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Sondierungen: Holetschek kritisiert "Bierzeltmodus" der Freien Wähler

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Klaus Holetschek (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Klaus Holetschek, der nach der Landtagswahl in Bayern aus dem Amt des Landesgesundheitsministers in das des CSU-Fraktionschefs wechselt, fordert vom Koalitionspartner Freie Wähler Bereitschaft für einen vernünftigen Umgang miteinander. „Die Freien Wähler müssen endlich raus aus dem Bierzeltmodus“, sagte Holetschek der „Mediengruppe Bayern“ (Donnerstagausgaben).

„So, wie sie im Moment auftreten und großspurig Forderungen stellen, das geht nicht.“ Die Freien Wähler müssten ihre Ansprüche nach den Wahlergebnissen ausrichten, so Holetschek. „Es geht jetzt nicht um Ministerien, sondern um die Inhalte für die nächsten fünf Jahre. Wir sind bereit für einen vernünftigen, partnerschaftlichen Umgang“, so der CSU-Fraktionschef. „Aber zuerst müssen die Freien Wähler ein bisschen die Realitäten anerkennen und die Wahlergebnisse. Wir haben 37 Prozent geholt, die Freien Wähler 15. Das ist ja wohl ein Unterschied“, sagte Holetschek. „Und man muss ja auch mal die Umstände bewerten, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, etwa die Flugblatt-Affäre. Deswegen wäre ich da an Stelle der Freien Wähler schon ein bisschen vorsichtiger und würde mir sehr genau überlegen, wie man auftritt und welche Ansprüche man stellt.“

Zudem verspricht der CSU-Politiker, weiter den Fokus auf die Krankenhausreform gerichtet zu halten. „Mir ist die Krankenhausreform sehr wichtig, denn dabei geht um die medizinische Versorgung insbesondere auch der ländlichen Räume.“ Wichtig seien auch die Perspektiven für pflegende Angehörige und Pflegekräfte, sagte Holetschek. „Wir müssen die Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte verbessern, es braucht steuerfreie Gehaltsbestandteile, und umfangreiche Entlastungen für pflegende Angehörige.“


Foto: Klaus Holetschek (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Verivox erwartet geringe Entlastung durch längere Preisbremsen

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Moderne Stromzähler (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die meisten Haushalte werden von der Verlängerung der Gaspreisbremse bis März 2024 nicht profitieren, sofern die Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel wieder von sieben auf 19 Prozent erhöht wird. Unterm Strich verteuert sich Gas sogar geringfügig um 18 Euro im Jahr – also um 0,8 Prozent, wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox ergibt, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten.

Durch die geplante Verlängerung der Gaspreisbremse bis Ende März 2024 würden die durchschnittlichen Gaskosten für einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden von 2.497 Euro auf 2.460 Euro sinken. Das würde eine Entlastung von 38 Euro – oder 1,5 Prozent bedeuten. Durch die gleichzeitige Anpassung der Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent steigen die jährlichen Kosten jedoch auf 2.516 Euro an – also um 18 Euro (0,8 Prozent), so Verivox. Nur Verbraucher, die immer noch in einem teuren Gas-Grundversorgungstarif ihres Anbieters verharren, werden durch die Preisbremsen entlastet.

Für sie sinken die Jahreskosten unterm Strich um 56 Euro von 3.177 Euro auf 3.121 Euro – also um 1,8 Prozent. Auch die Stromkosten würden durch die Verlängerung der Preisbremse durchschnittlich nur geringfügig sinken – von 1.486 Euro auf 1.480 Euro pro Jahr. Das entspricht einem Minus von sechs Euro oder 0,4 Prozent. Die neuen Tarife liegen bereits flächendeckend unter dem staatlichen Preisdeckel und profitieren damit nicht von einer Verlängerung der Preisbremsen, so Verivox.

Dies ist nur für Verbraucher in der örtlichen Grundversorgung interessant, deren Stromkosten dann von derzeit durchschnittlich 1.868 Euro auf 1.842 Euro sinken. Das entspricht einer Entlastung von 26 Euro oder 1,4 Prozent.


