Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Eigentlich wollte die EU-Kommission unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) die schädlichsten Chemikalien in Konsumgütern verbieten. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die EU-Kommission noch in dieser Legislaturperiode einen Vorschlag für die nötige Reform der EU-Chemikalienverordnung, kurz Reach, vorlegen wird, berichtet der „Spiegel“.
Die Reach-Verordnung ist seit dem Jahr 2007 in Kraft. Sie regelt die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe – etwa von alltäglichen Reinigungsmitteln oder bestimmten Farben, die bei Tätowierungen verwendet werden. Eigentlich wollte die EU-Kommission schon Ende 2022 einen Reformvorschlag vorlegen. Der Termin wurde jedoch immer wieder verschoben.
Auch im Arbeitsprogramm der EU-Kommission für das Jahr 2024, über das der „Spiegel“ berichtet, kommt Reach nicht vor. Die EU-Kommission teilte auf Anfrage des „Spiegel“ mit, das Arbeitsprogramm sei noch nicht angenommen worden. Geleakte Dokumente würden nicht kommentiert. Nach einer Anhörung im EU-Parlament hatte der für den Green Deal zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Maro efčovič, jüngst einen konkreten Zeitplan für die Reach-Reform offengelassen, die Vorbereitungen würden jedoch weitergehen.
Ein Insider, der anonym bleiben möchte, habe gegenüber dem „Spiegel“ jedoch bestätigt, dass es in dieser Legislaturperiode wohl keinen Entwurf der EU-Kommission für eine mögliche Reform geben wird. Das Problem: Im kommenden Frühjahr stehen die Europawahlen an. Ob die künftige EU-Kommission an der geplanten Reform festhalten wird, ist ungewiss. „Indem sie die notwendige Überarbeitung der Reach-Versordnung vernachlässigt, verrät die EU-Kommission die europäischen Bürger und verschließt die Augen vor der chemischen Verschmutzung“, kritisiert Tatiana Santos vom European Environmental Bureau (EEB).
Die Nichtregierungsorganisation macht Lobbyarbeit für die Verzögerung verantwortlich.
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Tirana (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Union will laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine humanitäre Luftbrücke für Menschen im Gazastreifen einrichten und die Gelder für Hilfsleistungen erhöhen. „Im Augenblick brauchen die Palästinenser in Gaza humanitäre Hilfe“, sagte von der Leyen am Montagabend vor Journalisten in Tirana. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, berichtet, dass „iranische Dienste“ nicht nur die Aktionen und Aktivitäten von Hamas, der Hisbollah und „möglicherweise“ auch Samidoun unterstützen. Diese Dienste würden auch „den kompletten Werkzeugkasten, der ihnen zur Verfügung steht“, nutzen, sagte Haldenwang gegenüber dem „Nachtjournal“ von RTL. „Das heißt, wir haben in der Vergangenheit immer wieder erkennen können, dass Anhänger der sogenannten Quds-Forces oder der Revolutionsgarden hier in Deutschland israelische, jüdische Ziele oder jüdische Einzelpersonen ausgespäht haben.“ 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler warnt wegen des Konflikts zwischen Israel und der islamistischen Hamas vor zunehmenden Terrorrisiken in Deutschland, etwa durch Fluchtbewegungen von Hamas-Anhängern nach Europa. „Auch Terroristen selbst könnten versuchen, sich unter die Flüchtlinge mischen“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, ist erfreut darüber, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag nach Israel reisen wird. „Das ist wirklich ein Zeichen der Solidarität“, sagte er am Montag dem TV-Sender „Welt“. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die vom Auswärtigen Amt organisierten Lufthansa-Sonderflüge aus Israel sind offenbar deutlich weniger als erwartet genutzt worden. Ungefähr jeder fünfte Platz sei leer geblieben, berichtet das Portal „Business Insider“ unter Berufung auf Unternehmens- und Regierungskreise. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat bestätigt, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag nach Israel reisen wird. Scholz werde vom 17. bis 18. Oktober in der Region sein, teilte die Regierung am Montagmittag mit. 
