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1. Bundesliga: Dortmund nach Sieg gegen Werder an Tabellenspitze

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Marco Friedl (SV Werder Bremen) (Archiv), über dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 8. Spieltags der 1. Bundesliga hat Borussia Dortmund gegen Werder Bremen 1:0 gewonnen. Damit rückt Dortmund auf den Spitzenplatz vor, Bremen stagniert auf Rang 14. Borussia hatte zunächst Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen, übernahm jedoch bald das Zepter.

Dennoch ließ die Mannschaft zahlreiche Chancen liegen. Werder blieb über weite Strecken defensiv. Die Mannschaft wirkte bisweilen mutlos und brachte kaum Tempo ins Spiel. Julian Brandt erzielte in der 67. Minute das 1:0 für Dortmund.


Foto: Marco Friedl (SV Werder Bremen) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Anhaltende geopolitische Sorgen

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Wallstreet, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.127 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.224 Punkten 1,3 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.984 Punkten 1,5 Prozent schwächer. Anleger versuchten weiterhin, die Rede von US-Zentralbankchef Jerome Powell einzuordnen. Dieser hatte am Vortag die Möglichkeit einer Zinspause erörtert und zugleich darauf verwiesen, dass man weiterhin zu Leitzinserhöhungen bereit sei. Zudem beschäftigt die Situation im Nahen Osten weiterhin die Anleger.

Der Ölpreis, der im Zuge der Krise gestiegen war, fiel am Freitag wieder leicht, nachdem die USA am Vortag die Lockerungen der Sanktionen gegen Ölstaat Venezuela gelockert hatten. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 92,32 US-Dollar, das waren 6 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Unterdessen tendierte europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0592 US-Dollar (+0,10 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9441 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich stärker, am Abend wurden für eine Feinunze 1.980,00 US-Dollar gezahlt (+0,29 Prozent). Das entspricht einem Preis von 60,10 Euro pro Gramm.


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Über 3.000 Autodiebstähle in NRW im ersten Halbjahr

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Autos (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem die Polizeibehörden im gesamten vergangenen Jahr 5.864 Diebstähle von Kraftwagen verzeichnet haben und damit ein Drittel mehr als im Jahr 2021, sind es bis einschließlich Juni bereits weit über 3.000 Fälle gewesen. Das geht aus Zahlen des Landeskriminalamtes (LKA) Nordrhein-Westfalen hervor, über die die „Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung“ (Samstagsausgabe) berichtet.

Die Zahl der Autodiebstähle in Nordrhein-Westfalen dürfte damit auch in diesem Jahr hoch sein. „Wir stellen erhöhte Fallzahlen bei den Autodiebstählen fest“, bestätigte ein LKA-Sprecher. Im vergangenen Jahr bestand die Gefahr eines Autodiebstahls vor allem in Düsseldorf und Köln.


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Bartsch rechnet mit Ende der Linksfraktion im Januar

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Dietmar Bartsch am 19.10.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Dietmar Bartsch rechnet mit einem Ende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag im Januar 2024. „Ich rechne damit, dass wir den Fraktionsstatus im Januar verlieren werden, wenn die neue Partei real gegründet wird“, sagte Bartsch am Freitag dem „Tagesspiegel“ und bezieht sich damit auf die von Sahra Wagenknecht geplante Gründung der Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW).

„Es sei denn, alle betreffenden Abgeordneten werden am Montag sowohl die Partei als auch die Fraktion verlassen.“ Vize-Fraktionschefin Gesine Lötzsch will um den Fortbestand der Fraktion kämpfen. „Mein Wunsch ist jetzt, dass wir so lange wie möglich eine Fraktion bleiben, um 108 Mitarbeiter zu schützen und die politische Arbeit aufrechtzuerhalten“, sagte sie der Zeitung. „Dazu führe ich Gespräche.“

Sie bezeichnete den Weg von Wagenknecht als „sehr bedauerlich“, sie habe lange versucht, die Abspaltung von Wagenknecht zu verhindern. Fraktionschef Bartsch kritisierte dagegen, dass Wagenknecht und ihre Anhänger in der Fraktion „lax mit dem Schicksal von mehr als 100 Mitarbeitern“ umgingen. 108 Menschen sind als Fraktionsmitarbeiter bei den Linken angestellt. Sie würden ihren Job verlieren, wenn die Fraktion aufgelöst würde.

