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Optimismus der europäischen Privatanleger sorgt für Rekord-Interesse am IBEX 35

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retail Privatanleger Japan Schulden IBEX 35
Foto von Michael Hall (Quelle: Spectrum Markets)

 

  • Spectrum-Sentimentindikator SERIX für den IBEX 35 erreicht im Oktober 2023 ein Zweijahreshoch von 114
  • Die Aussicht auf ein Ende des bisher längsten Straffungszyklus der EZB unterstützt die positive Stimmung für die meisten wichtigen europäischen Aktienindizes
  • Mit 179 Millionen verbrieften Derivaten wurde im Oktober das jemals höchste Volumen an Wertpapieren auf Spectrum gehandelt

Spectrum Markets („Spectrum“), der pan-europäische Handelsplatz für verbriefte Derivate mit Sitz in Frankfurt, hat seine SERIX-Stimmungsdaten für europäische Privatanleger für den Monat Oktober veröffentlicht. Sie zeigen einen starken Anstieg einer positiven Einschätzung des Index IBEX 35 und markieren mit 114 Punkten ein Zweijahreshoch. Der spanische Benchmark-Index IBEX 35 umfasst die 35 meistgehandelten spanischen Aktiengesellschaften, die an der Madrider Börse gehandelt werden.

Der SERIX-Wert spiegelt die Stimmung der Privatanleger wider, wobei eine Zahl über 100 für eine positive und eine Zahl unter 100 für eine negative Erwartungshaltung steht. (Weitere Informationen zur Methodik siehe unten).

Marktmeinung

„Der IBEX 35 bewegte sich gegen Ende Oktober um die 9.000 Punkte, nachdem er im Jahresverlauf mehrere Höchststände über 9.500 Punkte verzeichnet hatte. Privatanleger könnten die 9.000 Punkte als günstigen Einstiegspunkt gewertet haben, was zu einem Zweijahreshoch des SERIX im IBEX 35 mit 114 Punkten und damit zu einer eindeutig optimistischen Stimmung für den spanischen Index geführt hat“, erklärt Michael Hall, Head of Distribution bei Spectrum.

„Trotz der schwierigen politischen Lage in Spanien fallen die Prognosen für die Unternehmensgewinne im dritten Quartal positiv aus, insbesondere für Finanzunternehmen, die im IBEX 35 stark vertreten sind. In Verbindung mit der Erwartung des Marktes, dass die EZB ihre Zinserhöhungen beenden wird, hat dies wahrscheinlich dazu beigetragen, dass sich die Stimmung gegenüber dem spanischen Index weiter deutlich verbessert hat“, kommentiert Michael Hall.

Spectrum Oktober-Daten

Im Oktober 2023 wurden bei Spectrum 179 Millionen verbriefte Derivate gehandelt. Dies ist das höchste Volumen, welches jemals am Handelsplatz gehandelt wurde. 34 % der Trades fanden außerhalb der traditionellen Handelszeiten (d. h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ) statt.

88,8 % der gehandelten Wertpapiere bezogen sich auf Indizes, 7,1 % auf Währungspaare, 2,7 % auf Rohstoffe, 1,3 % auf Aktien und 0,1 % auf Kryptowährungen, wobei die drei meistgehandelten Basiswerte der DAX 40 (31,3 %), der S&P 500 (22,8 %) und der NASDAQ 100 (18,9 %) waren.

Betrachtet man die SERIX-Daten für die drei wichtigsten zugrundeliegenden Werte, so blieb der
DAX 40 neutral bei 100, der S&P 500 ging leicht von 108 auf stabile, positive 105 zurück, und der NASDAQ 100 verzeichnete ebenfalls einen leichten Rückgang, blieb aber mit 101 im positiven Bereich.

 

IBEX 35
Graphik zum SERIX IBEX35 (Quelle: Spectrum Markets)

Optimismus der europäischen Privatanleger sorgt für Rekord-Interesse am IBEX 35

Foto von Michael Hall und die Graphik zum SERIX IBEX35 (Quelle für beide: Spectrum Markets)

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Zahl antisemitischer Hass-Posts im Netz nimmt europaweit zu

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Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Hass und Hetze in den sozialen Medien im Kontext des Nahost-Konflikts nehmen seit Beginn des Krieges in Israel massiv zu. Das geht aus Zahlen der europäischen Medienbehörden hervor, über die „Ippen-Media“ (Donnerstagausgaben) berichtet.

