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DFB-Pokal: Dortmund besiegt Hoffenheim

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Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), über dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – In der zweiten Runde des DFB-Pokals hat Borussia Dortmund mit 1:0 gegen die TSG Hoffenheim gewonnen. Die Mannschaften kamen gut ins Spiel, es entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten.

In der 43. Minute ging der BVB durch Marco Reus in Führung. Nach dem Wiederanpfiff stach besonders Hoffenheims Keeper Oliver Baumann hervor: der durch einen starken Reflex einen weiteren Treffer des BVB in der 50. Minute verhindern konnte. In der vierten Minute der Nachspielzeit musste Hoffenheims Ozan Kabak nach einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen. Insgesamt ein knapper, aber verdienter Sieg der Borussia über zu ungefährliche Gäste aus Hoffenheim.

Die Ergebnisse der weiteren Begegnungen des Abends: Sandhausen – Leverkusen 2:5, Freiburg – Paderborn 1:3. In der Begegnung zwischen Kiel und Magdeburg geht es in die Verlängerung.


Foto: Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Fed lässt Leitzins unverändert

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Dollarschein (Archiv), über dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank lässt den Leitzins im Dollarraum wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet unverändert. Er werde weiter in einer Spanne zwischen 5,25 und 5,50 Prozent liegen, teilte die Fed am Mittwoch mit.

Der Kommentar zum Zinsentscheid blieb dabei im Vergleich zur letzten Sitzung im September nahezu gleich, verändert wurde nur ein Abschnitt zur Einschätzung der aktuellen Wirtschaftsleistung: Während die US-Währungshüter im September noch urteilten, dass die Wirtschaftstätigkeit in einem „soliden Tempo“ expandiere, werden nun Indikatoren für einen „kräftigen“ Anstieg der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal gesehen. Damit dürften die Chancen auf Zinssenkungen wieder ein bisschen gesunken sein. Weiterhin sieht die Fed einen starken Beschäftigungszuwachs, eine niedrige Arbeitslosenquote und eine erhöhte Inflation.


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Scholz telefoniert mit Netanjahu

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Benjamin Netanjahu (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin/Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Mittwoch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu telefoniert. Netanjahu habe den Kanzler „über die aktuelle Lage in Israel nach den Terrorangriffen der Hamas sowie über das weitere Vorgehen der israelischen Armee gegen die Hamas im Gazastreifen“ informiert, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Abend.

„Der Bundeskanzler erneuerte die unverbrüchliche Solidarität Deutschlands mit Israel.“ Scholz habe die Bedeutung des Schutzes von Zivilisten und der humanitären Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen unterstrichen und begrüßt, dass nun erstmals Verletzte über den Grenzübergang Rafah zur Behandlung nach Ägypten gebracht werden konnten. Was Netanjahu darauf geantwortet hat, ist nicht überliefert. „Beide Regierungschefs waren sich einig, gemeinsam daran zu arbeiten, eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern“, sagte der Regierungssprecher.


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Politiker der Ampel-Parteien kritisieren geplanten Erdogan-Besuch

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Recep Tayyip Erdogan (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Attacken des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen den Westen gibt es Kritik aus den Reihen der Ampel-Koalition am geplanten Besuch Erdogans in Berlin. „Erdogan hetzt, der Westen, damit meint er auch uns, hätte sich schuldig gemacht, feiert die Hamas“, sagte die Juli-Vorsitzende Franziska Brandmann dem „Tagesspiegel“.

„Wer so spricht, dem sollte in Deutschland kein roter Teppich ausgerollt, der sollte ausgeladen werden.“ „Eine Reise des türkischen Präsidenten nach Deutschland wäre zum jetzigen Zeitpunkt höchst problematisch“, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Konstantin Kuhle dem „Tagesspiegel“. Erdogan sei ein „rhetorischer Brandstifter“. Seine „israelfeindlichen Aussagen sind für die Wahrnehmung der Lage im Nahen Osten in muslimischen und türkeistämmigen Communities in Deutschland maßgebend“, sagte Kuhle. Er schüre antisemitische und israelfeindliche Klischees.