„Deshalb habe ich lange um den Erhalt der Fraktion gekämpft“, sagte Bartsch. „Wir müssen aktuell versuchen, unsere Würde zu wahren, den Fokus auf unsere Arbeit zu richten und auf die Menschen, die uns gewählt haben, nicht auf die BSW.“ Das oberste Ziel müssten jetzt erfolgreiche Wahlen sein. „Die Landtagswahlen im Osten erfolgreich gestalten, die Bundestagswahlen und dann wieder als Fraktion sein.“

Das werde schwer, sagte Bartsch. Er hoffe aber, dass es „Kampfeslust“ in der Partei wecke. Optimistisch zeigte sich der Bundestagsabgeordnete und Ex-Parteichef Bernd Riexinger. „Als Gruppe könnten wir endlich wieder geschlossen auftreten und uns durch unsere parlamentarische Arbeit hervortun und nicht durch die ewigen Streitereien.“

Das drohende Ende der Fraktion bezeichnete er als bedauerlich.


Foto: Dietmar Bartsch am 19.10.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Jüdische Gemeinde Düsseldorf besorgt wegen Pro-Palästina-Demo

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Verbotene Pro-Palästina-Demo am 18.10.2023, über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der angekündigten pro-palästinensischen Demonstration in Düsseldorf an diesem Samstag sorgen sich Vertreter der Jüdischen Gemeinden um das jüdische Leben in Nordrhein-Westfalen. „Ich verstehe nicht, warum die Polizei Demos, die sich zu Gewalt gegen Juden entwickeln, trotzdem erlaubt, obwohl sie den öffentlichen Frieden stören“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, Oded Horowitz, der „Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung“ (Samstagsausgabe).

In Hamburg seien Demos mit Verweis auf die Sicherheitslage bereits untersagt worden. Horowitz rät Juden in Düsseldorf, sich am Samstag aus den Bereichen der Demo fernzuhalten und „größte Vorsicht“ walten zu lassen. „So etwas einem Juden in Deutschland im Jahr 2023 zu raten, das tut richtig weh.“ Er und seine Gemeindemitglieder seien entsetzt, „wie hier vor Ort Menschen in dieser Gesellschaft die Tode und Morde verherrlichen und feiern, auf die Straßen gehen und bedrohliche Szenarien für Juden aufbauen“.

Das führe dazu, dass Juden wirklich ängstlich seien. „Ältere Mitglieder haben Angst, dass wieder Pogrome stattfinden“, sagte Horowitz. Sie fragten sich, wer sie schützen könne. Ähnliche Eindrücke schildert auch David Geballe, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen.

Die Hälfte der Kinder aus der Gemeinde verheimlichten in der Schule, dass sie jüdischen Glaubens sind, weil dies zu Problemen führen könne.


Foto: Verbotene Pro-Palästina-Demo am 18.10.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Heil widerspricht Kritik am Bürgergeld

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Hubertus Heil (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat der Vorstellung widersprochen, dass sich Arbeit in einfacheren Tätigkeiten nach der Einführung des Bürgergelds nicht mehr lohne. „Arbeit lohnt sich mehr als Bürgergeld“, sagte Heil der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagausgabe).

„Das Bürgergeld deckt nur das notwendige Existenzminimum – nicht mehr und nicht weniger.“ Außerdem habe die Ampelkoalition schon viel dafür getan, Arbeit lohnender zu machen, sagte der Arbeitsminister. „Damit Arbeit sich lohnt, haben wir den Mindestlohn auf zwölf Euro erhöht“, so Heil. „Und wir haben die Sozialbeiträge und Steuern für Geringverdiener gesenkt“.

Ebenso trage die zu Jahresbeginn in Kraft gesetzte Reform des Wohngelds dazu bei. Als „nicht plausibel“ bezeichnete Heil hingegen die Vorstellung, dass Arbeitnehmer ihre Arbeit kündigten, weil ihnen der Bezug von Bürgergeld attraktiver erscheine. „Wenn jemand wirklich mit Verweis auf das Bürgergeld kündigen sollte, wäre das doch ziemlich dumm“, sagte er. Denn schon heute sehe das Sozialrecht in diesem Fall Leistungseinschränkungen vor: Wer Anspruch auf das Arbeitslosengeld I der Arbeitslosenversicherung habe, müsse mit einer dreimonatigen Sperrzeit ohne Arbeitslosengeld rechnen.

Und Menschen mit Anspruch auf Bürgergeld müssten mit einer Leistungsminderung, also einer Sanktion rechnen. Zudem widersprach Heil der Vorstellung, dass es in Deutschland eine nachlassende Motivation zu Arbeitsleistung gebe. „Die deutsche Gesellschaft hat kein gebrochenes Verhältnis zu Erwerbsarbeit und zu ordentlicher Arbeit“, sagte er. Das erlebe er jeden Tag im Gespräch mit fleißigen Bürgern des Landes.

Hintergrund ist eine in jüngster Zeit verschärfte Kontroverse darüber, ob sich die Aufnahme von Arbeit noch ausreichend lohne, nachdem die Bürgergeldregelsätze zum 1. Januar 2024 – wie schon zu Beginn dieses Jahres – um rund zwölf Prozent angehoben werden sollen. Die Erhöhung wird nach einer gesetzlichen Formel berechnet, die insbesondere die Inflationsentwicklung berücksichtigt. „Wenn die Inflation jetzt wieder deutlich runtergeht, wie das viele Fachleute erwarten, dann fällt auch die darauffolgende Bürgergeldanpassung geringer aus“, sagte Heil. Laut einer kürzlich vom Bundesinnungsverband für das Gebäudereinigerhandwerk (BIV) vorgelegten Umfrage sagen 28 Prozent der Arbeitgeber in der Branche, sie hätten es schon mehrfach erlebt, dass Beschäftigte ihre Arbeit aufgaben und zur Begründung auf das Bürgergeld verwiesen.

„Umfragen gibt es viele, und sie spiegeln nicht unbedingt die volle Realität wieder“, sagte der Arbeitsminister dazu. Trotzdem müsse man diese Umfrage „ernst nehmen, da sie ja offenbar wiedergibt, was Menschen sich erzählen“.


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Studie: Weltweit fehlen 18 Billionen Dollar für Energiewende

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Bauer mit Traktor vor Windrädern (Archiv), über dts NachrichtenagenturBoston (dts Nachrichtenagentur) – Weltweit muss deutlich mehr Geld in die Energiewende fließen als bislang geplant, um die Klimaziele zu erreichen. Nach einer Studie der Boston Consulting Group (BCG), über die der „Spiegel“ berichtet, entsteht bis zum Jahr 2030 eine riesige Investitionslücke von rund 18 Billionen Dollar.

Bislang sehen die Pläne von Staaten und Unternehmen vor, rund 19 Billionen Dollar für den Umbau ihrer Energiesysteme auszugeben. Nach den BCG-Berechnungen wären Investitionen von rund 37 Milliarden Dollar nötig. Die Hälfte der Summe werde gebraucht, um neue Wind- und Solarparks zu errichten. Mit der anderen Hälfte müssten die Stromnetze ausgebaut werden.

Die BCG-Experten gehen davon aus, dass der Anteil erneuerbarer oder CO2-armer Technologien am Energiemix von derzeit 12 Prozent auf bis zu 70 Prozent im Jahr 2050 gesteigert werden müsste. Die Bedeutung fossiler Energieträger werde sinken, obwohl „ausgewählte Investitionen in dem Sektor für die Versorgungssicherheit erforderlich bleiben“. Zugleich werde sich der globale Stromverbrauch verdoppeln. Das bedeutet, dass die Transformation etwa dreimal so schnell erfolgen müsste wie beim Wandel vom Kohle- zum Ölzeitalter.

„Die meisten Technologien dafür sind verfügbar“, sagte BCG-Partner Maurice Berns. Vonnöten seien nun „erfolgreiche Geschäftsmodelle“ und die richtigen „Politikkonzepte“. Den Regierungen empfiehlt die Studie, den Emissionshandel auszubauen oder Subventionen für grüne Technologien zu erhöhen. Energiekunden und die Industrie müssten dazu gebracht werden, ihre Nachfrage stärker dem schwankenden Angebot erneuerbarer Energien anzupassen.


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Bericht: Bundeswehr kürzt Forschungsgelder für KI

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Bundeswehr-Helme (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr streicht offenbar im Militärbereich die Forschungsgelder für Künstlicher Intelligenz (KI). Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Union hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Während im Jahr 2023 noch 16,4 Millionen Euro vorgesehen sind, soll demnach der Etat für die Entwicklung von KI-Anwendungen für die Truppe 2024 auf 4,4 Millionen schrumpfen, für das Jahr darauf sind aktuell 2,5 Millionen Euro vorgesehen. KI-gestützte Lösungen werden vom Verteidigungsministerium nur in drei Bereichen eingesetzt, etwa zur Krisenfrüherkennung und der Übersetzung von Texten, hieß es. Ein weiteres durch den Cyber-Innovationshub der Bundeswehr empfohlenes Vorhaben zur KI-gestützten Auswertung von Aufklärungsdaten befinde sich in der Beschaffung, vier weitere habe das Zukunftslabor zur Einführung empfohlen, so der Bericht. Obwohl auch die Ausgaben für die wehrtechnische Forschung von 2022 auf 2023 um 200 Millionen auf 330 Millionen Euro sanken, fürchtet das Ministerium keine negativen Folgen.

Die Finanzierung stelle sicher, dass ein Know-how-Verlust im Bereich digitaler Technologien vermieden werde.


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Israels Ex-Premier Barak gibt Netanjahu Mitschuld an Terroranschlag

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Benjamin Netanjahu (Archiv), über dts NachrichtenagenturJerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Israels ehemaliger Ministerpräsident Ehud Barak gibt seinem Nachfolger Benjamin Netanjahu eine Mitschuld am Terroranschlag der Hamas. „Netanjahu trägt persönlich die Verantwortung für das größte Versagen in der Geschichte Israels“, sagte Barak dem „Spiegel“.

Trotz Warnungen von Militär- und Geheimdienstgrößen habe Netanjahu eine Justizreform vorangetrieben, die Israel spaltete und dadurch schwächte. Netanjahu ist in mehreren Fällen wegen Korruption, Betrug und Untreue angeklagt. Er bestreitet die Vorwürfe. Hunderttausende hatten monatelang gegen die Pläne demonstriert. Im Moment müsse Israel sich darauf konzentrieren, den Krieg gegen die Hamas zu gewinnen, sagte Barak weiter. Für die Zeit danach müsse Israel allerdings einen Neuanfang wagen – ohne Netanjahu. „Die Person, die alles zerstört hat, kann es nicht reparieren“, sagte Barak.


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Scholz will für schnellere Abschiebungen sorgen

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Olaf Scholz am 19.10.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will die Zahl der Flüchtlinge senken und härter gegen abgelehnte Asylbewerber vorgehen. „Wir müssen endlich im großen Stil diejenigen abschieben, die kein Recht haben, in Deutschland zu bleiben“, sagte er dem „Spiegel“.

„Wer keine Bleibeperspektive in Deutschland hat, weil er sich nicht auf Schutzgründe berufen kann, muss zurückgehen“, sagte Scholz. „Wir müssen mehr und schneller abschieben.“ Scholz beschrieb in dem Interview eine restriktivere Linie im Umgang mit irregulärer Migration. Es gebe Flüchtlinge, die Anspruch auf Asyl hätten, etwa weil sie politisch verfolgt würden – und davon unabhängig sei Deutschland auf die Zuwanderung von Arbeitskräften angewiesen.

„Andererseits heißt das aber: Wer weder zu der einen noch zu der anderen Gruppe gehört, kann nicht bei uns bleiben“, sagte Scholz. „Deshalb begrenzen wir die irreguläre Migration nach Deutschland – es kommen zu viele.“ Dafür brauche es „ein ganzes Bündel an Maßnahmen“, so der Kanzler, unter anderem den Schutz der europäischen Außengrenzen und schärfere Kontrollen an den Grenzen zu europäischen Nachbarstaaten. Scholz zeigte sich zudem offen für Vorschläge aus den Bundesländern, die Anreize für irreguläre Migration zu verringern.

„Wenn die Länder jetzt sagen, sie wollen Sachleistungen statt Geld anbieten, unterstützen wir das. Wenn sie eine Bezahlkarte für Asylsuchende einführen wollen, ebenfalls.“ Außerdem sei es richtig, „Asylsuchenden gemeinnützige Arbeit anzubieten“.


Foto: Olaf Scholz am 19.10.2023, über dts Nachrichtenagentur

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