Demnach wurden europaweit im Verlauf der letzten vier Wochen 578 potenzielle Rechtsverstöße im Netz gemeldet. Die meisten Fälle kamen aus Deutschland. Dort gab es 505 Meldungen, 277 allein aus NRW. Bei den gemeldeten Postings geht es vor allem um antisemitische, volksverhetzende und gewaltverherrlichende Inhalte. Ihre Zahl steige kontinuierlich, heißt es aus der NRW- Staatskanzlei.

„Ich habe mir über den Zusammenhalt und die demokratische Verfasstheit unseres Landes noch nie so viele Sorgen gemacht wie jetzt“, sagte Landesmedienminister Nathanael Liminski (CDU) zu „Ippen-Media“. „Es ist unsere Pflicht, Antisemitismus in jeder Form zu bekämpfen, auch im Netz. In NRW gehen wir bei dem Thema mit der Initiative `Verfolgen statt nur Löschen` voran. Die Landesanstalt für Medien NRW hat KI-Tools entwickelt, um hier schneller zu reagieren“, so Liminski.

NRW sei das Land, das die meisten Verstöße feststelle und zur Anzeige bringe. „Die größte Drecksschleuder im Bereich Antisemitismus ist Tiktok“, erklärte er. Dort posteten Aktivisten immer wieder gezielt antisemitische Propaganda-Clips, die Zielgruppe sind vor allem junge Menschen beziehungsweise Jugendliche. Liminski setzt unterdessen auf Aufklärung, auch über die Schulen: „Wir haben die Schulen in den Herbstferien mit Infomaterial versorgt, mit dem Appell: Proaktiv ansprechen, Räume für Diskussion schaffen.“

So wolle man verhindern, dass „dieses Gift unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zersetzt“, sagte Liminski.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Merz kritisiert "Selbstbedienungsmentalität" der Ampel

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Olaf Scholz und Friedrich Merz (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch den zweiten Nachtragshaushalt 2021 für nichtig erklärt hat, kritisiert Oppositionsführer und CDU-Chef Friedrich Merz die Ampelregierung scharf. „Karlsruhe hat die Selbstbedienungsmentalität der Ampel-Regierung gestoppt und die Schuldenbremse gestärkt“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online.

„Ein wesentlicher Eckpfeiler der Haushalts- und Finanzplanung der Regierung bricht damit in sich zusammen.“ Merz weiter: „Wir erwarten, dass der Bundeskanzler nun einen verfassungskonformen Bundeshaushalt vorlegt. Das ist eine Frage der politischen Führungsverantwortung für unser Land.“ Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, warnt unterdessen vor erheblichen Auswirkungen für die Politik der Bundesregierung.

„Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts schränkt den finanziellen Handlungsspielraum der Koalition erheblich ein. Es steht beispielsweise zu befürchten, dass in der Konsequenz die Mittel für das für 2025 geplante Klimageld nicht ausreichen werden“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Das ist bedauerlich, denn mit der Einführung der CO2-Steuer sollte ja in erster Linie eine Lenkungswirkung erzielt werden, weg von fossilen Energieträgern, es sollte aber keine Steuererhöhung implizieren.“ Deshalb sollten die daraus erzielten Steuereinnahmen an die Bürger zurückgegeben werden, sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Ähnliche Sorgen äußerte auch BDI-Präsident Siegfried Russwurm und warnt davor, die Dekarbonisierung zu verlangsamen. Der Umbau sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe „in unvorstellbar großem Ausmaß“, sagte er am Mittwoch dem TV-Sender „Welt“. „Wie wir die finanzieren, ist nach dem heutigen Urteil neu zu diskutieren, aber die Notwendigkeit ist damit nicht weg. Am Ende läuft es darauf hinaus, dass wir Prioritäten setzen müssen.“

Der Umbau der Wirtschaft müsse im gleichen Tempo weitergehen, fordert Russwurm. Sparen müsse man dort, wo es den Umbau nicht verlangsame: „Wir können, auf der einen Seite, die Dekarbonisierung nicht verlangsamen – und müssen auf der anderen Seite dafür sorgen, dass es sich auch lohnt, dass es effizient ist. Das heißt: Manche Dinge, die wir bisher gemacht haben, weil es vielleicht besser aussieht, werden wir uns nicht mehr leisten können. Ob wir eine Hochspannungsleitung als Freileitung bauen oder ob wir sie vergraben, hat einen Kostenfaktor 6 dazwischen – und so würden wir manche Entscheidungen nochmal überdenken müssen, die bisher unter dem Eindruck standen: Wir können uns das leisten, wo man jetzt die Rechnung nochmal neu aufmachen muss.“


Foto: Olaf Scholz und Friedrich Merz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Scholz will Karlsruher Urteil genau prüfen und umsetzen

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Olaf Scholz am 15.11.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will nach den Worten von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, mit dem der Nachtragshaushalt gekippt wurde, genau unter die Lupe nehmen. „Es kann ja sein, dass in den Erwägungsgründen des Urteils sich viele Hinweise finden, die viele der Praktiken von Haushaltsführung der letzten 20, 30 Jahre in Frage stellen, und zwar sowohl beim Bund als auch bei den Ländern, und deshalb werden wir das genau prüfen“, sagte der Kanzler bei der Regierungsbefragung am Mittwoch im Bundestag.

Es hätten „alle“ einen Anspruch darauf, dass man sich nicht nun nicht nur mit dem konkreten Fall befasse und das Urteil formal umsetze, sondern auch die Hinweise des Verfassungsgerichts generell aufnehme. Es bleibe dabei, dass man die Transformation bewältigen müsse, unter anderem um künftig CO2-neutral zu wirtschaften und trotzdem global wettbewerbsfähig zu bleiben. „Das erfordert Investitionen, deshalb ist es für uns wichtig, dass wir bei der Betrachtung des Urteils genau sehen, wie wir vor keiner der Herausforderungen, vor der unser Land steht, die Augen verschließen, und dass wir sie auch mit einem anderen Rahmen, den wir jetzt haben, hinbekommen“, sagte Scholz. Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem am Mittwoch verkündeten Urteil das Zweite Nachtragshaushaltsgesetz 2021 für nichtig erklärt, mit dem unter anderem die nicht verbrauchten Corona-Hilfsgelder für klimapolitische Maßnahmen umgewidmet werden sollten.


Foto: Olaf Scholz am 15.11.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Bahn schließt Verhandlungen während GDL-Streik aus

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Bahn-Zentrale (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn hat im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL die für Donnerstag und Freitag geplanten Verhandlungen abgesagt. „Wir werden in dieser Woche nicht mit der Lokführergewerkschaft verhandeln“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler am Mittwoch.

„Entweder man streikt oder man verhandelt, beides gleichzeitig geht nicht“, fügte er hinzu. Man habe „eigentlich einen klaren Fahrplan vereinbart, dass es auf der Grundlage des 11-Prozent-Angebots weitergeht“. Das bewusste Legen eines Streiks auf einen vereinbarten Verhandlungstermin, sei eine „einmalige Eskalation in unserer Sozialpartnerschaft, die wir nicht akzeptieren“, sagte Seiler. GDL-Chef Claus Weselsky hatte die Streiks vor allem damit begründet, dass die Bahn kein Angebot zur Arbeitszeitverkürzung vorgelegt habe.

Die Gewerkschaft fordert eine 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.


Foto: Bahn-Zentrale (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Inflationszahlen bestätigen Kurs der BoE

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Bank of England Inflation BoE
Foto von James Lynch (Quelle: Aegon AM)

die aktuellen Inflationszahlen in Großbritannien kommentiert James Lynch, Fixed Income Investment Manager bei Aegon AM:

Nachdem die Bank of England in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen die Zinssätze bei 5,25 % pausiert hat, brauchte sie nun wirklich eine Bestätigung, dass sie auf dem richtigen Weg ist, und diese erhielten sie heute Morgen mit den Inflationszahlen für Oktober.

Die BoE hatte einen Verbraucherpreisindex von 4,8 % prognostiziert, der Wert liegt nun bei 4,6 %, und – was noch wichtiger ist – die Dienstleistungspreise fielen auf 6,6 %, während sie 6,9 % erwartet hatten. Der starke Rückgang der Inflation ist auf die im Oktober gefallene OFGEM-Preisobergrenze zurückzuführen, die am stärksten zum Rückgang beigetragen hat.

Abgesehen davon waren die meisten Komponenten auf breiter Basis rückläufig. Die Inflationszahlen in Großbritannien scheinen nun nicht mehr allzu sehr von denen der USA (3,2 %) und der Eurozone (2,9 %) abzuweichen, und wir gehen davon aus, dass die jährlichen Inflationsraten bis ins nächste Jahr hinein weiter sinken werden.

Die Aussetzung der Leitzinsen, das schleppende BIP-Wachstum und die schneller als erwartet sinkende Inflation sind ein ziemlich guter Hintergrund für den Gilt-Markt.

Inflationszahlen bestätigen Kurs der BoE

Foto von James Lynch (Quelle: Aegon AM)

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Dobrindt sieht in Haushaltsurteil "gigantische Klatsche"

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Alexander Dobrindt (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat erleichtert auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum umstrittenen Nachtragshaushalt der Ampel-Regierung reagiert. „Der Ampel fliegt ihre unseriöse Haushaltspolitik um die Ohren“, sagte er der „Bild“ (Mittwochsausgabe).

„Das Urteil ist eine gigantische Klatsche für die Ampel, die jetzt ein 60-Milliarden-Loch im Haushalt hat“, fügte er hinzu. Die Bundesregierung habe Milliarden, die sie nicht hätten anrühren dürfen, genommen, um daraus „ihre links-grünen Luftschlösser“ zu finanzieren. „Gut, dass das oberste deutsche Gericht dem jetzt ein Ende gesetzt hat“, sagte der CSU-Landesgruppenchef.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Im BLÜ kommen Stadtpflanzen und Bergfexe dem großen Wintergefühl auf die Spur

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Bild Fotograf Christoph Oberschneider/ Hotel Blü Gastein Bad Hofgastein Hotelinvest GmbH & Co KG

Man kann herrlich Ski fahren im Gasteinertal. Weil man hier bis auf 2.300 Meter Höhe unterwegs ist, gehört Gastein zu den schneesichersten Skiregionen in Österreich. Und auch ohne Ski ist Gastein ein echter Winter-Hit. Genießer checken besonders gerne im Hotel BLÜ ein. Hier treffen sie auf Gleichgesinnte, die auf große Wintergefühle stehen. Mit den Schneeschuhen macht man sich auf den Weg in die Winterlandschaft, um die Ruhe zu finden. Die Langlaufloipen sind herrlich gespurt und wer hat gewusst, dass die Pisten des Graukogel dreimal in der Woche für die Skitouren-Geher reserviert sind? Und natürlich gibt es im BLÜ ganz viel Yoga, wunderbare Winterspaziergänge und Schlittenfahren, Fackelwandern und Mondscheindinner – alles, was wir im Winter lieben.

Mitten am Kaiser Franz Platz blü(h)en Winterbegeisterte in dem zeitgeistigen Hotel auf. Das BLÜ steckt voll good vibes. Fröhliches Interieur, österreichische moderne Kunst und außergewöhnliche Details prägen das Haus. Die lässige homebase zeigt sich leger und unkompliziert, ganz so wie es die freiheitsliebende Urlauberseele wünscht. Im HimmelBLÜ Spa im cozy design kommt man dem Himmel ganz nah – ob beim Yoga, in der Sauna, im Fitnessbereich oder im Dachgarten der Sinne: In der 90° warmen Sauna sitzen und den Anblick des Graukogel und die Kraft des Gasteinertals aufsaugen, oder lieber bei 50° in der Biosauna schwitzen, dann im Dachgarten in die Schneeberge springen und im Warmen mit Aussicht auf die Schlossalm nachruhen. Oder in einer der Kuschelecken einfach ein Nachmittagsschläfchen halten. Jeder, wie er mag.

Gegessen wird, wann immer es in den sportlichen oder herrlich faulen Tag passt. Die BLÜ-Macherinnen lieben die Österreichische Küche, also brodelt immer frische Rindsuppe am Herd, das Schnitzel ist ein echtes Wiener. Gerichte der Asiatischen Küche bereichern mit ihrer wunderbaren Leichtigkeit das kulinarische BLÜ. Neu sind im Winter das wärmende Curry und die Hot Bowl. Essen, das glücklich macht. Wer gut isst, will auch fein trinken – das geht wunderbar in der BLÜ Bar. Life Musik Vibes verführen zum Tanzen.

Ins BLÜ reist man am besten klimaschonend, ganz unkompliziert und bequem. Ohne Umsteigen kommt man mit dem Zug von Wien, Linz, Salzburg oder München, Würzburg oder Frankfurt nach Gastein. Im Gasteiner Tal garantieren öffentliche Verkehrsmittel flexible Mobilität. Und das hauseigene E-Auto steht auch für Fahrten und Ausflüge bereit. Also, wer möchte, kann ganz gechillt ohne Auto ins BLÜ kommen und die Wintergefühle in Gastein ausleben.

Bild Fotograf Christoph Oberschneider/ Hotel Blü Gastein
Bad Hofgastein Hotelinvest GmbH & Co KG

Quelle © mk Salzburg

Urs Fischer nicht mehr Trainer von Union Berlin

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Urs Fischer (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Urs Fischer ist nicht mehr Cheftrainer des Bundesligisten 1. FC Union Berlin. Man beende mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit, teilte der Verein am Mittwoch mit.

Diese „gemeinsame Entscheidung“ sei in Folge eines persönlichen Gesprächs von Union-Präsident Dirk Zingler und Urs Fischer am Montagnachmittag getroffen worden, hieß es weiter. „Die letzten Wochen haben sehr viel Kraft gekostet, wir haben viel versucht, die Mannschaft hat viel aufgewendet, aber es hat sich nicht in Ergebnissen ausgezahlt“, ließ sich Fischer zitieren. Es fühle sich richtig an, „wenn jetzt eine Veränderung passiert: Manchmal hilft einer Mannschaft eben doch ein anderes Gesicht, eine andere Art der Ansprache, um eine Entwicklung auszulösen“, ergänzte er. Zingler sprach von einem „sehr traurigen Moment“.

Urs Fischer hatte im Sommer 2018 die „Eisernen“ übernommen und direkt in der ersten Saison den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Anschließend konnten sich die Ost-Berliner im Oberhaus etablieren. Nacheinander gelang Union die erstmalige Qualifikation für alle drei europäischen Wettbewerbe. Aktuell steht der Verein auf dem letzten Platz der Bundesliga-Tabelle.

Wettbewerbsübergreifend konnten die Köpenicker in den letzten 14 Spielen keinen Sieg und nur ein Unentschieden verbuchen.


Foto: Urs Fischer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wendepunkt in der Behandlung von Fettleibigkeit – Neue Studienergebnisse von Novo Nordisk am Samstag veröffentlicht

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Novo Nordisk
Foto von Christian Lach (Quelle: Bellevue Asset Management)

Am letzten Samstag wurden an der diesjährigen AHA-Jahresmeeting mit über 15.000 Teilnehmern die mit Spannung erwarteten Details von Novo Nordisks SELECT-Studie (Semaglutide Effects on Heart Disease and Stroke in Patients with Overweight or Obesity) präsentiert.

Bereits bekannt war, dass Semaglutid das Risiko eines unerwünschten kardiovaskulären Ereignisses um 20% reduziert. Neu sind die durchgängig positiven Effekte auf alle beobachteten Parameter und die gute Sicherheit von Semaglutid bei fettleibigen Patienten ohne Diabetes. Christian Lach, Portfolio Manager von Bellevue Asset Management, hat die Studienergebnisse analysiert und kommt zu folgendem Schluss:

Fettleibigkeit ist als Hauptfaktor für die gängigen Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten schon lange bekannt. Sie beeinflusst die klassischen Risikofakten wie zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Entzündungen und Thrombosen. Bisher gab es nur die Möglichkeit, die letztgenannten Risikofaktoren medikamentös zu behandeln aber nicht die ursächliche Fettleibigkeit.

Die Ergebnisse der SELECT-Studie sind daher ein Wendepunkt für die Behandlung fettleibiger Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen. In der Studie erhielten 90.1% Cholesterinsenker, 86.2% Antikoagulantien («Blutverdünner»), 70.2% Beta-Blocker sowie 45% ACE-Hemmer und 29.5% ARBs (Angiotensin1-Rezeptor-Blocker) zur Blutdruckkontrolle. Die Studie zeigte in diesen bereits sehr gut behandelten Patienten einen starken positiven Effekt («Landmark Trial»):

  • 20% Risikoreduktion für unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE = Herz-Kreislauf-Tod, nicht-tödlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall, 6.5% vs 8.0%, HR 0.8, signifikant), primärer Studienendpunkt mit den Subkriterien:
    • 28% Risikoreduktion für nicht tödlichen Herzinfarkt (2.7% vs 3.7%, HR 0.72, signifikant),
    • Herz-Kreislauf-Tod (2.5% vs. 3.0% HR 0.85 nicht signifikant),
    • nicht tödlicher Schlaganfall (1.7% vs 1.9%, nicht signifikant).

Bei den sekundären Endpunkten waren mehrere Parameter statistisch signifikant, obwohl die Studie hierfür nicht ausgelegt war:

  • 18% Risikoreduktion für Herzversagen (3.4% vs 4.1%, HR 0.82, signifikant),
  • 19% Risikoreduktion für Sterblichkeit unabhängig von der Ursache (4.3% vs 5.2%, HR 0.81, signifikant),
  • 24% Risikoreduktion für koronare Revaskularisierung (Stents, Bypässe; 5.4% vs 6.9%, HR 0.77, signifikant),
  • 67% Risikoreduktion für das Fortschreiten zu Prädiabetes (Hb1Ac >=5.7%),
  • 73% Risikoreduktion für das Fortschreiten zu Diabetes (Hb1Ac>=6.5%; 3.5% vs 12%).

Wie erwartet verloren die behandelten Patienten mehr Gewicht (9.4% Gewichtsverlust vs 0.9%) als die Vergleichsgruppe, jedoch zeigten sich die positiven Behandlungseffekte bereits früh und vor der Gewichtsabnahme. Dies ist vermutlich eine Kombination der direkten Effekte auf die Kontrolle des Blutzuckerspiegels sowie der indirekten Effekte des Gewichtsverlusts. Darüber hinaus reduzierte die Behandlung mit Semaglutid folgende kardiovaskulären Risikofaktoren:

  • Abnahme systolischer Blutdruck -3.3 mmHg,
  • Abnahme Gesamtcholesterin -2.77 (LDL-Abnahme -2.18, HDL Zunahme +4.24) sowie Abnahme der Blutfette (Triglyzeride -15.64) nach 24 Monaten
  • Abnahme des Entzündungsmarkers hsCRP -37.8%
  • 22% geringeres Risiko für Nierenkomplikationen (Bestätigung der FLOW-Studie mit 1mg Semaglutid bei Diabetespatienten)

Besonders erfreulich war, dass die beschriebenen positiven Effekte unabhängig vom Ausgangsgewicht oder der Alterskategorie und damit sehr konsistent waren. Die Daten haben damit das Potenzial den Standard für die Behandlung von fettleibigen Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten zu verändern.

Wendepunkt in der Behandlung von Fettleibigkeit – Neue Studienergebnisse von Novo Nordisk am Samstag veröffentlicht

Foto von Christian Lach (Quelle: Bellevue Asset Management)

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