Start Blog Seite 2064

Dax hält sich am Mittag im Plus – Unsicherheit bleibt

0

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit 15.825 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Freitag entspricht.

Die größten Gewinne gab es bei den Papieren von Covestro, Rheinmetall und Vonovia. Entgegen dem Trend ließen auch einige Werte zu, darunter SAP, Symrise und Siemens. „Die Anleger hoffen in dieser Woche auf eine Zinspause der Europäischen Zentralbank auf ihrer Sitzung am Donnerstag“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Zwar will die Notenbank datenabhängig agieren. Wenn also die Daten auf eine weitere Leitzinsanhebung hindeuten, dann kommt auch eine.“

EZB-Chefin Lagarde habe aber auf der Pressekonferenz der EZB im Juli dazwischengefunkt und gesagt, dass eine weitere Anhebung der Leitzinsen eigentlich nicht mehr angebracht sei. „Die australische Notenbank hat in der vergangenen Woche den Leitzins bei 4,1 Prozent belassen, die kanadische bei fünf Prozent und beide haben gesagt, erst einmal die weiteren Daten abwarten zu wollen“, so Stanzl. Hinsichtlich der EZB sei es nicht klar, was kommen werde.

„Der Deutsche Aktienindex nutzt ein wenig die Kaufbereitschaft aus der vergangenen Woche am unteren Ende der Seitwärtsspanne und steigt“, fügte der Marktexperte hinzu. Mehr als eine „technische Gegenbewegung“ sei das allerdings nicht. „Unterhalb von 16.200 Punkten bleibt es eine Schaukelbörse – eine Richtung, ein Trend fehlt übergeordnet seit Monaten.“ Im Moment sei „zu viel Sand im Getriebe der Börse“ und das sei passend zum jahreszeitlichen Muster.

„Die Unsicherheit an der Börse rührt auch daher, dass die Zinsen in den USA immer weiter steigen und gleichzeitig der Ölpreis einen Sprung nach oben macht“, so Stanzl weiter. „Das nährt die Angst vor einer Stagflation und nimmt der Hoffnung auf ein wirtschaftliches Goldlöckchen-Szenario ein wenig den Wind aus den Segeln.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0728 US-Dollar (+0,12 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9322 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

40 Jahre Supercomputing in Karlsruhe

0

„Cyber 205“ hieß der erste Supercomputer, den die damalige Universität Karlsruhe 1983 anschaffte. Er hatte eine Rechenleistung von bis zu 800 MegaFLOPS. Zum Vergleich: Die Leistung eines heutigen Durchschnitts-PCs bemisst sich bereits in GigaFLOPS, also tausendmal mehr. Der aktuelle „Hochleistungsrechner Karlsruhe“ (HoreKa) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bringt es auf 17 PetaFLOPS, was der Leistung von mehr als 150 000 Laptops oder rund 21 Millionen Anlagen vom Typ Cyber 205 entspricht. Am Donnerstag, 14. September 2023, feiert das KIT 40 Jahre Hochleistungsrechnen in Karlsruhe.

Bei seiner Inbetriebnahme Mitte 2021 gehörte HoreKa, der aktuelle Supercomputer des KIT, zu den 15 leistungsfähigsten Rechnern Europas und landete auf Platz 52 der Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt (TOP500). Bei der Energieeffizienz belegte er sogar Platz 13 im internationalen Supercomputer-Ranking (Green500). „Heute nutzen Forschende wie selbstverständlich Hochleistungsrechner, um ein detaillierteres Verständnis hochkomplexer natürlicher und technischer Vorgänge zu erlangen“, sagt Professor Martin Frank, Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT, „etwa in den Materialwissenschaften, den Erdsystemwissenschaften, der Energie- und Mobilitätsforschung, im Ingenieurwesen, den Lebenswissenschaften sowie der Teilchen- und Astroteilchenphysik.“

Mehr als 30 Supercomputer wurden am KIT bereits betrieben

Die Bedeutung des Standortes Karlsruhe für das akademische Supercomputing fußt auf einer stetigen Entwicklung: Seit 1983 haben das KIT und seine Vorgängerorganisationen, die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe, mehr als 30 Hochleistungsrechner betrieben. Schon in den 60er-Jahren waren dort Rechenzentren eingerichtet worden, deren Computer Forschenden und Studierenden zur Verfügung standen.

