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Aktienkurse reagieren auf positive Klimanachrichten, aber nicht auf negative

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Aktien
Foto von Martina Hoffard (Quelle: Spectrum Markets)

Martina Hoffard, Head of Marketing bei Spectrum Markets, über die Frage, wie Privatanleger mit der Volatilität der Märkte umgehen sollten, die durch die zunehmende Häufigkeit und Schwere extremer Wetterereignisse und die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels verursacht wird:

Weltweit ergreifen Regierungen Maßnahmen, um die Faktoren, die den Klimawandel vorantreiben, zu reduzieren und dessen Auswirkungen zu mildern. Diese Maßnahmen werden sich auch auf die Märkte auswirken. Privatanleger sollten sich dessen bewusst sein und sich auf diese Auswirkungen einstellen. Kohlenstoffsteuern, Emissionshandelssysteme und Subventionen für umweltfreundliche Industrien werden die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Branchen auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Initiativen zur Verringerung des Energieverbrauchs werden langfristig enorme Auswirkungen haben.

Die Wechselwirkungen zwischen den Märkten und der Umwelt finden nicht in einem Vakuum statt. Das Zusammenspiel geopolitischer und sozialer Kräfte, auch solcher, die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben, erhöht ebenfalls den Bedarf an Investitionen in die für die Bereitstellung grüner Energie erforderliche Infrastruktur.

Die EU importiert derzeit etwa 60 % ihrer Energie und eine Unterbrechung dieser Versorgung ist eine Ursache für Inflation und Schulden. Daher sind die europäischen Länder zunehmend um Energieautonomie bemüht. Dies bedeutet, dass fehlende grenzüberschreitende Netzverbundfähigkeit, ein volatiler Energiemarkt und mangelnde Versorgungssicherheit zu den wichtigsten energiepolitischen Herausforderungen der EU gehören. Investitionen in die Lösung dieser Herausforderungen werden dazu beitragen, den Weg zu einem nachhaltigeren Energienetz zu ebnen. Ein besserer grenzüberschreitender Netzverbund wird beispielsweise die Energieversorgungssicherheit erhöhen und das Netz in die Lage versetzen, Schwankungen in der Energieversorgung durch Wind- und Sonnenenergie zu bewältigen.

 Wie Anleger reagieren sollten

Drei Faktoren spielen eine Rolle, die Privatanleger bei ihren Überlegungen, wie sie angesichts der durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Wirtschaft vorgehen sollten, berücksichtigen sollten: kurzfristige Volatilität, langfristige Abschwächung und die Chancen, die sich aus der Umstellung auf Netto-Null-Prozent ergeben.

Ein Bericht des IWF, der im Juni 2023 veröffentlicht wurde, zeigte, dass „Aktienkurse positiv auf marktweite klimagünstige Nachrichten reagieren, aber nicht negativ auf klimatisch ungünstige Nachrichten“. Privatanleger müssen in der Lage sein, in Echtzeit auf Ereignisse zu reagieren, die zu kurzfristigen Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen an den Märkten führen können – deshalb ist es wichtig, dass sie in der Lage sind, Geschäfte außerhalb der normalen Handelszeiten zu tätigen.

Was die Maßnahmen zur Bewältigung der langfristigen Unvorhersehbarkeit betrifft, so gelten die üblichen vernünftigen Anlageempfehlungen: Diversifizierung trägt dazu bei, das Risiko zu minimieren und gleichzeitig die Chancen auf langfristig positive Erträge zu maximieren. Es ist auch eine Überlegung wert, ob der Wechsel zu grünen Technologien dazu führen könnte, dass Investitionen in kohlenstoffintensive Branchen an Wert verlieren. Die Bedeutung einer solchen Diversifizierung ist einer der Gründe, warum Spectrum Markets so viel Wert darauf legt, Privatanlegern Zugang zu einer größeren Palette von Produkten und Handelsmöglichkeiten zu verschaffen.

Chancen gibt es auch für Privatanleger: Der Übergang zu einem Netto-Null-Energieverbrauch wird zu einem Wachstum in innovativen Branchen führen und neue Anlagemöglichkeiten schaffen. Anders ausgedrückt, könnte der oft kritisierte Mangel an echten grünen Investitionsmöglichkeiten in der Vermögensverwaltungsbranche früher als erwartet der Vergangenheit angehören.