Foto: Moderne Stromzähler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Lehrerverband fürchtet wegen Cannabis-Gesetz mehr Drogen an Schulen

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Marihuana (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Lehrerverband fürchtet angesichts der geplanten Legalisierung von Cannabis einen wachsenden Drogenkonsum an Schulen. „Das Cannabisgesetz wird in die Schulen hineinwirken“, sagte Verbandspräsident Stefan Düll der „Bild“ (Donnerstagausgabe).

„Es vermittelt den Eindruck, Cannabis sei ein cooles Erwachsenenprodukt, das man endlich freigibt.“ Düll warnte zugleich vor fehlenden Sanktionsmöglichkeiten seitens der Lehrer. „Wir Lehrer haben dann keine große Handhabe mehr. Ein 18-jähriger Schüler kann sich auf dem Schulhof einen Joint drehen und ihn dann 200 Meter vom Schulgelände entfernt rauchen. Das wird für die Gymnasien und Berufsschulen eine riesige Herausforderung“, so der Verbandspräsident. „Klar ist: Ältere werden die Droge an Jüngere weitergeben, so wie es jetzt schon bei Zigaretten geschieht.“ Der Bundestag will das Gesetz am Freitag in 1. Lesung beraten. Bereits heute habe jeder zehnte 12- bis 17-Jährige bereits gekifft, sagte Düll. Am meisten konsumierten 16- bis 25-Jährige, deren Gehirn noch reifen müsse und dadurch schweren Schaden nehmen könne. „Wenn das Gesetz kommt, wird der Konsum in dieser Altersgruppe weiter steigen“, warnte Düll. „Man will sich ausprobieren, Teil der Erwachsenenwelt sein, auch provozieren.“ Nötig seien Konzepte zur Aufklärung über Abhängigkeiten und Gesundheitsgefahren durch Suchtpräventions-Fachkräfte. „Klar ist auch: Der Schwarzmarkt wird weiter existieren, auch wegen der Minderjährigen“, so Düll.


Foto: Marihuana (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Deutschland unterstützt Israel mit Drohnen

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Yoav Gallant und Boris Pistorius (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland unterstützt Israel mit Drohnen. Das teilte das Bundesverteidigungsministerium am Mittwochabend mit.

Israel habe sich mit einer Unterstützungsanfrage zur Nutzung von bis zu zwei Drohnen des Typs Heron TP an die Bundesregierung gewandt, hieß es. Die Bundeswehr least derzeit fünf Drohnen dieses Typs. Diese werden in Israel unter anderem für die Ausbildung deutscher Soldaten verwendet. Das Bundesverteidigungsministerium habe nun der Nutzung „im Sinne der Anfrage zugestimmt“, hieß es.


Foto: Yoav Gallant und Boris Pistorius (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Starke Partnerschaft: Dance und IoT Venture intensivieren Zusammenarbeit

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Seit Anfang des Jahres kooperieren das E-Mobility Unternehmen Dance GmbH und IoT Venture GmbH erfolgreich. Nun ist bereits ein Ausbau der Partnerschaft geplant. Neben der sukzessiven Ausstattung der gesamten Flotte mit GPS-Trackern, werden die beiden Unternehmen sich in ihrer Zusammenarbeit zudem zunehmend auf Data Signatures fokussieren.

Das Berliner Start-up Dance bietet Fahrrad Abos in Paris, Berlin, Hamburg, München und Wien an. Beim Thema Diebstahlschutz setzt das Mobilitätsunternehmen von Anfang an auf die Expertise der IoT Venture. Nun intensivieren die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit.

Digitaler Diebstahlschutz für Dance-Flotte

Ein Ziel der Kooperation ist es, die gesamte Flotte des stark wachsenden Mobilitätsunternehmens Dance digital vor Diebstahl zu schützen. Anfang des Jahres wurden bereits mehrere Tausend „Dance-One“ E-Bikes mit einem GPS-Tracker von IT’S MY BIKE, der Handelsmarke der IoT Venture ausgestattet. Nun werden auch die weiteren Bikes der Dance-Flotte mit dem innovativen Diebstahlschutz versehen.

„In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass sich unsere Kooperation bereits bewährt hat. Die Anzahl der Fahrraddiebstahlfälle in Großstädten ist bekanntlich sehr hoch – allein in Paris und Berlin werden wir dank unserer Technologie in diesem Jahr eine dreistellige Anzahl gestohlener Dance-Fahrräder wiederbeschaffen“, so Mario Schmitz, Head of Business Development bei der IoT Venture.