Die leistungsfähigen Groß- und Universalrechner wurden immer wieder durch aktuellere, stärkere Modelle ersetzt. 1983 wurde schließlich der erste Supercomputer am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe installiert – ein Rechner vom Typ Control Data Cyber 205. Weil auch dieser schnell ausgelastet war und sich der Bedarf an Rechenleistung stetig erhöhte, wurden regelmäßig neue Hochleistungsrechner beschafft. Auf die Cyber 205 folgten zunächst diverse weitere Rechner der VP- und VPP-Serien. „Ein Meilenstein war der Rechner S600/20, der 1993 in der ersten TOP500-Ausgabe die Spitzenposition in Deutschland einnahm“, berichtet Frank.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild HoreKa, der aktuelle Hochleistungsrechner des KIT, bringt es auf 17 PetaFLOPS. Das entspricht der Leistung von 21 Millionen Anlagen des 1983 angeschafften ersten Supercomputers vom Typ Cyber 205. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

rooom AG schließt Finanzierungsrunde über 17 Millionen Euro ab

0
hans elstner rooom

Die in Jena ansässige rooom AG hat im Rahmen einer erfolgreichen Finanzierungsrunde über 17 Millionen Euro frisches Kapital eingesammelt. Neben den Neuinvestoren Marondo Capital und TGFS haben Bestandinvestoren wie die bm|t und weitere partizipiert. Dieses Investment unterstreicht auch die wachsende Bedeutung von 3D-Visualisierungen und Metaverse-Lösungen in Unternehmen.

Die 2016 gegründete rooom AG bietet Softwarelösungen für das Erstellen von 3D-Inhalten und digitalen Experiences in Augmented und Virtual Reality. Zu den Kunden von rooom gehören unter anderem die Deutsche Telekom, BMW, Zeiss, porta und Bosch.

Vertrauen von führenden Investoren

Die Finanzierungsrunde wurde von einem Konsortium aus institutionellen Investoren finanziert, das vom Münchener Finanzinvestor Marondo Capital angeführt wird. Ebenfalls beteiligt sind Wachstumskapitalgeber wie der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen und die bm-t beteiligungsmanagement thüringen GmbH sowie weitere Bestandsinvestoren.

Marko Maschek, Gründungspartner bei Marondo Capital, kommentiert: „Die jüngste Finanzierungsrunde von rooom unterstreicht die Vision von rooom: Unternehmen in Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung den Übergang in die 3D-Welt zu erleichtern. Bei Marondo Capital sind wir stolz darauf, das Unternehmen bei der Umsetzung dieser Vision und beim Ausschöpfen ihres Potenzials zu unterstützen – in Deutschland und international.“

Die webbasierte Softwareplattform von rooom ermöglicht es Unternehmen, hochwertige 3D-Inhalte zu erstellen, ohne dass spezielle Anwendungen oder Virtual-Reality-Brillen erforderlich sind. Das Jenaer IT-Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erreicht inzwischen mehr als sechs Millionen Nutzern in über 120 Ländern.

„In den vergangenen Jahren hat rooom eine beeindruckende Plattform zur Erstellung, Verwaltung und Auslieferung von 3D-Inhalten entwickelt, die dem internationalen Wettbewerb voraus ist. Dies hat auch Gartner, das weltweit führender Forschungs- und Beratungsunternehmen im IT-Bereich erkannt und rooom als „Top Management Solution Provider“ und „Cool Vendor“ ausgezeichnet,“ erläutert Stephan Beier, Senior Investment Manager bei der bm|t, die bereits seit 2019 an dem Unternehmen beteiligt ist.