Die Bank of England weist in ihrer Publikation für das vierte Quartal 2022 darauf hin, dass die Umstellung auf Netto-Null-Energie geordnet verlaufen kann, was zu einem „sanften Übergang“ führt, während ein „disruptiver Übergang“ verstärkte Auswirkungen auf die Wirtschaft haben kann. Die Anleger müssen also auf dem Laufenden bleiben, denn so sind sie besser in der Lage, Investitionsentscheidungen zu treffen, die zu ihrem finanziellen Wohlergehen in einer Zukunft beitragen, die durch die Auswirkungen des Klimawandels unvorhersehbar und unbeständig wird.

Aktienkurse reagieren auf positive Klimanachrichten, aber nicht auf negative

Foto von Martina Hoffard (Quelle: Spectrum Markets)

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Pistorius stellt Pläne zur Organisationsreform vor

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Boris Pistorius (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat am Freitag auf der Bundeswehrtagung in Berlin den nächsten Schritt der im Frühjahr angekündigten Reorganisation des Ministeriums vorgestellt. Es handele sich um die größte Strukturänderung des Verteidigungsministeriums seit 2012, so der Minister.

Mit der Neuaufstellung der Leitungsebene und der Einrichtung des Planungs- und Führungsstabes solle die Voraussetzung geschaffen werden, „mehr Kohärenz in der Vorbereitung von Leitungsentscheidungen“ zu erreichen. Des Weiteren sollen Redundanzen abgebaut und „unklare Schnittstellen“ beseitigt werden. Hierfür sollen drei Unterabteilungen des Ministeriums aufgelöst, mehr als 200 Dienstposten in den nachgeordneten Bereich der Bundeswehr verlagert und mehr als 1.000 Dienstposten – und damit mehr als ein Drittel des Hauses – intern umstrukturiert werden. „Mir ist klar, dass mit der Organisationsreform auch Herausforderungen für unsere Beschäftigten verbunden sind“, sagte Pistorius am Freitag.

„Mit dieser neuen Organisation wollen wir zu besseren, mutigeren und schnelleren Entscheidungen beitragen.“


Foto: Boris Pistorius (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Sun Valley: Ski in & out im Grödner Dolomitenwinter

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Bild Fotograf IDM Südtirol / Hotel Sun Valley
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Cir, Ciampinoi Nr. 3, Falk, Saslong: die legendären Grödener Ski-Abfahrten liegen rings um das Hotel Sun Valley in Wolkenstein. Legendär ist auch die Gastfreundschaft im Haus von Hotelgründer und Skipionier Hans Nogler, dessen Nachfolgegeneration für ein ganz neues Hotelerlebnis sorgt.

Das Hotel Sun Valley**** in Wolkenstein liegt nur drei Gehminuten von den Ciampinoi- und Dantercëpies-Bahnen entfernt und damit direkt an der Sellaronda. Die 30 Kilometer Pisten um den mächtigen Sellastock machen allerdings nur einen Bruchteil der 178 Kilometer Abfahrten sowie 79 Bahnen und Anlagen im Skigebiet Gröden aus. Jeden Tag der Woche müsste man 25 Kilometer neue Pisten bewältigen, um danach das gesamte Skigebiet Grödens wenigstens einmal befahren zu haben, darunter die Gardenissima, die zehn Kilometer lange La Longia, die kurvige Waldabfahrt Pilat auf der Seiser Alm oder die Riesentorlaufstrecke Bravo am Mont de Sëura. Kein Wunder, dass vor der Hoteltüre des Hotel Sun Valley oft erst dann abgeschnallt wird, wenn die Bahnen schließen.

Von der prickelnden Winterluft in die heiße Sauna

Dann spüren auch versierte Skifahrer, weil viele Kilometer auf Skiern sie in den Beinen haben. Zum Glück gibt’s im Hotel des -Skipioniers Hans Nogler der 40er- und 50er-Jahre einige Mittel dagegen. Ein Freezer Beinwickel, ein Grödner Heubad, eine Sportmassage im Wellness & Spa-Bereich und schon fühlt man sich wie neu geboren. Im Türkischen Dampfbad, dem Brechelbad oder der Tiroler Stubensauna lösen sich Verspannungen in 45 bis 90 Grad Celsius warmer Luft auf. Der Indoorpool mit Blick auf den Langkofel (30°C) und der 34 Grad warme Whirlpool vertreiben die Schwere aus den Beinen. Und anschließend macht sich auf den Zirbelholzbetten im Relaxraum entspannende Ruhe breit.

