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2. Bundesliga: Schalke bezwingt Magdeburg

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Schalke-Fans (Archiv), über dts NachrichtenagenturGelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Am 6. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat Schalke 04 den 1. FC Magdeburg in einem furiosen Spiel mit 4:3 bezwungen. Die Hausherren probierten es zu Beginn der Partie häufig mit langen Bällen, die jedoch allzu oft keinen Abnehmer fanden.

Nach einem Ballverlust der Schalker schaltete der FCM schnell einen Gang höher und belohnte sich mit einem dem ersten sehenswerten Treffer in der 16. Minute durch Silas Gnaka. In der 27. Minute erhöhte Gnaka mit seinem starken linken Fuß. Schalker hielt dagegen und konnte in der 40. Minute den Anschlusstreffer durch Sebastian Polter verbuchen. Den Fans beider Seiten wurde in einer durchaus sehenswerten ersten Halbzeit einiges geboten.

Nach dem Wiederanpfiff glich Derry Murkin in der 62. Minute für die Gelsenkirchener aus und brachte erneut Spannung in die Partie. In der 67. Minute traf Connor Krempicki und brachte die Gäste aus Magdeburg erneut in Führung. Es entwickelte sich ein rasanter Schlagabtausch: In der 69. Minute glich Schalke erneut aus, diesmal war es Thomas Ouwejan. In der 77. Minute foulte Magdeburgs Daniel Heber Polter im Strafraum, den anschließenden Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst und brachte den S04 erneut in Führung.

In der fünften Minute der Nachspielzeit Magdeburgs Co-Trainer Andre Killian nach einer Roten Karte die Coaching-Zone verlassen. Schalke bezwingt Magdeburg in einem furiosen Spiel.


Foto: Schalke-Fans (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (16.09.2023)

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Lotto-Spieler (Archiv), über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 19, 30, 32, 36, 41, 46, die Superzahl ist die 2. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4553997. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 950479 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt. Die am seltensten gezogene Zahl war dabei die 13, die häufigste die 49.


Foto: Lotto-Spieler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bochum und Frankfurt trennen sich unentschieden

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Manuel Riemann (VfL Bochum) (Archiv), über dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Am 4. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der VfL Bochum 0:0 gegen Eintracht Frankfurt gespielt. Beide Teams starteten zu Beginn bemüht in das Spiel, neutralisierten sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aber nahezu vollständig.

Die Defensiven beider Mannschaften waren gut sortiert und verteidigten kompakt. Nach der Halbzeitpause wechselte Frankfurt auf zwei Positionen, zunächst ohne sichtbaren Einfluss aufs Spielgeschehen. In der 55. Minute war es dann Eric Dina-Ebimbe der die Eintracht mit einem gekonnten Schuss aus der Distanz in Führung brachte. Bochum wollte die Niederlage vor heimischer Kulisse abwenden und drang immer häufiger in die gegnerische Hälfte vor.

In der 74. foulte Frankfurts Omar Marmoush Ivan Ordets: Elfmeter für Bochum, den Kevin Stöger sicher verwandelte. Die Partie wurde zunehmend hitzig, ein entscheidender Treffer blieb jedoch aus.


Foto: Manuel Riemann (VfL Bochum) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Rücktritt von Faeser

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Nancy Faeser (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland ist laut einer Umfrage der Ansicht, dass Nancy Faeser (SPD) als Bundesinnenministerin zurücktreten sollte. Das geht aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes Insa für die „Bild am Sonntag“ hervor.

Demnach wollen 52 Prozent, dass Faeser als Innenministerin zurücktritt, nur 21 Prozent wollen, dass sie bleibt (keine Angabe: 27 Prozent). Faeser steht derzeit unter anderem wegen der Entlassung des Ex-BSI-Chefs Arne Schönbohm in der Kritik. Weitere Ergebnisse der Umfrage: 54 Prozent sind der Meinung, dass Faeser als Ministerin einen schlechten Job macht, nur 21 Prozent attestieren ihr gute Arbeit (keine Angabe: 25 Prozent). 45 Prozent glauben, dass Faeser der Hessen-SPD im Wahlkampf schadet, einen Nutzen sehen nur 12 Prozent (weder noch: 25 Prozent; keine Angabe: 18 Prozent).