Hans Elstner, Gründer und CEO von rooom, fasst zusammen: „Das Investment unterstreicht unser Engagement, die führende Metaverse-Plattform für Unternehmen jeder Größe zu werden. Wir sind fest entschlossen, unsere Position als Vorreiter in diesem aufstrebenden Bereich von 3D- und Metaverse-Anwendungen weltweit weiter auszubauen.”

Bild Hans Elstner Gründer und CEO

Quelle Piabo/ rooom AG

Falkensteiner triumphiert erneut im TOP GEWINN Image Ranking 2023

0
Otmar Michaeler (c) Falkensteiner Michaeler Tourism Group

Das GEWINN-Image-Ranking wurde in diesem Jahr bereits zum 28. Mal durchgeführt, um die angesehensten Unternehmen Österreichs zu ermitteln. Zusätzlich zur Auswahl der 100 Marken mit dem besten Image in Österreich wurde auch bewertet, welche Unternehmen in 15 verschiedenen Branchen das höchste Ansehen genießen.

Auch in diesem Jahr erzielte die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) bei dem Ranking eindrucksvolle Ergebnisse. In der Kategorie „Freizeit/Tourismus“ ist das Unternehmen weiterhin auf Platz 1 – und das bereits zum sechsten Mal in Folge. In der Gesamtbewertung verteidigt die Tourismusgruppe mit Südtiroler Wurzeln den 13. Platz.

„Wir freuen uns außerordentlich über das immense Vertrauen, das die Menschen in Österreich unserem Unternehmen und der Marke Falkensteiner entgegenbringen“, so Otmar Michaeler, CEO der FMTG. „Das aktuelle Ergebnis des diesjährigen TOP GEWINN Image Rankings bestätigt erneut unseren eingeschlagenen Weg und motiviert uns umso mehr, unsere Projekte mit noch größerem Engagement weiterzuentwickeln.“

Zu Beginn des Jahres wurde beispielsweise erfolgreich das Falkensteiner Hotel Montafon als erstes 5-Sterne-Familienhotel der Region eröffnet. Das Hotel, das Teil der exklusiven „Leading Hotels of the World“ ist, wurde bereits vor seiner Eröffnung als klimaneutraler Betrieb ausgezeichnet und punktet unter anderem durch eine nachhaltige Energieversorgung oder ein spannendes Ecotainment Konzept für Kinder.

Die FMTG-Crowd-Strategie

Das große Vertrauen in die Marke ist auch in den Crowdinvestment-Kampagnen der Tourismusgruppe spürbar. Seit letztem Jahr ist die eigene digitale Investmentplattform, FMTG Invest, fixer Bestandteil der Unternehmensstruktur. Nach acht erfolgreichen Crowd-Kampagnen wurde diese als eigener Geschäftsbereich innerhalb der FMTG gegründet. In weniger als einem Jahr konnten über die FMTG Invest über 25 Millionen Euro an Kapital generiert werden. Dieses floss in die Entwicklung verschiedener FMTG-Projekte.

Falkensteiner Park Resort Lake Garda

Das neueste Projekt der FMTG entsteht derzeit am Gardasee in Italien. In der malerischen Stadt Saló soll bis 2025 das Falkensteiner Park Resort Lake Garda realisiert werden, mit einem 5* Hotel als Teil der Premium Collection sowie Premium Living Apartments. Für das Architekturkonzept sowie das Interior Design ist Architekt Matteo Thun verantwortlich. Das Projekt wird eingebettet in einen botanischen Park, designt von Star-Landschaftsarchitekt João Nunes von PROAP. Aspekte, wie CO2-neutrale Mobilität sowie eine unabhängige Energieversorgung sind Teil des Konzepts.