Gut essen, gut schlafen

Aber nur solange, bis sich der Hunger meldet. Zum Glück laufen in der Küche des Sun Valley die Vorbereitungen längst auf Hochtouren. Chef de Cuisine Giuseppe de Candia vereint in den Kochtöpfen ladinische Traditionen, Cucina Italiana und World Kitchen – immer auf Basis regionaler und saisonaler Lebensmittel sowie selbstgemachter Köstlichkeiten. Dazu bietet sich für Genießer ein Gang durch die hauseigene „Weinstraße“ des Sun Valley an, in welcher Sommelier Fabio Marchiori Raritäten aus dem Weinland Südtirol sammelt. Der Abend klingt im elegant-modernen Speisesaal oder an der neuen Bar im Sunny Roof Bistro aus. In den vergangenen Jahren wurde das Haus von Skipionier Hans Nogler behutsam modernisiert, um gemütlich-elegante Lieblingsplätze und eine aussichtsreiche Dachterrasse ergänzt. Wie gut das Wohlfühl-Ambiente den Gästen gefällt, lässt sich auf den internationalen Hotelplattformen nachlesen: der Travellers‘ Choice Award auf tripadvisor.de, hervorragende 9,3 Punkte auf booking.com und 100 Prozent Weiterempfehlungen auf holidaycheck.de sprechen eine eindeutige Sprache. www.hotelsunvalley.it

Fun & Sun (20.01.–27.01.24)
10% Rabatt bei einem Mindestaufenthalt von 7 Nächten, Preis p. P.: ab 208 Euro

Pistengaudi (03.02.–10.02.24)
1 Tag Gratis-Skipass bei einem Aufenthalt von mindestens 7 Nächten, Preis p. P.: ab 246 Euro

Firnschnee und Sonnenzauber (16.03.–28.03.24)
7 Tage zum Preis von 6, Preis p. P.: ab 198 Euro

Bild Fotograf IDM Südtirol / Hotel Sun Valley

Quelle © mk Salzburg

Winterzeit, Erkältungszeit: Gesund werden mit den Tonies

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tonies

Winterzeit? Erkältungszeit! Husten und eine laufende Nase gehören ab sofort fast wöchentlich zum Familienalltag. Das lässt sich nicht vermeiden, aber vielleicht ein bisschen besser aushalten: Wenn Kinder wissen, dass sie nicht allein sind und, dass auch die nervigste Erkältung irgendwann vorbei geht, macht es das schon besser. Der Audioexperte tonies hat genau dafür zahlreiche Tonies im Portfolio, mit denen sich die Krankheits-Zeit ein wenig leichter ertragen lässt.

„Ich bin ja so krank“, rief der kleine Tiger, „ich kann mich fast nicht mehr bewegen.“ „Halb so schlimm“, sagte der kleine Bär, „ich mach Dich gesund. Wo tut es Dir ungefähr weh?“ „Hier“, sagte der kleine Tiger und zeigte zuerst auf die Pfote. „Und vorne und hinten und rechts und links und oben und unten …“ – genau so geht es vielen Kindern. Der Janosch-Tonie „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ ist längt ein Klassiker geworden und zeigt auf liebevolle Weise, dass es auch dem kleinen Tiger manchmal nicht gut geht.

Auch „die Eule mit der Beule“ gehört zu den schönsten Tonies wenn es ums Kranksein geht, denn Sophie ist krank und muss das Bett hüten, aber leider liegen die Kuscheltiere im Weg – also erzählt Mama ihr zu jedem Tier eine Geschichte.

Und wer kennt ihn nicht, den kleinen Bobo Siebenschläfer? „Bobo beim Kinderarzt“ erzählt die Geschichte, die viele Kinder kennen: Ein Besuch beim Kinderarzt. Erst Wartezimmer, dann Sprechzimmer, dann Untersuchung. Immer dabei: das liebste Kuscheltier.

Doc McStuffins hingegen ist nicht selbst krank. Sie ist ein kleines Mädchen mit einem magischen Stethoskop, das Kuscheltiere und Spielsachen lebendig werden lässt. Und sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann Spielzeuge gesund machen. In ihrer Praxis zeigen Doc und ihre Kuscheltier-Freunde, dass Untersuchungen beim Arzt überhaupt nicht schlimm sind!

Noch mehr Geschichten zur Winterzeit: www.tonies.com

Quelle tonies GmbH

PLETZER RESORTS: Black Friday bei den Pletzer Resorts

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Bild: Pletzer Resorts Holding GmbH Fotograf: Daniel Waschnig

Von 20. bis 27. November 2023 laden die Pletzer Resorts zur Black Friday Week. Wer in dieser Zeit einen Gutschein für bewegende Wohlfühlmomente in einem der fünf Resorts in Tirol, Kärnten und Bayern kauft, der kann sich über 10 Prozent Rabatt auf den Gutscheinwert freuen. So haben Genießer eine Auszeit voll Move & Relax „in der Tasche“. Oder sie legen den Kraft-Kick für Körper, Geist und Seele ihren Liebsten unter den Weihnachtsbaum.