Auf diese Weise wolle Erdogan „die Türkei als muslimische Führungsmacht etablieren“. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Macit Karaahmetoðlu, der auch Präsident der Deutsch-Türkischen Gesellschaft ist, kritisierte Erdogan scharf. „Wenn die Hamas keine Terrororganisation ist, wie Herr Erdogan es behauptet, dann gibt es überhaupt keine Terror-Organisationen auf dieser Welt. Er relativiert den Inbegriff terroristischer Taten, das Ermorden und Abschlachten unschuldiger Menschen“, sagte Karaahmetoðlu dem „Tagesspiegel“.

Kanzler Olaf Scholz (SPD) werde „Erdogan in aller Klarheit sagen, dass es absolut untragbar ist, die Verbrechen der Hamas kleinzureden.“ Er gab zu bedenken: „Wir brauchen aber die Türkei, die bei der Befreiung der Geiseln helfen kann.“ „Bundeskanzler Scholz und die anderen westlichen Regierungschefs müssen alles tun, um Herrn Erdogan beizubringen, dass er seine antisemitische und anti-israelische Propaganda einstellen muss“, sagte auch Sergey Lagodinsky, EU-Abgeordneter der Grünen und Vorsitzender der EU-Türkei-Delegation im Europäischen Parlament, dem „Tagesspiegel“. Erdogans Worte seien „inakzeptabel und hochgefährlich“, sagte er.


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Pistorius bekräftigt Notwendigkeit der Kriegstüchtigkeit Deutschlands

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Bundeswehr-Soldat mit G36 (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die Notwendigkeit der Kriegstüchtigkeit Deutschlands erneut hervorgehoben. „Um es ganz deutlich zu sagen: Wir müssen uns auch darauf einstellen, dass wir im äußersten Fall angegriffen werden könnten“, sagte Pistorius der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

„Dann müssen wir in der Lage sein, einen Verteidigungskrieg zu führen.“ Der Sozialdemokrat hob hervor: „Unabhängig davon, welche Parteien ab 2025 das Sagen haben, sie werden sich dieser Verantwortung nicht verweigern können.“ Pistorius zeigte sich erschüttert über den Hamas-Terror gegen Israel, der habe ihm „das Blut in den Adern gefrieren lassen“. Solidarität mit Israel sei, so der Minister, „keine Poesie“, sondern „ein Bekenntnis zu politischer Solidarität, aber auch eine Zusage an Unterstützung, soweit sie abgefragt wird und soweit wir in der Lage sind, der Anfrage nachzukommen.“

Auf die Frage, ob Israel mit derselben militärischen Unterstützung rechnen könne wie die Ukraine, sagte Pistorius: „Die Frage stellt sich aktuell nicht. Die Israelis fragen in sehr geringem Umfang nach Material.“ Deutschland werde den russischen Krieg gegen die Ukraine nicht aus dem Blick verlieren. Pistorius sagte, es sei eine Pflicht, der von Russland angegriffenen Ukraine zur Seite zu stehen.

Das sei „eine Haltung, die nicht zur Disposition steht“. Pistorius bezeichnete die schwergängige Wiederausrüstung der Bundeswehr als das maximal mögliche Tempo. „Wir haben unglaublich beschleunigt“, so seine Einschätzung, die von der Opposition nicht geteilt wird. Bis zum Sommer habe es mehr Beschaffungsvorlagen für das Parlament gegeben als im ganzen vorigen Jahr.

Der Minister kündigte zudem organisatorische Veränderungen an, auch im Verteidigungsministerium. Zur Sollstärke der Streitkräfte von 203.000 Soldaten sagte er: „Die Zahl ist lange vor meinem Amtsantritt festgelegt worden. Ich habe den Auftrag erteilt, das unvoreingenommen am heutigen Bedarf entlang zu überprüfen. Es kann sein, dass die Zahl am Ende größer wird oder kleiner.“

Der Minister äußerte, er wünsche sich „ausdrücklich mehr Frauen in der Bundeswehr“. Derzeit beträgt der Frauenanteil insgesamt 13,4 Prozent. Im Heer dienen sieben Prozent Frauen.


Foto: Bundeswehr-Soldat mit G36 (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Juso-Vizechefin: Scholz hat keine sozialdemokratische Agenda

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Olaf Scholz (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Sarah Mohamed, stellvertretende Vorsitzende des Juso-Bundesverbands, hat die Ankündigung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), konsequenter Abschiebungen durchzuführen, als „populistisch“ kritisiert. „Scholz hat keine sichtbare sozialdemokratische Agenda“, sagte sie der „Welt“ (Donnerstagausgaben).

Die SPD gebe dem rechten Druck nach, den sie in Teilen der Gesellschaft spüre. Die Partei wirke „inhaltlich entkernt“ und „mutlos“. „Die SPD verkommt zum Pressesprecher des Kanzleramts“, so Mohamed. Auch an Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) übt sie Kritik für das Gesetzespaket zur Verlängerung der Abschiebehaft: „Das halte ich für rassistisch“, sagte Mohamed, die für den Bundesvorsitz der Jusos kandidiert.

Mit Blick auf die Debatte über den Judenhass in Deutschland und die Angriffe der Hamas gegen Israel sagte Mohamed: „Man kann den Antisemitismus nicht einfach als Problem der Muslime oder der Geflüchteten abtun und die Verantwortung abschieben.“ Denn: „Antisemitische Ressentiments gibt es nicht nur bei Rechten, sie wirken bis in die Mitte der Gesellschaft hinein.“ Auch Linke, „und dazu gehört die Klimabewegung“, müssten sich „ihrem Antisemitismus-Problem stellen“: „Da geht ein Riss durch die Linke. Ich erwarte, dass die Klimabewegung aufarbeitet, inwieweit in ihren eigenen Strukturen Antisemitismus verbreitet ist.“


Foto: Olaf Scholz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung beschließt Verlängerung der Energiepreisbremsen

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Gaszähler (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat den Weg für eine Verlängerung der Energiepreisbremsen frei gemacht. Die Minister beschlossen am Mittwoch bei ihrer Kabinettssitzung, dass die gedeckelten Preise für Erdgas, Strom und Wärme bis Ende April weiter gelten sollen.

Nach bisherigem Stand würden sie am 31. Dezember enden. Voraussetzung für eine Verlängerung ist allerdings die Zustimmung der EU-Kommission und des Bundestages. Sie ist nämlich abhängig von der Verlängerung des EU-rechtlichen Beihilferahmens (TCTF). Man befinde sich aber dazu in „intensiven Gesprächen“ mit der EU-Kommission, hieß es vom Bundeswirtschaftsministerium.

Mit den Preisbremsen werden die Tarife für Haushaltskunden auf 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt, für Gas auf 12 Cent. Diese Deckelung des Preises gilt für 80 Prozent des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs (Gas/Wärme) bzw. des aktuell prognostizierten Verbrauchs (Strom). Für Großverbraucher gilt eine Deckelung auf die Nettopreise (vor Steuern und staatlichen Abgaben) von 7 Cent netto für Gas, 7,5 Cent netto für Wärme und 13 Cent netto für Strom. Die gesetzlich festgelegten Preise gelten hier für 70 Prozent des Jahresverbrauchs im Jahr 2021.


Foto: Gaszähler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bundeskabinett billigt Arbeitserleichterungen für Asylbewerber

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat Arbeitserleichterungen für Asylbewerber beschlossen. Der Kabinettsbeschluss sei „ein wichtiger Schritt“, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Mittwoch.