Data Signatures: Dance und IoT Venture werden Data Partner

Neben dem Diebstahlschutz und der Wiederbeschaffung gestohlener Bikes wird sich die Kooperation zwischen Dance und IoT Venture zudem um den Bereich Data Signatures ausweiten.

Mithilfe der smarten Technologie bietet IoT Venture Einblicke und Analyse in Daten, die für verschiedene Anwendungsfälle genutzt werden. Vergangene Diebstahlfälle bieten die Möglichkeit, daraus mögliche Muster in Diebstählen abzuleiten, die unter anderem auch auf organisierte Kriminalität hinweisen könnten.

Ein gemeinsam entwickelter Algorithmus ermöglicht des Weiteren, die Nutzung von Dance-Bikes für kommerzielle Zwecke zu erkennen. Damit wird sichergestellt, dass verliehene Bikes ausschließlich gemäß der vereinbarten Nutzungsrichtlinien verwendet werden.

„Dank der Kooperation mit IoT Venture setzen wir neue Standards beim Diebstahlschutz unserer Bikes. Die engere Zusammenarbeit im Bereich Data Signatures ermöglicht uns außerdem tiefere Einblicke in Nutzung und Diebstahltrends“, so Christian Springub, Co-Founder und Chief Product Officer der Dance GmbH.

Bild:Dance GmbH

Quelle:IoT Venture GmbH

Gesundheitsplattform 150 Minuten mit erfolgreicher Seed-Finanzierungsrunde / Start eines B2B-Angebots für Unternehmenskunden

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150 Minuten, die Gesundheitsplattform spezialisiert auf Menschen über 40, hat erfolgreich seine siebenstellige Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von Atlantic Labs und der Angel-Investorin Monika Link, begleitet von Jag Singh (Angel Invest) und weiteren Business Angels mit Erfahrung in Fitness, Digital Health und Subscriptions.

Dr. med. Sebastian Vogel, Mitgründer und Geschäftsführer: “Laut Weltgesundheitsorganisation reichen 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche, um die meisten Zivilisationskrankheiten zu lindern oder ihnen vorzubeugen. Unsere Kunden merken schon nach wenigen Wochen, dass Beschwerden wie Rücken-, Nacken-, Schulter- und Gelenkschmerzen viel weniger geworden sind. Wir freuen uns, nun unsere erste Finanzierungsrunde erfolgreich abzuschließen und namhafte und erfahrene Investoren wie Jag Singh (Angel Invest), Monika Link und Christophe Maire (Atlantic Labs) für unsere gemeinsame Mission gewinnen zu können.”

Mit ihrem Konzept konnte das Team von 150 Minuten auch renommierte Ärzte und Wissenschaftler überzeugen. PD Dr. Fabian Blanke (Teamarzt der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft) sowie Dr. Maria Moreno (internationale Expertin für Rückenschmerzen, die an der Humboldt-Universität lehrt) sind Teil des Expertenrats von 150 Minuten und u.a. bei der Entwicklung von Trainingskonzepten eng eingebunden. Fabian Blanke, Gelenkexperte und Orthopäde, überprüft z.B. Übungen mit Blick auf Biomechanik und deren Wirkung auf Knie-, Hüft- und Schultergelenke.

150 Minuten hat nun ein dediziertes Angebot für Unternehmenskunden entwickelt. Hier liegt der Fokus noch stärker auf typischen Beschwerden der Belegschaft am Arbeitsplatz. Der wichtigste Unterschied: Am Anfang steht eine Analyse, in die die Wünsche und Beschwerden der gesamten Belegschaft einfließen. Somit unterscheidet sich das Programm für einen Automobilhersteller auch von dem für einen Versicherer.

Der Benefit für die Unternehmen: Mehr Bewegung der Belegschaft führt nachgewiesenermaßen zu einer Reduktion von Rücken-, Nackenschmerzen und Burnouts. Sogar Episoden von Depressionen sind seltener bei Menschen, die regelmäßig Sport machen. Diese Krankheitsbilder verursachen einen Großteil der Ausfälle, die hohe Kosten für Unternehmen bedeuten. Arbeitgeber, die das Programm anbieten, zeigen zudem, dass ihnen die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden besonders wichtig ist und ihnen an einer langfristigen Bindung gelegen ist.

Dr.-Ing. Martin Voss: “Den schnellen Erfolg im B2C Segment wollen wir nun auch in den B2B-Bereich übertragen und bieten maßgeschneiderte Angebote für Unternehmenskunden an. Das ist eine echte Win-win-Situation: Fittere, gesündere Arbeitnehmer sind zufriedener und produktiver und davon profitiert auch der Arbeitgeber. Gleichzeitig zeugt der Ansatz von personalisierten Inhalten für unterschiedliche Gruppen im Unternehmen von großer Wertschätzung der Unternehmensführung ihren Mitarbeitenden gegenüber. Das kommt super an und hat einen riesigen Einfluss auf das Employer Branding.”

Christophe F. Maire, Gründer und Managing Partner Atlantic Labs: “Körperliche und mentale Gesundheit sind ganz eng miteinander verbunden und werden immer wichtigere Themen im Alltag, im privaten wie beruflichen Leben. 150 Minuten nutzt dazu ein innovatives Konzept, das Menschen ein Angebot zur Gesunderhaltung macht: egal wann und wo. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise.”

150 Minuten wurde Ende 2021 in Berlin von Dr. med. Sebastian Vogel und Dr.-Ing. Martin Voss gegründet, weil ihren Liebsten über 40 etwas fehlte: Medizinisch fundierte, sichere Fitness- und Gesundheitstrainings mit Spaßfaktor und persönlichem Kontakt. Herkömmliche Fitness-Kurse sind für Menschen zwischen 40 und 65 oft ungeeignet und die meisten für “Seniorensport” noch deutlich zu fit. Bei YouTube-Kursen kann man nie wissen, ob man alles richtig macht und es ist schwierig, sich zu motivieren. Deshalb hat das Team zusammen mit Medizinerinnen, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern die 150 Minuten-Methode entwickelt: Beweglicher, stabiler, entspannter mit 150 Minuten. Live online und in der Mediathek. Für mehr Energie in Alltag und Freizeit.

Bild:150 Minuten

Quelle:150 Minuten

US-Börsen legen zu – Fed erwägt weiteren Zinsschritt

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.805 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.377 Punkten 0,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.660 Punkten 0,7 Prozent fester. Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch ihr Protokoll zur vergangenen Zinssitzung veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass sich die Notenbanker darüber einig waren, den Leitzins für „einige Zeit“ auf einem hohen Niveau zu halten. Eine Mehrheit war zudem für insgesamt eine weitere Erhöhung, während ein Teil der Sitzungsteilnehmer sich gegen eine weitere Erhöhung aussprach.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung etwas stärker. Ein Euro kostete am Mittwochabend 1,0615 US-Dollar (+0,10 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9421 Euro zu haben. Der Goldpreis stieg, am Abend wurden für eine Feinunze 1.873,75 US-Dollar gezahlt (+0,71 Prozent). Das entspricht einem Preis von 56,75 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 86,32 US-Dollar, das waren 133 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

eleQtron mit Quantum Effects Award ausgezeichnet

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„Deutscher Hoffnungsträger in der Entwicklung und Bereitstellung von Quantencomputern“

Ein hoher Innovationsgrad und ein hohes Anwendungspotential überzeugten die hochkarätige Fachjury: Der diesjährige Quantum Effects Award in der Kategorie „Quantum Computing Hardware“ geht an eleQtron aus Siegen. Hier baut das Deep-Tech-Startup Quantencomputer, die dank der firmeneigenen, weltweit einzigartigen MAGIC-Technologie besonders gut skalierbar sind. „Die eleQtron GmbH befindet sich derzeit auf Erfolgskurs und gehört zu den deutschen Hoffnungsträgern in der Entwicklung und Bereitstellung von Quantencomputern“, urteilt die Jury.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist eine Bestätigung für unsere Arbeit. Unser Ziel ist es, Quantencomputer für den industriellen Einsatz marktreif zu machen. Die Auszeichnung ist aber auch ein Signal an Politik und Wirtschaft: Im Bereich Quantencomputer spielt Deutschland in der ersten Liga und kann sich gegen Global Player wie IBM, Microsoft und Google behaupten. Diese Chance müssen wir jetzt nutzen“, sagte Jan Leisse, Mitgründer und CEO von eleQtron, bei der gestrigen Preisverleihung. Diese fand im Rahmen der Fachmesse für Quantentechnologie „Quantum Effects“ in Stuttgart statt. Dort wurden mit dem Award in diesem Jahr erstmals herausragende Innovationen gewürdigt, die die klassische und die Quantenwelt verbinden und neue Perspektiven ermöglichen.

Einzigartige MAGIC-Technologie überzeugt Fachjury

„Die EleQtron GmbH entwickelt Quantencomputer auf Basis der Ionenfallen-Technologie. Diese Technologie zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Stabilität der Recheneinheiten sogenannter Qubits aus. Die Nutzung der MAGIC-Technologie erlaubt es dem Unternehmen, seine Quantencomputer mithilfe etablierter Technologien, wie sie in jedem Smartphone zu finden sind, zu konstruieren und damit die Verfügbarkeit von Quantencomputern für die Industrie maßgeblich zu beschleunigen“, so die hochkarätige Fachjury unter Vorsitz von Dr. Daniel Stadler, Stellvertretender Clustermanager NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW und Sprecher Quantentechnologien von OptecNet Deutschland.

Der Quantencomputer-Pionier eleQtron – ein Spin-Off der Universität Siegen – war bereits am Bau des ersten deutschen Quantencomputers beteiligt. Seine selbst entwickelte und patentierte MAGIC-Technologie („MAgnetic Gradient Induced Coupling“) ist äußerst vielversprechend. Dank ihr gelingt es eleQtron besser als der weltweiten Konkurrenz, Qubits abzuschirmen und zu kontrollieren. Das macht die Quantencomputer skalierbar. Die „Magie“ dahinter: die Ionen-Qubits werden nicht einzeln mit Lasern, sondern mit Hochfrequenzwellen gesteuert. „Wir haben immer an das Potenzial unserer Technologie geglaubt, und inzwischen tun das auch immer mehr Menschen“, sagt Leisse. Bis Ende des Jahres soll der erste eleQtron-Quantencomputer fertig sein – drei Quantencomputer werden bei eleQtron bereits im Kundenauftrag gebaut, darunter zwei für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Bild: v.l.n.r, Dr Daniel Stadler (Vorsitzender der Fachjury),Dr. Michael Johanning (eleQtron Co Gründer und CTO),Jan Leisse (eleQtron Co Gründer und CEO), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaftsministerin Baden-Württemberg), Petra Olschowski (Wissenschaftsministerin Baden-Württemberg)

Quelle:The Trailblazers GmbH

Lingoda feiert 10-jähriges Jubiläum

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Die in Berlin ansässige Online-Sprachschule bleibt ihrer Sprachlernmethode mit Live-Lehrern im Zentrum weiterhin treu

Lingoda, die führende Online-Sprachschule, feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Gegründet 2013 in Berlin hat sich das Unternehmen als einer der weltweiten Marktführer im Online-Sprachunterricht etabliert. Das exponentielle Wachstum von Lingoda in den letzten zehn Jahren wurde durch eine starke Nachfrage im Kerngeschäft von Lingoda, dem B2C-Bereich, und in jüngster Zeit durch die schnelle Entwicklung neuer Geschäftsbereiche in verschiedenen B2B-Branchen angetrieben.

Lingoda hat sich in einem dynamischen Sektor ständig weiterentwickelt und festigt weiter seine Position als Branchenführer. Heute sieht das Unternehmen eine große Chance darin, KI im Sprachenlernen und -lehren zu nutzen, um sowohl Lernende als auch Lehrer zu unterstützen.

Dominic Rowell, CEO von Lingoda: „Lingoda hat sich als eine bedeutende Kraft im Bereich des Online-Sprachenlernens in mehreren Märkten, insbesondere in Mitteleuropa und den Vereinigten Staaten, etabliert. Wir investieren weiterhin intensiv in die Entwicklung unseres Unternehmens, um die vielen Geschäftsmöglichkeiten, die wir sehen, in nachhaltiges Wachstum umzuwandeln. Wir sehen großen Erfolg dort, wo sprachliche Kompetenz den individuellen Erfolg beeinflusst und den Bedarf eines Landes an qualifizierter Arbeitskraft deckt. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Lingoda Leben verändert und den internationalen Wohlstand unterstützt, angetrieben von unserer Mission, Brücken auf der ganzen Welt durch Sprachenlernen zu bauen.“

Gegen Ende 2021 startete Lingoda einen strategischen Vorstoß in Bereiche jenseits des herkömmlichen B2C-Sprachenlernens und entwickelte maßgeschneiderte Programme für bestimmte Berufe wie Pflege. Der durchschlagende Erfolg dieser Strategie ebnete den Weg für die Expansion in neue Branchen. Im Gesundheitswesen hat Lingoda sein Angebot auf Ärzte und Hebammen erweitert. Zuletzt kamen beispielsweise Elektriker für die steigende Nachfrage nach Wärmepumpen und Solaranlagen im Zuge des Klimawandels hinzu.

Rowell: „Der durchschlagende Erfolg unseres B2B-Modells, gestützt auf kontinuierliches Wachstum und Erfolg im B2C-Bereich, unterstreicht die unbestreitbare Nachfrage und Notwendigkeit des Sprachenlernens und der Integration von Talenten in den deutschen Markt. Unsere übergreifende Erfolgsformel konzentriert sich auf die Harmonisierung von Migration und Chancen. Wir sind bereit, durch maßgeschneiderte Angebote in neue Berufsfelder wie Lkw-Fahrer oder Softwareingenieure bis hin zu Fachkräften in der Gastronomie und im Gesundheitswesen vorzustoßen.“

Bild:Dominic Rowell, CEO Lingoda

Quelle:Lingoda

Union kritisiert Treffen von Scholz mit Emir von Katar

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Olaf Scholz (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Aus den Reihen der Unionsfraktion im Bundestag kommt Kritik an dem anstehenden Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani. „Wir können nicht morgens den Terror der Hamas verurteilen und dann mit dem Hauptsponsor des Terrors zu Mittag essen“, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann der „Welt“ (Donnerstagausgabe).

„Die Hamas will Israel vernichten und Juden töten.“ Zentraler Verbündeter sei Katar. „Dort erhält die Hamas Asyl und Milliarden“, so Connemann, die Vize-Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe ist. Scholz und Tamim sollen am Donnerstagmittag zu einem Arbeitsessen im Kanzleramt zusammenkommen.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, räumte ein, dass das Emirat die Palästinenser und auch die Hamas unterstütze. „Katar ist kein einfacher Partner“, so Schmid. Aber Katar spiele seit geraumer Zeit in den Konflikten des Nahen Ostens eine wichtige Mittlerrolle, das müsse genutzt werden. „Gerade jetzt sind Gespräche wichtiger denn je“, sagte Schmid der Zeitung.

„Bundeskanzler Olaf Scholz wird bei dem Treffen mit dem Emir über die Möglichkeiten der Eindämmung des Konflikts und der Befreiung der Geiseln sprechen. Wie bei Geiselnahmen üblich werden solche Gespräche hinter verschlossenen Türen geführt.“ Auch die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hält Gespräche mit Katar in der aktuellen Situation für notwendig. In Krisen könne man sich diplomatische Gesprächspartner nicht immer aussuchen.

„Es ist klar, dass Katar die Hamas finanziell unterstützt. Das ist inakzeptabel, und wir müssen unser Verhältnis zu Katar komplett neu justieren“, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag der „Welt“. „Trotzdem ist dieses Gespräch beim Bundeskanzler leider nötig, um hoffentlich so viele Geiseln wie möglich aus den Fängen der Terrorgruppe zu befreien. Das erwarten wir, sonst wäre das Gespräch Makulatur“, so Strack-Zimmermann.

CDU-Politikerin Connemann forderte Scholz auf, „Tacheles“ zu reden. „Katar muss bei seinen Kostgängern für die Freilassung der Geiseln sorgen. Und dann den Terroristen endlich den Geldhahn zudrehen.“


Foto: Olaf Scholz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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