Wer zu einem aktiveren, gesünderen Lifestyle (zurück)finden möchte, ist in den Pletzer Resorts genau richtig. Experten kümmern sich hier um ein wohltuendes Gleichgewicht von Bewegung, Entspannung und Ernährung. In den Move Bereichen warten modern ausgestattete Fitnessräume mit erstklassigen Trainingsgeräten, 25 m Sportbecken zum kräftigen Bahnenziehen sowie In- und Outdoor-Pools. Bestens ausgebildete Coaches bieten vitalisierende und mobilisierende Gruppen- und Personaltrainings an.

Die Regionen rund um die Resorts laden ein, die Natur aktiv zu erleben: Beim Skifahren, Langlaufen und Schneeschuhwandern im Winter, beim Biken, Wandern und Trailrunning von Frühling bis Herbst. Weil jeder aktive Körper und Geist auch ausreichend Regeneration braucht, legen die Pletzer Resorts großen Wert auf hochwertige und vor allem wirksame Relax Angebote. Gäste tanken neue Energie aus dem vielfältigen Angebot aus Sport- und Wohlfühl-Massagen, Beauty-Treatments, Bädern und Packungen. Die Energy Küche der Pletzer Resorts unterstützt den nachhaltigen Frische-Kick mit nährstoffreichen und hochwertigen Köstlichkeiten aus den besten Zutaten der Region.

Alle fünf Pletzer Resorts liegen an wunderschönen Standorten und bieten die beste Ausgangslage für aktive und erholsame Naturerlebnisse. Die beiden Resorts Das Hopfgarten Familotel Tirol und Das Hohe Salve Sportresort befinden sich in Hopfgarten in den Kitzbühler Alpen. Ein wahres Naturtalent ist auch Das Walchsee Aktivresort im Tiroler Kaiserwinkel. Das Bayrischzell Familotel Oberbayern macht Familien fit für die Challenges des Alltags. Am Wörthersee, einzigartig schön direkt an der Lendlagune, liegt Das Seepark Wörthersee Resort.

Bild: Pletzer Resorts Holding GmbH Fotograf: Daniel Waschnig

Quelle:© mk Salzburg

Bankenumfrage zeigt weitere Verschärfung bei der Kreditvergabe

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Kredit
Foto von Alexander Pelteshki (Quelle: Aegon AM)

Ein aktueller Marktkommentar von Alexander Pelteshki, Co-Manager Aegon Strategic Global Bond Fund bei Aegon Asset Management:

Insbesondere Frankreich und Italien mit schlechteren Bedingungen bei Wohnungsbaukrediten

Erhebungen über die Kreditvergabe der Banken in den USA und der EU zeigen eine anhaltende Verschärfung der Kreditvergabebedingungen und eine geringere Kreditnachfrage von Unternehmen und Verbrauchern. Dies deutet darauf hin, dass die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung noch nicht in vollem Umfang im System angekommen sind, so dass wir davon ausgehen können, dass die geringere Kreditaufnahme bis ins Jahr 2024 anhalten und das Wirtschaftswachstum negativ beeinflussen wird. Möglicherweise ist der Höhepunkt der Zinserhöhungen in den meisten großen Volkswirtschaften erreicht, was Staatsanleihen bei den aktuellen Bewertungen sehr interessant erscheinen lässt.

In den USA zeigt die Senior Loan Officer Opinion Survey (SLOOS) im Oktober 2023 strengere Anforderungen und eine schwächere Nachfrage nach Gewerbe- und Industriekrediten sowie nach Krediten für Gewerbeimmobilien. Bei Krediten an private Haushalte meldeten die Banken ebenfalls verschärfte Bedingungen für alle Kategorien von Wohnimmobilien (mit Ausnahme staatlicher Wohnbauhypotheken), während die Nachfrage nach allen Wohnimmobilienkrediten insgesamt erneut zurückging. In ähnlicher Weise wurden die Standards für alle Verbraucherkreditkategorien (Auto, Kreditkarte) verschärft, während die Nachfrage weiter zurückging.