Für die „Bild am Sonntag“ hat Insa 1.004 Personen am 14. und 15. September 2023 befragt. Fragen: „Sollte Nancy Faeser Ihrer Meinung nach als Bundesinnenministerin zurücktreten?“, „Macht Bundesinnenministerin Nancy Faeser Ihrer Einschätzung nach derzeit einen (eher) guten oder einen (eher) schlechten Job?“ und „Alles in allem: Nutzt oder schadet die Kandidatur von Nancy Faeser der hessischen SPD?“


Foto: Nancy Faeser (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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NRW-Ministerin Paul lehnt Sexkauf-Verbot ab

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Prostituierte (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Josefine Paul (Grüne), Familien- und Gleichstellungsministerin in Nordrhein-Westfalen, lehnt das von CSU-Politikerin Dorothee Bär vorgeschlagene Sexkauf-Verbot ab. Das sagte eine Sprecherin der Ministerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

„Der Gesetzgeber in Deutschland hat entschieden, Prostitution zu legalisieren und die Grenzen und Bedingungen hierfür zu normieren. Dieses Vorgehen ist richtig, denn nur die Legalisierung der Prostitution ermöglicht es, Bedingungen dafür festzulegen, ihre Einhaltung zu kontrollieren und Schutz- und Ratsuchenden wirkungsvolle Unterstützung anzubieten“, so die Sprecherin. Nachfrage und Angebot würden bestehen bleiben, auch wenn man den Sexkauf verbiete. Mit einem Abdrängen der Prostitution ins Dunkelfeld wären Prostituierte für Beratung und Hilfsangebote aber kaum noch erreichbar – und eine „selbstbestimmte Ausübung der Prostitution“ ausgeschlossen.

„Ein Hellfeld, in dem wir Prostituierten konkrete Hilfen und Unterstützung anbieten, ist der bessere Weg.“ Ein Ermittler des Landeskriminalamts in NRW unterstrich diese Haltung gegenüber der Zeitung: Verbote führten in aller Regel nicht dazu, Menschen von kriminellen Handlungen abzuhalten, sagte er. 2022 waren dem Statistischen Landesamt in NRW zufolge 7.419 Prostituierte offiziell angemeldet.


Foto: Prostituierte (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig schlägt Augsburg souverän

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RB Leipzig - FC Augsburg am 16.09.2023, über dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 4. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig gegen den FC Augsburg mit 3:0 gewonnen. Die Hausherren starteten mit viel Druck und Tempo in das Spiel.

In der 6. Minute war es dann Neuzugang Xavi, der RB per Kopf in Führung bringt. Die Gäste aus Augsburg schienen sichtlich verunsicher und hatten Mühe, sich zu sortieren. In der 11. Minute erhöhte Lois Openda für Leipzig. Die Sachsen nahmen daraufhin zunächst etwas Tempo raus und überließen dem FCA mehr Raum, um sich zu entfalten.

In der 27. Minute muss Augsburgs Schlussmann Finn Dahmen jedoch erneut hinter sich greifen: Nach einem Konter trifft David Raum und baut die Führung der Hausherren weiter aus. Die Effizienz der Leipziger ist in dieser Partie bis zu diesem Zeitpunkt beachtlich: Mit drei Torschüssen erzielt das Team von Trainer Marco Rose drei Treffer. Augsburg wirkte hingegen mit den rasanten Angriffen der Leipziger überfordert. Scheinbar fand Enrico Maaßen bei der seiner Halbzeitansprache jedoch die richtigen Worte: Nach dem Wiederanpfiff begannen die Augsburger engagiert und kamen dem ersten eigenen Treffer gleich zwei Mal sehr nah, Leipzigs Torwart Janis Blaswich parierte jedoch beide Male stark.

Der FCA drehte weiter auf und blieb große Teile der zweiten Hälfte die dominantere Mannschaft. Leipzig ließ hingegen nach und schaffte es nicht, den letzten Pass konsequent an den Mann zu bringen. Nach diesem Sieg klettern die Sachsen auf Platz drei der Tabelle. Die weiteren Ergebnisse: SC Freiburg – Borussia Dortmund 2:4, VfL Wolfsburg – 1. FC Union Berlin 2:1, 1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 1:3, 1. FC Köln – 1899 Hoffenheim 1:3.


Foto: RB Leipzig – FC Augsburg am 16.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Formel 1: Sainz startet von der Pole

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Carlos Sainz jr. / Ferrari (Archiv), über dts NachrichtenagenturSingapur (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis von Singapur startet Carlos Sainz von der Pole Position. Der Ferrari-Pilot sicherte sich im Qualifying am Samstag den ersten Platz vor George Russell (Mercedes) und Charles Leclerc (Ferrari).

Auf den Quali-Rängen vier bis zehn folgen Lando Norris (McLaren), Lewis Hamilton (Mercedes), Kevin Magnussen (Haas), Fernando Alonso (Aston Martin), Esteban Ocon (Alpine), Nico Hülkenberg (Haas) und Liam Lawson (Alpha Tauri). Nach dem Großen Preis der Niederlande führt Max Verstappen mit 145 Punkten vor Sergio Pérez und mit 194 Punkten vor Fernando Alonso. In der Konstrukteurswertung führt Red Bull mit 310 Punkten vor Mercedes und mit 355 Punkten vor Ferrari.


Foto: Carlos Sainz jr. / Ferrari (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Al-Wazir drängt auf Industriestrompreis

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Wahlplakat der Grünen zur Landtagswahl in Hessen 2023 am 14.09.2023, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Hessens Wirtschaftsminister und Grünen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, Industrieunternehmen angesichts hoher Energiekosten stärker zu unterstützen. „Auch in Hessen haben wir große Unternehmen, die Standorte in den USA und Japan haben, ihre Produktion sehr leicht verlagern können und auch konkret darüber nachdenken“, sagte Al-Wazir dem „Handelsblatt“.

„Deswegen bin ich für einen Brückenstrompreis.“ Dabei handelt es sich um einen gedeckelten Strompreis, der in erster Linie für energieintensive Industriebetriebe gelten soll und in der Ampel-Regierung unter dem Begriff Industriestrompreis diskutiert wird. „Ich gehe davon aus, dass spätestens bei der Ministerpräsidentenkonferenz Ende Oktober die Richtung klar ist“, sagte Al-Wazir. „Die Länder haben da ja ein wichtiges Wörtchen mitzureden.“

Gleichzeitig rief er die Bundesregierung dazu auf, die Streitereien der vergangenen Monate beizulegen. „So einen Zirkus darf es nicht mehr geben“, sagte er. Die Koalition müsse Vertrauen zurückgewinnen. Die Verantwortung seiner Partei sehe er darin, den Menschen nicht so viel zuzumuten.

„Wenn man dann aber zu schnell vorangeht und die Menschen auf dem Weg verliert, gewinnt man in der Sache nichts“, sagte Al-Wazir.


Foto: Wahlplakat der Grünen zur Landtagswahl in Hessen 2023 am 14.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Klitschko drängt auf Lieferung von "Taurus"-Marschflugkörpern

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Vitali Klitschko (Archiv), über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko drängt die Bundesregierung zur schnellen Lieferung zusätzlicher Waffen und des Taurus-Marschflugkörper-Systems. „Für jede Verzögerung zahlen wir Ukrainer den höchsten Preis: Das kostet das Leben unserer Patrioten, unserer Soldaten“, sagte Klitschko der „Süddeutschen Zeitung“.

Dies habe er „exakt so“ auch Bundeskanzler Scholz bei einer Begegnung am Donnerstag in Berlin gesagt. „Die Unterstützung der Ukraine ist ein Schlüssel für den Frieden in Europa.“ Klitschko bedankte sich ausdrücklich für bisherige Waffenlieferungen aus Deutschland und insbesondere für Luftabwehr-Technologie zum Schutz der ukrainischen Hauptstadt. Über Bundeskanzler Scholz, der bisher mit der Lieferung der Marschflugkörper an die Ukraine zögert, sagte Klitschko: „Er unterstützt die Ukraine. Aber er ist ein Politiker – er will nicht einfach etwas versprechen.“

Die Gespräche mit Scholz gefielen ihm heute allerdings viel mehr als zu Anfang des Krieges. „Er ist proaktiver geworden als in der Zeit davor.“ Klitschko räumte ein, dass sein Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij angespannt sei: „Mit Präsident Selenskij habe ich seit eineinhalb Jahren nicht gesprochen.“

Der frühere Boxweltmeister fügte hinzu, es gebe leider in der Ukraine „unerfahrene Politiker, die selbst in Kriegszeiten politische Spielchen machen“. Klitschko forderte Politiker aller ukrainischer Parteien zur nationalen Einheit auf und warnte vor Forderungen nach Wahlen im Land. „Es gibt Stimmen in der Ukraine, die jetzt mitten im Krieg nationale Wahlen fordern. Das wäre Gift, das kann die Ukraine zerstören.“

Klitschko, der lange Jahre in Deutschland gelebt hat, sagte, es habe zu Beginn des Krieges „viel Mühe gebraucht, den Deutschen die Lage zu erklären und warum wir Unterstützung brauchen“. Das habe sich inzwischen geändert: „Heute versteht fast jeder Deutsche die Gefahr – nicht nur für die Ukraine, auch für Deutschland.“ Der Bürgermeister von Kiew warnte die Deutschen ausdrücklich vor Russlands Präsidenten Putin, der „eine kranke Vision“ habe und „das sowjetische Reich wieder aufbauen“ wolle. Das könne auch auf die neuen Bundesländer zielen: „Er nennt die DDR nicht beim Namen. Aber man kann sich das leicht vorstellen: Die DDR gehörte zum sowjetischen Machtbereich.“

Das sei auch in Putins Vergangenheit als KGB-Offizier in Dresden während des Falls der Berliner Mauer 1989 begründet, so Klitschko. „Putin hatte eine persönliche Verbindung zur DDR.“


Foto: Vitali Klitschko (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Nach Bürgergeld-Anpassung: Dürr will Entlastungen für Arbeitnehmer

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Christian Dürr (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anlässlich der gesetzlich vorgeschriebenen Anpassung des Bürgergeldes an die gestiegene Inflation fordert die FDP Entlastungen für Arbeitnehmer. „Wenn das Bürgergeld steigt, müssen wir weitere Steuerentlastungen für die arbeitende Mitte vornehmen“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr der „Bild am Sonntag“.

„Das ist eine Frage der Fairness gegenüber den vielen Menschen, die jeden Morgen zur Arbeit gehen und Steuern zahlen.“ Dürr hält es für richtig, den Grundfreibetrag und den Kinderfreibetrag anzuheben. Zudem hätte die FDP-Fraktion vorgeschlagen, „die Stromsteuer für alle zu senken, um die Energiekosten zu reduzieren“, so Dürr. „Darüber sollten wir zügig innerhalb der Koalition beraten. Wer arbeitet, muss immer mehr haben, als jemand, der das nicht tut.“

Auch Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Interessensverbands der Familienunternehmer will eine Anpassung. „Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. Ich fürchte, dass viele sonst lieber Bürgergeld wollen statt zu arbeiten“, sagte sie der „Bild am Sonntag“.

„Der Arbeitskräftemangel ist schon jetzt enorm. Das wäre für unsere Wirtschaft fatal.“ Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges ergänzte: „In dieser Krise kommt es mehr denn je darauf an, dass mehr Anreize zur Arbeitsaufnahme geschaffen werden.“ Es müsse sich lohnen, arbeiten zu gehen.

„Wenn der Abstand zwischen Sozialleistung und Nettolohn geringer wird, dann motiviert das nicht“, so Hartges. Man müsse den Menschen, die Tag für Tag arbeiten gehen und das Land am Laufen halten, mehr Wertschätzung entgegenbringen. „Mit ihrer Arbeit, ihren Steuern und ihren Abgaben“ würden sie maßgeblich dazu beitragen, dass Unterstützungsleistungen für Bedürftige gewährt werden.


Foto: Christian Dürr (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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