (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Forschungsinstitutes ZEW, Achim Wambach, begrüßt die von der Post gewünschte Zwei-Klassen-Zustellung. „Eine bedarfsgerechte Anpassung des Universaldienstes ist nachzuvollziehen und sinnvoll“, sagte Wambach der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Im Gegenzug forderte er, Privilegien der Post zu streichen. Auch der Universaldienst, also die Grundversorgung mit Briefen und Paketen, werde teilweise im Wettbewerb erbracht. „Um für mehr Chancengleichheit zu sorgen, sollte entweder auf die Universaldienstleistungen der Deutschen Post Mehrwertsteuer erhoben werden oder die Produkte der Wettbewerber sollten ebenfalls von der Mehrwertsteuerpflicht ausgenommen werden“, sagte der ZEW-Chef.


Foto: Postbotin, über dts Nachrichtenagentur

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RKI meldet 15500 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 96,9

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Corona-Teststelle, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 15.500 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 28 Prozent oder 6.132 Fälle weniger als am Dienstagmorgen vor einer Woche.

Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 103,5 auf heute 96,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 233.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 17.200 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 98 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 512 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 73 Todesfällen pro Tag (Vortag: 75).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 167.387. Insgesamt wurden bislang 38,02 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.


Foto: Corona-Teststelle, über dts Nachrichtenagentur

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Städte haben nur noch wenig Platz für Flüchtlinge

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Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kommunen rufen immer lauter nach Hilfe in der aktuellen Flüchtlingskrise. Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW, sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Wir brauchen bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 16. März endlich klare finanzielle Zusagen für 2023 und müssen wissen, wie es 2024 weitergeht. Wir erwarten, genau wie das Land, dass der Bund dann noch eine Schippe drauflegt.“

Im November hätten Bund und Länder verabredet, die Situation in diesem Frühjahr neu zu bewerten. „Das muss gelten“, sagte Dedy. „Denn wir spüren in den Städten jeden Tag den wachsenden Druck.“ Zugleich forderte er vom Land, dass dieses die Bundesmittel weitergeben und die Vorhaltekosten für nicht belegte Plätze in Flüchtlingsunterkünften übernehmen müsse. „Und wir brauchen eine Lösung für die Kosten der Integration sowie Investitionen in Schulen und Kitas“, sagte Dedy. „Wir werden in den Städten den geflüchteten Menschen weiter Schutz bieten, aber auch in Messehallen und Containerdörfern sind nur noch wenige Plätze frei“, warnte der Chef des NRW-Städtetags. Die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine und anderen Herkunftsländern kämen, bleibe hoch. „Deshalb müssen die Unterbringungskapazitäten schneller steigen. Wir fordern vom Land weiter 70.000 Plätze in Landeseinrichtungen“, sagte Dedy. Aber auch der Bund müsse zentrale Aufnahmekapazitäten aufbauen und sich dafür mit den Ländern abstimmen. „Das ist eines der wichtigen Themen, zu denen wir in den verabredeten Arbeitsgruppen zwischen Bund, Ländern und Kommunen konkrete Ergebnisse brauchen.“


Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts Nachrichtenagentur

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Studie: Ukraine-Krieg kostete Weltwirtschaft über 1,6 Billionen

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Russische Militärfahrzeuge an der Grenze zur Krim,  Text: über dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Der Ukraine-Krieg hat die Weltwirtschaft nach einer noch unveröffentlichten Studie im vergangenen Jahr „deutlich über 1.600 Milliarden US-Dollar“ gekostet. Das geht aus der Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Dienstagausgabe berichtet.

„Im Jahr 2023 können sich die weltweiten Produktionsausfälle auf nochmals rund 1.000 Milliarden US-Dollar belaufen“, heißt es in der Studie. Bezugsgröße der IW-Modellrechnung sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Als Rechen- und Schätzgrundlage dienten die Herbstprognosen des Internationalen Währungsfonds. Dazu würden die faktische Entwicklung des BIP 2022 und die Prognose für 2023 der ursprünglich erwarteten Entwicklung ohne den Ukraine-Krieg vom Jahresende 2021 gegenübergestellt. Der Krieg habe weltweit zu Liefer- und Produktionsstörungen geführt, heißt es in der Studie. Zudem seien die Energiepreise in die Höhe geschnellt. Die Inflation sei überall stark gestiegen und habe die Kaufkraft der Verbraucher reduziert. „Angesichts der unsicheren Wirtschaftsperspektiven, steigender Finanzierungskosten (infolge des weltweit ansteigenden Zinsniveaus) und der Verteuerung von Investitionsgütern halten sich die Unternehmen rund um den Globus mit ihren Investitionen zurück.“ Die absoluten Einbußen dürften der Studie zufolge 2023 zwar etwas geringer ausfallen als 2022, weil von einer Entspannung an den globalen Rohstoff- und Energiemärkten ausgegangen werde; Schwellen- und Entwicklungsländer würden mit rund 40 Prozent des weltweiten Produktionsrückgangs 2023 aber stärker verlieren als 2022.


Foto: Russische Militärfahrzeuge an der Grenze zur Krim, Text: über dts Nachrichtenagentur

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