Bild Otmar Michaeler (c) Falkensteiner Michaeler Tourism Group

Quelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG (FMTG) c/o Global Communication Experts GmbH

Die Bergretter: 400 Fans trafen ihre Stars

0
Die Bergretter: 400 Fans trafen ihre Stars

Was für ein Wochenende für rund 400 Fans der TV-Serie “Die Bergretter”, die schon seit 14 Jahren vor einem Millionenpublikum im ZDF ausgestrahlt wird: Sie trafen sich zur elften Ausgabe der großen “Fanwanderung” in der österreichischen Gemeinde Ramsau am Dachstein, wo der Großteil der erfolgreichen Serie gedreht wird. Neben dem Besuch zahlreicher Originalschauplätze in der spektakulären Bergwelt der Region Schladming-Dachstein im Herzen Österreichs wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Highlights geboten.

Glückliche Rettungen und romantische Begegnungen, wunderschöne Landschaftsaufnahmen und eine traumhafte Bergkulisse, dazu viele Gefühle und Emotionen in den Bergen – all das steht im Mittelpunkt der Serie “Die Bergretter”. Mehr als 80 Folgen wurden bereits gesendet, schon bald steht die 15. Staffel am TV-Programm. Schon zur Tradition geworden ist auch die herbstliche Fanwanderung zu bekannten Drehorten, angereichert mit viel Action und vor allem einem sehr persönlichen Kontakt zu den Hauptdarstellern der Serie rund um Sebastian Ströbel, Luise Bähr und Robert Lohr.

Gemütliche Wanderung, Meet & Greet und kulinarische Schmankerl

Am Freitagmorgen ging es für die treuen Fans auf zur gemütlichen – oder auf Wunsch auch sportlichen – Wanderung über den Kulmberg zum Biohotel Herold, wo eine ausgiebige Jause und als kulinarischer Gipfel ein traditioneller Kaiserschmarrn aus der Riesenpfanne auf die hungrigen Serienfreunde wartete. Im Anschluss ging es zurück nach Ramsau Ort, wo die Fans bei der Besichtigung der Originaldrehorte sowie der Ausstattung einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten. Am Abend trafen sich einige Serienfreunde beim Bergretter Fan-Stammtisch in der Waldschenke, wo der Tag einen urigen Ausklang nahm.

Der Samstag begann mit einer Begrüßung der Schauspieler und einer Wanderung zum Hof Emilie, einem der Hauptdrehorte der Fernsehserie. Dort konnten die Fans Autogramme ergattern und den Aufenthalt bis zum späten Nachmittag genießen. Der Tag fand seinen krönenden Abschluss im Rahmen einer bunten Abendveranstaltung im Dachstein Event Zentrum, bei der nicht nur Unterhaltung durch die Schauspieler, sondern auch ein exquisites Abendmenü geboten wurde.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Helikopters – neben den Schauspielern wohl auch einer der “Hauptdarsteller” der beliebten TV-Serie. Einige glückliche Fans hatten die Gelegenheit, einen spektakulären Rundflug über die Region Schladming-Dachstein mit dem „gelben Vogel“ zu erleben, der exklusiv für die Teilnehmer der Original Bergretter Fanwanderung angeboten wurde.

Großartige Bilder aus der Region Schladming-Dachstein

Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein ist davon überzeugt, dass “Die Bergretter“ einen großen Beitrag zur Bekanntheit der steirischen Urlaubsdestination leisten. “Wir sind extrem dankbar, dass solch eine TV-Serie mit einer so hohen Zuseherquote in unserer Region gedreht wird. Die grandiosen Bilder erreichen ein Millionenpublikum vor den TV-Bildschirmen in Deutschland, Österreich und vielen weiteren Ländern. Und unsere Veranstaltungen wie die Fanwanderung schaffen eine noch intensivere Bindung mit den Zusehern. Die treuen Fans haben die Möglichkeit, zahlreiche Originalschauplätze und das Feeling der Serie live und ganz hautnah zu erleben. Ein großer Dank geht an die Schauspieler, das Produktionsteam und natürlich auch an die lokalen Verantwortlichen für ihren großen Einsatz, um den Fans immer wieder so ein unvergessliches Wochenende zu bereiten.”