Die ebenfalls im Oktober 2023 veröffentlichte Umfrage zur Kreditvergabe der europäischen Banken für das dritte Quartal zeichnet weiterhin ein deprimierendes Bild. Sie zeigt eine weitere Verschärfung der Kreditbedingungen und eine schwächere Kreditnachfrage als von den Banken selbst erwartet. Die Kreditstandards für KMU und Großunternehmen wurden im Quartal weiter verschärft.

Dies war in den wichtigsten Volkswirtschaften der Eurozone durchgängig zu beobachten und wurde in erster Linie durch die eigene Risikotoleranz der Banken und die Wahrnehmung des makroökonomischen Umfelds bestimmt. Bei den Inlandskrediten meldeten die europäischen Banken ebenfalls eine weitere Verschärfung der Kreditvergabe an private Haushalte. Die Kriterien für die Vergabe von Wohnungsbaukrediten wurden im Berichtsquartal restriktiver, insbesondere in Frankreich, und auch in Italien haben sich die Bedingungen verschlechtert.

Auf der Nachfrageseite war das Bild ebenfalls gedämpft. Die Bereitschaft der Unternehmen zur Kreditvergabe nahm im dritten Quartal 2023 weiter deutlich ab. Außerdem war dieser Rückgang wesentlich stärker als von den Banken erwartet, was vor allem auf die höheren Zinssätze zurückzuführen war. Die Nachfrage nach Wohnungsbaudarlehen ging weiter zurück, und zwar stärker als prognostiziert, da die Aussichten für die allgemeine Entwicklung des Wohnungsmarktes sowie das hohe Zinsniveau die Gesamtnachfrage nach Krediten dämpften.

Die letzten Züge des Zinserhöhungszyklus

Die Nachfrage nach Krediten ist in Europa sowohl bei privaten Haushalten als auch bei Unternehmen stark zurückgegangen, während die Kreditvergabestandards der Banken weiter verschärft werden. In den USA werden die Kreditvergabebedingungen ebenfalls weiter verschärft, wenn auch in geringerem Tempo. Wir sehen dies als direkte Folge eines der schnellsten geldpolitischen Straffungszyklen der jüngeren Geschichte. Außerdem glauben wir, dass noch nicht alle Zinserhöhungen ihren Weg in das Finanzsystem gefunden haben, insbesondere in den USA. Das rasante Tempo der Kreditvernichtung wird nur zum Teil durch eine bislang harmlose Refinanzierungsmauer sowie durch eine Fülle privater Kredite, die den Zugang zu den öffentlichen Märkten ersetzen, gemildert. Beides dürfte sich als vorübergehend erweisen und reicht unseres Erachtens auch nicht aus, um die Volkswirtschaften bei oder über dem Trendwachstum zu halten.

Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass wir die letzten Etappen dieses sehr ungewöhnlichen und aggressiven Zinserhöhungszyklus gesehen haben. Bis zum Jahr 2024 dürften sich die Kreditbedingungen weiter verschärfen, und das Wirtschaftswachstum dürfte gedämpft bleiben. Die Inflation liegt nun in gewissem Umfang unter den Leitzinsen in den USA und der EU, was uns in unserer Ansicht bestärkt, dass die derzeitige Geldpolitik bereits restriktiv ist.

Die Chancen von Staatsanleihen

Die Renditen von Staatsanleihen sind so hoch wie seit kurz vor der globalen Finanzkrise 2007 nicht mehr. Auf dem Weg ins Jahr 2024 lässt die Kombination aus restriktiver Geldpolitik, nachlassendem Wirtschaftswachstum und hohen Bewertungen auf den Staatsanleihemärkten die aktuellen Renditen für Anleger attraktiv erscheinen. Es ist schwer vorstellbar, dass die Leitzinsen von hier aus noch viel weiter (oder überhaupt weiter) steigen werden. Die Marktteilnehmer und auch die globalen Zentralbanker (Powell, Lagarde) sind sich einig, dass die derzeitigen Leitzinsen restriktiv sind. Dies veranlasst uns, die Märkte für Staatsanleihen auf dem derzeitigen Niveau zu bevorzugen.

Das Risiko für diese Ansicht besteht darin, dass die Angebotsdynamik und die Sorgen um die Schuldentragfähigkeit wieder auftauchen könnten, ähnlich wie in Großbritannien im dritten Quartal 2022 und in den USA im dritten Quartal 2023. Auch wenn die Wachstumssorgen mittelfristig wahrscheinlich die Angebotsdynamik übertrumpfen werden, sind wir uns des technischen Gegenwinds bewusst, den die Angebotserwartungen darstellen könnten. Sollte dies der Fall sein, wäre das lange Ende der Kurven von Staatsanleihen relativ stärker exponiert, was auf den bereits flachen Ausgangspunkt sowie die Verankerung des vorderen Endes zurückzuführen ist.

Im Zusammenhang mit Staatsanleihen halten wir auch das vordere Ende der meisten entwickelten Zinsmärkte für besonders attraktiv, wobei eine Kurvenversteilerung eine gute Möglichkeit darstellt, eine positive Einschätzung der Zinsduration zum Ausdruck zu bringen.

Bankenumfrage zeigt weitere Verschärfung bei der Kreditvergabe

Foto von Alexander Pelteshki (Quelle: Aegon AM)

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IW hält Lindners "Wachstumschancengesetz" für unzureichend

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Christian Lindner am 06.11.2023, über dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Das Institut der deutschen Wirtschaft hält das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte „Wachstumschancengesetz“ für unzureichend. „Ein Investitionsplus von elf Milliarden Euro wird zwar spürbar sein, ist in Anbetracht der vielen Baustellen im Land aber nicht mehr als ein Startschuss“, sagte IW-Ökonom und Steuerexperte Tobias Hentze.

Neue Modellrechnungen des IW zeigten, dass der Effekt eher gering ausfallen werde. Dies liege vor allem daran, dass die durchschnittliche Entlastung pro Jahr mit sechs bis sieben Milliarden Euro „überschaubar“ bleibe. Ein positiver Nebeneffekt bestehe jedoch: So könnten durch das Plus an Investitionen bis 2028 knapp 9.000 neue Jobs entstehen. „Und auch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte höher ausfallen – allerdings nur in geringem Ausmaß“, so das IW.


Foto: Christian Lindner am 06.11.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KI: Die Produkte werden den Unterschied machen

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Foto von Anders Tandberg-Johansen (Quelle: DNB AM)

Ein aktueller Marktkommentar von Anders Tandberg-Johansen, Lead Portfoliomanager des DNB Technology Funds bei DNB Asset Management:

Führende Akteure wie Nvidia sowie die Cloud-Giganten Microsoft (Azure), Amazon (AWS) und Alphabet (GCP) sind die Hauptnutznießer der generativen KI. Der langfristige Erfolg wird jedoch von den neuen Produkten abhängen, die für Unternehmen und Verbraucher eingeführt werden, wie z. B. Microsofts Co-Pilot und die neuen Werbetools von Meta.

Im Hinblick auf Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz sind wir der Ansicht, dass das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko bei Microsoft besser ist als bei Nvidia. Der KI-Hype hat dazu geführt, dass Käufer in Scharen auf die Produkte von Nvidia umsteigen. Die Verfügbarkeit von Komponenten kann sich negativ auf die Produktion von High-Bandwidth-Memory (HBM)-Computerspeichern auswirken. Wir glauben nicht, dass die Produktionsrate nachhaltig ist.

Zenit von Nvidia?

Nvidia genießt dank seiner Pionierarbeit bei der Entwicklung von KI-fokussierter Hardware derzeit eine führende Position. Seine Position ist jedoch nicht unverwundbar. Es besteht ein Abwärtsrisiko, wenn die Endnachfrage nach generativen KI-Lösungen nicht die optimistischen Prognosen der Hyperscaler (große Cloud-Serviceanbieter, die Services wie Computing und Storage auf Unternehmensniveau anbieten können), erfüllt. Nvidia steht in hartem Wettbewerb mit Advances Micro Devices (AMD) und sollte auch auf eigene Chipdesigns der Hyperscaler achten, die für spezielle KI-Aufgaben kostengünstiger sind. Dieser Zeitraum könnte durchaus den Zenit von Nvidias Marktanteil darstellen.

Was den Gamingsektor betrifft, so profitiert die Branche von einer günstigen demografischen Zusammensetzung; der durchschnittliche Spieler ist Mitte 30 und damit deutlich jünger als die Konsumenten traditionellerer Unterhaltungsformen wie Fernsehen. Obwohl die Videospielindustrie auf Stundenbasis weniger Geld einbringt, erzeugt sie für die Werbetreibenden oft ebenso spannende Inhalte wie Live-Sport. Die Marktstimmung hat sich jedoch nach der Wiedereröffnung der Corona-Pandemie verschlechtert und bietet potenziell unterbewertete Anlagemöglichkeiten, die der vorherrschenden Meinung widersprechen, dass das Wachstum des Sektors ein Plateau erreicht hat.

Bessere Wettbewerbssituation von Ericcson

Das Wachstum der KI wird weiterhin Hand in Hand mit den Entwicklungen bei den Algorithmen des maschinellen Lernens, der Datenanalyse, dem Cloud-Computing und der Spezialhardware voranschreiten. Die Begeisterung spiegelt sich bereits in den Aktienkursen wider: Die „glorreichen Sieben“ sind im Jahresvergleich um mehr als 50 % gestiegen. Gleichzeitig haben wir beobachtet, dass Investoren Unternehmen ohne direkten Bezug zur generativen KI verkauft haben, um den Kauf von Unternehmen mit generativer KI zu finanzieren, was zu erheblichen Marktverwerfungen in diesem Sektor geführt und interessante Anlagechancen eröffnet hat.

Im Einklang mit unserem Contrarian-Ansatz haben wir daher einen Teil unseres Engagements in Unternehmen der generativen KI verkauft, die wir derzeit für fair bewertet halten, wie z. B. Adobe und CRM, um den Kauf von Ericsson und Nokia zu finanzieren, die derzeit unter Druck stehen. Beide Unternehmen verfügen über stabile und margenstarke Patentportfolios, die fast ihren gesamten Unternehmenswert rechtfertigen. Das bedeutet, dass aktuell der Mobilfunksektor, der sich wahrscheinlich irgendwann im nächsten Jahr stabilisieren und erholen wird, zu einer Tiefstbewertung von 3-4x EBIT zu erhalten ist.

Die Wettbewerbssituation von Ericsson hat sich in den letzten fünf Jahren deutlich verbessert. Ericsson hatte ein Lagerproblem aufgrund eines Umsatzrückgangs von 35 % in Nordamerika, der auf die Pandemie zurückzuführen war. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich der Umsatz in Nordamerika bis 2024 wieder normalisieren wird. Darüber hinaus hat Ericsson Umstrukturierungen vorgenommen und langfristige Lizenzvereinbarungen, so genannte IPR-Abkommen, mit Apple, Samsung und Huawei unterzeichnet.

Nach unseren Gewinnprognosen für das nächste Jahr wird Ericsson derzeit mit einem KGV von etwa 6 gehandelt. Noch bevor die Nachricht von der kürzlichen sehr hohen Abschreibung von Ericsson bekannt wurde, hatten wir Ericsson in unserem DNB Fund Technology Portfolio bereits stärker gewichtet als die US-Tech-Giganten Alphabet und Nvidia. Die aktuellen Nachrichten bezüglich Ericsson ändern folglich unsere Gewichtung nicht.

KI: Die Produkte werden den Unterschied machen

Foto von Anders Tandberg-Johansen (Quelle: DNB AM)

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Israelischer Ex-General befürchtet viele zivile Opfer in Gaza

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Gazastreifen (Archiv), über dts NachrichtenagenturJerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Giora Eiland, ehemaliger Generalmajor der israelischen Armee und nationaler Sicherheitsberater, befürchtet, dass die Zahl der zivilen Opfer im Gazastreifen bei einer langen Dauer des Krieges weiter steigen wird. Es könne sich in den nächsten Monaten „eine schreckliche humanitäre Katastrophe“ entwickeln, sagte er dem „Spiegel“.

Eine „lange Periode völligen Chaos“ sei möglich. Er hält drei Phasen des Krieges für realistisch: Die erste Phase umfasse das aktuelle Kriegsgeschehen im nördlichen Gazastreifen. Die zweite Phase betreffe den südlichen Teil. „Das kann ein paar Wochen oder viel länger dauern. Wir können den Menschen dort nicht sagen, sie sollen an einen anderen Ort gehen.“

Eine der Herausforderungen werde also darin bestehen, in Gebieten zu kämpfen, in denen es viel mehr Zivilisten gibt als im Norden. „Es wird viele, viele zivile Opfer geben. Wir können das nicht vermeiden.“

Die dritte Phase werde dann „eine lange Periode völligen Chaos“ sein. „Denn es wird keinen vollständigen Waffenstillstand geben.“ Es werde in dieser Phase weiterhin einige Hamas-Kämpfer geben. Und diese, glaubt Eiland, würden nicht aufgeben.

„Wir werden die Militäroperation fortsetzen – wir werden vielleicht nicht so viele Truppen im Gazastreifen haben, aber wir werden weiterhin aus der Luft oder mit gezielten Bodenangriffen operieren.“ Diese Periode des Chaos werde wahrscheinlich Monate dauern. Eine baldige Rückkehr der Geflüchteten in den Norden des Gazastreifens sieht der Ex-Militär nicht. „Im Gebiet des nördlichen Gazastreifens werden Menschen wahrscheinlich nicht leben können. Die meisten dieser Gebiete sind zerstört – die Gebäude, die Infrastruktur. Ich rechne damit, dass die Zivilbevölkerung für sehr, sehr lange Zeit nicht in den nördlichen Teil des Gazastreifens zurückkehren wird.“

Irgendwann danach könnte Israel eine Pufferzone einrichten, meint Eiland, und von dort immer wieder Militäroperationen gegen Hamas durchführen. Das werde so lange dauern, „bis jemand innerhalb des Gazastreifens oder von außerhalb bereit oder in der Lage sein wird, die Verantwortung zu übernehmen“.

Das werde aber wohl erst nach einer „sehr langen Übergangszeit“ der Fall sein. „Ich kann nicht leugnen, dass es eine schreckliche humanitäre Katastrophe in Gaza geben wird. Und solange keine andere Partei in der Welt bereit ist, etwas zu tun, glaube ich nicht, dass Israel viel mehr tun kann, um diese zu verhindern.“


Foto: Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Energieverbrauch der Industrie 2022 erneut deutlich gesunken

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Stahlproduktion (Archiv), über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Energieverbrauch der deutschen Industrie ist im Jahr 2022 erneut deutlich zurückgegangen. Der Verbrauch lag mit 3.562 Petajoule 9,1 Prozent niedriger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Demnach wurde mit 89 Prozent der größte Teil davon energetisch, also für die Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Die übrigen elf Prozent der Energie (hauptsächlich Mineralölprodukte und Erdgas) dienten als Grundstoff zum Beispiel zur Herstellung von Chemikalien, Düngemitteln oder Kunststoffen. Trotz eines Rückgangs um 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr blieb Erdgas mit einem Anteil von 28 Prozent der am meisten verwendete Energieträger in der Industrie, gefolgt von Strom (21 Prozent), Mineralölen und Mineralölprodukten (18 Prozent) sowie Kohle (15 Prozent). Der deutliche Rückgang beim Energieverbrauch sei vor allem auf hohe Preise zurückzuführen, so die Statistiker aus Wiesbaden.

Insbesondere die energieintensiven Industriezweige seien von den starken Anstiegen der Energiepreise im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark betroffen, dort wurde die Produktion im Verlauf des Jahres 2022 deutlich heruntergefahren. Insgesamt war die Produktion der energieintensiven Industriezweige im Jahr 2022 kalenderbereinigt um 7,1 Prozent niedriger als im Vorjahr. Größter Energieverbraucher unter den Branchen war im Jahr 2022 erneut die Chemische Industrie mit einem Anteil von 28,2 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 22,6 Prozent sowie der Kokerei und Mineralölverarbeitung mit 10,0 Prozent. In der Chemischen Industrie wurden allerdings rund ein Drittel der Energieträger (33,8 Prozent) als Ausgangsstoffe für chemische Produkte und damit nicht energetisch eingesetzt.

Wird die Verwendung von Energieträgern als Ausgangsstoffe für Produkte außen vor gelassen und nur die rein energetische Verwendung betrachtet, so hatte die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 25,0 Prozent den höchsten Anteil unter den Industriezweigen. Die Chemische Industrie hatte einen Anteil von 20,9 Prozent an der rein energetischen Verwendung und die Kokerei und Mineralölverarbeitung hatte einen Anteil von 10,1 Prozent. Ein Rückgang des rein energetischen Verbrauchs in der Industrie war im Jahr 2022, mit Ausnahme der Kokerei und Mineralölverarbeitung (+0,3 Prozent) in allen Branchen zu beobachten. Besonders hohe Rückgänge gegenüber dem Vorjahr gab es in der Gewinnung von Erdöl und Erdgas (-12,8 Prozent), der Herstellung von Druckerzeugnissen (-12,2 Prozent), der Metallerzeugung und -bearbeitung (-11,8 Prozent) und der Chemischen Industrie (-11,1 Prozent).

Über alle Industriezweige hinweg sank der rein energetische Verbrauch um 7,9 Prozent. Die Bedeutung von Energieträgern als Grundstoffe zur Herstellung von Produkten wie Chemikalien, Düngemitteln oder Kunststoffen (nichtenergetischer Verbrauch) nahm im Vorjahresvergleich ebenfalls ab: Der Anteil am Gesamtenergieverbrauch der Industrie reduzierte sich von 12,0 Prozent auf 10,8 Prozent.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts