Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Montag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.275 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Freitag entspricht.
An der Spitze der Kursliste befanden sich die Aktien von Rheinmetall, Continental und der Commerzbank, Abschläge gab es unter anderem bei Zalando, Henkel und Beiersdorf. „Die US-Börsen haben im späten Freitagshandel noch deutlich zugelegt. Das ist ein positiver Impuls, den die europäischen Börsen erst heute mitnehmen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Die letzten beiden Wochen hat der Dax positiv beendet. Eine dritte positive Woche in Serie würde ein Weihnachtsrally-Feeling auf das Parkett zaubern.“
In Sachen Wirtschaftsdaten starte die Handelswoche ruhig, so Altmann weiter: Das Wochen-Highlight sei ganz klar die US-Inflationsrate für den Oktober, die am Dienstag veröffentlicht wird. „Die Börsen rechnen mit einem deutlichen Rückgang der Jahresrate“, so Altmann. „Sollte das so eintreten, würde sich die Zinsdiskussion endgültig von der Frage `ob die Fed noch einmal erhöht` wegbewegen.“
Stattdessen würde sich die Diskussion dann auf den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung konzentrieren, sagte der Marktexperte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0693 US-Dollar (+0,09 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9352 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,64 US-Dollar und damit 79 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Importe von Bekleidung nach Deutschland sind zuletzt deutlich gesunken. Im Zeitraum Januar bis September 2023 wurde Bekleidung im Wert von 27,8 Milliarden Euro nach Deutschland importiert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. 
München (dts Nachrichtenagentur) – Die Lieferschwierigkeiten in der deutschen Industrie nehmen weiter deutlich ab. Laut einer am Montag veröffentlichten Erhebung des Münchener Ifo-Instituts meldeten im Oktober 18,2 Prozent der befragten Firmen Materialknappheit, nach 24,0 Prozent im September. 


Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen warnen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Vorfeld des Besuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland vor Zugeständnissen. „Es ist schlichtweg nicht die Zeit für neue Versprechungen aus dem Bundeskanzleramt gegenüber der Türkei“, sagte der Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Max Lucks (Grüne), den Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst in Deutschland sind befristet. Das geht aus noch unveröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) hervor, über welche die Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Montagsausgaben) berichten. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Deutschen Bahn warnt Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) vor Streiks in der Weihnachtszeit. „Weihnachten gilt als die Zeit des Friedens – darüber sollten sich alle Tarifparteien Gedanken machen“, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat eine geplante Erhöhung des Etats für Militärhilfen an die Ukraine indirekt bestätigt. Darauf angesprochen sagte Pistorius am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“: „Wir wollen nächstes Jahr nicht in die Situation kommen, dann, wenn es darauf ankommt – wie soll ich sagen – noch mal nachfordern zu müssen. Deswegen ist das ein wichtiges Signal. Übrigens gerade auch jetzt, wo die Ukraine ihren Kampf weiterführen muss und gleichzeitig ein Teil der öffentlichen Aufmerksamkeit weltweit sich mehr nach Israel richtet, ist das ein starkes Signal an die Ukraine, dass wir sie nicht im Stich lassen.“