Auch der Termin für ein weiteres großes Bergretter-Fanevent wurde bereits fixiert: Am Freitag, dem 07. Juni 2024, findet für alle Serienliebhaber die dritte Ausgabe des „Bergretter Fantags“ statt. Rund 1.500 begeisterte Fans werden dann wieder in Ramsau am Dachstein erwartet, um ihre Stars live in Aktion zu sehen.

Alle Infos rund um die TV-Produktion in der steirischen Urlaubsregion gibt es auf www.schladming-dachstein.at/bergretter

Bild: Die Bergretter (im Bild mit den Dachstein-Hoheiten) luden in der österreichischen Urlaubsregion zur elften Ausgabe der Fanwanderung. Bildquelle: Martin Huber

Quelle Tourismusverband Schladming-Dachstein

Innovatives Ärzte-Duo führt medizinische Ausbildung im Metaverse ein

0
medizinische Ausbildung im Metaverse

Das innovative Ärzte-Duo, Prof. Dr. med. Petra Stute und Prof. Dr. med. Michael von Wolff, Universitätsfrauenklinik Bern, führt diese Woche erstmals 3D-Modelle und das Metaverse für die medizinische Ausbildung ein. Als erwartete Weiterentwicklung des Internets verspricht das Metaverse spannende Möglichkeiten, wie die Interaktion in virtuellen Räumen durch Avatare, Reisen in unbekannte Länder, Sport und Shopping.

Jedoch beschränkt sich das Metaverse nicht nur auf Freizeitaktivitäten. Gerade im Bildungsbereich zeigt sich sein enormes Potenzial. In der Medizin sind Ärzte bereits in der Lage, Eingriffe an virtuellen Körpern risikofrei zu üben. Das Angebot des Duos umfasst zwei 3D-Modelle von Organen, die mittels QR-Codes auf jedes Endgerät geladen und als visuelle Hilfsmittel zur Patientenaufklärung genutzt werden können. So sehen werdende Eltern, wie der Fetus in der 10 Schwangerschaftswoche aussieht.

Am 14. September werden diese innovativen Möglichkeiten auf den von Stute und Wolff initiierten jährlichen Weltkongressen in Olten, Schweiz, präsentiert. Die Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Universitätsfrauenklinik des Inselspitals Bern stellt seit 2011 auf diesen Anlässen praxisrelevante Beiträge von international führenden Kongressen wie NAMS und ESHRE vor.

Die beeindruckenden 3D-Modelle wurden von Aimee Hutchinson, einer preisgekrönten medizinischen Illustratorin aus Nordirland, erstellt. Neben ihrer Arbeit engagiert sie sich für die Erforschung von gynäkologischen Erkrankungen und wurde für ihre Präzision und ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet. Hinter dem Konzept und der Realisierung steht die Digitalpionierin Sarah Montani in Zusammenarbeit mit der Weblaw AG, Bern.

Stute und Wolff sind überzeugt, dass diese 3D-Modelle ein ideales Werkzeug für medizinische Bildung und Aufklärung sind. Ob die Metaverse Galerie bei den Kongressteilnehmenden auf Akzeptanz stossen wird? Die Galerie ist einfach und zugänglich. Die Chancen stehen also gut, dass sich die Modelle als nützlich erweisen werden, wodurch sie möglicherweise in den zukünftigen Arbeitsalltag der Ärzteschaft integriert werden.

Bild Ein Blick in die Metaverse Galerie. Credit: Sarah Montani

Quelle Weblaw AG

Digitale Arbeitsplatzverwaltung

0
desk.ly

desk.ly erhält siebenstelliges Investment – zwei.7 als Lead Investor

desk.ly wurde mit der Vision gegründet, Unternehmen und Teams bei der Implementierung und Verwaltung ihrer individuellen Arbeitsmodelle, mit Hilfe von Arbeitsplatzbuchung, Meetingraumbuchung und Parkplatzbuchung zu unterstützen. Dieses Ziel verfolgt das Unternehmen durch die Schaffung einer flexiblen, datengesteuerten Plattform, die einfach an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann.

Das in Osnabrück ansässige Startup hat nun seine Seed-Finanzierungsrunde mit einem siebenstelligen Betrag erfolgreich abgeschlossen. Der Lead-Investor dieser Runde ist zwei.7. Das Osnabrücker Family Office beteiligt sich an Startups und ist zudem Partner des Mittelstands für Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgelösungen. Als Co-Investor konnte Frank Höcker von Höcker Polytechnik gewonnen werden.

“Wir sind sowohl von desk.ly als auch dem starken Gründerteam extrem überzeugt und sind uns sicher, mit der Seed-Finanzierung den Grundstein für eine erfolgreiche und spannende gemeinsame Zukunft gelegt zu haben. Dass desk.ly Teil der immer stärker wachsenden Startup-Szene in Osnabrück ist, freut uns umso mehr.” – Karsten Wulf, Founder & CEO der zwei.7 Holding GmbH

“Im Rahmen unseres neuen Anbaus bei Höcker Polytechnik ist uns bewusst geworden, wie wichtig moderne Arbeitsweisen geworden sind, weshalb die Lösung von desk.ly genau den Zahn der Zeit trifft. Dass ich mit diesem Investment gleichzeitig auch das Osnabrücker Okösystem unterstützen kann freut mich umso mehr.” – Frank Höcker, CEO der Höcker Polytechnik GmbH

Die frisch akquirierten Mittel werden strategisch in verschiedene Unternehmensbereiche fließen, um die Marktposition weiter auszubauen und das Wachstum zu beschleunigen: Dazu zählen die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, gezielte Marketingmaßnahmen sowie die Weiterentwicklung der Technologieplattform.

„Wir sind davon überzeugt, dass desk.ly und das Team um Amir und Felix das Potential haben, das führende Workplace-Experience Unternehmen zu werden. Hybride Arbeit ist die Gegenwart und Zukunft der Wissensökonomie. Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel sind der Megatrend, auf den desk.ly Antworten liefert.” – Jesse Jeng, Managing Partner der Scalehouse Capital Management

desk.ly hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zukunft der Arbeitswelt durch datengetriebene Lösungen zu gestalten. Die Plattform, die nahtlos in bestehende Infrastrukturen integriert werden kann, ermöglicht Teams, ihre Produktivität und Effizienz signifikant zu steigern.

“zwei.7 und Frank sind für uns das perfekte Match in unseren weiteren Vorhaben. Durch die geballte Expertise im Unternehmertum und der Skalierung von Unternehmen sind wir uns sicher, dass die weiteren Jahre nahtlos an unsere Erfolge anknüpfen können.“, fügt Amir El Sayed (CEO von desk.ly) hinzu, als er über die abgeschlossene Finanzierungsrunde spricht.

Die Seed-Finanzierung stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von desk.ly dar und eröffnet neue Möglichkeiten, den digitalen Wandel im Bereich Arbeitsplatzmanagement voranzutreiben. Mit dem zusätzlichen Kapital wird desk.ly den stetig wachsenden Anforderungen an flexible, moderne Arbeitsumgebungen gerecht werden.

Bild Die Gründer von desk.ly (v.l.): Amir El Sayed (CEO), Felix Mohr (CSO)

Quelle desk.ly GmbH

EU-Kommission senkt Konjunkturprognose

0

Container (Archiv), über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat ihre Konjunkturprognose für das laufende und kommende Jahr gesenkt. In der aktuellen Sommerprognose werde davon ausgegangen, dass die EU-Wirtschaft 2023 um 0,8 Prozent und 2024 um 1,4 Prozent wachsen werde, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit.

Gegenüber der Frühjahrsprognose wurde die erwartete Wachstumsrate für das Jahr 2023 um 0,2 Prozentpunkte und für das Jahr 2024 um 0,3 Prozentpunkte verringert. Auch im Euroraum wurde die Prognose gesenkt – auf 0,8 Prozent im Jahr 2023 (von 1,1 Prozent) und 1,3 Prozent im Jahr 2024 (von 1,6 Prozent). Die EU-Kommission erwartet unterdessen, dass die Inflation über den Prognosezeitraum hinweg weiter zurückgeht. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) werde den Projektionen zufolge im Jahr 2023 6,5 Prozent (gegenüber 6,7 Prozent im Frühjahr) und im Jahr 2024 3,2 Prozent (gegenüber 3,1 Prozent) in der EU erreichen.