„Wir sorgen dafür, dass Menschen, die bereits in Deutschland sind, schneller arbeiten können: Raus aus dem Sozialsystem, rein in die Beschäftigung muss doch die Devise sein“, fügte er hinzu. Das entlaste die Sozialsysteme und helfe den Menschen, sich schneller zu integrieren. „Und vor allem ist es doch nicht vermittelbar, dass in Zeiten, in denen überall händeringend nach Arbeitskräften gesucht wird, Menschen, die arbeiten wollen, daran gehindert werden“, sagte Habeck. Die Neuerungen sehen vor, dass Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen künftig bereits nach sechs statt neun Monaten arbeiten dürfen.

Zudem wird der Stichtag für die Duldung von Asylbewerbern in Beschäftigung oder Ausbildung vom 31. August 2018 auf den 31. Dezember 2022 verlegt. Darüber hinaus sollen Ausländerbehörden ihre Zustimmung zur Beschäftigung von geduldeten Ausländern künftig im Regelfall erteilen. Bisher war das eine Ermessensentscheidung der Behörde.


Foto: Flüchtlinge in einer „Zeltstadt“ (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax am Mittag weiter zurückhaltend – Blicke richten sich auf USA

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Mittwoch nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter keine klare Richtung gefunden. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 14.810 Punkten berechnet, wenige Punkte unter dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste standen Hannover Rück, Sartorius und Commerzbank, hinten waren derweil BASF, Daimler Truck und Adidas. Wirklich interessant wird der Mittwoch für die Anleger wohl erst nach Handelsschluss, wenn die Fed ihren Zinsentscheid verkündet. „Des Weiteren sind die Marktteilnehmer auf den neuen Anleiheemissionsplan des US-Finanzministeriums gespannt“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Es ist nicht ganz unwesentlich für den weiteren Verlauf der US-Aktienmärkte, mit wie viel Liquiditätsabfluss in Richtung US-Staatsanleihen zukünftig gerechnet werden muss.“

Das aktuelle Renditeniveau, die disinflationären Tendenzen und die bevorstehende Zinspause in den USA ließen US-Staatsanleihen zunehmend attraktiver erscheinen. „Die europäischen Finanzmärkte können sich von diesen Ereignissen nicht lossagen und pendeln seitwärts“, so Lipkow. Das könnte sich bis zum Abend auch nicht wesentlich verändern. „Unternehmensnachrichten werden zur Kenntnis genommen, haben derzeit aber nur geringen Einfluss auf das gesamte Handelsgeschehen“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0542 US-Dollar (-0,35 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9486 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 86,41 US-Dollar, das waren 1,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Immer mehr Patienten vereinbaren Arzttermine online

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Ärztehaus (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Patienten vereinbaren ihre Arzttermine online. Das geht aus einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Demnach haben insgesamt 36 Prozent der Deutschen schon einmal eine Online-Terminvereinbarung genutzt. 2022 waren es 33 Prozent, aber erst 26 Prozent im Jahr 2019. Ein weiteres Drittel (32 Prozent) hat zwar noch nie einen Arzttermin per Internet gebucht, kann sich dies aber künftig vorstellen. 30 Prozent schließen dies kategorisch für sich aus.

27 Prozent haben schon einmal einen Termin über eine externe Online-Plattform vereinbart, vor einem Jahr waren es noch 21 Prozent. 22 Prozent haben auch schon einmal einen Termin unabhängig von einer Plattform direkt über die Homepage einer Arztpraxis etwa per Online-Formular oder E-Mail gebucht. 70 Prozent derjenigen, die die Online-Terminvereinbarung nutzen oder sich das vorstellen können, sind der Ansicht, dass alle Praxen und medizinische Einrichtungen eine Online-Terminvereinbarung anbieten sollten. Ein Viertel (24 Prozent) sucht Praxen gezielt danach aus, ob sie eine Online-Terminvereinbarung anbieten.

Für die Erhebung wurden 1.138 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.


Foto: Ärztehaus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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