Für den Euroraum werde eine Inflation von 5,6 Prozent im Jahr 2023 (gegenüber 5,8 Prozent) und 2,9 Prozent im Jahr 2024 (gegenüber 2,8 Prozent) prognostiziert, hieß es aus Brüssel weiter. „Die EU-Wirtschaft hat mit der Pandemie und dem unprovozierten Krieg Russlands in der Ukraine zwei massive Schocks erlitten“, sagte EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis. Die sehr hohe Inflationsrate habe ihren Tribut gefordert, auch wenn sie jetzt wieder zurückgehe. „Nach einer Phase der Schwäche dürfte sich das Wachstum im nächsten Jahr leicht erholen, gestützt durch einen starken Arbeitsmarkt, eine rekordverdächtig niedrige Arbeitslosigkeit und nachlassenden Preisdruck.“

Die Unsicherheit sei aber „nach wie vor groß“, fügte Dombrovskis hinzu.


Foto: Container (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Krankenhäuser melden steigende Zahl von Patienten mit Corona

0

Krankenhaus (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) stellt steigende Zahlen von Patienten mit Corona fest. Man sei in einer Situation, in der es wieder höhere Infektionszahlen und auch wieder mehr Covid-positiv getestete Patienten gebe, sagte Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG, der „Rheinischen Post“.

Eine Testpflicht, wie Israel sie nun für seine Kliniken einführt, solle es aber nicht geben: „Israel hat sich bis dato als einziges Land zu diesem drastischen Schritt entschlossen“, so Neumeyer. Die Zahlen in Deutschland seien aber „auf einem so geringen Niveau, dass pauschale und bundesweite Maßnahmen nicht angezeigt sind“. Sie sagte aber auch: „Krankenhäuser gehen sehr bewusst mit Infektionsrisiken um. Dazu gehört auch, dass situativ entschieden wird, ob, wann und in welchen Bereichen Tests, Masken oder auch Isolationsmaßnahmen zum Schutz der Beteiligten sinnvoll und notwendig sind.“

Die Gesellschaft solle Eigenverantwortung einfordern: „Das gilt sowohl für das Testen, das Maskentragen oder auch Feiern mit vulnerablen Personen. Nach drei Jahren ist den Menschen sehr bewusst, dass und wann Masken sinnvolle Schutzmöglichkeiten darstellen“, sagte die DKG-Vize.


Foto: Krankenhaus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet im Plus – EZB-Zinsentscheid wirft Schatten voraus

0

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt ist am Montag freundlich in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.850 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

An der Spitze der Kursliste befanden sich die Aktien von Covestro, der Deutschen Bank und von Bayer. Bei einigen Werten gab es auch entgegen dem Trend Verluste, am stärksten bei Sartorius, Siemens und MTU. Vor allem der in dieser Woche anstehende Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigt die Anleger zum Wochenstart: „Lange waren Unsicherheit und Nervosität im Vorfeld einer Zinsentscheidung nicht so groß wie diesmal“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Diesmal ist tatsächlich nicht klar, ob die EZB sich für eine Pause entscheidet oder ob sie ein weiteres Mal an der Zinsschraube dreht.“ Diese hohe Unsicherheit werde die Börsen sicherlich die ganze Woche lang begleiten, so Altmann.

„Mit dem Kursgewinn vom Freitag hat der Dax nicht nur seine fünftägige Verlustserie beendet, der Dax startet damit mit einem höheren Polster auf die kritischen Level in die neue Handelswoche“, fügte der Marktexperte hinzu. „Entscheidend bleiben auf der Unterseite die Verlaufstiefs aus dem Juli und August sowie die 200-Tage-Linie.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0731 US-Dollar (+0,15 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9319 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 90,53 US-Dollar. Das waren 12 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts